Nr. 255
165. Jahrgang
Zweites Blatt
Erscheint tÜglith mit Ausnahme des Sonntags.
tobet 1913
Michi
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mündlich
ein ordentlicher Mensch
politische Tagesschau.
Die Einberufung des preußischen Landtags
5^Haccou<i "^yrflgen. JnhreS- I 1'1. 1.2d Konto. Probe- iKrlongen Sie bitte 'baus,Lanitas"Weblar.
Dienstag. 28. Moder 1915
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Sreiudruckerei.
R. Lange, Gießen.
nicht tragen konnte. Es wird daraus
Tie „tziehener ZamUienülätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Eichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Urt eines lnSen teut au
Landrat a. D. Rötger vernommen. Ter Zeuge war von Juli 1901 bis September 1909, also in der Zeit, wo die Versetzung Brandts nach Berlin erfolgte, Vorsitzender des Direktoriums der Firma Krupp. Er bemerkt, daß cs außerordentlich töricht gewesen wäre, wenn in Essen irgend einer der leitenden Herren das Vertrauensverhältnis, das in der iraglictten Zeit zwischen der Firma Krupp und der Heeresverwal- tunq bestand, leichtsinnigerweise aufs Spiel gesetzt hätte, wenn er in Berlin Einrichtungen getroffen hätte, ^wie sie iich nicht gehören. Der Berliner Vertreter .v>crr von Schütz hat den Posten in einer Zeit übernommen, rao die Verhältnisse noch einfach lagen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 51.
Redaktion S^l 12. Tel.-Adr.:AuzeigerGießen.
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provinzial-Seflügelausstellung.
l. Lauterbach, 66. Okt.
Die Provinzialgeflügelausstellung Tür die Provinz Lberhe'sen, die gestern und heute in der'.Spießturnhalle statt- fand, war aus der ganzen Proviwz sehr reich'beschickt. An der Spitze des Ehreuausschusses standen der Graf von L ck l i tz , Uno Freiherrn Albrecht und Sans von Ried eg c l und ^aiwlags- abg. Br ee id en b ach-Dorheim. Tie Erönnung fand durch Lehrer Söller im Beisein des Kreisrats von Werner, ^es Bürgermeisters Landtagsabg. St öpl cj und des Vertreters der Land- Wirtschaftskammer, Bürgermeister B o st-Bermuthsham patt. Zahlreiche Geld- und Ehrenpreise ntoren geittttet worden, von der Stadt löO Mk., von der Landwirtschaftskammer 120 Mk. hunb von
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Der Ritualmordprozeh.
Kiew, 26. Okt. Der Zeuge Schriftsteller Jablonowskh sagte aus, er habe durch B r a s u 1 s Vermittelung Wera Tscheberjek im Restaurant kennen gelernt und habe beim Verlassen des Restaurants dem ihn begleitenden Brasul erklärt, dieses Frauenzimincr lügt wahrscheinlich immer und selbst dann, roenn es die Wahrheit sprechen will. Aus Ersuchen der Verteidiger sand angesichts der Aussage Weras, int Restaurant sei ein Unbekannter gewesen, der ihr ein Chcrikow 40 000 Rubel angeboten habe, eine Gegenüberstellung mit Wera statt. Diese bat, Jablonowskh einen Stuhl zu reichen, und als dieser sich gesetzt hatte, die Arme aus die Brust kreuzend, ries Wera: Das ist derselbe, woraut das Publikum lachte. Wera erflärte, nach dem Aussehen, den Saaren und der Art, wie er lftnsitzend die Arme kreuzte, sei es derselbe, der ihr und El-erilom die 40 000 Rubel angeboten habe. Jablonowskp rier Zieht Recherchen ein und konstatiert, wer von uns dem Gerichte was vorlügt. Der Staatsanwalt ersuchte zu protokollieren, das; er dem Wunsche Weras folgend, diese Pantomime zugelassen, die beim Publikum Gelächter hervorgerufen habe. Ter Vorsitzende erklärte, er werde dem Publikum eine Verwarnung erteilen.
