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I neben. t« tritt jetzt hervor, daß eine allgemeine 2N>- I neigang bagegen besteht, Elsaß-Lolhringen zum tRangc | eines ftanzöi schen Departements zu degradieren. Auch , altelsässische Greife empfinden es schmerzlich, daß Straß* bürg seine Stellung als Hauptstadt verlieren und Drovinzftadt werden soll. Bei den vielen verwandt»

Pie wirren in Rußland

C '-t.hr lWTB) Die russische daß die deutschen (Befangenen in Leinwand» Vr-sse m-ldet: Ein Teil der Mitglieder der frühe» Kleidung auf den Posener Werften arbeiten ""in 3»

und Gastwirt schgOle»

Ladrttv.äusti noch de

in

Französierung

'JHebcriegung der Arbeit hindern.

Die Gie-erhcrftellun- drr Ordnung

Buge nach einer deutschen Stadt ober einem deut- I Verein Mutterschutz einen außerordentlichen Beitrag scheu Lager gebracht roerben, nw sie sofort in Laza-Ivon Mk. 20 000. Ebenso wui de die Eihöhung der retten ui tergebrachk nxrben können. Deutscher- Stadwerordnetenfitze von 71 auf 96 bei den Kommende leite wurde dafür Gießen benannt. Neuwahlen nach den Magist. atsvorschlägen ange Bur Bcd^nunO der ScrBNDWäat mb itouxtat soll | uommen. Sei einer Anfrage über Frankfurt» ©aget

Sern, 6. Febr. Die Franzosen beginnen all» mählich die Schwterigkeite I einzufehen, die einer

Provinzstadt werden soll. Bei den vielen verwandt» ichaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Altelsäsiern und Altdeutschen, namentlich soweit sie seit mehreren Generationen im Elsaß ansässig sind, werden die Quälereien unangenehm empfunden, denen die Altdeutschen ausgesetzt sind. Auch die Unterbindung der wirtschaftlichen Zusammenhänge mit Deutschland beginnt kritisch gewertet zu werden. Es mehren sich die Stimmen auch unter den Altelsässern, die für eine Abstimmung über das künftige Schicksal Elsaß'Lothringens eintreten und Propaganda für die

Au- dcm besetzten Rheingebiet.

= Zkoblenz, 6. Febr Dec tommzm- bwmtbc General der anierilanisck)en Armee

Arr» Stadt und Land.

Gießen, 7.Februar 1919.

Vietze« alt Unterkunft für hetmbe» fSrverte verwundete.

UM V I MU' I*

Bcnrdtg in ber Bürgerjctzist atfftung ihrer Vertreter ist

Scheine.

** AuS dem Stadttheaterbureau. Am Samstag den 15. Febr. findet eine Wieder- »derRose von Stambul" statt. Für diese lang sollen die Abonnenten Vorrecht ge­nießen, so daß ihre Vorstellungen am ersten Tag«, also am morgigen Samstag bevorzugt werden, so­daß namentlich auch jeder Inhaber von Gutschev» nen Gelegenheit hat, dieselleu tu verwenden.

** Die Güterabfertigungen sind

etwas Heiner wie beim echten Schein. Der Fälscher muß mit der Rechtschreibung auf sehr gespanntem. Fuße sichen, denn die Vorderseite weist folgender Ten auf:Rcichsban knote Fünfzig Mark zahli die RctchSbankhaupfkasc gegen diese Banknoic. Born 1. Manz 19 kann diese Banknote auf gerufen unh mrte Umtausch gegen gesetzische Zablungzmiet rin* gezogenwenben." Tie Zellen: Berlin, den 20. Ok­tober 1918 Reichs bankdirettorium, sowie die Dar-

Zentralrat mit den zuständigen Stellen in Besprechungen ein^utreten.

Bedenkliche Zustände in Düsseldorf.

