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Lichtspielhaus

jforxen bis inkLFreitag^ Gießens IdeHieg

Benny Ferientee Bernd Nach dem «leichnami/zen Roman von Gerhai d Hauptmann.

k Vorstellungen präzis 7 Ä

9k i>e und »30 Uhr

oo der

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behördliche Anzeigen

Ort-gruppe Gieren.

123000

Konkursverfahren

12515B

Hessisches Amtsgerit^.

Mobiliarversteigerung

100 Einmadrgläser,

Reiner holländischer

Gewerbekank zu Giehen

nahe der Steinstraße au

12478V

e. E m. b- Y-

aus der Fabrik von van »<raten wieder cingetr. bei 1 Pfund Mk. bei 5 Pfund 15 Mk.

Heinrich I>ric*.

12403 Selrersmen TD.

rungsschemeu bei uns alsbald zu hinterlegen Metzen, den 31. Oktober 1919

Mannheim, 31. ©ft Hier mürbe der Schuhmacher Ädam Tictzer aus WvrmL verhaftet, der in Gießen ein Mikroskop und em Fernrvhä im Werte von 10 000 Mark gestohlen hat.

Carl Romps, Steighansplatz 23. Femspr. 43.

.-Ai, !Ul %Js ntff1 y ä'*. «et| Qteben eg.

klektr Speisttimmer-Hängelampe, pol. Auszieh-, jür di lcti dßnüb.), lack Schreibtisch mit Aufsatz, eintiir.

Hinterlegung von Wertpapieren.

Unter Hinweis auf die Verordnung des Reichsministers der Finanzen v. 24. Okt. 1919 empfehlen wir unseren Mitgliedern ihre Wertpapiere ober die zugehörigen Zins- und Gewinnanteilscheinbogen mit den Erneue-

Letzte Nachrichten.

Hervorragende Engländer gegen hie deutsche Ablieferung von Milchkühen.

Berlin, 3. Nov. DasBerliner Tageblatt" erhält Mitteilungen von einer Protestaktion her- vo rragender englischer Persönlich­keiten gegen die von der Entente verfügte Ab- lieserung von 140000 Milchkühen aus Deutsch­land. Es Wirch Ablösung der Enlentcforderung durch eine Geldzahlung vorgeschlagen.

Sonder-Angebot. Damenhemden Feiner Battiat Vordert eil m. elepran t.

Stickerei ,m*c Stück 25 Mk. Modehaus Salomon Bteflen, 8rta!»trafl».

Tie Gegenstände (Friedensware) sind teils fast tot und befinden sich in sehr Mtem Zustande enb ist deren Besichtigung am Tage der Ver- in®erung von trorm. 9 Uhr ab gestattet.

Wetzlar, den 30. Oktober 1919. 12431V

Bekanntmachung.

Zn unser Handelsregister, Abteilung A, wurde heute bei der Firma Nathan Stiesel in Lich ein­getragen: Mit Wirkung Dom 25. A rgust 1919 ist bw qifene HandelsgeseUschaft aufgelöst. Geschäft und Firma sind auf den seitherigen Gesell schal ter Hermann Stiefel als Einzel kaufmann über­gegangen 12489V

Ltch, den 3. Sept. 1919.

Hessisches Amtsgericht.

Kit dieses Großen. ~

Db der sepr starke und herzliche Beifall des den ganzen Abend willig und begeistert folgenden Äorerkreises mehr dem am Flügel meisterhaft begleitenden Komponisten oder der betretenden Interpretin seiner Komposition gegolten hat, wat wohl schwer sestzustellen. L. M.

D. O. B. (Deutscher OMerbund).

Donnerstag den 6. d. Mt»., 8 Uhr abend» im Saale de- GasthofesHindenburg"

Mitzliefter-ZechiWlW Hilft MraMbeilft

1. Allgemeines und Geschäftliches

2. Bortrag des Hauptmanns Morneweg (Nachr.- Abt. 18) übenMeine Erlebnisse während de» Rückmärsche» durch die Ukraine und Polen".

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Eingeführte Gäste willkommen.

