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K. Lehmann, ein sparsamer Familienvater.
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Ich warne hiermit Jedermann, meiner Frau im Laden etwas anderes wie Erdal zu verkaufen, mir darf kein anderes Schuhputzmittel
'■»er ebner über beide Kassen. Voraussichllich werden im Kreise Büdingen nur drei Ortskrankenkassen gebildet werden, in Büdingen, Düdelsheim und Nidda, von denen jede wohl 2500 Mitglieder fühlen dürste. Eine sehr wichtige Neuerung wird die Gewährung von Krankengeld an Wöchnerinnen und die Bestimmung sein, haft unbändige Arbeiter sich selbst zur Krankenkasse anzumelden
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Tanz mtb Vorträgen auch sehr gemütlich verlies.
V Großen-Linden, 3. Febr. Letzten SaMstag hielt Her Kriegerverein sein Winterfest ab. Der Schaum- scke Saal loar dicht besetzt. Sanitätsrat Dr. Platz gedachte in seiner Begrüßungsansprache des Kaisers Eine Schülerin der Oberklasse trug einen von Hauptlehrer Bach verfaßten „Geburtstegsgruß dem Kaiser" wirkungsvoll vor und bekränzte die Kaiserbüste. Ein kleines Theaterstück wurde flott gespielt. Herr £suL Menges erntete reichen Beifall durch den Vortrag eines See- nraunsgedichtes. Hauptlehrer Bach zeigte den ernsten Inhalt des Wortes „Vaterland" durch Schilderung der jetzigen Lage der Türkei und der machtvollen Erhebung des deutschen Volkes vor 100 Jahren. An Gemeinderechnungen aus dem Jahre 1813 zeichnete Bürgermeister Leun ein kleines Heimatbild aus jener -Zeit. Sein Hoch galt den Veteranen. Gemeinsame Lieder er- 'höhten die Stimmung.-
-r. Treis a. Äa., 3. Febr. Der Kriegerverein be-
Eutol-Bonbons
wirken ganz vorzüglich gegen
Trauurngsrekord "hatte die Stadt Wien am Sonntag zu verzeichnen. Wie dem B. T. gemeldet wird, haben dort am Sonntag nicht weniger als 1200 Traunngen stattgefunden. Man sieht, daß der uralte Ausspruch „Tu felix Austria mibe", der einstmals auf das .Haus Habsburg gemünzt war, heute auch für die breiten: Mussen des Volkes seine Gültigkeit hat.
* Ter Mord im Salon. Ein ähnliches Verbrechen wie die Ermordung des Spielhöllenbesitzers Rosenthal hat sich am 1. Febr. in Jersey'City in einem Salon zugetragen. Zwei Mämter betraten den Salon und feuerten ohne, weiteres zwei Schüsse auf einen Herrn Conay, Führer der Arbeiterpartei, ab. Conay sank sofort tot zu Boden, während die Mörder flüchteten. Die Passanten
Und auch die Beiträge selbst zu bezahlen haben.
R. Groß-Eichen, 3. Febr. Unser Gesangverein feierte g:ftern abend in dem Saale des Gastwirts Rahn sein Winter- vergnügen. Die verschiedenen Chöre sowie die durch Lehrer Hallstein eingeübten Theaterstücke ernteten reichen Beifall; besonders das Stück „Im Stellenvermittelungsbureau". _
~ Lauterbach, 3. Febr. Ter Staatseisenbahnbeamtenverein des Bezirks Lauterbach beging gestern nach- i mittag im Saal bau zum Johannesberg hier seine Kaisergeburtslagsfeier Tie Zahl der Teilnehmer betrug etwa 500, und der geräumige Saal war bis zum letzten Platz gefüllt. Nach einer kernigen Ansprache des Vorsitzenden, Bahnmeister Kiefer, und einem auf den Kaiser ausgebrachten Hoch folgten mehrere gut ■nngeübte Theaterstücke, die mit großem Beifall ausgenommen imrden Nach den Festspielen folgte ein allgemeines Tanzvergnügen Tie Beamten aus dem Schlitzerland waren mittelst Zonderzug nach Lauterbach und zurück befördert worden.
