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tun. Morgen müssen auch die Salinen den icb einstellen. Mit Beendigung des Eisen- rerftrciks wäre auch die Betriebsstörung, die

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Minensetzlmg unter dem meister statt. Zuerst fort men Mitglieder statt.

Zulage des Äcmeinderrch töt während des Krieg« . ! längerer Debatte ack i erat aboklehnt.

7. M '»'im Rtttmü

te sei verbesserungsbedürftig, so daß es am rat» rrften sei, etwa ans die Dauer von 2 Jahren an kB bestehenden Verhältnissen nichts zi icnbcnr dann einen großzügigen Schulneubau in Ingriff yu nehmen. Wenn die alte Stadtverorb-

ntinbftai femr crjtt im'fcr tow«.n d rtib LEotzL-G

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1 Gemmdeiwks übfiM. »ft, nach W-Mj. mögt. 8uf Ikr

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?hkrt*t0^tr 5,^*In* unterwegs Negkn gtbRgben. Seit heute sind .bJLiltl6n tri»' I hie Badehäuser ohne Hei-ung: die Bäder n ß8' lang fimtcn nicht mehr angewärmt werden. Da bei der ftolnc; ®'9tntTV''I r«mvartigen Witterung die natürliche Wärme Spnibd auch nur 26-30 Grad beträgt, ist ihnen Ä .1 t vielen Kurgästen nicht möglich, ihre Bäder zu Hnö erntete Mvraen müllen auch hie Salinen den

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3tt$t sind Ländler M tntten.

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Beigeordnete Mi Ztlchü hat, nnrd es loq lung nnrS bürgerlichen i ichkn Mndidatcn und bc \ lammen, der bei der her Bürgemeistenvahi ibefricbeti vemicden twr ' (bei Lich>, 7. Juli. Lb t Besitzer von öos-Äüll n in der Nacht aus le

tennerfammlimg sich vor dem Kriege in der Frage Schulbauten mcht so konservativ gezeigt hätte, (M4t der Stadt große Summen erspart worden, r jetzt auf das Konto Kriegseinbuben gebucht wer-- müssen. Wie nunmehr verlautet, soll doch das amte Kreisamt seinen Dienstsitz im Schlob an- viesen erhalten. Es rückt damit aus seiner zen-- den Lage heraus und überdies bedenklich weit nt Bahnhof weg, so daß die Landleute von diesem tswechsel wenig erbaut sein werden.

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Q. Bad-Nau he im, 4. Juli. Anschließend die Ende dieses Ntemats stattsindenden olym- ichen Spiele iverden am Dienstag, den 29. dS.

. auf den Schießständen am Goldstein große kontaüben schießen veranstaltet.

Rl.» Friedberg, 4. Juli. Unsere Stadt litt in die neutrale Zone östlich vom Rl?ein. in der

Friedensvertrag kein Militär garnisonierett '. Das Gcnerallommondo in Bab-Naul)eim ist der Ansicht, dab Militär trotzdem hier ver- könne, wenn die Stadt energische Schritte rür unternehme. Die Stadtverordnctenvcrsammp hto beschloß daher, in diesem ©inne ein dringiick?es Mud) an das Generalkommando zu richten. Sollte

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Dir Schlotzfrage.

9Q.» Fr iedberg, 4. ^Ii. Unter dem Dor­si» des Lwrrn Präsidenten Dr. Strecker entschied ei ie ans Stadtverordneten bestehende Kommission! Mf) eingehender Besichttgung der in Frage stehen» d-A Baulichleiten, daß das Schloß für Schnlzwecke l lyecignrt sei. Höchstens zwei Räume seien darin li KTMssenzimmer verwendbar. Ein Umbau zum

haus ergäbe mit einem Aufwand von 300 000 art mit 10 Klassenzimmer anstatt bet erforver»

25. Auch das Dans der Höheren Mädchen-

£at einen regelmäßigen Autoverkehr nach Frank­en eingerichtet. Tie £)in- und Rückfahrt tonet -ir eine Person 40 Mark. Bei dem gänzlicl^n 'LtlfeU der Züge in Richtung Frankfurt >vurde t.tie Reisemöglichkeit bis jetzt sehr rege benutzt. rjij den Strecken derButzbach-LicherErsen- babn wird der Betrieb ausrecht erhalten. Auch er der Linie Friedberg-Dungen verkehrten yte Personenzüge. Leute, die nach Gießen reisen K»(Um, benutzten heute mehrfach die Kleinbahn tj Lich, um von dort mit Wagen oder zu Fuß . ich Gießen zu kommen.

