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Unverzinsliche Lose.
4
>42
6.25
129.-
101.50
lündb. ab 1908
46
LaudeS-Hyp. Bank (Ser. 12—13 .
4
290.10
34.90
>. Kreditbank Pfandbc. T-V
41/, Landw.
Kommunal ©er.Iit.n nnk. 1909
do.
88.50
Lit. N-P .
4
Fr. 400
Fr. 400
158.80
tyr. auu —, t>. st. 100 1375.
3*/, Casseler Canbts»$rebitaii|t. unk.
Lire 30
Industrie« Aktien.
3%
94.50
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4
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Reltenmcyer
112.
Stern(Odcrr.) 1192.
do.
4 Preuß.
S.'lv'lündb'.ab. 1908*
175
II
7
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Pfandbriefe.
do.
do.
Scr. 6 unk. d.
39.30
Ser. 7 iwf. b. 1913
unk. b. unk. b.
4
4
4
ab 1905
ab 1907
b. 1912
b. 1914
8% 4
Franks. Hof r. 105
Neue Boden r. 102
107.50
138—
563.
476.
8 10*/. 87 < 77,
7 7
unk. unk. unk. unk.
b. b.
1909
1911
mitgeteilt von der
37, 4
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alt. K. Rbl. 100
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Llektr. Böse Borz. „ Allgem. Berliu
Vdijmcyev . -
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198—
Lest. »Ung. Bank Oey.-Länderbank Oest.-Kredil-Anstalt
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Masch. Kleyer. w Gritzner .
600/1200 M.1000
. M. 600 ö. st. 200 B.fL200 c.fl. 200 600/1200 . t-st, 350
3 Hamburger v. 1866 . .
3 Holländische Kouisti. v. 1871
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unk. b. 1914 Kommunal.
do.
do. do.
1909
1912
1914
1915
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1907
Meuunger Präm. Psandbr. Oestcrr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . .
Russische v. 1866 . . .
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98.50
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161.7s, 125.50
210.—
188.-
138—
192.60
190.75
171.25
118.60
Kr. 1400 c.fl 200 k.fl. 260 M. 1200 Tlr. 200
95.— 95.—
95—
86.50 86.50
115—
115.50
251— 146.— 135.50
lündb. ab 1906 unk. b. 1914.
136.50 176—
128.50 450— 360—
113.90
130— 150— 110.60 135.50 190.50 116.20 176.25
do. do. do.
do S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S.
213.80
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236.90
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1143.80
do. do. do. do« do. do. do do. do. do. do. do.
86— 87.80
95.30 96.10
96.10
96.10 90— 87— 87—
169—
257.-
147—
86.40
86.40
97.80
86.60
«. 14-15 .
Ser.I—II mit. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 .
iu 7-8 .
87.30
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do. do. do. do. dv. do.
do. do. do.
do. do. do. do. do. do. do. do.
Farbwerke Höchst. 632—
KunsiseideFfk.a.M. 63.50
Schudert Siem. <L Halöke 1 Untern. Zürich
berliner Sörfe. Lochmner Guß Buderus Elsen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgiv. Elektr.LichtU.lttast Eschiveiler Bergw. Faxon N/annstadt
, Borz.Akt. Gelienkirch. Brgm. Harpcner „ Hasper Eiseniv. Hemmoor Zement Hlbernia Bergiv, Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . Mülheimer Bcrgw. Nordd.Biollkämm. Oderjchlcs.L.«Znd. Phönix Bergw. . Ryein-Rasf.-Bgw. Rhein. Stahlwerke Ricbect Montan . Schics. Berg-Zink LÜegclin & Hübner Westeregeln Alkali
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„ GrieSh. Elektr.
, Albert . .
D. G. S. Scheide.
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94— 86.30 96.10 96.30 96.10 97.20
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Essekt.. n. Wechsel'». Tlr. 100
BereinSbank , . . M. 600 Liflonto-Gesellschast Ri. 600/1200 Tre-dner Bank. . M. 600/1200
Universitäts-Nachrichtei*.