T üsseldors. 6. Febr. Zwischen ten Der- trctcrn des Düsseldorfer Beamtenorrbandes und den bürgerlichen Berufsorganisationen einerseits und bem Vollzugsausschuß des Örlx-tcrrales ander­seits fanden gcitctn vormittag Berhanbluiigett ju bem Rathause statt. Nach langer Erörterung er­klärte piöfc'.itti ber OberbürgTmciftcr, daß dic bür­gerlichen Unterhändler verhaftet se.cn. Die Mit- ff.L-bcr des Vollzugsausschusses irrten sich sehr aufgeregt und erUdrtc.i. baß )ie die Schuld für alle Folg-.m ber Bürgenchaft auferlegten. Tic Bcrhas- Ictcn sind vier Herren von den Beamten- unb Bcnifsorganisationen und zwei Herren von brr Prelle, bte zur Bericherstattung zugegen waren. Die Verhafteten wurden nach dem Gefängnis ge­bracht. das in letzter Nacht völlig geräumt nwchen war. In der Altstadt stehen an den Stauben über- gangen Maschinengc,«hre und Posten der Sparta­kisten. Große Mengst Arbeiter versammeln sich aut dem Volkshauie. Die vereinigten Beamten- und BerusSorgauisat'onen haben ihrersetts einen Vollzugsausschuß ge ibet. Die Beamten ter Post, Telegraphie und des Fernsprechamtes sonne der

je nach Bedarf deutsches otrr mnertkaEches Sank» tätetper ional mitreiien. Falls nicht alles in amen* lanischcn Dändcn befindliche Sanitärspertonal zu­sammen mit den Verwundeten befördert werden kann, soll der oerbleibenb: Rest des Sanitätsperso­nals nach einer deutschen Stadt innerhalb $cr neutralen Zone, wahrscheinlich Limburg, be­fördert werden.

Lebensmittel.

betterrtrtti har Anschläge uerbo-t-tt, in denen er anordnet, baß alle Gasthäuser, Vergnugungs- stätten und Theater von 2 Uhr ab geitfr.oiten^tnb. Er setzte Sttrrkbrccher zur Sfcfrznung fevter Tele­graph, n- und Ferniorechsentrule «.in. Der Arbetter- au-sschuß der Rheinischen Metallwarenfabn! hat den größten Tcll der Arbeiter tewaftnet, bte bte Bureauräume besetzten und bte Beamten an der

** Einen Au fru f zur Freiwilli­ge n - E H f o dro n v Moßner Drag 23 beroffentlidjen wir im Anzeigenteil unseres heutigen blatte». In der Freiwilligen-Es- labronv. Moßner"' soll ein einheitlicher.

gehen mit ber unerhörtesten Brutalität gegen die deutschen Gefangenen vor unb schämen sich sogar nicht, bte Leichen mit Steinen zu bewerfen.

Thorn, 6. Febr. IWTD.) Um für die Friedens» Verhandlungen das Rationalitätenverhältnis von Thorn feftzustellen, fand hier am 12. Januar eine be» andere Volkszählung statt. Wie der Magistrat n ber gestrigen Stabtoerorbnetenfitjung behanntgab, wurde dabei eine Einwohnerzahl von 47 443 feftge»

Autonomie machen.

Die Lage im Cftrn.

