eine
bis auf weiteres im zweiten Obergeschoß
des
aus einer Bekanntmachung im Anzeigenteil
leicht verletzt. Nur dem mutigen Eingren eines Lokomotivführers, eines Heizers, «J Reqierungsrates und zweier amrrikannÄ Offiziere ist es zu verdanken, daß ein uniivc sehbares Unglück verhütet wurde. Diese ora gen durch den Geschoßhagel hindurch und M ten einen im Depot stehenden, mit 18 u schweren Granaten beladenen Eisenbahilji derans und brachten ihn ür Sicherheit.
Vermischte».
Schweres Explosionsunglück bei Koblenz
vir lkommunalwahlen.
B. Burkhards, 6. Juni. Hier lieg- rm ein Wa hl vor schl ag und zwar von den So« zialdenwkraten vor. Ursprünglich war auch von den anderen Parteien in unserer Bauerngemeindr eine Liste ausgestellt. Tiefe konnte ober nicht ein gereicht werden, da die Mehrzahl der Kandidaten die Annahme einer etwaigen Wahl verweigerte.
X Wieseck, 6. Juni. Zu der am 15. 3uni
hiesigen Blattes ersichtlich.
Gültige Lebensmittelmarken
für die 24. Woche vom 9. bis 15. Juni 1919.
Brot: 2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl. BrotLMgr. 50 Pf., Weizenbrotmehl Kilogr. 58 Pf., .Kranke, ibrot Kiloyr. 72 Ps. Krankcnbrot- badti: Fritz Schrriner, Lindenplatz, Joh. Müller, Seltersweg, Apitz u. Ehrhardt, Krofdorfer Str.
Butter: Marke 24, 40 Gramm Auslands
hörigen Herbert Mayer wegen Herstellung fal scher ReiseauSweise zu drei Jahren Gefängnis und 2500 Frks. Geldstrafe.
--- Saarbrücken, 6. Juni. Der Umsatz an Webwaren in der Stadt wird von Fachleuten auf täglich 25—30 Millionen Mark, also im Monat aus 800—900 Millionen geschätzt. T« Ladenmieten steigen ins Ungemcffene. Bei diese« phantastischen Geschäften, durch die Schieber und Revolutionsgewinner Unsummen verdienen, finto die städtischen Finanzen immer mehr. Die Stadtverwaltung ist gesetzlich nicht ht der Lage, dich gewissenlosen Leute zur Steuerung heranznziehol. Sie plant zur Deckung chver riesig gestiegen« Lasten einen Steuerzuschlag von 500 Prozent.
daß bk Gründung der Dauernoereine keinen Anlaß geben könne, das Verhältnis der landwirt- sc^fttlichen Kreisvereine zu der Landw-irtschafts- kammer zu ändern. Der Zusammenschluß der land- wirtschaftlichen Arbeitgeber ist in den meisten Ärei» kn durch Bildung einer Arbeitgeberkommisftan im Anschluß an die landwirtschaftlichen Kreis vereine erbügt. In Kassel itz die Errichtung tincS
Beifall aufgeiwmmen.
O Lich, 6. Juni. Der Rcgen kam gerade noch zur rechten Zeit, so daß die Heuernte in unseren ausgedehnten Wiesengründen nun doch noch einen guten Mittelertrag verspricht. Die Kartoffeln, deren Aussaat in den kalten Lagen unserer Gemarkung sehr spät erfolgen konnte, sind gegen die Vorjahre noch verhältnismäßig weit zurück. Jetzt, wo nach dem Witterungs- nmschlag mit dem Setzen der H a ck f r ü ch t e hätte begonnen werden können, macht sich der Mangel an Setzpflanzen empfindlich bemerkbar. Durch das trockene Wetter sind sie noch weit zurück. Gut zustatten kam die Trockenheit den großen Erdbeer- und Hünbeerbestäudcn in unseren Wäldern. Die I «k-prert bahnt voll geblüht und teuttitb anaefetzt..
