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Nr. 28

Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Montag, 3 Zebruar (9(9

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I Kriegs-Rohstoff-Abteilung.

Amtlicher Teil

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3n der Zeit vom 14. bis einschließlich 28. g* bruar lfd. Zs. liegt auf der Bürgermeisterei Röthge- das Wiesenmeliorationsprojekt nebst Abschrift des Beschlusses der Dollzugskommission vom 13. Zanua- lfd. Zs.

gehabten Wahlen zur verfassunggebenden deutschen , Nationalversammlung im 34. Wahlkreis Hessen, wie und folgt, festgestcllt:

Wahloorschlag Henrich: 1. Konrad Henrich, Ministerialdirektor in Darmstadt, 2. Wilhelm Grünewald, Zustizrat in Gießen.

Wahlvorschlag Dr. Becker: Dr. Zoh. Becker. , Finanzminister in Darmstadt.

in Offenbach 289 211 Stimmen, für den Wahlvorschlag Georg Deckmann, Kranken«

Ichlvereyz r Bruder.

Bekanntmachung.

Betr.: Verkehr nach dem besetzten Gebiet.

Das Staatsministerium hat folgendes be- tlmmt:

Kommandeur des Unterabschnittes ä. des Abichnittes 4 der neutralen Zone gibt bezüglich des Steneverkehrs nach dem besetzten Gebiete folgendes bekannt:

Bekanntmachung

Nr. F. R. 120/1. 19 K. R. Ä.

Im Auftrage des NeichSamts für die wirt­schaftliche Demobilmachung wird folgendes un­geordnet :

Artikel I.

Die von den Kriegsministerien oder den Mili- tärbesehlshabern erlassenen, den Betroffenen na­mentlich zugegangenen Verfügungen Nr. Bst. m 896/12. 17 K. R. A., betreffend Beschlag­nahme und Bestandserh'bung von ladmiumhaltiaen Stoffen trete» hiermit außer Kraft, sow.it sie nirh- fdian durch die den Betroffenen namentlich luge gangenen Verfügungen der Kri/.'gs-Rohstoff-Äb teilung Nr. F. R. 830/12. 18 K. R. A. vom V8. Dezember 1918 aufgehoben worden sind.

-Artikel II.

Diese Bekanntmaclnmg tritt am 7. Januar 1A.9 in »Kraft.

Ser Iin, 'beit 7. Jaimar 1919.

* \ Kri. tzs-Rvhst of s ^Abteilung.

' Wolff Hügel.

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bmgung einverstanden erklären, daß zu diesem Zwecke eine von der Waffenstillstandskommission völlig trennte Sonderkommission eingesetzt wird, und diese die Verhandlungen nach dem Grundsätze Gegenseitigkeit führt.

'nen die RLSehr gönnt war, stets bewahren.

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Eintracht.

Mr 1919 b'J »ittBOi " la9s 2 Uhr °fe statt.

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Hasenzahl, Elfenbeinschnitzer in Erbach i. O Wahlvorschlag Schmitt: 1. Dr. Adam Zoscf Schmitt, Geh. Zustizrat in Mainz, 2. Otto von Brentano di Tremezzo, Ministerialdirektor in Darmstadt.

Letzte Nachrichten.

Erfolge im Osten.

Dromberg, 2. Febr. lWTB.) Amtlich. Gestern vormittag wurde Netzwalde, nachmittags Schubin genommen. Drei Geschütze, mehrere Maschinenge­wehre und sehr viel Kriegsmaterial wurden erbeutet.

Die Unterhandlungen in Span.

