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toaltunfl ihrer Angelegenheiten entsprechen tocrbtn. i"i<n t Selbslv»rständlich ist es. toetm sich He Landwirt- - 2

frfiaH den ihr gewordenen Einfluß im Ltaatsleb« r o erringen will, daß sie einig fein muß, und gerade ö. i'^w'

dieser Beziehung hat es in letzter Zeit gefehlt. Mm -°>i PVvigi

bat übersehen, daß dteLMrLmnrtschafts'ktzunmer als ged y tn wt __ festliche Organisation in der Vertretung der Inlek» [fr; essen der Landwirtschaft auf die Allgemeinheit L .v '-:,f Rücksicht zu nehmen hat. Auch über die Oramri» felton der LairdwictschaftsVammer ist man sich un »» ..

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V.knr.n ve|t H

laut der Bekanntmachung, sowie für 10 Pf. für

Tarmstadt, 1. Mai. Am

ausfrauenverein.

bilden, worauf der Kursus, der

erstrecken wird, feinen Anfang nafruk

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fan genen eine Sam m< bewährten Mildtätigkeit

für die Kriegs» l u n g. die der

Q. gestern

sich auf dem g' von 160 deutsche

ein echt winterliches Landschaftsbild zeigt. KrciS Friedberg.

Bad-Rauheim, 30. April. In der abgelmltenen Stadtverordneten­

ge r, als sachverständiges Mitglied der Haup Versammlung zugewählt.

(Fortsetzung folgt.)

Dege ein Zug gsgesangenen

der LnndwirtsstNftsstrmmcr ist man , Untiaren. Anträge auf Äenderungen deS Land

** Amtliche Personasnachrichten. Ernannt wurde am 17 April der ordentliche Pro­fessor der Rechtswissenschaft an der Deutschen Universität Prag Dr. Adolf Zycha mit Wirkung vom 1. Oktober 1919 zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landcsuniversität Eießen.

** Tas Fest ihrer silbernen Hoch-

*2 b(n%nr"arii\

die Silberne Medaille der L zuerkcmnt. An Stelle von Oekonornierol wurde Oekonvmierat Tr. Hamann in die des Generalsekretärs berufen. An Stelle Hamann ist Octonomicrat Tr. Wetz, bisher wirtschastslehrcr in Hppenheim, gciicl-n. der durch den Krieg notwendig genraröenen lichen Maßnahmen waren die Beamten der tzvirtschaftskammer vor große und schwere!, gaben gestellt. Wir haben nicht weniger wie 21 Dorstgndssitzungen mit 368 Beritungsge seit der letzten Hauptversammlung, die im tembcr 1917 f.tittrinb, abgrhalten.Unser Reich ist in Trümmer gegangen. Wir, die Wirtschaftskammer, haben uns vorbeltatl'oS auf Boden der Tatsachen gestellt. Wir wollen arbeiten an dem Ausbau unserer L an der Wiederaufrichtung unseres Volkes, zu ist die Landwirtschaft an erster Stelle bcm Es liegen Ihnen Anträge vor, die die schastsrammer an die Regierung richten will, denen gefordert wird, daß die umdwirtschrftli, Winterschulen, die landwirtschaftliche Verfu

*' Ur dkrhandlii

l« ttt mt w ^Mribeneowm

tandwlrlschastskammer in heffen

16. Hauptversammlung.

Sisrnng vvm Tieustag, 29. April.

