euscS „TaunuSblick^ einen Vertrag auf weitere 5 Jahre ab
eich lassen.
vereinrnachrichten.
Eames, und Tanz.
Landwirtschaft.
---Butzbach, 29. Juli. Tie Vorbereitungen zu dem am Samstag hier stattfindenden Verbandssest deS Mitteldeutschen ^äirg^roerbandes sind im Gange: die gewählten Chore entsprechen dein Charakter einer vaterländischen Gedenkfeier. Neben einer jgmme von Ernst, Herzog von Sachsen wird »Das deutsche Lied" Dixi W. Gernhardt als Massenchor mit Orchesterbegleitung zu Gehör gebracht. Jur übrigen wechseln Gesangsvorträge der Verbands- mib Gastvcreine und hieran anschließend Konzert der Kapelle
Fllieqer gestellt. .. , n ,
Nack Brindejone Bat der fianzönsche ,rfieger ßetort ebenfalls auf einem Morane-«anbnier-Eindecker die 900 Kilometer von I Varis nach Berlin in 9 Stunden zurückgelegt, und aus der Schweiz kam die Nachricht, daß der Führer Brder von Bern nach Mailand mit Ucberguerung des 4200 Meter hohen Jungfrau- I Massiv geflogen sei. Durch diese großartigen Leistungen sind r.'eiscllos unsere deutschen Flngzeugführcr Leutnant Joly, und Diplom-Ingenieur Hirlh zu den Fahrten Köln—Berlin und zu ruck und Berlin -Mannheim angeregt worden. Nun kommt soeben die Nackricht, das; ein neuer großer kleberlandflltg von dem Franzosen 2 chcmmel geplant ist. Er wird Ende dieses oder zu Anfang des nächsten Monats von Paris nach Warschau fliegen, wobei er mich unser (Gebiet, irämlich den Bo gelsberg, zu überfliegest g. deutl Ter Deutsch" Luftsahrer-Berband, dem auch der Bnern •ür Luslfahrt in Gießen angehört, macht die Bevölkerung aus diesen 3 lug besonders aufmerksam, rind hat an die in Frage kommenden P olizeibehörden die Bitie richten lassen, dem Franzosen bei etwa | notwendig werdenden Zwisck^nlandungen keine Schlvicrigkeiten zuj dlrreiten.
Wir möckten diese Tatsache gairz besonders hervvrhebeu im Vergleich zu der Art, wie die Franzosen unsere Landsleute zu entgangen sich angrwöhnt li-abcn. Es ist uns bis jetzt noch nickst prkannt geworden, daß Franzosen in Deutschland unhöflich oder qiir feindlich behandelt worden waren, und wir sind überzogt, daß, wenn Schemmel in unserer Gegend landen sollte, er», auf eine freundliä.o Unterstützung unserer Behörden und der Bevölkerung rechnen kann.
G a t s ch i n a ^Rußland), 29. Juli. Der Militärflieger T s a - mat ist aus 200 Metern Höhe abgestürzt und war sofort tot
ft öfter sei, je besser die Pflege sei. Genügend Milch und Weide« ( iifl sollten die Lämmer unbedingt haben. C■ n oor einseitiger Züchtung auf hohe MilchleNtung, denn die
Taubring cii, 28. Juli. Der hiesige Ziegenzuchtverein hielt gestern eine hübsche Feier ab. Nach dem 'Festzug begrüßte der Vorsitzende H. Hoffmann die Anlvesendcn und erteilte Herrn In.. aus OK eß en das Worten seinem Vortrag. Schmal
ut-ermittelte als Vertreter des Kreis-Ziegenzuchtvereins zunacknl -vluluutlU/
"UNa hD>| Grüße des Vorsitzenden Reg.-Rat Dr. Merck, der am Erscheinen I 7500 Meter-Laufen:
v ‘‘ .....< .___ ....A I .1. XA.-;... itm hir •XKVNTUlldH I /cmmi.c.___\ •>
Der Brand, der gestern in der achten Abendstunde ' ausbrach, konnte bis heute morgen nicht völlig gelöscht ivcrden. Das Feuer eutstaud vermutlich durch Kinder, die entweder Stroh oder den 3mm, der das Gelände der Norddeutschen Ciswerke nach der Jnngiernheide zu abschließt, mit Streichhölzern in Brand setzten. Der Wind trieb die Funke,i aus die Eisschuvpeu, die 60 Meter laug, 40 Meter breit und 20 Meter hoch sind; sie standen alsbald in Hellen Fla>n,nen. Auf die Meldung Großseucr erschienen außer den Wehreii der Nachbar- schalt alsbald anch sechs Züge der