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Preife waren hoch i zu 11000 W .be, D-b000M., Russen. ■ Einige Wagen und ertauf gestellt waren, t verkauft. Der Mack unt bei nachlassenden a. M., ö. Nov. Jnfvtge usteinen ist man hier r alten Bauweise mü MdaeWt- ^9^4 it tiefem Baumaterial en ein uni) werben fo luroeife ist in ilvgct, oU das Bauet
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Heide lberg, 6. Nvd. Wie dem „Berl. Lo^.-Anz." berichtet wird, löste sich von einem Äüterzuge ein heißgelanfener Wagen und mußte umgehängt werden. Beim Entladen des Wagens fiel eine flHftc wegen ihrer Schwere auf. Sie war, wie sich bei ihrer Oeffrmng ergab, mit gemünztem Golde im Werte von über 1 Million Mark gefüllt, das ins besetzte Gebiet geschmuggelt werden sollte.
Eingesandt.
C?rür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Der Wohnungsmangel
führt zu mancherlei Vorschlägen. Darunter zu solcknr, welche btc bei Schaffung der Republik versprochene Freiheit in vielfach unerträglicher Weise beschränken. So streben nur an das eigene Interesse denkende Leute an, in angeblich zu große Wohnungen gewaltsam frembe Mieter bi nein zu zwängen, '"elbst bann, wenn eine abgeschlossene Wohnung sich nicht einrichten läßt. Also das eigene Heim, daS sich der Besitzer mit großen Kosten und nach seinen Absichten gewiß nicht zu groß «schaffen hat, soll ihm durch Eindringlinge beschränkt wer^ den. Leichtsinnige Heiraten und das Streben nach Ziehen vom Land in die Stadt mit seinen Kinos und Tanzböden wird damit unterstützt. Da fragt <*.%> sich doch, ob eine derartige Beschränkung der persönlickien Freiheit überhaupt zu verantworten ist. Fremde Leute, über bereit Solidität, Zuvrr- Msigkeit und — sagen wir es in dieser Zeit der Drebstöhle und Einbrüche ganz offen — Ehrlichkeit keine unbedingte Gewähr gegeben werden kann, sollen in fremde Wohnungni Zutritt erhalten. EigenMächtigkeiten und Rücksichtslosigkeiten, uncr- wünschte Störungen, Beschädigungen unb Verschmutzen eines sorgfältig gepflegten Heims soll sich der Besitzer gefallen lassen. DaS geht viel zu weit!
Einzelne Fülle wird es geben — wie bei AuSgewiesenen aus Elsaß-Lothringen, dem Saargebiet und dem Osten — für die gesorgt werden muß, dock sind dafür in früheren Artikeln genügend Mittel und Wege gezeigt.
Für alle Wohnungsbedürftigen soll nun hier auf eine Einrichtung hingewiesen werden, die schon vor dem Kriege in vielen Städten, so in Wiesbaden, großen Anklang fand: das Einküchenha u 4 In diesem hat jeder seinen eigenen Wohnraum. Die übrigen Einrichtungen sind für alle bestimmt. In der Kücke wird ein ffitt triirgei» lul-eS Mittagessen für die "Allgemeinheit zubereitet. *rüc Kranke kamt eine zweite leicht bekömmliche ftöfi vorgesehen werden. Wer in feiner Wohnung essen will, holt sich fein Mahl dorthin. Biele werden ein Zusammencssen vvrziehen. Dies gemeinsame Essen tarn besser und billiger her gefiel It werden, wie wenn jeder Einzelne kocht. Eine Köckin genügt!
Derartige Einküchenluiuser find hier zahlreick vorhanden. Auf schlecht gehende Gasthäuser ist schon aufmerksam pentodjt. Bor allem kommen aber die Kasernen in Betracht. Daß solche überzählig sind, ist bei der Bclckwänkung des Friedensstandes des HeereS auf ein Achtel zweifellos. Und
Uousinanmscher Verein
Anerkannter Verein. Gegründet 1878.
Die Bücherei sowie das Lesezimmer in unserem Berelnsbauv — Nord-Anlage 15 — find nunmehr wieder eröffnet und bitten wir unsere Mitglieder um rege Inanspruchnahme. Die regel- mäßige Bitcherausgabe findet jeden SamSiaa von 8—10 Uhr abends stakt. 12514
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hne .viele EiNKÄversonen und Eheleute lassen sich in einer foid-xn Kaserne unterbringen! ES ist keine Unbilligtat zu fordern, daß mehrere Unverheiratete dasselbe Zimmer bewohnen. Schon jetzt geschieht dies sehr oft. Em junges Ehepaar mua sich, hne eö rm Ho ttt gan» üblich ist, mit einem Zimmer begnügen. Sind ältere Kinder da, so kann man em zweites Zimmer zugeben. R^ben der Küche sind m den Kasernen alle gemeinsamen Einrichtungen vorhanden oder sind leicht in ausreichendem Mage yt febaifen. HauSgenofsenschaften, btt durch einen Borstmld daö Gemeinsame regeln und Reibungen beseitigen, lassen sich nach dem in diesem Fall sehr berechtigten gleichen Wahlrecht einsetzen. rtür ganz besondere Verhältnisse sind davei in den Ka- lernen zahlreiche Familienwohnungen mit Küchen vorhanden.