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Beigeordneter Emmelius hat, wie wir hören, seines Alters wegen eine Wiederwahl als unbesoldeter Beigeordneter abgelehnt. Er steht int 70. Lebensjahre, gehörte seit 1893 der Stadtverordnetenversammlung an und begleitete seit 1911 das Amt eines unbesoldeten Beigeordneten.
Städtisches Wohnungsamt.
Zur Ausübung der Befugnisse, zu denen die Stadt Gießen durch das Hessische Landes-Arbeitsund Wirtschastsamt auf Grimd der Verordnung über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel am 15. April 1919 und 12. Mar 1919 ermächttgt worden ist, wird für den Bezirk der Stadt Gießen ein Städtisches Wohnungsamt errichtet. Mit dem Wohnungsamt wird das M i et- ei nigungsamt und der W o h n u n g s n a ch- weis verbunden Die Bureauräume befinden sich
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)( Marburg, 6. Juni. Der langjährisfe frühere unbesoldete Beigeordnede der Stadt Marburg, Reaierungsvaumeister a. T. G. Sardern a n n, der auch sonst viel im öffentlichen Leben stand, ist 66 Jahre alt gestorben.
---Mainz, 6. Juni. Des Kriegsgericht bet 10. Arm«- verurteilte den deutschen StaatS-aug»
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Koblenz, 6. Juni. (Wolfs.) Ein W res Explosionsunglück ereignete gestern im Pulverdepot Mülheim bei lenz. Auf bisher unaufgeklärte Weise floH mehrere Mrbe mit Munition in die Luft.L^ ben Arbeiter wurden schwer, eine größere M
stattsindenden Ge mein de rats wähl wurde» zwei Wahlvvrschlägc eiirgeveicht. Der von bürget- llcher Sorte trägt die Namen: 1. Daniel Erbil., Landwirt, 12. August Atodenhausen, 13. Wilh. Los. rich Becker, Landwirt, 4. Ludwig Deibel IV., Landwirt, 5 Karl Scherer, Schlosser meister, 6. Heinrich Sckuuidt IV., Fabrikant, 7. Ludwij^ Taupert, Lacksieder, 8. Hernrich Volzel III., wirt, 9. .Heinrich Jung III., Landwirt, 10. Wilhelm Kreiling, ViehWidler, 11. Heinrich Erb VL: Landwirt, 12. August Robenhausen, 13. Ml hell, Rangiermeister, 14. Ludwig Weiber V., Landwck 15. Ludwig Deibel VII., Landwirt. Auf dem Wähl' Vorschlag der Sozialdemokratischen Parteien Men: 1. B-althasar Wacker, Schuhmacher meister, 2. Friedrich Deibel III., .Weißbindermeister, 3. Wilhcka Karl Luh, Bahnarbeiter, 4. Johann Karl Bemerk ^frnarbt'iber, 5. Wilhelm iBogrihöser, LandMM, 6. Heinrich Laudon, Dreher, 7. Friedrick» Kai 1. Bremer. Buchdrucker, 8. Adam Kümmel, MaschM nenmrister, 9. Adolf Pfeiff, Lagerhalter, 10. ZM Hann Heinrich Lepper, Rottenführer, 11 KMj
Won 275 Prozent des Friedenslohnes Dir Folge itzatte. Da die Deutsche Tabak-Handelsgesellschaft von 1916 in Bremen Ausgleichtabake nicht mehr Mr verteilen hat, werden nunmehr die einzelnen Mabviken je nach ihren vorhandenen Tabakbestän- ben nach hrnb natti stillgelegt werden müssen Tine Besserung könnte nur erfolg n. wnn A- En tentc die Einfuhr von Rohtabak in größeren § Mengen bald gestatten würde. Hieran ist jedoch vorerst nicht zu glauben, trotzdem in den Tabak dtinbouentwr.- Ländern größere Vorräte von Roh- tzubak vorhanden sind: denn erstens werden die ÄEntentoötaaten zunächst einmal sich selbst ver- lstnLen »vollen, zweitens wird der vorlnmbene ^Scmffsravrn vorerst nur in ganz geringem Umfange für die Tabakeinfuhr zur Verfügung gestellt werden und drittens weiß man nicht, »vornit der Tabak bezahlt werden soll, weil die deutsche Mark ständig tm Werte sink.
