83-SS
47-49
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49—53
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80-68
78-08
mit
vereinrnachnchten.
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Felddiebstahl.
fand im TöH»
statt, der iel.v
70-76
67—76
saunen
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80-82
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«445—39
30—34
ML 90—95 88—94
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83—90
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ML 51—56 50—55
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Preise für 100 W
Lebend- Schlacht« aewicht
100—110 98-10h 93-98 81-88
toctüigere ^auglatber . . . e d) a f*.
Lelüeinasrjchase Masilämmer und Vlaittiammel S ch w e l n
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^runb fü deutschen Revanche! ^cwußtse die größt I wlttgend wenigsten Uneben mit einem ju Hilfe z I sicher Wa llanb begi I 'laut der leb und es »verliert ii IW bricht
40—43
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(RericbfffaaL
W Dar tn stadt, 25. Februar. Tie Strafkammer verurteilte den Ziaarelleusabrik''nt Jakob Jakobsohn von hier in con- tninftciam. her lange Zeit hindurch mittels gefälschter Banderole, ivclcbe er selbst anteiligen lieb, seine Abnehmer und die auf sichtsührenden Stenerbeaniten zu täuschen muhte, zu 10 000 Mark lkeldstrme bezw. einem Jahr Gefängnis roenen Steuei hinter- üehuna Ter Verurteilte ist seit dem vorigen Jahre flüchtig. Sein Aufenthaltsort ift unbekannt.
M ülhausen i. Elf, 26. ?ebr. Heute vormittag 9 11 hr unternahm der nach denr Habsbeimer Flugplatz abkommandierte Al e’ero’Rver Oberleutnant Linke vom 84. Fusilier-Reatment in Stettin mit dem gleich'a>ls nach ^abShem, als Flteaerschnler ab» kommandierten Unterolsizier H elterSrieder vom TelearavKen- Vataitlon 91 r. 4 tn Karlsruhe mit einem Psetlbooveldecker einen -Uiobeflna. '2 ei einer etwas schart genommenen llurve rutschte der Upvarat in etwa 20 Pieter Höhe nach hinten ans und stürzte zur Erde. Unteroffizier Hel'erSrieder war auf der Stelle tot, während
Vollfleischige Schweine von 80—100 k» Lebendgewicht ..............62'/,-64
LoUfleischtge Schweine unter 80kg1 Lebendgewicht 62'/,-63
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 61-65.60
Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebend» geivichk 62-00
und iilerchor
Keine Verwechslung mit andern Emulsionen ist möglich, wenn Sir ausdrücklich Scotts Emulsion verlangen und darauf bestehen, diese zu erhalten. Der Name „Scott" bürgt für die Güte und »A Wirksamkeit dcS Präparate-, bat auf eine — wohl beispiellose — 37 sährige Wertschätzung zurück- S HB blickt. Wer sich und seinen Kinder» »W dm Nutzm einer mustergiltigm, in allen Ländern eingeführtm Lebertran-Emulsion zuteil werden lassm will, der kaufe ScottS Emulsion, baut nur diese ist nach dem eigenartig« Scottschen ZubercitungSversahrm hergesteüt. Es gibt nur eine Scotts Emulsion.
Schale r, Schweine 37ö.
Geschäft mittel.
Tchie it.
Vollflelschige, onSaemällete. höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4 — 7 Jahren ....
Tic noch nicht gezogen Haben (unqejochtl .
Cimae, feiscbige. nicht auSgemäsletr nnö ältere mtSaemästeta .........
Bull e n.
Vollfleischige, ausgew^ Höchsten Schlachtw. . -
Vollfleischige, jüngere i ä r: en. Rü H
Vollfleischige auSgeinästete oaejen Höchsten
Schlachtwertes
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten
SchlachtwerteS bis xu < Jahren ...
Wenig gut entwickelte Färieu keltere ousgemäflete Nähe und wenig gut ent» wickelte simgere Kühe .
