Ausgabe 
29.3.1913 Drittes Blatt
 
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Erschein! täglich mit Ausnahme des Sonntags.

DieGiehcner Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ..Krcistilatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Drittes Blatt 163. Jahrgang

Mehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefjen

Samstag, 29. März M3

Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universitäts - Buch- und Cleindruckerci, R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: ej©51.

Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGleßen.

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Nach der Einnahme von Adrianopel.

Erfreulicherweise ist das Elend der Adrianopelcr Ein­wohner doch nicht so groß, als vermutet worden war. Drv militärischen Hilfsmittel, die den Bulgaren hätten nutzen tonnen, hat Schükri Pascha allerdings zum größten Teil zerstören lassen. Ob die Lieger nun daran denken, mit verstärkter Macht gegen Konstantinopel vorzugehen, oder ob die Versicherung aus Sofia ernst gemeint ist, Bulgarien sei für Frieöensschluß, das bleibt immer noch abzuwarten. Auf öie Bedingungen kommt es an, und die londoner B o t s ch a f t c rk o n f e r e n z ist sehr langsam und schwer­fällig in ihren Entscheidungen! Wozu noch kommt, daß Rußland die Frage absichtlich hinausschleppt. So liegt es sehr im Bereiche der Möglichkeit, daß die noch immer zur Fortsetzung des Kriegs geneigten Türken ihre Haupt­stadt verteidigen müssen.

Sofia, 28. März. Gestern ist die Eisenbahnverbin­dung bis zu der Adriabrücke wiederhergestellt worden, die voraussichtlich in einigen Tagen wieder in Stand gesetzt werden wird. Bon heute au werden die Züge bis auf 11,2 Kilometer von dem 4ldrianopeler Bahnhof Verkehren können. Der Eisenbahnminister hat die Zufuhr von Mehl ungeordnet. Der Post- und Telegraphendirektor hat die nötigen Maßnahmen zur Wiederherstellung des Dienstes getroffen. Die Lage der Bevölkerung in der er­oberten Stadt scheint nicht so verzweifelt g e - w es cn zu sein, w i e sie geschildert worden ist; auch dürften die Entbehrungen nicht so groß gewesen sein. Vor der Uebergabe steckten die Türken das Getreidedc- pot in Brand. Es ist ein Mehldepot entdeckt und das Mehl an die Armee verteilt worden. Nur wenige Ge­bäude s i n d b e s ch ä d i g t w o r d e u. E i n e E p i d e m i c herrscht nicht. Viele Türken zerschlugen ihre Gewehre, ehe sic sich ergaben. Mehrere schwere Geschütze sind beschädigt worden. Mehrere Mnnitionsdcpots wurden in die Luft gespreugt und sogar die Pferde getötet, damit sic nicht in die Hände der Sie­ger fallm sollten. Die r a d i o t c l e g r ap h i s ch c Sta­tion und die Scheinwerfer wurden auf Be­fehl Schükri Paschas zerstört.

Die bulgarischen und ein Teil der serbischen Truppen sind in der Stadt kaserniert. Der Geist der. Truppen ist ausgezeichnet. Tic Militärbehörden haben alle Maßnah­men zur Sicherung der Ordnung getroffen. Tic Konsuln haben hierüber ihre lebhafte Befriedigung ausgesprochen.

Adrianopel, 28. März. Der König von Bul­st a r ich, welcher alsbald nach dem Eintreffen der Nach­richt von dem Falle Adrianopels mit einem Sonderzuge bis vor die Stadt abreiste, zog heute im Automobil, be­gleitet von den beiden Prinzen, den Generälen Sawoff, 3tonno Ratschv und Petroff in Adrianopel ein. Tie t ü r l i s ch e Besatzung versuchte in letzte r Stunde die große Eisenbahnbrücke über den A d r a f l u ß zu sprengen, w a s j e d o ch nur teil - weife .gelang. Ter König wurde dadurch gezwungen, die Landstraße zu wählen und die Fahrt in der Stadt zwischen endlosen Reihen türkischer Kriegsgefangenen zu machen Nach der Fahri durch die Stadt, wo der König überall begeistert begrüßt wurde, begab er sich mit den Prinzen und seinem Gesolge zum Militärklub, wo S ch ü k r i P a s ch a mit dem G e n e r a l st a b sich a u f - hielt. Der König nahm hier die Parade der bulgarischen Truppen ab.