Der Zeuge Singajswsky sagte aus, Karajew wollte ihn zu Diebstahl und Mord anstiften; doch er habe sich geweigert einen Mord zu begehen; doch habe er mit RudMsky und Laiischew am 25. März 1911, dem Ermordungstage Juschtichmskis, einen Diebstahl im Laden des Adamowitsch begangen. Er sei am Vormittag mit einem Mitschuldigen nach Moskau gefahren. Auf die Frage des Verteidigers Grusenberg, warum ein am Abend begangener Diebstahl ausschließe, daß man am Vormittag einen Mord begangen habe, antwortete der Zeuge, er habe den Vormittag zu Siauic mit Latischew verbracht. Daraus fragte Larnislowsky, ob man nicht nach deml Mforde die Leiche beiseite habe schassen müssen, und ob nicht, da dies bei einem am Vormittag begangenen Morde' nicht vor Rachtanbruch gesckiehen könne, am Abend Zeit zu einem Diebstahl gefehlt habe, so daß der am Abend begangene Diebstahl den Mord am Vormittag ausschließe. Singalewskh antwortete hierzu bejahend. Als ihm M a ch a l i n gegenüber- gestellt ivurbe, gab Singalewsky zu, Machalin bei Karajew igesehen zu haben, behauptete aber, nicht mit ihm über den „Fall Zuscht- schinslh" gesprochen zu haben.
ist, wie wir aus Berlin hören, zum 8. Januar 1914 geplant. An diesem Tage wird auch der Voranschlag vorgelegt werden. — Für die Voranschlagsberatung stehen im nächsten Jahre elf Wochen zur Verfügung. Es ist aber zweifelhaft, ob diese Zeit ausreichen wird, in beiden Kammern den Voranschlag bis zum 31. März zu verabschieden, da nach Neuwahlen' das Redebedürfnis recht groß ist.
Von größeren Vorlagen werden dem Landtage das nach dem Wassergesetz nmgearbeitete Fischereigesetz und das Parzellierungsgesetz zunächst zugehen. In Vorbereitung sind ferner ein Fideil'ommißqesetz, eine Vorlage über die anderweite Organisation der Generalkommissionen, ein Eisenbahnanleihegesetz, einige Eingemeindungsvorlagen und kleinere Gesetze. Ob das Wohnungsgesetz schon in der ersten Session zur Beratung gestellt werden soll, wird demnächst vom Staatsministerium entschieden werden. Bisher ging die Absicht der Regierung dahin, das Gesetz vorzu- lcgen, man befürchtet jedoch eine zu starke Belastung der Arbeiten, auch sind einige Punkte noch der Abänderung bedürftig.
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3n späterer Zeit zeigte sich Serr von schütz seiner An,gäbe nicht mehr gewachsen; infolgedessen wurde auf seine Anregung hm Brandt nach Berlin versetzt. l
Zeuge Direktor Mouths sagt aus, datz Brandt nach Berlin versetzt wurde, weil Serr v. Schütz über zu geringes Perl oval .tagte Brandt wurde dazu gewählt, weil er ein ausgezeichnetes Organisationstalent besitzt. Er habe gleich angenommen, da?, Brandt für das Material zu den „Kornwalzern" Geschenke mache. Dröse wurde auf sein an die Firma gerichtetes Gesuch auf tue Anwärterliste gesetzt. Diese Auskunft Brandts über ibn war zwar nicht ungünstig, aber auch die Schwächen Dröses waren nicht nm erdrückt. Die Auskunft von feiten der militärischen Vorgesetzten Dröses waren erheblich günstiger. Der Zeuge hat bat Brandt stets ftir einen wahrheitsliebenden Menschen gehalten. Er hat den Brandt auch in alle Geheimnisse der Firma eingeweiht.
