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Jeden Donnerstag abend 8»/, Uhr: Vorträge über das Markusevangeltum von Prediger Fischer.

Bekanntmachung.

In dem Konkurse über das Vermögen des Tape- -iers Heinrich EnderS zu Gießen sott nunmehr die Schlußverlettung er­folgen. Dazu sind nach Befriedigung der bevor­rechtigten u. der Massen- ansprüche 242.87 M. ver­fügbar. Zu berücksichtigen ind Forderungen zum Betrage von 7547.60 M. Das Schlußverzeichnis liegt aus der Genchts- schretberei deS hiesigen hessischen Amtsgerichts zur Einsicht aus. 11282

Gießen, d. 1. Okt. 1919.

L. AlthofT.

Konkursverwalter.

auf, alles Trennende zurück^ustellen und an der Erhaltung te»s Deutschtums rn Ob.-rschlesieu mit­zuarbeiten

Eine Regierungsdenkschrist über die Valuta- Frage.

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Sm. Das darch Ar- Itflß Professor Seiet ite Lrdimrmt der Cbi der ckirurgischen Klinik Lrosessor Dr. Mlaus rzragro.

Bekaiintmüchuua.

In dem Konkurse über den Nachlatz des Haupt­manns Walter Koch in Gießen soll nunmehr die Schlußverteilung erfolg. Dazu sind nach Befrie­digung d. bevorrechtigten und der Massenansvrüche Mark 4555.20 verfügbar. Zu berücksichtigen sind Forderungen zum Be­trage von Mark 5840.06. Das Schlutzverzeichnis liegt auf der Gerichts- schreiberei des hiesigen hessischen Amtsgerichts zur Einsicht aus. tum

Gießen, d. 1. Oklbr.1919.

L. Ailhon

Konkursverwalter.

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Wegen BeleidiyMA heute vor der Siros- ische Redakteur rontiurt, der wShrch uer Anzeigers duichdir ten Teil dieses Blatts oerantrorten. Am 30. «Inj. ein Artikel, über« sich mit der Verlegung ixmau nach Franlimt üimg enthielt, ßanbrat ici seinerFlucht", sich nderrechüich angeeignct om Landrat L-chmid war >m Spitzbuben geiprochen ter zeichnete verantwort« rr heute M den SchM.

Staatsamalt be- iis, das Gericht eckannli Beleidigung des Landrat. Gefängnis und «er- L-ut Das in den ersten .srsr-

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. . . . Ich erlebte, als ich im Krankheitsausbruch zum Karlssprndel griff, datz der Schleim sich in Gegenwart des Arztes in einer Weise löste, wie er es noch nicht erlebt hatte. Ihr dankb. Pf. Bachstein.

Brauner JagM auf d. Namen Treff hör., abhand. gekommen. Geg. gute Belohn, abzugeb. bei

Herrn. Wießler« 018934 Butzbach.