Berlin, 2. Febr. Sitzungsbericht der Waffen. Mstandskommission in Spaa vom 1. Februar. Die französische Kommission teilte mit, daß der Abtrans­port der i ternierten Deutschen aus der Türkei lind der deutschen Truppen aus Südrußland auf dem .Seewege begonnen habe. Weitere Einzelheiten wer­den sie später bekanntgeben. Bezüglich der alliierten Lcbensmitteltransporte nach Polen über Danzig ließ Marschall Fach versichern, daß das von Deutschland hier zur Verfügung gestellte rollende Eisenbahnmate- rial sofort zurückgegeben werde. Zu dem Protest der deutschen Regierung gegen die Handhabung der agierten Zensur in den besetzten Gebieten erklätte Teneral Nudant, daß die Besatzungsbehörden an» !c®iefen worden seien, die Presstzensur in Zukunft i weitherziger Weise zu handhaben. Gleichzeilig tzte er die deutsche Kommission davon in Kenntnis, die Alliierten verschiedenen deutschen Gesuchen etreffend den Warenverkehr zwischen dem besetzten nd dem unbesetzten Teil Deutschlands Folge gegeben oben. So sei die Ausfuhr linksrheinischer Kohlensäure in Höhe der täglichen Produktion gestattet. Ferner könnte die rechtsrheinische Industrie in gewissem Um- fange aus dem linksrheinischen Gebiet Anilinfarben, ^mische Produkte und synthetisches Gummi beziehen. Hubant teilieauch mit, baß 45 000 Tonnen Jucker für die fkffmenen im besetzten linksrheinischen Gebiet ein. geführt und dafür 67 Prozent des raffinierten Juckers «ach dem rechten Rheinufer ausgeführt werden könn- kn. Die deutsche Kommission erhob gegen ein fran- Asches Dekret Einspruch, das den Landeskaffen in Haß-Lothringen verbietet, vom 1. Februar ab die i^nfionen an die elsaß-lothringischen Pen- ionäre und Kriegshinterbliebenen auszuzahlen, obann übermittelte die deutsche Kommission ein an k Aliierten gerichtetes Ersuchen der deutschen Re- |krung, den aus Saarbrücken ausgewiesenen Mit- ledern der sozialdemokratischen Mehrheitspartei eese und Pakorny die Rückkehr ins besetzte Ge­ier zu gestatten. Die Behauptung, sie hätten sich i bolschewistischen Umtrieben beteiligt, treffe nicht zu. He deutsche Regierung ließ den Verband außerdem och ersuchen, den Brief- und Telegrammverkehr der iözesen des besetzten Gebietes mit der Nuntiatur in Anchen zu gestatten.

Berlin, 2. Febr. Zn den Verhandlungen der Inanzkommission in Spaa haben sich gewisse Schwie- gkeiten ergeben. Daraufhin hat die deutsche Re- erung den Vertretern der (Entente in Spaa eine ote überreichen laffen, in der es u. a. heißt: Die liierten Vertreter in Spaa sind in den Verhand- kngen mit Forderungen hervorgetreten, die den Bo» btn aller bisherigen Waffenstillstandsverhandlungen DÖHig verlassen. Sie verlangen, daß die deutsche Re- fgiaung in kürzester Frist alle während des Krieges in Deutschland unter Zwangsverwaltung gestellten feindlichen Vermögenswerte herausgibt, und wollen eine Diskussion nicht mehr über dies Verlangen, son­dern nur über die Art und Weise seiner Durchfüh­rung zulaffen. Es soll hier unerörtert bleiben, daß all- wahrend des Krieges getroffenen Maßnahmen Qtgm das in Deutschland befindliche Privateigentum ikviglich Vergeltungsmaßnahmen gegen bas voran- ätgangene völkerrechtswidrige Verfahren seiner Gegner livstellen. Gegenüber den deutscherseits mit Be- sthiag belegten feindlichen Vermögenswerten befinden M weit erhebli here deutsche Vermögenswerte in den 8äni)cn der Gegner, aber gleichwohl sollen die Der- Wqenswerte jetzt bedingungslos he ausgegeben wer- I während das Schicksal der d. utschen Vermögens* ir in völliger Ungewißheit bleibt. Daß ein solches nnen an die getroffenen Vereinbarungen keinerlei ge findet, sollte keines Beweises bedürfen. Tat- ich ist die Behandlung des Privateigentums der eifeitigen Staatsangehörigen während des Krieges Frage, die ihrer ganzen Natur nach den Frie- ioerhandlungen vorbehalten bleiben muß. Be» in die Alliierten darauf, die Frage der Behand- I des Privateigentums ihrer Angehörigen in Ghland schon j.tzt vorweg zu regeln, so könnte i>«ie deutsche Regierung damit nur ifnter der Be-1