Berliner Feuerwehr. Inzwischen war das Feuer vou den Schuppen 011 seinen Stall übergesprungen, in de», 80 Pferde aus Angst wild um sich schlugen. Mit Hilfe von Mannschasteu des zweiten Llistschisferbataillons gelang es, den größten Teil des Pserdebestaudes in Sicherheit zu bringen. In dem trockenen Holz der Schiippcn sand das Feuer reichliche Nahrting. Viele Meter hohe Stichstaminen und beißender Qualm erschiverten die Löscharbeitcn. Das Bedenklichste war die Explosionsgefahr des unsichtigen Kessels im Maschiuenramn; durch rechtzeitiges Ausblascn !des Feuers wurde sie verhütet. Die Arnoiliakvorräte explodierten. Dlirch einen durch die Luit geschleuderteii Balken witrde ein Knabe, der sich hinter dem Zaune besand, getroffen und g t ö t e t. Zwei seiner Spielkameraden fnmc» mit schweren Verletzungen davon. Ein weiteres Opfer forderten die Flainnien bei den Löscharbeiten selbst. Der Feuerwehrmann B 0 l z e r stürzte von einem Gerüst in die Glut und erlitt schwere Brandwunden.
Der gewaltige Feueifchein, der bis nach Tempelhos zu sehen war, hatte viele tausende von Zuschaitern nach der Brandstelle gelockt. Tie polizeilichen Absperrllngen wurden wiederholt durch- brochen.Es mußte eine Kompagnie deS 4.Garde-Regiments alarmiert werden, die die Menschenmenge zurücktrieb. Wie rücksichtslos viele aus der Meuge sich benahmen, geht daraus hervor, daß die Schläiiche der Feuerwehr beschädigt mürben und dadurch stellenweise die Löscharbeiten in Frage gestellt wurden. Die Eisschuppen, Stallungen imb andere Anlagen wurden von dem Feuer vollständig zerstört. Der Schaden dürfte '/, Million übersteigen.
fiahiöck 1111& Verkehr, Volkswirtschaft.
München, 29. 'Juli Zur Förderung der Einfuhr von Petroleum und Bodenerzeugniffen des Balkans sowie zur Belebung der deutschen inbuftrieUcu Ausfuhr hat sich m R e g.e n s bürg eine unter deutscher Kontrolle stehende ch iss a h r tsges e lisch aft unter dem Namen „B avr, scher Lloyd, in. b. V- mit dem Sitze in Regensburg gebildet. Dem Unternehmen gehören an neben den verschiedenen Petroleumgeselllchatten dre crtact Regensburg, die Banrische Vereinsbank, bie Deutsche Bank, d,e Vereinigte Mascknnensabrik Augsburg iind Maschinenbauanstalt Nürnberg, solche die Firma Gebr. Röchling. Der bayerische ^taat ist im Aussichtsrat vertreten. Wie die „Münchener Neuesten Nachrichten" erfahren, sollen auf das Grünbnngskapstal von 4 Millionen Mark zunächst 25 Prozent emgezahlt werden.
-------- ... Ervhfeuer in Plötzensee.
Berlin, 30. Juli. (Priv.-Tel.) Gestern abend gegen
Nebcrlandfliige. 9 Uhr brach in dem Niefenspeichrr der Norddeutschen Eis»
Ter 10 Juni ist einer der bedeutungsvollsten Tage in der I werke am Nordufer des Plötzensee Großfener ans. DaS leicht Entwicklung des Flugwesens. An ihm hat der Franzose ®nnDc- L)rcnn()nrc ®cßäube war in kurzer Zeit völlig von den Flammen jone de M.mlinais in kaum 10 Stunden mit 2 ZwischenlandungenI Die Berliner und die Charlottenburger Wehr, die
sc Niittetcuropa durckgi'ert, eine Leistung, du- bisher unerreicht nn,r,tpn rA nuf den Sckuß der
dc'Ueht. Sie verdient um deswillen noch besonderer Erwähnung, I beide zur Stelle waren, nuchten sich a s (
0|.-. Brindejone ohne Passagier flog, sich also selbst orientieren umliegenden Gebäude beschranken. Einige e u cr iü e l) 1 -
imtßte. Daß wir Deuts,he bisher keine älwlickien Leistungen n ncv cr(ittCn leichte Verletzungen. Dec Sachschaden oriunmnsen haben, rührt daher, daß wir ans den Bau.solch jst bedeutend. Man vermutet Brandstiftung.
fletncr Mascknnen mit starken Motoren, tue allein zu solchen '0 u^ul ‘ ......
