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Nr. 25
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Drittes Blatt 165. Jahrgang
Erscheint tiigNch ml» Ausnahme des Sonntags. A
Die „Gießener Familienblätter" werden dem S IH W Atz g< R D O A WM RS ä A H - .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das IgL R IRL R R »Rk . R UR RL J
„Kreilblatt für den Kreis Gießen" zweimal 10 ~ « v M
wöchentlich. Dir, „Landwirtschaftlichen Seit- «, %s*^ v O?
fragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Mzerger sur OhsrheMn
Dienstag, 28. Januar 1915
Rotationsdruck und Verlag der Brühuschen Universitäts - Blich- und Steindrnckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktton, Expeditton und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^@51. Redaktton:^EH2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.
Auszeichnungen für Zliegerosfiziere.
Den Fliegeroffizieren iourbc zu Kaisers Geburtstag eine besondere Ehrung zuteil. Der Kaiser stiftete für diejenigen Fliegeroffiziere, die das Feldpilotenexamen bestanden haben intb die militärische Prüfung auf einer der Fliesserstationen mit Erfolg erfüllten, ein besonderes Abzeichen. Dieses Abzeichen besteht aus einem silbernen Medaillon mit einem Flugzeug in der Mitte, das von einem Lorbeerkranz umg 6eit und von der Kaiserkrone gekrönt ist. Dieses Fliegeruozeichen wird nach Art der Flügeladjntanteniabzeicheit auf der linken Brust beim Waffenrock, Ueberroek und der Litewka getragen. Acht Fliegeroffizieren, die sich in letzter Zeit durch besondere Ueberlandflüge hervorgetan haben, wurde der Königliche Kronenorden 4. Klasse verliehen. Ferner wurde eine Anzahl Fliegeroffiziere, die sich um die Entwickelung des Fliegerwesens besondere Verdienste erworben haben, durch Vorpateittierungen ausgezeichnet.
Aus Liessen.
Freie Vereinigung .hessischer 'N a t i 0 n a l l i b e r a l e r.
Man schreibt uns: Die Geschäftsstelle der Freien Bereinigung hessischer Nationalliberaler 'hat die Reihe der öffentlich-politischen Versammlungen im Wahlkreise Erbach- Bensheim im Verlauf ’ber letzten Woche fortgesetzt. Am Donnerstag, den 23., .sprach der Generalsekretär der Vereinigung, Dr. Otto Linse, in Lindenfels i. O., am 24. in Zotzenbach und am 25. in B i r k e n a u. Sämtliche Versammlungen erfreuten sich «eines guen Besuches. Im Laufe dieser Woche wird Dr. Linse in fünf Versammlungen im Bezirk Erbach-Michelstadt sprechen.
Seer und Flotte.
Beförderungen in der Marine.
Zu Kaisers Geburtstag sind befördert worden: Zu Admiralen: Vizeadmiral Pohl von der Marinestation der Nordsee unter Stellung zur Verfügung des Kaisers, und v. Heeringen, Chef des Admiralstabs; zu Vizeadmiralen: Konteradmiral Gerdes, Direktor des Waffendepartements des Reichsmarineamts, und Lans, beauftragt mit der Führung des ersten Geschwaders unter Ernennung zum Chef dieses Geschwaders; zum Konteradmiral: Kapitän zur See Friedrich Schrader, Abteilungschef im Reichs- marineamt.
Aus Stadt uud £an&
Gießen, 28. Januar 1913.
' Ordensangelegenheit. Der König von Preußen Hai dem Hauptmann a. D. von Oppeln-Bronikoivsli zu Darmstadt, bisher im Meckl. Grenadier-Regiment Nr. 89, den Roten Adler-Orden 4. Klasse verliehen.
'* Justizperfonalien. Der Großherzog hat den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Langen, Amtsgerichtsrat Dr. Franz Specht, zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, den Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Rheinhessen, Dr Hans Schneider, zum Llmtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, den Gerichtsassessor Wilh. Jöckel in Gießen zum Amtsrichter bet dem Amtsgericht Langen, den Gerichtsassessor Nob. Lanz in Ntdda und den Gerichtsass.ssor Dr. Maximilian Münzend erg er in Mainz 51t Staatsanwälten an dem Landgericht der Provinz Rheinhessen ernannt.
