Samstag, 5. April 1919
Gießener Anzeiger (GenerabAnzeiger für Gdethessen)
Zweites Blatt
Nr. 81
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1896 Chines. Anl. . - - - . • •
1913 Chines. Reorg.-Anl. (Int.-Sch.) .
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fine scklaaene ©tunben lang Auf einer Holzbank.
Sache! Wüs war wohl dieser »err vcthu
Schnepfe? Raubmörder? hm, mit Raubmür- Herren, die
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sich hinsagte:
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1898
1908
1910
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1. 7. u.ffirg. .Unv Idjeln 5h. 11 1. 9
V. China.
Letzte Nachrichten.
Eine RrichSeinkommcnsteucr.
Berlin 4 April. Wie verlautet, bestellt der Plan, eine R e i ch se i nk o m m en ste u c r zu erheben, die als Zuschlag für das Reich zu bfi
VIII. Japan.
1. Japanische Staats-Anl.
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1896 Chile«. Gold-Anl. . . -
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1912 Chilen. Regier.-Annuität Ser.
1889 Chilen. Gold-Anl. . . .
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Brasilien.
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„ „ 1889 . . .
Paulo Eisenb.-Anl. . .
de Janeiro Stadt-Anl. .
IV.
Chile.
Englische Konsols . ... . .
Victoria Falls L Power D6L . .
VII.
Frankreich.
Französische Rente .....
1910 Marokko Staats-Ant . . .
Prämiierung auf dem G'ehener zrühjahrs-pferdemartt.
# Gie ße n,3. April.
Innerhalb des Vorführungs Ringes harschte beim gestrigen Pscrdemarlt angestrengteste Tättg- feit der Sperren Preisrichter, da die Zahl der zu prämiierenden Tiere sehr groß war. Als Vertt^ter des Land's-Pserdezuchtverei".s war der Landstallmeister Oberstleutnant S ch ö r l e - Tarmstadt und als Vertreter des Landwirtschaftskammer-Aus- schusses für Obcrhessen dessen Sekretär bei der Wertung anwesend. Im weiten Kreise bübetrn bic Männer aus Stadt und Land eine förmliche Mauer und prüften mit kritischen Blicken das vorgefuhrte, teiltveii'e hochedle Pferdematerial.
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XI. Siam.
47,7° Siames. Anl. von 1907
vüchertifch.
Infolge des Vavier- und Platzmangels können DorläUiig die Buch ingänge nur verzeichnet werden. Erne Besprechung ist nur in den alterseltensten Fällen möglich.
— Wie baut man fürs halbe Geld? Wohn Hausbau, en und Wirtschaftsgebäude mit leicht erhältlichem, ost tose..l-.sem Baumaterial m kürzester Zeit auszusührcn. Mit 60 Mbildungen. Preis 1,50 Mk. Heimkultur-Verlag, G. m. b. H., Wiesbaden.
1. 7.
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1.10.
1. 5.
15.6.
„Hier wird nicht gelacht, Emil Schnepfe'." befahl der Kriminalwachtmeister in scharfem ^o^Dorival zuckte die Achseln — aber nur innerlich, im Gefühl, denn als früherer Offizier wußte er ganz genau, daß diese Meyers II und diese Kriminalwachtmeister ganz gehörige Vorräte an Grobheit besitzen mußten — und dankte seinem Schöpfer, daß er nicht in Wirklichkeit der Herr Emil Schnepfe war Das schien mit allerlei Peinlichkeiten verbunden zu sein. Er lachte also nicht mehr, zuckte auch nicht wirklich mit den Achseln, sondern bat nur sehr höflich um möglichst schleunige Erledigung, damit die unangenehme Verwechslung aufgeklärt werden lönne —
„Maul halten, Schnepfe!" sagte der
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1. 7.
1. 7.
1. 7.
1.10.
Wachtmeister. . , .
„Lümmel!" sagte Dorival — furchtbar leise nur zu sich selber.
