Ausgabe 
27.12.1913 Zweites Blatt
 
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Nr. 503

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X. Alsfeld, 25. Dez. Jahr-, daß Lehrer ft. B

3nt November d 3- waren es

Kreis Schotten.

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r echnil» rn und Hauhandwerkern können die fturse in ft a tijdjcr Berechnung von Baukonstruktioncn empfohlen werden Insbesondere für D e ko r o l, o n 4 m a l f r, aber üud) für Weißbinder, wird ein ^ürbhirt abgc halten werden, in dem in den verschnchenen 'cAmfen, inif Bemalung von Wand und T.'dcnfldtfKn, Holzt eilen, > befn, sodann auch in P'nseltechnilen. ferner un Patinieren unterrichtet wird, »edvch erstrecken sich bi* Unterweisung, n auch aut ftalfuhcrcn, jDiaimahfnhhrc, Herstellung der >c nötigten Farbenmischungen und Brndemittci Die Anm?l düngen ,ii di?sen ftnrirn haben baldigst bei iftroßh Jen tralstelle für die bewerbe t n T n r m <t q b t zu er- 'olgen. welche zu näherer Auskunstftertenung gerne bereit ist.

" B o r t r a g u b e r d e n ,.A e h r b e i t r a g" Bekannt, licti muffen bis Mitt? Januar die (frFiärungen betr Wehr- beitrag be, den Großherzoglichcn Finanzämtern abgegeben werden Da nun die Selbstcinsckxitzung gerade für di i? Ab­gabe fehr schwierig ist. eine falsche ErFiarung aber sehr un­angenehme folgen haben kann, so hat sich der B?rstand des Bürgervereins au lftroßherzog'.rches Ministe um der Finanzen gewandt mit der Bitte, durch einen ttuHlärfitbm Burtrag den interessierten Kreisen Gelegenheit zu genau, r Cricnttrrung über den (Hegcnftaub zu geben Der Bitte ift in zuvorkommend r Weise entsprochen ivorben, und so nnrd im Auftrage d.*s Ministeriums Herr ^inan.zamtmann Mcner in einer vom Bürgerverein anzuherauinendeu^BersamTu liing über d?n Wcbrbeitrag. insbesondere über dir Ein »cixibung "ji demselben, sprechen i;c Bersammlung findet ui aller lürz*. ledensa IS vor dem 10. Januar, stakt, und wir machen schon interessierte ft reife daraus aufm .'rf sam mit dem Ansügrn. das; dos Nähere über Crt und Jen durch Annonce in einer der nächsten Nummern do Bl 'be fannt gegeben wird.

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DaS Duell mit blutigem AusgangBei meiner Mene nach Frankreich war ich auch bet einem Duell zugegen " -- ..Wurde lemaiw verwund«^"3a, einer der beiden (Wegner brad» ud) nne Rippe, als er den andern nach dem Duell umarmte "

Was tu etn Divio Mat?Gin Diplomat ift ein Mann, der den i^ebunsrag teiner ,frau behält und ihr Alter vergißt "

Fröhliche Weihnachten feierten wieder 27 Hubila re auf einmal, 7 Arbeiter und 20 Arbeiterinnen der .rirma Ge-rg A. IaSmatzi Akt.-Ges., größte deutsche jigaretten» Tabrif, Dresden, die in STnerfainuna einer lOiähriqen Irenen Dirn st; ei: mit einer goldenen beschenkt wurden Jm »engen Jahre sind 23 Angeitellte bei dieser Finna nach her -nml item Brauch in gleicher 'Seife bedacht morden, nn Beweis, daß Bcv- trauen in dem dauernden Zusammenarbeiten zwischen Arbeitgeber und Personal wallet.

Tiehfeeitr ^ewilleeMiitfr* werden dem .«meiflei* trenne! rbnu! » l-e getegt, be, Krehblatt fir Un Ureis Oietzen" zweimal »öchemtich. D.e ..taW»»>rÜchaftlich«> »eit- fr«,#n etfd>etntn ntaiia: ch zweimal.

Dessen Rosian

situ ulen berg. 25. Tcz Dec Kreistag beschloß, -ur Bestreitung der ("runderweri soften der Bahnver­bindung i^emün den«sZ ranken berg rin Darlehn Von 350OD Mi auszun.hmcu.

rermiffbte.