Präsidien! Geh. OeVonomierat Walter eröff­nete um l/3 Uhr die Sitzung mit einer Anspra^, in der er mit teilte, daß seit der letzten Haupt­versammlung im Septbr. 1917 die Mitglieder der Kammer, Gutspächter Ke u tz«r°Hvsgut Stuben- nald, Oekonomierat Roemer- Erbes-BüdeS- heim und der Landwirt und VersuchlZanstrller der Versuchsstalion, Keller-Ernsthofen, mit dem Tod« abg. gangen sind. Seit der letzten Hauptver­sammlung ist Generalsekretär Leit Higer nach Beendigung des Krieges in den Ruhestand getreten. Tie Tätigkeit des OeklonomicratS Leühgcr ist mit bei Gesuchte der hessischen LmUwirtsciiaft. den oberh. Provinrialvereinen, Lmldlvirtfchiftsvat und der Landwirt s<I»istsstnnmer eng verEnüvst. Tic V ie hzu* cht O be r he ssen s, des Vogelsberger Rotviehs und der Simmenthaler ist sein Werk. Ter Borstzwd hat dem schadenden Generalsekretär

rNvche «nd Schule.

Akußerungen deS preußischen Äultusministcr Harnisch.

Berlin, 29. April, lieber die künftigen formen im Schulwesen äußerte sich Kultusm Haenisch zu einem Vertreter einer stvrres doirz. Ter Minister wird in den nächsten dem Landtag ein Gesetz voclegen, das die Hebung der O r t s schu lin 11> e k i io uim Gegenstand Hai. Tas Amt des L. fkdai Inspektors soll aufgehoben und seine Am nis, ioneit sie nid# überhaupt fortfallen Bei an die Skilauf sichtsbehörden oder eigens zu rufende Fachleute übertragen werden. Im der nächsten Monate hofft Minister Haenisch ei Z Landes schulko n serenz berufen zu fiiraw Tiefe wird srch besonders eingehend mit der brr nenben Frag: des Zölibats der Lehrerinnen b s-riiäftigen. Tcr Minister vertritt den S andpunt, daß, wenn'llrvcht auch eine Aushebung d Zölibats im Anfang erbebtufr Sdumcrigfeiten i., unterrick^tsbetricb mit sich bringen wird, trotz die dem doch das Verbot in irci1 ge bei tbm Maße (I mildert werden muß. BeziWich der lin-fiortnfro an den bölxren Lehranstalten glaubt der Ministi

Wie aus brr heutigen Anzeige des Vereins er sichtlich, wird Herr Prof. Dr. Feist in dem jetzt b>ginnenden Sommer-Semester Vorlesungen über Nahrungsmittelchemie holten, die jedcrmaim be legen faim. Es soll m diesen Vorlesungen gezeigt werden, wie ibie uns zu Gebote stehenden Nah- rung^mittel möglichst rationell ausgenutzt wer­den können. Auch sollen Fragen, die von Hörern oder Hörerinnen gestellt werden, beantwortet

werden.

* Im Lichtspic kl)aus tritt von Samstag ab Albert Bassermann in bcm SchauspielDie Brüber van Zaarb^n" auf.

Landkreis Gießen.

* Annerod, 30. April Vergangene Woche hielt der hiefige Turnverein bei guter Beteiligung seine Generalversammlung ab Es traten wieder eine größere Anzahl neuer Mitglieder bei. Der Vorsitzende gedachte mH warmen Worten der gefallenen Kameraden ,

-m. Hungen. 2. Mm Die hiesige sozial, demokratische Ortsgruppe veranstaltete aeftent abend im Gasthaus«Zum lauraii" eine Mai-

e8 im Interesse unserer Volksernährung wstn schenSwert ist. Die politische Feier der 1. Mai trat mehr durch die allgemeine SmmtagSrul)« als sonst irgendwie in Erscheinung. Die freien Ge- werksckasten hatten ein Festprogramm au'gestcllt, baS fich in Rude und Ordnung abwickelte Morgens um 10 Uhr versammelten sich die Mitglieder zu einer Festvorstellung im Stadttheater. Kräfte unserer Sühne, darunter Frl. Margot Werner und die Herren Teleky, Feigel und Mar- gut b wechselten in Borträgen ab, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Nachmittags ver­sammelten sich die Festteilnebmer am Gewerk- schastshaus zu einem Festzug, der sich unter Vor­antritt einer Musikkapelle zur Liebigshöhe bewegte. Trotz schlechten Wetters war die Zahl der Tcil- nehm.'r so erbedieb, daß eine Neben Veranstaltung im Philosophenmald vorgenommen werden mußte. 2(uy der Liebigshöhe hielt Gg. Beckmann die Fest- ißiifprudK. Turnerische Vorführungen, Lieder Vor­träge und Volssbelustigungen füllten den Nach­mittag aus, während der Abend dem Maitanz gewidmet war. Nicht viel später als

