Baumeister Reuter auf eine 25jährige Tätigkeit im
Versammlungen abhielten. waren die Freiwil-
Mil
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puISre Einführung in Faust ist im Verlage von P. I. Tanger, Köln, erschienen)
Eine künstlerische Tat war die Aufführung aber, weil di« technischen Mittel unserer Bühne immerhin beschränkt sind, „in dem engen Dretterhaus den ganzen Kreis der Schöpfung- auszuschreiten. Ein gesunder, künstlerischer Ehrgeiz ließ es wagen und auch nach dieser Seite hm mit Erfolg Zwar mutzten die Vorspiele der beschränkten Zeit wegen fallen und so wurde durch den fehlenden Prolog im Himmel der Handlung e>ne Voraussetzung entzogen, sonst aber wutzte die szenische Einrichtung Herrn Hofrat Steingoetters ein ge- ichlosienes Ganzes zu vermitteln, das keine merkbaren Lücken offen lietz und auch dem Werke nicht durch willkürliche Zusammenfassung von Szenen Gewalt antat. So war D höchst anerkennenswert, dah die Brunnenszene, entgegen vielfacher Bühnengepflogen, heit, von der Szene vor der m ter doloroea getrennt gehalten wurde Die Bühnenbilder selbst waren sehr geschmackvoll und verschiedentlich dem Prinzip der Stilbühne angenähert. Die Erscheinung des Erdgeistes hätte man stilbühnenmätzig auf Feuer und Rauch be- sthränken dürfen.
Die Aufführung selbst war nach Matzgabe der
ab in den Ruhestand versetzt.
** Dank des Kriegsministeriums. Das
Kreis Lauterbach.
la Lauterbach, 3. Febr. 91m 1. Februar sah
Bei St» Wehlk» jur Mimliikrs-Mlüni haben Sie sicherlich den Kandidaten netunblt, der Ihren Interessen am förderlichsten erschien. tifarum wählen Sie nicht auch für Zbre Körperpflege da- Mittel. Has Ihre gesundheitlichen Qnierencn am beiten vertritt? Es ist das neue Teileitemittel -Manarol", das Sie bewahrt vor übermäuinec SchweinabsonLerung unter den Armen, an den Fii- tzen und Händen, dabei aber völlig unschädlich ist, da es die natürlichen Funktionen der Haut nicht be» einträchttat. Manarol bat sich, trotzdem erit hir*e Zeit aus dem Markt, glänzend beiuäUrf. darum wäblenSie es ah in täglichen Oiebrauch. Preis nur 4,50 Mk. Allein. Fabrikant.: Manarol Werk, Franliurt M. Zu haben bei A. Noll. Dro.r. a. KreuA, ttzicnen.
. ., g- ... q»—.—.f—k n—4yn gw betont) ers Farbstoff« und das Sakoarlan. Die Ana»
te> Ärie^ fuhr des Salvarsan nach Deutschland ist ftrengftenw »ahite an Unter) tuBun®rni»äga» «verboten so datz sich in den deutschen Krankenhäu em WO M?rk urch gad und HMätten bereits ein empfindlicher Mangel a.
‘ Ä »«".rtbar madjt.
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Vereins nach der langen Kriegszeit und zeigte die Weg« zum Wiederaufbau des turnerischen Lebens. Auch der Ehrenvorsitzende Fohs. Steinnagel und der frühere Tumwart Wilhelm Volk sprachen kernige Worte. Unter der Leitung des Turnwartes Wilhelm Weih verlief der Abend bei Musik und schönen ge- meinjamen Liedern in angenehmer Weise.