Berlin, 6. Febr. (WTB.) Amtlich. Seitdem 3. Februar liegt der Ostschutz in ber öanb der Obersten fcem^citung. Tie Lage ist vor allem tm Ballilum immer noch sehr ernit. Zwar i|t es ge­lungen, den Änfturm ter Sowjettruppen tm Windau-Abfchni t t zunächst zum galten zu bringen, c5 liegen jedoch Anzeichen dafür vor, da» der Gegner nur Verstärkungen heranzreht, um bann seinen Bormarsch mit erneuter.Straft iortou- setzen. Der Besitz von Liebus schilt das nächste Ziel der Sonäettruppen zu teilt. Auch südlich teS Baltikums ist es uns gelungen, unsere Lime.zu behaupten und damit die Grenzen von Ostpreußen und die für den Abtransport so überaus nnchngc Bahn Brest-LitowskGroß-Prostfen zu sichern. Kowno, Grodno. Bialystok und Brest-Lilowsk ,tnd in unserm Besitz. Die Räumung .der U k r a m e ist am 12. Februar beendet. Es ist ge­lungen, alle Truppen bis auf die in Odessa und RikvlajewSk abgeschnittenen zurückzu führen. Am 2. Februar passierte der letzte Zug in der Richtung Kiew mit Tellen der sächsischen 92. Infanterie- Division Powursk. Es steht zu hoffen, dost bei Heilerem guten Fortschre.ten der Räumung sämt­liche Truppen am 20. Februar mit Ausnahme des Grenzschutzes die Neichsgrenzc überschritten haben. t

Die Verhandlungen mit der Entente über den Abtransport ber im S ch wa r z e n - Meer- Gebiet und in ter Türkei befindlichen Trup­pen führten nunmehr zu einem Abschluß. Ter Abtransport zur See ist genehmigt. Da ber er­forderliche Schiffsraum nicht zur Stelle ist, wird jedoch noch geräumt Zell bis zum endgültigen Ab­transport vergehen.

Bromberg, 6. Febr. (WTB.). 3n der Gegend von Antonsdorf starke Patrouillengefechte. 9n den übrigen Abschnitten geringe Patrouillentätigkeit.

Schneidernühl, 5. Febr. (WTB.). Der in Schneidemühl von einer Deerdigungsreise nach Pofen eingetroffene Eifenbahnsekretär Borchert beobachtete, daß die deutschen ®

städtischen Äugest, -_... ..,

b-r 2trnöenixibi:Ann ; uno Elcktrizu

tätSwerke. Die bül,B vJnc^W^ie hat ihr Erschn

Bern, 5. Febr. (WTB.) Schweizerische De» frschenagentur. Die Internationale Konferenz er Gewerkschaften wurde am Mittwoch abend 8 Uhr im Volkshause in Dem in Anwesenheit von etwa 40 Delegierten durch den Präsidenten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Nationalrat . Schneeberger, ei öffnet.

tellt und zwar 29 534 Deutsche, 17 835 Pole,, und 174 Ausländer. - Der Delagerungszustaud ist aufgehoben worden.

Drr Zentralrat unv die Verschleuderung von Heeresgut.

Berlin-, 6. Febr. (WB.) Die auch in der sZrrsse belani.t^emvrdenen Mitteilungen über ic mangelnde Erteilung von Aufträgen und die Zurückziehung bereits vergebener Auf- räge haben den Z e n t r a l r a t veranlaßt, diese Dinge einer gründlichen Besprechung zu unterstellen. Er beabsichtigt, sie demnächst gemeinsam mit dem preuft fcfieii Ministerium und den betreffenden Staat.fcfretäien zu be» preäsen. Tie zahllosen Schiebungen, die reim Berkaus von Heeresgut, insbesondere mit Pferden, vor gekommen sind, halten viele tlaaeii vcrmrlaßt. Im Anschluß daran wird schlossen, dem Anträge des Kriegsminisle» riums zuzustimmen, baß für die Herveischas- fung von zu Unrecht erworbenem Heeresgut Prämien vorschlL',t. Bon ver^clMrdenen Seiten ist dem Zentralrat die Aufiorderung zugogangen, gegen derartige Macl)enfchasten mit allen Mitteln vvrzugetzcn. Ueber die Art der Werbung von Freiwilligen wird vielfach «, ebenso über die Unordnung in der lung der einzelnen Truppenteile für den Grenzschutz. Werbung und Orgmiisierung der Truppen erfolgen häufig durch einzelne Offiziere auf eigene Faust. Ohne die Be- rückftchtigung größerer Gesichtspunkte über diese letzteren Ange.ogenheiten beabsichtigt der

verbot den amerikanischen Soldaten, ir^end- Lebensmittel ausgenommen frisches Qtanüfe, nicht aber Kerrlöffeln zu raufen. Ferner darf kein Offizier und Soldat mehr in Hotels, Wirtschaften ober KaseeS speisen.