Diähig genährte blühe und Färjeu . . ...
4t ä l bcs
Feinste Liastkälder
QJiiUUre Mau- und beste Saugkälber . . . .
Geringere Masi» und gute Saugkälber . . .
hat der wegen Diebstahls vorbestrafte Spenglergeselle M. Pf. aus Donnersdorf in Bayern. Er war beim Herumziehen r.;;i
einem Schießbudenbcsitzer nach Villingen gekommen, wo er bei dem Meyger und Wirt D. Aufnahme fand. Das Vertrauen, das die Eheleute T. zu dem Elternlosen hatten, wurde von diesem mißbraucht. In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember v. I. brach er in die Wirtschaftsräume bei D. ein und stahl, da es ihm nicht gelang, den Sekretär auszubrechen, Gebrauchsgcgen- stände, lvie Lederfett, Streichhölzer u. a. Am Abend vorher hatte er schon 2 Flaschen Wein aus dem D.'schen Keller gebott. Auch hatte er einem Schlossermeister ein Paar Stiefel und einem anderen Meister 15 Schlüssel, die er offenbar bei Diebstählen verwenden wollte, gestohlen. Strafe: 7 Monate Gefängnis und 2 Wochen Last. 1 Monat 2 Wochen Untersuchungshaft kommen in Anrechnung.
Bcrufungsverwerfung.
TuS Schöffengericht Friedberg hatte den Landwirt E. K. von Nodheim von der Anschuldigung, beim Herausfahren aus seinem Gehöfte einem entgegenkommenden Gespann Kühe ntzcht ordnungsgemäst ausgcwichen zu fein, freigesprochen. Die hiergegen eingelegte Berufung der Staatsanwaltschaft wurde vcr-
Der Kaufmaim H. W. von Herchenhain und der Landwirt und Beigeordnete B. A. daselbst hatten im Herbst v. I., als sie nachts angetrunken heimfuhren, von mehreren Aepfetbäumen der Kreisstraße die Aepsel entwendet. Das Schöffengericht Orten» berg hatte sie dieserhalb mit Geldstrafen von je 24 Mark be- straft. Aut "bic von der Staatsanwaltschaft wegen der ©traf» höbe eingelegte Berufung kam die Sache beute zur erneuten Verhandlung. Das Gericht beschloß, die Entscheidung auszu- icHen und Dienstag, den 4. März, vormittags 8Vs Uhr zu vor» künden.
säit
Sm“1" SL -«dpredl'J arlad“-^ ««klger uioDntt oor p, DOtmiitü
'i. . Lrbrer Loch, wie- Ibeinol-alnt durchgesehren. das ccrlf . wen Reichstaasbeschlust •. Lin Der Ortsgeistliche Pf. Vljir hielten Ansprachen, wor- lies-'uig vorschlug, die einstim-
nlästlich eines Gemeindeabcnds
int Döllfchen Saale vers<mrmelten Mitglieder des Zweigvereins des ev. Bundes sowie der ganzen ev. Kirchcngemeinde Wallenrod Reuters legrn aufs entschiedenste Verwahrung Ein gegen den Reichstagsbeschluß, der aus Zentrum und ssoiialbemo* traten beste^nden Mehrheit vom 19. *2fejruar betr. Au f he bog des Jesuitengesetzes, well sie auf Grund der Okfcbidxi des Jesuitenordens in diesem Beschluß eine schwere Gefährdung des konsessionellen Friedens erblicken.^ t .