Zeuge Finanzrat Saux ist Personaldezernent der Firma Krupp und hat als solcher nur formal mit der Verletzung Brandts nach Berlin zu tun gehabt. Es wurde Brandt damals keine besondere Zulage gegeben, es wurde ihm dafür gestattet, die Extraausgaben besonders zu liquidieren. Der Zeuge geht dann in längeren Ausführungen auf die Gehaltsverhältnisie Brandts cm und bestätigt die von deni Angeklagten in biqer Beziehung gemachten Angaben. Weiter spricht der Zeuge über die Gestaltung der Brandtschen Tätigkeit in Berlin und bestätigt auch hier nur die bereits früher gemachten Aussagen. Serr v. Metzen hat m den drei Jahren seiner Tättgkeit bei der Firma Krupp mindestens anderthalb Jahre wegen Krankheit gefehlt; in Vieler Zeit mutzte ihn Brandt rrcrtreten. Wegen der damit verbundenen Mehrarbeit sind die Gratifikationen bei Brandt über das gewöhnlick)c Matz hinaus gesteigert worden, das sei aber angesichts diel er Verhaltnilse nicht mehr wie reckst und billig. Die Gehaltserhöhungen wurden gewöhnlich von .dem Ressortdirektor vorgenommen, bei Brandt also durch den Direktor Eccius. Eecius war bekannt dastir, datz er ein weiches Serz hatte und eine Bitte um Gehaltserhöhung niemals reckst abschlagen konnte, auch^wo sie nicht so gcrcfbliertigt war.Der Zeuge geht dann auf die Sitzung ein, in der Direktor Tr Muehlon erklärt habe, er müsse dem Direktorium etwas Unangenehmes mitteilen. Direktor Sugenbcrgcr habe ihn wegen des bevorstehenden Jubiläums nicht zu Worte kommen lasten und Muei lon habe dem Zeugen beim Sinausgchcn die Angelegenheit kurz mügcteUt. Brandt hätte ihm in Bezug ans |eme Berichterstattung erklärt, er wolle ein anständiger Mensch bleiben.
Im " Anschluß an diese Bekundung des Zeugen kommt es wiederum zu Zusammenstößen zwischen ihm und dem Oberstaatsanwalt. Der Oberstaatsanwalt erklärt, -iirettoi Muehlon müßte doch seinen Standpiinkt näher erläutert Haden und jeder vernünftige Mensch Ivürde doch gefragt haben, aus welck em Grunde Brandt ftirckstete, er tonne kein anständiger Mensch mehr bleiben, wenn er die Berichterstattung behielte. — Der Zeuge erflärt indes, er hätte gar nickst nötig zu Tragen, denn wenn sich auch Brandt hübe nichts zu Sckiulden kommen lasten, so wäre , es doch möglich, daß er einen bösen Schein auf sich ge- , laden hätte, und das genügte zu seiner Abberufung. Die Firma ; fei in Deutschland in einer sehr unangenehmen Lage. Alles was - bei der Firma geschieht und auf sie im entferntesten ein schlechtes Lickst werfen könne, werde in der ganzen Oeffentlichkett durch die Presse gegen sie ausgenutzt. Deshalb müsse auch der geringste böic Schein vermieden werden, auch Andeutungen in solcher Richtung, die ganz unbewiesen sind, könnten der Firma schon schädlich sein.
Zeuge v. Dewitz, der Nachfolger des Direktors Mouths, erklärt, daß es für ihn von großem Interesse war, die Konkurrenzpreise zu erfahren. Me „Kornwalzer" gingen durch feine Sande Er sandte sie an die Herren, die Interesse bafür haben ko mit en und erhielt sie später wieder znrückgestellt. An einen Verrat militärischer Geheimnisse habe der Zeuge nie deuten können, da die Kornwalzer in dieser Beziehung etwas Neues überhaupt nicht enthielten. Ob die Nachrichten auf Indiskretion beruhten, konnte man aus ihnen nicht immer entnehmen, manchmal allerdings hätte er ben Eindruck gehabt, als ob Indiskretionen mit im Spiele waren. Eine Anzahl von Komwalzern ist vernichtet worden, aber lediglich deshalb, weil sie veraltetes Material enthielten.
Nach Vernehmung einiger weiterer Zeugen, die nichts we|ent- liches bekunden, wird die Sitzung auf morgen vertagt.
;aufm. Verein für toeibL Angestellte.
