Ausgabe 
4.12.1919
 
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Donnerstag, 4. Dezember (919

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheßen)

Zweites Blatt

Ur. 284

Das Betriebsrättgejet).

Turner befinden.

Handel.

3. Dez.

Datum:

858,50

Börsenkurs«.

Berlin

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füllte?

Schluß, Anfang-

Märkte.

sätzlicher Tötung auf 15 Jahr« anderer AngckLgter namens

2. 12. 12,30 5,975 12,10 10,75

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Abend- Kurs 3.12.

77,50

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Kurs 4.12.

77,50

63*37

1673,50 859,- 959,- 939,-

808,25 36,30

29,95

84,80 144,75 874,25

851,-

961,-

941,-

809,75

36,40

30,05

85*20

145,25

875,75

263,-

283,-

248,-

247,-

971, 938,50 821,25

30*,20 31,55 85,50 142,75 885,75

119, - 256,50

175, - 147,50 123,50 128,50

232* 218,50 296,50 242,50 165,50 169,- 290,-

121,- 124,- 482,-

856,50 969,-

936,50 820,25

30,10 31,45

85,30 142,25 884,25

119, 256,-

175,- 146,-

123,50 128,50

228*50 220,- 295,75 166,75 170,-

287*,50 122,- 126,- 482,- 245,- 340,- 268,- 283,- 248,75 248,-

148,-

Schweiz . .

Amsterdam.

Kopenhagen

Stockholm .

Wien....

n ei. 'be en an

dem übrigens euch das Tauschgeschäft bluht^ wurde nai*:$u geräumt. Geringer UeberslLnd ging ge- chlosstn an einen Dändlerlonzern.

Letzte Nachrichten.

In England zurückgkhaltcne Gkfangenc.

Berlin, 3. Dez. (WTB.) DieDeutsche Allgcm. Zta." erfährt von zuständiger Seite, daß bei der britischen Rcgiermrg angesragt wurde, aus welchem Grunde die e i m s ch a s f u n g der Ge - sangenen aus zwei Lagern n 0 ch nicht erfolgt sei, obwohl es sich weder um Bomben- wcrfer oder Flieger noch um Scapa-Flow-Leute handelt. Eine Antwort ist noch nicht erfolgt.

Der Abtransport der Trnppen ans dem Baltikum.

beginn stand er mit Ausnahme seiner öweimali- gen Verwundung ununterbrochen im Mve, bis er am 30. August 1918 in Gefangenschaft geriet.

Teilen soweit gerecht wird, daß fte mftemander leben, arbeiten und uns aus unserem Elend heran0- reißen tonnen. Was später kommt, wird bie Zu-

Wettervoraussage

für Freitag:

Wolkig, meist trocken, Temperatur wenig ge­ändert, westliche Winde.

Marknotierungen.

Datum:

gtw- at£ fnen jnftL attiet

iiltt foö(. ^ 10 ipen«

2. Dez.

1676,50 1696,- 1699,-

Geld Brief

Frankfurt a.

Devisenmarkt.

Geld Brief

Datum: 5e/0DeuLfirieg5anL 4°/<>Deu1.Reichsonl. 3°/oDeut.Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konsols 4°/oHesf.Staatsanl. Darmstädter Dank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Dank. . Nationalbank f. D. Mitteld.(Kreditbank Doch. Gußstahlwrk. Bud.- Eisenw.-Akt. D.-Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschi. Eisend.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt. H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloyd Bad.Anilin-u.Soda Electron Griesheim Höchster Farbwerke Adlerwerk.v.Kleyer Daimler-Motoren. Clektr. A. E. G.. . FellcnLGuilleaume Schuckert-Werke. .