die PrästteNten ter Oterfantei- xnb DJrwrorf» tungsgericht«, die Dorstände der deutsche» Anwalts» Kammern und die juristischen Fakultäten der deutschen Universitären haben an die Rrichsregiemna eine Kund» gebung gerichtet, die dafür einiritt, dah „über alle Erschütterungen der Gegenwart hinaus das heilige Volksgut des Rechtes unverletzt erhalten bleibt". Unter diesem Gesichtspunkt verwahren sich die Verfasser dagegen, datz die gegenwärtige Gefetz- gebungsgewalt oync wirtschaftliche oder sonstige Notlage nurzurSicherungparteipolitischerIiele in Tätigkeit tritt und damit in die Rechte der zukünftigen deutschen Rationalversammlung oder der von ihr zu schaffenden ordentlichen Organe der Gesetzgebung übergreife. Die Unabhängigkeit der Gerichte, die durch Erlatz der vorläufigen preutzischen Regierung vom 16. November 1918 zugesagt ist, mutz auch praktisch unbedingt ge» sichert bleiben, so dah niemand seinem gesetzlichen Richter entzogen werden darf, datz Ausnahmegerichte unstattbaft sind, und datz die Richter auf Lebenszeit ernannt werden. Endlich legt die Kundgebung schärfste R^chtsverwahrung dagegen ein, datz örtliche Organisationen gelegentlich versuchen, in die Unabhängigkeit der Gerichte einzugreifen ober von sich ans Fragen regeln, die der Reichsgesetzgebung vorbehalten sind.
Deutsche Kriegsgefangene als bolschewistische Instrukteure.
»mb tem obersten TRartneral ter tbrtmtt« Dttttet« fang über ten Vorgang erstattet. Die Marinesoldaten waren sämtlich im Besitz eines von dem ter Ausschuß ausgestellten Waffenscheines.
Landgericht der Provinz Oberhessen Georg Bormuth zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Giehen mit Wirkung vom 1. März 1919. — Am 11. Januar ds. 9s. wurden 1. der Eisenbahnobersekretär in der Hessisch - Preußischen Eisenbahngemeinschaft Johann Ehrist zu Darmstadt wegen geschwächter Gesundheit, 2. der Weichensteller 1. Klaffe in der Hessisch-Preu- hischen Eisenbahngemeinschaft Ehristian Möser zu Gießen auf ihr Rachsuchen vom 1. Februar ds. 3s.
Hessen-Nassau.
Ans dem besetzten Rheingebiel.
Mainz, 2. Febr. 3n Delkenheim griffen junge Burschen einen französischen Offizier tätlich an, weil er einem jungen Mädchen nachgestellt hatte. Roch am gleichen Abend wurde ein Teil der Dorsbewohner aus den Häusern geholt und mutzte zwei Stunden exerzieren, bis die meisten Leute vor Er- chöpfung fast niedersanken. Auch alte und kranke )erjonen mutzten sich an dem Exerzieren beteiligen. )ie „Uebungen“ finden solange an den Sonntagen tatt, bis sich die Täter gemeldet haben. - Die Hochheimer Emwohner dürfen ohne ausdrückliche (Erlaub; nis der Befahungsbehörde ihre Aecker und Weinberge nicht betreten. - 3n Wiesbaden müssen nach einer Verfügung der Franzosen alle Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, die sich in Händen von Privat» Personen ober in Buchhandlungen befinden, abgeliefert werden, wenn sich in den Schriften Stellen befinden, die gegen die (Entente gerichtet sind. So muhte auch der Verleger des „Rassauischen Landes- Kalenders" die ganze Auflage abgeben und alle Kalender zurückbringen, die bereits verkauft worden waren.
Mainz, 2. Febr. Dor einigen Tagen hatten wir chon mltgetelt, datz in größeren Canborten Kurse ür Erwachsene in der französischen Sprach« eingerichtet werden und datz im Kreis Bingen der ranzösische Unterricht in den Volksschulen obligatorisch ingesührt worden ist. Nunmehr ist für das ganze Desatzungsgebiet vom Oberkommando der 10. Armee der französische Sprachunterricht an allen Volksschulen angeordnet worden, ebenso öffentliche Kurse für Er- wachsene. Falls sich unter dem Lehrpersonal der Volksschule nicht genügend Kräfte oorftnten, den Unterricht zu erteilen, vermitteln die französischen Be» Hörden geeignete Lehrkräfte. Die Ausgaben, die durch die Einführung des französischen Unterrichts und den Ankauf von Lehrbüchern entstehen, fallen den Gemeinden zur Last. - Auf Veranlaffung des kommandierenden Generals der 10. Armee wurde der Zivilbevölkerung in Saarbrücken eine gewiff« Menge Milch zur Verfügung gestellt, di« für die Kranken und Kinder bestimmt ist. Von der ftanzösifchen Militärbehörde sind zunächst 50o Kisten kondensierte Milch überwiesen worden. Jede Kiste enthält 48 Büchsen von 4fO bis 500 Gramm, entsprechend zw i bis drei Liter Milch. Diese Büchsen Milch werden der Iivilbevölke» rung zum gleichen Preise wie den Franzosen überladen.
