Ausgabe 
29.11.1913 Fünftes Blatt
 
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Lnü anüererseus Irioen Die Äenosfenschaften roteöer unter den Geld* fäften, ine die Zenrralkasse nut einrin berechtigten 3uffchlore für eZgenen Verdienst von ocn (^cnofTenftfiaften nehmen mutz Ich befürchte, beR rin hessisches Staa» nftitut sich ähnlicher Geschäfts Grundsätze wie bk Ireufoenfaii'e bedienen mut- unö wenn baä In Itxtirt nicht direkt als ein gemeinnütziges gegründet und auf einen geringen TivchendenAnspruch zug^schnrtten iottö, cs den Ofcnon-nr schafttn auch nicht al(w billige Geldsätzc ein rau men kann.

Tre Antragsteller übersehen idcutt die (Gefahr, die ein Staats- Irrihtrnrirtut für die S c l b ft ä n b 1 a f c 11 Der (Genossenschaften haben nrufe. Erfreulich ist, haß bir Vürttembergifchen Handels fanrmern und Die Handwerkskamm-nm und schließlich die Württem bergischc Zentralstelle für (bewerbe und Handel es vor wenigen Monaten abgelehnt haben, den den landwirtschaftlichen Kredit­genossenschaften schon früher eingeräumten Staatskredit von einer Million Marl zu erhöben, .ind dabei betonten, daß auch ein Bedürfnis für eine Landesanstalk ur Gewährung von Kredit an den Mittelstand in Handel und Gewerbe nicht vorliege. Mit der einmütigen Ablehnung eines ähnlichen Antrages, wie er jetzt den hessischen.Landsiändeii vorliegt, haben die befragten «reite fanb- netan, daß sie die Selbständigkeit der Genossenschaften, ihre ^clbst- verwaltung und Selbstverantwortung erhalten sehen mochten, und daß sie auch Vertrauen in die eigene Kraft dieser Genossenschaften haben.

Landwirtschaft.

Vertilgung der wilden Kaninchen.

Die im vorigen Jahre getroffenen Anordnungen zur Belämpfung der Kaninchenvlage waren nach eingegangenen Berichten der Großh. Lberforstcreien an die Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung von gutem Erfolg. Trotzdem war das Jahr 1913 der Kaninche»Vermehrung wiederum recht günstig, sodaß abermals besondere Bertil gunstSmatznahmen im Interesse der Landeskultur not­wendig erscheinen. ,

*£ic Forstbehördc hat deshalb angeordnet, auch im kommenden Jahre ekne ausreichende Verminderung der Ka­ninchen überall da zu veranlassen, wo die Voraussetzungen zu einem Einschreiten der höheren Polizeibehörde vorliegcn. In Domanialjagdcn ist die Tomanial-Verwaltung befugt, wilde Kaninchen durch das Forstpersonal abschießen oder auf andere Art vertilgen zu lassen, falls nach Aufforderung zunr Abschuß oder sonstiger Vertilgung der Iagdpächter nicht oder nicht in ausreichendem Maße nachkommt.

Aach Artikel 28 des Iagdstrafgcsctzes ist es dem Jagd- bcrechligten nicht erlaubt, sich zum Fangen von Kaninchen einer F a t l c zu bedienen. Es soll daher im Falle polizeilichen Einschreitens der Gebrauch solcher Fallen zum Kaninchcn- fang ftattfindcn, die den Forderungen des Tierschutzes Rech­nung tragen. Tie Großh. Obcrförsterei Langen hat eine M u st c r f a l l e hergestellt, mit der jetzt Versuche über einen zweckmäßigen Kaninchenfang angcstcltl werden und demnächst zur Verwendung kommen füllen. Sollte trotz verstärkten Ab­schusses und Fangens keine ausreichende Verminderung der Kaninchen stattfinden, so ist während des Frühjahrs und Sommers das Vergiften mit Schwefelkohlenstoff zu empfehlen.