Und ärgerte sich, daß er den Wachtmeister um diese schleunige Erledigung gebeten hatte. Mit untergeordneten Pollzeibeamten hatte man sich in solchem Fällen selbstverständlich nicht herumzustreiten, sondern ruhig zu warten, bis man vor die richtige Schmiede geführt wurde. Dorival wartete also. Zwei ge-
dern macht man keine Witze. Taschendieb? Ja, wahrscheinlich Taschendieb! Er lachte leise vor
15.8.
10.7
1. 7.
(Fuchsstnte) 2. Pr.f. Äug. P e t r y - Hattenrod lFuchsstitte) 3. Pr.f. — Zucht st ulen Mit Saugfohlen oder m h eren Nach.v.nmen, Ar- deitsschläge: Konrad Ebel-La sgm.s 110)ät)r. Braune, 1. Pr. t- Aug Petry-Hattenrod (9jähr. Fuchs mit 2 Fohlen, 2 und 5jätz.) 2. Pr.f. — Zuck, tstuten, nachweisbar gedeckt und er» tennbar tragend, Wagenscl-läge: Ehr. W. Stras - heim- Griedel (djähr. Bramier) 1. Pr. Tanicl Schäfer- Heskem i4jähr. Fuchs» 2. Pr. I o h. Bolt II.-'Großeii-Lr.den (13iähr. Tunlelbranncr) 3. Pr. Ambrosius Pfeil-Mölln-Heskem (9jähr. Rappen) 4. Pr. — Z u ch t st u t e n, nachweisbar gedeckt und erkennbar tragmb, Arbctts- fiägc: Friedr. Vorbach- Eierstadt (IGahr. Kohlfucks) 1. Pr.f. Wilh. Wagner II-Kirch- göns (8jähr. Rotschinrmel) 2. Pr.f. Wilhelm Müller i. Kirckigous (7j. .Hellbrauner) 3. Pr.f Äug. Petry-Laitcnrvd (Ljähr. Fuchs) 4. Pr.f. PH. Sch ii d t - Londorf (7iähr. Fuä?ö> 5. Pr.f. Ane kcniiungen e.hi.tten: W i l h. W a g n c r II.* Kirchgöns r7jälyt. Fuchs), Wilh. Klo 5 VI.»!ö oli» (c m <1 ljähr. Brauner), Ludw. T a s ch - A'stach (13 ähr. Brauner), Ph. Sck> udt - London »fahr. Ravpen), Karl Keßler I. Grvßen-Li:den(6,ahr. Brauner), Karl Kühn- Ober-Be s gen (5iahr. Brauner), K. Petry- Hof Al buch (8ja. r. Fuchi).
Louis Rein, Schmiedem.i er i.t Wicuck, hatte Pjlüge und Eggen am Markt ausgestellt, welche Vie!-ach das Interesse der Landnnrte, die oen Markt befucheii, fanden.
Tie Prcisvertecknng fand erst kurz nach 1 Uhr ihr Ende.
Paris, 4. April. (WTB.) Reuter. Wit son leidet an emec starken Errältung und n an das Bett gclnmden. Ter Arzt lagt, da» er nad, cin.äg ger Rufe wnederl-erge^.ellt icrn wird. Oberst House l)at ihn l-eute im Vierer rat vertreten.
Die militärische Lage In Rußland.
Amsterdam, 4. April. (WTB.) Die,L)ait>> Ehronicle" meldet über die m i l i t ä r i s ch e L a g e in Rußland, daß die Sowiettiuppeii zwar bis in die Nähe von Odessa vorgcdrimgen seicit die Lage aber trotzdem günstig sen Die Herrschan der Entente über das Schvarze Meer sei^cn fet wem Fall gefährdet. Tie Trichpen unter Petliura hätten in der Richtuirg aus Kiew Fortschritte (tv macht Tie Svwiettruppcn foHeii den Bug aut breiter Front und den mittleren Dniesb- m einer Breite von 50 cng ischen Mcrleii überfchri ten ho den Auch in Nordrußland liege kern Grund Mi- Beunruhigung vor. Dagegen hatten die Bols^ misten in Südrußlano, insbesondere tn der Nahe von Rostow große Fortschri.te gemacht..