Leitungen befähigen, keinen Wert legten. Der Hauptabnehmer' umerer Flugzeug-Industrie ist die Heeresverwaltung, itnb diese legt den Hauptn^ert auf die Mitnahme eines Beobachters, (unb gnürcrcr Stabilität des Apparates Diese beiden Forderungen pc t>cn aber eine Verringerung der Eigengeschwindigkeit zur H-olge.
Fm Interesse unserer deutschen Flugzeugindustrie, ine doch «auch gezwungen ist, ihr Augenmerk auf die Ausfuhr zu lenken, imc» im Interesse des Ansehens unseres oeuischen Flugwesens V cvlmupt, ist es wünschenswert, daß auch wir den Heineren, ino schnelleren Maschinen etwas mehr Aufmerksamkeit widmeii. !T«ß unsere deutschen Flugzeugführer an Schneid den Franzosen ui'cht nachstehen, wird niemand bezweifeln. Der Prinz-Hnnrrch- Fllug hat dies zur Genüge bewiesen, er bat durch die Ungunst der Witterung, durch die erschwerenden Belastungsbedingungen und bei den Meldungsfahrten gewaltige Anforderungen an unsere
Uung Gießen 1914. Nachdem Inning zur Beteiligung an öe: Gießen 1914 für Oberhesseu blcte* versendet werden, laufen ; ^lreich ein, ein Zeichen für da? tSstellung entgegenbringt. In fast 1 Ertrage abgeschlossen, in andere!
Die Vergebung der Platze tonr. Neihcnsolge der einlausenden?!n> e Ausstellung verspricht besondere u. o. für unsere, in voller Tätigleii Abschlüsse erfolgt sind. Der Außerdem beschlössen, für hervorragend! lung Auszeichnungen (5. B. bronzene l'e) zri verleihen und für Erlangunc J Stritte zu tun.
freie fließen.
Juli, Die Kartoffeln liniere’ nt. Nicht nur auf dem Machte ust, Hunderte von Maltern werden tsalen usw. verschickt. Dieses^ich versprechen eine reiche Ernte. Früh- ckauft.
all. Der Schnitt des Gctrei- it hier begonnen: mit dem lsttrag rusrieden. Durch die tvochenlim-i ! hat iid) die sehr üppig . namentlich die Wto Md .
t io daß die UM-Ich»- acheitenkannnndnmg-MV : Methode, zu dem sog. Reff, gu
^^n&cffe ^rutte Samstag, ben $ 11
athausiaal g: sa. ganz ueridiicbcn. Das komme allein durch uusachgemauc
^»?ebersichtÄ„'M mit so, Aufzucht, Anbindeu der Alttiere inschlecht gelüsteten,. kleinen Stöl- ttchäftsjahr 1919,*c Geschäft! r die Arbeit ber tot i9lctun^ albert, Hilfsarbtt^°^' ^ntral, innen über ihre^Ä'- ®ellot
wt 661mg her mügfieÄ
die Wander. lrtaIe> "Das Kind in den ersten
wandern und Reisen, väder und Zommersrischen. |
*' Turnverein Gießen 1846. Tie Wanderriege bic§ T u r uvereins 1846 veranstaltete am vergangenen Sarns- 1.1g eine N a ch twaude r uug , die in allen ihren Teilen die Teili'.ehrner vollkommen befriedigte. Der ^lbmarsch erfolgte um Tl Uhr vom Oswaldsgarten aus und führte der Weg über Krok- d«orf, Fellingshausen, Bieber nach dem Dü ns berg, von dessen n n-Vicbtfrtmm der Sonnenaufgang beobachket wurde. Aus dem K'nckwege wurden die Orte Bieber, Rodhcim, Abendstern berührt U ild die Ankuust in Gießen erfolgte Sonntag morgen 9 Uhr.