3um VcrfaufberGbcrnburq wird auii S o c i < r, 24. Tej . gemeldet: 3u den OicrüdMat über den bit>orftcbnibrn An­lauf her Gbernburr, bet Müimer anr Stein durch den .>rani,Skaner- orden ist dem kfiegicrung-wräsidium der Psal-, die autdentiiche Wu- fniunn von berufener Sein gensorden, daß die frramiefancr in .Mretunad) an den Stauf d.r Gbcrnburg gar nicht denken und hic* üld? auch niemals kaufen werden

* Etra ß enbahn un f all Aus Marl s ruhe, 24 Dez. meldet ein Priv -Dkl Heute nndiniittag gegen 3 Uhr stieß ein vom neuen -vauptbahiihof lummen des Strafe n bahnwagen an der streuzung ber Reichs- straste mit einem aus der Richtung Eitling ii kommenden Zuge der Albtalbahn zusammen, wobei dr Straßenbahn­wagen durch die Puffer des Führerwagens des Aldtal- bahnzugeo auf die Seite a.ivoifen und schwer bescliädtgL wurde. Eine auf dem Variiert eil des Straßenbahnwagen» tehende, etwa 50 Jahve alte Frau wurde bei dem Zu- ammenpratl gegen die OHafcfchcibe geschleudert und erlitt an der Nase Schnittwunden

kos. Feuersicher h c i t auf großen Ojeanbamp- ferr 3n diesem (»erbst ist wieder ein großer Ozeandamvfet. die Soltitrno", durch Feu.r zerstört worden. irohei viele M i idien- lebeti zu beklagen waren I ein grof:n Damv r ount' A.uer reniidüet wird, ift beutigentagd nut noch möglidi. n un das Schift sehr feuergefährliche Ladung mit sich führt Xen.i eine ge- wöhnliche Feuersbrunst vemtag die Besatzung mit Soilfe oer ftrolVn, mit Tomei betrieb, nen Pumpen und 3lmpctt in Tuner .seit *u löschen. ^Untere neuen Ozeanricfen, wie e*r3n*prraioi", das drohe Schift der Welt, tiviiru deshalb eine ga> te Anzahl von Borrichkimgeit auf, die <in möglich, i rafctx > Aui .nden d.,3 euer-

Laudkreiö (Hießen.

_ < Leihgestern, 36. Dez Ein McisterioerT der rrchlofserlunft ziert seit kurzem unsere ftirche Es ist ein mächtiger Kronleuchter mit 24 Lampen, bi* mit elektrischer Qraft gespeist werden. Die fcrrffclhing erfolgte in der Kunst- weristatt der Firma A. Grase, (Hicfrcn.

c Beuern, 23. Dez Im Herbst wär hier die Freude unter den sungen Mädchen und Frauen groß, daß nun endlich auch einmal die W a n d c r h a u s h a l t u n g s - schule in unserem £rtc sein sollte So hätte, aber nicht :>iel gefehlt, so wäre nsan hier um die Freude gekommen, dc ein ^achlarborf große Anstrengungen machte, die Schule zum zweiten Male in desipen, während sic in unserem immerhin großen Dors? bis tcht noch nie war. ?.u!t ist ft? aber für unfern Crt gesichert und die Hanöhai- tnng"|chule wird am 10. Februar 191-4 für einige Wochen ihre Pforten den lernbegicrigen, werdenden 5>aus- frauest offnen. Die Deilnahme wird hier, da zu dieser Zeit die Feldarbeit kaum in Betracht kommt, eine ziemlich große fein.

®c t o b, 24. Dez. Die ftreiöhaushaltungSschulc zahlt hier li> Deilnehmerinnen. Darunter ist eine von Bel- lerShain inib zwei sind vom Nachdardorf Rcinhardslsain.

L o l l a r, 27. Dez. Eine öffentliche Gemeinderats schung findet Dienstag, 30 Dezember, abends x Uhr, im biathause statt. Dagesordnung. I. Anlage einer Straße auf hfn Grundstücken des Heinrich Dnbcl II. 2. Entwässerung am Ratlmuse. 3. Verlege!, eines Rohrkanals und Anlage eines (ftrabenG in der Diese am Friedhof

Kreis Alsfeld.