Insere Bercinsabcnde nnb etit jeden Mittwock von ;-10 Uhr im Hotel schult, tie Mitglieder werden ge- ictcn. sich regclmamgstu bc- eiligen. Kolleginnen und n s Säfte willkommen. ;v /io Ter Vontand.
Maschinen ich voraiglich zum ^ähen Sticken Hopfen derlage bei eu» euenweg46 ‘twerkstätte s auf Lager.
nickt schädlich. Diese' Mitteilungen sprächen vielmehr zu ihren Gunsten, als wenn man ihnen stets Bestechlichkeit vorweNc. Der , । .'euac erklärt auf das bestimmteste, daß Die Verletzung Brandts
Deutsche Kolonien. aueOann erfolgt sei, wenn das gerichtliche -Benahren nickst ge-
m m „fcpinr 26 Okt Durch die neue hiesige Ab- kommen wäre. Brandt mußte versetzt werden, wen Krupp, um $ Bad- N ? u b ^o'n5algesellschaft ist hier ein reges Inter- Mißdeutungen zu vermeiden nickst werter dulden konnte, datz tcilung der deutlcken Ko onialgeieuim i i konnte nach Brmtdt Nachrichten von isubalternbeamten erhielt Mtr. das Dtrek-
cfic an kolonialen ~i ä Meters dem ersten, den er seit nieten torium war es aber unmöglich, »errn von Metzen ein Zeugnis dem Vorträge von Dr-Earl^eter im -ommer zur auszustellen, da es bamit eine Verantwortung auf lieh genommen
Jahren wieder in DeutMatw yi« , 6Junbert Mark einem hätte, die es nach dem ganzen Verhalten des Herrn von Metzen Kur weilte, eure ^1*'im^o(ouiaIcn Kriegerdank" überwiesen wer-' - —
wohltattgen Awcck, dem ,,Kow verdienstvollen ReichskomMisiars den. Freunde haben dann später eine Samm-
unb Gründers Hauptstadt unserer ost-
lung iur das m -Jar e» geplante Petersdenkinal
aftätanischen Kolonie, ZU bie hiesige Kolonial-
veianlatzt. ^ie dwsbezugiia ft i f t c t c n, konnten an
freunde u n b ö ie' « ,l merbcu Die Sammlung, bie
her Gr-tzh. ^‘“"‘«bS^fletonunen iü. bat 232 Mark er- jct,t zuni varlau durch di- diesige Ortsgruppe der ^.eutichen »ugeiühr- worden tst.
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Der neue „ttrupp-prozetz".
4. Verhanblungstag.-
Berlin, 27. Okt.
Senke wirb mit ber Vernehmung der Mitglieder des Kruppschen Direktoriums begonnen und zunächst
Geh. Finanzrat Sugenbe r g '
vernommen. Er macht zunächst eingehende Mitteilungen über bie Geschäftsgebarung ber Firma Krupp. Tic Geschäfte des Direl toriums zerfallen in Dezernate. Jeder Dezernent ist selbst-ind g verantwortlich für sein Dezernat. Gewisse Tinge werden aber auch im Plenum des Tirekwriums erledigt. Innerhalb ber Verwaltung : besteht nur ein Dezernat für kausmännisckten Betrieb. Tiefes lag in ber in Frage kommenden Zeit in den Händen des Herrn Eccius. Tie Kontinuität der Verwaltting wurde durch die Erkrankung des Herrn Eecius gestört. Seine Geschäfte wurden vertretungSweiie durch Herrn Direktor Tr. M ü hl o n wahrgenommen, der schon frül)er Stellvertreter des Herrn Eccius gewesen war. Herr von Dewitz bekam Anfangs 1912 Handlungsvollmacht. Er war Untergebener des Herrn Eccius und natürlicherweise an dessen ®ei hingen gebunden. Herr v. Dewitz hat Nachrichten über Preisse,t- setzungen gesammelt. Ebenso war dem Zeugen bekannt, datz verr v. Dewitz gewisse Preis- und Submissionsnachrichten lammelte. Dagegen ist dem Zeugen nicht bekannt, welche Aufgabeii Brandt in Berlin oblagen. In seiner Gegenwart ist über Brandt im Tirekiorium nicht gesprochen worden. Der Zeuge kann lick nicht erinnern, daß ihm Kornwalzerzu Gesicht getommeit leien, (mrtr.fhrnfnnn8frnrt#n I gibt;aber die Möglichkeit zu; denn es sind ihm bei der Uitteriuchung
