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Die ftbm geratenen £>od>-

porfe'tig drr llnabhLngkgr«.

Leipzig, 2. Dez. Nachdem gestern ein Ver­treter der radlka'en Mehrheit te5 Patteitages sich

Queckborn mW tzarbach.

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unsere- Landes de möglich gcmadjt, do

Kit»glftr nej cn abbtfirilt werden, da die Hccd- zei: ourch den Zwijchenfall oenchoben «erden

Itter fen fr d ücmitttitrn i^Nordamerifo le­ie n r « LandSleuie dem l)wi:gcn Lr^ s-rcer einen er!,e.lichen Geldbetrag.

Sirrte Lauterbach.

sich im Oabrr ;917 m Dessen bcjanben, in äjrer Eigeuarr beschreiben zu können. Das ist, tov

Singesandt.

(Für Form und 3nüa.t aller unter dieser Rubrik Kehenden Artikel übernimmt die Redattwa dem Publikum gen-'nütxr keinerlei Berautwortuug.) Da- 7. Gtrncnicl.

Die Stadt, erordnetrn-ver'ammluna bat in einer ihrer letzten Sitzungen beschloffen. ein t xn* trt Ziel der Gemeindesteuer im Luifmbcn 3<w®

erbeben. . ___

Nun möchte ich um gefällige Auskunft buten,

DeningS (Obetb ), 1. Dez FL men und Be ür t gen der (Verneinten

davon abzugsfädia: w

1. die darin enthaltene flirtftoWJÄ

2. den Anteil für die Provinz,

3. den Anteil für den LreiS. __

Auf diese Beträge kann sich der Beschluv Bx*l nu» I beziehen?

verschafft vielfach gegen Bezahlung. Unb diesen Menschen stellt FvanKeich jetzt offiziell seinen Schutz. ES weiß getrau, warum!

werben D.e Meinen feten nur M Märchens (nmten Tanid, bte ©rohen hingegen die Bczfehung, die Lebenswahrheit, die zu (Grünte liegt, wie das j. B. bei den anmutigen tu» ungefährlich ein- gelle weten Gesell f cha't» atiren Andersens d:i Fall ist. Wer mutzte ferner dabei nicht an frühere Winterabende zurückdenken, wo brauffen die roeiüen Bienen" schwärmten unb der Tust der Bratäpfel in die Nase zog? Gerade in den Tagen Lauter Geschechtis e > verdient eine («rartige Benrn- fbaltung, st ll und aut b 5 Z-itlofe gestellt, beson­dere Beachtung. (Siehe An^n.te.)

* Ter Hessische Bolksbund versengt Einladungen zu einer Bund.Plagung, die am 6. imb 7. Tezember in Gießen ftattfinten wird. Zur Vcrhmwlung stechen anher Organ ifations- fragen eine Reihe aktueller Angelegenheiten.

** Der Reichsbund der Kriegsbe­schädigten hielt am 1. Dez. abends 8 Uhr im Postteller eine sehr gut besuchte Versamm­lung ab, in der wichtige Deschlüse gefaßt wurden.

Landkreis Gießen.

Saasen, 2. Tez. Der bereits mit dem Eisernen Kreuz 2. Klaffe und ter fce sischc te tämtieille ausgezeichnete Serg. Ä.rl Löcher, Sohn b.8 L-mr.-w.rts Phil. Bocher in Sauren, wurde nachträglich mit dem Eisernen Kreuz 1 JEL ausgezeichnet.