Die in diesen Ausfülnungen angebeutete Entwicklung bat den erwarteten Verlauf genommen und würde die Zigarrenarbeiter von Gießen, Allen- borf a. d. Lda, Alten-Buseck, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Garbentcich, Großen-Buseck, Gwßen-Linden, Hausen, Heuchelheim, Kleirr-Lin- den, Lang-Göns, Lollar, Reiskirchen, Rödgen, Staufenberg, Stentbach, Watzenborn-Steinberg und Wieseü der völligen Arbeitslosigkeit missetzen, wenn nicht rechtzeitig für andere Arbeitsmöglichkrit gesorgt wird.
kmtter zu 63 Pf. , Fleisch: Wochenabchuttt 24. Metzger für. -----------t
garte tu» Urlauber: S. Sivchschild, Mmttkr. 18? Steten hab« roll sd>W uti> rnMch angele.
zur Aufführung.
Landkreis Gießen.
°-m. Hungen, 6. Juni. Gestern abend hielt Vergant Eller von der hier garnisonierenden Eskadron der 23. Dragoner im „Darmstädter Hof" einen Vortrag über den russischen Bolschewismus. Der Vortragende war selbst längere Zeit in Rußland und konnte an Hand eigener Erlebnisse ein lebhaftes Bild von den Schrecken des Bolschewismus und feiner folgenschweren Begleiterscheinungen entwerfen. Seine interessanten Schilderungen macksten tiefen Eindruck und wurden mit
ÄhTunZTltS
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wt 011293 g, d.Gies
Kreis Friedberg.
4 Bad-Nau heim, 6. Juni. Vergangene! Nacht hatte die Stadt Großfeuer-Alarm. I Auf dem Speicher der Pension,,Heidelbergia" in der Frankfurter Straße brach ans ungeklärte Weise Feuer aus. Rasch stand der ganze Dachstuhl in Flammen. Durch die schnell auf der Brundslättc er- cheiuende Feuerwehr Konnte ein großer Tell des Mobiliars und der Einrichtung gerettet werden. Zur Bewältigung Feuers wcrr eine selbständige Lösckxrrbeit erforderlich. Ter Dachstuhl ist völlig ein geäschert. Auch sonst hat die Billa durch die Wa Dermassen großen Schaden erlitten.
4 Bad-Nauheim, 5. Juni. Auf Veranlassung des Bürger- und Stadtverkehrsverrins und des Beamtenvereins sprach hier General-1 ekretär Rüppel-Berlin über „Die Aufgaben ter Gemeinden in der Boden- und Siedlungs- rage". Der Redner, der vom bodenreformerischen Standpunkte sprach, hinterließ mit seinen Ausführungen einen so nachhaltigen Eindruck, daß amtliche Anwesenden ihren Beitritt zum Bund der Bodenresormer erklärten. — Postinspektor A l t vom hiesigen Postamt wurde zum Vize- Postdirektor befördert. — Die hiesigen Hotel- n g e st e l l t e n beschlossen in einer stark beuchten Versammlung nach einem Vortrag des Gewerkschastsbeamten Köllenberger-Frankfurt (M.) am 7. Juni in den Aus stand zu treten, falls die Arbeitgeber bis zu diesem Tage sich nicht bereiterklärt haben, über Regelung der Lohnverhältnisse mit ihnen zu verhandeln.