— Wie uns aus Greifswald gemeldet wird, hat der ordentliche Professor der tlasjischcn Philologie an der Artigen Universität Dr. Karl Hosius einen Ruf nach Wurzburg als Nachfolger von Geh. Rat Pros. M. v. Schanz erhalten.
— Ter Nationalökonom Prof. Tr. jur. etphil. Adolf Weber in Köln wird dem Rufe an die Universität Breslau kerne Folge leisten.
do. do. do. do. do.
Hess.
do. do.
830— 116.80 173.75 179.— 153.—
83.30 260.50 285.75 167.30 189— 395.20
176.— 210.70
Lustsehrftahvt.
Versailles, 2. April. Ter Fliegerunteroffizier Fan re ist heute vormittag auf dem Flugplatz Boe abgestürzt und war tot.
Lose.
. Tlr. 100
. f. st. 100
. Llr. 100
. Llr. 100
. Tlr. 50
. h.fl. 100
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Hyp. do. do. do. do. do. do. do.
87 Köln-Muidener . 37,Lübecker v. 1868 2»/,Lütticher v. 1853 Madrider abgest.
Verzinsliche
4 Badische Prämien Serie II.
5 Donau-Regulierung . . .
87, Gothaer Präm. Psaudbr. I .
do. do.
4‘/ Eisenwerke Lollar r. 102 . . .
4*/, Elektr. Werk Homburg r. 103. .
4 D. Atlant Telegraf
Franken-Allee, garant. v. Fcanksuct
Rhein. Ureditbk. A/.600/1000/1200
Rhein. Hyp.-Bank .
Schafs haus. Bankver. .
Südd. Bodenkredit-Bank
Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank
’ do. Hyp.-Akt.-Bk. M.600/1200
it der Eichener Anzeigers
vom 3. April (915.
wanderten und zum Teil stürrnische Wurde im geiolgc hatten. Wiederholt stieg schon in geringen Hohen von 500^ Meter die Windgeschwindigkeit auf 20—30 Selundemneter. ^-cr Verlust eines Z-Schiffes war auf diese Wirbel Mrückzusuhren 3n ben lebten 10 Tagen des Monats breitete sich hoher Luftdruck über Rußland aus, der eine Reibe heiterer warmer Frühlingstage nnt sich brachte. In vielen Gegenoen stieg am Nachmittag des 31. März die Temperatur auf 22—24 Grad/
Bank-Aktien. I °ivi|dende7^
5.86, 133.80
9 | 192.—
Ungar. Üreditbank . . Unionbauk (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt.
do. BcreiuLbank
47
44 unk. b. 1913 28-30, 32 (tilgb.)
45 (tilgb.) . .
95.40 95.40 95.40 95.40 95.40 86.10
86.10 86.10 87.10
93.70 85.10 97—
92— 95.— 95— 95— ' 95—
95.30 90.—
90.— 86.10
86.10
95.80 95.80 85.80 86.— 86.20 95—
95.— j 95.— I 95—
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115—
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1122 30
247.60
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181.90
149.90
ReichSbank . - . M. 1000/30M 6.491
Frankfurter Bank . . M.1000 v Badische Bank . . . Tlr. 100 6.50
8*/t do.
37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K< u. L.
87, do. do. „ M. N. P. . .
Diverse Obligationen,
4 BuderuS r. 103 ......
41/, Dtsch. Luxemd. conv
4 7, do. r. 102
41/, Eisenb. Renteubant .....
Der StaSmannprores,.
Berlin, 2. April.
