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CSrooif 11880 sich tu ben verschiedensten caritattden 58er- Tlxtfiiing * einen Gießens bedeutende Verdienste etroorben.

i Jtrternationalen Spnl' ''' tiUl und den Klub 1919 il Ttfülschte f

Eingreifen der Polizei erfolgte, toril es sich> S !q diese aus S weislich nicht um geschlossene Gesell-1 jn. JJ

schäften handelte, sondern daß faftjew I Äl, SeiienmeM mann sich am Spiel beteiligen konnte. Alle an fttialenbolhL. den Spieltischen betroffenen Personen wurden tu* JWJ tiert. Gegen Spieler mrd Unternehmer steht Wachend S Strafverfahren wegen Beteiligung und 2?uM Nallernrbnu. von verbotenen Spielen in Aussicht. Der Gesell' "en reif

in

Gold.

erhalten hatten, nicht erschienen, t

ja in diesem Augenblick an eine Verwirklichung -es Projettes kaum zu denken ist, heißt es doch, den inzwischen geplanten Projekten anderer Be­förderungsmittel für die in unserem Biebertal in reichem Maße liegenden Erze vorzuarbeiteu, deren Zustandekommen eine B ollba hn durch

Frankfurt a. M., 28. Juli. Unter Vorsitz des Herrn Direktor Dr. Schlotter laE- am 26. Juli 1919 eine Konferenz der schäftsführer d«r Arbeitsämter ii. Hessen, Hessen-Nassau und Waldeck statt, die am aus den benachbarten Gebieten sehr stark beiufl war. Die Konferenz behandelte die Erfahrungki bei der Reichsverordnung vom 28. Marz tvn über die Freimachung von Arbeitsstellen. lieberes stimmend kam zum Ausdruck, daß, so nottvcM die Verordnung für die großen Städte mit starlo

teu, vo man nie Msach auch mit ft vorgesorgt hat

von verbotenen Spielen in schaftsklub in der Villa Heinemann wurde fN vor einigen Tagenfreiwillig" geschlossen.

surter Straße.

Seife: Marcke für August 1919. Lhateil 125 Gramm K.-A -Scifenpulver zu 15 Pf., 50 Gramm K.-Ä.-Seife zu 20 Pf.

^ariet mlimgen ohne 9 8,ebenso mar ai M Hachtwache M.ebensalls e toall an Restvu

Wegen

Iranksu & "ntersu, fcncn fr°nzö

Berlin, 2 Aug. (WTB.) DerReichs^ anzeiger" enthält die Dekmmtmachung des setzcs über die Zahlung der Zölle

ht. Enpen, 2. Aug. Infolge Bewilligung eines Frankenkredits an den Kreis Eupen sind die Lebensmittel plötzlich rapide im Preise gesunken. Ausländisches Weizenmehl kostet nur noch 90 Pf., Kaffee 1,90 Mk., Reis 95 Pf., Erbsen 55 Pf., Schmalz 3,20 Mk, Speck 3.30 Mk., Gefrierfleisch 2,60 ML, Auslandszucker 1 Mk pro Pfund. MilchbrRchen sind für 6 Pf. daS Stück zu haben.

ma. Wiesbaden, 2. Aug. In der hiesigen Gegend sind, wie berichtet, in den letzten Monaten zwei Lustmorde begangen worden, ohne daß eS bisher gelang, die TÄer zu ermitteln. Die Leiche der am 12. Juli an der Straße Königshosew- Riederfeelbach ermordeten Witwe Koirvad Pfen­nig, Besitzerin der Lenzemnuhle, wies zahlreickse Stiche aus, die mit einem dolchartigen Instrument ansgrsührt sein müssen. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden tat zwei Bekanntmachungen erla sen, in denen in jedem Fall aus die Ermittlung der Täter je 2000 Mk. Belohnung ausgesetzt ist. Die andere Mordtat geht auf den 25. Mai zurück und wurde im Wald von Görsroth in der Nähe der Hühnerkirche veriM, wobei ein 17jähriges Mädchen namens Wilhelmine Frankenbach aus Görsroth dem Lustrnördec zum Opfer fiel, indem sie mit durchschnittenem Hals am 31. Mai dort airfaefunben wurde.