.örsterswitws mlunteWtaiu. tkinuniimÄd,erG* 11,0 ÄS N-'d

WM ^heaterbeutel lücher Itrllttl. X ®ni Polizriamt. ri'l'i-' nung Aufleridjert

<6olh HMM er vÄoreu^ nebd'irmri, mit grünt wiMiii', auf dem ?.(,t bunt ^obannceitrant, ÄtofnSäuc.'SmulitXQiit wjußtbtn gegen gute Bdobnnng

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Berlin, 3 Dez. (WTB.) Die Lage iw S ch a u l e n ist unverändert ruhig Der 2 0 - transport vollzieht sich glatt. Täglich wer­den drei bis vier Züge abgefertigt. Die B/.-tta-- düng der Russen bcgirmt heute in Murawiewo

Berlin, 4. Dez. Den aus dem Baltikum zurckkehrenden Truppen lieh Oberpräsident Win - nig eine Kundgebung zugehen, nach welcher die Reichsregierung voraussichtlich pon einer. Be­strafung wegen der nii'

®Iörflen/bm|bHfll MosllisvcPMM rember: ^ «inbcnn U>5enb£§tn. 3 J 8t,maTÄ? S Mrrü

ausfallen.

Kriegsgesangenen-Heimkchr.

| * Steinheim b. föimgen, 3. Dez. Aus

englischer Gefangenschaft tehrte als

I letzter heim der Fuftlier L. ^.utz. Seit Kriege

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Frankfurt

1-Uhr-

Holland Dänemark

Schweden.....

Norwegen.....

Schweiz

Wien (altes). . . . Deutsch-Üsterr.abg. Budapest......

Prag........

Helsingsors . . .

I Spanien......

schwersten in ihrer Existenz bedrohten kleineren und mittleren Einzelunternehmen durch die neue Fassung im wesentlichen außer Schußlinie gerückt und außerdem entzieht die übereinstimmende Fest­stellung, daß mit der Bilanz nicht auch die Bücher und Korrespondenzen vorgeleat zu »verden brau­chen, einer Reihe schwerer Brioranisse den Boden.

Niemand wird verkennen, oaß dem Unter- nähmet durch das Gesetz auch in seiner neuen Fassung drückende Beschränkungen seiner bisheri­gen Selbständigkeit auferlegt werden, und es wäre mehr als kurzsichtig, zu bestreiten, daß die Ent­wicklung, nachdem einmal der Weg des Ein­greifens eröffnet ist, wahrscheinlich bei der jetzi­gen Regelung nicht Halt machen, sondern im Lauf der Zeit weiter treiben wird. Aber wir können der Zukunft ihre Entwicklung nicht für alle Zeit vorschrciben, intb wer kann sich denn heute noch m den Wahn einlullen, daß das Verhältnis zwi­schen dem Unternehmer einerseits und den An­gestellten und Arbeitern andererseits, unbeküm­mert um die allmähliche Umgestaltung, die schon vor der Revolution eingesetzt hat, und unter völliger Mißachtung des äußeren und inneren Umschwungs, den die Revolution gebracht hat, dauernd das einseitig bequeme, halb patriarcha­lische, halb herrenmäßige bleiben werde? Wenn heute das ganze Betriebsrätegesetz unter den Tisch geworfen würde, wären doch damit die Beftrc- bungen der Arbeiter- und Angestelltenschaft, die durch dasselbe georbmt werden sollen, nicht aus der Welt geschafft. Der Kampf begänne morgen aufs neue und sicher nicht unter für den Unter» ne firner besseren Verhältnissen oder in milderen Formen. Nicht um grundsätzliche völlige Ab­weisung der Forderungen, die im Gesetz ihren Ausdruck finden, kann es sich für den Unter­nehmer heute mehr handeln, daran würde dos Unternehmertum und damit unsere ganze Wirri schäft zerschellen, sondern darum, für unsere schwere Zeit die Regelung zu finden, die beiden

Kurs

3.12.

77,50

66,75

62,60

65,50

119*,-

258,- 176,25 148,- 124,- 129,- 227,- 231,- 220,- 297,50 239,50 165,25 168,- 290,- 122,- 125,- 483,75

342*75

262,25 278,- 247,75 248,- 145,25

kunft zeigen. .