! Gedern, 24. Febr. Am Samstag abend veranstaltete der Verein für Volksbildung einen patriotischen Festabend. .Hofprediger Widmann schilderte bte 'Sreigniffc vor hundert Jahren und Seminarlchrer Lorenz aus Ltch Tüprtc mit einem Kinematographeu das Leben des Freiheitsdtchlers Theodor Körner den zahlreich Erschienenen vor Augen. Zur Unter Haltung brachte Seminarlehrer Lorentz noch einige Bilder aus den verschiedensten Gegenden. Großer Beifall wurde den Darbietungen cntgcgengebracht. Auch der Schuljugend war durch den Verein Gelegenheit gegeben worden, den Freiheitsdichter durch dieje kinematographischen Vorführungen, kennen zu lernen Die Anmeldungen waren so zahlreich eingelaufen, das» noch drei männer Vorstellungen stattfinden mussten. 20 Schulklassen waren er- cfnenen und fast 1000 Schüler folgten den Darbietungen mit gespanntester Aufmerksamkeit. Geivallig war der Eindruck, den das tragi)d?e Ende des Dichters aus die Kinder machte, und das leise Schlucken der Kleinen zeigte so recht, wie fie nntgeriiicn wurden. Unauslöschlich wird das Bild im Geiste der Kinder haften, da durch Erläuterungen die Sache veranschaulicht wurde.
— Ober-Hörgern, 26. Febr. £)ier hat sich ein Orts- ziegenzuchtverein unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Holler gebildet. Dem Verein sind sofort 15 Mitglieder bei- getreten. Der neu gegründete Verein wird sich dem Kreiszregen- zuchtverein Gießen anschließen.
Märkte.
Büdingen, 25. Febr. lr er 'Austrieb zum heutigen Petri, markt war der Witterung eutlpiechend.gut, meist waren krastin Tiere zur Stelle. So fck'öu die Ware, io hoch waren die iireiie. ocbötie starke Ferkel wurden von Händlern zum Preise von 50 bis 5 -iht. da? Paar gehandelt: stärkere Läiöer kosteten das Paar l'i5—135 Mk., iväbrenb kleinere Ferkel der rauhen Witterung Halber wenig zur Stelle waren. Einige gröbere Orte, wie WcniugS, roü auch einige l ack rhöK der näbereu Umgebung, hatten tadellose Wan zu Markt gebrackst. Tie Preise Tir fette Schweine sinken, die Laden- vreiie l leiben au» der seithertgen S»öbe. Tie Piilckwreise sinken ebenfalls. Ter Krämermarkt war gegen trübere Jahre belebter.
w Alsfeld, 26. Febr. Auf dem heutn en B teh markt wäre, 387 Schweine auü eiri den ES kostete daS Paar 6—^ Wochen alte Ferkel 50—60 Mk., 8-10 Wochen alte das Paar 60—70 Mk., Läufer 100—150 Mark. Ter Handel mar gut.
R BobenHaufen II, 2‘f. Febr. Gestern und heute war hier Petri markt. Ter gestrige Schweinemarkltag war schlecht be- fahren, während der heutige Krämermarkt im Verhältnis zu betr früheren Jahren gut behüt war. Tie schöne Witterung brachte» 51Qii<lufti-’e von nah und fern hierher-
Limburg a. d. Lahn, 2 . Febr. Fruchtmarks Durch* sck'nittsvreis vro 2)lalter. Wo ter Weizen (uafiaiiifctier) 17.00 TIL iveiber Weizen langebaute Fremdiorten) 16,50 .V Stoni 13,00 TIL Gerste: . uttergerste 10,50 2)1 f., Braugerste 12,25 Mk., Vater 9 00—1 ,75 Ak., Orb len 0,00 2)1L, tinrtofieln 4,00 bis 5,00 2M.