— Höchst a. M., 2 Febr. Die französische Besatzung hat die Farbwerke in ihren Betrieb genommen (Eine grötzere Anzahl französischer Chemiker arbeitet zusammen mit den deutschen Angestellten. Die Erzeugnisse wandern in die Länder der Alliierten,
Berlin, 2. Febr. /WB.) 6rn Hambur- qer Blatt brachte kürzlich die Nachricht, daß •über 20 000 den tf cheKr iegsgef angene in Rußland als Instrukteure für die bol- ,chewistische Pr ° p ° g ° nd ° °ukgc»ildet _ „„ ,ml.............
und 50 000 GrftlNgeite trotz deutscher ^^Egsministerium hat für die vorzügliche Aufnahme,
Proteste von den Bolscheivtstcht rn dre Ratv- ^ie deutschen Truppen bei ihrem Rückmarsch Armee etngereiht worden seien. Wetrn auch aus dem Westen in die Heimat bei allen Teilen diese Zahlen zweifellos sehr übertrieben sind, der Bevölkerung der durchzogenen Gebiete gefunden so ist es doch immerhin bemerkenswert, daß haben, und die von den Truppen wohltuend und eint betrachtlicl« Zahl deutscher Kriegsgefan- dankbar empfunden worden ist, auch der Hessischen
ÜLglückonden Frechettside-en des vvtscyew ) Ipfetbe größeren Dtengen an, bereit Berwetidung schen Terrors. für landwirtschaftliche und gcroerblidx Betriebe
T°- Wlrkcn btr «rbtitm °°d S°!d°.nn-U L Tr°°dem ^uch ° -
lieber die Arbeiter- und Soldatenräte s^tertbt -n erheblichem Umfange zu diesem Zweck ans Hessen her „Vorwärts- in einem „Demokratie und Rate» > ^uSM?führt. Dies mutz sowohl im Ju- fqftem- betitelten Artikel: tereffe unserer Landwrtschaft und unserer
3m System der Demokratie bleibt für die Ar- Gxnierbebetriebe, als auch, sofern der Bestand cm beiter» und Soldatenräte als Trager ‘)eLP0‘,t,Jd^n Nutz- und Zuchwferten die Gnmdlage für den An- Macht kein Raum. Die Mitglieder der A.» und S.- . Schlachtpserden bildet, im Interesse unserer Räte st»d wie alle anderen Bürger der demokratischen Völkern öhrung verhindert werden. Das Hefsi- Republik den allgemeinen Gesetzen unterworfen, «is k LandesernährungSamt Hot daher ausführende Organe können sie nur insoweit in Be» ^ur(^ Bekanntmachung vom 25. Januar 1. die Aus- tracht kommen, als sie dazu von den eigentlichen oon Schlachtpferden aus dessen, verboten, Staatsorganen herangezogen werden. D>e Rate g angeordnet, datz mir solche Pferde geschlachtet Können nur fortbestehen als Selbstverwaltungskörper ^rden dürfen, hinsichtlich deren der die Fleisd>- ber Arbeiter und Soldaten im Rahmen der bestehen» I ^.f^au ausübende Tierarzt bescheinigt hat, datz die den Gesetze ohne unmittelbare politische Macht, 3hr nicht mehr arbeitsfähig seien, 3. besttmmt, Tätigkeitsfeld liegt auf dem «oben ber Berufs» bflfe Ausfuhr von Nutz-, Zucht» und Schlacht Organisation, die sich freilich für beide Kategorien I Pferden aus einer Provinz Hessens nur mit (sosehr verschieden darstellt. Incbmigitng des zuständigen Vichhcmdelsverbantes
Die Ltrhaiidlnngen in Bremen. zulässig iß.