Tem „Berliner Lokal-Anzcrger" wird aus Basel berichtet: Aus London meldet Havus: Xie Truppen des Generals Onkuros haben am 26. Marr bei der Einnahme von Wladikawkas 'Kaukasien) die 100 000 Mann starken bol s ch e wist ischen Truppen völlig geschlagen Es wurden über 50 000 Gefangene! erngebracht, 13 Panzerwagen, 100 Lolomotiven 200 Geschütze, 350 Maschinengewehre und beträchtliches Material erbeutet. __
UtLUUUllt. ----> - .
In Gesellschaft von mehreren Damen und Herren, die eigentümlich aussahen und ihn eigentümlich ansahrni. Weshalb er alle anderthalb Minuten leise, aber umso inniger vor
Italien.
oar. Italien. Eb.-Obl
Livorno (Eb.'ObL, Ser. C u. D . • • Italien. Mittelmeerbahn-Obl. . . . . Süditalien. Eb.-Obl, Ser. A./H . . .
X.
Portugal.
Portuqies. Tabak-Monopol-Anl . .
1 unif.Suß.Anl v 1902, Ser. 1
unifÄlnL v. 1902, Ser. 3 .
EifeM.-Obü v. 1889, l.Rg.
* Deira-Deixa Eb.-Odt v. 1886 . . .
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Japanische Slaats-Anl. v. 190d
Der Doppelgänger.
Roman von Carl Schüler.
1.
Muten Tag, Herr Emil Schnepfe!"
Die Stimme war bärbeißig. Ihr gemütlicher Ton klang nicht ganz echt. Das runde, rote Gesicht, das zu der wohlbeleibten Gestalt gehörte, hatte in den Augen und um die Mundlinie unter dem schwarzen Schnurrbart etwas höchst Energisches. Tie Hand aber, die sich auf Dorivals Arm legte, griff auf einmal mit eisernem Griff zu — ..
„Donnerwetter!" sagte Dorival und nß sich mit einem kurzen Ruck los
Sachte, man sachte!" mahnte die Stimme. Mack keine Zicken, Männeken, sonst . .
" Da fand Dorival endlich die nötigen Worte. Er fing kräflia an, wurde saftiger rnnrh hen ersten zwei Sätzen, und endete stark mieden stärksten Machtmitteln der deutschen gebrüllt!" sagte die Stimme bei- fäHtg3„Mt jut. H°ch°ch^ Wer nu Schluß mit die Mätzchen^ Die harte Hand schlug den Rock zurück. „Siehste die Marke? Kriminalpolizei. Sie sind verhaftet, Schnepfe. Was war das übrigens für em Name, unter dem Sie sich soeben scherzeshal- ber vorgestellt haben?" . , M
„Ich bin der Freiherr Dorival von Arm- brüster."
Pap.P. 100
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„Pfui Deibel k"
Endlich kam Meyer II.
„Los, Schnepfe!"
Meyer II blieb an der Ture stehen. Der Kriminalkommissar schlug mit der Hand auf ein umfangreiches Aktenstück:
„Endlich! Sehr erfreut, ment lieber Schnepfe'. Wie haben lange auf Sie gewartet. Da wären die kleinen Sächelchen in Berlin, Wiesbaden und Homburg. Und dann haben wir hier Einladungskarten für Sie von den Behörden in Brüssel, Biarritz, Paris, Luzern, Nizza und einigen anderen umliegenden Ort- schrften. Dja, Ächnepfchmi, wer sich amüsieren nnll, muß schließlich auch mal die Rechnung bezahlen. iffl ’ne happige Rechnung!"
„Die Rechnungen des Herrn Emn Schnepfe interessieren mich nicht," erklärte Dorival. „Ich bin der Freiherr Dorival von Armbruster . . ."
„Ach nee!"
. . von Armbrüster. Ich erfiäre Ihnen, daß es sich hier um einen argen polizeilichen Mißgriff handelt, und ersuche Sie, schleunigst meine Persönlichkeit festzustellen und mich aus dieser Sache zu befreien." ,
„Aber"Schnepfe! Das ist wirNich Nicht nett von Ihnen! Seien Sie doch Kavalier und ersparen Sie uns diese dummen Scherereien. Hier... wir haben einige Bildchen von Ihnen. Sehen Sie sich die mal an!"