ÄreiS Alsftld.

oz. Rainrod, 2. Dezbr. DieJäger- Eiche", der mächtige alte Eichbaum am Eintritt des Pfades RainrodAlSfeld in den Homberg", ist der Axt $um Opfer gefallen, da an dieser Stelle gegenwärtig ein ganzer Waldstreifen niebergelcat roirb. Vermutlich hängt dies mit der im Verfolg eines Sollt lammet befdvluf es ein etzenden Tätigkeit zusammen, die auf Bcstieüigung des Landhungers mancher Gemeinden gerichtet ist. Bei allen Be­suchern desSombera", »umal in Touristen- kreisen, wird das Verschwinden derJäger-Eiche" lebhaftes Bedauern erwecken, daß man diesen mächtigen Baum, der doch unter Tenkmolsschütz stand, nicht schonte. »

Kreis Büdingen.

nunrmer) nicht mehr tragen. Als Ersatz für die Nummern werden d e Geiwnnten eine amtlich ge* temvelte und unterschriebene Ausweiskarte mit LichtlÄd aus Klartonpapier von Orai g-^rrbe füh­ren. Die im Telegraphenbau beschäftiaten Hilfs­kräfte erhallen im allgemeinen Beine Auöuxtskur­ten, weil sie gemeinsam mit den Teiegryahenark^i- tem tätig sind und durch diese audgenäeiai werden können. Die Dausbesitzer und die Fernspvechtcil- nchmer werden h-ervon in Kenntnis geatzt mit dem An heim geben, sich beim Betreten ihres Eigen­tums durch Telegraphenarbeiter die Ausweislarten von dem Bedieniteten vorzeigen zu lassen.

** Märchenabend Am M.ttwoch den 10. Dezember totb im Saale des Einhorn ein M ärchenabend für große und Heine Kinder stattfinden. Es wirken mit die Schriftstellerin Dora Barnas, Dr. Carl Höcker und ine Pianistin Guste 1 Damm-Zörb. Dora Bar­nas wird eigene Märchen, Dr. Höcker Märchen von Andersen, Bechstein und Grimm lesen und Gustel Tamm wird Klavierstücke von Schumann (Kinder- zcnen), Schubert, Kvrngold u. a. zum «ertrag f CIVavfm n e t mir

3nr (Fl^cnfunöt yefens.

Dfe Betchlag7»hme der Glocke in tef'en h t eine Folge ge-xnt, an dir wvhl nirmnnb vorher dachte. S.e hat einer zu schuf enten Giockmkunte

1. Dezember d. I. ab für jebe Person und Fahrt

20 Pfennig. Es gelangen neue Zahl marken.

6 Stück für 1 Ml., zur Ausgabe. Die bisherigen verlieren ihre Gültigkeit. Sie Idiutm bis zum 15. b. M. an der Kasse der städtischen Elektrizität»-1 war. . ____

werke gegen neue Marke» mn getauscht werden. l eruarcrt werden mufate, um

Zahmen, 3. T«. Einen üblen Streich [bi [te man dem S aiwesbeam en in Tannerot). Zwei Tage vor Abl<nn der ge ctzlichen Zeit ent­wendete irmanb ein Aufg dot aus dem AuSliänge- kasten, dessen Schloß gewaltsam wölbtet worden war. Tie Folge davon war, daß das Aufgebot i der gesetzlichen Bar-

_______ - ) Diebstähle. In den letzten Tagen wurde der gemäßigten in hiesiger Stabt Mitteln Einbruchs ti.it Schnib-

*. Sy lernAdler", Modell 7 und Fabrik-

raimmer 166 582, gestohlen, für deren Ermittlung eme gute Bclohiumg ausgesetzt ist. Ferner ein ILaugeripptes HanvtLlchchen, in dem sich 1 aolbene Tameirujr mit Sette und den ZeichenG. xl. B ' auf Um Rückdeclll, eine Bernsteinkette, 1 siloen.es Armband intD 1 Lacklederportemonnaie mit 120

totr dem Jahresbericht der Bereinigung für Volkskunde für 1917 und 1918 entnehmen, fol­gendermaßen gekommen:

Als cs in 1917 nötig war, von dem in unser» Glocken vorhandenen jhuxfer für Geschütze und @dcx>f;e Hu nehmen, entstand die Frage, wiche Glocken dafür auszuwählen seien. Eine Kommission von ^nfmaü>.legem, Architekten, Lunst- und Mnsilg lehrten m-rvc von der Re- gxrung bernsen, zunäckm alle vordMiteivn Glocken anizuze.chnen. Diese Sonunif ron arbeitete eins» Fragebogen aus, den alle ettanwL und latholl S.rchnvorstände, sowie die in «tracht kdmmen- ten Bürgermeinereren ur-b fonsti en LArperfchat­ten zu beantworten hatten. ES mer in den Frage­bogen nach Standort, Name, Alter, Ton, Jn- chnft, Schmuck und Zweck der Glocken, sowie nach noch einigen anderen technischen Einzellxüm g'- ttagl. Daß sic ohne Ausnahme beir.tiDortrt nnir- den, dafür sorgte die Behörde. Aul bieie Weis: kam ei» kostbares Material für eine «SXixtenhnibe : -essens zu ammen. Auf Grund t<r beantworteten Fragebogen entsch ed dann die Stommit wn, nxldje Glocken an d e x>eeit5berroaltnng abiuaetern >n*n, eine nicht leichte Au'gabe, da dte iKniu^gak. einw ober mehrerer Glocken emjdrwn Gern.inten s.chr schwr fiel. Im allgemeinen wurden jüngere Glocken von dem Los betrohen, in der Regel noch 1800 ober etwas vorher entstandene. Die be» antworteten Fragebogen erbat sich bann die Dess. Bereinigung für Bol.Skunde von dem Minis! er mm zur Abschrift für ihr Archiv. Im Verein mit dem ;m letzteren enthaltenen Glocken sagen und den in ihm voichandcuen Auszeichnungen ü.er den Aber­glauben, der sich an die Glocken anfnümt, ist ftc imstande, einer Glockenvnche dessens. die alle Glocken unseres Leides umfa&t, die Wege zu be* uiten. Ter Vorsitzende der Vevrinigmig, Pte. ^chulte-C-rotzen-Linden, beabsich'igt. in einem in absehbarer Ze t zu haltenden Bar trage weiter« SCreiicn einiges aus dem reichen, zur Bearbei­tung Jahre in Anspruch nehmenden Materiell zur ftenntntS zu bringen.

Aus dem Amtöverkirndignngsblatt.

* Das Amtsvarkündigungsblatt Nr. 129 vom 2 Dezember entfall Bekaund- machung, betreffend die Erhebung unb den AuS- schlaa der Gemeindeumkagen in den Gemeinde» deS Kreises Gießen für 1919 Rechnungsfahr Lan­des pol izelliche Prüfung deS Entwurfs der Anlage eines Zcmentrohrdurchlaises durch den Bahnkörper der Nebenbahn ButzbachLich zwischen den Statut

Minderheit gewandt hatte, fegeten diese beute ben Spieß um und bezichtigten die radikale &nte LeineS Techtelmechtel- mit den Sommunuten Simon-Nurnberg protestierte in einer Erl.ärung gegen die Verhandlungen von Paricitagsmitalie- bern mit dem Kommunisten Leoy-FrcmNurt. Loenen-Lalle wandte sich scharf gegen die parier. Zerstörend- Tätigkeit Tr. Eohns, ber ebenfdl» der gemäßigten Richtung angehore. xann be­richtete Wurm- Berlin über Steuer ragen. Tte Arbeiter müßten die Hand auf bJt Sleuermaichine legen Man müsse Steuern erheben in solcher fcbfot, daß dadurch der Ruin der kapitalistifckien Getettschast herbeigemhrt werde. Die ö-itere De- ratung der Steuerfragen wurde ohne Aussprache einer besonderen Aommisiion übenme.en. Der Paiteitagsvorsitzende Crispin erstattete dann Bericht über Programm und Taktil der Partei. Tie nächte Ausgabe sei die Eroberung der volui- scheu Macht. Wir fordern die Diktatur des Prole­tariats. Nos le und Ebert Haden entweder das sozialistifchc Programm nicht verstanden oder sie sind bewußt Lugner. Beim nächsten Mal werden wir uns nicht ab halten lassen, der Gewalt die Gewalt entgegenzusetzen. Uns ist der Parlam-n. lariSmus nur ein Mittel, am der Regierung und den übrigen Parteien die Maske vom Gesicht zu reißen. Crispin schlug die Bildung einer Kom­mission vor, die mindestens drei Monate vor dem nächsten Parteitag die Richtlinien des neuen P ar- teiprogramms zu verössenllichen habe. Der Parteitag solle dann darüber entscheiden.