Der Bcriiliterstatter der WienerPolitischen Korrespon­denz" in Sofia erfährt von kompetenter Seite, daß die Einigung' der verbündeten Balkan staaten über die Annahme des Vorschlages derGroßmächte als Grundlage für die Friedensbedingungen bereits erfolgt sei. Tie Balkan staaten beabsichtigen nicht, die kriegerische Aktion b i s z u r V e r st'ä n d i g u n g mit der Türkei f o r t z u s e tz e n , sie sind vielmehr von dem aufrichtigen Willen geleitet, mit größter Befchlcu- nigung zu einem Friedensschluß zu gelangen. Hinsichtlich der Feststellung der neuen Ostgrenze zwischen Bulgarien und der Türkei wird das Kabinett in Sofia aus strategischen Rücksichten eine Linie verlangen, die vom Golf von Sarvs gegen Midia verläuft.

DieTimes" drängt auf eine Be s ch lenn ig u n g der diplomatischen Aktion der Mächte. Es sei nicht so sehr Feinheit der diplomatischen Sprache nötig, als ci n p a ar derb e Sätze, deren Sinn nicht mißverstanden werden könne. Es sei die Pflicht der Mächte, Monte­negro an der Erstürmung Skutaris zu verhindern. Sie könnten eine Ignorierung ihrer Vorstellungen nicht ohne großen Verlust an dem Prestige gutassen, auf dem die Autorität des einigen Europas beruhe. Ebenso müßte den Kämpfen bei Tschataldscha ein Ende ge­macht werden. Das Blatt schließt: Tie Zeit für Er­wägungen und Ratss,ägc ist vorbei. Jetzt ist die Zeit für Entscheidungen gekommen, die prompten und gründlichen Nachdruck erheischten. Wird Europa den Augenblick wahr­nehmen oder wird es sich mit Verhandlungen und Proto­kollierungen weitcrtrcibcn lassen, wohin das Glück der Waffen bei Tschataldscha es bringen mag?

Das letzte Telegramm Schükri Paschas.

K o n st a n t i n o p e l i 28. März. Das letzte Funken­telegramm Schükri Paschas vom 25. März an den Eriegsminister lautet:

Der Feind machte einen heftigen Angriff, ein blutiger Kampf gat begonnen. Man kann nicht wissen, was der Ausgang sein vird: aber sobald der Erfolg des Feindes festgestellt ist, sprenge .ck sämtliche Befestigungen in die Luft. Ich zögere licht, die heiligen Bauten zu zerstören um zu ver­hindern, das; sie von unreinen Füßen entweiht io erd en. Ich zerstöre jetzt die der Funkentclegraphic dienenden

Apparate. Wenn der Feind siegreich ist, so soll er nicht in eine ätabt, sondern in einen Trümmerhaufen einziehen.

Der weitere Widerstand der Türken.

Kon st antinopcl, 28. März. Blättermeldungen zu­folge dauerten die Kämpfe an der Tschataldscha- liuic gestern fort. Der linke türkische Flügel Ich lug die Bulgaren zurück. Tie Gerüchte, daß ein türkisches Fort bei Derkos gefallen sei, sind falsch. Die türkische Presse nimmt einstimmig den Fall Adrianopels als ein nationales Unglück auf, das aber statt zu ent­mutigen, als Ansporn für die Fortsetzung des Krieges dienen sollte, denn die Tschataldscha-Armce sei imstande, den Fall Adrianopels zu rächen. Tie Zeitungen heben den Heroismus Schükri Paschas und der Garnison hervor. Ter Fall Adrianopels sei vorauszusehen gewesen. Tie Verteidigung habe nur den Zweck gehabt, einen Teil der bulgarischen Streitkräfte zu binden.