Ter flttmüine Bujes, der aus der Strafhaft vorgeführt wird, kommt bei feiner Aussage vom hundertsten ins Tausendste, mtb alle Bersuche des Vorsitzenden, ihn zur Sache zurückzuführen, fruchten nichts. Er erklärt stets und ständig: Herr Präsident, Sre müssen mich reden lassen, das gehört zur Saä)c, ich komme sonst ganz heraus und kann gar nichts mehr sagen. Im Mar 1310 habe ich M Berlin den £>errn v. König gesehen, den ich in Lavos kennen lernte. Er wußte in Berlin Bescheid, und ich fragte, wo man gut essen fönnc. Wir gingen dann in mehrere Weinlokale in der Leipziger Straße, und wir haben dort sehr gut gegessen, 0 ja, sehr gut. (Große Heiterkeit.) Bors.: Ja, ja, daß gutes Essen eine Rolle spielt, wissen wir ja. Zeuge: Jawohl, Herr Präsident, wenn ich daran denke, wird mir ganz stau. Ich schmachte jetzt bei Brot und Milch im Gefängnis. Staatsanlvalt: Tas Gefängnis ist eben keine Vergnügungsanstalt. Zeuge: Allerdings, das merke ich. Später traf ich den Herrn v. Tippe auf der Rückfahrt von Rathenow. Es ist unwahr, daß ich ihn ansprach, er sprach vielmehr mich an. Als wir in Berlin an- kämcn, fuhren wir nach dem Fürstenhof, wo wir König trafen. (In diesem Augenblick niest der Gerichtsschreiber. Bims: Tas, was ich gesagt habe, ist wahr, der Herr hat es beniest: entschuldigen Sic, Herr Präsident, ick bin abergläubisch, ich kann Nicht dafür. — Große. Heiterkeit.) Ter Zeuge fährt fort: Bei dem Frühstück haben wir zwei Flaschen Sekt getrunken und einige Schnäpse. Betrunken war Tippe nicht, der konnte acht flaschen allein austrinken, ohne daß es ihm schadete. Ein deutscher Offizier trinkt drei Rumänen unter den Tisch, das ist eine Kleinigkeit für ihn. Nach dem Frühstück sind wir auf Stallmanns Zimmer gegangen, wo ein Spiel vorgeschlagen wurde. Nachdem wir über das Bridgeproblem gesprochen hatten, haben wir Rouge et JNoir gespielt. Erst spielte Dippe nicht mit, sondern Niemela. Als Dippe eintrat, wurden die Einsätze für Niemela zu hoch, so daß er ausschied. Bujes geht dann auf das Spiel ein und gibt eine ähnliche Darstellung wie Stallmann. Ich reiste noch am selben Tag mit dem Nordexpreß nach Brüssel und ein paar Tage später nach Paris. Dort traf ich Stallmann, der mich mit seiner Frau bekannt machte. O, Herr Präsident, ist das eine charmante Frau, ich war ganz elektrisiert, als ick sie sah. Ich war froh, daß mich Stallmann einlud, bei ilmr zum Essen zu bleiben. Stallmann erklärte mir nun, er lstitte so viel bei mir verloren, und ich müßte ihm doch Revanche geben. Selbstverständlich war ich dazu bereit und wir spielten Ecarte. Ich bin sonst em guter Scarts-Spieler, aber da hatte ich Pech. Ich verlor eine Unmenge. Stallmann gewann sein ganzes Geld zurück und noch mehr. Ich wollte ihm kein Bargeld geben und gab ihm Tippes Wechsel. Erst wollte er ihn nicht nehmen, er nahm ihn dann aber doch. Ter Zeuge erzählt dann die bereits bekannten Tatsachen.
Nach einer ganzen Reihe von Fragen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung, die ziemlich belanglos sind, wurde die Weiteroerhandlung auf Donnerstag früh 9 Uhr vertagt.
Als nach der Vertagung Bujes wieder abgesührt werden sollte, trat er an den Pressetisch und sagte: ,,Meine Herren! Ich bitte Sie, behandeln Sie mich nicht so schlecht in der Presse! Haben Sie Ndttleid mit einem Unschuldigen!"
Berlin, 3. Llpril.
Ser. 10
Hyp. V. Zf'. lündb. ab 1905 . .