F.C. Wiesbaden. Pl« hh o> »M ark 1bertcht vom 26. Fedr. Austrieb. Rinder (Ochsen 33, Bullen 0, Kühe 62), Kälber 2-^,
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brauchen entgegenzutrelen, der schon seit Monaten mit einem an eine Reihe von Bürgermeistereien genuteten Auslchreiben des .Kreisamts in der Leffentlichkeit zetneben werde Was m dieser Sache bis jetzt geschehen wäre, )ei mittelbar aus me letzte Verhandlung un K-reistage selbst, in der von den verschiedensten Seiten mit Recht erklärt worden sei, day der Zustand der Krels- straßen zu wünschen übrig lasse, zurückzusühren. Die daraufhin vorgenommenen Erhebunaen der Kreisverwaltung hatten ergeben, daß der Zustand dcr Abfahrten z T. betört mangelhast sei, daß hier Wandel geschasfeti werden müsse. Die Kreisverwaltung habe daraufhin von dem ihr nach Art. 32 des Kunststratzengeietzes zustehenden Rechte Gebrauch gemacht und sich^an einzelne gemeinden mit der Empfehlung gewandt, die ^dwegabsahrten, wenigstens soweit sie auf Kreisstraßcngelandc lagen, nut orbnunjs- mäßigem Schichtpflaster zu versehen und daran anschließend eine richtige Chaussierung aus durchschnittlich 25,^eter Lange auszuführen. Eine ganze Reihe von ^mcindevertrctungen habe diese Forderung als berechtigt anerkannt uiid Mittel rur Pflasterung und Chaussierung der Abs'ahtten in die Voranschläge su. 1913 eingestellt. Es werde von der Kreisbehorde durchaus mcht verlangt, daß die Herstellungen alle in ein ein Jahre erfolgten, sie sei ganz und gar damit einverstanden, daß da, wo bte -oer= lMnisse cs erheischten, die Kosten für bie Ausmhrung der fllr-- bciteit aus eine Reihe von Jahren verteilt nmrben. Darüber habe sie bie Gemeinden auch nicht rm Zweifel fleiafien■ übrigen sei ihm von einem Beschlust des Kreist a g5 nichts bekannt. Es wäre ihm deshalb mcht verständlich, tme die Unterzeichner der Eingabe, von denen zwei )^bft KreiStags- abgeorbnetc seien, zu dem Anträge kämen, dav ein -öei a) i u b des Kreistags wieder ausgehoben werdeii solle. Bon emer Empörung der Bevölkerung sei ihm nichts bekannt geworden. ~-cnn eine solche tatsächlich an dem einen ober anderen Orte bestünde, so wäre sie kimstlich hervorgerusen worden.
Kreistagsmitglieb D ö'r m er-Lick als Mitunterzeichner der Eingabe bemerkte, daß er bie Frage der Zuständigkeit der Besins- ansschüfse der Landwirtschastskammer in dieser Sache nicht erörtern wolle, er fei aber der Meinung,, dast der Kreistag seinerzeit einen entsprechenden Beschluß gefaßt habe. Im übrigen sei der Erfolg der Pflasterung und Chaussierung bet Abfahrten nicht so hoch einzuschätzen.
Kreistagsmitglied Juftizrat Gtun cw akd-Gießen bemerkte, daß seiner Ansicht nach drc Entstehungsgeschichte des Vorgehens des .Kreisamts folgende wäre: Im letzten, Kreistage sei Beschwerde über den schlechten Zustand der strasten int Kreise Gießen geführt worden. Man sei damals einig darüber gewesen, daß der schlechte Zustand verschuldet werde durch dre Einmündung der Ffeldabfahrten auf die Ztteisstraßen und zwar durch dlblagerung der Ackererde, welche an den Wagenrädern haste. Einen Beschluß, nnc in der Eingabe erwähnt, habe man damals ledoch mcht gesastt, solidem das Vorbringen nur als einmütige Kundgebung des Kreistags angesehen. Auch im Landtage sei über den schlechten