TerTanin" sagt, der Fall Lldrianopels könne die Tür­kei nicht nötigen, die übertriebenen Forderungen der Ver­bündeten anzunehmen. Die Armee sei entschlossen, sich gegen die neuen militärischen Unternehmungen der Ver­bündeten zu verteidigen. Tie Mächte müßten auf die Ver­bündeten einen Truck ausüben.

Konstantinopel', 27. März. Die letzten Kämpfe vor Tschataldscha waren bloße V o r p ost en ge f e ch t e; das Gros der türkischen Truppen blieb innerhalb der Be­festigungslinie. Nur die Vorpostenkolonnen nahmen Stel­lungen außerhalb der Verteidigungslinien ein, deren Front sich ungefähr von Bogdos über Indschegis bis Sofaskoej erstreckte. Kadikoej, dessen Anhöhen Silivri beherrschen, scheint nie in den Händen der Türken gewesen zu sein, deren Vorposten nur bis vor Kadikoej vorgerückt sind. Die Bulgaren griffen die Vorposteminie Albasnn Jnd- schegis an und zwangen sie, sich bis diesseits der Ort­schaft Tschataldscha zurückzuziehen. Ob Tschtaldscha selbst von den Bulgaren besetzt ist, ist unbekannt, ebenso die ge­naue Zahl der türkischen Verluste. Daß die Türken über 1500 Mann verloren haben sollen, ist jedenfalls übertrie­ben. Ter linke türkische Flügel, steht jetzt mit beträcht­licher Truppenmacht zwischen der Marmaraküste und dem Seeufer um Arnautkoej herum, wahrscheinlich, um zur Offensive vorzugeheu. Ununterbrochen gehen von hier Truppen nach dem Kampfplatz ab. Der Sultan hat ein Iradc erlassen, durch welches die Anwendung des neuen Wilajetgesetzes angeotbntt wird, das den Provinzbehörden ausgedehntere Befugnisse cinräumt.

Ein deutscher Flieger über der Tschataldschalinie.

Konstantinopel, 28. März. Der deutsche Flug­zeugführer Scherff führte heute einen Flug von drei S t u n d en u n d 2 5 M i nut c n Tauer ü 6er den bul - g a rischen Stellungen vor der Tschataldscha­linie aus. Unterwegs wurde der Flieger mehrfach be­schossen. Einige Kugeln trafen das Flugzeug, ohne es jedoch wesentlich zu beschädigen.

Die Botschaftcrkonscrenz.

London, 28. März. Wie das Neutersche Bureau erfährt, wurde in der heutigen Sitzung der Botschafter­vereinigung, die zwei Stunden währte, die S ü d - grenze Albaniens besprochen. Es wurde kein end­gültiger Beschluß gefaßt, und man vertagte die Be­sprechung auf Montag. Wie es heißt, bestehen, obw-ohl außer der Frage von Slütari keine ernste Schwierigkeit vorhanden ist, doch verschiedene verwickelte Fragen im Zusammenhang mit der Südgrenzc, besonders 'hinsichtlich der Entschädi­gung für Griechenland für die von den griechischen Truppen bereits besetzten Punkte. Ein Teil des Korfu gegenüberliegenden Gebietes, das Italien und Oesterreich- Ungarn zu Albanien geschlagen zu sehen wünschen, wird wahrscheinlich die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber die allgemeine Meinung herrscht, daß dies Gebiet der Insel Korfu zu benachbart ist, um nicht Griechenland zugeteilt werden zu müssen. In amtlichen Kreisen hat man bis heute abend noch feine Nachricht über die Antwort der Verbündete n auf die Vorschläge der Mächte und auch nicht über die Ueberreichung der Kolleltivnote an Serbien und Montenegro. Ta die Gesandten aller Mächte ihre Jnstrultionen erhalten haben, so ruft das Stillschwei- gc it einige Ucberraschung in diplomatischen Kreisen hervor.

Eine Beratung der Botschafter in Koustantinopel.