Bremen, 2. Febr (WTB.). Ueber das Ergeb» ** Ke^ne Freisa hrt s cheine von Arnis der am 2. Februar, 3 Uhr morgens, gepflogenen beiter- und Solda tenr ä ten. Freifahrt- Verhandlungen zwischen den Bremer Volksbeauf» schnne der Arberter- intb Soldatenrate werden Maaten Vertretern des Bremer Soldatenrats, der immer noch von Reisenden zu tenufrm versucht. Bremer' Mehrheitssozialiften, Vertretern der Division Besonders gilt dies von Ausweisen des Berliner .«erltenberq ’Bertretem des Obersten Soldatenrats Arbeiter- und Soldatenrats. Zur Ausstellung von von Groh-hamburg, des A.» u. S.-Rats Oldenburg 1 Wrf fmh Ar,
enb des Korps-Soldatenrats des IX. 2L-Ä. unter dem Vorsitz des Genossen Lamp'l,'l. Vorsitzender des Obersten Soldatenrats von Groß.Hamburg, wird folgender Bericht veröffentlicht:
Die Volksbeauftragten Bremens sind bereit, auf Verlangen der Reichsegieruug zurück zu-
für unsere heim-ckehrten Krieger statt. Starkenburg und Rheinhessen.
n Offenbach a. M, 31. Jan. Die hiesigen Arbeitslosen verlangten als Unterstützung für Erwerbslose rückwirkend vom 1. Januar 1919: Für Verheiratete 6 Mk. pro Tag, für jedes Kind 1 Mk. und 15 Mk. monatliche Wohnungsmietzulage - für lebige Arbeiter über 21 Jahre 5 Mk., für solche von 18 bis 21 Jahren 4.50 Mk., für ledige unter 18 Jahren 3 Mk. und 10 Mk. Mietzulage für den Monat. Die Forderungen wurden durch Verfamm» fangen und einen Demonstrationszug unterstrichen. 3n einer sofort einberufenen Stadtverordnetenversammlung wurde festgestellt, dah die Stadt für Rotstandsarbeiten 980 Leute beschäftigen kann, datz jedoch sich nur 5"6 der Erwerbslosen auf Aufforderung zur Arbeit gemeldet haben. (Es sollen folgende Sätze an Roiftandsarbeiter bezahlt werden: für männliche 1.50 Mk., 1.38 Mk., 1.25 Mk. und 75 Pf. die Stunde, für weibliche 1.10 Mk, 98 Pf., 85 Pf. und 50 Pf. Sonn« und Feiertage werden nicht berechnet. Bezüglich der Erhöhung der Arbeitslosenunter, tützung soll erftrebt werden, datz Offenbach gleich Frankfurt in die Servisklaffe A versetzt werde. 3n die Erwerbssosenfürsorge wurden 2 weitere Arbeitnehmer und auch 2 Arbeitgeber hinzugewählt.
A«, Stadt und Land.
Gießen, 3. Febrrurr 1919.
Lebensmittel.
— KSfe-Derteilung. (Ausgabe Rr. 151. Don Montag ten 3. bis Freitag, den 7 d. M einschlieh- lich gelangt in ve schiedenen Geschäften Käse zur Der» tc.fang. Siehe Bekanntmachung.
Winterkartoffel-Bestell ausweis«. Don Dienstag den 4. ds. Mts. ab gelangen Kartoffel-De- stellausweise nicht mehr zur Ausgabe. Personen, die in Giehen zuziehen, erhalten bis zum 20. Juli L I. Kartoffelmarken.