O Rieder-Wöllstadt, 6. Juni. Auch hier wurde eine Ortsgruppe des Reichsbundes für Kriegsbeschädigte, Kriegsteilnehmer und Hinterbliebene gegründet. Nach einem Vortrage hon Kamerad Emil Molter-Jlbenstadt traten sämtliche Anwesenden der neuen Ortsgruppe bei. Starker Protest wurde gegen den Gewaltfrieden und die Zurückhaltung der Gefangeneir erhoben.
Hessen-Nassau. Saltri™ BnttiaL
AU Crf.h.nri#» «nrfett ** Rüddingshausen, 5. Juni. A
Die schwarzen Poaen. I unserer Gemeinde wurde der Termin zur &
** Limburg, 6. Juni. In Esch- meiuderatswahl auf den 15. Juni festgesetzt- hofen bei Limburg sind die schwarzen dieser Wahl sind auf dem Wahlvorscklog Pocken ausgebrocheu. Es wurden bisher wort „«" folgende Kandidaten aufgeM^ 40 Fälle festaestellt 1 Wilh. Wißner, Landwirt, 2 Hemr Sist
ch Fulda 7 ^umi. In dem Töri>LenI Zimmermann, 3. Peter Ewald, KrersstraßenvH Giesel (Kreis Fulda) im Vogelsberg ist die Wild- - ^ll)annes
dieberei ziemlich im Schwünge. Dieser Tage gab Ta^hner, 6 H^nrrch Pfmff, Sckuhm cher,^ es auch einen Zusammenstoß zwischen Wilderern Wilhelm Sohl, Schmred, 8 Wllb. Snvp j* und Förster. Gestern unternahm deshalb bte Kreis- £^«^,9 3ojanne^ Senner, a
Polizei mit einem genügenden Krästeausgebot einen Joha^ H^nr Ke^SchrriE^ll^ Ansrim Streifzug nach Gusel, wo sämtliche Wohnhäuser ^^gerundHändlerl2. .^^chG^t» einer Untersuchung unterworfen wurden. Diese ^ndwrrt, 13^ Ludwig Lothl., Schreiner. Untersuckmig förderte Waffen und Munitwn sowie
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bung^fturfe uno sut«e. derzeittaen Feldbusch, Steinrickster. Zur Bürgermristeu-
Organisationsbestrebungest der Lmidwirte in 5r- wurde als Kandidat vorgeschbagen Ä beitgebervereinen und der ländlichen Bevölkerung,! Genth 11. rrt Bauernvereinen, Bauernschaften und ähnlichen > Vereinigungen fand in der Borstandssitzung der Landwirtschaft^ kammer für den Reg- Bez. Kassel eine eingehende Aussprache statt. Im Bezirk Kassel sind es hauptsächlich zwei Kreiw, in 'welchen der Zusammenschluß der gesamten L<urd° wirtschaft zu Bauernvereinen bereits vollzogen ist. Es sind tnes Hanau und Marburg. In einigen anderen Kreisen sind ähnliche Bestrebungen im Gange, währ?nd in der Mehrzahl der Kreise die landwirtsckwftllche Bevölkerung sich abn«rtrnd verhält. Auf eine Anfrage eines landwirtschaftlichen Kreisoerrins spricht der Vorstand sich dahin aus,
Landes-Milch- und Fettstelle in Darmstadt wurde der Stadt Gießen eine Sendung Auslandsbutter überwiesen. Der Verkaufspreis beträgt pro Piund 7.80 Mk.: 40 Gramm 63 Pfennig. Die Verteilung erfolgt nächste Woche.
** Ausgabe von Gemüse-Konserven. In den im Anzeigenteil aufgeführten Kleinhandelsgeschäften kommen ab 11. Juni Gemüsekonserven zum Verkauf, und zwar: Stangenspargel I 3.15 Mk. für die Dose, Stangenspargel II 2.95 Mk. für die Dose, junge Erbsen, 1 Kilogrannn-Dosen, 2.40 Mk. für die Dose, junge Erbsen, V$ Kilo- gramm-Dosen, 1.30 Mk. für die Dose, Gemüseerbsen, Vi Kilogrannn-Dosen, 2.25 Mk. für die Dose, Schanttbohnen, Vi Kilogramin- Dosen, 1.90 Mk. für die Dose.