,'ofi Angenrod, 3. Febr. Hier beschlossen die Vertreter von neun Bundesvereinen der S ch w a lm-A n t ri f t-S ä n g e r- Bereinigung an: 25. Mai in Leusel einen Sängertag ab-
Vermstzchter.
* Schneestürme in Schottland. Fürchterliche Sckmee- stürme herrschen seit 24 Stunden in ganz Schottland. Tie Landwege sind infolge der niedergehenden Schneemassen unwegbar ge- wordeii, der Eisenbahnverkehr mußte zum Teile ganz eingestellt m erben. In der vergangenen Nacht fiel der Schnee immer noch. Tie Gebirgspässe in Nord-Wales sind durch den Schnee förmlich blockiert worden, und alle Anzeichen deuten darauf hin, daß es noch weiter schneien werde. Der Schaden, den dieses Unwetter bisher angerichtet hat, ist enorm. In den mittleren Teilen des Hochlandes ist auch Hochwasser eingetreten, da die Teniperatur verhältnismäßig milde ist. Von der Küste Schottlands werden Schiffsunglücke gemeldet. Das Schloß Pluntel in der Grafschaft Roscommon ist vollständig überflutet, die Hauptltraße steht fünf
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* Explosion. In NewDork entstand durch die Explosion eines Kinematographen im Ausländerviertel im Osten von New York eine Panik. Zwei Frauen erlitten lebensgefährliche Quetschungen, zwölf Personen wurden zu Böden getreten und nach dem Krankenhaus' gebracht. _ Der Brand konnte gelöscht werden, ohne einen größeren Sachschaden anzurichten. — In Seebad) bei Zürich erfolgte heute nachmittag in der Fabrik der Mettrotermischen Werke Aktien-Gesellschaft eine gewaltige Explosion. Während der Fabrikdirektor Kühne damit beschäftigt war, einen Versuch mittels Wasserstoffgase vorzunetzmen, erfolgte die C-xplosiou. Ter Rezipieitt Kühne ist t o r. Tas Fabrikgebäude wurde durch Brand zerftött. Der Sachschaden wird aus 100 000 Franks geschätzt.
* Schiffsunfälle. Aus Marseille wirb gemeldet: In der Nähe der Frioulschen Inseln ging während eines Sturmes ein mit fünf Personen besetztes fTO - * - - 4 ~ - * - - * - - Ter große Frachtdampf er „Hadd
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und zwei Polizisten nahmen die Verfolgung der Tater aus, die auf der Flucht auch auf ihre Verfolger schossen Nach heftigem Kanipf gelang es, einen der Mörder abzufangen. Der Verhaftete sagte ans, daß er bestochen, worden sei, eine bestimmte Persönlichkeit zu ermorden, die aber nicht mit Conay identisch ist. Man nimmt an, daß es auf den Arbeiterführer Bürge abgesehen war, der schon wiederholt mit dem Tode bedroht wurde.
*• Bvmben-Attentat in New-York. Der Zig ar r en- Händler Bernado Herredo sand im Vorranme seiner Wohnung ein Paket, das er seiner Frau übergab. Als diese das Paket öffnen wollte, erfolgte eine Explosion. Die Frau wurde getötet, ihr Gatte und ein Fräulein Fughmann, die bet den Eheleuten als Pensionärin war, wurden s chwer v erle tz t. Fraulein Fughmami war in einer Kleidersabrik beschäftigt, bereit Arbeiterinnen streikten. Sie hatte sich geweigert, sich bem Ausstand anzuschließen. Die Polizei glaubt, daß Aus ständige me Bombe zugesanht haben.
Kleine Tageschronik.
Aus Göttingen wird gemeldet: Ein Automobil fuhr gegen ein über die Straße gezogenes Kabel per elektrischen Lichtleitung. Dadurch erhielt ein int Wagen sitzender Oberingenieur einen elektrischen Schlag, der ihn s o f o r t t ö t e t e. Der Chaufteur ist schwer verletzt, der Wagen erheblich beschädigt.