Wir in der demokratischen Fraktion und ein­mütig in der Anschauung daß Aufsichtsrats^ttze wu> B lauzvorlegung nicht die geeigneten Wege wn,. dieses Ziel zu erreichen. Es gibt.andere, befere! Formen, um das Streben der Arbeiterschaft zu be-, friedigen, wenn sie mit Rücksicht auf ihre beson­deren Interessen wie auf die des .ganzen | hes, aber auch aus innerer menschlicher Teilnayme an dem: .'Ergristn des Unternehm eiisheiAuseimm I dauernden Einblick in die Verhältnisie des Betrie­bes gewinnen will. Der Aussckmß hat crnOi^lchm gezeigt, wenn er regelmäßige, mindestens meneE lährliche Berichte über Lage und Gang des U lernehmens und des Gewerbes im allgemeine wro über die ßeifhirtgen des Betriebes und dm zu.er wartenden Acbeitsdedars im besondere vorschreivt. Das hätte unseres Dafürhaltens überhaupt. O^iugt, jedenfalls aber -hätte man das Ergebnis eines sol­chen Versuchs abioarten sollen. Das wäre meines Erachtens mich an sich durchtznsttzen die Reichsregierung hat schon int August Jahres, als sie den Entwurf einbrachte, den Karren verfahren, indem sie in ihm über den.Rahmen ocr zwischen ihr und den M ehr beit spattetenremcrzcit über den Gedanken der Bewiebsrate ^ogenen Besprechungen hinaus einseitta ohneV^stmidigunq mft den bürgerl. Mchrhhtsvärteren dieLosung bn Aufsichtsratssitze und Bilanzvorlegung, voricMng. Damit war in aufgeregter Zeit der vor allem den extremen ^krträeni berf^xn, gc* radezu ein Wechsel ausgestellt, .dkLsen Emwsung sie umsomehr erwarten konnte, als der Reichvranz ler sich speziell für diese beiden Lmtkte in ungewöhnlicher Weise einsetzte. Das mußteaul das Maß des Entgegenkommens der. Sozialdemo­kratie uns gegenüber entscheidend nnwrrkm. beiden Gedraiken völlig ablehnen. hretz der Ar beiterschaft den Gissen, den sie. schon im Munbe zu haben glaubte, wieder entreißen. Daß das gr- : rade heutigentags ein Experiment mcht ohncüttftw gewesen wäre, und daß selbst bet v<nüdergchcndem - Gelingen der Kampf um die sinnfälligen^leveni

Vereine j MM« snü*

auf btt jp girlirnnc.

nentscherTectinft 0rt*KrnppeOI<6en- ernte abend 8 Uvr MilftcdttvkrstmilG

In der Demokratischen Partei-Korrespon» denz setzt der Wg Frieds Payer aus­einander, warum die demokratische Partei im Betriebsrätegesetz Kompromissen zuge­stimmt habe, von denen sie ttnfie, daß diese nicht die geeigneten Wege find, um das Streben der Arbeiter zu befriedtgmi. Wir ge­ben den Aufsatz ausführlich wieder, nicht weil wir in den Einzelheiten damit überein- stimmen, sondern weil hier genaue Auf­klärung erteilt wird über das Zusammen­arbeiten innerhalb unserer gegenwärtigen Regierung. Der Abg, Payer schreibt:

Die Entscheidung Über die wichtigsten, und umstrittensten Bestimmungen des Enttvurfs ist im Ausschuß gefallen. Ein oder zwei Vertreter der Betriebsräte werden ihren Einzug in die Ausllchts- rätc halten, um dort, wie das Gesetz sagen wird, bie Interessen und Forderungen der Arbeit­nehmer, sowie deren Ansichten und Wuniche hm- sichtlich der Organisation des Betriebs zu ver­treten" Sie werden dort Sitz und Sttmme, also auch bei Beratung anderer Angelegenheiten, baaen. Unternehmungen, die zur Führung von Dandels- büchcnr verpslichtet sind, müssen, vorausgeietzt, daß sie mindestens hundert Angestellte oder mns- hundert Arbeiter im Betriebe belchasti.gen, mhchch dem Betriebsrat eine Bilanz- und eine Gewmn- imb Derlustrecknung, so, wie sie das Handelsgesetz­buch vorschreibt, zur Einsichttiahme vorlegen rmd erläutern, wogegen sie nickt verpflichtet sind, Ein­sicht in die Unterlagen der Bilanz, nameMtch die Bücher und Geheimbücher, zu gewahren Diese Bestimmungen sind das Ergebnis langer und zäher Kämpfe zwischen den einzelnen Mehrheitspartncn und der Regierung. Es ist wahrscheinlich,, daß von der Verpflichtung zur Autnahme von Mitgliedern m den Aufsichtsrat noch rm öffentlichen 3ntinxffe einzelne Erwerbszweige internationalen Charak­ters iverden bisvensiert werden müften, und ist ziemlich sicher anzunehmen, daß gegen tne Fünfhundert noch die Sozialdemokraten, die die Grenze schon bei hundert Arbeitern ziehen wollen, energisch Sturm laufen werden. Am Grund­gedanken der beiden Bestimmungen aber werden weder die ziveite Lesung im Ausschuß, noch das

Plenum etwas ändern.

Es heißt also, sich in Ruhe mit den Tatsachen absrndcn. Die demokratische Fraktion hat beide Bestimmungen bekämpft, fte ist dabei gestützt wor- ben durch massenhafte Kundgebungen aus den Reihen der Partei, die vielfach aus grundsätz­lichen und praktisckien Erwägungen heraus den Untergang der deutschen Jndusttre.und des deut­schen Handels Voraussagen, wenn m dem Augen­blick, in dem auf der Energie und dem Selbst- bewußtsein des Unternehmertilms unsere ganze Wirtschaft aufgebaut werden müsse/ an bie Selb­ständigkeit dieses Unternehmertums die W ge= legt werde. Vereinzelt wurde sogar der Befürch­tung Ausdruck gegeben, daß die Zugehörigkeit zur Partei mit der Zustimmung der Fraktion zu derartigen Besttmmungen als uitoerernbar ex» achtet werden müßte. Das sind Ueberschwänglich- friten. Außerdem darf ftch die Fraktion sagen, daß ihre Bemühungen zur Verbesserung des Ent­wurfes nicht ohne Erfolg gewesen sind.

ES ist erlieblich, daß die wichtigen Bestim­mungen des Entwurfs über Einstellung und Ent­lassung von Arbeitern imb Angestellten tm wesent­lichen nach den Anschauungen der beiden bürger­lichen Mehrheitspacteien gestaltet worden sind, lieber die Einstellung des einzelnen Arbeit­nehmers hat der Arbeitgeber allein ohne Mtt- wirkung oder Kontrolle des Betriebs-, Arbeiter­oder Ängestelltenrats zu entscheiden," sagt das Gesetz jetzt ausdrücklich, und daran wird auch nichts geändert, wenn der Unternehmer sich nut seinen Arbeitern über Richtlinien für die Ein­stellung verständiat, die er dann allerdings auch ernzuhalten hat. Auch sonst sind in vielen Punk­ten ernstliche Verbesserungen des Entwurfs tm Sinne der demokratischen Partei erzielt worden, die einzeln aufzuführen hier unmöglich ist. Es ist aber auch, was die beiden meist umstrittenen Be­stimmungen anlangt, wichttg, daß jetzt im Gesetz die Aufgaben ausdrücklich bezeichnet sind, zu deren Lösung der Arbeitnehmer in den Auffichtrat ent­sendet wird. Niemand kann chm äußerlich wel)ren, wenn er sich auch mit den außerhalb dieses Auf- kabenkreises liegenden Angelegenheiten des Aus- sichtsrats besaßt, er hat ja unbegrenzt Sitz und Stimme, aber er wie die andern Mitglieder des DufsichtSrats werden sich dabei bewußt sein, daß er nicht zu diesem Zweck im Dlussichtsrat sitzt. Und was Die Bilanzvorlegung betrifft, so sind die durch den Vorlegungszwmig am ehesten und

Turnen.