= Frankfurt a. M, 6. Feckr. Die Jagd aufSchleichhändler in den hie­sigen Bahnhöfen ist in den letzten Tagen außerordent.ich erfolgreich gewesen. Der Po­lizei fielen Fleisch, Butter, Eier, tzülsen- ft-stchte und Getreide in die Hände, Fleisch

n<n ein gefiel f" D trigfceiten einzusehen, die einer | utert di" bruk , <T4| uuim i uiri ^xmvici in

Etsatz'LothriugcUS entgegen» 1 außerortenttu-^P^, BoUzussau-jchuß des SU*

guter Geist herrschen. Schechte Element« werden sich nicht in ihr befinden. Freiwillige sucht auch die F.ak-Ad- teilunq 5 für leicyte Krastwageng^ säKtze und zwar Offtziere, Unteroffiziere und Mannschaf­ten, darunter Kraftfahrer, BedienungSmann- iiHuj- - .. »vf u-'.-w fduften für Sm und Am , Telephonistin unb

Hülsenftüchte und Getreide gleich gentner« I ^anbioetfer. Näheres jielje Bekanlittnachung.

nung: Wer Banknoten nachmaäst usto. fehlen. Die Unterschriften sind völUg nnllkürlich. Alle gefälsch­ten Scheine tragen '^gleiche Nummer: 72891 D 24. Die Rückielle zellkf nur em grobes braunes Muster ohne Gliederung. Der Soldat wurde fest- gthaften und ter Kriminalpolizei yugeführt. Fn seinem Rucksack befanden sich noch etwa 15Ö falsche

veuischlands Wune er fegen, daß man bett bereits | terartiq anttmilitaristisch sei, datz man nicht einmal tznehr etwas von einem Bolksheer wisten wolle | Elsner verlangt völlige Abrüstung, .sofern bte internationale zustande kommt.

Müller (Deutschland) erklärt gegenüber cte »eigen Mißverständnissen, daß die heuricken Mehr» - fcttier keineswegs die Forderungen einer Bolksw-:>7 ' aufrechterhalten. Diese Forderung sei ein Puntt deS Parteiprogramms, dessen Abänderung nur ot firiril erfolgen könne. Die deutsche Sozialdemokratte werde sich erneut mit dst-ser Frage belaßen p" tdnne jedoch schon jetzt zu'ichem, daß )te restlos or< aOgemeine Abrüstung unterftüt-en würte, wenn ,i< in Paris beschlossen werde. Allerdmgs seren btr bisher hierüber vorliegenden Anieicken mcht gc-abi günstig, to daß sich vielleicht eine neue Konferenz mit der Frage bet Heeresorgamsatton befallen müsse. Auf dlle Fälle werte Deut,chland> kerne Ausnahmezustände für sich fordern Dn Redner sagt weiter, sie hatten ter vorliegenden Resolution volle Zustimmung erteilt, ständen allo auf dem­selben Standpunkt, jme die engluchen Genonen. (Lebhafter Beifall.) ___