** Ausgabe von Süßstoff (Saecharrn). Für die Zeit vom 1.—30. Juni wird gegen die Lieferungsabschoritte 3 und 4 der Süßswsstarte „H" blau) und 6 und 1 der Süßstoffkarte „G" (gelb) von den Süßstoffabgabestellen in den Laiid- gemeinden des Kreises Süßstoff abgegeben. Es gelangen auf die Abschniitte 3 und 4 \t ein Brieschen itnb auf die Abschnitte 6 und 1 je
'4 Ober-HSr gerN, 6. Juni. Hier undl größeren Arbeitgeberverbandes tn die Wöge ge in den benachbarten Gemarkungen sehen die K a r- leitet, welcher als eingetragener Verein erruch-e toffelfelder ganz vorzüglich aus. Da hier die werden soll.
Aussaat fast ausnahmslos schon vor der Regen-1 HesftN-NassNU.
Periode um die Oster zeit erfolgen konnte, gümen eilt Hüftdkfchl gegen Dr. Dorten, die Kartoffel zelttg auf und können letzt idjonl c* v • c„ r t A syt> r ,
gehackt und gehäufelt werden. . I f u r t a.M^, 6. Ium. Tas vre^.
< W atzenbo rn-Steinberg, 7. ^uni. ßrfthe Mmisterrum des Innern hat heute 6e; In der vergangeneu Nacht wurde aus denr Stalle hiesigen amtlichen Stellen eingcganßtner der Schisfenberger Mühle eine wertvolle Kuh Nachrichten zufolge gegen den bisherige, gestohlen. Ta der Hofhund der Mühle vorigeI„Präsidenten" der Rheinischen Republik, Dr Woche verendete, war der Raub sür die Diebe, drc 0 x^n, einen Haftbefehl erlassen. Es ist av
.6*crDmL!II^,t'surehnen, daß ®t. Dorten, da sein SSteiben im besetzten Gebiet wegen der erbitterten biiürie^nirto6^ * “ Stl*tun$m Stimmung alter Bevölkernngskreise gegen ihn
9 ** Wies e'ck 4 Ium In der «m 1. Juni nur noch von kürzester Dauer sein kann, dov von der hiestgen Ortsgruppe des „Einheits- unbesetzte Gebiet zu betreten versuchen roiti ver bandes de r Kriegsbeschädrgtenl hl. Kassel, 7. Juni. Laut Bebrnntmachun- Deutschlands" nach Trohe berufenen Der- Regierung zu Kassel wird in <*en stoalli-hm
sammlung sprach der Vorsitzende des Zwerges I Forstbetrieben (für bie Waldarbeiter) auch für b" Hessen dieses 'Verbandes, Kamerad Lel/rer F u u k, Sommcrmonate der z, hustüjnbige Arb iSLlg (frühe. Alsfeld, über 'bie Lage ver Kriegsbeschädigten iuit> n Stunden) beibehalten. Kriegshrnterbliebenen. Bei aller AnerILmung des bischer schon von anderen Orten Geleisteten wies er überzeugend die Vvrdrile einer Organifattirn dieser bcrden Gruppen nach. Die Grundlage müsse die einer strengen parteipolitischen und konfessio- mllen Neutralität sein. Ihm dankte im Namen der Versammlung Pfarrer Sattler von hi«, der mit scharfer Ablehnung des Reichsbundes für den EiuheilsverbMw eintrat. Tie meisten An- ,vcsenden der benachbarten Orte schlossen sich der hiesigen Ortsgruppe an. Tie AbzweiMng zu einer besonderen Ortsgruppe ist für später vorgesehen.