Instand der Straßen in den Kreisen Gießen und Friedberg gesprochen und die Schuld hieran den Feldwegabsahrtcn zugeschoben morden. Man sei jedoch nicht einig darüber geworden, ob zur Herbeiführung eines besseren Zustandes Eindeckung oder Pflasterung der Abfahrten das Zweckmäßigere wäre Wie hier int Kreistage sei aber auch int Landtage und zwar auch von den ländlichen Abgeordneten der Standpunkt vertreten worden, daß hier etwas geschehen müsse, um die Schmutzablagcrung durch Fiihrwerkc, welche von den Aeckern auf die Krcissttaßen siihren, zu verhüten. Daß hierdurch den Gemeinden Kosten entstünden, darüber sei -man fick int Landtage im Klaren gewesen. Wenn das zdrets- amt nach Maßgabe seiner Erhebmtgen von den Gemeindeii da, wo es nötig, Pflasterung und Chaussierung der Absahrten verlangt habe, so sei hiergegen nichts einzuwenden. Im lyaUc des Widerspruchs einer Gemeinde könne ja bte Angelegenheit durch die verwattungsgerichtlicheu Juftanzcu burchgetneben werben, damit einmal Klarheü in der Frage geschassen würde. Im übrigen ftintnic er mit 9ent Vorsitzenden darin überein, baß der Kreistag zur Erörterung der von den Petenten ausgeworfenen FMe mcht
Kreistagsmitglied Bürgermeister Schnei d e r - Utphe suhlte sich in der Frage der Pflasterung der Abfahrten beschivcrt imosern, als in Utphe kürzlich erst die Feldbereinignng ftattgefunben habe, bei der alle Abfahrten chauffiert worben seien. Diese Chaussie- rungen schon nrieber aufzureißen und die Abfahrten zu pflastern, halte er für eine Härte der Cteineinbc gegenüber, ^nt übrigen glaube er gar nicht, daß durch das Pflaster Besserung erzielt mctbc
Kreistagsmitglied Bürgermeister Benner--Treis a. d.Lda. erklärte als Mitunterzeichner der Eingabe, daß nur gegen die verlangte Pflasterung der Abfahrten protesttert werde, gegen bie Chaussierung fei nichts einzuwenben.
Kreistagsmitglicb Geh. Justizrat H i r s ch h o r n--Giesten bemerkte: Cs sei ein Beschluß angesochtcn worden, der gar nicht crifticrc, und dazu von Körperschaften, die gar kein Recht zur Anfechtung hätten. Wer der Meinung sei, daß das Vorgehen der Krcisbehörde nicht richtig wäre, könne seiner Meinung ia dadurch Ausdruck geben, daß er den betreffenden Voranschlagsposten ablehne. . ,3. . ..
Ziffer 4 der Rubrik VII, „Unterhaltung der Kreisstraßen", wurde hierauf einstimmig gciiehmigt.
(Schluß folgt.)
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage).
Samstag, den 1. März 1913:
Vorabend: ft.’fO Uhr.
2)iorgens: 9.00 Uhr.
sttachmittaqs: 3.30 Uhr. Jugendgottesdtenß.
Sabbatausgang: 6.55 Uhr.
Israelitische Religionrgesellschast.
Gottesdienst.
Sabbatfeier am 1. März 1913:
FTeitaa abend 5.40 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Samstag imdiinittaa 3.30 Uhr.
Gabbat-^luSqanq 6.55 Uhr.
Wock.engotteSdienll: AtorgenS 6.45, abends 7.00.
Verlauf nitm. Te^ von Zentru-ii und Sozi, evang Smvnnben id.n er
I Reit,. ba; I ^täufdiur I -lc..Saat i I ^Nnduncss W ’>n gr-
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ch Klein-Linden, 25. Febr. Unser ältester Gesangverein „Eintracht", der sein 48jaHrigcs Bestehen feiern kann, hat besckstoffen, sich in diesem Jahre an einem Gefangwettstrcit zu beteiligen. Ferner wurde angeregt, 1915 mit dem goldenen Jubelfeste einen nationalen Wettstreit zu verbinden.