In der heutigen Verlmndlung wurde der Leutnant v. Dippe als Zange vernommen, der gegenwärtig in einem Inster bürg er Ulanenreginrent steht. Er schildert, in welcher Weise er Niemela, Stallmann und Bujes kennen lernte und wie das Spiel im Fürstenhof in Berlin zustande kam. Der Zeuge behauptet, daß er etwas cuigetrunken gewesen sei, so daß er sich, auf einzelne Vorgänge nicht mehr genau erinnern könne. Erst später ist dem ZeuMM der Eindruck gekommen, daß falsch gespielt worden sei, weil er kleine Beträge gewann, die großen aber stets verloren habe Der Zeuge hat dann den Wechsel über 80 000 Mk. ausgestellt, den Stallmann an sich nahm. LLeiter schildert der Zeuge, wie Bergest zu ihm kam und ihn darauf aufmerksam machte, dap er den Wechsel nicht zu bezahlen brande, da falsch gespielt worden sei Später wurde dann der Zeuge vor dem Untersuchungsrichter eidlich über die Spielgeschichte vernommen. Er verschwieg dabei, nachdem er sich mit seinem RechtsbeistaTid besprochen, die Anwesenheit Niemelas beim Spiel, weil er diesem versprochen batte, ihn zu schonen. "Nach einiger Zeit erhielt der Zeuge einen Bries aus London von einem angeblichen Herrn v. Bredow, worin er aufgefordert wurde, einmal nach London zu kommen, um etwas zu besprechen. Es handle sick) um seine Aussage vor dem Untersuchungsrichter. Der Zeuge ist nach weiteren Drangen schließlich auch nad) London gefahren und hier entpuppte sich der Herr v Bredow als der Angeklagte Kramer. Er beutete an, daß die Geschichte aus der Welt geschasst werden könnte, wenn man Niemela die Mittel gebe, auszuwandern. Niemela habe die Msicht, als
anstatt . . . 654.— Holzvcrkohlg.-Äcs. 341.50 Di. All. Tclegrapy —
Wetterschau.
Tie normale Wärmezunahme pflegt im April langsamer als im März zu erfolgen. Während im März die Temperatur um rund 4 Grad ansteigt, erhebt sich im Dlpril bas Queckftlber nur etwa um 3 Grad vom 1—30. d. M. Die mittlere Monatstemperatur des Llpril liegt in Mittel- und'Süddeutschland zwischen 9 und 10 Grad gegen 4—5 Grad im März. Die Nachmittagstemperaturen können gelegentlich schon zu hochsomMerlid)en Betragen ansteigen So stieg im 4lpril 1862 die Wärme am 26 bis auf 29 Grad und 1865 kamen sogar 5 Sommertage vor (höchste Tageswärme über 25 Grad). In gleicher Weise kommen aber auch häufig noch extreme Nadsttemperaturen zur Beobadftung. iob4 sank die Temperatur am 8. auf 4—5 Grab Kälte. Im ^^ch- schnitt bringt unser Klima noch 1—2 Frosttage.(6 im April 188/). Die mittleren Monatstemperaturen der widrigsten deutschen me- teorolog. Stationen ermd>eit folgende Beträge: Aachen 9,2, Karlsruhe 9,7 Straßburg 9,0, Stuttgart 9,6, Münd)en.' 7,5, Weilburg 8,2, Frankfurt a. M. 9,7, .Hamburg 7,4, Berlin 8,7, Brom- berg 6,9, Königsberg 5,7 Grad. Der Osten L.eut>d)lanbs ist demnach rund 4 Grad kühler als das klimatisd» beüorjugte warme Rhein- und Maintal Mittel- und Süddeutschlands.