— Bad- sJt anbei m , 29. Juli. Wir haben nun endlich fd)önc§ warmes Sommerwetter und infolgedessen ist die ^tahl der qinrqäftc in den letzten Tagen beträchtlich angewachfen. Von bc- ffmuiten Persönlichkeiten weilen augenblicklich hier Prosesior ^.r n.o i! e h r i 11 g , der Erfinder des Diphtherle-^ernms, Dr. Carl Meters der nächste Woche im Kurhaus einen Vortrag über b,;c Gründung von Deutsch-Ostairika halten >vird, Fnulnzmunstcr Mitte Exzellenz von K 0 s s u t h, Fürst Dnnitrm G a 11) 31 n nubft Prinzessin Tochter, Hofrat Fürst Wilhelm G a 111 s t n u. a. m.
* Eine Tribüne mit 5000 Menschen eingestürzt. Aus Galvestone (Texas) wird gemeldet. Unmittelbar beim Beginn eines Autorennens stürzte die große Tribüne auf der 5000 Personen sich befanden ein. Mehrere erlitten Verletzungen, bisher glaubt man, daß niemand ums Leben gekommen ist.
* Erdbeben in Jütland. Aus Kopenhagen, 29. Juli, meldet ein Privattelegramm -. Heute morgen wurde in ganz Jütland eine Erderschlltterung verspürt, welche zwei Sekunden andauerte. Schaden wurde nirgends ingerichtet. Die Richtung der Bewegung erfolgte von Süden nach Norden. ~ ,
* Für 300000 Mark Schmucksachen gcst 0 h l e n. Aus New Bork wird gemeldet: Bei der Tochter des Enen- bahnkönigs Harriman ist ein Einbruch verübt worden; cs find Lchmucksacheu im Werte von 300 000 Mark geraubt.
*■ Unglaubliche Roheit. Die Morgenblatter melden aus Essen tRuhr): Sieben von einer Versammlung in Recklinghausen zurückkehrende Bursche n überfielen ui Glad- b«k einen friedlich mit seinem Kinde heimkehrendcn Bergmann und brachten ihm mehrere tödliche Stiche bei.
* Pilzvergiftungen. In verschiedenen ungarischen Städten sind Familien nach dem Genuß von Pilzen heftig er» krankt: mehrfach trat alsbald der Tod ein.
* Wegen Mädchenhandels wurde die 40 Jahre alte Frau stallausck in Bodeuba ck ,Böhmen) verhaftet.
* V o n einem Irrsinnigen überfallen. ^11 vl l ’ tona wurde der Irrenarzt Cimbal zum dritten Male von dem selben Geisteskranken überfallen, der in die Privatwohnung des Arztes einbrach unb ihn zu würgen versuchte; es gelang den Tobsüchtigen zu überwältigen. Er wurde in ein Krankenhaus ^^»^Schönes Wetter in der Schweiz. Aus Zürich wird gemeldet: Nack vielen Regensällen herrsckst jetzt in der nauzen Sckweiz prächtiges warmes Wetter. Auch -Lirol meldet schöne Witterung.
Giotil waychf u.bleichf vonjelbyf
Vermischte».
* «Tie Schulden der Prinz-essin Luise. Aus Brüssel wird gemeldet: Prinzessin Luise wird König Albert fußfällig um Gnade anflehen, ihr 51t den ihr rechtmäßig ans der Erbschaft 51'onig Leopolds II. zukommenden 5> 2 Millionen Franks nock) etwa 2» 2 Millionen F-ranks beizusteuern, um ihre Gläubiger mit 40—50 Prozent zu befriedigen. Die Gläubiger verlangen jebod) außerdem, daß die Prinzessin ilyr 15 Millwnen betragendes Erbteil mit dem 70 Millionen betragenden Vermögen ihrer Mutter, der 74jährigen Kaiserin Charlotte von Mexiko verpfänden soll. Außerdem verlangen die .Gläubiger die Bürgschaft der Kaiserin und der Gemahlin des Herzogs Ernst Günther, । des Bruders der deutschen Kaiserin. König Alberr bat bei früheren Gelegenheiten die Besuche seiner Kusine abgewiesen. Mle Brüsseler Advokaten lehnen es übrigens ab, die Prinzestin im Kassatwns- prozest, in dem es sich nur um Formfehler handeln kann, zu vertreten, da ihnen die Sache aussichtslos erscheint.