Dorival sah und schnappte nach Lust.
(Fortsetzung folgt.)
Sehr int! 'n schöner Name, Schnepfchen. Aber" Geschäft is Geschäft: Wollen Sie nun freundlichst den kleinen Spaziergang nach d°m Pottz-iMlidium gutmitug mit Tntr ma. chen oder soll ick Ihnen mit eisernen Armbändern verzieren?"
„Mann, Sie irren sich!
Sie fallen furchtbar
rCitl ‘q(6 bin Kummer und Elend gewöhnt Schnepfchen. Auto, sagen Sie? Warum nicht. Wenn Sie J>eld haben ...
Dorival ließ die Geldtasche aufspringen.
„Iut! Fahren wir Auto!"
Worauf der Kriminalschutzmann Meyer II und der Freiherr von Armbrüster an der Ecke Unter den Linden und Friedrichsttaße ein Auto bestiegen und nach wenigen Minuten auf dem Alexanderplatz landeten .■ . h
Dorival war heilsfroh.
Nun war er wenigstens unter Dach und Fach und brauchte nicht mehr zu befürchten, in der Obhut des Kriminalschutzmanns Meyer II Bekannten zu begegnen. In fünf Minuten würde die dumme Berwechftung ja aufgeklärt fein. Sein Humor regte sich. Glatt verhaftet „Guten Tag, Herr Emil Schnepfe!" UN Sache! Was war wohl dtejer Herr Emn
Eiiikvmmcnsteuer der Einzelstaaten und der Kommunen gedacht ist. Von dieser Rercyseinkommensteuer sollen nur Ein kommen von 40000 Mark an ersaßt werden. Bei Junggesellen beginnt dic Sleuergrenze bereits bei 30 000 Mark. Bei Vcrl>eicat<nen, die Kinder haben, ermäßigt sich das steuerpflichtige Einkommen für jedes Kind um 2000 Mark, so daß also bcispielsweile cm Verheirateter mit einem Einkommen von 50 000 Mark, der fünf Kinder hat, die Rcichseinkommen- lener nur für 40 000 Mk. zu zahlen hätte. -Lte Steuer soll progressiv mit 5 Vroz. beginnen und bei den sehr l>ol)en Einkommen die oberste Grelize von 30 Prozent erreichen.
T«r Staatsgerichtshof.
Weimar, 4. April. Ter vorläufig im Reichsministerium des Innern ausgearbcitete Entwurf über einen Staatsgerichtshof bewegt sich nach der F. Z. in der Richtung, daß cuic parlamentarische Unlersuchungskomnnchon lut bin Staa^gerichtshof di' Vorarbeiten leisten und beim Staalsgerichtshos Anklage gegen cmzelnc Personen erheben soll, lieber diese Anklagen soll dann ein unparteiischer Gerichtshof entichcl- dcn, der sich aus 15 Mitg iedcrn zusammensetzt^ von denen je sünf von der R.'ichsrcgiernng, vom Ltaa- tenausschuß und von der Nationalversammlung ernannt sein sollen. Ter S.aatsgertchtshof soll dce Möglichkeit haben, jemandem das Recht auf Bekleidung öffentlick>er Aemler absprechen zu können; andere 'Strafen soll er nicht verhängen.
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Maschinengewehre befanden, wurde ausgehobm. Um Ä Uhr 34 abends fielen Sck>u|se ans den Häusern beim Wilhclmsbau gegen dw dort ausgestellten Sicherl>eitskompagn'.cposten. Bea dem UO) ywrans entwickelnden Gcwehrfeuer wurden zwer Einwohner, die sich trotz wiederholter Warnungen ä-if der Straße unterhielten, tödlich getroffen.
Nach uns zugcgangenen Nachrichten wird tut Lande außer in Stuttgart, Böblingen, EtzlmgeN kund Nürtmacn überall gearbeitet. Die Verlusts der Spartakisten, in U l m den Generalstreik zu inszenieren, scheiterten. Bis jetzt sind lo Tote, dar (unter 2 Angehörige der Regierungstruwen. gc^ meldet worden. Verwundet luurben 17 13cr)onen. Tas außerordentliche Kriegsgericht nahm gestern seine Tätigkeit auf und sprach in mehreren Fallen schwere Strafen aus. Dic Regicriing bc'chlotz, daß diejenigen Personen, die gegen ihren Willen wi den Streik getreten sind, für die Streiktage keine Bezahlung erhaltew
Wilson erkältet
n.