So war sie langiähriges Vorstandsmitglied der Kleinttnderbewahranstalt, sowie 1. Vorsitzende der Näh- und Flickabende für arme Frauen und Kinder Seit 1898 führte sie den 1. Vorsitz der Alueschule für Frauenbildung und Erwerb. In die Zeit ihrer Leitung fällt die Erweiterung dieser Schule durch Ankauf eines eigenen Hauses und Gründung einer Haushaltungsschule mit Seminar für HauctoirtschastSlehrerinuen. Durch ein ernsteres Augenleiden gezwungen 1913 den 1. Vorsitz nieder- zulegcn, wurde sie zum Ehrenmitglied des Alice- Schulvereins ernannt. Ebenso ernannte sie die Gartenbaulolonie zum Mitglied des Kuratoriums. Ein Lebe« reich an Mühen und Arbeit ist mitten

# Oppershofen, 3 Ang. Das Festo« goldenen Hochzeit feierten die Johann Haiv' stadt IV. Eheleute.

Hessen-Nassau.

Französische Lebensmittel für Frankfurt. »

Frankfurt a. M., 3. Aug. Mangin hat der Stadt Frankfurt für die KrM* kenanstalten und die ärmere Bevölkerung größere Mengen Speck, Reis und andere Leb-w mittel zu billigen Preisen zur Verfügung ffefteilt Die ersten Sendungen trafen bereits ein. AuAv dem bieten französische Großhändler der StM bedeutende Lebens mittelmengen zu cmnehmbtt<41 Preisen an.

Konferenz der hessischen Arbeitsämter ]

das Biebertal in Frage stellen und den Ausbon der Bahn BestwigBiedenkopfWetzlar unbedingt fördern muß und gleichzeitig der galan­ten Limensülirung nach Gießen jeglichen Reu tabilitäisnachw.is nehmen würde. Schriubar weiß Gießen nicht, was hier für ihn a u f dem Spiele steht. Statt des erneuten Zuzuges aus dem Hinterlandc würde für Gießen dasselbe gänz­lich abgefchnitten werden. .Es ist hier jedenfalls von Gießen unverantwortlich, sich auch nicht im geringsten darum zu kümmern. Was sagt hierzu die Gießener Geschäftswelt? Jedenfalls ist hier ein Eingreifen der gesamten Einwohnerschaft Gießens erforderlich. Wenn auch vorerst nur Vor­arbeiten zu leisten sind, ist es Pflicht der .Ver­tretung der Stadt Gießen, hier ein wachsames Auge zu Iiaheit, um sich später nichts Versäumtes zuzuschveiben. Vielleicht genügen diese Zeilen, um hier die alte Schaffensfreude an Nun Ausbon der Verkehrs- und Geschäftsverhältnisse für Gießen zu h.'ben. Will Gießen mit dem Hinterland: wirt­schaftlich verbunden bleiben und für eine Groß­republik Hessen werben, soll es sich auch um die Zukunstsgestaltung der in Frage kommen­den Geländestriche kümmern.

Bender, Bürgermeister.

Aufruf und Sinzichung der Reichsbank- «oteu zu 50 Mk. vom 20. Oktober 1918.