Leihgestern. 2. Dez. Der Tummrem Leih­gestern, gegr. 1893 dem Gau Hessen angebong, wechselte am 15. November sein Vereinslo.al aus Llnlaß einer neu gegründeten fteien Turnenchaft, deren Mitglieder überwiegend dem U.S.P-'Wahb- verein angehören. Trotz des Austritts von 30 Mit­gliedern zählt der alte Turnverein immer noch 80 Mitglieder, worunter iich auch noch etwa lo aktive

Hochschulnachriehteii.

Mannheim, 3. Dez. Eine allgemeine Stu- dcntenversammftmg der Marmheimer tzandelshoch- fdjiule nahm einstimmig eine Entschließung an. in dec die sofortige Exmatriknlierung der feindlichen Ausländer verlangt wird, so­lange noch die gefangenen Kameraden in der Verbannung schmachteten. Tie Stu­dentenschaft werde diese Studierenden vorerst nicht mehr in den Räumen der Hochschule bulben und | sei gewillt, diesem Beschluß gegebenenstills durch Selbsthilfe Nachdruck zu bcrleiljen. In der Begrün­dung wird u. a. hervor gehoben, daß Mannheim als Zufluchtsort b?imkehrender Auslandsdeutscher sehr stark in Anspruch genommen sei. Diese.herm- k«-hrenden seien gezwungen, unter den durstigsten Molnungs- und ErnälwungsVerhältnissen zu leben, während die Tschechoslowaken, Russen, und Ru­mänen in Mannheim in den besten Häusern unter­gebracht seien. Außerdem legten diese ßeufccm herausforderndes Benehmen an den Tag und hatten sogar die Ungehörigkeit begangen, wahrem) einer Vorlesung deutschfeindliche Kundgebungen zu oer- anftolten.

waren wett über ihre praktische und thwrettmic Be­deutung hinaus Schlagworte für einen Kamm, ge­worden, in dem nicht zu unterliegen, für b:ide Lene eine Art Ehrensache wurde. Die schliche Behand­lung mußte darunter Not leiden, die ^littsche beutintg der Sache mußte sich in den Vordergrund drängen. Man kann das bedauern, darüber I ihinwegsetzen darf sich jemand, der nichtfür gute Gesetze, sondern auch ^r ^Haltung von Ruh. und Ordnung unter den kritischsten Verhältnissen verantwortlich ist, wie die Nattonaloersammlung, nicht. Wer null es riskieren, den Kanft>lausr«m Parlament in die Massen, vielleicht auf dir Straße I zu werfen? Die Regierung, tote man °ls sicher I annehmen darf, aus triftigen ®ntnbai 01^1. Wir I bannten es, zumal die bürgerlichen Parteien m diesen Rechts- und Machtfragen Nicht W mc So­zialdemokraten eine geschlossene Weltanst^uung aufzuweisen haben, nicht einmal ohne dre Negre- nmn, jedenfalls aber nicht gegen die Regierung. Ein Gesetz über die Rechte der Arbeiter tanunau in einem modernen Staat nicht ohne, geschweige Sen die Arbeiter machen. Noch weniger können

te in Deutschland die bürgedidrn Partien, »st wemi sie wollten, ein solches Gesetz zu.Fall bringen. Was möglich ist, habenJrxr verbessert. | Es Mini biswellen schSduch sein, Arbertervertrüer im Aufsichtsrat zu haben, es wird oft unmigenehm inti) hemmend sein, hoffentlich wird es auch mcht selten sich als nützlich crrociien, jedenfalls ist es erträglich. Auch an der Verpflichtung zur Vor­legung der Bilanz werden größere Unternehmungen, für die allein ine Vorschrift jetzt noch yilt, nicht zugrunde gehen, tote unter Umständen die kleinen, sie werden den Zwang ertragen, so gut wie die Akriengkstllschaften bisher. Würden aber die Be­triebe, würden wir es auch ertragen, wenn der untere Kampf aller gegen alle diesen Winter aus-