•* Freibank. Dienstag, 4. Februar 1919, werten von 12-4 Uhr die Rrn. 851-1150 beliefert
•* Amtliche Perfonalnachrichten. (Ernannt wurde: am 29. 3anuar 1919 der Kanzleidiener am
l vorhandenen Kräfte hochwertig. Gtwih, wer Faustaufführungen an ersten Bühnen gesehen hat, wird Unzulängliches in der Darstellung schmerzlich bemerkt haben. Hier handelt es sich nicht darum, mit dem Mahftabe des Vollkommenen, sondern mit dem Maßstäbe des Möglichen zu meffen. Und da ist nochmal, festzustellen, dah die Darstellung durchaus würdig war und auch von dieser Seite aus bas Wagnis einer Aufführung gerechtfertigt wurde.
Faust selbst wurde von Walter Hanl er gegeben. 3n den Monologen der ersten Szenen fand die erschütternde Verzweiflung des in seinem Höhenflug« gehemmten Menschengeistes einen nicht genügend männlichen Ausdruck Es hatte mehrfach den Anschein, als sei das Werk vom Darsteller weder textlich noch geistig genügend durchdrungen. Späterhin gewann sein Spiel in den Gretchenszenen erheblich, ohne jedoch einen besonderen Höhepunkt zu erreichen. Adolf Teleky fand für Mephistopheles eine einheitliche Linie, die den erfahrenen und bühnensicheren Schauspieler verriet allerdings einer gewissen Einseitigkeit nicht entbehrte, da sie lediglich den Geist, der stets verneint, hervor- treten, die Spottgeburt aber vielfach vermissen lieh. Mit einem kleinen Einfchuh von Temperament hätte ter mephistophelische Sarkasmus von selbst zum Durchbruch kommen müssen. Die Gewandung war der Rolle nicht vorteilhaft. Friedel Doerr ist ihrer künstlerischen Veranlagung nach für die Gretchenrolle nicht sonderlich geeignet. Um so mehr ist es anzuerkennen, wie sie sich in die Rolle hineinlebte und in der Kerker- szene völlig darin aufgegangen war. Sehr glücklich war die Verkörperung Frau Marth« Schwertlei« durch Luise Delosea, die den rechten Humor zur Hand hatte. Wilhelm Koch spielte angemeffen be- dachtsam den trockenen Schleicher Wagner, Rudolf Ielikoff anerkennenswert den unerfahrenen Schüler : Valentin, Margarethes Bruder wurde durch Han» Hem; Heres sympathisch dargestellt. D«e Hexe hatte (Carl Ernst Schaum. Die grohe Zahl kleinerer Rollen war im Rahmen der verfügbaren Kräfte , glück'tch verteilt. (Ein nettes Genrebildchen gab die Szene in Auerbachs Keller ab, in der sich Rudost ■ Goll besonders hervortut. u.
Chrck'.cm Salzmann IX-
„Santa" fielen 14 Kameraden als Op.« bj« jn-t-ges. Ihr Müalied^benand betragt An Unterstützungen während d-s Kriegs
2670 Mk aus. Das vermögen des Hcrct.rs belauft sich aus 2390 Mk., das der Slerbebasse auf 1030 Mark. Zehn Kameraden crhielken das Bererns- abzcichen für vierzigjährige und acht für rünnnti^ znanftgjähcige 4)ci:glted chaft. Der langjährige Lorjifande Christian Schäfer wurde toitixr» «wählt. — Aus Beranlaisung der verettrgren Mäimerchöre und der Siadtvenvaltimg am 15 d M in der Turnhalle eine Begrützungsieun
Freifahrtansiveisen irgendwelcher Art sind die Arbeiter" und Sollxttenräte nicht befugt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat b.shalb jetzt die Eisenbahndireftimlen angeroiefen, derartige Ausweise als FabrtberechtigimgÄscheine nicht zuzulassen. Die Dienststellen sind über die Sachlage eingehend zu bete breit. Namentlich sind die Bahnsteig-' und Zugbeamten anzuhalten, bei Prüfung der Fahrkarten aus derartige Freischnne besonders zu achten. Reiseitde mit solchen Schftnen sind von der Fahrt atkszuschlietzen. Die.,ordnungZ- mäfeige Durchführung der Maßregel ist zu über> nxichen und von Zeit zu Zett in (Erinnerung zu