3nterci|antc D.ahlprufnng?fragen I Kornwalzer vorgelegt worden, die sein Zeichen tragen. Der Zeuge
werben ben Reichstag halb noch seinem Zusammentritt berichtet nun, was im August 1912 zur Sprache gebracht worden beschäftigen. Zunächst müssen einige seit langer Zeit spruch- ist. Herr Tr. Mühlon äußerte nach seiner Rucklehr von emer reife Wahlprüsungen im Plenum endlich erledigt werben, Berliner Reise die er inBertrctungdes Vcrr,iEcciUto unle^ die im Juni aus taktischen Gründen liegen geblieben roaren. nemmen hatte, den Wunsch, gewise u n ana en e h m e Bor Sodann bat das Plenum zu der wichtigen Frage Stellung ntmn^^e ^Xren^ untfr'^neTsich S
Zu. nehmen, ob die in die Wählerliste enigetraaenen Wähler ^.ccks^n?cht befand. Herr Dr. Mühlon berichtete, Brandt habe bei einer Nocistvahl zur Ausübung des Wahlrechts auch dann - ß gesagt, er könne das Leben nicht mehr ans- berechtigt sind, wenn sie inzwischen ihren Wohnsitz Verlegt batten, benn er wolle ein ordentlicher Mensch haben. Ter Wahlprüfungsuusschuß hat diese Frage bejaht, Hf eiben. Brandt sragle sodann Herrn Dr. Mühlon, ob er bie Regierung hat sie verneint mit ber Begrünbung, baß seine Stellung verlieren werde, wenn er seine Ersatzwahlen Neuwahlen seien und Wähler, bie länger als Berichterstattung c i n stell e worausHerrTr. --tWon Jahresfrist einem anderen Wahlkreise angehören, selbst bei ihm erklärte, daß er ieme' Stellunb ^rlieren werde^ wenn er Verwendung ber alten Listen nicht mehr wahlberechtigt tue, SÄfi
seien. Tas Plenum wird in bieser Streitfrage zu enticheiben Berichte Brandts bereits für die Firma von sehr geringem haben, wobei auf interessante Erörterungen gerechnet wer- ~ tercjfe feicn und daß man meist auf sie verzichten könne, den kann. I und richtete nachher an das Direktorium das Ersuchen, die Bencht-
* I erftattung eingel-en zu lassen und Brandt abzuberufen. Ler
T°r Entwurf ,int8 neuen deu.Icheu W.chl.lrech«
Wird in nächster Zeit vom Bundesrat verabschiedet werden, im H^hlick auf die schwache Teilnahme an der Sitzung und da-.' um dem Reichstage vorgelegt werden zu können. Dem Fehlen des zuständigen Direktors, des Herrn Eccius,^zu ver- Saager Abkommen über die Einführung eines einheitlichen schieben. Er war sich aber klar darüber, d a ß di e ,a :ijp Wechselrechts hat der Reichstag bereits im Sommer zuge- feit Brandts die Gefahr in sich trug, datz s ich aus stinimt dieses Wkomm-N wird von T»utschc°ud rotiflziert ihr ein g r ° her ©Unbai an t w r ck ° l , k ° n n t -.und daß werden, mit der Berpfiichtun-, binnen sechs Monden b.e |b« neue Wechselordnung nt Straft treten zu lassen. Dm Be- Iac^„ Brandl in den Besitz seiner Nachrichten gelangte, ratung des neuen Wechselrechts ist lediglich Formsache^^da Lät’tcn llic()t stattgcfunden, man I>ätte jedoch den Eindruck ge- der Entwurf bereits durch das Abkommen festgelegt ist. L. a Brandt mit Beamten herumkneipe und daß bei diefer > । Gelegenheit Durchbrechungen der Beamt e n di sziplin