Nord- den ist In der Note sagt Cle meneeau, g^uu.ucvu u Unvegel- es Tlicht in der Absicht der Alliierüm gelegen hab:,

mäßig war die Kursentwicklung bei den chc- in Eupen und Malmedy eine VolVavsttm- mischen Werten, die sich bei unbedeutenden muUg zu veranlassen entsprechend den Abstimmuw- Umsätzen teilweise befesttgen konnten. Bodilch: gen in Oberschlesien und Schleswig, fontam Daß Anilin eröffneten 2 Proz., höchster Farben um bie Absicht der Alliierten war, den Dcwoh- G Proz höher. Elektron Griesheim slellteii ^ftch I neTn ber Kreise, die den Wunsch haben solltzm, 5 Proz, Anglo Guano 2 Proz. niedriger. Elek- ihr Sximatgebiet unter deutscher oerrschrft irische Deutsche lieber ee 593 unveränd:rt. AEG. Reiben solle, zu gestatten, ihrem Wunsch ^freien lagen fest, dagegen Schuckeri um 3y2 Pro;, schwa- Ausdruck zu geben. Belgien, das die ersorder- cher Zellstoff Waldhof gaben von ihrer gestrigen Maßnahmen unter eigener Aeranttvortung Erholung 31/2 Proz. nach. Westeregeln waren mit iU treffen habe, werde nicht verfchlen, bie fr.ne 3471/2 21/o Proz. höher. Schontung ivurden vor- Bekimdung des Willens .der Bewohner sicherzu- ! börslich mit 407 gehandelt, ihre offizielle Nottz stellen Durch Artikel 34 sei Belgien übrigens stellte sich auf 398. Kanada setzten fester ein ms verpflichtet, das Ergebnis der Volksbeftagmig zur 1090, lagen dann aber schwankend. Kolonialwerte .kkmftnis des Völkerbundes und dessen Entschei- wurden höher gehandelt. Pomona 5900 bis 6075, anzunehmen.

Owvimincn Miziehend, South West ^4(^ I he>^ Vrüfscler Kovfcrenz für btn Bölkerbrmd. SMÄiÄ» S rüffel. < Dez. (WTB ) S-raü. D-

V4 Proz geben ert Kriegsanleihe 77ch. 5prvzentige Konferenz der Verei nigung r d en LilbcEerikaner wurden zum erstenmale wiedw Völkerbund nahm Statubenentwunder 275 ca 15 Pröz niedriger Privat- Versammlung an, der ckllerdrngs Äs proviforrich erklärt wurde unb auf der nächstem Kunfemri I vrswni 4 __ | .___irntM-uin»n tnrrben soll Auster-

Gerichtssaal.

n Marburg, 2. Dez. In der Nicht zum Karfreitag wurde bekanntlich von Frankfurter Ein­brechern hier im Frcundsckien Uhrenladen em^- brochen und bei dieser Gelegenheft t^ 2ßa4irmnn Mebrfeld von der Wach- und SchließgeieMchaft, der die Diebe überraschte, durch mehrere edjiihc aetötet Nachdem die Strafkammer schon vor eim- ger Seit drei der Beteiligten mit Gefängnisstrafen beacht batte, besctzftigte sich heute d^Sck)wur-1 bricht mit der Anklage wegen vorsätzlicher Tötung > gegen den letzten der Einbrecher., den Arbeiier! Richard Pvott aus Vilbel, wohnlx-ft m Frankfurt a M Das in später Nachmittagsstunde oerhmbete Urteil lautete wegen schweren Einbruchs uni) vor­sätzlicher Tötung auf 15 Jahre Zuchthaus. Ein anderer Angellagter namens Bottgcr, der von Kassel hierher gebracht worden sollle um 'ich wegen Urkundenfälschung zu Dcrantlvorren entFbb Aftern Transport. Die Lerhandlimg mußte daher