fNe« forderte ^i'Lltrdcr oen ben Kerluft

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getan, daß die Grenzen zwischen Deutschland und Deutsäi-Oesterreich endlich fallen. Wir sind darin eines Sinnes. Es war und ist der heißeste Wunsch meines Lebens, Deutsck>-Oesterreich mit den andc- vereinigt in der Groß-deutschen Republik, und ich ren deutschen Stämmen wieder vereinigt zu sehen, bin fest überzeugt, daß jetzt der Augenblick ge­kommen ist, dieses große Ziel zu verwirklichen. Ich

Au» Statt und Land.

Gießen, 3. Februar 1919.

** Verordnung über Pferdefleisch. Nach der Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 20. Juni 1918 zur Ausführung der Verordnung über Pferdefleisch vom 14. Juni 1918 sind die Kreisämter für die Erteilung der Genehmigung zum Ankauf von Pferden zur Schlachtung, zum Betriebe des Roßschlächtergewer- bes und zum .Handel mit Pferdefleisch zuständig Durch Bekanntmachung des Landcsernährrmgsamts vom 29. Januar 1919 ist für Städte mit mehr als 20000 Einwohnern die Zuständigkeit der Ober­bürgermeister festgesetzt worden.

Landkreis Gießen.

Ober-Vessingen, 3. Febr. Musk. Heinrich Serth, Znf.-Regt.175, 5. Komagnie, Sohn des Milch- fuhrmanns Zohann Serth, der seit dem 11. November 1918 vermißt gemeldet war, hat jetzt seinen Ange­hörigen aus englischer Gefangenschaft geschrieben.

Hessen-Nassau.

- ^7* Frankfurt a. M 2. Febr. Der auf den o. Februar angefetzte P fcrdema rkt wird zum erstenmal wieder, wie vor dem Kriege, auf den bei der Landwirtschaftlichen Halle befind lick-en Neit- unb rzahrplatzen abgehalt.n Nach den eingdaufeivn Anmeldungen zu schließen, verspricht der Markt gut zu iverden, und bietet den Landwirten und Geschäftsleuten eine günstige Gelegenheit, ihren Be­darf nach Wunf ch zu decken oder ihren Pserdebestand durch Taufch zu erneuern.

= Frankfurt a. M., 1. Febr. Einbrecher ballen aus einem Eisenbahnwaggon im Westhafen für 4 0 000Mk. Schokolade. Da der Wagen von einer besonderen Wachmannschaft betraut wurde, nimmt man mit Sicherheit an, daß die Ordnungshüter mit den Dieben unter einer Decke stecken.

Königstein, 1. Febr. Di H r ogin von Nassau, Großherzogin-Witwe Ilaria Adelheid von Luxemburg, verläßt demnächst Luxemburg und nimmt im hiesigen Schlosse Wohnung. Es ist nicht ausgeschlossen, daß auch die bisherige Großherzogin Adelheid Königstein zu ihrem dauernden Wohnsitz erwählt, da sie in Luxemburg wegen ihrer dentsch- freirnblifOcn Politik und Gesinnungen fortdauem- den Anfeindungen durch den Pöbel ausgesetzt ist

biefer Deklaration besagt, daß der Mensch rci und gleichen Rechts geboren sei und es bleibe. Man könne darum nicht glauben, daß Frankreich gesonnen sei, durch ein neues Manifest grausamster Pharaouen-Ädoral den Frondienst und die Sklaverei zu verkünden. Auch die Vereint HtenStaaten könnten dies nicht zugeben. Zum Schluß sagt Geichart Hauptmann, daß es auch als Kteiegsmaß- nähme unstatthaft fei, Söhne gesitteter Völ­ker zur Zwangsarbeit zu pressen.