DegzugShalber kommen amDienstagdeu November, nachm. 1,30 Uhr begin­nend, in der BillaFehling" in Dor­lar am Block zur öfsentlich-n freiwilligen Ber- fleifletung gegen sofortige Barzahlung:

Herrenzimmer-Einrichtung lunkel-eichen): Bücherschrank, Schreibtisch mit delsel, Tisch, 2 Lederstühle, Standuhr, Plüsch- Ipfö* elektr. Hängelampe, 2 lederne Klubsessel.

_ .. Verschiedenes:

Versteigerung.

DienStaa den 4. Nov., von mittags 1 Uhr ab versteigere ich tmPsau", Neustadt 65, pünktlich um 1 llb r:

1 Küchenschrank mit Aussatz, 1 KtnderlaufsMbl, einen Schlinen, 1 Konfirmations-Anzug, diverse <tünn lingtzkleider, Mäntel, dPaar Schlittschuhe, allerhand Schuhzeug, 1 Soffer, 1 Waschaeitell undKtnderroäsche.

um Hja Ubr:

1 Biedermeier-Kommode, 2 komplette Betten, ein Plüschsopha. 2 Äinberitübldjen, 1 Tifchmangel, mehrere Bilder, 1 Paar Ledergamaschew' 4 neue Bettbezüge, 1 Brett für Milchtövie;

um 2 Ubr aus einem Nachlaß:

1 vollstäudiges Bett, außerdem 2 Federbetten und 2 Kissen, 2 Kleiderschränke, 2 Kommoden, 1 Wasch kommode, 3 Tische, 4 Stützte, 1 Klosettituhl, 1 Sovtm 1 Spiegel, 1 Nachtschränkchen, 1 Regulator, 1 Zink wanne, 1 Regal, 2 Bruchbänder, 1 Waschgarnitur 20 goldene Tassen. 20 Teller, sowie allerlei Haus- unb Küchengeräte.

Mittwoch den 5. November mn 2 Ubr:

1 Partie Scdreibnrappen, teilweise echt Kalbleder- Einband, 1 Silber, 1 Matratze, mehrere Bilder:

um '/r3 Ubr:

3 Kinderumhänge, 1 paar Kinderschuhe Nr. 33, gut, 4 paar Herren-Stiefel, 1 paar Damenlackschutze, sehr gut, 2 paar Hausschuhe,

um 8 Ubr:

eine feilen schöne und wertvolle Staffelei, 2 Leuchter 1 Bettstelle mit Matratze und Keil, fast neu, 1 Stand­uhr mit StonfoL 1 EiSschrank 1 großer .^ell-Teppich 1 Blumenständer, eichen, l kleiner Sessel, 1 großer Sessel, 1 Lyra, mehrere Sbünöer, 3 Lampen:

um 4 Ubr:

1 Liegestubl, 1 Sportwagen, 1 Ablaufbrett, 1 Pe- trolenmofcn, 1 Holländer, 1 Puppenwagen. 1 Ösen schirm, 1 großer Soiegelrahmen. 1 paar Leuchter, 25 Teller, mehrere Porzelanschüsseln, 11 Eisschalen.

1 Kindernäbmaschine, 1 Teekessel, 1 großes Tinten saß, 2 Estradenieile.

»** Versteigerungen alle bestimmt. "Wtur

Senner II, .llnftionotor, Sroflorier Sir. 9.

Annahme v. Versteigerung, all. Art auch ein». Stücke.

leiüerschrank, polierter Serviertisch, pol. Säule ' Kußbaum), Marmor-Waschwilette (paffend für : terzte), weiß, emaill. Waschofen mit Abtaßhalm,

senen-Heimkch.

. 31. Oft. »itnb m ans eng ischer uns em«» eingttrv f.n: inlliuu 3ejcg Ä/'mwm: in In*

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mit den Antra? .lun8m über dm Tans. Ia5 N }n diesem Fall in die «Den SchMprnch |aUes

Soll« Dietzen trat be'chieunig, den. um den im T am vs- m Mücke wegen $ot, ctusgedtvchrnra Streik Jlung führte ju dem fo 13 aus Diedereinsiellmq Liters (Mohr) zurück«- sen vnsländiiten sich & : andere Arbeiter (Eckart ttc, bas « in dem K n möchte, Mieder in bn in soll, iobalb der Brtnc 5 wegen Lornahm weiügm Taget in

Vermischte».