Infolge einer H e i ß r o h r e x p l o s i o n in den Huld- schinsky-Werken in Sosnowiee sind 9 Mann verbrannt und starben. Etwa 20 wurden verletzt.
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xer grvije iy l u u; i u u m. p । l l ,,.y u.„„0N-Hall ist auf bei Fahrt von Liverpool nach Kapstadt in der Saldanha-Bay in Südafrika auf Strand geraten und befindet sich in gefährlicher Lage. Drei Eingeborene sind ertrunken: die Mannschaft soll sich in Sicherheit befinden. — Nach einer Meldung aus Philadelphia stteß am Montag früh der Dampfer „Prinz Oskar" von der Hamburg-Amerika-Lime vor der Fise Fathom-Bank mit einem Schooner .zusammen. Ter Segler sank. Seine Mannschaft wurde an Bord des Prinz Oskar genommen. Dieser ist zur Ausbesserung nach Philadelphia zurückgekehrt. Das Schiff neigt sich nach Steuerbord.
* Aufhebung eines Spielklubs. In einem Hause am Belle Alliance-Platz in Berlin hob die Kriminalpolizei in der -Nackt einen Spielklub auf. Etwa 40 Personen wurden zur Feststellung ihrer Namen nach der Wache gebracht. Der Klub war schon vor 2 3abreu ausgehoben worden, wurde aber kurz darnach wieder begründet. Tie Polizei besetzte sämtliche Ausgänge, darunter auch einen geheimen.
* 1200 Trauuna eir an einem Tage. Einen
♦3- Der M2nner-Turnverein Gießen hielt seinen Maskenball am letzten Samstag in Steins Garten ab, der put besucht war und als sehr gut gelungen bezeichnet werden kann. Nach ber Demaskierung fand ent vom 2. Turnwart W. Gerhardt eingeübter und von acht Turnerinnen vorgeführter Tamburintanz .ungeteilten Beifall. Ebenso rief eine vom Spielwart Rud. Leisler eingeübte Quadrille zu Pferd wahre Lachsalven hervor. Geritten nurde sie von vier Herren und vier als Damen verkleidete Herren. -Am! Sonntag fand ein Ausflug nach der Karlsruhe statt, her bei
GerichtssaaT.
Der Pariser Ap a che n-P r o z e ß.
x mgris, 3. Febr. Vor dem hiestgen Schwurgericht be- ginnt heute die Verhandlung gegen 20 ^ltghcber tigten Llpachenbande, die Monate lang bt^Vtabt^^ttWt^mw
veranlaßt mich gern u. kostenlos allen Lungen- lind Halsleidenden mitzuteilen, wie ich mich durch ein einfaches, billiges und erfolgreiches Naturprodukt, Dorän Krast-Malz, von meinem langwierigen Leiden befreit habe. H. Veukert, Kaufmann, Berlin SW. 47, Großbeerenstr. 30. b19/n
ging gestern die Feier von Kaiser Geburtstag; vormittags war Festgottesdienst, an dem der Verein geschloffen teilnahm, abends Unterhaltung im Saale von Herrn Will, wobei Pfarrer Büchner die Kaiserrede hielt, Präsident Will des Großherzogs gedachte und Lehrer Walter in einem1 Vortrag die eiserne Zett vor 100 Jahren anschcnllich vor Augen führte. Hierauf trugen einige Damen und Schüler passende Gedichte vor. Zinen weiteren Genuß boten die von Vereinsmitgliedern gestellten lebenden Bilder.
r. Londorf, 3. Febr. Zu einem vollen Erfolg für den Verein und für den Dirigenten, Musiklehrer Kasten aus Gießen, gestaltete sich das igeftrige Konzert des Gesangverein s'Frotz- sinn. Einige Volkslieder brachte der Verein sehr gut zum Vortrag und auch einige KunstliÄrer gelangen vortrefflich. Ebenso reicher Beifall wurde den Sängerinnen Frl. Lehr und Frau Noll ans Gießen zuteil. Frl. Lehr sang Lieder von Levy, Bohm, Schumann unb Rubinstein unb mit Fran Noll zusammen einige Duette.