UiiiDcrfitäti*Heicfrricbtcn.

fi a r f iS r:t b c. 24 De» Der ..StaatSanteiyer'.oetöticnllicht die ihnen mm,! be? auncrotbeniadjen Oroteiio > Dr CiSfat Perron an der Untneriität Tübingen mm oibciulidini Pro- eiipr de, BitUd-nnank an der SbeiVlIxTaer UniDerfitÄt an Stelle deö in den Rüden and tretenden Prvfe'iors Cantor

Redaktion, Crvediiian unb Tnicfciei: Schul« Irrafee 7. (rrpe>ition und Bering: c M. Redaktion. e^Wl 12. IeL-?lbr.:A:.zeigerD,esen,

Inh.: Kerl»

Am 27-8.9 >

Brennt per Bentnn «f. l Ans cmöfitMi _3- .Ho

< onntdii ts. h- WM bei TZiubfb flninri 7 fr Um Aflölrfidr. - fctfr

im festlich _ SmL * tebPratj* genlnr

jbetfcHe T<mperaiur ilittbngfte , # M

Viteüerschla; : 0^ M.

ItrW ermöglichen ^ir wir m den Mui estiind'-n Stuttgart)

- ae'lihrltd"'. Ladimg. also au# den Mabiflsbunfem, wv Daufende von Tannen So inloll.n lagern, ober a» den 2a,err2nmen für

N r.'.if r Momntanoobrü/e, w.' i

bungen hinter der Glasscheibe ständig beobachtet werden können. Bricht nun in einem Sckit'sranm Feuer auv, so quillt alölmld Rauch aus dem entfpreefmben Rohr, em itclie-es ielchen, daß G'ahr im Der'.ug ist. Sofort n/ro nun ein 3d'i.,d> n.i' ine Rodrmünduni anfgeichraubt und mittels nneß cinfadKn .yebel» bnidi) bodnefpannter Tamuf in bat Rohr und hantit in bnt iircnm-ntrn Raum geleitet, der binnen weniger 'niinutcit mit dich­tem Dasterdamv gefüllt tst Tami«; bero ihn sich immer al3 vor» Aiiglid-cJ Feuerlöid.mittel und ernt ft in kurier Zeit die Flammni flf|e ebenio etn'adxi wie imnreidr Borrichtung, die nur rinnt

tattn zur Bedienutig benötigt, kann sooil» in manchen Flllen eine ganze^vielkövfigc Schiffsieuerwrbr ersetzen.

!cop Lchnechutt.n oer ;fimo« Die uralte Ge. rrobnbeit, lirfi in C^rohjh n cer m felbstgegrabenen kunstlichm xirbmcrnungcn ein Cbba* »du- n. bat sich in manchen, beson­ders in filteren Gegcnden '> bis bnite erhalten So find

-m ganzen Nordpolargebin überall Dinterhsttteu aniutreffen, die t>,c b°«scien Filchrr- und ftu:. nftamme zum Skfmn gegen das raube M1tma tief in die r enken, daß gerade noch das mit Birkenrinde und Senn! t üen bedeckte Stangen dach über dic ClvrflddK heranSragt ir anderer prafiifdicr Dinkerbau ist nach Angaben der Muhest,mben Stuttgai! auch ba* sogenannte □gilt, bie Scbneelültte der Csk mos de> nordöstlichen Nordamerika L>rani'ch ininrcm. als dcr ganze Bau innerhalb einer Sninve von zwei M runem ernte et werden kamt: einer schneidet au? dem met'-rlteien, -esten Schnee mit einem l-mgen d.lesser recht­eckige l_uabern heraus, der am ere schichtet sie an- und aufeinander, da', die ein,einen Quadersteckten fmrali: nach oben und innen verlaufen, (fine Deckguader fteiestt die zuletzk oben übrigbleibende kleine LcfTnung der ftupve ab 4.a» innere brr Hütte wird mit der Außenwelt zur Abwehr der ftdlte burdi einen langen, g-deckten -chleuiengaiig verbunden Zn derselben einfachen, aber wntent- ivrechenden Weise werden auch die BorratStaume auögefsthrt

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Vater und s,,? iein Sohn dat ft.

'lererkenneiL di, unschuldig V,^-

inder <ind <o Sdi Dien'* Snw DI» Ufttfn

l. (ss ist nicht wähl, dast au* ^hre F^gge an die (tirunb- nuterinrntümer Bergleid»»rerdandlungen abgrlcbnt nrrrten feien. W ist »'elmehr von Beteiligten betont nwirbnt, dast ur bei an ftemeffenci 2'eraulung zu einer Einigung bereit seien 3u bi« irr angemeffenen Bei-gsttung aber wollten Sic sich nirtt oerstelieu ?8te wenig tut Falle £>tin» 3br Angebot mit 13ft() Mark g- eignet war. h,e Grundlage für die «eriindi^erbfintlnnger. -,u luten. V i♦» '*r llmuaub, bist die j-oka!kommiiii«"i da> zu eiiteignenbe («kfanhe auf l-einabe do« doppelte geschäht stat Satunf caben eif da» der Stadtoerordnetenversainmlim.i nidi? bekannt?