C. Bad-Nau hei m, 7. Juli. Ter Höhc- ymß der diesjährigen Sommerkur ist über- fdjnttcn. In Anbetracht der unruhigen Zeitver- Mnisse kann man mit dem Verlaus der ersten itri Monate zufrieden sein. Ungilnftig beeinflustt rnitbc der Besuch unseres Bades durch den im ilnfang der Kur (April- sehr eingeschräntten Eisen- bihrmerkehr und später durch die vielen Unruhen im Reich und Streiks, sowie durch die Ungewiß- Ifcit über den Ausgang 6>er Friedensverhandlungen. 4ud) der letzte E i s e n bahner strei k l>at unser kad schwer betroffen weil er gerade zu Beginn der iamävkisezejt ein setzte und viele angemeldete Gäste vn Eintreffen verhindert waren. Trotz aller dieser rchindernngen aber schließt die letzte Fremdenliste, ton 3. Juli, mit über 15 000 angemeldeten MUr- t-Jiai ab. Tie eisenbahnlose Zett der letzten Tage wndc durch Benützung von Autos aller Art und sonstiger Fahrzeuge so gut es ging überwunden.

Rl. Friedberg, 4. Juli. Friedberg steht int Zeichen des Eisenbahner'streiks. .In ffchveren Versammlungen wurde seitens der Be- rmten, die den Streik verurteilen, versucht eines Güiigune mit der Streiklciwng herbetzUMHren.^Die farmten verlangten von den Arbeitern, am *Be-

hhlen iutb Ausschlacken nicht gehindert ?n wer­te,, 5a sie gesonnen seien, den Betrieb norjürftia Mvecht zu erhalten. Die Arbeiter stellten sich jedoch aus den Standmmkt, daß darin ein Stveikbruch «schm werden müsse, wenn die Beamten Ar­teten aus führten, die sonst Sache der Arbeiter jfci Sie erklärten sich bereit, die Beamten unbe- HÄigt zu lallen, wenn sie nur die Funktionen ver- nchteten, die auch sonst ihres Amtes seien. Jn- vtLedesfen ist vorläufig keine Aussicht auf Äefi- (fning der Lage. Am Bahnhof ist ein großes rotes ' *_i mit anttsemitischem Text angeschlagen. Tu Arbeiterschaft, die nicht zu ihrer Arbeitsstelle «langen kann, verurteilt scharf das Verhalten der lstsenbahnorbeiter. Ws jetzt ist die Ruhe in keiner Vei.se gestört.

totre Ebn unb Sauen je trben. Wohin das Aeisch bis yeslm, nicht fdti daß nn Safiauto in her - nt, ohne bas man roeii xlakat daoongesahm,.

en, o. Zuli Am 3. die erste Gemeinderatsiil

dem nuht statlaegeben werden, dann würde es K fallen, für die erst feit roangen Jahren

x Kaserne eine Verwendung zu finden, da weit von der Stadt abliegt, um etwa eine Schule daraus zu machen.

Rl.- Friedberg, 4. Juli. Der schon feit Jahren vakante Bürger in ei st erbosten soll in kürzester Zeit neu besetzt werden, und demzufolge wird die Stelle nächstens in hiesigen und auswär­tigen Zeitungen zur Ausschreibung gelangen. Ge­mäß dem Zuge der Zeit werden diesmal Bewer­bungen aus allen Berufsständen Berücksichtigung finden, die Bewerber müssen nicht aus dem höhe­ren Justiz- und Verwaltungsdienst hervorgehen. Die Stelle wird verhältnismäßig gut dotiert fein, das Anfangsgehalt soll 8000 Mk. ohne Teuerungs­zulagen betragen und alle 4 Jahre um 1000 Mk. bis zu 10 00Ö Mk. steigen.