ich an der Statimr Saalburg verlor. Bei riner Hz. Butzbach, 7. Juni. Wie d« Gemeind» Haussuchung, welche d»e Doffzer von V^hrheim l mmiffion amtlich mitteilt, sind für die
«khSJU 115 9uni stattfindende Gemeinderatswahl 1M k^^sch ^wle die von den berden Rmdern zugrlassen: 1. Liste der vereinigten Aq
m der Lochmühle lwd der Benswn gerparteien, begrinnenb mit Dr. Emil Vogt, Mdii
gefunden Melirere Helfer und Hehler werden sich ^afrat; 2. der sozialdemokratischen Partei M ju verantworten haben. ^nd mit Bruno Wittich, Mitglied der Vollst^
Starkenburg und Rheinhessen. i mer: 3. der unabhÜTrai^en soziawomokrattscherl Pack dz. D a r m ft a b t, 7. Juni. Die Beförderung tri, Wnntmb ntü Josef
von Militärpersonen in den von Darm- »undeme vierte Aste, beginnend Nnt Wrlhelm Btt» tadt über Langennach Frankfurt a. M. I bach, Färbereibescher.
verkehrenden Personenzügen und Schnellzügen ist *♦ Büdingen, 6 Juni. Bei bet Ex- wegen der Gefahr der Internierung dieser Per- meiuderatswahl übten von 2037 WaÄ fönen bei außerfahrplanmäßlgem Anhalten der berechtigten nur 978, also nur 50 Prozent, Äj Züge im besetzten Miet att gern ein v e r - Wahlrecht ans. Es entfietai auf bte sozialdeW-, boten. D,c Mllitärpersonen muffen die durch fratische Liste 355, die btri bürgerlichen die neutrale Zone und das unbesetzte ©einet 328, 178 und 117 Stimmen. Gewählt rourbd fühvendm Linren benutzen. 6 Sozialdemokraten und 9 Bürgerliche, die stck
AmisgerichtMeubaues (Telcp'hon Nr. 139). Tie Aufgaben und Besugniffc des neuen Amtes fmb -aus einer Bekanntmachung im Anzeigenteil des
«t. Rodheim v. d. H., 7. Juni. Ein Landwirt von Nodhrim hatte zwei Rinder auf der Genossenschaftsweide in Wehrheim a. T. Am vergangenen Sonntag erschien der Weidewächter und, ---------- - -T- . - . .
erklärte, es sei nachts eines bet Rinder und das Bellos, Former, 12 Karl Nodenhausen, Bahmo Rind eines kleineren Wehrheimer dauern ge- beiter, 13. Adolf -seibert, Zugfrchwer, 14. t!ü- lohlen worden. Der Landwirt entdeckte die Spur I heilm Will II., Sattlermerstcr, 15. Karl Äiz von den beiden Rindern mtb ritt ihr nach, bis sie | Bahnarbeiter.
Schachtel zur Ausgabe.
Ungenießbare Fleischkonserven.
Der Umtausch ungenießbarer Fleisch- und Wurstkonserven erfolgt bis rinschließlich 11. d. Mts. Ein längeres Aufbewahren der Konserven erscheint nicht empfehlenswert, da es sich um Schwarzblechdosen handelt. Auf die geringe Haltbarkeit der verteilten Konserven hätte vom städt. Lebcnsmittelamt bereits bei der Ausgabe hin- gewiesen werden dürfen.
Preiswucher.
Bon einem kriegsbeschädigten Ctudarten geht uns nachstehende ZusäuM -u, die ein grelles Schlaglicht auf die Profitgier dieser wirft, die nicht genug verdienen können.