Erledigt sind die Stellen je eines Bezirks- steueraufsebers zu Assenheim und Vilbel.
** Hessische Sch l a ch tu n gS sta ti st ik. Nach der amtlichen Statistik über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau wurden in Hessen im Oktober, November, Dezember 1912 (bezw. 1911) geschlachtet: 703 (788) Pferde, 4741 (5163) Ochsen, 330 (315), Bullen, 9628 (12 712) Kühe, 8730 (9011) Junqrinder über 3 Monate alt, 15 132 (18 419) Kälber bis 3 Monate alt, 94 944 (109 741) Schweine, 4332 (5863) Schafe und 4737 (6224) Ziegen.— Im ganzen Jahr 1912 (bezw. 1911) wurden geschlachtet: 1954 (1919) Pferde, 16 769 (17 629) Ochsen, 1521 (1391) Bullen, 39 382 (41 940) Kühe, 31 661 (35 036) Jungrinder über 3 Monate alt, 73 546 (78 756) Kälber bis 3 Monate alt, 279 412 (380 238) Schweine, 11 106 (12 782) Schafe und 28 840 (31 074) Ziegen.
** Verein für Luftfahrt E. B. Gießen. Man schreibt uns: Der deutsche Reichstag wird deutnächst vor die Entscheidung wichtiger Fragen der Landesverteidigung gestellt werden. Welcher Art int einzelnen die Militär- Vorlage sein wird, darüber ist bis jetzt noch nichts Zuvcr- lässiges in die Oeffentlichkeit gedrungen. Das eine steht aber jedenfalls fest, daß namhafte Beträge für den Ausbau des M i l i t ü r f l u g wese n s von den Vertretern des deutschen Volkes gefordert iverden. Wenn man den gegenwärtigen Stand des Militärflugwesens in Deutschlaitd mit der großen Bedeutung vergleicht, die diesem neuesten Zweig der Landesverteidigung in einem Zukunftskriege beschieden sein wird, bann wird man zu dem Ergebnis Eommen, daß hier sobald als möglich Wandel geschaffen werden muß. So wie unser Militärflugwesen zurzeit artsgebaut ist, genügt es auch nicht im mindesten den Aufgaben der kommenden Zeit. Dabei sollen Vergleiche mit dem französischen Militärflugwesen noch gar nicht einmal angestellt werden. Wir besitzen zurzeit 3 Luftschifserbataillone (2 in Berlin, 1 in Metz), eine Fliegertruppe auf dem Truppenübungsplatz Dö- beritz und ein Luft- und Kraftfahr-Bataillon in München und Oberschleißheim. Die genannten Formationen, die nur aus wenige Armeekorps verteilt sind, bestehen, abgesehen von dem Sanitätspersonal aus 7 Stabsoffizieren, 21 Hauptleuten, 54 Leutnants, 180 Unteroffizieren und 1230 Mannschaften. Dadurch, daß eine wesentlich größere Zahl von Offizieren und Mannschaften in der Luftfahrt aus gebildet ist, wie augenblicklich zur Verweisung kommen, stehen die nötigen Kräfte für neue Formationen zur Verfügung. Wir besitzen in Deutschland 136 Freiballons, 872 Freiballonführer, 282 Flugzeugführer, 30 Luftschifführer, 21 Luftschiffhallen und 20 Luftschiffe. Es ist zu erwarten, daß der Reichstag die Forderungen der Militärbehörde ohne Abstriche genehmigt und damit bat Beweis erbringt, daß wir auch in dieser Beziehung an die Spitze der Nationen treten und bleiben wollen. Notwendig aber ist es, daß unser deutsches Volk noch mehr als bisher die Bedeutung dieser neuesten Waffe anerkennt. Deshalb machen wir besonders auf den Vortrag des Generalmajors Neureuther am Donnerstag aufmerksam.