- tun. alt ob Fbu-n die ßhilarbten im Falle Heinz idiüii bekannt gewesen irären zur Zeit der tducknahnre Fhrer ein .-i.iuuu^amrjae argen die übrigen Grundstück.eigeniükm-r. unb al« ob die Giitach'en der SachverstLndigen Sie darüber belehrt r ilten, dast die atodt brr Lhiteianunavbehörbe ihre Zntereisen ttte gut anvrnrauen kSnne. In Wahrheit haben Sie die Gut­achten erst int hnttrn Termin kennen gelernt, während Sic im iweiten die Anträge bereits »urücknahmen

N-brigenS ist die Beurteilung, die Sie unserer dmteignungS- ^l'Orde tpiberiabrrn lassen, nid-; lehr ftenetdvelhaft iür birr Auf «runb meiner (hiabrunam a!6 Anwart kann idi ,n meiner Freud? leststelleu. baß Ihre Aniidrr bnrd-xni# nite lutnüt Ttr unleia- Mknqöbehörde ist kein Spieäball in den Händen untüchtiger , der qewtfsenloser iracheerst indiger

Ai»s 36rer Nedc in der Stadtverordnetenversammlung kann nan .chk?«erdings nicht enhtebmen. warum Sie fid mit dem dnrrbenhen Verfallen befassen mußten, um d > Nicknahm' Sfr ^mt<innung»antrige :u begrünben Alle-, was Sie üb-r die eii Ver-aHrrn intb nantnulid' über die erstatteten Gutachten <ie- aat l?aben. wurde Zbnen erst bekannt, nachdem Sie hr Fnieig- mngSantr ige aettrn die übrigen Beteiligten rurückge-o-r.i hnt'cn war also nicht <iebntrn, die Ergebnisse de- fortgesevten Ver- afcrentf in die D batte über die Frage dineinzuziehen Wenn Sie iber darauf ringinaen. dann bitte ich erwartet, har Sie beton: ".ittrn. wie sehr das Anwesen Heinz sich von bau übrigen tu en: nignenden Gelände uiueridxnbet Wöbrend man et nimh-fi bei brm

btrrcn mit Garten- unb Diesem,elänbe ;u tun hat. ist ba< anbe be* Herrn Hein» bereits mit einem VohnbmiS b-'baut ba» ch nach den über-infrimmenbeu Gutachten der Sadwc.it.indii n nd der Lokalkonnnjssion nir ein Geschäft, baut eignet uriS rjeit r MuSgebmit werben kann, und Sie tüten weiter angc'-en müü'm daß Pxm brr VoTallommiffton sowohl, wie von den Muiach'crn r.nc »-ntschidigunq von Ä» Mk pro Ouabrarmcirr bei einer T-ilent nanuu.L von brr 2'kalfomniifnon weiter ein Mint«-nrcrt rn: I t-ibiHina von 3 SKT. pro Cuahrntntcfer für das »le.'tgrundst.. t jigebilligt wurde, und bast int Falle völliger Enteignung 24 630

,ark als Entschidigung an^nommen tmirbm Gesoic>, er batte Seilenicignunq 30 Mk b- »w

.'Ifo wk liber Fdr Gebot

Bit» bat Och her bieOKifiain Forderung, soweit die Teilenrrignuni ' :a *ic bu

»^e'a ^.--ii'ichödi:u»ia «o.:ar zugebilligt

Allerdings nwrd-n Sie sagen, die Lokalkommisiion ist irre- I»et«'* Arme Lokalkommi "ion '

X'dtten Sie bei Stadtoerordnetenversammlunq da» Vontehende ^le» minutnli. >o wiie mob! da» stille Va-beln. da- burdi bv -e, sammln na gegangen lein soll, unterblieben

3mmcrb!n aber foflle Fhnen diese- Ergebnis Veranlassung rtbtn. Jbr? JlrmfiL die ja wohl nickt sackwerstandrer ,'e:n 2nn «wji« -ackoerstandiger. nodimal« ,u revidieren

7-mmen rie bann .u dem Schlosse, bist 3bi Angebot im Falle ueuti, ueerfeaupt nicht diSkillade. war. dast S^e fick über her D rt

He milche., Anwefens ,'n ein.nn ^-bäuerlichen 3rrium bc mnbfrt haben. Hochachtungsvoll

Leun, Reckt-anwalt.

