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Wetter

Turnen.

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heiter trocken warm nachts klar

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DeutfcherTurntcrg. Der 16. Deutsche Turntag wird am 15. und 16. Oktober in Erfurt stattfinden. Verbunden mit ihm werden Sitzungen des Gesamtausschusses und des Turnausschusses mit der Versammlung der Kreis turnwarte abgehalten.

letztes, neurrtes, am 8. Februar, ein Klavierabend des berühmten, hier nodi nicht gehörten Pianisten Edwin Fischer. Den SdLuß bildet am 15. Februar ein Konzert unseres von früher h? bekannten und beliebten Geigrrs Professor Jose

und Orgel die Aufführung von Brahms Deut­sch' e m Requiem an. Sodann folgt als vor-

Stenographie.

Bad-Nauheim, 3. Okt. Bei dem mit dem Berbandstag des Hessen-Nassauischen Ver­bandes Gabelsberyerscher Stenographen verbun­denen Wettschreiben zu Homburg v. d. H. errang der hiesige Stenographenvercin zusammen 15 erste imb zweite Preise.

Höchste Temperatur am 5.10. = 20.3", 6. 10. = 17.2.

Niedrigste 5.10. -= 10.3", 6. 10. = 11.5"

ordneten vorgeführl werden. Dom Gau

E'' E^r werden folgende Vertreter nach Erfurt entsandt: 1. Gauvcrtreter Fabrikant Pfeifer «Wetz­lar), Gauturnwart Will (Gießen, und GauredMer vermaTM Post .Alsfeld). Als Stellvertreter sind 7ok 1^1' o" ^auvertveter Redakteur Schneider (Butzbach.2. Gauturmvart Terwr .Marburg, Gaufchristführer Karl Wenzel .Gießen).

kr. Frankfurt a. M., 4. Okt. Im nahen Neu-Isenburg tritt die Ruhr so stark auf, daß alle Schulen geschlossen wurden und der sonntag- liche Gottesdienst bis auf weiteres ausfällt. Alle Festlich leiten sind verboten.

= Frankfurt a.M 4. Okt. Iw Hause Kwstergasse 7 wurde heute vormittag die 24jährige Amalie Merkel, geboren in Untersülzbach, er» sd)o ssen aufgefunden. Als Tater verhaftete man den 21jährigen Pius Ried aus Reißenheim. Rich behauptet, das Mädchen habe fidi selbst er- schossen, doch geht aus den ganzen Begleitumstän­den mit Sicherheit hervor, daß die Merlel durch die Hand des Ried erschossen wurde. Ob der Bursche, in dessen Besitz man 600 Mark versand, dem Mädchen etwas genommen hat, koratte noch nicht ermittelt worden.

= Frankfurt a.M., 4. Okt. Der Magi­strat hat aus Anlaß einer Eingabe des Bürger­ausschusses beschlossen, die Genehmigung zu Neu­bauten und Umbauten von Lichtspielthea­tern bis auf weiteres grundsätzlich- zu verweigern, um durch diese Maßnahme dec Wohnungsnot zu begegnen.

. . Frankfurt a.M., 5. Okt. In feierlicher Wec)e wurde heute mittag das aus städtischen und Stistungsmittcln erworbc.ne Volksbildungs- heim (ehemaliges Kaufmännisches Vereinshaus) emgeweiht und seiner Bestinttnung übergeben. Im Mittelpunkt der von musikalischen Darbietungen umgebenen >Feier stand die Festrede von Dr. K. Gebhardt überDie Aufgaben der Volks­bildung".

X Hanau, 5. Okt. Thmterdirettor Ludwig Span nu th-Boden stedt in Hanau teilt mit, daß von der Generalintendanz des Altenburger Landestheaters die Uraufführung fernes Dramas Die TeufelSmühle" nicht gestattet wor­den ist.