-oenderson (England) verlangt gerate mtt Rücksicht auf die Pari'er Derhandlungen moglrchst praktische Arbeit der .Konferenz. Ter Parrscr .stow ferenz rufe er zu: Der Friede darf keine poiihitbe und wirtschaftliche Unter,ocfmng tes einen oder an­deren Landes in sich schließen Dem K-.iege ter Waffen darf?eiu Krieg mit Schutzzöllen wlgen. Es darf leine Kriegsentschädigung gefordert wer­den und keine Forderung, die über bte SBietergute machung einer zu Unrecht begangenen Tat hmaiis- -. geht Alle kleinen, auch die kleinsten Nattonen, müf- fen ihr Reckt erhalten und ich füge besonders hinzu- es darf innerhalb des britischen Welt­reiches kein Volk geben, dem eine fremde Sou­veränität aufgezwungen wird, gegen tee es fick sträubt Territoriale Veränderungen bünen nur mit Zustimmung der betreffenden Bevölkerung erfol­gen und nur insoweit, als diese zur Sickerung eines dauernden Friedens notwendig sind. Dre srck fiter auf der Berner Konferenz er geladen schwrcng- feiten in der Behandlung der territorialen Fragen beweisen, daß wir noch nicht genügend rntemationnl denken können. Das ist aber nottvendrg, wenn der Völkerbund wirklich wirksam sein soll. (Lebhafter Beifall im ganzen Saal.)

nxn,- , Landkreis Gießen.

« O ffendach, d. FE jn 6er 'Bat»- ga ©rünberg, 6. Febr. Unter bem Dorfitz pappenstrbrrk vvn Ermo.d brach Mittwoch Don Asiefior Walther haben sich gestern abend 14 ein Großfcuer aus, zu dessen Bewälti-1 Grünberger Sthneeschuhläuser und Schneeschuhläufe, gung die gesamte Feuerwehr yertrngezogen I rinnen nach emer Besprechuna in der ,t>inn* jam w?rden mußte. Ein Gebäude mit Vorräten I .Drünberger Schiklub' zafarnmengeschlofien. Der bramite nieder, dre angrenzenden Bauwerke Verein ist im Gebiete der Sogelsberge der erste tomten t»c bet Smud)tunfl bewahrt ^ben.p' «* (< c ?ü 18 olltcb

v. Fr. vermißte Unteroffizier Dhil Römer von hier bat endlich aus französischer Gefangenschaft geschrieben. Der am 23. August v. js. in englische kriegsgefangen« schäft geratene Sanitätssergeant Heinrich Aehr ist dieser Tage in die Heimat zurückgekehrt.

ga. Weickartshain, 7. Febr. Pfarrer Siebeck

Berlin, 6. Febr. (WTB.) Die Amerikaner, °nd Frau in Merlau stifteten tet Gemeinde weickaris. haben gestern ter teutschen Wafsenstillstantelom- Hain 100 MK. als Grund stoch eines Kapitals, aus Mission in Lva. mngetellt, daß die ttan-ovrtfähi- dem -tue Tafel oter ein sonst,ge« Erinnerangs. acn deutschen verwundeten und Statt- mal zum Gedichtnis ter m der Gemeinde Weickarts- ke n, ,'owle deutsch.s S a u i t ä t s pcr s o n a l, die Ham gefallenen Krieger in be;. Kirche errichtet werten sich in amerika-rischen Länden befütten, nach °° das Mal in der alten Kirche errichtet, so Deutschland deimbefördert werten sollen. ES H daraus Bedacht genomme', werden, datz es spater hantelt sich hierbei um 111 Verwundete und auch in die neue Kirche übernommen werben kann. St raufe. 86 Berum ntete, bte nicht transportfähig : Ateffail.

sind, müssen vvrlauf g noch in Amerika verbleiben. I mr Frankfurt a. M., N. Fedrnar. Die heutige Die -ranken und veriounteten sollen in einem Stobtvervrdnetenversammlung bewilligte u. a dem