itt Cnnttton Vorkommen könnten. Jedoch kann ich im Augenblick nicht lagen,
Der Regierungswechsel m spanten. o6 id) barQn Obacht l-abe, Brandt könnte mit seiner Fuiikttons-
Madrid, 27. Okt. Der sozialistische Führer Igle- zulage und seimm Entschädigungen Bestechungen machen; erFfärte in einer Versammlung: Falls Maura. die nach der ganzen Situation hielt ich ne aber nid)t für wayr &Ä Ministeriums'übSnimVso °°rpfttchte ich NM
mich, die Regierung Nicht einen Tag in Ruhe zu laffeit. t)cchn Verfehlungen des Herrn vo n Metzen. Als Es heißt, daß mehrere konfervutive Politiker bem Ä'onig ^ccBen bcm <Bl>rtretcrboften in Italien betraut werden Rat gegeben haben, die liberale Partei am Ruder zu sollte, lehnte er dies für seine Pierson ab, übernahm aber,
belassen. Als Graf Romanones dies erfuhr, bemerkte er nacf) cincnt geeigneten Vertreter nmzuseh-en. Er nnttrhandeltL
läckelnd , Das ist gut, bie uns gestürzt haben, sagen jetzt, mjt Herrn Wingen, riet jedoch spater von bieiem Herrn ab. in bleibt dockAis die Konservativen Maura, Dato und Es waren da Machinationen borgefommen, die Herrn von Metzen Weneral Azcar-q- zum König berufen wurden, s-rmmelte ichlichlich auf den Kops -ngesagt werden konnten. Es tonn e nach- stch'vor dem'schloß^eine grL «0^80 an^und tzn«
staltete eine Kundgebung gegen Maura. Bft Barcelona begangen hatte, ba er Herrn Wingen Mitteilung von
wurde in der Stiergefechtsarena von ber Polizn eine große x vertrautesten Dingen des Geschäftsganges in Essen gemacht
Tafel entfernt, welche bie Aufschrift trug: „Es lebe epa* k bic E.itlassung des Herrn von Metzen wurde die
nien, nicht Maura!" Dabei kam es zu einer Rauferei, bet Situation noch verwickelter. Herr von M'etzen v erstieg der ein Schutzmann verwundet wurde. sich sogar zu Drohungen
oer eui ----- ------ 1 ^r Zeuge berichtet weiter: obwohl er überzeugt war, datz
es besser wäre, wenn Brandt versetzt würde, erschien es uns nicht liccr NNO HlOtre. angängig, mit bem Berliner Vertreter auch gleichzeitig den Bureau-
DasS-GeschoßimKrieg. Vorsteher zu entfernen. Der Direktor Dräger versprach, B r a n o t
JflJ < x -XS.O noch i-inmal ins Gebet zu nehmen. Er war der lleber-
Naich den Berichten der ru||tschen Aerzte weist dav neue! illopale Handlungen nicht Dorgcfommen loten und
S-Geschoß welches in allen modernen Staaten eingefuhrt ^ie Firma Krupp sich nichts vorzuwerfen habe. Wurde man
Sn Ein"' und d-ß ohne ärzttich-^Hilft vieles hX5ft“on9"erm Direktor
<fhnp|i heilt Wenn abtt die Kugel auf Den Mnoajen jionr, „ telber.
fo finb die Wunden laum noch heilbar. Das Geschoß rich- -^n ber ~oIge entspimit sich eine scharfe Polemik zwi- tct durch die klein zersprengten Teilchen des Stahlmantels dem Zeugen und bem Oberstaatsanwalt, wie wett neulmite Verwüstungen im Innern des Menichen an. IBestignisso des Subaltcrnbeamien bei Behörden zu Auskünften 'S»rUnfiprfte Chirurg der russischen Acrztekommission ist zu gehen. Der Zeuge wirft dem Oberstaatsanwalt dabei vor^, ratz er SjÄwit b»u°„r L -d-r- °urM. gXÄSÄ SS« 7-rL Ä Lsrst're^^Nii S
Kmaeli, leicht heilbare und saubere Wunden mache. > ........ —------- •*”"
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