H a n a u, 3. Okt. Die Verhandlung vor der Strafkammer Hanau gegen die .Beteiligten an den großen Mehl- und Viehverschie­bungen, die vor etiva 2 Jahren hier aufgedeckt worden sind, nimmt am 22. Oktober d. Js. ihren Anfang. Ter Hmcptbeteiligte an den Vorgängen ist der bei der Lebansmittelabteilung des Landkreises Hanau beschäfttgt gdivesene Kreisbeamte, Kreis­obstbautechniker Karl Walther aus Hanau. Bei den Haunauer Februarunruhen ist das gesamte Aktenmaterial des .Prozesses durch Frauen ver­nichtet worden. In mühseliger Arbeit Sonnte im Verlange einiger Monate das für die BÄveis- führung erforderliche Material wieder siownt zu­sammen gestellt werden, daß jetzt dm Termin für die Hauptverhandlung festgesetzt wertem konnte.

= Ufingen, 5. Okt. In den letzten Tagen besch!lagnal)mte die Gendarmerie mehr als 700 Pfund Rind- und Kalbfleisch., das aus Geheirn- schlacht ungen stammte. Tas Fleisch wurde den einzelnen .Kreisgemeirchen überwiesen.

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Spigett), der zur Zeit in Genf als Nachfolger Marteaus lebt. Bon ersten Vertretern ihrer Kunst dargebvten, verheißt das, Programm eine aus-, erlesene Reihe hoher Genüsse. Tie Konzerte finden mit Ausnahme der Kirchenmusik sämtlich an Sonntag-Nachmittagen in der Zeit von 5 bis etwa 7 Uhr statt. Karten sind bet Ernst Cha liier und abends an der Kasse zu haben. Hinsichtlich der Aboirnements wird auf die Llä- lünbigung in der Kummer vom 4. Okt. verwiesen.

** Deutscher Volkskunst-Abend. Wenn mehr Menschen gekommen wären, hätten sich noch mehr auch nett unterhalten können. So aber mußten sich Dir. Brei Holz und seine Gruppe mit dem herzhaft Beifall spendenden Publikum und den leider recht großen Lücken zufrieden geben. Erwärmend ist ein unvollständig besetzter Saal keineswegs. .Hansel unb Liesel waren daher bei ihren ersten deutschen Volksliedern zur Laute etwas zurückhaltend und überwanden erst gegen Schluß eine leichte Müdigkeit. Die Lieder waren einfach vorgetragen und geschmackvoll begleitet. Zwischendurch fesselte Dir. Breiholz durch lebhaften packenden Vortrag von Dichtungen seine Hörer. Vielleicht war sein Gestenspiel zu theatra­lisch. Aber abgesehen davon verdiente er den starken Beifall. Den Beschluß machte ein amüsanter etwas larmoyanter Einakter von C. A. Görner: Alter schützt vor Torhett nicht!" Ein alter Förster von jenem Schlag, den bis ins höchste Alter der Lügen- oder der Liebeteufel rettet, scharmuziert um seine Pflegetochter, kommt aber im letzten Augen­blick noch zur Einsicht, daß er vor dem jungen Liebhaber, seinem Forstgehllfen, besser zur Seite tritt. Derschwarze Peter" spielt eine ullige Rolle dabei. Felicitas Claußen, die die Pflege­tochter fhielte, verdient hier neben dem alten Förster Erwähnung. Der ganze Abend war recht nett und unterhaltend.

** Im Lichtspielhaus, Balmhofstraße, hnrb beute zum letztenmalTer Maskenball" ge­geben. Von morgen bis Freitag treten Loontine .Kulmberg inKinder der Landstraße" einem Schau­spiel in vier Akten, und Ellen Richter inTas Spielzeug der Zarin", Schauspiel in 5 Akten auf.

Landkreis Gießen.

-m. H u n g eär, 6. Okt. Der hier tvohnhafte verheiratete Bergmann Wilh. Reufchlin g ver- unglüdte am Samstag nachmittag im Gießener Eisensteinbergwerk dadurch, daß er von sich los­gelösten Erd massen verschüttet und im Rücken erheblich verletze wurde. Mittels Tragbahre brachte man den Verunglückten in die Gießener Klinik.

wa. Odenhausen (Rabenau), 4. Okt. Am 2. d. M. kehrte unser erster Kriegsgefangener Ser­geant Otto Konrad aus englischer Gefangen - schast »urück. Aus lunferem Torfe fehlen noch drei Mann. Zu Ehren der Heimkehrendcm ist von der Jugend der Bahnl-of geschmückt worden.