-r. Nabertshausen, 3. Febr. Unser vor 3 Jahren gegründeter Kriegerverein begeht am 6. Juli seine Fahnen- tveihe, mit der bas Bezirksfest des Kriegerb ezir ks 6) u n g c n verbunden ist. Große Vorberettungen werden getroffen, nm das Fest schön zu gestalten.
-m. jungen, 3. Febr. Gestern abend tieranftaltete der Turnverein im Saale der „Traube" eine Abend unt er-
L>cyrecken verletzte, -l.il- <,iLarta$en der Aingettaglen, von denen vier Anarchisten sind, umfassen acht Morde unb eine große Reihe von Raubanfällen, schweren Diebstählen usw. Die Führer der Bande Sonnet unb Garnier sind bei Zusammenstößen mit bet Polizei getötet worden, ein Teil der Beweisführung des öffentlichen Anllägers wird sich auf die Erinnerungen Gar niers stützen, die in der „tragischen Villa" von JRogent für Marne, in der Garnier und sein Komplize Valle nach verzweifeltem Widerstände erschossen wurden, gesunden worden sind.
Eingeleitet wurden die Schreckenstaten der Bwide durch einen Ueberfaß auf eine Filiale der ©ociete generale in der Rue Ordener, wobei ein Kassierer schwer venrnndet wurde. Dann wurden eine Reihe von Diebstählen ausgeführt, bei denen es den Angeklagten vor allem darum zu tun war, Waffen in die Hände zu bekommen. Weiter stahlen sie ein Automobil, mit dem sie nunmehr Tiebesfahrten in die weitere Umgebung unternahmen. Als einmal ein Schutzmann das Automobil wegen zu schnellen Fahrens aushalten wollte, würbe er einfach niedergeschossen. Die Raubzüge der Angeklagten wurden schließlich bis nach Belgien und Holland ausgedehnt. Am 25. März begingen sie einen Ueberfall auf ein Auto, Um sich in den Besitz des Wagens zu setzen, ,da sie ihren Wagen bei einer Verfolgung hatten im1 Stich lasten müssen. Sie erschossen den Führer des Wagens und nerroimbetcn den darin sitzenden. Fahrgast sehr schwer. Tann fuhren sie mit dem geraubten Wagen nach einer Filiale der <3oc6te generale in Chantilly unb verübten hier einen blutigen Ueberfall. Auf bie anwesenden drei Bankbeamten wurde sofort gesckossen, und zwar mit dem Ergebnis, daß zwei von ihnen auf der Stelle tot waren. Tie Pariser Polizei, der in der Oeffentlichkeit wegen ihres lauen Vorgehens schwere Vorwürfe gemacht wurden, entwickelte nun eine eifrige Tätigkeit. Auf der Verfolgung der Banditen wurde der zweite Chef der Geheimpolizei I o u i n, durch einen Re- volversckmß getötet. Endlich gelang es, den Aufenthalt des Führers Bonnot ausfindig zu machen. Ms bie Verbrecher sahen, daß sie entdeckt seien, verbarrikadierten sie sich und eröffneten ein lebhaftes Feuer auf die Verfolger. Es wurden alle verfügbaren Mannschaften der Polizei soime Soldaten in großer Zahl heran- gezogen unb eine regärechte Belagerung der Verbrecher ernge- ieitet. Nachdem das Gebäude von Kugeln durchlöchert worden war, drangen die Beamten ein unb fanden die beiden Verbrecher aus mehreren Wunden blutend vor. Aus bem Transport nach dem Gefängnis gaben sie ihren Geist aus.
Einige Tage später glückte es, auch den Zufluchtsort eines zweiten berüchtigten Führers der Bande auszukundschaften, und zwar in einem Vororte von Paris. Auch hier wurde wieder ein starkes Milttäraufgebot herangezogen und eine regelrechte Belagerung eingeleitet. Man legte sogar an eine Mauer Dynamit, um diese dadurch zum Einsturz zu bringen. Nachdem stunden lang auf das Gebäude gefeuert worden war, fanden die bewen Insassen Garnier und Vals den Tod. Im Laufe der Zeit gelang es auch, der übrigen Mitglieder der Bande habhäft zu werden, so daß in der Bevölkerung endlich wieder Rirhe eintrat. Wir werden über die besonders wichtigen Teile des Prozesses berieten.