= Frankfurt a. M., 2 Febr Während des kriegcs wurde die Stadt Frankfurt 11 mal von eindlichen Fliegern angegrinen,wobei 21 Personen getötet und 47 verlegt ^wurden. Alarmnrungen kamen etwa 30 mal vor -ter enw Angriff war am 11. Mar, 1917, der letzte am 25. September 1918. Der folge.schwerste Angrtfs geschah am Montag den 12. August 1918 auf cur Umgebung der Bocken Heimer Landstratze^ «uB« schwerem tzäuserschaden waren hie^ IG Tote und 26 Verletzte zu beklagen. "
mr. Frankfurt a. M , 2 Febr Der ©fen- bahndirekfton wurde das Projekt einer Ringbahn um Frankfurt a M. vorgelegt, die vom vauptbahnhoi über Bockenheim, Vilbel (Eberbeifen) nach £»anau führen soll. Bon dort geht der Weg über Offenbach, Frankfurt-Süd wieder zum Daupt- bahnhof Diese Bahn ist namentlich im Interesse der Borortsiedelungen eine unbedingte Notweirdig- teit, auch für die Versorgung mit Lebensmitteln wäre sie ohne Zweifel zu begrüben. Die thfenbabrt* direkfton hat Prüfung zugesagt, allerdrnaS mit dem Hinweis aut den augenblicklichen Mangel an rollendem Material.
— Frankfurt a. M., 3. Febr. Das ftdbt Arbeitsamt hat mit sofortiger Wirkung Lohn- 'ätze für weibliches Lauspersonal. Wasch- Putz- und Monatsftauen festgesetzt, d« eine .trbebltdje Steigerung yegen bie^ früheren Preise bedeuten Tienstboteil Ins zu IG Fahren erhalten monatlich 20 Mk., über 16 Jahre 35 M7., u»enn sie lochen müssen, 50 Mk., Mona'S^rauen bekommen ohne Kostg^ioahrung und ohne Lk Sonntage bei einer Stunde täglicher Ar bett monatlich 24 Mk., bei zwei Stunden 36 E, bei brti Stunden 45 Mk., für achtstündigen Dienst 110 E. Waschftauen für einen halben Tag (4 Stunden) 3.20 Mk., für achtstündigen Dienft 6.40 Mk. Die volle Tag-.skost imrb mit 1.70 Mk. angerechnet.
= Fulda, 2. Febr. Stadtvcnvaltung und A.- und S.-Rat verboten au» imetjchastlicheir Gründen die fernere Veranstaltung von Tanzvergnügen.
---Treysa 2. Febr. Aus dem Wege von hier nach seinem Deimatsotte Flörsheim wurde ein Landwirt von einem Unbekaimten dreimal angeschossen. Er trug schwere Verletzungen davon.
tzochschulttachrichten.
-- F r a n k f u r t a. M., 2. Febr. Zum ersten Male scrt Bestehen der Uirioerfttat und vrellercht in Ttnitschland überhaupt zum ersten Male stellen sich Hochs'imltehrer in den Dienst weitester Volksbildung Bei den in der nächsten Woche beginnen#- den Vvlksvorlcsuugeii und FottlnIduugSl'urien des Ausschusses für Vollsvo:lesun»vn wirken zahlreiche hiesige Unitxrflätdb-oief orcil der verschiedensten Fakultäten mit. Sie leien lind ihren fächern Zlapitel, die in leichtverstandlicher W ise die Tett- nebmer in die betreffenben Wissensgebiete tuv führen. Die Vorlesungen dieser enten Vebraänge behandeln philosophische, gvidnchthdie, junftifdr, m^-dizmische und naturn>if[enfd)aftlid)e Themen.
mr. Frankfurta. M., 2. Febr. Line große Zahl der Verbindungen an der Umoerfität Stroh- bürg, die durch die französische Besetzung vertrü ben worden sind, wollen an der Frankfurter UmDerjüät ihr neues Heim aufschlagen. Die Burschenschaften Arnnnia und Germania haben ihre Tätigkeit schon begonnen.