Ein Spattakisttnputsch in Königsberg-

Berlin, 3. Febr. Pivatmeldungen zufolge setzten sich, wie die Voff. Ztg. unter Vorbehalt mitteilt, in der Nacht zum Sonntag aus Berlin gekommene Spar­takusanhänger, meist Matrosen, in Königsberg in den Besitz der wichtigsten Staatsgebäude. Ihre An- kunft fei dortigen Regierungskreisen mitgeteilt ge­wesen, worauf das Gouoernernentsgebäude und bgs Generalkommando besetzt worden. Trotzdem sei ben Spartakisten kein Widerstand geleistet worden und die Truppen seien aus den Gebäuden zurückgezogen worden. Die Regierung habe für die Beamten Streik, parole ausgegeben.

Das Industriegebiet nnd die Kölner Bcstrebnns.en.

Essen a. d. Ruhr, 2. Febr. (Havas.) Aut die Nachricht der heutigen Morgenblätter, daß gestern in Köln ein Ausschuß zur Bearbeitung der Pläne für die Errichtung einer westdeutschen Republik gegründet worden ist, hat sich in Ausführung des Auftrages der Effener Einheitsversammlung des rheinisch-westfälischen Zndusttiebezirkes von vor- gestern Oberbürgermeister Dr. Luther-Effen fofort mit dem Oberbürgermeistern Dr. Eichhoff-Dort- mund und Zarres-Duisburg in Verbindung ge- fetzt. Es wird in Gemäßheit des vorerwähnten Be- fchluffes ein Ausschuß zur Wahrung der Znteressen des rheinisch westfälischen Zndustriebezirkes angesichts der Kölner Bestrebungen ins Leben gerufen werden. Die Bildung des neuen Ausschusses, der alle poli­tischen Parteien und wirtschaftlichen Gruppen umfassen soll, steht unmittelbar bevor.

Die Volköwahlen in Sachsen.

Berlin, 3. Febr. Die Beteiligung an den ge­strigen Dolkskarnmerwahlen in Sachsen war allgemein schwächer als bei den Wahlen zur Na­tionalversammlung. Zn Dresden verloren laut L. A. die So ialbemokraten 30000 Stimmen, die Demo­kraten und die Konservativen je 2000, die Deutsche Dolkspartei 9000 Stimmen, während die Unabhän­gigen 2000 Stimmen gewannen. Die Endergebniffe ließen sich gestern noch nicht übersehen.

Ter Anschluß Dcutsch-OestcrreichS au das Reich.

Wien, 2. Febr. sWTB) Die Nationaldcrno- kratcn von Wien veranstaltete^ eine große, ein­drucksvolle Kundgebung zugunsten des A n - Schlusses an D e u t i dj I a n b. Vor dem Rat- Hause betonte ein Redner in seiner Ansprache, wenn etwas, so waren es die jüngsten Vorgänge in Mar­burg, die uns belehrten, daß eine Verbindung mit den Slawen und damit auch der Donaubund un­möglich sei. Die Teilnehmer der Kundgebung zogen auch vor das Ministerium des Aeußern, von dessen Balkon herab Staatssekretär Dr. Bauer folgende Ansprache hielt: Sie haben Ihren Willen kund-

Hinderibura über den Rücktritt Winterfelds.

Berlin, 1. Febr. (WB.) Wie wir v-on zuständiger Seide erfahren, hat Generalfeld­marschall v. Hindenburg nach einem mündlichen Vorttag des Generals v. Win­ter f e l d t dessen Auffassung gebilligt, daß er unter den gegebenen Verhältnissen nicht auf seinem Posten in Spaa bleiben kann. Der Feldmarschall äußerte: Niemand farnt das Fortgehen dieses trefflichen und vor­nehmen Mannes, der durch die Lauterkeit seines Wesens und sein würdiges Auftreten selbst auf unsere haßerfüllten französischen Gegner gewirkt bat, mehr bedauern als ich, aber ich kann mich den Gründen des Generals v. Winterseldt nicht verschließest. Die An- kündiaung seines Mcktritts hat zweifellos auf alle Mitglieder der Waffensttllstandskom- mission einen starken Eindruck gemacht. Sie Sie werben in diesem Sinne berichten dadurch mehr als bisher die Ausmerksc^ keit ans das rigorose Vorgehen und die im­mer neuen Vergewaltigungen der Franzosen lenken.