Der SchlichtungSauSschuF der Provinz Cbcrhcfien.

Verhandlung vom 22. November 1919.

1. Ter Deutsche TaJckardeitertx-dxmb, Bu, renn Giesten. stellte Antrag gegen die Firma F Parnaß in Gipsen aus Regeking ter Lohnoerhllt- nisse. Ter Schlichtungscmsschuß kam zu dem Er­gebnis, daß die Regelung der ötorbd&c dem Bv^ nehmen des ArbeiterauSickmsf^ mit der Firma überlassen bleiben müsse, für die Gnordlöhm da­gegen oom 1. November 1919 an der Stunden tot» maßgebend sei, der in dem Abkommen zwischea den Arbeitern der Firma Andreas Euter unb dieser Firma am 7. November 1919 testgelegt worden fei. Ta ledvch inzwischen eine anöcrweite Öobnregehmg durch Reichstarif angebahnt wor­den sei, sei ein Zuschlag von 6 Prv?ent auf den Shmbenlobn jenes Abdnnmens zu nrrvAbrnL (h* fiärung über den Schrcdsipruch erivjgic uuroiföen feiten» der Arbeitete Inner do hin, daß mit Rücksicht auf den botb zu erwartenden Reuyslohntant der Schiedsspruch angenommen werde.

2. Dem Antrag des Arixi-erausschusses bei Ouorzitstcinbruches Neuhnus bei Sjomtrrg a. b. Ohm gegen Firma Scheidhrner u. Giesiing wegxn Lohnerhöhung auf 80 Pf. vis 1,40 Mk stunden- lofm wurde entsprochen (wirkend oom 3. Novem­ber 1919). Arbeitgeberin kx-hiell sich Erkteaung vor.

3. Tie schon lange schwebende ilnm legenhtit der Ga ftwirtsgehilfen kam endlich wm Ab- schloß. Tie Parteivereimgung für l. Dezember 1919 bis 31 Dezember 1920 legte wben Kost und Logis einen monatlichen Grundlohn von 50 Marl test, sowie als Umfabbcteiligimg 15 Prozent für fijQMcclru-jfcUner, 10 Prozent für Restau­rants, 9 Prozent für btt $x>tcl» und SpeiichauS- kellner. Tie Verrechnung dieser ^Beteiligung er­folgt zwischen Kellner und Prinzipal: der Gast entrichtet künftig im Preis der Speisen unb Ge­tränke ufro. das bisherigeTrinkgeld" mit

4. Gegen die Schloiservereinigung in Giesxu hitte bet Metallarbeierverband erneut angerufen, um zu einer tariflichen Regelung zu lommen. Ter Schiedsspruch setzte ab 3 November 1919 den Snindenlodn unter Zugrundlegung der vrv» tragSmäßigen Lehrzeit auf 80 Pf bi» 1,60 Mll (Über 22 Jahve) bzw 2 Mll bei fe&ftänlxgea Gesellen fest. Die Arbeitnehmer erkannten an, die Arbeitgeber gaben zunächst Erklärung nicht ab.

5. Der Artentnehmerrerband bei ffnfcuc* unb kwargewerbes, Ziveigr«vein Gießen, halte gegen Friseur Noch in Gießen Befc^verde geführt, weck dieser dem Friseurgehilfcn flramer gekündigt hotte, was als Maßregelung auszufassen sei. Ter Arbeit­geber bestellt m der Verhandlung, in der tiefe Einzrllwiten zur Sprache kamen, daß bi: Kündigung von seiner Seite als Maßreg-lung gc.acht sei. Der Schtichnrngsausschuß bradtte zum Ausdruck, da.; dir Shrnbtgung nicht als Maßregelung gelten dürfe, weil etwa der Qkfn-fe zur Organisation gehöre ober sich für diese besonders betätigt bib.*; im Obrijai gehöre die Sad>; vor ba8 Gewerbe wncht.