Rl. Friedberg, 5. Juli. Einen guten Fang machte gestern die Polizei, indem sie einem Händler 25 Körbe Kirschen beschlagnahmte, die trotz des Ausfuhrverbotes nach Preutzen vor­geschoben werden sollten. Die Stadtverwaltung ließ die Kirschen heute zum Preise von 1 Mk. daS Pfund rationiert an die Bevölkerung ver­lausen. Hunderte von Menschen umdrängten, mit Körben und Lebensmittelkarten bewaffnet, die Ver- kaussstände, so daß biete unverrichteter Dinge nach vause gehen mußten. Heute gelangte das ausländische Weizenmehl zur Ausgabe, aber die Freude über diese Ernährunasverbesse- rung ist durch den unerklärlich hohen Preis von 2.20 Mk. das Pfund stark herabgemindert. Ein großer Teil des Publikums verzichtet auf den Einkauf: cs wäre dringend wünschenswert, wenn der Kommunal verband eine Erklärung über die Preisfestsetzung abgäbe.

O O ber-Erlenbach, 4. Juli. Das ter­tiäre Brau nkohlenvvrkvm men in unserer Gemarkung, das den Wölfersheimer Braunkohlen gleichzustellen ist, wird von Sachivcrständigen aus rund 400 Millumen Zentner geschätzt, so daß der Abbau des Flözes von großer wirtschaftlicher Be­deutung werüen könnte. Mit der Ausbeute des Lagers ist übrigens noch nicht begonnen worden. Tie GewerkschaftErlkönig", der vom hessischen Staat schon früher Konzessionen eingeräumt wor­den sim>, I)at der Gemeinde aber schon eine Kau­tion van 3000 Mark geleistet und beabsichtigt, mit dem Abbau alsbald zu beginnen. Ihrer Qualität nach wird die hiesige Kohle von SaciMrständmen für Industrie- als auch für HauSbrandzivecke als vorzüglich bezeichnet.

Voranschlag der städtischen Werke.

Städtisches Wasserwerk.

Tas städtische Wasserwerk schließt in Ein­nahme und Ausgabe mit 400 200 Mk. gegen 310 700 Mk. im Vorjahre.

An KleinabNelMer wurden abgegeben 1100 000 cbm Wasser, an die Eisenbahn zu Bc- triebsjwecken 800 000 cbm, an das Volksbad 45 000 cbm. Für städtische Zwecke werden 130000 cbm benötigt, für Sclbstverbranch des Werkes 105 000 cbm, für den Verbrauch des Torfes Queck- bom 22 500 cbm. Verlust und Nünderangabe der Wassermesser belaufen sich auf 347 500 Mk. Tie insgesamt abgegebenen 2 550000 cbm Wasser sollen 333 850 Mk. erbringen gegen 267 700 Wk. un Vorjahre.

Die dksaMtförbenmg beträgt 2 550000 cbm, hiervon liefern 250 000 cbm die Quellen im Stadtwalde und bei Großen-Buseck, so daß das Pumpwerk Queckborn noch 2 300000 cbm Wasser zu fördern hat. Ter Preis des vom städtischen Wasserwerk bezoge^n Wassers beträgt 25 Pf. für jeden cbm. Es werden lührlich mindestens er­hoben für Gebäude mit Wohnungen bis zu bre Zimmern einschließlich: 1 Familie 8 Mk., zwei Familien 16 Mk., mri unb mehr Familien 24 Mk., für Gebäude mit Wohrmngen von mehr als brci Zimmern: eine Familie 15 Mk., zwei Familien 25 Mk., drei utto mehr Familien 35 Mk. Der Wafserpreis ermäßigt sich für jeden cbm bei einem Wasjerverbvouch von mehr als 500 bis 1000 cbm um 2 Pf., 1000 bis 2500 cbm um 4 Pf., 2500 bis 5000 cbm um 6 Pf., 5000 bis 10000 cbm um 8 Pf., 10000 bis 15 000 cbm um 9 Pf., 15 000 bis 25000 cbm um 10 Pf., 25 000 bis 40000 cbm um 11 Pf., 40 000 bis 80000 cbm um 12 Pf., mehr als 80000 cbm um 13 Pf. Tie Preisermäßigung tritt nur ein, wenn der Wasserverbrauch auf einem Grundstück oder aus mehreren, wirtschaftlich zusammengehörigen Grunde stücken durch einen Wasscrverbrauck«ndcn erfolgt.