Die Reichs bank ruft nunmehr durch öffentliche Bekanntmachung ihre 50-Mark-Noten mit dem Da­tum vom 20. 10. 1918 auf. Tie Besitzer werden ansgefvrdcrt, diese Hävtai bis zum 10. September 1919 bei einer Dienststelle der Reichsbank in Zah­lung zu geben oder gegen andere gesetzliche Zal>- lungsmittel umzutanschen. Mit dem 10. Septeur- ber verliert die aufgerufene Rote ihre Eigenschaft als gesetzlüches Zahluimsmittel, was zur Folge l)at, daß nach diesem Tage niemand mehr ver- pstichtet ist, die 50-Marck-Noten tarnt 20. Oktober 1918 anzunehmen. Es empfiehlt sich deshalb, schleunigst alle 50Mark-Noten dieser Ausgabe bei einer Rerchsbankanstält, öffentlichen Kasse, Dank, Sparkasse oder Geldinstitut in Zahlung zu geben oder umzutauschen. Versäumt man den Termin vorn 10. September 1919, sv kann man die Noten nur noch bei der Reichsbankhauzttkasse in Berlin, eintauf eben, die eine Einlösung aber auch nur bis zum 10. September 1920 vorninrmt. Mit letzterem Zeitpunkt erlischt für die Reichchbank die Eiulö- sungspsticht überhaupt.

Um jedem Irrtum vorzubeugen, wird aber ausdrücklich darauf hingewicsen, dah es sich bei diesem Ausruf 'lediglich um die Retchsbanknotcn zu 50 Mark mit dem Datum des 2 0. Oktober 1918 handelt, die auf der Vorderseite links ein grünes Zierftück und rechts daneben den Ausdruck in einer quadratischen dunkelbraunen Um­rahmung tragen. Unberührt vom Aufruf bleiben sämtliche übrigen Rricksbanknoten, Reichskassen-- schcinc und TarkehnsLassenscheine, also auch tue anderen auf 50 Mark lautenden Tarlehnsfassen- scheine und ReichSbantttotar, unter letzteren auch die Ausgabe vom 30. November 1918, deren Auf­druck auf der Vorderseite von einem gewellten Rahmen umgeben ist und deren Rückseite ein freies Mittelfeld aufweist. Mle diese Geldzeichen bleiben gesetzliches Zahlungsmittel müssen also von jeder­mann auch ferner in Zahlung genommen werden.

Gültige Lebensmittelmarke»,

für die Zeit vorn 4. bis 10. August 1919.

Brot: 2300 Gramm Brot über 1680 Gramm Mehl. Brot, Kilogramm 50 Pf. Weizenbrotmehl, Kilogramm 58 Pf. Krankenbvot, Kilogramm 72 Pf. Krankenbrotbäcker: Karl Euler, Ludwigsplatz, Wil­helm Löber, Walltorstraße, Ludwig Müller, Bahn­hofstraße.

Butten: Marke 32. 40 Gramm Butter zu 52 Pf., 125 Gramm Margarine zu 85 Pf.

Eter: Marke 8, ein Ei zu 33 Pf., für die Bezirke 1 bis 6 isiehe Bekam: Huna).

Fletsch: Wochenabschnitt 32. Metzger für Fremde und Urlauber: Fritz Schlörd, Nachfolger, Niarttplatz 23.

Nährmittel: für August noch nicht ein- gc troffen.

Zucker: für August woch nicht cutgetnuffeu. Für ZugeZogcne und Kranke: Delms, Frichrich- straßo 5, Mämtche, Wilhelmstraße 15, Kopp, Bis­marckstraße 30, Bieker, Neustadt 55, Ganz, Darnm- strahe 34; für Urlauber: Klingelmryer, Ludmig- straße 57.

Arrs Stadt und Land.

. Gießen, den 4. August 1919.

Wo war Gießen?

Wir veröffentlichen nachsteltaide Zuschrift umfo lieber, als auch wir es für eine nicht zu recht­fertigende Unterlafsungssünd: bat tat, wenn (Hießen sich nicht um Bahnprojekte kümmert, die es direkt anyehen. Wir haben bod) gerade mit unseren Eisenbahnlinien genug übte Erfahrungen gemacht, um uns weitere zu ersparen.

Rodheim a. d. Bieber, 3. 8. 19.