Kopenhagen, 5. Febr. (WTB.) 3m Nathans» faale wurde vorgestern abend eine Beriammlung ab» gehalten, um zur Lösung der schleswigschen Frage Stellung zu nehmen. Vertreter aller Kreise und Par» leien hatten sich eingefunden. Alle Redner stellten sich nuf den Standpunkt, daß im Gegensatz zur Forde» nmg gewisser dänischer Kreise auf Angliederung Flens­burgs und anderer mittelschleswigscher Gebiete ohne vorherige Abstimmung die schlesw!gsche Drenzftage allein auf der Grundlage des freien Selbstbestimmung?» rechts gelöst werden mllfie. Hauptredner war der frühere preußische Abgeordnete Nissen, der Dänemark davor warnte, sckleswigsche Gebiete mit Überwiegen» ber deutscher Bevölkerung zu übernehmen, da hierdurch tn der Drenzftage keine endgültige Regelung geschaffen werden könne Nisten faßte die Forderungen der dänischen Nordschleswiger in den Satz '.usammen: Selbstbest'mmungsrecht dis zur äußersten fionseguenz, aber nichts darüber hinaus Die Versammlung nahm fchliehlick fast einstimmig eine Entschließung an, in ber erklärt wird, daß die Entscheidung in Ueberrin» 'Kimmung mit den Beschlüsten des Reichstags und des Aordschleswigschen Wählervereins allein auf ber Grundlage des Selbstbestimmungsrechts ter Völker «troffen werden müsse und daß keine ßroangsgrenu durchgeführt werde, sondern daß Flensburg nnd die übrigen mittelschleswigschen Gebiete, wo solche Wünsche ausgesprochen würden, bas Neckt erhielten, selbst ihr Schicksal durch freie Abstimmung unter gesicherten Verhältnissen zu bestimmen.

Tic ßnhnift Elsäß-Lothriliqevs.

Eisenbahn haben um 12 Ubr den Betrieb rin­ge stellt. Auch zas^' 'cke Prrvaü-etricbe, G-richütte ~ '' lucht sirischlossen Bon ten

HL r___ . Zkäseverteilung. (Ausgabe

in Bremen. »Nr. 15.) Don Freitag den 7. bis Dienstag

Bremen, 6. Febr. (WD.) Boeßrnanns den n. ds. Mts. gelangt in verftftieüenen Telegraphönburcau meldet: Heute mittafl ist Geschäften Käse Berteilutrg. Stehe Be- die Werft der Aktiengesellschaft Weser ohne kannrrnachung.

Widerstand der Spartakisten besetzt morden, j Eine Laudeseierstelle ist für den unbe. Damit ist auch der ganze übrige Rest setzten Teil von Hesten in Offenbad) «. Wm er. der Stadt Bremen, in dem sich noch dic richtet und zu ,hrem Letter Dr. Kuri F'sch« au» Spartotiften v ° n d. n T r u p p. >> M°m. Sckatmad,Bng

der Drvlslon Gerst en b e r T be s e tz t. 1 ^Essischen Landesernährungsamtes vom 25. 1. 1919 Kampfe haben IN der Stadt lftute nutzt statt- Verkehr mit Eiern ift ein D uckfehler unter» gesunden. Die Spartakisten Haden anscheutend ^ie nach 8 3 Absatz 3 auf den Kopf des

die Waffen zum größten Teil abgegeben, etn I Geflügelhalters und feiner Haushaltungsmitglieder Xeil ist nach dem 'Jiorben ausgewichen. Dic I entfallende Menge beträgt nicht 40 sondern 30 Eier. Division (Werftenberg erhielt heute bedeutende f* Freibank. Samstag den 8. Februar 1919, Verstärkungen, die im Ausladen begriffen werden von 12-4 Uhr die Nrn. 1151 -1400 belteferi. sind. Auf den Anwerbclmrcaus hat stch eine * , . ,