Ei« offener Brief Gerhart Hauptmann».

--^Zettgernätze Zeitungsanzeigen.

In einem kurhessischen Blatt setzt em Landwirt für Dom die ermitthmo,feiner Entendiebe eine Belohnung bon zwe^ Sechswochen-Ferkeln aus Ein Frank- Darmstadt,'den 25.'Januar 1919.

ftn Schaftstiefel gegen Der Wahlkommissar des 34. Wahlkreises Hessen.

eine ent|pre(.*itbe Menge Kartoffeln umzutauscheu | Dr. Neidhart.

c) Für ben Verkehr der Arbeiter und Angestell­ten, deren Wohn- und Arbeitsort diesseits und jenseits der Postenlinie liegt.

Dagegen werden Reisegesuche in ausschließlich oder vorwie gend pri­vaten Angelegenheiten, selbst der dringlichsten Natur, z. B. aus Anlaß von Todesfällen, wichtlgm Vermöge 's oder Geschäfts­fragen, grundsätzlich abgelehnt. Der Untere Iabschnitlskommandeuc ersucht daher, ihm solche! Gesuche überhaupt nicht zugehen M lassen, da rr sic nicht lvcitcrgeben kann. I

a) Bei Personen, die vor dem l. August 1914 dauernd im besetzten Gebiet wohnhaft gewesen kind uni> jetzt zum ständigen Aufenthalt dort­hin zurückkehren wollen; ganz vereinzelt in be- onders begründeten Fällen, auch wenn der Gesuch- leller erst nach dem 1. August 1914 dort ansässig gervorden ist. , X

b) Bei .PersHten,' 'die sehr dringende und schwerwiegende öffentliche Inter­essen zu Der treten haben, dir eine ganze Gemeinde oder einen, Kreis usw. augeh-m, 5. B. deren Ver- vrgung mit Rohstoffen ober Lebensmitteln u. dgl. Der gleiche Grundsatz gilt auch für dienstliche Reisen von Staats- usw. Beamten.

Amerikanische Flottenrüstung. . ....... _________

f Ri H o /onm x t kaffebeamter in Gießen 12 633 Stimmen,

Die ^rb k Reu der. für ben Wahlvorschlag Dr. Adam Zosef Schmitt, Geh.

Zahl der wahrend der Zustizrat in Mainz 110 853 Stimmen, nächsten dret Jahre zu bauenben I für ben Wahlvorschlag Konrab Henrich, Ministerial- Ltnienschiffe von 16 auf 10 beruht auf direkter in Darmstabt 124 202 Stimmen, Meinungsverschiedenheiten der Sachverstän- bcn Wahlvorschlag Dr Ferbinanb Werner, Pro. digen über den Wert der Schlachtkreu- ^ v ^or.,in ®ubbacf) 43359 Stimmen, -er. Abgesehen von 10 Linienschiffen, von fürFinanzminister ^8 metner unb*>

tverter den Bau von 130 kleineren Fahrzeugen Nach ber Reihenfolge bet Bewerber auf den üor, bis das Marineamt die Thpen billtqt, 1 Wahlvorschlägen finb gewählt:

die unter Berücksichtigung der .Kriegsersah-1 Wahlvorschlag Ulrich: 1. Karl Ulrich, Minister- rungen den Vorzug verdienen. Der Ausschuß! präsibent in Offenbach, 2. Dr. Ebuarb Davib,

nahm auch den Vorschlag des Staatssekretärs! Unterstaatssekretär in Berlin, 3. Dr. Lubwig

Daniels an, daß der Präsident den Bau einst- ?ff-^Schrchsteller in Darmstadts4. Ludwsg weilen aussetzen lassen könne, wenn ein in- Dom terirationales Abkommen die Weltabrüstuna bringe. ä

TI M'tteckmia inachen, btc 4 Gesuche gemäß Ziffer 3a sind mit eingehen- W ert - un,erc ?ro1^ Begründung, aus der insbesondere Reiseziel,

Einladnnn 0?crung hat uns gestern ernel Dauer des früheren Aufenthaltes, Zahl und Alter

te n D e N H Omen B e v 0 l lmächtrg- der Reisenden hervorg.heu muß, an den gemäff

deutscke^Z^^?Errerchs für den neuen Ziffer 1 zuständ gen AbschuiUs- ober Ünter- d/i- t a a t e n a u s s ch u b zu bestellen, abschnmslommaub.ur unmittelbar zu richten.