Argentinien.
1887 Argentin. Staats-Anl. .
1890 , Eisenbahn-Ank.
ino5 innere Staats-Anl.
ig07 innere Gold-Anl. .
1909 n innere Gold-Anl. .
1888 „ innere Anb . . .
1888 äußere Anl. . . .
1897 " Anl. (Ges Rr. 3378)
1898-1900 Argent. Anl. (gemischt.) Buenos Aires Stadt-Anl. von 1891
" ; " . 1^09
» " 1888
Argentin. Hip. Cedulas, Lit A, in Gol „ Lit. K . .
" " w Lit. b . .
„ „ Jan. Juli .
„ Mai Rov. .
’ * „ Cit H . •
Hi.ruh n auf d.m Altonaer Fi'chmarkt.
Hamburg, 4. April. (WTB.) Mehr als 1000 Personen hielten heute rnoraen auf dem Altonaer F i s ch m a r k t jeden Wagen an, der aus der Auktionshalle kam, beraubten die F i s ch k ö r b e ihres Inletts, den dic iydenge unter sich verteilte. Polizei und Sick)erheitsmanmchasten mußten die Menge auseinandertreibcn.
Kämpft bci Sluttgar).
Stuttgart, 4. April. (WTB. Amtlich.) Cxnte abend fand ein Kampf statt "gegen etwa 400 Spartakisten, dre auf der Bn'f- höhe zwischen Gaisburg und Wangen Schützengraben ausgehobm und 8—10 Ma)chmengeivehrc ausgestellt hatten. Ihre Stützpunkte an den Hangen wurden mit Artilleriefeuer belegt. Aus bei Ulmer Straße Gaisburg-Wangen laa starkes {teuer der Spartakisten, wobei cm Kuid igetotet und ein zweites sowie ein Wten der Sick-erheits- kompagnic sckstvcr verwundet wurde. Ein Ztiafretv« taoet in Waldheim bei Wangen, in dem sich auch
weitere brWagnahmte Wer pipicre.
Die Preis Verteilung hatte das folgende Ergebnis (die mit einem Kreuz bezeichneten Preise waren für den Markt vom Landwirtschaftskammer-Ausschuß gestiftet):
Reitpferde, unter dem Reiter gezeigt: Rob Schäfer-Bclt.'isiaisen (ve jähr R.pd- Wallach) 2. Preis. — Wagens chläge, paarweise: S Michel-Gießen (braune Wallache) 1 Pr. Jak. Grünebaum- Friedberg (fün i hr. Braune) 3. Preis. — Schwere Ar beit s - s chläge paarw'ise: August Frensdorf- Gießen (vier und sünfj. dunkelbr. Stltze u. Wallach) 1 Pr S K a u f m a n n - Nieder-Mei c (TuniL br. und Rot'ch mme^Stut:) 2. Pr. I. Kauf mann- Nicder-Weisel (sechsj. br. Wallackfe) 3. Preis. — Leichte Arbeitsschläge.paarweise: S. Michel- Gießen (vie- j. braune Stuten) 1. Preis. I. Kaufmann - Nieder-Weisel (vier- und funfi. braune Stute und Wallach) 2. Pr. Aug. F re n s- dors-Gießen (vier- und sckifj. braune etu.e 3 Pr. Derselbe (vier- und sünfj. Fuä;sstuteii) 4 Pr. — Schwere A r b ei t s s chl ä ge « einzeln : S. Kaufmann- Nieder-Weisel (fünl)ähr. Rotschimmelstute) 1. Pr.. Aug. Frensdorf- Gießen (vierjähr. Rotschimmelstute) 2. Pr. derselbe (fünsj. br. Stute) 3. Pr. S. Kaufmann- Nied.-Weisel (sünfj. br. Stute) 4 Pr.- Leichte Arbeitsschläge, einzeln: S. Michel-Gießen (vierj. br. Stute) 1. Pr. I. K a u f m a n n.