arvße An-ahl Freiwilliger zur Aufnahme gc- «mtltche Persona Ina chrich-

melbct Iten Ernannt wurden am 1. Februar die

«Xereeeat Lehramtsresevendare Werner Finken-

Rotzte über dte Vre«er Vorgänge. roittl) Heimsheim, Dr. Friedruh Knio-

Weimar, 6 Febr. In der f o z i a l d e m o * I t i e m ju Bad-Nauheim und Mwls S ch m a h l kra tisch en Fraftion berickchele gesternder I ,u $u Lehramtsasfcssoven. In den Dolksbcaustratzte Nvske ^^^^"rickQft dort Ruhestand wurde versetzt am 29. Januar der cingerificn war, daß von politischer und periönlicher PoIizeikommissär^ Poliz^irat ^ritz >cae» Freiheit keine Rede mehr sein konnte unb daß nicht m e r zu Darmstadt unt^ Anerkennung teiner nur für die Bremer Bewofi"«ricl>aft, sondern für dem Staate geictsteten Dtenstr auf fein dtach- das ganze D ut ch' Reich daraus di- größte Gefahr suchen mit Wirkung vom 1. Februar an. mtstchen. mußte. Unict ^^etol^, dteMerncr ** Fa l s ch e F ü n s» i g m a rks ch ei ne. 3nf BürLcrzettung" .wurde uns geraubt d« bürgerltäx Zigarrcngeschäft von Buckacker, Neuen 8äne, Presse unter Vorzensur ^stellt und mutix heute morgen rin Soldat angehalten, der

botm. Mtt vovgeha tenem Revolver nnir^ dte Ar- l jnen falschen Fünszigmarkschrin roedtfdn wollte, beiter aus Fabnken zu dem ^.emonstrattonL- Sd>dn äußerst plumpe Fälschung Der streck herausgehvlt. Dabet Haden dre UalUcn zur braune ist völlig verschwommen. Das Wap- Nattonalversammlung g<mz deutlich ^tüt datz penzeichen nicht vorhanden, das ganze Format hinter den bcwassneten spürtefifteu und Unab- - - - * * ~ '

hängigen wirklich nur ein geringer Bruchtell Ar­beiter stand. Mit vorgchaltcnem Revolver wurde unserer Partei rin Wahlsonds von 35 000 Marl abgcpreßt. Mit vorgehaltenem Revolver wurde eine r^ank gezwungen, das Depot derBremer Bürger- Leitung" herauszugeben usw. Die Zustände wurocn unhaltbar, als L ebensmi t te 1 s chis f e aus- laufcn sollten. Nachdem sich der TransporMrdeiter- verband unb die Reeder goeinigt hatten, stellten die kommunistischen nUcruationalcn Seeleute die ver» rücktesten Erpressungsforderungen und drohten, mn Schiff ausfahrcn zu lassen, wenn ihre Forderungen nicht resUos bewilligt toürden. Sogar die Sabotage aller Lebensmittelschisft wurde Uns in Ausstcht ge» stellt, wenn wir nicht sofort nachgäben. Da mußten wir Ordnung schaffen, wenn nicht die Ernährung deS ganzen deutschm Volkes hllslos gefährdet wer­den sollte. Die Nottvendigteit dazu war umso mehr gegeben, als die Bremer und Hamburger Grivalt- herrschaft sogar vor offenkundigen Verletzungen der Massen st illstandSbedingunyen nickt zurückschreckte unb z. B. Minenboote roiebcr beroaff» nen wollte, bte nach bat W a rienfti 11 stand Beding­ung en bcsarinicrt werden mußten. AIS Ermahnun­gat nichts genutzt hatten, habe sich bte Regierung

die terroristischen Gewaltakte einer kleinen Minder» ^rmackstigt worden. ohrte besvnde^ Geitetz» hrit nieder^uschlagen und die allgemein- Freiheit mtguna ber ^settbalMtr^twn Wagen für zu verteidigen. Tt-r (Sitmarsch und die (Entroaff* eine Anzahl Güter ui stellen, bte aus bem nung tn Bremen wäre vielleicht ohne Blutvergießen AnAeigettteil zu ersehen find. Für alle an* vor ftch gegangen, wemt sich der Hamburger Sol-1 beten Gütet ist vorherige Genehmigung ber batenrat nicht ein gemischt hätte. EiseTrdahnbtrettron erfvrberlid). Mit einer