Bttsassuna^n ^nprLaC\ a?r auftae^ bc.utfd)n ^Gesuche gemäß Ziffer 3 b sind an die ans dem treten fnn9 na Mengen Bundesrats vorhergehenden Absätze ersichtliche Stelle zu rich- u^rzeugt, daß unter Staatsrat ten, aber über das für den (vesnchsteller jwänbigc <U,nC^C11?cb'.1,nb Ä«i«amt zu leiten. Dieses prüft das Boi- ISßß^inpS6S.uru-H1-Jum ^Senf7la-2D^ci)ec kett handeni'em der in Ziffer 3b erwähnten Voraus- d2Cl ^°ollrnachtlgten im letzungen und schient zutreffendenfalls eine ent- S E »unbeärat haben werden. (Lebhafte sprecheirbe Bescheinigung bei.

Veuruie.) Gesuche gemäß Ziffer 3 e sind unter Vorlage

Die Pariser Sitzungett. einer entsprechenden Besck)einignng des Arbeit-

Varis 9 J ?bbers bei dem zuständigen ftanzönschm Orts-

ersi. 1 7' Davas. Amtlich, komMandanten anzubrmgen.

Vertreter der Großmächte traten gestern Gießen, den 22. Januar 1919 hirJL x nacr>n?tld^ klammen. Die Konferenz K1:eisamt Gießen,

br.l gte ben Text des prvviiorischn Abkommens Or. U sing er

zwstchn den ^.jchechen und Polen, wie er --.....

bezüglich des Tescheuer G'biets von den Dele-! BckclttNtMttckluna.

gierten der Mächte vorgeschlagen worden war I . , _

Die Instruktionen der zur Abreise nach Polen Zn der heutigen Sitzung bes Wahlausschuffes

bezeichneten interalliierten Kommission wurden ber 3a"uaJ b" 3S- statt-

Unfalls sestgstegt und endgültig angenommen ,aebQbkn'r ------------------

Dre rumänischen Delegierten Bratianu

Ml chu wurden darauf angehört: Bratianu gab, ' u-x k - t.

Ä"* TattC9Un° * tumM'*« «"- für bin UM<6, minlft.rpraHb.nt

1. Gesuche um Erlaubnis der Einreise sind stets an den Abschnitts- ober Unterabschnittskom- manbeur zu richten, dessen Abschnitts- oder Unter- abschmttsbereich in der Verlängerung über den Rhein nach Westen bin das Reiseziel gegenüberliegt Der. Unterabschnitt IV umfaßt Vie neutrale- Zone vom-Brückenkopf-. Coblenz' bis zur hessifch»-badifcken LdudKgrenze. Es sind also Gesuche nht Einreise nach Orten in Rheinhessen, dem Brückenkopf Mainz, owre nach ,den ^südl-chen Teilen "der preußischen Rlielnpapvinr- an den Kommandeur deS' Ab- chntttes IV in Frankfurt a. M., Taunus- Anlage 9, zu richten,, solch« nach Wen. in berlau-.- = m ,r^rc arex ---------------

bayerischen Pfalz, Elsaß-Lvthriugen an den Ab- Krtegs-RohstoiftAbteilnng.

chilttts-Kvmmandeur V in Karlsruhe, solche nach Bekanntmachung

den bon bcn Amerikanern, Engländern und Bel- Nr F. R. 170'1. 19 K. R. A.

lncrn besetzten Orten an ben leweils zuständigen!, Im Auftrage des Reichsamts für die wirt- Kommandeur des III., II. ober I. Abschnitts der I schriftliche Demobilmachung wird folgende^ an- ncutralen Zone. geordnet:

2. Der Abschnitts- bzw. UnterabschnÜtskom- Artikel I.

manbeur gibt bie Gesuch? (vgl. unten Ziffer 3) an | Tie Bekanntmachung Nr. L. 999/10. 18 bie zustcuch ge, gegenüberliegende feindliche Kom-I K. R A., betreffend Beschlagnahme, Höchstpreise, nanbobehrnde und teilt, wenn diese einen Reise- Melde und Verkaufspflicht für Lederabfälle vom Mein ausstellt ihn sofort dem Gesuchsteller mit. 19. Oktober 1918, tritt bis zum 31. März 1919 Da bis zum Eingang eines sÄchm Scheines oft! außer Kraft.

ine feindliche Behörde geraume Zeft verstreichen Artikeln.

laßt, haben Erinnerungen bei dem A ^schiritts- oder | Diese Bekanntmachung tritt am 10. Januar UnteraLschnr ls'ommandeur feinen Zweck. j 1919 in Kraft.

3. Bezüglich des Reiseverkehrs in das! Berlin, beit 10. Januar 1919. oon den französischen Truppen be--! Kriegs-Rohstofs-Ahteckung.

setzte ® e b 1 e f alsp insbesondere ben Bereich, Wolff Hügel.

der franzö:.sch,m X. Armee i'i Mainz, wird darauf -----------------------------------------

hmg wiesen, daß das ftanzüsische Oberkommando Bekanntmachung.

in Mainz streng daran festhält, daß das unbesetzle Betr.: Felbbereinigung Röthges,' hier: bas Wiesen- Gebiet von den ftinblichen Mäch en blockiert bleibt. | Projekt.

Es lehm daher grundsätzlich die Einreise ab. Nach ben bisherigen Erfahrungen besteht nur in fvlgenbcn Ausnahmefallen eine Aus­sicht auf Erteilung ber R i'eer aubu s:

Berlin, 2. F<br. (WB.) Gerhar Hauptmann veröffentlicht imBerliner Tageblattt' einen O f f enen Brief an die Friedenskonferenz, in bc*m er sagt: Durch die Zeittnrgen gingen Nachrichten über die Wiedereinführung der Sklaverei: einer der kriegführenden Staaten sei entsch'offen, nach Unterzeickmung des F-riedensdokumentes und der GrÜTwung des Völkerbundes 200 000 Kriegsgefangene zurückzuhalten. Ter neue Sklavenhalter-Staat sei Frattkreich. Wenn man auch den Wiederaufbau Frankreichs durch beutfdje Sklaven in Erivägung ziehe, so glaube er doch, daß im entscheiderwen Augenblick sich die Einsicht in bie Unaus­führbarkeit des Gedantelts Bahn brechen müsse. Ein F-ranziose dürfe, ob.gerechter oder ungerechter Haß feine Urteilskraft trübe, nickft vergessen, daß Lafayette 1789 bei der französischen Nationalversammlung den An­trag auf Proklamierung allgemeiner Men- chenrechte stellte unb daß der erste Artikel

zur Einsicht ber Beteiligten offen.

Einwendungen hiergegen sind bei Meibung des Ausschlußes währenb ber Offeniegungszeit bet ber Bürg rmeisterei Röthges schriftlich einzureichen.

Friedberg, den 26. Zanuar 1919.

Der liefsische Feldbcreinigungskommissär:

| Schniltspahn, Regi.ruugs.ar.

Bekanntmachung.

Trotz unserer Bekanntmachung vom 6. Dezember 1918 haben bis heute erst bie Hälfte unserer Mit. glieber ihre Ausweiskarte erneuert. Die Karten für bas Zahr 1918 waren mit dem 15. Zanuar 1919 abgc laufen. Wer banach noch auf Grund feiner alten Aus weiskarte Vieh aufkaust, macht sich ftrafbar. Wir ersuchen um sofortigen Umtausch ber noch ruck staubigen Karten bis zum 10. Februar 1919. Wer bis dahin seine Ausweiskarte nicht erneuert hat, gilt als aus dem Oberhessischen Diehhanbelsverbanb aus­geschieben. 14358

Gießen, den 1. Februar 1919.

SderhesWcr DiebfjandeiSDtrbanö.

Ter Vorsitzende: $rof. Rosenberg.