, - Schotten, 26. De». 9lm letzten Montag (22. Du.)

dw Heilung derG e w e r b c a u s ü e l l « n g W i c B e n 1014 x<n tret er verschiedener Handwerksberufc hierher in die ..Lri'ibe" ;niQnuncngerufen. Der Besprechung wohnten Herr )»reisamtmai'n owacier, Herr Bürgermeister Qromm. sowie Oer Vorsitzende dco OfewerbeocreinS, Herr Engel, bei Der Bvrntzende de ? Ausstellungc oorftandes, Prof. Dr. ft rau- mulier, begrüßte d-e erfditrnenen Herren und legte den Zweck der Ausstellung dar. Dick Ausstellung solle keine (ftteßener. sondern eine oberhesstsche werden. Sie solle einesteils ;etgen, daß das oberhessische Handwerk im stand, sei, sich rSualttatSarbe!'. zu leisten Zum anderen solle sie die Hand- ^.crr neuen Arbeitsmethoden bekannt und he dadurch sur den Konkurrenzkampf leistungsfähiger machen. Der Aus stellungsgedanke fei sehr sympathisch tn den gewerblichen ft reifen autgenommen worden: das »etge die starke Beteili- gung, die beute schon gefichen sei. Es gelte nun, nach ein* ulne, ,ur den Bogelsberg charakteristische Oiewerbe auf die Ausstellung aufmerksam ui machen unb sie iür dieselbe zu iniercfheTcn Der Geschäftsführer der Ausstellung, Architekt ftockcrbeck, legre nun eingehend die Anordnung und Ansge- Mcllung hkr Ausnellung dar und machte Mitteilung über d:e Berufe, nir die schon Anmeldungen oorhegen. Gr betonte ireiier, ba^ bv: .'iusstellungsleitung, einer Anregung he­ft re,samts schotten folgend, sich entschlossen habe,eine Ab leilung fnr rport unb Douristik einzurichten. Die Ausfüh­rungen der Ausstellungsvertreter würben allerseits gut aus­genommen Die anwesenden (Herocrbftrribcnbcn vollzogen tast vollzählig ihre Anmeldung. Der Lrtsgewerbevercin will in der nächst.n ^iyung die Frage auch noch weiter behan dein, damit aur brr Ausstellung ein möglichst vollständiges Bild des 04cwerbefleitzes im ft reis Schotten sich bietet.

Äreie Friedberg.

- Butzda ch 23. De: Nächstes Jahr begeht d7r hiesige Lrieaeroerein und mu ihm dessen Vorsitzender, Medizinal- Soot das 40iährige Jubiläum Aus diesem Grunde ,oll tm Juni bte Hauptversammlung der lo m era dsch a f t Hassia in unserer ' Stadt statrnnden ^.r. ^ogt ist fett langen Fahren als 'tellver- tretender Vraiident und 1. Schriftführer des öassiaoe.- Landes mit großem Erfolg tätig und hat sich dadurch um d" Pemfcfie Sriegervereinstvesen sehr verdient gemacht.

Oericbr^fciaL

w Eabir, 21 Xn Der Marineprästkr genrbmigtt datz Urteil des ftnegsgcrickic-, das den Cberftcn Labrador zu feck» Monaten Arrest wrurteüle, weil brr Cbcrü lick acmeigert hatte, rot lern .uiammentrrttn des Äricgoraic*. in dem rr >:n Vorsitz tübien sollte, der heiligen Messe l zukvohnen.

-> Jahre, da» Mehrer ft. Becker als Dirigent des hiesiaen Evangelischen ftirchengesangveren's tätig ist. Aus die,em Unlaß wurde er am 1. Weihnachtsfeiertag zum Ehrenmit« glied ernannt. Außerdem wurde ihm zum Zeichen des Dankes und der Aiierkennuna ein großes Bild mit Wid- n.una übergeben. Ter Evangelische ftirchengesaugvercin Als­feld besteht seit .30 Fahreti.