Ein Eisenbahnunglück.

Kopenhagen, 1. Rov. (WTB.) Heute aberrd fuhr der Schnellzug aus Korsör dicht vor Kvpenhagen in einen Zug aus Cal- lundberg hinein. Fünf dis sech- Wagen und die eine Lokomotive stürzten die Böschung hinab und wurden zertrümmert.

Kopenhagen, 2. Nov. (Wolff.) lieber die Ursache deS Etsenbahnunglücks bei Vi- g e r s l e v wird folgendes mitgeteilt: Aus dem Zuge von Callundberg, roeld^r gegen 9 Uhr abends in Kopenhagen eintreffen sollte, fiel bei Vigerslev ein Kind aus einem Abteil. Der Zug wurde zum Stehen gebracht und fuhr langsam zur Unfallstelle zurück. Als man das Kind wieder ausgenommen und der Zug sich langsam in Be­wegung gesetzt hatte, brauste der V-Zug von Kor­sör heran nnd fuhr in die letzt-m Wagen des vor­hergehenden Zuges hinein. Fünf Wagen des Cal- lundberger Zugrs wurden -er rummert. Die Loko­motive, der Tender, ein Packwagen und ein Per­sonenwagen deS Korsörer Zuges stürzten den hohen Bahndamm hinab. Die ganze Nacht wurde an der Rettung der Verunglückten gearbeitet. Bis zum Vormittag wurden 25 Tote und 30 Ver­wundete geborgen. Unter den Verunglückten be­finden sich zwer Deutsche namens Otto Matz und BaulS. Ter Verckehr ist auf der Strecke wieder her gestellt.

Kopenhagen, 2. Noo. (WTB.) Bei dem Eisenbahnunglück beiBigerslev wurden 41 Personen getötet. Neun Leichen wurden unter der umge­stürzten Lokomotive gefunden.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis lebrachi, daß unsere Gerichtsschreibereien täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feier- rage, von vormittagr 10 bis (2 Uhr für die siechtssuchenden geöfhtct sind. Als Aintstage für die (Xinroo^ter des Stadt bezirks Giesten iDerben außerdem Dienstag, für ine Eiwvohner de>s Landbezirks Mittwoch mniiiefhmmt.

Gießen, den 31. Ott. 1919. 124L6L

Hessisches Amtsgericht.

Siebener Konsettoerein»

Giesten, 3. November.

Gewissermaßen ccks Seitenstück zum Lieder­abend von Frau Maria Pos-Carlofvrti konnte man das gestrige 3. Konzert des Giestencr stonzertvereins auffassen, das Frmi Paula Werner-Jensen aus Berlin als Solistin brachte. Hatten wir es dort mit einer vornelMlich cie Kunst des italienischen Bel canto pflegen» den Lvprauistin zu tun, |o war diesesmal der izanze Abend Liederüompvsitionen eines noch leben- den und sck«ssenden Deutschen gewidmet, dessen Anwesenheit und Mitwirken als Begleiter seiner rigenen Lieder dem ^mzert ein ganz besonderes 'ästpräge verlieh. Arnold Mendelssohn, einer der letzten aus dem musikalischen Gesckilccht 'steick^en Nameirs, hat die richtige Interpretin seiner Licdtompvfttionen gefunden: Frau Paula Wer­ner-Jensen ist mit ihm tn unzähligen Kion- ,erten aufgetreten und bat Zeugnis davon abgelegt, ttk durch den Einfluß des Komponisten eine Künst- lerfchaft erreicht werden kann, die den höchsten AnforLerungrn gerecht wird. Sie fang auch gestern ivine Lieder mit großer Jnnigkeft und sbarckem Erleben. Tie gewaltige und doch so liebliche Alt­stimme, die mitunter bis in den Mezzosopran hinüber^eht, l)frt schönen Klang, das Organ ist weich und besitzt Scktrnelz, oljne jedvxh mit jenem senti­mentalen Einschlag behaftet zu fein, mit dem so fiele Sängerhtnen arbeiten. Irgendwelche Schtwie- rigfciten sei es m der AtemfüHrimg oder im Ansatz scheint es für diese Künstlerin nicht zu xl«n. Geradezu mustergültig ist ihre phonetische Schulung.