* Der Kassenrauber Szeponiak, der gemeinsam mit zwei Helfershelfern einen Raub in der Fabriksparkasse der Badischen Anilin- und Sodafabrik auSführte und bei der Verfolgung sich eine schwere Schußverletzimg beibrachte, ist in der vergangenen Nacht im Stadttschen Krankenhause g e st 0 r b e n.
* Ein Junge als Straßenräubcr. Tie Morgenblätter melden aus Berlin: In der Karl strafte schlich sich gestern ein 14jähriger Knabe an eine Dame beton und raubte ihr die Handtasche. Er wurde von Passanten verfolgt, von einem Radfahrer festgenommen und der Polizei übergeben. Es wurde fest- gestellt, daß er aus Duisburg stamme, und seinen Angehörigen eilt Sparkassenbuch entwendete, um darauf 36 Mark abzuheben, und sich nach Berlin zu begeben. Er hatte das Geld vetbrmicht, und versuchte jetzt, sich durch Handtasckzenraub neues zu verschaffen.
MilcüifSamnieri
ober Auflauf. Mit etwas Schlagsahne oder Marmelade dazu, werden die Kleinen gern zwei auch dreimal davon verlangen. Dlekes Rezevt mit 23 weiteren enthält das Soinmerlvellen-Büchlem. lirans uns irgnko erbältttck vom Mcoudaniiu'?ronto? G. 2
Der Kinder bester Schutz aeacn ttrantlieii ist außer Sauber- feit und Abhärtung eine einfache, reneliimmae Ernabrung. Zu letzterer wählt eilte kluge Mutter das Nesile'sche Simbermebl, eine naturnernäftc, leicht nerdaulicke und gern genommene Nabrung, welche die Kleinen vor Magen und Darmkatarrhen schützt und das Entwöhnen der Säuglinge bedeutend erleichtert.ss /,
Letzte rin ch rieh Len.
M 0 r d u n d S c l b st m 0 r d.
H 0 f h e i m i. T., 30. Juli. Gestern abend erschoß der Fabrikarbeiter Peter Kils seine frühere Geliebte, die Dienst- maad Emilie Vitali, und brachte sich bann selbst einen Schuß in die Brust bet. Er wurde in das Höchster Stran- kenhaus gebracht.
S vernickel hingerichtet.
Frankfurt a. b. Oder, 30. Juli. .Heute früh wurde der Raubmörder Stern ick e l im Hofe des hiesigen Gefängnisses hingerichtet. Seine Genössen Kersten und S ch i e m a n g k wurden zu lebenslänglichemZucht- haus begnadigt.
Tetuan gefährdet.
Tanger, 30. Juli. Die Lage der Spanier in Te- tuan ist sehr bedrohlich. Die von Spanien in Sold genommenen Riffkabylen rauben und morden namentlich int Ju- denviertel. Die spanischen Truppen sind sehr entmutigt. *
Paris, 30. Juli. In Luche-Pringö (Tep. Sarthe) kenterte auf dem Loire-Fluß ein mit 7 Personen besetztes Boot. 4 ertranken. Ost verlieren die Kinder den Appetit bei heißem Wetter. Sie bedürfen dann leichte, nahrhafte Speisen, die verlockend und appetitanregend sind, mie z. B.
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Juh. j.riK finb “’S * biS jen woiocn.
• o qin reichhaltigen und ab* 28. Juli. ^inteaJ Saison wird
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Reef und En Tnrnselt -eliSübungen vow ^en dcn SssB- ttginoi*0^
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l'^obachtung habe er iuvu $lv...uWt, .....» - ,,
Sucre, also 'tttockcuweiche, neben hoher Milchleistung anzutres , —- 1A ai .
iil 'Tttick hohe Milcklcistung werden dem Tiere wertvolle Nayrsalze 111 Punkte, 3. Lotz (V. s. B. Marburg) 10 Punkte.
zogen, loelche es zur Erlwltuug des Ktwcheubaues notig Ixfile; I ---— ----------------——“—------ -------
Iran i'-ttc nid ■ verstandm, dem Tiere dien' Nahrsalze zu UttlverditLitS-NachrrehteN.