Tas Wassergeld ist vierteljährlich, und zwar unter Zugrundelegung des Preises von 25 Pf. für J. cbm, zu entrichten.

Für die vom Werk auszuführenden Arbeiten beim Anschluß von Gebäuden an die Wasserleitung und an die Entwässerungsanlage, für Anfertigung unserer Dauswasserleitungen usw., für die Prüfung von ausgeführten Wasserlritungsarbriten der Prb- üatinftaHateure usw. sind vvrzusehen 10 000 Mk. gegen 5000 Mk. im Vorjahre.

An Erlös für Leu- unb Vrummet- ernte in den Gemarkungen Grotzen-Bu ieck, Roi> pen und Queckborn, >jreie tun den Dockchehättern inb nur 450 Mk. veranschälgt gegen 480 Mf. im Borjahve. v

An Ausgaben sind vorgesehen: Für die Förderung von rund 2 300000 cbm Wasser, wo­zu 550 Tonnen Kchlen und Koks erforderlich find, 60 325 Mk. gegen 29 640 Mi. i. B. Für Brenn­material zum An Heizen der Kessel, Schmier- und Packungsslosfe, Lwizung und Beleuchtung usw. (für 100 cbm Wasser rund 60 Pf.) 13 800 Mk. (t. V. 9700 Mk.). Für Unterhaltung der Kessel und Maschinen, Gebäude unb Grundstücke 5000 Mark (i. B. 2750 Mark). Für Arbeitslöhne 15 065 Mark gegen 9350 Mark im Vonähre. Tic Betriebs- und Unterhaltungskosten sind daher ins­gesamt von 53100 Mk. auf 96 000 iMk. gestiegen.

Tie Unterhaltung derZuleitungs- st recke bis zu den .vochbehältern. sowie des Slraßcnrohrnetzcs erfordert 22 500 Mk. gegen nur 8000 Mk. i. V. Tte Kosten für Unterhaltung uno Bedienung brr Wassermesser sind von 5000 auf 8000 Mk. gestiegen, die Unterhaltung der Betriebswerkzeuge von 800 auf 1503 Mk., Wasserriilrichtungen und Hauientwäs- sernngen von 4000 auf 8000 Mk.

Tte Gehälter erhöhen sich von 20050Mk. auf 27 000 Mk., die Nu he geh älter, Witwen- unb SBaifengelbcr ton 3500 auf 4000 Mk.

An allgemeinen Unkosten find vor- gesc^n 15 000 Mk. gegenüber 11000 Mk. 1. B.

Der an bie Stadtkasse abzuführende Be­tri e b s ü b e r s ch n ß wird mit 55 000 Mk. ver­anschlagt, gegenüber 59 300 Mk. t. V.

Auch das Wasserwerk sieht eine Reihe von Neuanschaffungen vor. Es sind eingesetzt: für Ausführung von neuen Straßenieitungen unb Wasserzuleitungen 16 000 Mk., für Einbauen von Schiebern und Hydranten 1000 Mk.. für Wasser­messer 5000 Mk., insgesamt 22 000 Mk. Im Vorjahre waren lediglich für Neuanschaffungen im Werk'5000 Mk. oorgesehen.

Die Uommunalwahlen.