Gestern fand inMarbury im Hotel Kaiser- Hof eine Versammlung dos vereinigte Eisenbahn" komitees statt zur Wiederaufnahme der Vor­arbeiten für die Hinterlandbahn. Tic beteiligten Stellen des Hinterlandes, ebenso Hohen­solms und Wetzlar, sowie die Vertreter des Bieber­tales mit den Beamten der dort lteMden (Bruten waren erschienen; ober leider war Gießen, ob­wohl alle Herren des Komitees eine Einladuna

2.35 Mk. Pec Dose. Malzextrakt eignet sich bi i sonders zur Kinderernährung und Kinder 1 stärkung.

Von der Wirtschaftlichen Bei einigung der Privatangestellten cr- halten wir folgende Zuschrift: Morgen abetö 8 Uhr findet im Cafö Amend eine öflentlich. Kundgebung sämtlicher hiesiger Privatange stellten statt. In dieser Versammlung wird $xrr Vogel aus Frankfurt a. M. über die von der Gießener Kausmannschast ausgeardetteten Tarif- Verträge spreäien. Nachdem durch Vermittlung b?t hiesigen Handelskammen eine Durchsetzung der von : den Angestellten eingereichten Lohnforderung-^, nicht möglich war, ist eine nochmalige Besprechuirs unerläßlich.

Landkreis Gießen.

** Beuern, 2. Aug. In der letzten Ee. meinderatssitzung wurde beantragt, die Lebens. Mittelverteilung durch eine Prüfungskommissur, zu überwachen. Von verschiedenen Seiten wird eine solche Bevormundung des alten vertrauens- : würdigen Bürgermeisters als überflüssig angesehen

0 Grü n be rg, 3. Aug. Am Samstag nozk mittag 3 Uhr fand m der lnesigen Turnhalle ewt Versammlung des Hessischen Bauern bu n- des statt. Ter Besuch- war so stark, daß die HM rricht alte Teilnehmer fasten formte und die Der ' sammlung daher aus dem Daneben liegenden Turn- platze abgehulten werden mußte. Es mögen wohl ; über 800 Personen anwesend gewesen fern. Abg Fench- el leitete die Versammlung. Zunächst spwl, Abg. Dorsch diber das von der BolkskamMr verabschiedete Landgesetz und wies besonders auf die für die Bauern schädigenden Artikeln, deren Beseitigung ober wenigstens Milderung et und seine Freunde angestrebt hätten. Der zw:üc i Redner, Redakteur Hirschel Friedberg sprach Über die Notwendigkeit der Beseitigung derZwangz- bewirtschastung, wenigstens müsse einmal der An- äng bei einigen Sachen gemacht werden. Ter dritte Redner, Bürgermeister Diehl -Hochw^sel, fp-och über die Notwendigkeit des Zusammenschlusses bet bäuerlichen Bevölkerung. Sämtliche Redner ern­teten starken Beifall. In der Aussprack?e trat zu­nächst auf Pfarrer Hehmann-Rodheim a. b. Horloff, der über ben Putsch in seiner Gemeinde berichtete unh forderte, daß wieder Ehrlichkeil, Treue und Glauben zu Recht kommen müsse, die grade durch die Zwangswirtschaft völlig geschwun­den seien. Weiter sprachen noch Rschtskonsulent , K. Gg. I öckel-Grünberg und Pfarrer Schick- : Queckborn. Auch diese Redner ernteten Bei soll Zum Schiluß 'rouTbe eine von Redakteur Hirscitl i verlesene Entschließung, welche die Aufhebung der Zwangswirtschaft so bald als möglich verlang, ohne Widerspruche angenommen.

0 Lich, 2. Aug. Wie in den Vorjahren, so 1 wird auch in ben diesjährigen Sommerferieu ' wieder eine Anzahl Elberfelder Schüler in unserer Stadt gastliche Ausnahme finden. Tie Schüler treffen in den nächsten Tagen hier ein.

Kreis Lauterbach.