Konstantinopel, 28. März. Heute vormittag fand eine Besprechung der Botschafter statt. Obgleich von der französischen Regierung die Instruktionen eingetroffen waren, umrdc beschlossen, d i e N o t e der Mächte heute noch nicht der Pforte zu überreichen.

Angebliche serbische Heldentaten.

Belgrad, 28. März. Eine kleine Abteilung, die von Elbasan entsandt war, traf in der Gegend von Liuschma türkische Truppen an, deren Zahl dreimal stärker und mit Artillerie und Maschinengewehren versehen war: die Ser­ben griffen energisch an. Nach dem Kampf, der bis 11 Uhr vormittags dauerte, wurde der Feind unter schweren Verlusten zur ü ckgeworfen und 325 Soldaten undicht Ofsizierc gefangen genommen. Tie Verluste der Serben sind 60 Kampfunfähige und zwei Haupt­leute verwundet. Man glaubt, daß es sich um einen Teil der Truppen Tschawid Paschas gehandelt hat, der gestern Verhandlungen über die Kapitulation augekriüpft "hat.

An den Kämpfen bei Adrianopel haben zwei ser­bische Divisionen nebst Kavallerie in einer Stärke von 1200 Pferden teilgenommen. Tic bulgarische Kavallerie bei Adrianopel betrug nur 120 Pferde.' Tic serbische Ka­vallerie ist die erste, welche in Adrianopel eingezogen ist.

Die Belagerung von Skntari.

Cetinje, 28. März. Wie aus amtlicher montene­grinischer Quelle verlautet, unternahmen die Vertreter >cr Großmächte um 3 Uhr nachmittags einen Kol- ' ! ektivschritt, der den Beschluß der Mächte hinsicht­lich der Grenzen des zukünftigen Albaniens und du Aufhebung der Belagerung Skutaris zum Ge genstand hatte.

Die Abgrenzung Albaniens

Wien, 28. März. Tie Rcichspost erfährt über die Abgrenzung Nordalbaniens, daß zwar die Städte Priz- r e n d, Ipek, D j a k o w a und T i b r a nicht Albanien zugesprochen, aber weite Gebiete dieser Städte in das auto­nome Albanien einbezogen wurden. Der Hafen San Giovanni soll neutralisiert und unter inter­nationale Kontrolle gestellt werden, der der Serbien zu­gestandene Hafen für freie Aus- und Einfuhr werden soll.

Mahmud Mukhtar Pascha Botschafter in Berlin.

K o n st a n tin o p c l, 28. März. M ah mu d Mu kh- ta r Pascha ist zum Botschafter in Berlin ernannt worden.

lürcbc tiitö Schule»

Wien, 28. März. DasNeue Wiener Tageblatt" meldet: Der Propst des Neuburger Stifts, Prälat Tr. Piffl, ist bereits von Nom aus von seiner Ernennung zum t c n c r 5 ü r fit» erzbischof in Kenntnis gesetzt worden.

Landwirtschaft.

Trohe, 28. März. Heute abend fand hier in der Wirt- luiaft von Karl Schwarz eine gut besuchte Versammlung der Ortsgruppe Trohe des Kreis-Obst- und Gartenbau- ver ei ns Gießen start. Auch aus Rödgen und Alten-Buseck war eine Anzahl Mitglieder erschienen, um einen Vortrag des Dr.Hoffmann-Friedberg über ,,B e k ä m p s u n g s m a ß n a h m e n gegen O bstba u m s ch ä d l i n g e" anzuhören. Lebhafter Bei­fall lohnte den Redner für seine interessanten Ausführungen, Zum Schluß fand eine Gratisverlojirng von Obstbäumen und -Sträuchern statt.