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Samstag, 27. vezeinber 1915

9lotarioit*bnirf und Verlag der Brilül^chrri Unweri :ärs - Buch- unb Steindrucken:.

ft. V n n g e, Lieveir.

' nhT* - knet! j.

2fus und Land.

Dießen, 27. Dezember 1913.

P r a kt, s che M e ist er ku rse r Han dwer ks . rci|ter und Ole feil en. 3m ^»onat Fauuar 7. F. wer. ftm von <^roßd Zentralstelle für die ^eir-rbc in Darmstadt, ^ern noch weitere Anmeldungen einiauren, eine Anrab. I^eisterlurfe adgehalren, in denen Handwerkern eine un- tige Gelegenheit zur weiteren Ausbildung in ihrem Berufe kleben ist. 3n dem MeisterkurS für Schneider wird vor L-em das «aßnehmen unb da« Grundmodell-Zeichnen qe- t rt, in einem fturfe für Ralcr, Lackierer und seißbinder wird Anleitung im Holz- und Marmor. Lüen nach der 'Vafur und in stilisierter De.se gegeben

Dezember + 4.6 C.

, - 0.5 C.

Ein offener Brief an ©berbürgermeifter Mecum.

, . r der EnteiirUN , verfahren in der Sckstvan-

kach erhalten wir von dem 'Nrchttzvertreter eines brr Betet- Hflten folgenden oifenen Brief an den Herrn Cberbüraer meister:

Hießen, A De, cf bi geehrte.- Herr Cbe rbürarrmnnrr!

- chei Stadtverordneienverianiinlling. die

sie brm Oi,ebener «nteiger uim rodrtbten Abdruck ;ttr Berfümmg ftentrn, uoinern Herrn H Heinz dahier, den ick, w-.e 3t roiKen, un CnteiqHunoeDerfabrm gegen bie Stahl neruete. zu folaenbcr enviberune

Ztmöckst »jerr Cberbüramuenter, sollte ein Mann in Ihrer tetrtluna loiürn, ban man in ein schwebende» Bertabren nidit in hej Priit nnarcuen harf. mi- bies burdi 3br Au'treien in hei ^tebloerorhret -nnrrfammlung geschehen ist Dao nuberiprite allen Bersahrei-qruiihiätzen

Glaubten Sie ahn 3bre Siehe nickt uiLrUHftn lu können, bann baue man erwarten hürien, daß oe obiektio berichteten ohne Um- ftellnnqen unh Au»lassimaen

- ^ir hie bie Wrunhuüd-.eioentumer forderten, waren bnen vor brm velnnnunaincrfebren out den Jkrhanblunier be rannt bie ci? mit jebem ifinzelnen führten ober rühren ließen iah h'.rie ni t r 'Ni .inunc^-'friflbrfn i-irherfehrm wuiv :i tonnf? 36nen nick: urnfelbaft fein Hatten S.e also da-) st'nteia- niiiiori'rr'aluen . i.:arlnlfl. um bi< PreEe kenne zu Irrrm.j »ar tue« ein ubrrihlfftfle» unb nir bi? Stadt irrfji koftspieliaes vierunum. Hatten Sie e» aber wm Zwecke der Enteimiunn ein ne leitet. - unb do» sollte man nnnebmm - so ist . ann r fldnbhA, weshalb Sie bi? Anträge unüdniümen. nawdein S - tfr ^tabl iür nichts und wieder Nichts erheblich? ftofren uei '"sackt hatl?n durch bie Verhandlung tor der Hakalkommisfion.

B-kanntlich muß bei Anlraasteller bi? ft ost en hc Verfahrens rinrr|fl. "b eh burdiflriübrt wrrd ober nickt j» brn ÄDften des Verfahrens gehören aber and» die durch Zuziehung von Anwälten erwachfenrn ftofir::

ihren Rückzug, her icbeu; emudniaeu understän^lick war und her darum auck I erecht gtes ftopisckütteln hcrvorrier, fudicrt Sie bf^halb mit zweierlei iu begründen *

Tie O'iunhsiückseiiientümer hätten aut ?6rf Frage VeraleichS- reibanbluraen ahiefehnt, unb d-.e Entsckeibungsb.h-rr fei auf lftutackten Sackveistaubiger invifelbafier ^atui onqcmiefen unb werbe eaurck irre geleitet

Hierzu muß ick bemerken-

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Zweiter Blatt 165. Jahrgang

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General-Anzeiger für Gberhefsen

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