Gietzener Ktadttheatcv.
Dienstag, 4. Febr., fl: „Die Rose von ©taute bul" laust. Abonn., gern. U>c., Gtttsck. hab. Gültigk.). Samstag, 8. Febr., 6: „Abu Seid'-, „Durchs Ohr" (gern. Pr., 15. Frcit.-Ab -Vorst.). Sonnlaa, 9 Februar, 21/«: „Der Revisor" (fi. Pr ); 6: „Da» Dreimäderlhaus" lgew. Pr.). Montag, 10. Febr., 6: „Faust" (gern. Pr., 14. Dienstags.M. Vorst.).
(Siebener Stadttheater.
Faust.
Der Tragödie erster Teil.
Eine literarische Tat und zugleich ein Künstlerisches Wagnis war diese Aufführung. Eine literarische Tat, weil man im Zweifel darüber sein Konnte, ob ein Publikum, das teilweise erst durch den Krieg dem Theater zugeführt wurde und seine Vorliebe für die leichtere Muse oftmals bezeigt hat, für ein Werd von so geistiger Bedeutung wie Goethes Faust zu gewinnen fei Diesen Zweifel darf man als behoben glauben. Richt allein das ausverkaufte Haus sprach dafür: vor allem die Aufnahmebereilschaft und Aul- nahmewllligkeit, die auch da ihre Gefolgschaft nicht versagten, wo die eigentliche Dühnenhandlung arm ist. die erhabene Gedankenfülle des Werkes aber erhöhte Ansprüche an die Aufmerksamkeit eines nicht mit jedem Worte vertrauten Hörers stellt. Eine po-
Die bewaffnete Arbeiterschaft Bremens ist bereit, an den Korps-Soldatenrat des IX. A.-K. alle Waffen und Munition abzuliefern. Der Oberste Solbatenrat von Groh-Hamburg und der Korps- Solbatenrat des IX. A.-K. verbürgen sich für die, . . - -
Die Mehrheitsfozia'.isten Bremens und sämtliche J'9«r Sfreiroinigen Landesia^r-Korps findet sich
Vermittler erbitten von der Reichsregierung die so- im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes. Wir machen fortige Zurückziehung der Division Gerstenberg, ^uch an dieser Stelle besonders darauf aufmerksam, da de?en Auftrag restlos erfüllt ist. Die Division dah dteses Korps Stutze der Reg.erung gegen ten «erftenberg erklärt, im Laufe des 2. Februar in die Terror Schutz der Rationalversammlung und Stche- Stadt Bremen und in Hemelingen nicht einzumar- rung der Reichsgrenzen auf feine Fahnen schreibt, schieren, salls kein Truppenzuzug von außen nach l)er (Bie^ener ^onzert-Dere,n veran» Bremen erfolat staltet Sonntag, 9 Febr., nachm. 47» Uhr, IN der
Die Genossen Rusch (Siebener-Ausschuh Groh- neuen Aula der Universität sein 5. Konzert mit dem Hamburg), Wrede (Siebener-Ausschuß Groh-Ham-1 Mannheimer Vokal-Quartett FrauDr.Kuhn^Srunner bürg) und (Braeger (Arbeiterrat Oldenburg) werden (Sopran), Frl. Jane Freund (Alt), Herr Max Lip- der Kommandantur zur Konttolle beigeordnet und mann (Tenor) und Wilh. Fenten (Baß), halten die Verbindung mit der Division Gerstenberg , ?. ^sp^lhaus, Bahnhofstraße 34 Heute aufrecht. (Denoffe Lampl vom Zentralrat und Leut- Ader letzte Tagdes Stuart-Webbs-F-lms. «b morgen want v Pritzelwitz (letzterer als Vertreter der Division I bi» Freitag tritt Friedrich Felnik m dem Filmschau. Gerstenberg) überbringen dieses Abkommen der Reichs» I fftel L'-beswirren °uf. Außerdem wird das Lustspiel «gierung. Haben Sie Fritzchen nicht gesehen? gegeben.