üb. Wallcnrod, 4. Aug. Bürgermeister Habermehl feierte gestern sein 25jähräges Ju­biläum als Bürgermeister und Kirchenvorsteher. Zur Feier waren erschienen der Koeisdirekdor 6. Steiner, Kreisamtmann Dr. Heß und Rechmingz- rat Bechtold als Vertreter des Kreisamtes Lauter­bach, der Gemeinderat und der Kirchenvorstrnd Zugleich brachte der Posaunenchor ein Ständch.'N ' v. Werner gratulierte im Auftrage des Kreisanück, Beigeordneter Keipp im Auftrag der Gemein!» unter Ueberveüfiung eines Sessels als Elwerrgescheiä, Pfarrer Döll im Auftrage des Kirchenvvrstuldes und des Posaurrenck-ors unter UeberreichLMg eines Wandspruches und eines Buches. Bon einer tauten Feierlichkeit war abgesehen worden wegen te? Ernstes der Zeit und wegen der schweren Vertu ä der Familie des Bürgermeisters int Kriege. Tie erschienenen Ehrengäste wurden von dem Jubilar mit Kaffee und Kuchen in seinem Hause bewirtet.

Kreis Friedberg.

Schließung der Spirlklubs.

** Berta Gebhardt f. Mit Frau Berta Gebhardt ist eine PersönlrchLeft dahmgegangen, bereit Raine mit der Geschichte der öffentlichen Wohlsohrtspflege, insbesondere der freiwilligen Kläegskrankenpffege unserer Stadt unvergänglich verknüpft ist Selten war eine Frau mit so be­deutenden Gaben des Geistes und des Gemütes ausgestattet, daß überall da, wohin sie ihre Hilfs­bereitschaft und der imterfte Wunsch, das Leid ihrer Mitmenschen zu lindern, drängte, ihr fast von selbst auch bald eine Führerstellung zu fiel. Mit ftcudtger Hingabe widmete sie ihr ganzes Leben werktätiger Mensck^enliebe. Schon im Jahre 1870/71 war sie als junges Mäockum'in der Lazarettpflege der Stadt FriÄ>berg zu finden, und feit diesen Jahren hat sie die Verbindung mit dem großen LiebeSwerk des Roten .Kreuzes nicht mehr verloren, bis sie im Jahre 1900 in Gießen den seit längerer Zett eingegangenenAlie- Fraucnverei'.t für Krankenpflege" neu gründete und auch gleichzettig dessen ersten Vorsitz über­nahm. Als dmm 1914 der Weltkrieg ausbrach, trat der Alice-Frauenverein als Hessischer San» des Frauenverein vom Roten Kreuz unter ihrer Leitung in engste Arbeitsgemeinschaft mit dem Landesvca:ettr vom Roten Kreuz, Zweigvercin Gießen wo sie in allen Einzelabteilungen und Ausschüssen in ihrer klaren, zielbewußten Arbeits- N-eise und mit ihren besonderen organisatorischen Fähigkeiten eine hervorragende Tätigkeit entfaltete. Was sie in nie versiegender Arbeitskraft und Arbeitsfreude trotz ihrer hohen Jahre hier im Einzelnen geleistet hat, kann an dieser Stelle nur angedeutet werden. Auch in dem Kveisverband des Alice-Frauenvereins wurde sie zur Ver­trauensdame und in dem Ortsausschuß für i Frauenarbeit im Krieg zur 2. Vorsitzenden ae- I roäblt. Neben dieser Wirlsamkeit hatte sie seit

GZ- Sga: ?n Zurück

GZr Siife.

60 Wvhnn vgcn von 2 bi- 7 Zimmern für Dffyiaz und Untcrosfizieve und 80 möblierte Zttnmcr. ES ist unmöglich, bei der herrschenden Wohnungsnotdie Woknungcn zur Bersügung zu halten. ES droht den Einwohnern also Z w a n g s c n t e i g n u n g, und jeder fürchtet, daß ihn das Schicksal treffen wird.

fn. Mainz, 2. Äug. Die alliierten Müitär- bebürben bab.m soeben den Frauen der im besetzten Gebiet befindlichen Offiziere . und Mannschaften die Erlaubnis erteilt, mit ihren Männern am Rheine zusammenzulebeu, soweit es die Unleriuus'.Svcrhältuisse Milaftat. Jnfvlged^'sien yind in den letzten beiden Wochen zahllose §ran- zösümen und Eugländennnen im Rheinland, be­sonders in Mainz, Köln und Wiesbaden, einge- traffen. Durch diese Maßnahme treten neue Er- sc^rerungeu in der ohnehin reckst drückenden Woh- mmgskalamit.il ein.