er Festzug dec Gewerkschaften bewegte

lang draußen tm Schützengmbar leben mußte, tzvirklich nidyt allzu groß sind. GS genügt ein Zim- fmerchen mit Tisch unb Stuhl, Bett und Waschtisch. Wenn ein Waschisch fehlt, tut eine Kiste mit auf8 gelegtem Wackrtvch dieselben Tienstr. Lett8 w ä s che «hört nicht ^vm unbedingten Erfordernis, da viele etitbciiten m der Lage sind, sich diese selbst zu bcfiteiffcn. Ndorgendlicher Kusse« und allrnorgendli ck. S Stiefelputzen härcot die einzigen ÄnamielMlidAeiten.

Für einen Studenten von heute ist die Ar­beit bittente No.wendigfeit geworden, und zumal ältere Semester, die gezwungen sind, in möglichst kurzer Zeit ihr Examen abzulegen, werden nur einen kleinen Bnrcheil des Tages in ihrer Bude ireilen können.

Tie Heizung fällt für das Sommer-Semv- ster sowieso weg, so daß Bürger, bi« Zimmer ent­behren köiuren und diese nicht vermieten, sclpverer Borwurf treffen müßte.

In vielen Villen uitb Einfarnilrentzäusem sind Zimmer int lieber sluß. Einige ihrer Besitzer beben kWohnnngen in dankenswertester Weise zur Verfü­gung gestellt. Laßt es Euch ein Beispiel fein, Ihr anderen, die Ihr auch in Euren Häusern Zimmer im Neberfluß habt! Ihr seid dazu berufen, den Anfang zu machen. Glaubt nicht, daß es Eurem Ansehen fcbabet. wenn Ihr Zimmer vermietet im Gegenteil, der aufrichigste Tank der Gießener Studentenschaft ist Euch lieber.

Ihr müßt Simmet vermieten; eS ist Pflicht unb Schuldigen eines jeden. Denkt daran, daß bteienigrn, für die Ihr WohnrrngSgelegeicheit schaf­fen sollt, jahrelang draußen für Euch Gut und Blut bntgegeben haben. Zeigt Euch erkenntlich tiiljt nur mit Dorten, sondern auch mti Taten unb nehmt für die drei Monate dir kleine Unannehm- lrlLeit auf Euch? Gebt den Studenten, die in diesen Tagen bei Euch nach Zimmern fragen, keine abweisende Antwort, sondern gmnlpt Eurer so­zialen Pflicht tnti> vermietet Zimmer!

Deutsches HilfSwerk für die Kriegs- «ud Zivilgefaugeuen.

AnAßlich des Gastspiels der Täntzerin Ruth Schwarzkopf am Freitag den 2 Mai im Stadt-Tbeater, veranstaltet das Deutsche HilSweik