6 Ter Zentrolverbond brr Zimmerer n. befln Beruf-genossen stritt mit Zimmern-erster Nuhn. Ällar, Arnold & Keßler, sonne Piv Wwe. tn S etn- bach über die ©niÄtnuntnlung dieser Betrieb-. Es wurde durch Sch.eds pruch für die Zimm.-rlente die

bereittt. ©» hat es

Mark befand.

♦♦ Das amtlich vorgeschri ebene Formular für das Verzeichnis bet Wertpapiere, das bekanntlich in doppelter Ausfertigung dem Finanzantt einzureichen ist, falls die Zinsscheine und Talons nicht bei einer Bank hinterlegt sind, ist in bet Geschäftsstelle bes Gte- ;ener Anzeigers erhältlich.

** Was hängt vom Erfolg der Spar-Prämienanheihe ab? Wetm auch ütr Betvag von 5 Milliard«i, ben die Deutsche Spar-Prä mi nanleihe 1919 bringen soll, ran gc- ring ist im VerlMtuis zu der gewaltigen Summe unKrer schwebenden SchuLen, so kommt dock, einem vollen Erfols? dieser ersten deutschen Anleihe nach bem Kriege eine ganz außerordentliche fEtientuitfl zu. Tenn wenn Lie Spar-Pvamienanleihe, die tyjm 10. Noin-mber bis 3. Dezember zur Zeichnung ausliegt, voll oder gar überzeichnet wird, so ii. damit der Beweis geliefert, daß das deutsche Doll trotz all seines Ung ückS loch noch selbst an feine Zukunft gllackst. Ein solcher Beweis deutschen Selbstvertrauens aber wirb sehr wexntlich dazu bei tragni, das Vertrauen des Auslandes zu Deutschland wieder erstarken zu taffen. Was das in unterer bju.igm Lage, in der wir so stark auf das Ausland ang wiesen sind, bedeutet, liegt zu tlar auf ber Lano, als baß es hier noch weiter auegefühet merben müßte.

** Rechnungen vor dem 1. Ianuat 1920 be zahlen! Am 1. Jannar 1920 soll das llmfatzsteuerg-fey in einer neuen Fassung in Kraft treten; ber hierzu Oorliegenbe Entwurf be.agt in 4 51, baß die Differenz zwischen der alten und >er neuen, ab 1. Januar 1920 geltenden Umsatz- teuer von bem Abnehmer erhoben werben kann, auch wenn ber Kaufvertrag vor bem 1. Januar 1920 abgeschlossen ober vo lzo^en worben ist. Die Geschäftsleute unb demzufolge berechtigt, jene Dif­ferenzen von ihren Kunden für die vor dem 1. Januar 1920 gelieferten Waren zu erheben, falls sie vom 1. Januar 1920 ab bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, alle Rechmmaen noch im Lause des Monvts Dezember zu bezahlen, um ich vor späteren Nachsorderun«n zu ichüyen.

** Ter Ausweis der Telegraphen- arbeiter. Tie beim Bau der Unterhaltung der Telegraphen- und Fernsprechanlagen beschäi- tigten iclegraptentjoraibciter, Telegr.^hemrbn!er

Uns dem besetzten Gebiet.

Der Franzoscnslhutzlmg Stickclmmlll.