Vergetvaltiguttg dcS Saargcbictes.

Versailles, 3. Aug. (WTB.) Dem Be­richterstatter desMotin" erklärte der französische Kommandanr des Saargcbietes, General And­lauer in Saarbrücken, Frankreich kontrolliere die Kohlengruben des Saargeviets vollständig. Es wäre also absurd, locnn cs nicht den Versuch machen würde, auch in den metallurgischen Unter­nehmungen Einslust zu geroinneit. Wenn man diesen Fabrilen Köhlen lieere, könne man leicht großen Einfuß auf ihren Geschäftsgang ausüben. Die Industriellen müßten deshalb be­greifen, das; es in ihrem Oittcrcffc liege, wenn sie sich dem französischen Kapital an- gliedertcn. General Andlauer meinte schließlich, roenn man die Industrie in bet Hand habe, sei ctz wohl leicht, auf die Einwohner einzuwirken, damit diese von ihrem Rec^ der Naturalisation Gebrauch machen.

Das Schtebcrtum in der Pfalz, steht jetzt, wie diePfälzische Rundschau" berichtet, in höchster Blüte. Alles wird geschoben, nichts ,ist vor dem Zugriff des Schiebertums sicher, an dessen gündlickier Beseitigung der reelle Kaufmann ein ebenso großes Inte reffe hat, wie der Verbraucher. Zur Zeit sind an der Schieberbörse, die sich nach­gerade in jedem größeren Ort ausgetan bat, der Zu cker und die Zigarette die meist gehan­delte und gesuchte Ware, womit nicht etwa gesagt sein soll, daß Fleisch unb andere Lebensmittel von der Schieberzunft vernachlässigt werden. In Schifferstadt sind zwei Wagmrn Zucker beschlag­nahmt worden. Wie dieser Zucker in die Hände der Schieber kommen konnte, ist noch nicht auf­geklärt. In der Bevölkerung herrscht, allgemeine Empörung über das Treiben der Schieber, die in den Weinstuben und KaffeeZ bei. 17 und 4 oder beim Bänkeln ihr leichtvcrdientes Geld verprassen.

aus der Wirksamkeit heraus zu Ende gegangen, denn die Verblichene ist, um mit Bismarck zu reden,in den Sielen gestorben", aber auch über Wenige leuchtet so wahr und groß das Wort^ Das Andenken der Gerechten bleibet im Segen!"

** Aus dem M ilitärwochen- blatt Zu Leutnants, vorläufig ohne Pa­tent, wurden die Fähnriche Bern deck int Jnf.-Regt. 168, Osann int Jnf.-Regt. 115, beide jetzt bei Reichswehr-Jns.-Regt. 35, Gunderloch im Jnf.-Regt. 117 befördert. B amberg , Hauptmann im Pionierbatl. 18, jetzt beim Pionierbatl. 9, wurde der Abschied mit der gesetzlichen Pension aus dem aktiven Heer bewilligt, zugleich ist er bei den Reserve- Offizieren des Pion.-Batls. 18 angestellt. Schott, Hauptmann im Pionierbatl. 21, wurde der Abschied mit der gesetzlichen Pcn- ion aus dem artiven Heer bewilligt, zugleich ist er bei den Reserve-Offizieren des 18atls. angestellt. Brand, Leutnant im Pionier­batl. 30, jetzt beim Pionierbatl. 21, wurde zu den Reserve-Offizieren des erstgenannten Batls., unter Verleihung eines Patents seines Dienstgrades vom 9. Juli 1918, üoergeführt.