*

Vortragskursus für praktische Landwirte in T arm ft ab t. Januar 1914. Der schon seit einer längeren Reite von Jahren aEgebaltenc Kursus wird in diesem Winter vom -9. Januar in Tarmftabt abgehalten werden. Als Referenten auf den verschiedenen Gebieten der landwirtfchastliclfen Technik, der landivirtichaftlichen Betrielslehre und der Volkswirtsclstfft sind folgende Herren gewonnen worden: ES werden sprechen: Herr Prof. Tr Pohle-Frankfurt a. M. überDie neuere Entwicklung von Großbetrieb und Kleinbetrieb in der Landwirtschaft": Herr Prof. Tr. Muth-Opvenheim über die FrageWelche Urfadxn haben die 191.3er Mißernte im Weine bewirkt und wie ift denselben zu begegnen?": Herr Geh. Hofrat Prof. Tr. P. Wagner-Darmstadt überTie Kalidüngung der Kulturpflanzen": Herr Direktor Scku- mackrer Köln überTic Zuckst «des kaltblütigen Pferdes": Herr Prof. Tr. G/isevins-Gießen überDie Fortschritte des Pflanz-en- bans int letzten Jahrzehnt": Herr Pros. Tr. Kracmer-Hobenheim überZiele in der Rindviehzucht": Herr Prof. Tr. F. Lehmann- Göttingen überTic Ernährung der Zucht- und Mastschweine": Herr Geh. Hofrat Prof. Tr. Ebler-Jena überEinige fmchtige betriel'sUnrtschaftlicbe Fragen".

L ratsch iffahrt.

Zur Katastr 0 p fc bes Marinelu ftschtsf eS.

Welches find die Imacfien der Katastrophe von Jolfannis- ihal, der das Marinelnffschisf zum Opfer siel? Diese Frage beantwortete Professor Alex. Baumann, Lehrer,für Flug- technik und Lustschifsahrt an der Stilttgatter Technisckstn Hoch

schule in einem Vortrag, der in Der Iahresvcriammlung^b.s «ürttembergiftben Ingcnieurvcreins gehatten wurde ~vt _\aT leaunqcn Professor Baumanns, der zunächst über Die ,reuetr-qc^ fahr bei LuftfchrEcn un allgemeinen sprach, stützten iud bezüg­lich brr Ior-annisthaler statastrooh: auf experimentelle Forschungen, Die beim Luftschiffbau Fnebrichsyafen unter­nommen worben sind. . ,

Tiefe Experimente erstreckten sich vor allem auf cremte: lunger. Darüber, unter welchen Voraussetzungen Knallgas m die Nähe der Motoren gelangen kann. Zu die,em Zweck wurdm in Da» Innere eines Lumchiffkörvermodells Rauchkörper gelebt unb ber Der Luftschiff hülle alsdann entströmende Rauch mar kette bei diesen Untcriudningcn ixen Wafferitoff, der einem in ber Fahrt bcfinDlicbcn Lufrich sie eifr.ncitbi. Man wollte mir bicfe Seife feststet len, ob ber Wasserstoff, nachdem er bic Hüllen des Ballonkörpers verlassen hat, ohne weiteres entweicht, und wie Ansammlungen des Wasserstoffes entstehen können. Bei all die­sen Versuchen hat sick nun gezeigt, daß ber Rauch unb mithin auch Wasferitoff, ebenso wie bie mit ihm ausströrnendc Luft ,0 fori von dem Luftstrom, in dem ein Luftschiff dahin,ckwebt, erfaßt unb nach hinten entführt, gleichem verweht unb Der flüchtigt wird Aber unb bas ist bas Wichtigste an Den Er gebmven dieser Untersuchung nur dann reißt ber vorbei- ziehende Luftstrom das Gemisch mit sich fort, wenn an der Gondel feine Schutz wand angebracht ist. Bei den angc stellten Experimenten hat es üch nämlich gezeigt, baß beim Bor- handensem einer Schutzwanb ober eines DinbsckstrmeS der Rauch sich dickt bei der Gondel ansammelt. In ganz gleichgearteter Form mischt sick also bei einem Luftschiff, denen Gondeln mit Schutzwänden versehen sind, der aus der Hülle austretende Wasser­stoff mit den nach hinten treibenden Luftwirbeln: cm Gemisch von Wasserstoff und Luft erfüllt bann nicht nur die ganze Gon­del und umhüllt bic Motoren, fonbern dieses Gemisch zieht auch als lange Schleppe hinter der Gondel her, wie es sich an den Versuchen mit dem Rauck der dem Luftscküffkörper entftrömtc, deutlich zeigte. Alle diese Versuche wurden durch photogra­phische Aufnahmen festgehalten und in Lichtbildern wie­dergegeben, an denen man deutlich erkennen konnte, wie der Rauch, durch den der Wasseritoff markier wurde, ohne Wind- schirm o7;ne weiteres fottgeweht wird, während die Win d- schirme sosott eine Ansaugung des Rauches und al)o bei einem fahrenden Luftschiff des Knallgases bewirken. Daraus erflärte es sich, betonte der Vortragende, daß die Katawrovhc des Ma- iinelustschifses eintreten konnte, ja eintreten mußte, obgleich im Betrieb der Motoren nicht die geringste Störung erfolgt war.