-= Mainz, 2. Dez. Der einstige Revo- lutionsg-ewaltige der Stadt Fvanlfurt a. M., $er- mann StickeImann, schüttelte, als ihm vor 14 Tagen wegen übnxrer Straftecken d.e D-r- baftung drohte, Frankfurts Staub von feinen Füs-.m und begab sich untre dem Schutz seiner teanzösisck-m Freunde nach hier. Sückelmanu wurde am 24. Nov. auf Grund eines Steckbriefes der Staatsanwaltschaft Frankfurt von hiesigen SdMteuten aui offener Straße verhaftet und dem Polizeigesängnis zugesührt. Auf bem Transport dahin riei Stickelmann französischen Soldaten zu, sie tollten sofort ber französischen Generalität Mu- teilung von seiner Festnahme machen. Der Ap- voll verfehlte seine Wirkung nicht. Kaurn be­fand sich Stickclrnarrn im Gesängnis, als ber maß­gebende Polizeibeamte vor die Generalität b> fott-n wurde, wo man dem Beamten ben Be­fehlt ertc.Ite, St. soiorl zu entlassen, da dieser unter Frankreichs Schutz" stände. Die Mainzer Polizei mußte der sranzösischen Militäraewalt roeidxm mw Stickelmann sofort au5 der Haft ent» lasten Wie erklärt sich das? Stickelmann, ben tue Revolution 1918 vom Schloff er gefeiten zum Leiter des Fran Hurter Marine-Sicherungsdrenst hochwari, unterhielt von vornherein die engsten Beziehungen zu ben französischen Be'atzungSb^ör- ben, besonders zu ben in Frankfurt weilenden fvanzösischm Offizieren. Liebe zog die Franzvfen wahrlich nicht za bem gewalttätigen Menschen, txr tm Trunk seine Gegner niederknallte und nieder» schlug. <xute kann c» ausgesprochen werden: Stickelm ann warSpionim Dienste Frank­reichs und hat die Franzosen gut, nur zu gut über alle Vorgänge m der neutralen Zone und darüber hinaus unterrichtet, stellte dieschwarze Liste" über gewisie Persönlichteiten auf und wurde, als das Locl, im Akefht entstand, ©(hiebet aller­ersten Ranges, er hat Hunderten Pässe zur Einreise ins besetzte Gebiet von Frankfurt aus

A«s StaM und Land.

Gießen, den 3. Tez. 1919.

Aartoffeltontrolle.

DaL LandeSernShrungsaml hat für ganz Hessen angeotbnet, daß alle Krrtofsel- etjenger mit mehr al» 200 Geviertmeter Anbau­fläche bis znm 20. Dezember dem zustäntägen Kartofi'lkommunalverbanb sämt iche in Mieten eingelagcrtcn Ä' a r t o f f e t b e ft 5 n b c un­ter Angabe ber Menge und des Ortes tki Einla­gerung anzuzeigen haben. B-i nicht recht­zeitiger oder wissentlich unrichtiger Angaie verfal­len tic einaemiettiat Bestände der unentgeltlichen Beschlagnahme zu @intr:cii beS Kvm munalte. rdan- des. De Erzeuger müssen von ber beabsichtigten Öffnung der Mieten dem RfentnumaTterbanb oder seinem Boccuftragten rechtzci.ia Mi.telung ma­chen. Nach der Oeffnung sind die eingelagerten Mengen sestzustellen unb bem Kommuncuvcrbanb anzuzcigen.

Lcbentzmittel.

** Ausgabe von Kunsthonig. Born 4. bis 15. Dezember 1919 einschließlich gelan- gen in ben Äleintxrnbel»^(häften. bei deren tt ßvorl'estelliing erfolgt ist, gticn Vorlage der Le- llmsmfetell'arte und Abgabe d-S Bezug».-bs chnitte» Nr. d 125 Gramm Kunsthonig zum Preise von 20 Pfennig zur Ausgabe.

**Matken-AuSgabe. Am Freitag und SamStag den 5. unb 6. ds. M » g langen in ben Bezirken Brot- unb Äarttiffelmarfcn zur AnS- galx-: AE Freitag vormittag von 912 Uh., FK Fr^ntag nachmittag von 25 Ufer, 5.O eambtnfl vormiltag von 912 Ute. RZ Sams­tag nachmittag von 26 Uhr. Tie Marken sind und dingt an borgt nannten Ausgabetagen in den Bezirken abzul- ten.

Ve. anftaltnngen

Mittwoch: Felfenkeller. x/w8 Ute, Unter- Haltung»abend deS W V. LichtspielhausTer Ueberfall auf Zug Nr. 3 undMelodien des Derzcns". Lichttpiele, SelterSweg.Die Jüdin", Der TeuselShakeir^ und^-Haasstreik".