Lampl (Hamburg), Ä. Ettinger, F. Drettmann, Landkreis GitsteN.
Frasunkiewicz, vom Rat der Volksbeaufttagten Bre-1 .<>. Großen-Linden, 3. Febr. Zum Samstag
mens, Waigand, Schindelbauerund Scheiter als Der» I abend hatte unser Turnverein zu einem Begrüßungs- treter der Mehrheitssozialisten, Graeger (Arbeiterrat I abend eingeladen, insbesondere für seine heimgelichr. Oldenburg), Rusch (Solbatenrat Groß.Hamburg), Li-1 ten Ktteger und Soldaten. Der Saal von Philipp bertin und Frese (Solbatenrat Bremen), Pool (Korps- Schaum IV. war vollbesetzt. Der 1. Sprecher, Haupt- Solbatenrat des 9. A.-K.H Behrens Landtagsabgeord' i lehrer Bach, gab einen Ucberbl di über die Lage des ueter, Oldenburg, Hauptmann Danner und Leutnant v. Pntzelwitz von ber Division Gerstenberg.
Hamburg, 1. Febr. (WTB.) Der Große Arbeiterrat von Hamburg nahm heute mit 232 gegen 206 Stimmen eine Entschließung Dr. Laufen» bergs an, in bet sich mit der Bremer Arbeiterschaft solidarisch erklärt und das vom hiesigen Solbatenrat an die Reichsregierung gestellte Ultimatum unterstützt, bi« auf Bremen vorrückende Division fofott zurückzuziehen. Der Große Arbeilerrat «r-
wartet von dem Solbatenrat des 9 A.-K., daß er I Freiherrlichen Dienste zurück. Was er in dieser unverzüglich alle durch die Umstände gebotenen mili» I [angen I,jt geleistet hat, das zeigen die ansprechen- tärischen Maßnahmen ergreife; er verlangt 1. die fo» I Bauten - schön und praktisch - hier, in der fortige Sicherung ber Anmarschstraßei, Bewaffnung 1 nächsten Umgebung und in weiter Ferne. Zu seiner der Hamburger Arbeiterschaft innerhalb 48 Stunden, t (p^ung fanden sich die Beamten der Renlkammer 3. die Besetzung des Hafens und die Beschl-mnahme zusammen. Forstrat Eulefeld wies auf die ersprieh- fämtlicher Lebensmittel, 4. die Unterstützung Bremens Tätigkeit des Jubilars bin, überreicht« ihm ein mit allen militärischen Mitteln. I Handschreiben des Erbmarsckall Riedesel, in dem die
dUoes »°m .«brinera, bet Unter,1b,.-
Harburg, 1. Febr. (WTB.). Etwa 20 Manne» «ufat) rooDens. Der .Reuterstil- bleibt ein Denkmal (olbaten trafen in einer Darkaffe unter orei Führern jn Lauterbach und Umgebung.
in Harburg ein und marschierten nach den Vereinigten
Gummiwerken Harburg-Wten Sie waren bewaffnet
tinb belthten das Hauptkontor und die Fernsprech-s t m begehen
Zentrale in dem Gummiwerk. Don der Betriebs, Eheleute Valentin F. ß l«r und Frau Ehr.stiane geb. Altung forderten sie die Herausgabe von Gummi- vager, das Fest der silbernen Hochzeit, stoffen für den obersten Mannerai der Unterelbe. ÄTfi4 Frirdlxrg
(Es würbe sofort der Solbatenrat in Kenntnis gesetzt Q. Vod-Nauhetiu, 2. Frln:. Die beiten unb Mannschaften waren schnell zur Stell«. Es stellte ersten Vereine, die nach tem Krregr ihre Haupt» sich dabei heraus, daß die Mattnesoldaten keiner- -----v’ '
let Ausweise bei sich führten. Rach Feststellung lige Feuerwehr ttnd
ihrer Personalien wurden fte über die Grenze gebracht s täntercut ,5) J f f ia". Die FcucrnZ.hr verlor foebei |