Vor einigen Tagen kamen wir, einige Studenten, auf einer Wanderung durchGrünr nge n. Der Wirt eines dortigen Gasthauses erklärte' sich bereit, uns M i t t a g e s s e n zu geben. Das Menu bestand aus Pellkartoffeln, Senstunke und einer Tasse Kaffee-Ersatz ohne Milch und Zucker. Der Preis aber betrug — 2 Mark 50!! Rechnet man für die Senstunke 20 Pf., für die Taffe Kaffee- Ersatz nach den Preisen-der großstädtischen Kaffees 30 Pf., so bleiben für die IV3 Vsund Kartoffeln, die jeder gegessen hat, 2 Mart!, d. h. für das Zftmd Kartoffeln 1,3 5 Mark!! Um bte Unoer- chärntheit des Preises besser zu lllustrieren, will ich erwähnen, daß wir für dasselbe Essen mit Quarkkäse einige Tage vorher an einem anderen Orte in einer Wirtschaft 35 P f. bezahlt haben.
««»fuhrscheiue für Ziegen.
Das Landeser-nährungsamt erließ unterm 4. Juni eine Bekanntmachung, nach der jetzt für bie Ausfuhr von Ziegen und Z iegen- l ü m tn e r n ein besonderer Ausfuhrschein erforderlich ist. Für die AuSstellmrg dieses Scheines ist in Starkenburg und Rheinhessen der LandwirtschaftS- kammenaustzchnß, in Oberhessen der Kveisziegen- zuchtverrin znstündig.
** D ie P fingftserien sind für alle Schulen vom 8. bis 15. Juni festgesetzt.
*♦ Die Gießener Kunstsammlung im Neuen Schloß ist an den beiden Feiertagen von 11—1 Uhr unentgeltlich geöffnet. Die Ausstellung des Oberhessischen Kunstvereins bleibt wegen vollständigen Wechsels einige Tage geschlossen.
** Vortrag. Prediger Rall wird Sonntag den 8. Juni, abends 8 Ulyr, im Saale des .Hotel Großlirrzog" über das Thema: Wo sind drc Toten? sprechen. Ä
** Oeffentliche Bücherhalle. Im Mai wurden 1982 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1170, Zeitschriften 126, Jugendschriften 150, Literaturgeschichte 16, Gedichte und Dramen 40, Länder- und Völkerkunde 58, Kulturgeschichte 21, Geschichte der Biographien 91, Kunstgeschichte 29, Naturwissenschaft und Technologie 108, Heer- und Seewesen 10, Haus- und Landwirtschaft 19, Gesundheitslehre 16, Religion und Philosophie 54, Staatswissenschast 21, SprÄhwissenschaft 18, Fremdsprachliches 35 Bände. Nach auswärts kamen 72 Bände.
♦* In ben Schwarz-Weiß-Licht- spielen, Seltersweg 81, kommt ab heute bis einschließlich Montag den 9. Juni das große Filmwerk „. . . die von Gottes Gnaden", eine spannende Tragödie aus unseren Tagen von höchster Wirkung zur Aufführung.
** Im Lichtspielhaus gelangt bis tut» schließlich nächsten Freitag das fünfaktige Drama „Colomba" mit Erna Morena, sowie das Lustspiel „Scheidung ausgeschlossen" mit Paul Heidemann
Nährmittel: Für Jmtt ringettoffen. I
Nähere Bekanntmachung folgt. ~
Zucker: Mark 6, Ium 1919. Anteil 750 Gramm. Tie Ausgabe erioigt bis 30. Ium 1919.
Seife: Marke für Ium 1919. Anteil 125 Gramm K-A.-Scifenpickver zu 15 Pff, 50 Gr. K.-A.-Seife zu 20 Ps.
** Auslandsbutter. Durch die
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lüoli, Genertl- ujor, Kdr. & i»v InL • Brig.
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1915 beiog ich iri Mulcuto- htra mit einer Ne. Ich habe liidiirlhrend d. lUibre im Felde Iri dieser einen Ne rasiert, I tu daß dies.
'HxtanSch« *oren hat ri- Zahlmeistei urlottenburg, Wo-Charlottefl «ie2L WM1
Die diplomatische Lage in sranzöfifchem Lichte.