Eine Eharatterisierung der Mendelssohn- i chen Lieder wird niemals die Meisterschaft in her Stimmungsmalerei unerwähnt lassen dürfen. Dabei kann man eine starke Hinneigung zur volkstümlichen Melodik feststcl.en. Und doch werden feine Kompositionen nicht auf die c roße Masse wirken: ausgesprochene Zurückhal- :ung liegt über all seinen Liedern. Dienerte, die M.m<issohn sich zur Berwnung, aussuchte Goethe, das Hohelied, G. Keller, Shake­speare kennzeichnen den Lyriker. In der stampositchn überwiegt jedoch das romantisch- bramatische Element. Weber, Karl Loewe und ?or allem Wa,rner haben bet ihm starken Eindruck Ixinterlassen. Der trockene Humor der nieder- deutüchen Lieder (De Helwagrüter^" und De mode Mo de r") unb die burschikvse Tanz- steudijiteit des GoetheschenDer Schäfer vutzte sich zum Tanz" das wiederholt wer­den mußte, wirken in der musikalischen Diktion Arnold Mendelssohns besonders anschaulich. Es ist wohl fein Zufall, daß Mendelssohn gerade Oi> < t h e fdje Lhrik in Musik umgeieUt hat: auch

Dir Aohkrnnot.

Berlin, 3. Nov. Die bayrischen Ver- treter bet der Besprechung der btteiligten deut- scheu M t n t st e r, bte in Stuttgart über bie süddeutsche Kohlennot ftaitsand, fuhren lautDeutscher Mlgcm. 8tg." nach Berlin, um bei der Rcick^Sregierung die beschlossenen Maftnah- men zur Behebung der Kohleniwt zu vertreten.

Dir KohsrnsSvdrrung in England.

London, 2. Nov. (WTB.)Daily Herald" zufolge beträgt die Kohlenförderung trotz en g schrankter Arbe^tSze.t 4 500 000 Tonnen gegen früyer 4 800 000 Tonnen, so bah mit einer I a hresfö rderung v>vn 245 Mil l. Ton­nen (entgegen der Annahme »du G^dd's und Lluhd George von l^öchstens 215 Mill.) gerechnet w rven kann. Es bestelle fein Grund zur PrstserhShung.

Dcr Kampf gegen Petersburg.

HelsingforS, 3. dtov. iWTB.) General Maimerheim erklärte m einem offenenBciest an Präsident Stahlberg, daß Finnlands Stunde gekommen sei, Petersburg zu nehmen und die Rätelferrsckfast zu stürzen.. Die gesamte Kulturmenschheit richte ihre Blicke auf Finnland und erwarte, daß die hingt Nation durch eine mutige Tat die Wertschätzung aller Völker ge­winne. Die Bolschewisten haben zum Flotten chef den Admiral Seljonij, früher ein bekanntet Führer der Schwarzen Hundert und Zarengünst- ling, ernannt.

Eine zchnlägige Frist für Bulgarien.

ParjS, 2. Nov. -WTB.) In der Anftvort der Alliierten auf die bulgarischen Bemerkungen, die am Montag übergeben wird, wird Bulgarien ein, zehntägige Frist eingeräumt.

Unerhörte Zustande in polnischen und rumünischeu Gefangenenlagern.

Genf, 2. Nov. (WTB.) Das internationale RotoKreuz-Krnnitee teilt grauenhafte Nachrichten über die Zustände in gewissen polnischen und ru­mänischen Gefangenenlagern mit. Im Gefangenen­lager Breft-Litowsk sind in der Zeit von März bis Oktober über 7 000 Gefangene, meist Ukrainer, hMiptsächlich an Ruhr, Typhus und ungenügender Ernährung g e st o r b e n. sehnliche Zu stände herrschen in den rumänischen Lagern in Arad und Czegled (Ungarn). Das international? Rote-Krenz-Komitee beschwört die polnische >md rumänische Regierimg, die nötigen Maßnahmen zu treffen, um die Sage dieser Gefangenen z« bessern und ihnen womöglich die Freiheit zu geben.

StMlisicning der Löhne in England.