** Von der Straßenbahn. ES wird darauf aiifmtrfiam gemacht, daß die Inhaber von Monatskarten biet ohne Aufforderung dem SSagcnfübrer vorzuzeigin baten. ® t dfidtbefol- hunfl bidet Vorschrift kann daS Verla sen deS DagenS vom Wagtnfüteer verlangt werben. Der Fahrpreis für bte Sttaßenbahn beträgt vom

mußte

Schlitz, 3. Dez. Eine Frau, die sich aus dem Wege nach vosgut Gaffen befand, wurde in der Tuite deS Waldes von einem Kerl o n g e f a 11 e n. Tie Frau fetzte sich aber energisch zur Wehr und der Wüstling mußte von feinem Opfer ablaff'en. Tic Gendarmerie nahm sich des Falles an und ermittelte, daß ein lunger Men'ch von hier als Täter in Betracht L>mmc. Am Frei ag wur e von der Gendarmerie am bfeiigm Bahnhof ein Waggon mit60ZentnerErbsenbeschlag- nahmt. ES ist aber, wie man hört, fraglich, ob die Beichllrgnabmung aufrecht erhol en werde» kann: denn die beben Au Häufet konnten sich als 'Beauftrrgte ber Stadt Bochum legi.imierenj auch behaupteten fit, daß von ben iUMxniHgcn stellen uic Ausfuhrgenehmigung erteilt worden sei. Eine Unter .uchung ist e in gelt i: et

Ärfl-5 Schotten.

ed. Eichelfachien, 1. Dez. Zum Bür­germeister wurde der Schwie.e sohn des vor emiger Zeit rerswrbenenBüt^e.nuiit-td xtulxlm Mettenheimer, der Landwin und Kirchen.echnn W Ihclm Sachs mit 15 Stimm.n gew hlte S n Geguer R. Weber brachte es nur auf 33 Stimmen

ed. Aus dem Vogelsberg, !. Dez. Die eben sehr hohen Preise für Fichtenholz veranlassen viele Daldbe itzer ihre Fichtenwaldun- cen zu verkaufen. Der Festmeter kostet auf dem Ltand etwa 150 Mll, seltei in Beständen, in denen sich noch sehr wenigBaufichten" finden- Bauern und Gemeinden, die vor 40 Jahren rmintei, em Utes Geschäft zu machen, als ihnen der Staat zur iktoTtfdxi tung unieeig ete» mtt 6 Pf. Tür den Quadratmeter b zahl e, haben nun daS Nach- ohew Im eben sehr regen Schafhandel werden nie aeahn te Preise ßzahll. Lämmcr vom letzten Winter (Jährlingslämmers losten 150 bis 2o0 Mll, krächttge Jährlmge und Mutterschafe 350 bi» 400 Mk.

Kreis Friedberg.

Q. Bad-Nauheim, 2. Tez. Der Verband ber Bad-Nauh-imer votelinteistric und verwandter Betriebe kurzwegfcolina" genannt der im vorigen Jahve «gründet wurde, telt Sestern eine erste ixruptoerfemmlung ab. Tie IRitgtieta- ia!i stieg feil ter Gründung von 40 auf 130 Lwtel- beiitzer unb Vermieter. Tie Einnahmen betrugen 7163 Mll, Ausgaben 3661 Mll. AU Vorsitzen- ber wurde der SJcj/er des Carlton-Dotel Herr Schalter w.ebergewah'.t. 9ki.xottr.ieter Kling li.lt im Verlaus des Abends einen Vortrag, in lem er Winke und Fingerzeige aab, wie die Er- näf'rungsfchwi.rigkeiten in ter nächstjäteigen Som- mcrter zu überrornben seien. Tie zuständigen De- horten und die EinlaufSaeiwsienschaft würden tun, was in ihren Kräften (tunte, um unseren Kur- gäs.ten gerecht zu werten, und ihnLN eine ange­messene Verpflegung bieten zu können.

oa. Friedberg, 2. Dez. Heute morgen wurden Frau Wirt Rosenschon unb ihre zwei Töchter bewußtlos in bem Schlafzimmer ausgefun­ten. Es lag eine schwere 8er gif tun g burch Kohlengose vor, die aus bem Ofen auSge- strömt waren.