Landkreis Gießen.
= Lang-Göns, 27. Jan. Der Geflügel-, Vogel- und Kaninchenzucht-Verein veranstaltet am 1. und 2. März seine erste Lokal-Geflügel und Kaninchen- Ausstellung. Als Preisrichter werdest tätig sein für Geflügel und Tauben Herr Kolter-Bad-Nauheim itnb für Kaninchen Herr Stoll^Bad-Nauheim.
Kreis Büdingen.
□ Bleichenbach, 27. Jan. Der Sandsteinbruch an der Straße Bleichenbach— Bergheim wurde heute auf 9 Jahre, das Jahr zu 80 Mark, verpachtet. Der vordere Sandsteinbruch, der vor 3 Jahren verpachtet wurde, bringt der Gemeinde im Jahr 400 Mark ein.
Kreis Schotten.
O Laubach, 27. Jan. Gestern abend fand im Saale des „Solmser Hofes" das zweite Konzert der Konzert- und Vortragsvereinigung statt. Der bekannte Sänger und Lautenspieler.Robert Kothe aus München hielt einen Liederabend ab. DaS Konzert war sehr gut besucht. Die Vortragsfolge enthielt eine Auslese von 16 der schönsten Volkslieder und Balladen. , Mit tiefem Verständnis und echter warmer Empfindung brachte der Künstler ein jedes Lied ernster oder heiterer Art zum Vortrag. Der endlose Beifall veranlaßte den Sänger zu einigen Zugaben.
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrais vom 21. bis 27. Januar 1913.
Unter dem Einflüsse ermäßigter amerikanischer Forderung machte die. in der Vorwoche zum Durchbruch gekommene Abschwächung zunächst Ivciterc Fortschritte, zumal das mildere Wetter andauerte und vom Jnlande stärkeres Angebot heranskam. Als jedoch durch den Staatsstreich der Jungtürken die politische Lage eilte neuerliche Verschärfung erfuhr, nahm der Getreidemarlt in der zweiten Wochcuhälste »nieder eine etwas festere Haltung an. Hinzulam, daß Argentinien infolge knappen Dampferraumes und hoher Frachten an seinen Forderungen festhielt, während Rußland bei fehlender Zufuhr überhaupt mir spärlich mit Offerten im Markte war. In Deutschland zog sich das Angebot wieder mehr zurück, und auch int Lieserungsgeschäft verhielten die Abgebcr sich infolgedessen vorsichtiger, so daß die Preise für Weizen um I3/4 Mk., für Roggen um 21/2—3 Mk. anziehen konnten, ohne diesen Gewinn indeß voll zu behaupten, da sich zuletzt wieder etwas mehr Neigung zu Verkäufen seitens der Provinzkundsäwft bemerkbar machte. Immerhin stellte fich Weizen am Berliner
Lieserungsmarkte noch um -y4z Roggen um l3/i Mk. höher als zu Beginn der Woche. Nachfrage zu Exportzwecken bestand sowohl für Weizen und Roggen als auch für Daser, und wenn das Geschäft nach dieser Richtung wegen des Mangels an geeigneten Qualitäten mit mancherlei Schwierigkeiten verbunden ist, so tarnen in der Berichtswoche doch wieder größere Abschlüsse, zumteil auf Grund früherer Exportverkäufe, zustande. Namentlich Hafer ist in den vom Export verlangten Qualitäten ziemlich spärlich, umso stärker aber in mittlerer und geringer Ware angeboten, für tbic der Absatz im Jnlande selbst zu gedrückten Preisen außerordentlich schleppend geblieben ist. Für Lieferung bewirkten unnachgiebige Auslandsofferten sowie die politischen Anregungen eine leichte Befestigung. Sehr geklagt wird andauernd über den Absatz von Braugerste, die sich namentlich in gemigeren Qualitäten wieder billiger stellen mußte. Dagegen behielt russische Futtergerste trat; größerer Zurückhaltung des Konsums im allgemeinen ihre feste Tendenz bei, da Rußland bei'schwachem Export weiter mit Offerten zurückhält. Allerdings war die zweite Hand mit etwas billigerem Angebote im Markte, und im Anschluß daran war auch amerikanische Gerste um zirka 2—3 Mk. ermäßigt. Mais war von Argentinien nicht billiger, ob zwar die Nachrichten über die neue Ernte etwas günstiger lauteten, dagegen sprach sich in den nordamerikanischen Offerten etwas mehr Entgegenkommen aus.
Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten Markttage in Mark per 1000 kg wie folgt:
Weizen
Roggen
Haker
Nöuilisberg
- (- )
169 (- )
170 (- )
Danzig
207 (4- 1)
167'/,(-17,)
174 (- 1)
Stettin
193 (— 2)
165 (- 3)
172 (- )
Posen
192 (— 2)
162 (— 1)
163 (- )
Breslau
191 (- 2)
162 (- 2)
166 (- )
Berlin
198 (- )
170^(4- ’/s)
200 (— )
'Dlaabeburg
198 (- 1)
169 (4- 1)
185 (- )
Leipzig
193 (- 1)
170 (— 2)
188 (- 2)
Dresden
199 (+ 1)
168 (— )
184 (— 2)
Rostock
- (- )
165 (— 1)
165 (- )
Hamburg
207 (— )
178 (- )
190 (- )
.Hannover
188 (- 4)
178 (— 2)
173 (— 2)
Köln
211 (- 1)
182 (— )
186 (- )
Frankfurt a. M.
212 (4-*/,)
183 (- )
195 (- )
Mannheim
215 (- )
185 (— )
190 (- )
Straßburg
217'/-(- )
187'/., (- )
195 (- )
9)liiuchen
219 (- )
184 (- )
178 (- )
Weltmarktpreise:
Weizen: Berlin Mai
210.00 (4- 0.75),
Pest "April 19<55 (- 3.70), Paris Jan. 225.45 (- 12.60), Liverpool März 168.10 (— 0.25), Ehieago Mai 142.20 (— 1.90). Roeiaen: Berlin Mai 175.75 (-]- 2.75). Hafer: Berlin Mai 1 3.25 (+ 1,25). Futtergerste: frei Hamburg unverzollt Südrufs, fchwim. 148.00 (— 0.00), Jan. 145.50 (— 0.25), Amerik. schwimm. 140.00 (- 3.00), Jan. 136.50 (- 3.00). Mais La Plata fchwim. 114.00 (— 0 50). Mixed Jan. 111.50 (— 2.00) Mark.
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Die Willensäußerungen gehen vom Gehirn aus, das gleichsam ein Zlraftzentrum darstellt, dessen Kräfte sich in Arbeit umsetzen, sei es in Muskelarbeit bei körperlicher Betätigung, sei es in Geistesarbeit beim Denken. Beide, Muskelarbeit wie Denkarbeit, erfordern den Willen, und die Willenskraft ist deshalb von größter Bedeutung im 'ozialen Leben. Das läßt sich schon an der Bewertung her durch den Willen erzeugten Arbeit ermessen; denn Muskelarbeit und Denkarbeit bringen Ehre und Geld ein, ideelle und materielle Güter.
Der Vorrat an Willenskraft ist natürlich nicht, bei jedem Menschen gleich groß. Da aber an alle Menschen im gleichen Beruf gleiche Anforderungen gestellt werden, erlahmt der eine Mensch früher als der andere. Besonders in unserer Zeit zeigt sich bei den gewaltigen Aufgaben, die im täglichen Leben der Willenskraft — besonders in der Denkarbeit — gestellt werden, häufig eine unzeitige Erschlaffung. Eine Abgespanntheit der Nerven und Kräfte, die sich in einer Unmöglichkeit äußert, Gedanken durchzudenken, im richtigen Augenblick die treffendsten Anordnungen zu erlassen, tiefgründige Probleme zu erfassen.