nirtschastskvmmergcsetzeS sind ja bereits gestellt und doch haben wir in Hessen die Landwitt schaftsk,immer in Teutschland. die am be mo kratischsten eingerichtet ist, die ausgebaut v auf die Teilnahme auch der kleinsten lanbnnrb sdraftlichen Besitzer und deren Hauptarbeii g-lei!» wird falt nur im Interesse der kleinen unb /leimtet landwirtschaftlichen Betrübe. Wir erstreben eine weiteren Vertreter des Unterbaues unserer Ott aaniialion. Wir wollen alleivrtS das Intev-sse für die Kammer bei den mittleren und Heineren Besitzern wecken und sie zur Mi arbeit heranzuziehen. Wenn dies bis rbt noch nicht in diesem Maße gelungen ist, liegt die Schuld an der Tetlnahmslosiaßiit der landwirtschas'.lick)en Be­völkerung. Die Landwirte haben es nötig, Am­in der heutigen ZlÄ zu fein, in bet nicht nur die städtische Bevölbr-ung infolge der in den Städten schleä>teren Ernährungsverhältniise mit entschuld­barem Neid aus die Bauern sieht, sondern in der mich die Arbeiterbevölkerung durch bte ihr geworde­nen Rechte und burd> engen Zusammenschluß dir Fortführung der Betriebe ersÄvcrt und manchs- tnal gefährdet. Auch duxch manche Anträge, die in den Parlamenten gestellt und besprochen wer­den so die Anträge auf Sozialisierung des Grundbesitzes wird die Acbeitsfreudigkeit bei der Landwirtschaft nicht gehoben, sondern iit Gegenteil verkehrt. Und doch ist es unsere lieber- Beugung, daß nur eine btKbniin/uBelte Landwirt- flchaft unser deutsches Bott und Vaterland rettet und erhalten kann. Die Zusammenarbeit aller hie zn ist erforderlich. DeshalbArbeit" unser sprnch.'

Ministerialrat Siblieph ake erNLrt, h.V der Präsident dcS Landesernährungsamts, Mäck sterialdirektor Neumann, leider durch die ale > zeitige Tagung der Volkskammer verhindert ist, « Tagung beizuwohnen.

Auf Vorschlag der Borstandschaft wird fobci der in den Ruhestand getretene Generalsekretärfs» Landwirtschostskamnier, Ockonomicrat ßcilfl

Versammlung wurde über folgende Punkte verhandelt: Für oie in Aussicht stehenden Stadt- verorduetenwahlen wird die Stadt in fünf Wahl­bezirke eingeteilt. Die Versammlung ist einver- standen, daß für die Stadt bei der Landesbank ein ^checkkontv eingerichtet wird. Ein vorläufiger Tarifvertrag für städtische Arbeiter mit folgenden Lohnsätzen: 1,05, 1,15, 1,25, 1,35 Mk. wird ge- nehmigt. Der neue Friedhof ist schon so stark belegt, daß er erweitert werden muß. Die Ver­sammlung gibt ihre Zustimmung. In ein« Kam- ncission, die sich mit der Wolmungsiürsorge be­schäl tigen soll, wurden die Stadtverordneten Ja­kobi, Minolet und Rosenthal gewählt. Mit beratender Stimme wird ein Mitglied des Arbeiter-Rates an den Sitzungen teil mm men. Für eine Anzahl neu zu beschaffender Bänke für die Ernst-Ludwig-Schlüe wurden 850 Mark be­willigt.

4 Bad-Nauheim, 1. Mai. Die Mai­feier wurde heute von den beiden sozialdemokrati­schen Parteien öffentlich gefeiert, Morgens um 6 Uhr war Weckruf, bann folgte um 10 Uhr eine große Volksversammlung in den Trinkkuranlagen, die der ArbeitergesangvereinEintracht"-Ober- Mörlen durch Gesang einleitete. «Sergeant Kremser vom Soldatenrat des 18. A.-K. hielt eine An­sprache, in der er gegen einen Gewaltfrieden und gegen die Rückbehaltung unserer Gefangenen pro­testierte, woraus sich ein Festzug mit roten Fahnen durch die Stadt in Bewegung setzte. Nachmittags gab es auf bcm Jol>aimisberg Bolksspiele und Konzert, woran sich abends Maitanz und Unter­haltung in der Turnhalle und im Thcresienhos an schlossen.