.Int G r 0ßh er z 0 g t nm .Hessen ist die War nietie r- teilung folgende: Darmstadt 9,0, Giesten 8,4, Bad-Nauheim 8,2, Mainz 9,7, Offenbach 8,4, Schotten 7,5, Worms 9,4, Alzeh 8,2 Grad. Der letzte Frost tritt im Mittel an folgenden Tagen ein: Darmstadt am 18., Gießen am 30., Bad-Nauheun am 25., Mainz am 4., Offenbad) am 21., Sdjotten am .30., Worms am 14., Alzeh am 21. April. Der ab folut letzte Frost wurde von 1901—1910 an folgenden Tagen beobachtet tReihensolge der Stationen wie oben): am 8., 20., 15. Mai, am 21. April, am 3., 24., 3., 15. Mai.
Neckst unfreundlich pflegt der Wril ut den Berg läge n zu verlaufen. Seine Monatstemperatur beträgt an dem Brocken 0,8, dem Feldberg (Taunus) 3,5, Schneekoppe — 2,1, Zugspitze — 7,7 Grad. ,
Bezüglich der Nieder schl ä g e gilt der April alst rocken. In manchen Gegenden Deutschlands ist er der trockenste Monat des Jahres. Seine durchschnittliche Regenmenge beträgt in Frankfurt a. M. 34, >harlsruhe 53, Straßvurg 1. E. 49, aus dem Brocken dagegen 107 Millimeter (meist Schnee).
Für Dessen gelten folgende Niederschlagsmengen: Worms 34, Mainz 38, Bingen 33, Bensheim 48, Gernsheim 37, Darmstadt 42, Offenbach 32, Schotten 55, Bad-Nauheim 36, Gießen 38, Alsfeld 47 Mllimeter.
Die Wftterung des vergangenen. Marz war der Entwicklung der Vegetation außerordentlich günstig. Abgesehen von unbedeutenden Nachtftösten war ganz Deutschland vom^ 4. Marz ab ft astfrei. Ern voM westlichen Meere quer durch den Kontinent ziehendes .Hochdruckgebiet brachte in den ersten Märztagen die letzten stärkeren Fröste. Am 2. März sank die Temperatur in Aachen auf -2, F-ranksurt - 4, München - 6 Königsberg — 12 Grad. In einzelnen Gebieten Ostdeuftchlands (Maggra- bowa, Osterode) Farn' sogar 16 Grad Kälte vor. Als dann aber am 3. Mai intensive Zyklone im Westen erschienen, muhte sich eine lebhafte Zufuhr warmer Südwestwinde nnstellen, die auch Niedersckstäge brachten. Bis zuM 20 d. M. folgten sich dann fast ohne Unterbrechung tiefe Luftwirbel, die ostwärts über Europa
vermischtes.
♦ Postscheckschwindel. Aist 22. März vormittags zwischen 9—10 Uhr sind vom Konto ciner.Leipziger Firma 2 0 00 0 Mark beim Postscheckamt in Leipzig auf Grund zweier gefälschter Schecks abgehoben ivorden. Die Mszahlung ist in Tausendmarkscheinen erfolgt. Tie Nachforschungen nach dem Schwindler, der sich zur Abhebung des Geldes vermutlich einer Mittelsperson bedient hat, waren bisher erfolglos. Die Person, die die Schecks zur Einlösung gebracht hat, wird wie folgt beschrieben: Alter: 30—35 Jahre, Größe: 160—165 Zentimeter, Gesicht: frisch, Bart: Spitzbart, blond bis rötlich. Mrt Gold eingefasster Klemmer, modefarbener Ueberzieher, weicher Hut. Sickteres Auftreten. Auf die Erniittelung des Töters und die Wiedererlangung des ersckpvindelten Geldes hat die Ober-Post- direktton in Leipzig eine Belohnung von 8 0 0 Mark ans-
^Preisherabsetzung für M etalldr ahNampen. Wie uns mitgeteilt wird, halt die S ie m ens u. Halske Ä kt i enge stell schäft die Listenpreise ihrer Wotan- und Tantal-Me- talldrahtlampen um 2 5 Pr 0 z. b c ru nt e r g cf cfet.
* Tragische Todesfälle, In Löbejün bei Halle (Saale) scheuten die Pferde zweier Möbelwagen. Zwei Kinde r der Familie Z a g 0 r a, die bereits iin Vorjahre zwn Krnder durch Ertrinken verloren hatte, wurden getötet. Zwer Frauen wurden verletzt.