(ScrtcbftfaaL

10. Aachen, 27. Nov. Tas Schwurgericht verurteilte heute Nackt den zu Beggendorf geborenen 23 Jahre allen Arbeiter Mar­tin Stecgers und die 38 Jahre alte zu Barmen un Landkreise Aachen geborene Witwe des Ackerers Koch, zuletzt auf Gut Dlaustrin in der (Gemeinde Uebach wohnend, zum Tode und zum dauernden Verlust der Ehrenrechte. Außerdem wurde die Witwe Koch noch wegen vcrsucksten Giftmordes in drei Fällen zu fünf Jahrni Zuchthaus verurteilt. Tic Seiden Angeklagten wurden überfühtt, in Der Nacht zum 21. Juli d. I. zu Blaustem gemein­schaftlich unb mit Ucberlegung den Ehemann der Koch, den Land­wirt Peter Josef Koch getötet zu haben. Ferner wurde fest- gcstcllt, daß die Witwe Koch allein im Jahre 1913 in drei ver­schiedenen Fällen ihren Ehemann zu töten versucht hatte.

vermischtes.

* Die B erliner Gepäckträger tragen, um sich den Reisenden besser kenntlich zu machen, an den Mützen ihre Nummer, während in anderen Direktionsbezirken noch die alte BezeichnungGepäckträger Nr. .. die von Fremden weniger verstanden wird, üblich ist. Ein Ministerialerlaß ordnet jetzt an, daß die Gepäckträger fmutig überall, wie in Berlin, Mützennum- mern aus weißen Ernäillcziffern zu tragen haben.

* Fünf Arbeiter verbrannt. Aus der Schiffswerst in Helsingfors brach auf einem Dampfer während der Arbeit Feuer aus. Fünf Arbeiter sind in den Flammen umge­kommen, zwei erhielten schwere Brandwunden. Tas Feuer wurde bald gelöscht.

* W i r warnen Zu ziehende. Man schreibt unS: Aus San Franzisko koinint troniVerein christliclier Jungfrauen" die Warnung an die gesamte Frauenwelt, nicht irgendwo eine Stel­lung in der Hoffnung auszugeben, daß bic bevorstehende Welt­ausstellung (Megenheit zu besserem Verdienst bieten würde. Es sind jetzt bereits an Ort und Stelle mehr Frauen vorhanden, als für die Ausstellung Verwendung finden können und bic Un­glücklichen, die etwa jetzt noch Zuströmen, mögen dem tiefften Elend verfallen. Auch der genannte Verein besitzt dagegen keine aus­reichenden Mittel und warnt daher vor Zuzug.

* Vorsichtig. Im französischen Badeort Tieppe hatte die Badepolizei folgende Verordnung erlassen:Den Badewärtern wird hiermit anbesohlen, wenn eine Dame in Gesahr des Ertrinkens

gerat, bieieioe am StlciDc za ctiunea uiu nicht au x'-iau.i, weil die'e gewöhnlich in ber Hanb des banad) Greifenden Zurück­bleiben." ,

Tiner von 1 bis 4 U br."Sie, Kellner, kann mar benn nct mal a halb Ständchen Bause machen? Er- ist mir Mit* möglich, drei Stund' hinterLnamrer m essen!"