= Vilbel, 1. Mai. Die Bürgermeisterei gibt die Namen von 20 Hühnerbaltern mit teil­weise recht er löblichem Hübnerbestnnde öffentlich bekannt, die bis ietzt noch nicht ein einziges Ei zur allgemeinen Bewirtschaftung abgelieferi haben.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., 29. April. Um 1 48000 Mark betrogen wurde ein hies-ger höherer Bmrkbeamter. Er händigte einem Bekann­ten zum Abs<l/luß eines gemoinfamen Geschäftes zwei Schecks über die genannte Lumme aus Ter gute Freund erhob das Geld an einer hiesigen Bank, machte aber nicht das Geschäft, sondern nahm ferneFremrdin" unb verließ mit ihr eilend im Auto Frankfurt. Das Paar reiste zunächst noch Heidelberg, dann nach Dlannheim. Seitdem fehlt jebe Spur von ihm. Man nimmt an, daß der Betrüger versucht, die sichere Sdineiz zu erreichen.

mr. Frankfurt a. M, 29 April. Sänxt- liche Frankfurter Tageszeitungen sind infolge der zunehmenden Teuerung uno der Lohn- erhölmngen genötigt, am 1 Mai den Bezugs­preis bedeutend zu erhöhen

= Frankfurt a. M., 29. April. Tie Stadtverordnetenversammlung be­willigte 400 000 Mk. zum Ankauf des Kaufmän- nifd»en Bereinshaus'tzS, das zu Volksbildungs­zwecken dienen soll. Etwa 1 100000 Mk., die noch »nm Erwerb des Hauses fehlten, find durch Stif­tungen aufgebracht. Ten Geschäftsleuten, die bei den Pl Linderungen am 31. März schwere SaMchäden erlitten, wird durch Beschluß her Ber sammlung Schadenersatz insofern gelcistet, als ihnen Tarlehen zum Wiederaufbau der Geschäfte gewährt werden. Ferner werden Inhabern der Konfektionsgeschäfte Klcider aus den städtischen Lagern zur Verfügung gestellt. Tie Rückerstattung dec Schadimsummen soll durch das Reich gcfd)cbcn.

X. Hanau, 28 Weil. Als Mittel zur Be­hebung der Wohnungsnot im Landkreise Ha­nau ist beabsichttgt, eine gemeinnützige BaugeseN- schast m. b. H. zu gründen, an der sich ber Kreis Hanau und ferne eiii^cliwn Gemeinden sowie Ar­beitnehmer-Organisationen uitb größer« Iudustrie- uni«ntcbnter beteiligen werden Der Kreistag hat bereits bte Beteiligung bcS Kreises an der Gesell- schuft mit einem Bettage bis zu 500000 Mk. ge­nehmigt. Tie Vorarbeiten finb in Angriff ge­nommen, so daß m Kürze bte Grünbuugsversamm- hmg stattlinden f.rttn. Ter Gesellsluft wird es o6= tieften, unbemittelten Personen der werktätigen Be­völkerung und vor allem auch Kriegsbeschädigten und deren Familien zu billigm Preisen auskömm­liche und in gesundheitlicher Beziehung einwand­freie Wohnungen zu besdzaffen unb den Mietern reg lrecht auch den Eigentumserwerb an den von ihnen bewohnten Häusern zu günstigen Bedingun­gen zu ermöglichen.

grüßung. Nach ihm sprach als Ver.-retcr btt Reichsregierung, die di« Bestrebungen der ZenlE stelle für Volksbildung aufs wärmste b.nrüfit dakteur Ernst W. Fischer. Er fcgtc besonderen Wst aus ein Zusammenarbeiten aller Kleise der Att völkerung. Ter Leiter derAenttalstelle zur Katt derung der Volksbildung in Hessen", Lehrer H«'» finger, ließ einige geschäftliche Miiteilungen folge» unb einen Hörerrat auS i

vorgesehen. T« Sammlung wird in unserem £kmb tom Hessischen Landesverein vom Roten Knürz rn Gemeinschaft mit dem Volksbund zum Sck ntz ber Kriegs- und Zivilgesangenen durchgeführt. Bei der ttoslbösen Lage unserer Gefangenen und her .»Verpflichtung unseres ganzen Lölkes, zur Linde­rung ihres traurige» LoscS nach Kräften beizu- rtrngen, halten wir eS für stlbstverstlmdlich, daß Sie bte geplanten Sammlungen nach Möglichkeit 'fördern, und geben Ihnen anheim, an einem der Sonntage, etwa am 4. Mai, m einer Ihnen ge­eignet erschinende« Weise im Gottesdienste hin- Aversen -u wollen.