* Wiesest, 5. Okt. Weiter sind aus eng­lischer Kriegsgefangenschaft glücklich nrtt den letzteir Transporten heimgekehrt: Fried­rich Hormann, August Reuter, Hein­rich Schäft und Karl Weller.

x Wiesest, 5. Okt. Unsere Industrie- Lehrerin, Fräulein Lina Hansult, trat mit Wirkung vom 1. d. Mts. in den wohlverdienten Ruhestand. Ms Tochter unseres früheren im Jahre 1884 verstorbenen Lehrers Georg Hansult hat die bald 70jährige fast ihr ganzes ficben den Schül- Nrädchen unseres Dorfs beit HandarbeitsunterricÄ erteilt.

Kreis Büdingen.

D Bingenheim, 6. Okt. Sicherem Ver­nehmen nach soll im hiesigen Schloß für den Kreis Büdingen von der Säuglingssürsortze ein K i n d e r- heim errichtet werden. In diesem Heim kommen vor allen Dingen solche Kinder zur Aufnahme, deren Mütter front sind unb die sich deshalb der Pflege ihrer Kttrder nicht so widmen können, wie es im Interesse einer gedeihlichen Entwick­lung der Kleinsten wünsst)enswert wäre. Das Heim wird etwa für 15 Kinder eingerichtet, im Küchen­bau des Schlosses untergebracht und erhält eine eigene Säuglingsschwester von der Zenttale in Darmstadt. Auch in Nidda wird demnächst eine eigene Schwester für Säuglin gsfür- st o r g e stationiert werden.

Büdingen, 5. Okt. Am nächsten Mitt­woch, den 8. Oktober, trornt. 1072 Uhr, findet die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Bezirkssparkasse Büdingen statt. Neben dem Borttag der üblidjen Rechenschaftsberichte usw. soll vor allem über die Festsetzung des Zinsfußes von Akttv- imb Passivkapitalien für 1920 beraten werden.

Meis Lauterbach.

_<D <3 chl i fr, 3 Okt. Bei der Versteigerung des stDttfsten Obstes sind noch nie erreichte Preise er-

worden. Es gingen zusammen 3136 Mark ein. Ein Test des Erttags soll für neue Obst-

verliehen. ______________ ____________________q,

fr. Frankfürt a. M., 5. Okt. Hier hat sich! Auch an Turnfahtten ist gedastst. Auch werden

ein Bund der kinderreichen Familien einige Lichtbi lder se rien der Turnerschaft gegründet, der einen auf Selbsthilfe beruhenden I zur Kenntnisnahme und Beurteilung den Ab-

Wanderungen. Hauptversammlung des VereinsLchrcrhcim Vogelsberg".