Mainzlar, 25. Febr. Gestern abend sand im Muller- schen Saale ein Äemeindeab end statt, der außerordentlich mhlreich besucht war. Eingeleitet wurde der Abend durch eine kurze Ansprache von Dekan Gußmaim, in dcr er aus die Bedeutung der Gemeindeabende hinwies. Dann hielt dcr Dichter und Vollsschriststeller Heinrich Naumann aus Nanzl>aufcn einen Vortrag über Heimatliche und H ci m a t p s l e g e. Die Ausmerkfamkcit dcr Zuhörer bewies, wie sehr der Vortragende durch seine ^lussuhrungen alle zu fesseln wußte. Die beiden Gesangvereine, sowie der Turnverein trugen zur Ver schöiiermig des Wcnds bei.
r Lauterbach, 25. Febr. Eine Ga st w i r t e - V e r sammln ng sand auf Veranlassung des Rhein-Main-Verbandes am Montag hier statt. Bundesvorsi endcr H a u st - Tarmstadi sprach über das ab 1. Oktober b. I. gültige neue Eichgefctz, Ls wurde eine ErNärung abgegeben, wonach die Gastivirtc von Lauterbach und Umgegend übereingekvmmen sind, die lyicr ge- brnmflicben T-ci-c' 'ttckl'ter-"Uc <i äsi"- den Vorschr'stc/i des neuen G se es tsprechcnd, wonach der Eichstrich 2 3; t me e vom Rande anziib^iige.i i,i, a.n u,- > Liter eichen zu lassen, womit eine Beiiackteillgung des Publikums nicht verbunden ist Die weiteren Verhandlungen bczogen sich hauptsächlich aus die gesebäst ,che Tätigkeit unb die Wohlsahrtseinnchtungcu des Bundes ^eicschn Gast- mirtc und seiner Unterverbände - Die neu gegründete cani- ratSkolonnc Lauter back hielt gestern alxmb eine Ver- scnmvlimg ab, in der die Satziingeil genehmigt und dcr Vorstand gewählt nnirbr üolonnenfülirer ist Fabrikant Wenzel. Molonncn
~ ' Ls hat sich als zwettnäßig herausgestellt, die
Laitterbach, zu
Gießener Strafkammer.
G i e ß c u, 26. Febr.
Schwerer Diebstahl. ,
Gegen den noch jugendlichen, aber tvegen Diebstahls schon vorbestraften Dienstknecht A. H. zu Nieder-Trlenbach lautet ine AnÜage ans schweren Diebstahl. Er soll zu Nieder-Erlenbach 'n der Nacht vom 15. aus 16. Dezember v. I. das Zcltruch einer Marktbude, die wegen der Kirchweihe dort aufgeschlagen war, ausgeschnitten und eine Anzahl Gegenstände, namentlich Spielwaren, daraus hervorgeholt und sich angecignet haben. Ter Angeklagte ist im wesentlichen geständig. Er hat seine Tat mit 3 Wochen Gefängnis zu büßen.
Eine G e f ä n g u i s b e k a n n t s ch a s t.
Die Ehefrau F. D. in Bad-Nauheim hatte im vorigen Jahre in dem Frauengefüiignis zu 9Rainz eine Freiheitsstrafe zu verbüßen und lernte hierbi'i die Tiensttnagd J...K. H. von Bibtts kennen. Ta sie Freundschaft mit ihr gefchlossen hatte, holte sie sie im Llugnst v. I. bei ihrer Entlassung aus dem Gefängnis ab und gewährte ihr mehrere Wochen hindurch in ^Bad -Nauheim Unterkunft. Diese aber, eine vielfach vorbestrafte Diebin, lohnte ihre Gastsreuiidschast schlecht. Nach ihrer, Abreise entdeckte man. daß Schmuckfachen und Kleidungsstücke verschwunden waren. Diese wurden auch bei der Angeklagten gefunden. Allein sie behauptete, Frau D. habe sic ihr geschenkt. Tie Verhandlung ergab, dap svenigsteus eine Uhr und eine Halskette nicht verschenkt worden waren. Da Frau T. ihr aber das Tragen dieser Gegenstände gestattet hatte, konnte nicht wegen Diebstahls, sondern nur wegen Unterschlagung Besttafung erfolgen. Sie lautete auf 6 Wochen Gefängnis und außerdem wegeu falfcher Namensangabe unb Fälschung eines Dienstbuches auf je zwei Wochen Hast. Tie Llngeklagte erkannte die Rechtskraft des Urteils sofort an.