So hell und luftig wie die Kasernen sind viele Mietwohnungen nicht. Große Spickhöfe, (Bärtchen finden stch vor. Selbst Kasernen betten iverden verfügbar sein. Das Wohrtlichmachen der Kasernen ist Williger wie daS Einrichten besonderer Wohnungen in Privathäusern.
In ähnlicher Weise wie Kasernen lassen sich aber auch viele wenig benutzte oder nur zu übec- llüssigen Vergnügungen benutzte Säle unb Räume einrichten. Sind die Gefangenentransporte durch, bann wird das riesige Durchgangslager frei. Schon jetzt ist es das Landsturm lager. Eine gesündere UMcrkunft kann eS gar nicht geben. Dagegen wendet man ein, Holzbaracken liehen sich schlecht heizen. Das ist erstens nicht völlig wahr. In Amerika und in nordischen Ländern sind Holzhäuser ganz üblich. Zweitens, wer kann denn überhaupt noch heizen? Kohlen sind gar nicht mehr zu haben, Hol^ dürfen die Obertörstereren nur noch an die Gemeinden abaeben, und von der Stadt Giehen erhielt man Anfang Oktober nur eine Anweisung, daß man Anfang Januar 5 (fünf) Zentner Holz bekommen kann!
Run wird man dem Einsender den beliebten Borwurf machen, er habe kein „soziales Empfinden". Ich meine, das soziale Empfinden sollte die Regierung bzw. die Gemeindelxrwalttmg betätigen, bab sie, bevor sie in die Rechte der Haus- und Wohnungsbesitzer eingreift, zuimchst sich nach anderen gangbaren Wegen umsieht, um Privalintevessen, soweit sie überhaupt berechtigt ind, zu dienen. Da heißt es nun: „Die Kasernen ind nicht zu haben, die Militärverwaltung will ie nicht abgeben." Ja, gibt es denn da keine höhere Instanz, die bei entsprechenden Vorstellungen die Abgabe Vorsicht? Leute, die sich auf ihr soziales Empfinden viel zu gut total, stehen doch überall an der Spitze. Gerade in der besprochenen Trage kann es nickt schwer halten, die Geniemden unterstützen. Unb die Gemeinden haben die Verpflichtung, wohl erworbene Rechte zu schützen, sonst schneiden sie sich in ihr eigenes Ölestch, und die besten Steuerzahler ziehen weg.
Dabei ist ein Gesichtspunkt noch nickt betont worben. Die Ucberfüllung der Universitäten wird ein' ungeheuer gelehrtes Proletariat erzeugen. Mcnr denke an Rußland, dessen Bolschewismus durch Studierte, Die keine Besänftigung fanden, wesentlich genährt wirb. Viele junge Damen be- tätigteck sich viel besser im Haushalt unb ergriffen den Beruf der viel gefutforen und schwer gefundenen Köckin. Herzlichen Familienanschluß kann ich ihnen garantieren. Jedenfalls sehe ich kcine Lierpflichtimg, allen, die studieren wollen, eine Wohmmg zu besorgen. Es ist eine ganze Reihe darunter, die llüger etwas ander-?-; ergriffen. Ein großer Teil
d« ..Studentenbuden" wad bann von f«Öft für daß Ke 6dg<rnf$t öffentliche Meinung bet Idee
ächtigt, ein spezielles Grenz 3000 Mann aufzustellen.
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Wetter
Niedrigste
5.11.
Niederschlag 5.0 mm
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10
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tags bedeckt nachts Regen
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Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Vertrages bleibt jedvch unv- räu- b ü r t. Er kann nur noch angenommen oder tb* gelehnt Werben. Tie bulgarische D.'legalin! ist ein geloben, binnen einer Frist von 10 Tag en ben alliierten und assozncrtnr Mächten zu erllären, iic bereit ist, ben Vertrag in der g-genwärtigett Form zu untcrz.ichnen. Ra<l> Ablaus die er Frist wird der W»f I e n str l l fta ndsve r t r a g a's abgelausen betrachtet. Die alliierten und assoziierten Machte werden dann diejenigen Maß nahmen trefien, die sie für nötig halten.
*£*• „öiuneittCTuruoai nn» waui oon ]cunt sur Verl-eirarere und solche deute, die hier wyhnen müssen, imtzbar.