»ifsetzen, was diird. Verabreichung von Kochsalz,..vafer und Kreide, — Wie die Hockschul-Korresv." erfährt, hat der Orientalist alio Kalk, gesckrehen müßte. In unserem Kreric dune man bor <ßrofefiüv Karl Heinrich Becker in Hamburg den Rus an die
allem nick! aus dem Auge lassen, neben hohem Milchertrag nor nniuevritfit 0 n n .um kommenden Wintersemester angenommen; (illem and) auf kräftigen Knochenbau^zu lehen. Es muste das I lritt bicr nn Stelle von Geheimrat Prof. Prpm.
tiefttcben eines jeden Züchters fein, Leere zu zuckstett, welche tu <^ ev Privaldozent fflc Gpnäkologte und GeburtLhille an der jener Beziehung die Konkurrenz aushalten fonnem Betm cknkach st„jveisität Rostock Dr. ined. 9lboli ticnnccfe ist zum Professor r: ) Halten der Zucktböcke würden noch große gehler gemacht il^onnt worben.
numcntlid) die Klauenpflege dürfte mckt außer acht gelasten — Gcbeimrat Prof Dr. W V 0 i a t, Direktor der Abteilung
werden. Zum Schlüsse hob Herr schmoll den Ttahcwert der mathematische Physik am Göttingor physikalischen In-
Ziegen milch als Kranken- und ^atiglitigscriwhrung hervor. Nach |n*Iuni auswärtigen Mitglied der Royal Society in London sehr beifällig aufgenontmcncit Vortrag fand Verloiung ftatt. R 0 n cvnannt morden.
Gipäter wurde getanzt. I .. —- - . .
^tsrichtex <■
J'H ^Abei^
Eher mit m ji . '»
PZW
Sport.
Marburg; 29. Juli Am Sonntag sanden hier die kämpfe um die leichtathletischen Meisterschaften des Oberhesstsch<u
Bezirks des Westdeutschen Spielerverbandcs statt. Sie hatten grndes Ergebnis: 100-Meter-Laufen: 1. Henne A. T. B. und B. f. B.) UV-. Sek., 2. C l a r i u S lS. V. 1900 Gießen), 3. West ermann (A. T. B. Marburg): Diskus-Werfen: 1. Wentzel (S. V. 1900 Gießen) 28 Meter 87, 2. Clarius lS. V. 1900 Gießen), 3. Hörmann (A. T. B. Marburg): Weitsvrung ohne Brett: 1. Westermann <A. T. B. Marburg 5,70, 2. K übel (S. V. 1900 Gießen), 3. Siebert (91. T. B. und V. f. B. Marburg); 400-Meter- Lausen: 1. Henne (A. T. B. und V. f. B. Marburg) GO otX., 2. Siebert (A. T. B. und V. f. B. Marburg) 60'/^ Sek., 3. Kübel (€. 93. 1900 Gießen) 60-.Z Sek.; Speerwersen: 1. Maas >V. f. B. Gießen) 43,76 Meter, 2. Clarins <S. V. 1900 Gießen),
8. Hürmann (A. T. B. Marburg); 800-Meter-Laufen: 1. M ün - ter (S. V. Gießen) 2 Min. 54-Z Sek, 2. Schulz (A. T. B. und V. s.B. Marburg), 3. Knoche (A. T. B. Marburg); 2000-Meler- Lausen: 1. Siebert <A. T. B. und V. f. B. 2,5% Min., 2. Henne (91. T. B. unb V. f. B. Marburg), 3. Heß (B. f. B. Gießen); Stab- ! Hochsprung: 1. Wentzel (S. V. 1900 Gießen) 3 Mtr., 2. Buckwnau !(A. T. B. Marburg), 3. Henne (A. T. B. unb V. f. B. Marburg); ojtuRv uv» K>ut|ivniuvu yivg.’.nui -ll. .vit.vu, w«. «... ; i 7500 Meter-Laufen: 1. Jung (S. V. (ließen', 2. Schmitt