Märkte.

ließen, 29. März. Marktbericht. Auf heutigem Wocben- markte foficte: Butter das Pfund 1,201.35 Hübnereier 1 5tuet

78 'Heu, 2 StücF 00'Tfg., Enteneier 1 Stück 80 Psg., Gänsecior l§t. 10 Pi., Slöfe das Stück C8 Tfg., Kasematte 2Stück 56 pfg Tauben pr Vr. 0,^01,"0 m f Hülm er pr. St. 1,001,60 Tif. Labium pr. Stück 1,502,50 Ak., (Snten vr. St. 2,003,00 9?if, Gänse das Bis 7080 Vic^ Ocl-senfleisch vr. V'd. 92100 -l'V' Rindfleisch vr. Wund 9094 Psg., Kuhfleisch 80 Pfg^ Schwei,ie- fleisch vr. Piund 90110 Pia., Kalbfleisch vr. Pid. 9498 psg., Hammelfleisch vr. Pid. 7096 Psg., Kartoffeln vr. luO 5kg. 5.00 bis 5.50 Alk., Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Str. 6,008,00 Alk., Milch das Liter 22 Pfg., Nüsse 100 Stück 5060 Psg., ver Ztr. 000 Alk., Birnen das Psund 12 bis 15 Big., Aepsel der Zentner 10 bis 15 Mk. Marktzeit uon 8 bu 2 Uhr.

Die nach- Ä ai^Ia Rind am Sonntag, 30. März 1913. stehenden Ävl von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts

nur für dringende Fülle sicher anzutreffen: D -"/3

Sanitätsrat Ur. Schliephake, Goethestr. 44.

Sanitätsrat Mir. Zinsner. Goethestrasse 10.

den 30. März

Wertheim, Seltersweg 70.

ClCIUUaiZil Fernsprecher 787.

Für dringende Fälle ist am Sonnta, sicher anzutreffen:

D 19A

kirchliche Nachrichten

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 30. M ärz, Q u a s j m o d o g e n i t i.

Kollekte für die Armen.

Gottesdienst, der Stadtkirchc.

Vormittags 9;< Uhr Konfirmation der Kinder aus derMatthäuS- gemeinde, in Verbindung damit Ieier des heil. Abendmahls.

Pfarrer D. Schloss er.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Entlassung der konfirmierten Chorscbnler.

3n der Zohanueskirche.

Vormittags 9^ Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lukas- gemeinde, in Verbindung damit Feier des heil. Abendmahls.

Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.

Abends 6 Uhr: Psarrasßstent voffma n n.

Ter Wartburg- V e r e i n lWetzstciuslraße 38) veranstaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelstunde, jeden Mittwochabend eine Turnstunde und jeden Tonuerotagabend einen Lese- und Sv'elabend.

Tas B i b e l k r ä n z ch e u r 2 ch ü l e r höherer Leh r- anstalten finbet üatt im Iohannessaal, und zwar jeden Vlitt- wocb um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden San,stag um 6 Uhr für die altere Abteilung. Tas Bibelkränzchen für S cb ü I e r i n n e t» höherer Lehranstalten ans der Johannesgemeinde jeden Dienstag um 6 Uhr im Johnnnesmal.

ttatholische Gemeinde.

Gottesdienst.

Samstag, den 29. M ä r z:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur beil. Beicht.

Sonntag, den 30. März, Weißer Sonntag:

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.

, um 8 Uhr: Austeilung bev bl. Kommunion.

um 9 Uhr: Hochamt mit Prebigt. Feier ber ersten hl. Kommunion bev Kinber.

, um 11 Uhr: Heil. Messe.

Ngchmittags um 3 Uhr: Fest-Anbacht mit Segen.

Montag vormittags 8 Uhr: Amt für die Erstkommunikanten.

Freitag vormittag um 7 Uhr ist Cegensmesse.

Selbst starke Aufgüsse von Kaffer

Hag, dem coffeinfreicn Bohnenkaffee,

vernrsachen keine Störnng des All­

gemeinbefindens oder der Herztätig­keit, tveil das Coffein fehlt. b'-- Gutachten ans der 1. Medizinischen Klinik der Charitö in Berlin.

in feder beliebigen Schriftart und Karton.

V stwie mit Zirkeln aller studentischen

I Vereinigungen, liefert zu mäßigen preisen

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