Handel und verkehr, Volkswirtschaft-

* Tic «Mechanisch-Technische ik1 a t c r 1 a l p r ü * fungSanstali an ber Teck ' iscken vockickulc -u T a r m n a b t, nxl i mit der Prüfung von Mil en vöt. m Seilen. M.tten, Riemen, Zement, ; :u.i, jiatürlicb::i uno t um - lichen Steinen, Lei unb äbnlidcu Material.

soeben ihren 4. Jahresbericht. Tanadi ist die An,ahl der erledigten Anträge, itrie auch stets in den Vonahr.n. rotehenim gc.va..- /1 Ter Tätigkeitsbcircht erwähnt eine Reihe von Prüfungen, lodete beiünD<r-? allgemeinere? Fmeressc bcan orucken birftta S> nrir- den z B. für Luftschiisbauzweckc verschi bene Leichtrnetallsotten. geprüft, deren Festigkeit nahe u die Festigkeit von Eisen erreichte. In einer Unfalliadr. mddvbcn T00 ein.- M. trur herbrige- rührt hatte, koniue nackgewiesen werden, daß ber Unfall nicht aut das betr Material .uruckzufuhrrn ivai Tas Mattr-.al einer ge­brockten en Kürbclwelle erwies sich bei der Br.innig al geeignet. Ter Bruch war demna.. nickt au

sallsizc konstruktive Mängel ober Betriebsv.rhöltni s. lurückzu- führen. Ein zur Prüfung eingesmck:er Zement zeigt.- sich als durch­aus minberivertig. Von einer Firma wurden zur rergleichenden Prüfung '"wci ihr angebotene Zu: ntorten ringe schiel. Bon diesen beiden Zcmentsottcn, bie im Preise nur sehr^ unwesentlich ver- sck.-den gewesen sein dürften, zeigte die eine Sorte eine Mörtel- festigkeit von 276 kg qcm, bic au3 r nur von 158 kg qcm. Man crfrmit daraus, wie wertvoll Derartige Präningcn für die Abncd- mer sind In einem Falle war das günstigste Beton Misckuuias- Verhältnis bei glrickbleibender Zementmenge und Peränberter Mi- scknmgsart der Zufö läge festzustellen. Tic gefundenen Trucffeüig- keitswette lagen zwischen 333 und 414 kg/qcm. Hieraus friicbt man, wie bei der Anwendung der gleichen Zcmcntmengc unb znx ck- mäßiger Wahl ber Zuschläge die Betonfestigkcit sich crln-blid) steigern laßt. Von einer Firma nnirben zwei Sorten Raoialkamiimcine eingesandt, welche in der Preislage keinen rocient!idxn Unterschied ausgewiesen haben bürsten. Trotzdem war die Truclicstigkrit der aus der einen Stciniortc hergestelltcn Mauerwerkskörpcr^in Alter von 90 Tagen 205 kg qcm und ber aus der anderen steinsotte hergestellten Mauerwerkskörper nur 106 kg qcm. Tie angeführten Beispiele dürften zeigen, wie wertvoll derartige Materialprilfungen für Handel und Gcivorln', für Lieferanten und Abnehmer sind und von welch wittsck»ftlichcm Vorteil eine sachgemäße Auswahl ber Materialien auf Grnitd einer zweckmäßigen Prüfung ist.

DleQualifäis

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Standesaintsttachrichten

Gießen.

Aufgebote: Nov. 21. Julius Michel, Monteur in Ofießeu, mit Helene Katz in Offenbach a. M. 22. Ferdinand Xaoer SieS- hiancr, Kaufmann, mit Lina Johanna Marie Eugenic Hedwig Günther, geb Bauer, beide in Frankfurt a. M. Peter Schmidt, Schlosser in Hannes, mit Maria Zicrlcin in Gießen. Lorenz Bcrckcnkops, Bergmann in KwvscrdrOi, mit Anna Lina Habig in Gießen. - 24. Paul Albert Frick, Eisenbahnschaffner, mit Alwine Marie Martha Rerhäufcr, beide in Klein-Linden. Heinrich Wil- heim Strack, Maurer, mit Katharine Wagner, beide in Lick. Wilhelm Stark, Taglöhner, mit Anna Elife Katharine Wehrum, beide in Lick. Otto Johannes Schonhals, Rechtsanwalt in Lick, mit Gertraude Suffcrt in Hungen 26. Heinrich Adolf Mohr, Kaufmann, mit Emilie Otto, beide in Olicften. Friedrich August Eduard Worin, Sdiloffrr, mit Auguste Karoline Hcinzrnann, beide in Gießen Philipp Eidcnmüllci. Handarbeiter, mit Maria Geiger, beide in Wersau. Friedriä) Wilhelm Heinrich Fuhrmann, Metz­ger. mit Wilhelmine Schneider, beide in Hamburg. 27. Georg Jakob Reinhcrr, Lehrer in Gießen, mit Alma Psitzenmaier in Frankfurt a M Karl Taliinp, Bahnarbeiter, mit Emilie kfifrher, Leibe in Geiß-Nibda Konrab Torr, Fabrikarbeiter in Lohra, mit Margareta Bölck in Oberweimar.