** Ausführungsbestimmungen für die Getreide preise. Durch Verordnung vvnr 18. Juli hat der ReichsernährungSminifler die für die .Tuvchführung der Betvirtschaftnug erfordere ichen AusAhrungsbestimmungen über die Preise Ür Getreide, Hülsenfrüchte und Buchweizen er- affen. In diesen Bestimmungen wurden auch die Ueuemabm cpveise festgesetzt dir Von der Reichs- gstteidestÄle Mr die im Wege der Saribliefenrntg einzuziehenden Mengen an Hafer, Hülsenfrüchten und Buchweizen zu Kahlen sind. Die Hafer- Ueb-ernahmepreise wurden in Höhe des Gcrstenpreis^ ftsigesetzt, cckso 400 bis 415 Mk. ür die Tonne je nach den einzelnen Preisgebieten. Tie Ueberna^nepreise für Hülsenfrüchte und Buchweizen entsprechen den bisherigen Höchste preffcn, bic als ausreichend gelten Kimen. Im übrigen lehnen sich diese Bestimmungen an die bis­herige Regelung an, und bringen Vorschriften über die für die Verwertung der Fruchte geltenden Grundsätze über SacAeih-, Kvmmisstons- Bermitte lungs- und ähnliche Gebühren. In den Bestim­mungen sind auch die Höchstpreise für Saatgut geisgölt. Originalßaaten sind tote bisher poeisfrei gelassen, während für anerkanntes inti> sonstiges Saatgut Zuschläge festgesetzt wurden. Tie Zjuschläy: betragen 130 Mk. für erste, 100 Mk. für zweite, 80 Mk. Mr dritte Absaat und 40 Mk. für Han­delssaatgut.

** Zugeinschränkungen im August. Die Kohlenversorgung der Eisenbahnen geht in erschreckendem Maße zurück. ES ist zu be- ürchten, daß schon int Laufe des August Einschrän­kungen des Verkehrs nicht zu umgehen sind. Diese müssen in erster Linie den Perfonenverkehr treffen. Vor allem dürften Schnellzüge in Wegfall kommen. Aber auch die Einstellung von Personen- zügen wird nicht zu urftgehen sein. Wenn die Ver- bältniffc sich nicht in letzter Stunde bessern sollten, so dürfte sich die Notwendigkeit ergeben, mehr oder weniger die Zugvermehrungen wieder abznschasfen, die der jetzt geltende Sommerfahrplan gebracht hat. Der Umfang des Betriebes würde bann auf den Zustand zurückgebracht werden müssen, wie er im Frühjahr vor der Einführung des jetzigen Fahr­planes bestanden hat. Die erste derartige Einschrän­kung ist bereits erfolgt Mit dem 1. August sind Lwei D^Bügt zwischen Berlin und Hannover weg- gefallen. Sie gingen von bet Friedrichstraße in Berlin 7.36 riachm^, an Hannover 12.14, und von Hannover 7.21 vorm., an Berlin, Friedrichstraße, 11.56 Uhr.

** Watuung vor der Auswarnde- rung. ®ue lebhafte SBerbetätiafeit zur Aus- nenberung wird nach einer Mitteilung des Reichs- nänderungsamtes unter den Mannschaften ent­faltet, die jetzt zur Entlassung fomnven. Sie wird insbesondere für die ylnsiedttmg Reichsdeutscher in fiembcn Ländern betrieben. Tie Zuverlässig­keit der Unternehmungen begegnet meist erheb­lichen Bedenken. Die Behauptung, gemeinnützig Itiiten zu wollen, dient oft nur als Deckmantel. Tie ungeregelte Wer betätiget ist verboten und sttafbar. Ter Kriegsminister hat deshalb artge» ordnet, der Werbetätigkeit entg-egenzutreten und die Truppenangehörigen auf die Gefahren hinzu- weisen, die sie laufen, wenn sie sich tateilig zur Ausnandetung entschließen. Die Ttuppenange- höiigen sind darauf hiirzuwersen, daß sie sich vor­her bei dem Reichswanderuugsamt in Berlin ober seinen Zweigstellen erkundigen. Solche Stellen gibt es in Hamburg, Frankfurt a. M., Dresden, Leipzig, Bielefeld und Kiel.