- Nieder-Weisel (seckisi. br. Stute) 2 Pr. Augu Frensdorf -Gi.'ßen (fünft, dunke.br. Wallach. 3 Pr S. M i ch e l - Gießen (vierj. braune Stu e) 4'. Pr'. Aug. Frensdorf- Gi.'ßen (fünfähr g: Fuchsstute) 5.Pr. Derselbe (snn i. br. Stute' 6 Pr — Schwere A r b e i t s s ch l a g e ein- zeln (diese Pferde müssen mindestens sechs Monate nn Besitz von Landwirten sein, dre dem Landes- , Pserdezuchtverein oder einem landtv. BezsirlsverelN in Hessen angehören): 5 r ieb t. Vorbach' Eberstadt (zehuj. Kohlfuchs) l.Pr W i l Hel m Müller I.-Kirchgöns (licbcnj. hellbraune Stute) 2 Pr Konr. Ebel-Langgöns (Vieri. stutch 3. Pr. Aug. Petry- Hattenrod (^cum.ahr. Fuchsstute) 4. Pr. Wilh. W agn e r ll-Kirchgöns (Siebent Fuchsstute) v. Pr. PH. Schmidt- Londorf (achtjährige Rappstute) Anerb-nnung - Leichte A r b ei t s s chl a a e , einzeln (Bestimmung wie oben): Ehr. W. Str as heim- Griedel (ncunj. br. Stute) l.Pr, Beigeordnete H. Schmidt-Tors-Güll (fubeni. Fuchostnte) 2 Pr Rob Schäfer- Beltershaufen (chmi. Rappst.) 3Pr Daniel Schäfer -Heskem tlnerfährige Fuchsstute) 4. Pr. August Pctry- Hattenrod (sünfj Fuchsstute) 5. Pr. I o h. P b i l i p p s XIII.- Fauerbach und W i l h. M ü l l e r I. Kirckfgöns erhielten für ihre Tiere ie erne Anerkennung.- A r Veits schlage, paarwe se (Be.timmung tote oben): Wilh. Wagner II.-Klrcl)g/ns (7» unb 8,ähr. Fmäis und Rotschimmel) 1 Pr. P h t l. Schudt - Londorf (7- und ßiahr. FuäA' und Rappensckte» 2. Pr. Rob. Schäfer-BAers- Tjaufen (4- und 5jühr. Rappewval.ach und Ltule> 3 sßc Job Philipps XIII.-Fauerbach (stund 5fähr. Fitchsstuten) 4. Pr. ÄncriEngen echirl.eu: Konrad Ebel- Langgnis^ (10-, und 4jähr. Brauner und Fuck)s), Daniel e d>aj er» Heskem (6- und 4iäljr. braune und Fuchs>.n:e, Aua Petry II.-Hattenrvd (5- und 9jähr. Fuchsstuten), Will). Müller T-K.rchgöns (3- und Tifflyc. brmme Stuten). — Dre i j a hr ig e F o h- l e n, gc.o et 1916, Mage s.lstrge Lndto Mrnk Möiln (b.aune Stute, 1. Pr. Herrn. Konrad Str as he im-Griedel (braune Stute) 2. Pr. P h S ch u d t - Londorf (schto. Wallachs 3. Pr. H P f a s s - Wei:erslein (schv. Stu:e) Aierkemi. — Dreijährige Fohlen, geboren 1916, Ar- beilsschläge: Foh. Philipps LH-Aa-terbach kFncks u ef l P .t. H. Mau s - Lumda (Fuchs- E 2 Pr.f. Wilh. Müller I.-Kirchgöns hellbraune Stute) 3. Pr. — Zweijährige Fohlen, flcbo.cn 1917, Wag-nschläae: Am- tzrv si us Pfeil-Mölln-Hes.em 'Rappstute) 1 Pr Wilh. Lveber-Gießen (branrer Wallach) 2. Pr. — 3 weijährige Fohlcn, gc- hiven 1917, Arber sschläge: PH. Sch u d t - Lon- dorf (Fuchssku c> l. Pr.f. H. Maus- Luima
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