Eheschließungen: November 22. Eugen Alfred Henke, Handlungsgehilfe in Gießen, mit Maria Stroh in Eifa.

Geborene: November 15. Tem Maschinisten Wilhelm Bricmer ein Sohn, WUhelm Karl. 16. Dem Wirt Jakob Lölrr eine Tochter. Maria Sufanna. 18 Dem Kaufmann Heinrich Werner Fahrenbach ein Sohn, Werner Karl Wilhelm Heinz Dem Metzger Heinrich Leonhard Magner ein Sohn, Walter August. 19. Tem Metzmrmcister und Wirt Marl Mräiner eine Tochter, Erna Tem Kutickci Johann Heinrich Wilhelm Stcvhan Kliffmüller eine Tochter. Henriette Dem Burcauvorstehcr Wilhelm Oiümbcl eine Tochter, Erna Frieda. - 24. Tem Großh. Geometer II. Klaffe Ferdinand Möller eine Tochter.

Gestorbene. November 21 Julius Buch, Rentner, 66 Jahre alt, Roonstraße 21 23. Julie Leib, ged Vogt,

61 Fahre alt, Seltersweg 87 24 Karl Zimmermann, -ckreine.

nteiün. 77 Jahre alt. Neuen Bckue 15. Fakob Kahn, Schneider 60 Fahre alt, Bahn hot nr 20 25. Ernestine Weder, Büglerin,

19 Jahre alt, kleine Mühlgasse - 26 Felix Altmann, Student

der Veterinärmedizin. 27 Fahre alt. Seltersweg 20. Wilhelm Pdilivv Karl Weiß, SdnimcBti, 22 Fahre alt, Wiesecker Weg 23 ">7 Luise Georgine Linkmann. ged. Tiehl, 43 Jahre alt, Wil hclmstraße 43 - Heinrich Bruchhauser, Rentner, 75 Jahre alt.

Molfstraße 6.

Aufgebote: Nov. 13. Friedrich August Jung, Prediger in Al-scid mit Maria El lsabel l> Bormann in Boerd. 20 Ernst Kassa, Fabrikarbeiter ;u Alsfeld, mit Marie Schäfer in Zell.

Geborene: Nov. 13. Tem Taglöhner Christian Bücking ein Sohn, Heinrich Johann Philipp. 11. Dem Schreinergehilfen Karl Friedrich Habermehl zu Düsseldorf ein Sohn, Karl Friedrich. 14. Tem Bahnarbeiter Johann Heinrich Bücking eine Tochter, Anna. 15. Tem Bankbeamten Konstantin Kranz ein Sohn, Josef Albert. 18. Tem Schreinergehilsen Heinrich Rühl ein sohn, Wilhelm. Tem selbständigen Schlosser August Koch eine Tochter, Luise Marie Gertrude. 19. Tem Schncidergehilscn Heinrich.Hölscher ein Sohn, Johannes Otto 21. Tem Lehrer Jakob Usinger ein Sohn, Walter

Sterbesälle : Nov. 18 Christine Grünewald, geh. Bücking, Rentnerin, 78 Jahre alt. 19. Wilhelm Hahn I., Gerbermeister, 68 Jahre alt. 26. Hermann Scklörb, Metzgergehilfe, 32 Jahre alt.

Bcirrn.

Sterbe fülle: November 27. Wilhelm Schomber I. Land­wirt, 66 Jahre alt.