n. Frankfurt a. M., 5. Okt. Unter dem Vorsitze des Lehrers Ludwig Dern- Ofsenbactt a. M fand gestern im RestaurantStorch" zu Frankfurt a. M eine außerordentliche Hauvtver- lammlung des VereinsLehrerheim Vogelsberg" Natt, an der auch der Obmann des hefsischeir Landeslehrervereins. Hauptlehrer Bad; von Mainz, teilnahm. Auf der Tagesordnung stand der Verkauf des im Jahre 1895 an dem Allen- burgskopf bei Schotten gebauten Lehrerheims/ dessen Erhaltung dem hessischen Lehrerstande in­folge ungenügender finanzieller Grundierung des Unlernchmens schon reichlich viel Sorgen bereitet hat. Nach den sehr ausführlichen Darlegungen des Vorsitzenden beschloß die Versammlung nahezu einittmmig, das Heim trotz seiner berrlidien Lage und trotz seiner prächtigen waldreichen Umgebung ivsort zu verkaufen, da die Räume für die in den Ferien Erholung suchenden Lehrer unb ihrs Angehörigen nicht mehr ausreichen. Nur sehr schwer entschloß sich die Lehrerschaft, das schön« Plätzchen auszugeben, und gerne wurde anerkannt, daß der Aufenthalt in dem Heim so manchem Lehrer seine Gesundheit wiedergegeben und nament ­lich in dem Kriege gar vielen heimatlosen Ur­laubern die Heimat unb das Elternhaus ersetzt habe. Trotzdem glaubten Vorstand und Hauptver­sammlung nach Abwägung aller für und gegen das Weiterbestehen des Anwesens als Lehrerheim geltend gemachten Gründe die Interessen des Lehrerstandes durch den Verkauf des Heims am besten zu wahren. Der Vorsitzende wurde zu diesem Zwecke ~mit der nötigen Vollmacht ausgestattet.. Das während des Krieges zur Unterkunft heimat­loser Soldaten erworbene Holzhäuschen bleibt Eigentum des Vereins und wird künftighin für Zwecke der Jugendherbergen dienstbar ge-> macht. Der Verein als solcher bleibt auch nach dem Verkaufe des Heims Wetter bestehen mit dem Ziele, in irgendeinem geeigneten Platze unseres schönen Hessenlandes zu gegebener Zeit ein neues Lehrerheim zu erbauen ober zu erwerben. Für dieses höchst erstrebenswerte Ziel soll der hessische Lanbeslehrerverein in seiner Gesamtheit gewonnen werden. Der bisherig« Beittag von nur 1 Mk. wird nicht erhöht. Lehrerheimsanteilscheine von je 50 Mr. werden nach dem Verlause auf Wunsch ber Besitzer bereitwilligst zuruckgezahlt.

baurnvslanz ungen verwandt werden. Ter Gemcinberat hat bereits 1200 Mxrrk für den Zweck LeiruhgL Auck bei der Verpachtung bet städtischen

Norden ungewöhnlich hoh-e Preise be­zahlt. Tie Gesamtsumme von 4300 Marr beträgt mehr als das Fünffache- der bisherigen Pach..

Lauterbach, 3. Okt. Wieder trafen vier 'Coline unicrct Stadt aus englischer Gefangenschaft em: SDeinrtd,! Lino, Heinrich Schiebelhut, Karl Schttarz und Heinrich Sachs.

Krciä Schotten.

8 He rch en Hain, 4. Oll. Freudig begrüßt kehrte als erster aus englischer .ürftgsgesangeii- schast zurück der 21 jährige Sohn Karl des -Lckneidermelsters Heinrich Adolph von hier. Es lefmden sich nun noch zwei Mann in französischer Gefangenschaft.

8Sichen hausen, 4. Oft. Landwirt Hein­rich, Nieß kehrte aus englischer .Kriegsgefangen­schaft in die Heimat zurück.

e R ainrod, 6. Okt. Ter Landwirt Jakob Kröll VI. wurde hier zum Beigeordneten gewählt.

e Kreis Schotten, 6. Ott. Für die Orte des Kreises Schotten wurden die F l - i s ch h ö ck st - preise für Rindfleisch mit 20 Proz. Knocheir- beilage auf 2,80 Mk., für Kalbfleisch bis za 30 Proz. Knochenbeilage auf 2,20 Mk. festgesetzt.

ed. Aus dem Vogelsberg, 6. Ott. Wie fast überall, so hat auch im Vogelsberg die Bienen­zucht in den letzten Jahren immer mehr Liebhaber gefunden. In Ulrichstein schlossen sich einige ältere Bienenzüchter und viele Anfänger zu einem Verein zusammen. Obmcurn wurde LehrerS a u e r* Köddingen. Terhöchste" Bienenzüchtervercin Helsens zählt bereits 25 Mitglieder.

ed. Unter-Seibertenrod, 6. Okt. Tee unter neuem Namen wieder ausgetaudsteT- r u s ch- prämie" setzt auf beiden. Setten, bmn Ver­brauchet und beim Erzeuger, viel^s Blut. Ta nicht alle Bauern unseres Torfes rechtz.'ittg dreschen und Mietern kannten, um die Prämie zu crMten wurde folgender Ausweg a.'wählt: Tie ein gegangene Trusdwrämie 'wird auf all: in diesem Herbsle aus der Gemeinde zur Ablieferung kommende Frucht ausgesch^agen und dann verteilt.