-s- Bersrod, 2. Juli. Zur Gemeind e- r atswahl lag nur ein Wahlvorschlag vor. Es wurden wiedergewählt: Jobs. Bischer II., Phil. Töring, Karl Gerhard, Wilh. Hammel II., Pyil. Bosmann I., Deinr. Kutscher III. und Ehristian chwalb, neu gewählt Georg Bötz, Ludwig .Ham­bach, Wilh. Herzberaer, Wilh. Magold und Heinr. Schmitt. Zum Bürgermeister wurde der bisherige Beigeordnete Friedr. Wilh. Becker mit 154 Stimmen gewählt. Von 243 Wählern stimm­ten 160 ab. Ein Gegenkandidat war nicht aus­gestellt, und Bürgermeister Reuschling hatte wegen Hohen Alters eine Wiederwahl abgelehnt. So ver­lief die Wahl ohne Reibung.

* * Boden rotz, 3. Juli. Bei der Bei - geordnetenwahl wurde Beigeordneter Hof­mann einstimmig wiedergewählt.

* * Burkhardsfelden, 2. Juli. Bei der am 29. Juni abgehaltenen B ü rger­weist e r wa h l wurden 318 Stimmen abgegeben, hiervon erhielt Ludwig Schmidt III. 267 Stimmen und Hch. Heuser III. 46 Stimmen. Es ist hiermit Ludwig Schmidt III. als Bürger­meister gewählt.

* * Dannenrod, 3. Juli. Bei der Bür­germeisterwahl wurde der Landwirt Hein­rich August Koch mit 62 Stimmen gewählt. Ter bisherige Bürgermeister Steinmann erhielt 36 Stimmen. Zum Beigeordneten wurde der bisherige Beigeordnete Sack mit 57 Stimmen gegen Otto Friedrich mit 14 Stimmen wiedergewählt.

* * Ermenrod, 3. Juli. Die Bürger­meisterwahl gestaltete sich zu einer großen Bertrauenskundgebung für den bisherigen Bürger­meister Konrad Kühler II. Während bei der vor kurzem vorausgegangenen Gemeinderatswahl zwe Parteien bestanden, wurde Köhler nach nunmehr 16jähriger Amtszeit einstimmig wiedergewählt. Von den 208 Wahlberechtigten machten 170 von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

* * Flensungen, 3. Juli. Mit 171 Stim­men wurde einstimmig Bürgermeister tzrch. Brüunina III. wtedergewähtt. Ter 172. Zette trug die Aufschrift:Lagt nur den alten walten, der so lange daus gehalten." .

* * Grebenau, 3. Juli. Bei der Bürger­weist e r w a h l wurde der bisherige verdiente Bürgermeister Ebel einstimmig wiedergewählt.

O L>och-Weisel, 4. Juli. Zum Bei­geordneten wurde Joh. Konrad Schäfer mit 155 Stimmen gewählt.

* * Langenhain, 3. Jutt. Bei der Neu­wahl eines Bürgermeisters wurde Heinrich Ernst Rumpi, ein Sohn des jetzi^n Bürgermeisters, mit 132 Stimmen gewählt. Mit dem Gewählten übernimmt der 3. Bürgermeister aus der Fa­milie Rumpf diese Amtrgeschäite.

* * Nieder-Gem ünden, 3. Juli. Bei der Beigeordnetenwahl wurde der bisherige Bei­

geordnete Heinrich Otterbein einstimmig wi^ergewählt.

* * Ober-Hörgern, 3. Juli. Bürger­meister Doller wurde mit 84 Stimmen rin- hmmtg wiedergewählt. Tie Frauen unseres OrteK machten von ihrem Stimmrech e keinen Griirauch.

* * Ohmes, 3. Juli. Bei der Bürger­meisterwahl wurde der bisherige Bürgermeister PiuS Freidhof einstimmig wrcderacwählt.

* * Rodheim v. b. £>., 3. Juli Bei der Bürgermeisterwahl tvairbc der bisherige Bürgermeister Hofmann mit 747 Stimmen ohne Gegnerschaft wiedergewählt. Aus diesem Anlaß wurden noch am gleichen Tage drei Chreubäume gesetzt.

* * Rodheiin b. jungen, 5. Juli. Bei der Bürgermeisterwahl wurde der bisherige Bürgermeister Kröll einstimmig wiedergewählt, ein Beweis, daß Kröll sein Amt bisher mit bet größten Zufriedenheit geführt hat.