Diebstähle Jugendlicher.
Tie erst im vorigen Jahre zwölf Jahre alt und somit stras- mündig gewordenen Volksickmler O. A., O. H., Ä. K. nnd ,W. R., sämtlich von Wieseck, standen unter der Anklage, int Herbst v. I. durch Einsteigeu in das SchützcnhäuSchen aus der Badeburg Diebstähle von Obst und anderen Gegenständen begangen und ferner in mehreren Fällen fremde Hühner iveggefangen zu haben. Das Gericht erkannte, da den in vollem Umfange geständigen Angeklagten von ihrem' Lehrer ein gutes Zeugnis ausgestellt nmrbe, teils auf die Strafe des gerichtlichen Verweises, teils auf mäßige Freiheitssttasen, welche sie voraussichtlich nicht zu verbüßen brauchen, da ihnen wohl bedingter Strafaufschub gcivährt IDerben wird.
Unter Aus schluß der Oeffeutlichkeit wurde gegen den Hüttenarbeiter H. B. von Lollar verhandelt. Von der Anschuldigung dcs Sittlichkcitsverbrechens, begangen an einem 10 jährigen Mädchen, wurde er frcigesprochcn, dagegen wegen Erregung öffentlichen Llergernisfes in einem weiteren Falle -zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Eine Woche Untersuchungshaft wurde auf bic Strafe angerechnet.
Diebische Neigungen f
Gillos ?Ntet. ? Vaud
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wegen Aufhebung e '"in* *' ’» K n o 11 sowie Lehre. i ' auf der Vorsi! ende iolg- itiv ynt» inig angenommen wurde; „Tic
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Schlag »n ein pao i den Gen -■& mut auc ich schien Untschen 1 Infanterie ^onkonm «mstimmig, M breijäl jfubsichtigi leäbrt werd h seiner g< .ünftignng Mailten nr Wpen bei
Das is bic — wie am individ mes Opse die Ansge roerben. 1 Rausches i heilig ent ichen Gru dagegen j rungen I)i und Flai bet Mttc Es ist lai für bas ttiiibgeh/ firant Miinn rt
nrjt Tr. Pyroth. .... .
Kolonne in zwei Mtcilmigcu. Bl't urod und gliedern, die amiäbcrild die gleiche Mttgliederzahl aufmeisen. qcmcinid aitHchcn Hebungen nehmen am nächsten Montag in der Tnrnhalle ihren Ansang.
f. Wallcnrod, 25. Febr. Am c-onntag
sckfen Saale dcr F a m i 1 ien ab en d des E v an g. Bu udes gut besucht war und unter 2)iitwiikung des Po- sowic bei gemeinsamen Gesängen einen
der Oberleutnant nur unbcleutenbe Verletzimgen davomrug an anfeheinenb bei voller Besinnung blieb.
W Pola, 36. Febr Der Linien'ckiffsleutnant filobucat unternahm qeliern mit einem Öndrovlan einen Proteslug. Venn Riederqelien auf das Wasser übetfchlug sich der Apparat. Klobucai wurde schwer verletzt.
QanöeL
** Die Holz-Steig preise in der Gemarkung und nächsten Umgebung Gießen sind, soweit Nutzhölzer in Frage kommen, in diesem Jahre cttoas gestiegen und im allgemeinen als gut zu bezeichnen. Dagegen haben bic Preise für Brennholz sich nicht gesteigert. Dabei sind die Hol^ preise im Gießener Wald immer etwas höher, als im Waldbesitz auf dem Lmide, weil die Llbfuhrwege im Stadt, wald besser uni) bequemer sind.-