Lebensmittel.

** Ausgabe von Süßstoff (Sac- <harin). Für die Zeit vom 1. bis 15. Mai 1*919 wird gegen bte Lieferimgsabschnitte 1 unb 2 ber Süßstoffkarte ,,H" (blau) uno 4 nnb 5 der Süßstoffkarte,,6" (gelb) von oen Süßftoffabgabestellen Süßstoff abgegeben.

»* Bei ber städt. Gemüseverkauf­st e ll e , Marktlauben, kommt zum Verkauf Kopfsalat, Gemüse, gelbe Kohlraben unb Sauerkraut. An Dörrgemüse: Wirsing, Weiß­kraut, Gelbe Rüben unb getrocknete Kar- -toffeln.

Freibank Samstag, 3 Mäi, werden von 14 Uhr die Nrn. 301500 beliefert.

ber Gicß^ner Bürgerschaft warm empfohlen wird. Herr Hofrat Sterngoetter hot dankenswerter Weis« einen Bvrspr «ch verfaßt, den Herr Ober­regisseur Teleky vor Beginn ber Vorstellung am tragen nrirb.

Zu Gunsten be« Deutschen Hilfswerks für Ädegs« tmb Zivilgefangene wirb ferner am Samstag den 3. Mai, nachmittags 5 Uhr nnb Sonntag ben 4. Mai, vormittags 11 Uhr, in ber Süb-Snlage ein Konzert mit Sammlung für unsere Krieg«- unb Iioilgefangenen Veranstaltet.

DaS neueste BerordnunaSblatt für di« hessisch« evangelische Landeskirche enthält folgendes Ausfchreiben des Ober- flonsiftoriumS an die evangelischen Pfarrämter vom 17. April 1919: Bon der Reicks-Zentral stelle für Kriegs- und Zivil gefangene wird im April und >Mai d. I. in ganz Deutschland eine Samm­lung zur Unterstützung unterer in der Gefangen­schaft schmachtenden Volksgenossen Dtrtnv galtet. Insbesondere soll vom 3. bis 10. Mai

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zum TunlMlngslager. Sie sahen wo Ist genährt aus und machen guten EindruL Dies wurde ver­ständlich als man vernahm, daß es sich um Deutsch? handelt, die aut bcm Rücktzuge von den Ämerikanerrt abgeschnappt wurden unb sich im Ge­fangenenlager von Tour» guter Behandlung zu erfreuen hatten.

** Erweiterung des Personen­verkehrs. Wie uns vom Ober-Bahnhofs­vorsteher ber Station Gießen mitgeteilt wird, verkehren ab 2. Mai toicbcr zwischen Frank­furt a. M. unb Kassel bie Züge 771 und 778.

771 Gießen an 1.47V,, ab 1.58.

778 Gießen an 8.19, ab 8.29.

* Backhaus-Konzert. Wegen des Tanzabends im Sttlbtthoater wirb das Back Haus-Konzert auf morgen Samstag den 3. Mai, abends ?V, Uhr verschoben.

** Ein Wohltätigkeitskonzert zum Besten erblindeter Soldaten wird von Fräulein Elisabeth Felchner am 11. Mai, abends 7V, Uhr, in der großen Aula der Universität veranstaltet.

**BeschlagnahmteSchleichhan- delswaren. 145 Paar Schube, welche aus dem Schleichhandelswege erlangt waren, wurden von einem zum Handel mit Schuhen nicht zugelassenen Händler in ber Sternstraße beschlagnahmt. Ferner wurden Schleichhänd­ler mit Butter und Zigaretten abgefaßt und ihnen die Waren abgenommen.