Kreis Friedberg.

S e l t e r s, 6. Oft. Einer unserer Kriegs­gefangenen, der Sohn des Kirchendieners Ganß, kehrte zur größten Freude seiner Angehö­rigen und der ganzen Gemeinde aus der Gefangen­schaft in die Heimat zurück. Der hiesige Spru­del, der vor einigen Jahren erbohrt wurde unb in seiner Zusanmvmsetzimg den Nauheimer und Salchausener 5xilwassern ziemlich glftchkomMt, soll sicherem Vernehmen nach demnächst neu gefaßt werden. Es finb bereits in der Nahe der Molkerei Fischer am Walde weitere Ankäufe gemacht worden, um ein Kurhaus zu errichten. Es soll aud> Bahn­anschluß zum Versand der W asser hergestellt werden. Verschiedene Verbände tragen sich mit dem Gedanken, wenn die Pläne der Errichtung eures Bades wirklich zustande kvnttnen, für ihre Mitglie­der Sanatorien usw in ber Nähe des Bades am idrön gelegenen Rot lieb zu errichten. Hoffent­lich kommen all die schönen Pläne zum Sogen des herrlich gelegenen Niddertals zur Ausführung. Vielleicht wäre für die Ernst-Ludwig--Ju- bilaumsspende, von deren Tättgttit man in letzter Zett so wenig erfährt, im Anschluß an die verschiedensten Projekte Gelegenheit gegeben, in ber klimattsch und landschaftlich gleid» ausgezeidineten Gegend ein Genesungsheim für Kranke und Ver­wundete des Krieges zu errichten.

Starkenburg und Nlteinhessen.

Offenbach, 4. Ott. Die Stabt hat wegen steigender Kohlenttrappheit dieöffentlicheBe- leuchtung bis auf weiteres ganz einge­stellt.

ch .An s d e r R h c i n p s a l z, 30. Sept. Der Obstverkehr auf den rheinpfälzischen Obst- und Ge­müsemärkten hat insofern eine Aenberung erfahren, als bas Angebot von ZWetschen in letzter Zeit, weil bie Ernte ihrem Ende zugeht, nackstäßt. Dafür hat sich ber Verkehr in Birnen, Trauben unb Aepfel erhöht. Auch die Preise dieser Obst­örten haben Äenderungen erfahren, berat Aepfel und Birnen sind billiger geworden und Zivetschen gesttegen. Bezahlt wurden für den Zentner Trauben 220230 Mk., Tafelobst 4050 Mk., Pfirsiche 100115 Mk. In Kartoffeln war der Geschäfts­gang belebt durch ein erhöhtes Angebot. Ter Zent­ner stellte sich auf 914.50 Mk. Im übrigen wur­den für den Zentner Wirsing 910 Weiß­

kraut 67 Mk., Rotkraut 2526 Mk., Zwiebeln 2526 Mk., Kohlrabi 89 Mk., Erdkohlrabi 4.50 bis 5 Mk., Gelbe Rüben 4.755.25 Mk., Rote Rüben 7.408 Mk., Karotten 8.509.50 Mk., Einmachbohnen 5060 Mk., Tomaten 3640 Mk. und RHarbarber 910 Mk.

Hessen-Nassau.

O Braunfels, 4. Ott. Der Ehren- brief des Mittelrheintteifes (9. Kreis der beut» chen Turnerschaft) wurde Kammerrat Jockel .

Vermischtes.