London, 2 Nov. (WTBZ Havas. Ter Ar- beftsmmister beabsichtigt, am Montag dem Unter­haus einen Gesetzentwurf über die S t a b i l i - sierung der während des Krieges, bewilligten Löhne einzubringen. Die beiden Bestimmungen, welche sestsetzen, daß die Trade Union weder den Streik anordnen, noch ihren Mitgliedern Streit Unterstützung gewahren darf, und die in Gewerk- schastskveisen Erregung l)ervorgerusen haben, find vorn Minister nach einer Unterredung mit den Führern der Tradc Union zurückgezog n norden.

Die Nevolutionsfeiern in Ätünchen.

München, 2. Nov. (WTB.) Betreffs der RevolutionSfeiern rourbc verfügt, daß der Abschluß der feiern am 9. November mit dem Eintritt der Polizeistunde zu erfolgen hat. Versammlungen unter freiem Himmel und Demon­strationsumzüge sind verboten.

O F u l d a, 31. Oft. Auf dem hiesigen Bohn-» hok ist ein ganzer Waggon holländischer K a r t o f s e l n , die für die Stadt bestimmt waren, spurlers verschwunden. Der Landrat hat eine Aartosfc.be st andsaufnahme <nge7ün» digt. V»m Tage des Beg.n-ls der Revi'ivn ton­nen die b schlagnahmten .Bartos,e(ftberschüsse auf Bezugsscheine nicht mehr verabfv.gt wer-- den.

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(Selbttbilfe-Berkanf).

Auftrags u. für Rechnung deSjenig., den eS anneBt, werden Mittwoch den 5. d. Mts., nachmittaas 2 Ubr, t. d. ?)/eitauratioitz,3um Pfau" rJteuhabt 55i dahier öffentlich und meistbietend oerßeigert:

etwa 300 Soup, braun uni) blaue, pt nioffene Setfen, abgepagt, beßeuS geeignet für Herren» h. Dameu-Mäutel, Uliiet, ZacketlS, Kleider ic. Günstige Gelegenheit auch für Wiederverkäufer Berarbeiter ufro. Versteigerung bestimmt Gießen, den 3. November 1919.

12507 & Althosf, Telefon 23o.

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lCird?e und Schule.

Der Verein evang. Organisten und Chordirigenten in Hessen hat auf seiner unter der Leitung von H. Müller-Darmstadt in Frankfurt abgehallencn auß/erort«ntiichen Haupt-' verfammlung lmchstehende Forderungen gestellt: Zeder Organist foU.e von der .Eirchenbehöroe de- rcet- ober, vt.rtragsmastig ang-.stellt werden. Einen Maßstab für die Berechnung ocr Örganistengehalte geben die Lehrergehalte ab ft, bis 1/s des Lehrer- rninimalgelialtes sollte auch der Orgcunst als Mi- nimalgehalt beanspruck)en tonnen. Alle Organisten- gehalle sollten mit den Dienstjahren steigen. Ge-- nreinben, welche besonders künstlerische Leistun­gen oder eine weitergehrnde als die durchsck;uitt- liche Seminarmusikbilbuug verlangen, müssen auch en.'sprechende Stellenzulagen bewilligen. P -nsions- fäfngfcit bei längerer Drenst.ührung. Auszahlung der Gehalle aus dem ZeutrallirchenfondZ. Für Trauungen eine besondere Vergütung von 5 Mk. auf dem Lande, 8 Mk. in der Stadt.

Eingesandt.

föflr Form und ^nyu.i auei unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber teinedei Verantwortung.)

Bezugnehmend auf die Stadtverordneten,'itzung vom 27. os. Mts. betreffend Besck»affnng^beihilfe Tür die ftäht. Arbeiter möchten wir folgendes er­klären :