Büdingen.

Sterbesälle : Nov. 19. Karolmc Methfessel, 23 Jahre alt.

Friedberg.

Aufgebote: Nov. 24. Karl August Reinhold Mischlin, Architekt in .Höriin, mit Tvrothea <100b tu Friedberg.

Eheschließungen : Nov. 22. Wilhelm Treß, Elektromon­teur, mit Mina Blum, beide in Friedberg.

Geborene : Nov. 17. Tem Eisenbahnarbeiter August Huhn ein Sohn, Albrecht Georg Arthur. Dem Weißbinder Theodor Weber ein Sohn. Ernst August. - 18. Tem Cbcrponaififtentcn Heinrich Böhl ein Sohn, Paul Heinrich. - 19. Tem Monteur Andreas Karl Goldmauu ein Sohn, Georg. Tem Schreiner Georg Friedrich Philipp Künstler eine Tochter, Margaretha Marie - 20. Dem Maler Karl Mrctidimar eine Tochter, Emilie Marte

Tem Elektromonteur Foscph Wilhelm Haub eine Tochter, Maria *5Inna. 22. Tem Taglöhncr Karl Witzcl eine Tochter, Elia 23. Tem Apotheker Theodor Türen ein Sohn, Karl Theodor.

Großen-tinden.

Geborene: Nov. 18. Tem Sthulbtcner Ludwig Weiß III. eine Tochter, Lutte 22. Tem Bahnarbeiter Ludwig Deller ein Sohn, Albert Ludwig.

Sterbesälle : Nov. 5. Georg Lud V., 80 Jahre alt.

Klein=£in&cn.

Aufgebote: Nov. 19. Krastwagenfabrer Philipp Germer m Braumel» mit Margaretha Fung in Klein-Linden. - 21 Ei,cndabn»^at,ner Paul Albert Frick, mit Alwine Marie Matta Rcrdämcr, beide in Kirin-Linden

Eheschließungen Nov 22, Ludwig Faber III, Babn- arbetter, mit Lui'e Rinn, beide in Klein-Linden

- 19 Trm ^Aloffer Friednch Knapp ein

Lohn, »rtcbno) Ailhelm

Sterbefälle: Nov. 23. Äatbarmc Lud, geb. Deibel, 43 Jahre alt.

Langsdorf.

Eheschließungen: Wilhelm Dörr, Maurer, mit Maria Roth, beibe in Langsbors.

Geborene: Tem Arbeiter Johannes Heinz eine Tochter, Auguste Katharina.

Lauterbach.

Aufgebote : Nov. 22. Konrad Heuser II., Fabrikarbeiter, mit Sophie Löhr, beide in Lauterbach.

Eheschließ wn gen: Nov. 20. Ludwig Köhler, Schlosser in Lauterbach, mit Katharina Reining in Blitzenrod.

Geborene: Nov. 13. Tem Schriftsetzer Friedrich Wilhelm llfoner eine Tochter. 15. Tem Tachdtcker Ferdinand Cazare eine Tochter, Marie.

Sterbefälle: Nov. 13. Marie Flach, 19 Jahre alt.> 17. Johannes Schneider I., Weber, 69 Jahre alt. 24. Johannes Götz, Taglöhncr, 74 Jahre alt.

Nidba.

Eheschließungen: Nov. 15. Wilhelm Heinrich Müller, Kaufmann in Enkheim, nrir Macie Scum in Nidda. 22. Karl Dietz, Fahrburfche, mit Klara Biermann in Nidda.

Geborene: Nov. LJ. Tem Kaufmann Heinrich Schmidt ein Sohn

Ste rbef ülle : Nov. 18. Herz Katz, Handelsmann, 76 Jahre alt.

Scholten.

Eheschließungen: Nov. 22.^Heinrich Wilhelm Schütz, Maurermeister in Schotten, mit Anna Schütz in Götzen.

Watzenborn Steinberg.

Geborene: November 12. Dem Bahnarbeiter Emst Jung eine Tockter. Emilie. 13. Dem SoLosser Karl Kolmer ein Schn, Karl - 20. Dem Weißbinder Job Georg Schneider ein Sohn, Richard.

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