Text. Ausnahmsweise timt jedoch bet kleinen Mewt gen von der Vorlage dieser Unterlagm abgesehen nerden, sofern eine Bescheinigung- der zuständigen Baupolizeibehörde oder des Bezirksw-ohnungstam- missars über die unbedingt erforderliche Baustoff- Menge beL926rad.it wird. Formularmäßige Frei­gabeanträge sowie Baustoffbedarfsnad/weisungssor- mulare sind bei den Bezirtswotmungsilommisiaren, Kreisämtern oder Oberbürgermeistern zu etl>ilten. Tie unter 13 genannten Baustoffe unterliegen einer Meldepflicht. Tie Meloung ist zu erstatten über die am 1. eines jeden Monats vorhandenen Bestände und über die int abgelaufenen Monat abgegebene Menge. Tic Meldungen sind auf Vor- drucke an die Danstoffbesdasfungs stelle Frankfurt a. M., Obermainstr. 51 (Telephon Hansa 9284) bis 3. jeden Monats zu richten. Tie Vordruchc können von dort bez-ogen werden. Preise. Tit Abgabe von Ziegel sabrrkat en hat zu den Ridstpreism zu erfolgen, die durchs den paritätisch zusammen­gesetzten Arbeitsausschuß der Baustoffbeschiaffung-s- stelle festgesetzt sind. Bis auf tveiteres gelten fol­gende Richtpreise: für Biauersteine 100 Mk. pro 1000 ab Werk, Biberschwänze tqes.) 1. Wahl 160 Mark pro 1000 ab Werk, Biberschränze (ges.) 2. Wähl 150 Mk. pro 1000 ab Werk, Biberschwänze ^ero. 1. Wähl 140 Mk. pro 1000 ib Werk, Biber schnäuze (gew.) 2. Wahl 120 Mk. pro 1000 ab Werk, Falzziegel (gew.) 1. Wahl 280 Mk. pro 1000 ab Werk, Falzziegel (gew.t 2. Wahl 260 Mk. pro 1000 ab Werk. Als Händlerverdienst, der in vor­stehenden Preisen nickst enthalten ist, sind für Mauersteme 1OU,<> und für Tachiziegel aller Art IL'/eOo mit Rücksicht auf die heiltigen Verhältnisse festgeleg-t. Tie Preise für Zement und Kalt smd kie ortsüblickM. Im Interesse der Verbilliguns und Förderung der Bautätig-keit wird den Käufers dringend cinpsohlen, auf Einhaltung, dieser Preise zu äcksten. Ueberschreitungen durch Erzeuger oder Händler haben sofortige Entziehung, der Mhlen oder Materialienbclieferung zur Folge. Zuwidcthand- lunaen gegen die Verordnung können mit Gcfritg-- nisstrafe bis zu 5 fahren und Geldstrafe bis zu 100 000 Mk. bestraft werden, außerdem wird die weitere Baustoffzuteilung gesperrt. Tie Bekannt-, mackung ist mit dem 17. September in Kraft ge­treten.

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Letzte Nachrichten.

Eine neue Forderung von Deutschland.

dlmsterdam 1. Okt. Der Oberste Na t beschloß, daß Deutschland d?n Erlös aus dem V e r k a u f 'd e s L u f t s ch i f f m a t c r i a l s den Alliierten auszuhändigen hat.

Eintritt der Demokraten in die Regierung.

Berlin, 1. Okt. Die Verhandlungen wegen des Eintritts der Demokraten in die Regierung haben noch nicht zu einem Ergebnis geführt. Wie derBerl. Lokalanz." glaubt, macht zunächst das Betriebsrätegesetz den Un­terhändlern der drei Parteien Kopfzerbreckf-en. Ein weiteres Hindernis für >den Wiedereintritt der Denwkraten in die Regierung bildet die Frage Erzberger. Dann stellen die Demokraten noch Forderungen auf, die sich auf rein innere Än- gclegenheileu erstrecken. Gestern nachmittag wurde der Versuch gemacht, eine Grundlage für Verein­barungen zu finden. Gestern abend tagten die Mehrheitssozialisten und das Zentrum und heute rormittag wird die Demokcatisckp Fraktion zu- iammenttreten, um sich nochmals mit der Ange­legenheit zu befassen. Eine Entsckfeidung wird kaum vor zwei über drei Tagen erwartet.

Die oberschlesische Frage.

Berlin, l.Okt. Im Abgeordncten- hause fand heute eine Besprechung schlesischer Abgeordneter mit der preußischen Staatsregierung und der Reichsregierung über die oberschle­sische Frage statt. Der Minister des Innern Heine erklärte sich mit der Ernennung des Regierungspräsidenten von Oppeln, Bitta, zum Oberpräsidenien der neu-m Provinz Oberschlesien einverstanden. Darauf sprach der ?>en>rumssührer Porsch sein Einverständnis mit b;r Neuregelung aus. Der Ministerpräsident gab domn noch die Zusicherung, daß in dem neu zu bildenden Volks­rate auch ein Mitglied der Deutsch-nationakm' Volkspartei vertreten sein werde. Er forderte dann

Büchertisch.

L. St aackmann ,Leipzig. Gedenkblätter zum 1. Oktober. Ter Verlag L. Staackmann blickt am 1. Oktober auf sein 50jäh-riges Bestellen zu­rück und hat zu diesem Tage ein Werk heraus- gebrackst, das die Gründung und Entwicklung des verdiLnstvollen Verlegers dartut. Tas Buch wird besonders wertvoll durch Bildbeigaben der bet Staackmann verlegenden .Autoren und liderarischm Beiträge.