* Tie Wirkung der See sperre. Zuo Wirkung ber Seesperre auf die Gesundheit und dasl Leben des deutschen Volkes liigeu wettere bedeut­same Einzelheiten vor. .Königsverg hatte im Juni dieses Jahres keinen Ueb:rschuß^ ber Geburten, sondern einen Uebersch- der Todesfälle über die Geborenen vm 2,4 auf 1000. Tas Verhältnis b:r LAendgebvrenm auf 1000 ist vom Juni 1914 Von 24,4 auf 16,9 ^urütfgegangen. In Kiel star­ben im April 1914 von 1000 Einwohnern 10,9, in demselben Monat dieses Jcchres aber 17,76, die Zahl ber Lebendgeboreneu ist jetzt gerütgec als die der Todesfälle, während sie 1914 das zwn- einhalbfadje der Zahl ber Gestorben:n betrug. Von 1000 Lebendgeborenen starben damals 12,6, jetzt 18,2 Pvoz. im ersten Lebensjahre. Ter Geburten- Überschuß Mannheims von 1914 mit 17,1 auf 1000 ist auf 1,04 zurückgegangen. In Köln stieg die Zahl der Todesfälle beim weiblichen Geschlecht V'crt 4501 auf 6154 im Jahre 1916. In Berlin hat sich die Zahl der kleinen Kinder und jüngeren Sckulkinder in den Iahten 19151917 etwa ver­doppelt die der älteren Schulkinder verdreifacht. Bei beit 45jährigen .Kindern hat sich die Zahl der Todesfälle 'wegen Bvechdurchsall verzehnfacht, bei den 610jährigen Verachtfacht. In Köln stieg die Sterbeziffer der 810jährigen von 3,3 v. T im Schuljahr 1910/11 auf 5,4 im Schuttohr 1916/17, imb aus 6,5 im Schuljahr 1917/18.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gicsten.

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Zusamwensckluß der kinderreicken Familien er-igev- strcbt. Es fall ur ber Hauplsackc darauf hinge- H e ^r>.fttet werden, daß tinderreicten Familien Der- entf gunuigungen beim Einkauf von Lebensmitteln unb ' ' Brenniroffen gewährt warben. Tie städtische

din> einchaltung, die während des Krieges mtt großen Verlusten mMgc der Mißwirtschaft gearbeitet hat, soll in den nächsten Wochen aufgelöst werden, da genügend Auslandsware vorhanden ist. Tie Verpachtung ti_o n Gartenland an Kleingärtner durch, die otabt ist von 52,72 Hektar im Jahre 1914 auf 226,52 Hektar im Jahre 1919 gestiegen.

fr. Frankfurt a. M., 5. Ott. Ter Schllich- tungsausschuß hat für bic von den Angestellten ge- wrderte B e sck^a f fu ngs beihi l fe ft>lgew)e Eoätze aufgestellt: an verheiratete männliche und nciblidfe Angestellte monatlich 120 Mk., für jedes Kind unter 14 Jahren 30 Mk.; an al le in stehende Leotg<e nwnatlidi 70 Mk., an Ledige, die bei ihrer Familie, wohnen 50 Mk. Die Wirtschastsbeihilse Nt vom 1. August 1919 ab nachzuzahlen laufend bis zum 31. Dezcmtber 1919. SBetriebe, Oie Rauben, die Wrrtichaftsbeihilfc nicht zahlen zu können, werden rwckimals an den Schlichtungsausschuß verwiesen. Sonett es bis jetzt feststeht, werden die Frankfurter Angestellten den Spruche des Schlichttmgsausschus- s<s ntcfd anerkennen unb treten voraussichtlich in den Streik, da die von ihnen geforderten Sätze viel höher sind.

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12. OMer, in drr nt Zvielzeit mit einem! os-Carlo-Forti. alttnii'den Namms - maitlidi als Mnatuv aminbtnmg. Sie singt m Kvnzertm in Berlin, iberen Stäbten unb ist Suftrdat in Hannover Tte Mbflüftd rooxbenj ber MMrektor Tr. rrmter Miwnil, btt Sviekyer ät ivänm-

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