** G e r u p f t um etwa 4000 Mk. und ein Paket mit Eiern und Butter wurde vorgestern ein Schuhmachermeistcr aus dem Vogelsberg von zwei sich hier umhertreibenden Frauens­personen und, einem Herrn. Der Sdiuhmacher- meister hatte mit dem Herrn, den er als Trä­ger seines Pakets beauftragt hatte, verschie­dene Wirtschaften besucht, sich an Wein güt­lich getan und ntit seinem vielen Gelde go prahlt. In feiner feuchtfröhlichen Laune muß­ten auch Mädchen beigeschafft werden. Man begab fich in bte Wohnung des Begleiters, wo man sich bei Wein unb Eierpfannknchen unb in sonstiger Hinsicht amüsierte. Nach bem Vorgegangenen mußte ber Schuhmachermei-- ster dann die unangenehme Entdeckung machen, daß Geld, Eier und Butter ver­schwunden waren. Auf der Straße gerieten sie hierüber in Streit, ber in Tätlichkeit aus- artete; ein hinzukommender Polizeibcamter nahm sie alle fest.

**Fahrraddieb stahl. Am 30. April wurde ein vor dem Hauptpostamt aufgestell­tes Fahrrad im Wert von 250 Mk. entwendet. Das Fahrrad ist MarkeDerby", Fabr.-Nr. 10 405, Pol.-Nr. G. 658, es hat schwarzen Rahmenbau, ebensolche Felgen mit rötlichen Strichen und hochgebogene Lenkstange. Aus­kunft nimmt die Kriminal-Abteilung ent­gegen.

** Die Gießener freiw Fenerwebr hielt am Montag abend ihre »rbentlich« Mit- glicberwrfammlintg im Frankfurter Hof ab Der Jahresbericht vorn vergangenen Bereinsjahr wurde vom Brandt,.svettor Faber bekanntgegeben Der Kassenbericht und bie IahveSrechnung von 1918/19 wurde vom Rechner vorgettagen. Er schließt mit einer Mehreinnahme vo« 518.69 Mk. Auch dieses Jahr wurden der Wehr wieder namhafte Bei- trfigt von den Herren Kommerzienrat Heichelheim und Banldirektor Heichelheim m dankenswerter Weise überwiesen. Dec Voranschlag für 1919/20 mit 1085 Mk in Einnahme und Ausgabe wurde von der Versammlung gutgeheißen und dem Rechner Entlastung erteilt Bei der Neuwahl deS Vorstandes wurden folgende Kameraden gewählt: zum Brandinspektor L. Faber, »um Brandmeister A Dickorö unb Fr. Wenzel, zum Rechner W. Riebel, zum Schriftführer A. Bourgeois, zum Geräteführer 1. Obleute deS 1. Löschzuges wieder R. Röoiger. E. Koch, H Matheis, W. Nee«, zu deren Stellvertreter O. Harig, M. Balser, Wilh. Bopf und W. Sckmidt, zmn Gerätes ührer 1. Ob­leute im 2 Löschzug A. Betz, W. Rühl, L. Äleiß- ner, G. Kraus, zu deren Stellvertteter O. Faber, I. Heißler, W. Schreiber nnb K Kramer Sodann wurde der Uebungsplan für 1919 bekanntgegeben, der 10 Hebungen ausweist Am 5. und 8. Mai üben die einzelnen Löfchzüge und am 12. Mai finbet die erste Hauptübung statt. Ferner wurden noch den Kameraden O. Harig, E. Koch und F. Neuling die Tienstauszeichnung für 20jährige und den Kameraden E. Georg und H. Gebauer eine solche für 10jährige Dienstzeit verliehen.