""LS- Der tefes . Ha*; . rrochott!-L

Berlin, 4. Dez. B ö r s en ft i m m u n gs- b i l d. Das Geschäft an der Börst ist ruhiger ge­worden; die Kursb-ildung ist einheitlich. Fest lagen wiederum Kolonialwerte bei enormen Um,ätzeii in Pomona, die 6100, und Kolonial anteile, die 3.3jO notierten. Die übrigen Kolonialwerte warm ab­geschwächt, besonders Neu-Guinea und Otavi. Aus­ländische Mtiemverte waren behauptet, Ausland-^- reuten still. Schiffahrtsiverte waren wenig vei än­dert. Morttmiwerte lagen fast durchweg av- 1 geschwächt, bis vereinzelt 7 Pro Mit. Petroleum­aktien lagen still. Heimische Renten icft.

Frankfurt a. M., 4. Dez. Borsen- stimm ungsbild. Der Entwurf eines Son- dersteuergesetzes, der nun vorliegt, rief an ber utc W1U, .... .. Börse eine sichtliche Zurückhaltung hervor, so datz r a f u n g wegen der nicht rechtzeitig erfolgten

der Bersthr im allgemeinen ruhiger war. ^riPNsRüdtebr absehen werde. Sie sei bereit, den zu- Ausnahme bildeten einzelne Papiere, rn vmm ftcy 1 ^^(kkehrenden Heeresangebörigen nach ersolg^r.De- wiederum lebhaftes Geschäft entwickelte. Trotz Tnobihfierung rin Demobilmachungsgcld und emnt bescheidenen Umsätze bewahrten Montanpaptere eins Entlassungsanzug zu gewähren.

"Ä* dT $it in En»-n m.dM°lm-dy.

kirchener bekundete sich ?lbneikkung. Rhrimtahl Berlin, 3. Dez. (WB.) Dem Vorsitzenden und Oberbedarf blieben gefragter. Phönix Ber«- der deutschen Friedcnsdelegation .in bau schwächten sich um 2V= Prvz.. ab. Adler Versailles ist am ^.November eine diote zu- Klever konnten sich befestigen. Daimler lagen gegangen, deren Veröffentlichung ers letzt er- sest^(283) Benz wurden 249 genannt. Kurs- folgt, well sic verstümmelt hierher übermittelt wvi> besserungen erfuhren Schiffabrtsaktt<m. 1

deutsche Lloyd gewannen 2 Prozent.

be 1 tspferdemarkt es. Trotz des festgestellt, daß alle Lie^sgabensendungerr

gebotes aber hielten die Preise iich auf einer vohe, L>eire leugei -. ^hrfrei sind Nur Genuß- die denen tiefster Srieg^eit nicht Kaffee, Tee und Kakao unterliegen!

lE^n^r Übertwfftm w^ben.^KL ^ie d!m tarifmäßigen Zoll, der aber in Bedürftstk-fts- mrch schlechtes Material, wwohl ^ cg reklamiert werden kann. Die amerifauiiche

nrit 6000 10 000! Bekanntmachung über den Versand von Lebcns- Absatz. Ö-ute Pferde wurdeii 6000 niittelpafeten bezieht sich nur auf käufliche Pakete

bil jum &ö^ftgtoi^^t von 5 Kiloaramm, gb> LLKnpastte eine *cn$e nicht Se700Ö-8000 Mk. Der Markt, auf'besteht.