Berlin, 4. Febr. Tas Schöffengericht Mitte verurteilte den K ll n st s ä l s ck e r K u b e r it a zu 6 Monaten Gefängnis. Derselbe hatte Handzeichnnngen und alte Silhouetten gefälscht^ und die Fälschungen mit falschem Stempel aus der berühmten Sammlung Adalbert von Lanna versebcn.
6 lrichstein, 1. Febr. Daß auch in unserem Städtchen Humor vorhanden ist, zeigte die von unserer Sektton des V. H. C. h^te abend im Saale des Herrn Pfannsttel veranstaltete karnevalistische Feier Me MittMrkenden, besonders die Herren Dr. Bruchäuser, Breitwieser, Meistt, Trumpf u. a. Iciftctcu vorzügliches. Besonderen Beifall erntete eine mit mel Natürlichem Humor löiebergegebene Prüfung. An den offtztellen Teil der Feier schloß sich ein Tanz an.
O Wallenrod, 3. Febr. Gestern abend hcelt der Kriegerverein eine Versammlung tm Saale des Herrn Doll ab. Pfarrer Knott hielt einen Vortrag über Deutschlands Aus- srhen vor hundert Jahren.
= Rodheim a. b. Brester, 3. F-br. As Veranlam.tng des Gewerstev er eins würbe tin Saale des Gasmnrts Schlrer- bach ~ ein Vortrag von Physiker Kubach aus Wresbaben abge-
i» halten. Er hielt einen Experimentalvortrag über Rerbunas- Äcktrizität, Röntgenstrahlen, drahtlose Telegraphre u.a.m., der üon ben Gewerben ereinsmttglrebern, ^ortbrldungsschülern uftv. ercht zahlreich besucht toar__
Sie sollten sparsamer sein
»ad Liebigs Fleisch-Extrakt in ihrer Küche benutzen! Dieser seit fast SO Jahren bekannte und beliebte Küchenhelfer erspart Ihnen bei richtiger "Verwendung Monat für Monat viele Pfund Fleisch, ohne dass Sie deswegen weniger gut ässen. Richten Sie zum Versuch von einer Suppe einem Gemüse- oder einem anderen Gericht die Hälfte mit, die Hälfte ohne „Liebig“ an; Sie werden dann bemerken, dass „Liebig jedem Gericht den gleich guten Geschmack gibt, wie wenn es mit frischer Bouillon gekocht worden wäre. Die interessante Broschüre Nr. 2b 4, gratis versandt von der Liebig Gesellschaft, Köln, unterrichtet Sie eingehend über den Gebrauch von D/■
Liebig’s Fleisch-Extrakt
SingesassSt.
(Für Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Alten-Buscck, 4. Febr. In dem Fußweg vor Alten-Buseck nach Trohe befinden sich zurzeit einige Stellen, die einem Teiche gleichen. Ferner befindet sich ein guellenartiger Wasscrauslaus in dem Wege, der ein kleines Dorf mit Wasser versorgen könnte, aber hier den Passanten lästig ist. Ein Anwohner des Weges hat cs nicht nötig, seine Jauche fort- zuschafsen. Hat die Jauche einen gewissen Höhepunkt erreicht, drückt sich vdie Jauche durch die Mauer, fließt auf dem Fußweg etwa 30 Meter entlang und fließt dann in ben Garten des Mannes ab. Den Weg passieren täglich 120—150 Personen. Es wäre zu wünschen, wenn sich die Gemeindeverttetung der Sache an» nehmen unb für Abhil'c sorgen würde. _____________
MrchLiche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche.
Mittwoch, den 5. Februar, abenvs 6 Uhr: 1. Passionsandacht.
Pfarrer D. Schlosser.
Vom nächsten Sonntag, den 9. Februar an beginnen die 5’1061x0- gottesdicnite um 6 Ubr.