* Meldepflicht für gewerbliche Verbraucher von Brennstoffen im Mai. Gewerbliche Verbraucher von mindestens 10 Tonnen Kohle, Koks unb Briketts monatlich müssen lt. Bekanntmachung beS ReichSkommissars für die Kohlenverteilung vom 4. April 1919 (Rcichsanzeiger Nr 81) die üblichen Meldungen in der Zeit vom 1. bis 5. Mai erneut erstatten. Blenderungen in ben Bestimmungen über die Meldepflicht sind gegenüber den Vormonaten nicht eiugetreten. Die Meldekarten sind bei den be­kannten Stellen (Orts- ober Bezirkskohlen-, Kriegs - wirtfckmfts-, Kriegsamtsstelle, bzw. ber an ihre Stelle getretenen Zivilverwallungsstelle) zum Preise von 35 Pt- für ein Meldekartenheft mit 4 Karten (40 Pi. mit 5 Karten) nebst Wort-

feier, d<e zahlveich besucht war. Ansprachen, in denen die Bedeutung der Ortsgruppe und der Maifeier zum Auödruck kam, Musik- und humo- risttsche Dorträge sowie gemeinsame Lieber wechsel­ten ab. In einer kürzlich abgel-altenen Mit­gliederversammlung nahm die Ortsgruppe die Wahl dcS Vorstandes mit Herrn. Schuld als Vorsitzendem vor. Der Mitglrederstand ist auf über 80 an» gewachsen.

Kreis Alsfeld.

2L Alsfeld, 29. April. Bei bcm gestern hier abgehaltenen Schweinemarkt, bcm 43 Ferkel unb Läufer zugefahren waren, wurden für Ferkel 250 Mk. und für Läufer 350 Mk. das Stück bezahlt.

Kreis Schotten.

ß Au- dem oberen Bogelsverg, 28. April. Zn diesem Jahre wird dem Früh­ling sein Kommen wieder sehr erschwert. Mit größter Erbitterung sucht sich der Winter immer noch zu behaupten. Jeden Tag gehen noch Schnee stürme nieder und nachts tritt immer noch Frost ein. Vergangene Nacht hat es wieder ziemlich fest gefroren und auch nicht unbedeutenden Schnee he runter geworfen, so daß sich uns heute

daß die Regierung ber Lehrerschaft wird entgvgj kommen und ihr ein 9DH;bcftimntun». ivdit bei s Ernennung der Direktoren unb auch ein Vetoro teirb zugeftehen müssen.

Eröffnung de- 1. Hessischen VuH-hochschnsturs»

ber Technischen Hochschule die Eröffnung Auftrage des LandeSamdS für bas BilbungswesA von ber .Lentralstelle zur Förderung der Soli bildung in Hessen" veranstalteten 1. Volkshol., schulkursus statt, der u. a. die sämtlichen 8«nten und der Rektor ber Technisckien Hocksc^llk beiwohnten. Der T^itnehmerkreis ist auf die Zm 50 tm Interesse gebeihlicher Zusammenarbeit und der zur bflegenben GerneirisckMt beschränkt. Er fep sich auS Arbettern und Angestellten, sowie auf einigen Studievenben zusammen. Einführend spnvh der Präsident beS LandesamtS für bas BitdumS' wesens Dr. Strecker herzliche Wort« der Vv

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tion, daS Lanbgestüt, die Kulrurinspektjon, dot Feldberemigungswesen der LanbwirißtZaßskamnia- angegliedert werden und diese etne direkte Ber ttetung im Ministerium, das die landwirtschuftt Ibtrn Angelegenheiten bearbeitet, erhält. Wir tv nratten bei inimt. daß Regierung unb Bolk-'kanrmer den Wünschen ber Landwirtschaft auf eigene Ber

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»eit feiern Heinr. Schott und seine Eheftau, geb. Kaletsch, Walltorstraße 24.

** Die Maifeier hatte unter größter Un­bill der Witterung zu leiden. Dom Beginn des Wonnemonats war keine Spur zu merken. Bom Morgen dis zum Abend goß es vom Himmel herab. Einen Feiertagsansflug in die Nattir zu unternehmen, war einfach unmöglich. Die Natur,................

hält sich auch ihrerseits durchaus nicht an das j eine Einzelkarte erhältlich. Kalent>.'rbitum. Sie ist noch weit zurück, weiter als ** Gießener H c

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