Erzberger, der Reichsverderber! Eine Anklageschrift mit allen Hauptaktenstücken von Dr. Heinrich Frenzel, Leipzig 1919, Verlag von Theodor Thomas. Preis 1 Mk.

Tie Weltliteratur. Tie neueste Nummer ist R. Kipling gewidmet und enthält Geschichten aus den indischen Bergen.

Ter Feldzug in Ostafrika von Hauptmann von Ruckkesckiell. Mit einem Vorwort von Littow-Vorbeck. Herausgegeben von der Deut­schen Kolvniak-Kriegerspende. Hugo Barmühler, Verlag. Berlin-Lichterfelde.

Woran glauben wir evangelische Christen? Von Universitätsprofessor I). H. H.

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fiettung nickst statt. Tie Ausfuhr vrm Kartoffeln 1 aus einem Kommunalverband ist nur mit Geneh- < migung des Vorstandes des Kvmmunalverbandes 1 urib die Ausfuhr aus Hessen nur mit Genehmegung der Landeskartosfelstelle zulässig. Tas JMnbictcn unö der Verkauf der Kartoffeln an andere Per­sonen als an die von dem Lwmmunalverband Be­auftragten ist, abgesehen von den Fällen, in denen ein Bezugsckein ausgestellt ist, verboten. Ebeuio ist der Enverb von Kartoffeln, abgesehen von den Ällen, in denen ein Bezugsckem ausgestellt nt, bei anderen Stellen oder Personen als den von b?n1 Kommunalverband Beauftragten, untersagt. Be­zugscheine sind in der Regst nur füjr aus dem Bezirk des Kommunalverbandes zu liefernde Kartoffeln auszustellen.

Beschlagnahme von Baumaterial.

Zur Herstellung der dringend notwendigen Baustoffe und deren zweckmäßigen Verteilung sind besdilagnahmt: 1. Sämtliche vorhandenen und neu- erzeugicn sowie nadi Hessen eing.sührten Mengen von gebrannten und an Deren künstlichen Mauer­steinen und Tachziegel aller Art (insbesondere ge­brannte Hohlsteine, Kalksandsteine, Schwemmsteine, Sdlack-ensteitte, Zementstcme, nicht Zementröhreu>, die als Bor- oder Hintermauerftcine, Hartbrand- stcine, Klinker, Verblender, poröse Steine, Tecken-, und üochisteine, Formsteine, Tachziegel Verwendung finden können, sowie Trainageröhren aus Don, 2. Portlandzement, 3. Bau kalk. Don der Beschlag- nahmeanordnmtg werden betroffen: Natürliche oder juristisck'e Personen, gewcrblvchte oder landwirtschrft- lickl- UnternebmcT, öffefftlichrechstliche Körperschaf­ten oder Verbände, die die Gegenstände erzeugen oder mit ihnen handeln. Besdilagnahmt können jederzeit auf Antrag werden die bei Bau- lwrrn oder sonstigen VerbrMtchern lagernden und in unwirtschaftlicher Weise zurückgehaltenen Bau- stoffart^n. Tic Freigabe erfolgt von Ziegel- crzeugnissen bei Mengen bis zu 3000 Back­steinen, 1000 Tachizregeln tntb 2000 Drainageröh- oen je Monat und Baustelle, Ze m e n t bei Mengen bis zu 500 kg = 10 Sack je Monat tmd Baustelle, Kalk bei Mengen bis zu 400 kg = 10 Sack je Monat mtb Baustelle, durch die für die Verbrauihs- stclle zuständige Bezirkswohnungskom- missarc (im unbesetzten Gebiet Kreisdirektoren)- im besetzten Gebiet die Kreisäm 1er, nach Vor­lage einer ortsbehördlicken (Bürgermeisterei^ be­glaubigten Tringlickststtsbescheinigung. In Städten über 10 000 Etnwohnern l)at die Freigabe auf Grund einer von dem städtischen Baupolizeiamt ausgestellten Tringlichkeitsbescheinigung durch den Oberbürgermeister zu erfolgen. Tie Frei­gabe aller über die vorgenannten Zahlen hinaus-, gebenden Mengen erfolgt durchl die >von der Bau-- ftofsverteilung ermächtigte Baustoffbeschaf- f un g s stelle für Hessen in Frankfurt a. M., Obermainstraße 51, Telephon Hansa 9284. Tie Freigabe erfolgt zmtäck>st nur für: Kleinwohnungs­bauten (9tcubauten, Umbauten, Einbaut en oder '?lusbesserimgen^>, landwirtschaftliche oder bergbau­liche Betriedsgebäude oder Reparaturarbeiten, ge- nerblichic und industrielle Bauten, soweit sie derVersorgnngdesVvlkes-mitGegen- ständen des täglichen Bedarfes die- n c n. Von den angeführten Bauten gelten ohne weiteres als dringlich, alle Wohnungsbauten, die durch, staatliche Baukostenzuschüsse oder aus an­deren öffentlichen Mitteln unterstützt werden. Alle übrigen Bauten und Ausbesserungen bedürfen cinesl besonderen Nachweises ihrer imbedingten Tringlich^