De^ Stärkster B e r 1 i n, 3. Dez. WTB.) Gegenüber Press». - ~ , Meldungen über Erschwerung der Lins uh r von

W. N imit fchwar»er Smaiße INalaae und tlttntm I brillant Dirnitaz i verloren.

: R&mebenetßtntielM Hochftällrr, 0M Pabndoi imr ll

-11 taitiinliiin

mit golbtjier Scnc ü verlor!« worben. Besen flu'. lobnunii abiufltDMe Ebrrsirailk 11

-2 Vom ReichsschnlauSschuß.

236*- Berlin- 4. Dez. Der Reichsf ch ulaus, 218*751 f ch u ß nahm am Diriistag und Mittwoch ine 291- I richte feiner Unterausschüsse entgegen und xr> 239* - sprach im Anschluß daran eingehend Ine auSgerr- 166*.- beiteten Vorschläge. Uebcr die Frage der Gruiw- schule und der Lehrerbildung, soweit beide gesttz- 265 - ! geterisch:r Maßnahmen bedürfen, ohne daß miet' 122*12 dings bet sachlichen Entscheidung der zukünftigen 126*- I Reichsschulkonferenz vorgegriffen wird, wurr« in

eingehenden Beratungen volles Einverständnis er- hielt. 3ur R-ichsIchAlk°nt°r-nz E wurde vereinbart, daß fte zu Ostern des^7* 265 - Jahres in Berlin stattftiiden solle. Tie -3M der

&ilnebmer der Reichssch-Ükmrscien,

248,50 der Ressierungsvertretrr folt 400 nicht iiderschrerttn.

ein,. ftan;ösischk Mesandtschnft in München.

' Berlin, 4. Te,. TerL-KIrnzeiger" de. o .^ richtet au« Wien: Wie in hiesigen Schl-ntekierfa; 40nn hwlmitet ist die Wiedererrichtung der -^französischen Gesandtschaft in M ün- 0(825 hpiATnfieue Sache Man bringt dies in in 50 Zusammenhang mit den französischen ^ürebungen L A Errichtung eines von ^deuttch «id ge^ 38O(- trennten mittel- und suddeutschen Staates

Tic Einfuhr von Lebcnsmittclpaketen.

M., 3. Dezember, einer Revision un^^genwerdensoll. Außer- ' dem wurde eine Reihe dmi Anträkten darunter ein von den italienischen und framomchew Delegierten unterstützter Antrag, der dahin geht, daß es jedem Mitgliedsstaate überlassen blribea fall, die Art und Weife der Ernennung der Täto­wierten stlbst zu bestimmen ferner, daß.von Ab­satz 2, Artikel 4 des Pariser Packtes fo schnell wie möglich Gebrauch gemacht werde, der die Erweiterung der ständigen Beriretting des Rates bestimmt Tiefe briden Anträge tourse.i <mge< nammen, desgleichen rin Antrag, der: die Ei^ fetzung einer Sonderkommisiron bestimmt, be einen Entwurf der Rechte u nd Plichten deS Völkerbundes au§arbeiten soll. Im Zusammenhang hiermit gelangte rin schwrinscher Antrag Mr Aw- nähme, der den Völkerbund aufsordert, so bald W. möglich die R i ch t l i n i e n festzustellen, die bat . . , einzelnen Nationalitäten innerhalb dieser Staaten Kurs gleiche Rechte in Bezug auf Religion, 4-12. Muttersprache usw. sichern soll. Schließlich 77,50 nmrde beschlossen, .daß je^r ^aat, dn emai dies- 66,75 bezüglicher Wunsch ausspricht, möglichst bald 63,50 m den Völkerbund ausgenommen toerben kaum I Nach Erledigung dieser Punkte behandelte die Kvn- ferenz Fragen rechtlicher Natur J>er» 119,- manente Kommis.sion wll. so ^schloß die 258,- Konsereirz, den Entwurf einer Rechtskonförderation zwischen den einzelnen Staaten ausarbeiten, emc 148,75 Schere, gleichfalls permanente Kommis,wn, eait» 123,75 Eiitwirrf zum Völkerrecht.