Weiteraussichten in Hessen für Mittwoch, den 5. Febr. 1913: Wechselnd bewölkt, meist trocken, etwas kälter, stellenweise Nachtsrost.
Haltung, die sehr gut besucht war. Das reichhaltige Programm, bestehend in Pyramiden, Tamenreigetr, turnerischen Auf- siihrungcn, lebenden Bildern, Duetten usw. wickelten sich flott ab. Besonders gut gefiel ein Stück: „Zigeunercrufführungen". Musik- üorträge für Klavier, Violine und Zither verschönten den Abend.
Nidda, 3. Febr. Gestern feierte der.E i s e n st a h n - Verein den Geburtstag des Kaisers in Krafts Saalbau. 2Cm Nachmittag wechselten Musikvorträge, lebende Bilder und tadellos gespielte Theaterstücke ab. Tie Festrede hielt Bahnhofsvorsteher Dörr von hier. An diese Feier schloß sich ein Ball. — Auf Anregung des GewerbevercinS hielt gestern nachiüittag der Vor- sitzcnde der staatlichen Betriebskrankentasse, Rechnnngsrat Harth von Tarmstadt, im Gamstrinussaale einen Vorirag über „Die Re i ctz i n e r s i ch eru n gso r d nun g". In leichtverständlicher Weise erläuterte er die Neuerungen, die bezüglich der Invaliden^ und Uittallversichcmng in Kraft getreten sind. Wesentliche Aende- iiingen wird aber die Krankenversicherung am 1. Januar 1914 brinaen Die Gemeindekrankenkassen werden an diesem Tage — aufgelöst und es sollen nur noch Land- und Ortskrankettkassen mersiwry M errirttet werden, über deren Anzahl, Bezirke und Verwaltung • ■her ö reisausschuß zu entsckeidcn l)ät. Erngchend verbrettete sich Lott Herr W ■ Hchurr über beide Kassen. Voraussichllich werden im Kreise
Letzte N^chviehten.
Voml Kriege.
Saloniki, 3. Febr. Die 1. und 7. griechische Divi- sion sind durch Crnstellung neuer aus Athen erngetroftenen Truppen beinahe toiedcr auf ihre ursprüngliche Stärke von 20 000 Mann gebracht morben. Der englische Kreuzer „Dartmouth" rst wieder abgedantpft. rm.-r-xa r. n- k
Konstantrnopel, 3. Febr. Dre Mrlrtarbehorben betreiben eifrig die Vervollstänbigung von Pferden und W a g c n f ü r M i l i t ä r t r a n s p o r t e. — In den M o s ch e e n werden öffentliche Vorträge und Predigten zugunsten des Krieges abgehalten. Der Großwesrr hatte heute vormittag eine längere Unterredung^mit dem französischen Bosick-after.
Mexikanische Eis enbahnräub er.
Mexiko, 3. Febr. Zapatisten plünderten gestern einen Passagierzug etwa 30 Meilen südlich von Mexiko. Sie brachten den Zug zum Entgleisen und richteten dann ihr F e u e r a u f d e n 3$a gg o n, in dem sich die militärische Begleitmannschaft des Zuges befaird. Von der 20 Mann starken Begleitmannschaft mürben 12 getötet und die übrigen verwundet. Tie Rau b er töteten auch vier Passagiere unb schleppten ihre Frauen mit sich fort Ein Rettungszug brachte heute bie Verletzten nach Amecameca.
"Warum soll man Suppen essen? In manchem kleineren Haushalt wird oftmals gar keine Suppe auf den Tisch gebrackt Ties ist sowohl vom Standpuntt einer richtigen Ernährung als auch vom Kostenstandpuntt zu bedauern. Es ilt nämlich eine Tatsache, daß jede Mahlzeit mit Suppe sich billiger stellt und besser ernährt als Mahlzeiten ohne Suppe, denn ftüssige Nahrung wird vom Körper viel besser ausgenützt als feste, die meist auch viel teurer ist. Mit den bekannten Knorr-Suppenwürfeln stellt man übrigens die besten Suppen schnell und einfach und billig her, nur durch Auslösen der Suppenmasse in Wasser und Kochenlassen. [C*/2