* * Romroo, 3. Juli. Tie Wahlen de» Bürgermeisters und des Beigeordne-- t e n vollzogen sich im Zeichn der Einmütigkeit und Geschlossenheit. Ter bisherige Bürgermeister Karl Leinrich Schmidt I. sowie auch der bis­herige Beigeordnete Karl Hermann Schmidt wurden wiedergewählt.

g Rüddings Hausen, 3. Jutt. Zn der Bürgermci st erwähl waren öm.i Kandidaten ausgestellt. Gastwirt Müssig mW ein Kriegs­beschädigter, Ludivig Genth ll. Bei der Wahl« batten von 412 Stimmberechtigten 354 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, da der Wahl eine rege Agitation vorausgegangen mar. Von den abgegebenen Stimmen waren 4 ungültig und aus jeden Kandidaten fielen 175 Stimmen. Es muß.e das Los entscheiden, das zugunsten von Gast­wirt Müssig entschied.

* * Seibelsdorf, 3. Juli. Ter bisherige Bürgermeister Pius Kranz wurde mit 64 Stimmen wiedergewählt. Der Gegenkandidat, Müller Joseph Lang, erhielt 59 Stimmen.

* * Steinheim b. Hungen, 7. Juli. Bei der Bürgermeisterwahl wurde der Land­wirt Wilhelm Bipp mit 126 Stimmen gewählt.

O Trais-Münzenberg, 4. Juli. Ter bisherige Bürgermeister Gorr wurde einstimmig wiedergewählt.

* * Wettsaasen, 3. Juli. Bet der Bür­germeisterwahl wurde der Bürgermeister Langohr mit* 105 Stimmen bei 125 Wahl- beredjtigten wiedergewählt. Eine Stimme war un­gültig.

Sport.

Der Jugeiwwg.

Rl. Friedberg, 6. Juli. Sämtliche Turn* und Sportvereine unserer Stadt tjaben sich zu-^ sammengeschlossen, um unter Beteiligung samt-, lieber Schulen als würdigeren Ersatz des früherem Jugendsestes im September einen Jugendtag zu! veranstalten. Geplant sind für vormittags turne­rische Vorführungen, leichtathletische Wettkämpfe Wettschwimmen im städtischen Schwimmbad, für den Nachmittag ein Festzug der ganzen Jugend, danach Wettspiele auf der Seewiese. In einer Fest­rede soll der Jugend die Bedeutung der körper-, lichen Ertüchtigung ans L>erz gelegt toerben. Man. hofft, durch die Veranstaltung in der Jugend eilt größeres Interesse für Turnen, Spiel unb Sport zu wecken. Man muß aus Gründen der Volks- bDgicne dem Jugendtag einen vollen Erfolg wün­schen, schon aus dem einzigen Grunde, weil durch den Wegfall der allgemeinen Dienstpflicht künftig­hin mit einem Zurückgehen der körperlichen Leistungsfähigkeit der männlichen Jugend gerechnet werden muß. Daß der Aus,chnß seine Aufgabe unter diesem hohen Gesichtspunkt ausfaßt, gehr schon daraus hervor, daß der Beranskrltung der Name Jugend s e st genommen ist: es soll jeder Verwechselung mit dem bei ähnlichen Festen der Vorkriegszeit üblichen Jahrmarktsbetriebe vorge­beugt und jede Aeutzerlickkett vermieden werden, die oen ernsten Charakter der Sache beeinträchtigen könnte. Im Hinblick darauf haben sich die Amts genossenschasten der hiesigen Schulen für die Be­teiligung der Schuljugend erklärt. (Eine Nach ahmung dieses Festes für Gießen wäre dringend empfohlen.)

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

Datum

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1

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Relative Feuchtigheit

Grad bet Bkwöl- kung tu 3et)HleI ber flchlkaren Ht«im«I»fiäche

Weiter

6. 7.

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23.5

11.2

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meist heiter

6. 7.

abds.

18.5

12.0

76

1

trocken, warm

7. 7.

om.

14.6

11.6

94

10

nachts Nebel

Höchst

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eratu

am

6.7.

---25.5'

7.7. = 18.2°.

Niedrigste

-

-

6.7.

= 13.3*

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