verhindert war, und hob dessen Verdienste um die Ziegeirzuchl (Merkur Gießen), 3. Schulz (A. T. B.- und B. f. B. Marburg), utfp, :hervor. Schmall sprad) dann über die Aufzucht der Z'egen. I §lnmvv (B. f. B. Marburg); Hocksprung ohne Brett: ■- ■? Ult hc Entwicklung der Ziegen und Lämmer in venckstedenen Teilen Wentzel (1900 Gießen) 1,63 Meter, 2. Hörmann A. T,B.) *. Hessens als Hock,bnrg der Saaner Ziegenrasw ^enticklandv/1 1,5g; 3. Henne (Ä. T. B. und V. f. B. Marburg' 1,58 «die beiden
-a—| fei aam ücn'dncbcn. Das komme allein durch unm^^gc^1dUc, | [c^tcn durch Los); Kugelstoßen: 1. Wentzel (1900 Gießen) ",r *- ~ ’ 10,03 Meter, 2. Paulus (B. f. B. Marburg) 9,22: 3. Cl a ri uö
len, durch zu frühzeitiges Abgewöhnen der Lämmer, schmall (i900 Gjxtzen) 9,20: 1500-Meter-Laufen: 1. Schulz (A T B. beleuchtete dann die llientabilität der Ziegenzucht, tnc um so I ,^d V. f. B. Marburg); 2. L i st m a n n (B. C. Gießen), 3. M ü n-
" 1 ■ — '■ M.lch Ecr (1900 Gießen): 400-Meter-Stafette: 1. Sportverein
Gleick^eittg warnte i 9y0 Gießen 493/s, 2. A. T. B. I, 3. A. T. B. II; Schüler-
ichtung auf hohe Milchleistung, denn die I ftafettc: 1. V. f. B. Marburg I, 2. V. f. B. Marburg II: Schüler-
selbst gemacht, daß Durchtrittigkeit solckter Drcikampf (100-Meter-Lausen, Kugelstoßen, Wcttsprungtt 1. Kstick«-. neben hoher Milchlcistting anzutreffcn j h e l (1900 Gießen) 15 Punkte, 2. v. Wickede (V. f. B. Marburg) 11 Punkte. 3. Lotz (V. s. B. Marburg» 10 Punkte.
Markte.
kc. Frauksurt a. M. Cckweinernarktberickt vorn 30. Juli. Aukaetricbeu waren 1695 Sckiveiue. Volllleisckige Celiweuie von 80 bis 100 lc„ Lebendgewickt (»3.00-66/ 0 Alk., Ccklachtgeu'ickl 81 00—83.00 9)lf., vollstcisckige Cchiveine unter 80 kx Lebendgewicht 63.00-65.00 M., Schlachtgewicht 80.00->-3.cO Alk.; vollsteifchige Schweine von 100—120 kpr Lebendgewicht 63.00—66.00 Mk., Schlachtgewicht 81.00-«3 Alk.; vollsleisckige Lchwerne von 120 bis 150 k<r Lebcndge.vicht 63.00-65.10 Mk., Schlachtge.vicht 80—82.00 Alk. Geschäft ziemlich rege, bleibt Uebersianb.
je. Frankfurt a. M., 30. Juli. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Am *) 91mtlichc Notierungen der hcutigkn Frucht marktvrei >e. Weizen (hiesiger) 21.50-21.75, Kurhessifcher Mk. 21.7o—00,00, Wetterauer 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) alt Alk. 18.00, neuer 17 50 Gerste (Westerauer) Mk. 00.00—00.00, Werste, firaukeu,Pfalzer, Nied'Mk. 00.00—00.00, Hafer Mk. 17.00—19.00, Mars Mk. 14.70 bis 14.75, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Pik. 30.50—80.75, Weizenmehl III Alk. 27.25—27.50, Roggen- m-hl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggemnehl 0/1 Mk. 26.50—26.7,, Noggenmehl I Mk. 00.00-00.00 Weizenttei, Mk. «^.00-9.50, Weizenschalen Alk. 9.00-9.2o, Noggenklere Mk. 10^0-10cko, Alalzkeiniö Mk. 12.25—12.75, Biertreber 12.50—12.,g. Raps Mk. Ou.ou—CO.OO. Alles per 100 Kg. ab hier. . .
fc. Frankfurt a. M., 30. Juli. (Orig.-Telegr. des 1. Anreiaers*.) Karto ffel markt. Mau uolierte: Kartoßelir (ueile) in Waggons Mk. 4.75—5.50, im Kleinhandel Alk. 5.50—6.00 iuc je 100 Kg. ___
Wettcraussichten in Hessen kür Donnerstag, den 31. Jnli 1913: Dleist heiter unb trocken, Gewitterneigung.