Paris, 5. Jmii. Havos gibt folgende Dar- ftellung der diplomatischen Lagt. Der Biererrat setztt die allgemrine Prüfung ber deutschen Gegen- porschla« fori. Tie zuständigen Kommissionen und die Sachverständigen prüften die verschiedenen Kapitel ber deutschen Gegenvorschläge, die ihnen |u» geteilt srnd. Die oft gemeinen Grenzlinien werben nidjf. abgeanderi, inti> es wird nur eine Grenz- berichtignng einige Städte und Dörfer betreffend vor genommen. Außerdem soll eine Svnderkom- miffiim diese Frage noch eingehend prüfen. Hinsichtlich des Saarbeckens und der Besetzung des linken Rlieinufers ist keine Aenderung tzu erwarten. Vielleicht werben die vier Staats- taünncr wenigstens aunähernd — noch ist dies eine Äußerst heikle Aufgabe — die Höhe der von Deutschland zu fordernden Gesamtentschädigung festsctzen. <Jnr ganzen genommen, geht aus bat Beratungen der letzten Tage hervor, daß zwischen den Alliierten keine Meinungsverschiedenheiten bestehen, indem alle darin einig sind, von Deutschland die Zustimmung zu ben vorgclegten Friebensbedinl- gungen zu verlangen. Der Viererrat wird am nächstenDienStagbieseBedingun- genendgültig prüfen. Er wird bann wahrscheinlich mit der Redaktion der,Antwort auf die beutfdjen Vorschläge beginnen. Sie wird jedenfalls am nächsten Donnerstag sertiggesiellt tmb am Freitag ber beutschen Delegation überreicht werden. Soviel man bis jetzt sagen kann, wird die im deutschen Teri behauptete Verletzung ber 14 Punkte Wilsons verneint, indem ttvfl die Kundgebungen der Alliierten im letzten Bierteljahre des Krieges hingewiesen wird. Auch werden die Gründe bargelegt werden, weshalb die deutschen Vertreter bei der Entschädi- rnmgslommission nicht zugelassen werden können. Ferner werden bie einzelnen Aendenmgen angegeben, die bie Alliierten att dem ursftrünglicheor Text vornehmen, jedoch wird es sich dabei nicht um Aenderungen zu Gunsten DrutWand handeln. Mit der Antwort soll dmm bie Diskussion endgültig geschlossen sein, und eS soll nur eine Frist von 3 bis 5 Tagen gewährt werden, innerhalb ber die Deutschen sich für Ugterzrichnung ober Ablehnung zu entscheiden haben. Graf Brockdorss werde bann sofort nach Berlin zusammen mit ben übrigen Delegierten gbrdfat, um sich mit Slbeibemann zu besprechen. Er werde nur nach Versailles zur Unterzeichnung ^urückkehren, rm Falle der Ablehnung werde er bte Mitteilung von Berlin aus Machen. Man sieht hier rächt ein, welches Interesse die Deutschen haben könnten, nicht zu unterzeichnen, für welchen Fall übrigens alle Maßnahmen seitens ber Heeresleitung und seitens Foch getroffen worden sind.
J ii ■■■■■■■■ । ...» __________________ LXgUBBBB»
Aus Stadt und Land.
Gießen, 7. Juni 1919.
Dav neue Ctadtparlameut.
Die neu gewählten Stadt Väter und Stadt- bnufter sanden sich gestern auf Gnladung des Oberbürgermeisters zusammen um Fragen der 58onstttuicrung zu briaten. Es trat hierbei ber allgemrine Wunsch zutage, abweichend von dem bisherigen Gebrauch, die Sitze nach Fraktionen emzunehmen. Besondere Fraktionen bilden die Teutsckx Bolkspariri. die Demokratische Partei, bie Sozialdemokratische Partei und die Unabhängigen, während die Herren und Damen der Teutschnationalen Bolkspartri und bet Christlichen Volkspartei sich Handlungsfrrihrit Vorbehalten.