* In der Verzweiflung. In Brandenburg an der Havel vergiftete die 21jährige unverehelichte Beckmann ihr HÄ Jahre altes Mädchen. Sie hat die Tat wahrscheinlich in der Erregung begangen, da der Vater des Kindes am Samstag heiratete. Das Mädck>en wurde verhaftet.
* Wegelagerer. In Barmen wurden neun l>olländische Viehtreiber, die eine Wirtschaft ausplünderten, von der Polizei nach einem heftigen Kampfe überwältigt.
* Ehrung einer Maschinenfabrik. Der Firma PH. Mayfarth u. Co., der Fabrik landwirtschaftlicher Maschinen tn Frankfurt a. M., wurde erneut eine Ehrung zuteil, indem man einer Straße int neuen Osthafengebiet den Namen „Mah- f arth^-S t raß e gab. ,,
* 'Aus E sch a. d. A l z e 11 c wird gemeldet: Als der Unternehmer L e f eb'r e am Mittwoch morgen mit einem Automobil nach Sassen he im fuhr' begegnete er Mei. betrunkenen Männern. Beim Versuch, ihnen ausMweichen, ging da>s Automobil in Trümmer; seltsamerweise blieben die Insassen unverletzt. Von den Truntenbolden wurde einer g etöte t, der andere verlor ein Bein.
Listnbahn-Rrnten-Bk. . M. 1090 Fraukf. Hypothek.-Bant M. 1000 do. HhP..Krcd.>B. M. 600/1200
M itttlb. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldfche. kreditb. . M. 300/1200 Siatlb. f.Dtfchl. S.I-VIM. 300/1200
Nürnberg. Dereiusbk. M.300/1200
Flieger nach Argentinien zu gehen. Man einigte sich
Lrhin, daß v. Dippe an Niemela 140000 Mk. zahlen sollte Auf Befragen durch den Vorsitzenden erklärt der Zeuge, daß er diesen Bettag nicht für zu bod) angesehen habe. Argentinien ser cm teueres Land, Niemela mußte sich erst Flugapparate kaufen und schließlid) habe ihm doch Niemela die Hälfte der 80 000 ^ -Gerettet. Der Zeuge wurde, da er sich wegen des Geldes fernem Vater nicht offenbaren wollte, an den Berliner Wucherer Pariser und den Agenten Domarus verwiesen. Der Zeuge schrieb an Lomarus, daß er in kurzer Zeit 140 000 Mk. brauche und darauf fand sich Domarus bei dem Rechtsbeistande der Familie Dippe, dem Redsts- anwalt Rosenstock ein, um über die Verhältnisse der Familie Auskunft einzuholen. ' ,
Ter Redstsanwalt Rosenstock, der darauf als Zeuge vernommen wurde, bekundet, daß er sich zunäckfst so stellte, als ob er auf das Geschäft eingehen wollte. Er habe dies getan, um die Fäden aufzndecken. Zn diesem Zweck sei er auch nach London gefahren und habe mit Kramer unterhandelt. Dieser sei bet seinen Erpressmigsverfuchen sehr vorsichtig gewesen und nad) englischem Gesetz war er, wie er von englischen Kollegen erfuhr, nicht zu fassen. Er habe von seinen Unterredungen mit Kramer die Polizei in Deutschland stets auf dem Laufenden gehalten
Der Angeklagte Kramer verwahrte sich energisd) dagegen, daß er einen Erpressungsversuch verübt habe.
Tie .Verhandlung wurde darauf auf Montag vormittag vertagt.
LU. HyP..ürcd.»Ber.
S. 15.19,21-27,81,34,35-39.
43 unk. b. 1913 . .
Fab.LSchleich. [129.50 Hamb.-Aln.-Pcktft. [148.50 Nordd. Lloyd . . 115.70 SttauaRom.Petr. [150,40
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