Starkenburg und Rheinhessen.

sw. Darmstadt. 1. Dez. Wegen ber herr- Khenten Kartoffel not wird die Stadtverwal­tung ben Betrieb des Großmarktes wvder aus­nehmen. um durch Beschaffung von Gemüse und Rüben zur Streckung der geringen Kartoffelzn- Weisung beantragen.

Kreis Wetzlar.

ra. Dohensolms, 2. Tez. Oberlemp unb Bermoll sind die beiten letzten Gemeinden bet Bürgermeisterei Lwhenfelms, welche die Z u s a m- m e n t e g u n g ihrer Ländereien in einer Gesamt- gröffe von 821 Setter durchführen. Tic übrigen acht Gemeinten haben vor dem Krieg bereits die Zusammenlegung ihrer Felder vorgewommen.

Vessen-Rafsau.

Mackcusea in raffel.

Kassel, 2. Tez. (Wolff.) General feite mars chall von Mackensen ist heute morgen li-r eingetroffen, und dann nach Wilhelms- böbe weitergefahren, wo er einige Tage im Schloßhotcl wohnen wird.

Kassel, 2. Tez. (Priv.-Tel.) Za ber An­kunft des Genevalfeldmarfchalls v. Mackensen in Kassel erfährt bas »Lasfeier Tageblatt" noch: Der A-eldmarschall, in ter Uniform ter Danziger Leite hufaren, frisch und gebräunt, wenn auch etwas schlank, begrüßte Mnächst die Generalität, den Dberpräfitenten und die Vertreter ter Stadt unb schritt dann mit einem tauienGuten Morgen, Kameraden!" die Front ter Ehrenkompagnie ab. Zwei Mädchen trugen Gedichte vor unb überreichten Blumen, ebenso Schwestern vom Roten Kreuz. Ter Feldman'chall dankte mit freundlichen Worten. Alsdann erfolgte der Vorbeimarsch der Ehrenkom­pagnie. Hierauf richtete der Feldmarschall einige Worte an die auf dem Querbahnsteig ausgestellten Ate'rbnungm der Frontsoldaten und begab sich nach tem AuSgang deS Bahnhofes, wo ihm von dem überaus zahlreich angesammelten Publikum lebhafte Ovationen dargebracht wurden.

Gcdührc» für IhnrctfretlaabDi» mS bcsttzle (Bcbirt.

5 r a n f f u 11 a. M., 2. Dez. (DTB.) Das Zivillommissariat 4 teilt mit: Auf Antrag ber Zentralbehörde in Berlin werden vom 1. Dezember ab für bic Vermittlung eines jeben Cinceisevifum» für ba» besetzte Gcbiet vom Gesuchsteller 3 Mark erhoben. Bei brieflichen Gesuchen ist dieser Betrag in Dar» lehenskassenscheinen oder beutschen Brief- marken beizufügen, bei mündlichen Gesuchen bei Einreibung des Anträge» am Schalter be» Zivilkommissariat» einzuzahlen. Die von anderen Berkehrssekretariaten festgesetzten Gebühren für bic Einreiseerlaubnis werden bäburd» nicht berührt.

--- Frankfurt a. M , 2. Dez. D icber- oufbauminifter Geßuer freit deute im L>andelS'ammersaal mit Vertretern aller in Frage ' kommenden Körperscha'ten Besprechungen über 1 Maßnahmen zum Wiederaufbau Nordfrauk- ' ceichS ab.

ft acht alte Marken werden sechs neue der- I ftfrrrrr px entsprechen ateoiat Der Preis für die Mvrutt-karte beträgt1 «.-itdolite ra.tn aM 15 Mark.

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