m in äste r hat der Nativnalversammlung eine Denkschrift zur Valuta frage zugehen l rsftn, die deren Entwickelung während ter Kchiegsjahre * behandelt und dann ihre jüngste völlige Entiver- tung und ihre Ursachen und Wirkungen besprüht. Maßnalimen zur Hebung der Valuta seien innere Ruhe und Ordnung, geregelte Arbeit und strenge Sparsamkeit, ferner eine bessere Regelung der Ein und Ausfuhr und die Wiederherstellung der Zoll­grenzen im Westen. Alle Finanzgeschäfte mit dem Auslande müßten der Kontrolle des Reichsftnanz Ministeriums unterworfen werten und die d?utsck)en BanNeiter müßten rege Fühlung mit ter Finanz­welt des Auslandes nehmen. Rottvendig. sei eine große internationale Anleihe zugunsten ter Länder mit entwerteter Valuta. Rohstoffe müßten uns auf Kredit oder gegen besonder: Zahlimgs- erleichterungen geliefert werten. Tas geschvun- bene Vertrauen des Auslandes zu uns würde wiederkehreu, wenn geregelte innerpvlitische Ver­hältnisse gesckwffen sind. Erforderlich ist auch bad Ente der Kapital- und Stenerftucht.

Die Zuckervcrsorgung.

Berlin, l.Ok.. Der Reichs rat beschäf­tigte sich gestern u. a. mit dem Entwurf einer Verordnung über den Verkehr mit Zucker. Ein Berichterstatter erklärte, es seien nock) nickst halb soviel Zucker-rüben an gebaut wie im letzten Friedenswirtschastsjahre. Daher könne mau nur mit einer Zuckererzeugung von 8 bis' 9 Millionen Doppelzentnern rechnen. Die Vertreter mehrerer Regierungen sprackien sich gegen die geforderte Preiserhöhung aus.

Eine empörende Verhaftung in Posen.

Bromberg, 30. Sept. (W.B.) Das Mit­glied der preußischeu Landesversammlung, Gstwerk- schaftssekretär Stössel, ist in der Nacht von: Dvunerstag zum Freftag in Posen ohne jeden ersickstlickstn Grund verhaftet worden. Er wurde nacksts gegen 1 Uhr im Hotel aus seinem Bett geholt und unter Bedrohung seines Lebens wie ein gemeiner Verbrecher nach dem. Polizei- gesängnis geschleppt. Erst auf den energischen Ein­spruch seiner Posener Parteigenossen und nach umständlidstii Vernehmungen und Rückftagen ist Stössel wieder freigelassen worden.

Oberbürgermeister Koch-Kassel zum Ober­bürgermeister von Düsseldorf gewählt.

Essen, 30. Sept. (WB.) Tie StadtveMrd- netensitzung wählte Oberbürgernveister K-och- Kasfcl zum Oberbürgermeister von Tüsseldorf.

Fiume.

Bern, 30. Sept. (W. B.) Wie auc- R 0 111 berichtet wird, hat die Regierung die Abspei-rung von Fiume durch Karabinieri verschärfen lassen.

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