Bor einigen! Wochen richteten die flöht. Arbeiter vvn Gießen eine Eingabe an den Oberbürgermeister um Gewährung errrer Kinderzulage für Kinoer unter 18 Jahren in der Höhe von 200 Mk., außer­dem eine laufende Teuerungszickage von 4 Mk. pro Tag, weil es den Arbertern mit dem besten Dillen nicht möglich war, mit dem seitherigen Lohne auszukommen. Die Kinderzuloge wurde nun rn obengenannter Stadtvevordnetensitzung bcwil* ligt. Für eine lausende Teuerungs-iilage von 4 Mk. pro Tag- Nnirde eine BesckLjfurtgsbeihilfe von 600 Mk. bewilligt, anstatt 1000 Mk. wie bei ben Beamten. Das geschah deshalb, weil den Arbitern vor zwei Monaten sckwn 400 Mk. be- nilligt wurden. Hiermit sollen die städlisck-en, mit den ftaatlidien Arbeitern gleichgestellt sein. Dies trifft aber leider nicht zu. Dre städt. Arbeiter von Gießen würden sich freuen, wenn dies der Fall wäre. So sind die festgesetzten Tariflöhne der städt. Arbeiter ungefähr 4 Mk. pro Tag niedriger als dre Löhne der Staatsarbeiter. Außerdem werden den städt. Arbeitern der Nachbarstädte meistens höhere Löhne bezahlt als beiten in Gießen. Bei­geordneter Krenzien erklärte in der letzten Stadt- oerordnetensitzung, dast bei der Bemessung des Tariflohnes ein den Zeitverhältnissen entspre­chendes Einkommen berechnet tootben sei. Auch dieser Abschluß hat sich nicht als mustergültig erwiesen, weil Gießen eine der ersten ©tobte war, welckie mit ihren Arbeitern einen Lohwarif ab* schloß. Es zeigte sich recht bald, daß die Nackchar- stadie bei Abschluß der Lohntarife tellweise be­deutend höhere Löhne für ihre Arbeiter bewilligten. DeÄ-alb wäoe es nicht mehr wie recht un» billig, kenn den städtischen Arbeitern In Güßen die vor zwei Monaten bewilligte Teuerungszulage von 400 Atari bei der jetzt bewilligten Besck)asftmgsbeihilfe nicht in Abzug gebracht würde. Es wäre hiermit ein kleiner Ausgleich des zu niedrigen Tarislvhne^ geschaffen. Was Stadtverordneter Scknnahl sagte, trifft nicht zu, daß die städttschcn Arbeiter dann um 400 Mk. besser shändm als die anderen.

Hvfsenllich wird der Fmanzauss-ckmß und die folgende Stadtverordnetenversammlung den SSer* lMtnissen Rechnung tragen und beschließen, daß die in Abzug Lommenden 400 Mk. den städtischen Arbeitern nneber zugute kommen. Tie Erregung unter den städtischen Arbeitern würde durch einen Beschluß in obigem Sinne wieder beseitigt.

Ter Arbeiterausschuß dcr Arbeiter

« aller stärft. Betriebe.

Das Konkursverfahren über das Vermögen .w Landwirtschafllichen Bezugs- und Absatz- Cikitoffenfdxift e. G. m. b. H. in Lollar wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch Pufgenobcn.

Gießen, den 30. Oft. 1919.

,Herso ließen Garten oder Acker

Ang.u.6Ä0a.Gieh.An»etg.

Nachlaß- Versteigerung.

Donnerstag den 6. v. M., «nchmitt. 2 Ubr, kommt tmNeit. z. Pfau. Neustadt 55, der Be^ stand eines besseren NachlaffeS meistt ictcnd öffentlich zur Berfteige- cuiig, als:

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2 Scffel. 4 Polster- stüble, 1 Tisch und 1 Schmuckschrauk), bette Arbeit, aut er­halten:

1 Sofa m. 2 Seffeln (grünPliisch ».feinster SU'uil'.erei) u. 1 Aus­ziehtisch für 18 Perf.; sodann: 1 Büfett, 1 (Sold - Trumen» mit Untergestell und Mar- platte, 2 Spiencl, 1 I»Tamenfchreibtifch. 1 Schreibttschfeffel, 1 Stiuderpult, 1 großer Teppich.

ferner: verschied. Bett­stellen m. Matratzen, 1 Nachtschränkchen m. Marmor, 1 Nacht- fesscl, 1 Schncider- Räbmafchiue, 1 Bü­geltisch:

außerdem: 1 vollstän­dige Küche, verschied. Kletdungostücke, 1 Paar Schnürstiefel, vieles Houc>° u. Küchengerät, insbesondere lKristall- Aussatz, Basen, Rlvv- unö Auiitellsachen ufro.

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