DaS Vorgehen d^ Retck^gtetu^g^en dte Oollen Deckung des Wtrgonbebarf« kann jedoch Bremer den gegenwärtigen Verhälttttsscu Uch

emstmtm^ nach den Ausführungen don Roste ge- ^^vorzugL Güler n^t gerechnet

Tie Vflne il Äiel.* Der Freie Hessische LanbeS-

Kiel, 6. Febr. (W.D^) Sri btn geftrigen 3e-kcrbanb Kr ieg s bef chä b tg ter, Orts- ammenstößen vor dem Gouoeritement und in bet ^ft»hen lÄt alle Lrimsbeschädigtet,

Aalernc bet ersten Matrosen-Dwtsion sind msgesamt S^pe rmchmtttngsZ Uhr,

8 Personen getötet und 26 verwundet worben. 9 .SL

^Der gestern in den Ardeiterversammlungen de» I UN >L-a<lle des PvstkeUetS l^"tftildettden ossent- scklossene Generalstreik gelangte heute in allen ltchen Kundgebung dn. Redakteur Altmeter. Betrieben Kiels und Umgebung zat Durchführung. Frankfurt a M ttMtb Übet Ztvvck U3lb Zidck Da der Strahenbahnverkehr von den Streikenden 1 dos ReichsbundeS sprechen.

gehindert wurde, hat die Straßenbahngesellschast ihren | «« ie Dienstzeit bet Ort 8 Tob«

eing.ft.at, lunftefu ist raerfuL ton »/, Uhr fr5»

ois 12»/, llhr mittags. Vrennstvssb^HUTe'schetne können nur in dieser Zeit ausgestellt werden.

einem Rumpfparlament.

Wie in Odessa, wird auch in Dolen, besonders bei bet jüdischen Partei, eine starke Zunahme bet kommunistischen 3been bemerkt.

3n Warschau, Lodz, Wilna unb Dombtowo fan. ben Wahlen für örtliche Sowjets statt.

Thar ko w ist von ben Bolschewisten mit einer Kontribution von 40 Millionen Nudel belegt worben.

Die Sotojelregierung hat bei ben einheimischen Fabriken für 132 Millionen Nudel landwirtschaftliche Maschinen bestellt unb hierfür einen Vorschuß von 15 Millionen Nubel bezahlt. Es konnten nur für 369 000 Nudel Maschinen geliefert werben. Für ben «Heft erklärten sich die Firmen als liefetungsunlähig.

Die Zunahme der Sabotage in ben Peters» Bürge- Fabriken hat den Volkskommissar Sinow sef s veranlaßt, in einem Aufruf bie Arbeiter aufzuforbern, bte Verräter unschädlich zu machen.

Im Gouvernement Petersburg werden Neserve» regimenter aus der kriegserfahrenen Bauernbevöl­kerung gebildet. Die Niederlage ber Noten Armee bei Perm wird in Sowjetkreisen hauptsächlich auf bie Bauernrevolten im Nücken bes Heeres zurückgeführt.

Die von Moskau nach ber Ukraine führende Eisenbahnlinie ist feit dem 18. Januar wegen Sohlen» und Lokomotivmangels eingestellt worben.

Bafel, 6. Febr. Nack einem Londoner £xp vasberickt matfite gestern Tschitscherin durch Funksyr^ick offirirll Mitteilung von der Antwort der Sowietregterung auf die Einladung der ottier- tru Machte an die verschiedenen Parteien bt Ruß» land »ur Beschickung der .iftmfrrenz au) der Prin- zeninsek. Der Volkskommissar deS Auswärtigen er­klärt, die Sowietregierung sei bereit, Frieden zu machm, und nehme die Einladung an.

LLwelzerftche Liebesgaben für Wien.

Buchs, 5. Febr. (WB.) Sckeveizerische. Deyesch^-nagentur. S>eiite erbenb ist ber erste schweizerische Liebesgabenzug, be- stetzend aus 32 Marien mit etwa 300 000 Kg. Lebensmitteln nad) Wien atztegangen.

Aur dem Reiche.

Dte dänischen Ans-eiiche in NordschleSvig.