3.0°, 6. 11. = 2^n
1.6°, 6. 11. - 09?
eineß Bündnisses mit den Zentralmächten nicht günstig gesinnt war, sie eine Eroberungspolitik treibende Regierung unterstützte. Die Alliierten könnten nicht vergestzm, bafe Bulgarien, vom B.üiS- empfrnden unterlkützt, ohn- Herausforderung bv serbische Armee um fnnten angrifj und den hü- denmütigen Widerstand, dm biest- Arnt:e an einer anderen Front gegen die Mittelmäckt' leistet', brach. Die Wliierten dächten jedock» nicht daran, Bulgarien für den beganKmeu jrfXer büs-mi a.i lassen. Su wollen eute dauer hist- Gerechtigk.ni und einen fruchtbaren Srwbeii hrrstlllen. Die Alliierten haben mit Sorgfalt bie Bemerkungm der bulgarischen Delegatton geprüft und sind bereit, in eimgcn Punkten ben von Bulgarien gest-llten Wünschen entgeg^uzukommen. Ter Text bc <-
Die Antwort brr Alllü.rtm enthält solgcnd.' Ha >» p t pu n k t e: M i l i t ä r i s ch e K l a u se l n: Bulgarien wird ernt"'
Schiffahrtsklauseln: Bulgarien wird er- 'mäcktigt, aus her Donau für die Pottwi • unb Fischer eiaufiicht vier Torpedoboot- intb sechs Tanrpfboote, ohne Munition, mit ziviler Brwack ung zu halten. Oekonomische Klauseln: Tie Äuflxckung der Berträge kann durch Spezial- abtommen geregelt werden.
6lftnenrtau in Sttahtmig
Strafibura, 6. Nov. (WTB.) Havas. Zu Begleitung Millerands besuchte Clernen ceau heute morgen den auf dem rechten Rheinufer gelegenen Kehler Hafen. Ws er am Ende der Brücke mir dem durch französische Truppen besetzten Gebietsteile anlangte, wurde er von drei Funktionären begrüßt. Tie Besucher begaben sick darauf nach dem Hafen Hirschbach'. Tem Rtinisterpräsidenten wurden ourch Techniker An' fünfte über die Anlage deS neu her?,nstellcnde'i Straßburger Hafens gegeben. Clemeneean empfing im Laufe des Tages verschiedene elsäßisrt^c Deputationen. Später fand ein Bankett statt.
Die französische Herrschaft.
Mannheim, 6. Rov. Wie dem „Berliner Lok.-Anz." berichtet wird, wurde unlängst auf der Rheinbrücke nack Ludwigshafen btt Geh. Kommec zienrat F a s i g, der in Ludwigshafen eine Fabnl betreibt, von den Franzosen verhaftet und nack Saarbrücken gebracht. Seit dieser Zell hörte mmr nichts mehr von ihm. Wie jetzt bekannt wird, ist er dieser Tnge in Saarbrücken wegen angeMirfvrv Verheimlichung beschlagnahmter Vorräte zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Luftverkehr.
Berlin, 5. Nov. (WTB.) Wegen der Stilllegung der deutschen Bahnen nimmt die d e u t s d* Snitreeberei auf den Linien von Berlin nach Leipzig, Breslau, Hamburg und Warnemünde den Betrieb wieder auf, jedoch nur in sehr beschränktem Maße.
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.--TerE he druck von Bros. Dr. Wolfgang M i t t e r m a i e r. Bonn, A. TZarcuÄ unb E. Webers Verlaq. Preis 2,80 Mk.
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— Lerche, JuliuS, Waldhof. Geschichten ferner Freunde und Feinde. Mit 8 farbigen und vielen schwarzen Bildern von Fritz Lang. 2. Auflage. 224 Seiten: Ottav. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. — Den Sinn für Natur- und Heimatschub in den Herzen der Jugend zu loedcn: das ist der mit, feinem Verständnis durchgesührte Seitgebante dieses BucheS. Jugendliche Freunde Waldhois, nichts wissend von „Schutzbestrebungen", schützen ihre Heimat: auS'ursprünglichem Empfinden heraus für Leben unb Schönheit, schützen sie Waldhos gegen den Feind, den Menscheri, der sich an Wald und Flur versündigt. Eingesttiwte Natur- märchen (für Fortgeschrittenere) erhöhen „Wald' Hofs" Reize. Viele bunte und schwarze künftterisch vollendete Bilder von Fritz Lang sowie die vorbildliche Ausstattung entsprechen dem guten Geiste des Buches.
Letzte Naebvichten.
Vom Völkerbund.
Brüssel, 6. Nov. (WTB.) HavaS. Im „Ewlle iögLgc" toird mit geteilt, daß man im Mini-» iberium bcS Aeuhern die Nachricht dementiere, wonach 'der belgische Ministerpräsident Huys- mans -um Präsidenten des Völkerbundes ernannt wurde.
Die Cnlentt an Bulgarien.
Paris, 6. Nov. (WTB.) Havas. Das Begleitschreiben zur Antwort der a 11 i i e r t e n unb asioziierten Mächte an die bu 1 - garischeFriedensdelegation nimmt mit Genugtuung Kenntnis von der Aufnahme, die Bulgarien den 5llauseln des Friedensvertrages be^ züglich des Völkerbundes und des Schutzes des nationalen Minderheiten zuteil werden ließ. Die Alliierten sehen darin den Willen Bulgariens, seine Politik nunmehr wieder auf humanitäre Grundsätze und auf dem von den Alliierten vertretenen Weg internationaler Solidarität führen zu wollen, bezüglich der territorialenFra- g e n und der Frage des Eintritts Bulgariens in den Krieg äußert sich das Schreiben, daß,, wenn es auch vielleicht richtig ist,
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