* Die Unterbringung von Frem­den und Flüchtlingen. Einschränkungen für ben Aufenthalt, die Beherbergung und den Zuzug ortsfremder Personen können nach einer neuen Verfügung des ReichsarbeitsMinisters und des ReichscrnährmigsmrnisterS von den Landes­zentralbehörden mtt Zustimmung der beiden Mi­nister für Heilbäder, Kurorte und Erholungs- ftätten erlassen werden. Dasselbe gilt für Ge­meinden und Gemeindeverbände, wo besonders starker Wohnungsmangel herrscht oder die Ab­lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse ober die geordnete Versorgung der Vevölkeruug sonst nicht gesichert werden kann. Flüchtlingen aus besetzten oder abzutretenden Gebieten ist der Zuzug zlu gestatten. Um für diese Naturalquartier zu be­schaffen, können sie Fürsorgestellen zugewiesen wer­den oder zu Verwandten ober in Stellung Mziehen. Zur Gewährung von Nattitalguottiet können auch Mieter unb sonstige Berechtigte hetaugezogen wer­den. Es ist dafür eine billige Vergütung zu ge- 1 währen.

** D ie Oesfentliche Bücher- Halle ist von Montag dem 11. bis Montag ' den 25. August geschlossen.

** Malzextrakt kommt ab Montag

Aus dem Reiche.

Dir Freigabe von Fisch

Berlin, 3. Aug. (WTB.) Mit Wirkung vorn 4. August 1919 hob die zuständige Stelle die in­ländische Bewirtschaftung für Fische und Fisch- produkte aus. Von diesem Tage an werden sämt­liche in- und ausländischen Frischfische in AukttoN gehen, die vom Reichsfommissar für die Fisch Ver­sorgung genehmigt unb unter dessen Kontrolle stehen. Die hierbei erzielten Preise werden vom Reichsfommissar für die Fffchversvrgung über­wacht. Sie sind deshalb als Preise im Sinne des § 3 Üer Preistreibereiverordnung tarn 8. Mai «RGBl. S. 395) anzusehen, nach dem eine Zu­widerhandlung gegen die Vorschriften des 8 1 Nr. 1 unb 2 nicht vvrliegt, wenn die Höchstpreise unb die von den zuständigen Behörden festgesetzten Preise oder Vergütungen eingehaltm werden. Die auf den Auktionen festgestellten Preise bilden die Grundlage für die weitere Preisbttdung, welche sich im übrigen nach den bestehenden Vorschriften richten muß, d.h. nur mit angemessenem Nutzen gemäß der bisherigen allgemeinen Verordnung gegen die Preistreiberei vor sich gehen darf Die Einfuhr von Fischen und Fischwaren bleibt nach tote vor zentralisiert.

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den 4. August in sämtlichen Drogerien und, Die «seroronung tut me guitjcn Apotheken zum Verkauf. Der Preis beträgt | Arbeitslosigkeit sei, die Erfolge den Erwartunga

Bad-Nauheim, 2. Aug. (Prio.-Tcl.) folge der Vorgänge, die sich in den letzten Wochen in den hiesigen Shielklubs abgespielt und zu dr .........

Ermordung eines Spielers geführt haben, hct ^geschlossenen S die Polizet die Spielklubs im GranMk! G allzu sehen unb im Hotel Bristol geschlossen. Die Per $ie $ari ' fonalten der Kahl reichen Anwesenden wur­den sestgestellt, die Spieltische unb ©N« gerät schäften beschlagnahmt unb gegen die jöc* anstalter ehi Strafverfahren erngeletttt.

Q. Bad-Nauheim, 3. Aug. Auf Ar- anlafsung des Ministeriums hat die hiesige Polize! in der Freitag Nacht den Jütemationalen Sporl' Hub im Hotel Bittong unb den Klub 1919 ul Jeschkes Grandhotel geschlossen und die vorgeM denen Spielgelder (22 000 uiti) 8000 Mk.) für die Staatskasse beschlagnahmt. Dd