Diese Willensmattigkeit, die oft einer Willenslähmung nahekommt, ist von den verderblichsten Folgen; ein willensschwacher Mensch büßt seine Autorität ein und stellt sein Aufsteigen in Frage, er versäumt im geschäftlichen Leben die rechtzeitige Ausnutzung der Konjunktur und weiß im gesellschaftlichen Leben nicht seine Position zu wahren. / Die Anforderungen des Erwerbslebens an unsere Willenskraft lassen sich nicht durch den einzelnen mindern,
wohl aber sind wir in der Lage, der Willenszentrale die verausgabten Kräfte durch rationelle Ernährung zu ersetzen. Meist ist aber die Auswahl der Speisen nicht da- | zu angetan, diese Wirkung auszuüben, vielmehr werden
l Magen und Darm häufig mit gewürzter Kost und alkoholischen Getränken überladen.
Die Verdauungsorgane werden dadurch geschwächt, versehen ihren Dienst nur unvollkommen uud führen dem Gehirn und den Nerven durch das Blut nicht mehr die nötigen Nährstoffe zu. Die Wiedererstarkung des Organismus kann deshalb nur durch ein Mittel erzielt werden, das den geschwächten Verdauutigsorganen keine Arbeit aufbürdet und doch hohe Nührkraft besitzt, das gleichzeitig die Schwäche des Magens und Darms dauernd behebt.
Nun wäre es aber verkehrt, wollte man wahllos irgendeines aus der Unzahl von Kräftigungsmitteln verwenden, die sich auf nichts als ihre eignen, vielversprechenden Anpreisungen stützen. Man nehme vielmehr nur ein Präparat, das von ärztlicher Seite erprobt ist, und, wissenschaftlich fundiert, in der Heilkunde in hohem Ansehen steht: die Somatose. Ihre Eigenschaften und Erfolge sind seit ihrer ersten Herstellung vor fast 20 Jahren in mehr als 260 wissenschaftlichen Abhandlungen namhafter Aerzte und Professoren in jeder Hinsicht ergründet. Die Somatose ist das einzige Kräftigungsmittel, das sich einer derartigen Beachtung, die andere nicht einmal annähernd erreichen, erfreut.
Mit der Somatose empfängt der Körper wasserlösliche, leicht resorbierbare Eiweißstofse, die nähren und gleich- i zeitig Eßlust und Verdäuungssähigkeit steigern. Ohne Ma- I gen und Darm zu belasten, führt die Somatose dem Blute,
das alle Organe, auch Gehirn, Rückenmark und Nerven ernähren muß, die nötigen Baustoffe zu.
Die Somatose erleichtert die Verdauungstätigkeit und I setzt Magen und Darm allmählich in Stand, die gewohnte voluminösere Kost wieder besser zu verarbeiten; sie steigert vor allem in hohem Maße die Eßlust.
Das von Professor v. Leyden geforderte Ideal eines Nährmittels: „in geringer Quantität genügende Nahrung" ist durch die Somatose nahezu, wenn auch vielleicht nur indirekt, erreicht. Denn infolge Gebrauchs der Somatose als Beikost in der üblichen Tagesdosis^von 3 Eßlöffeln bezw. 10 g Pnlver-Somatose wurden — wie in vielen der erwähnten ärztlichen Abhandlungen festgestellt — oft in kurzer Zeit beträchtliche Gewichtszunahmen erzielt. Dies erklärt sich ohne weiteres durch die Unterstützung, die die Somatose den VerdauungSorganen bietet, so daß eine bessere Venvertung der nebenher genoßenen Speisen möglich ist.
Wer sein Willenskapital ungeschmälert erhalten, ruhige Nerven und Spannkraft zu frischer Tätigkeit besitzen will, oder wessen Organismus einer neuen Belebung und Kräftigung bedarf, sollte seine Ernährung genau kontrollieren und von der Somatose, einem natürlichen und unschädlichen Kräftigungsmittel, Gebrauch machen.
Man verlange die Somatose in der nächsten Apotheke oder Drogerie. Entweder flüssig in Originalflaschen zu Mk. 2.50 („süß" ober „derb") ober in geschmackfreier Pulverform. Von dieser sind Packungen zu Mk. 1.40, Mk. 2.60, Mk. 5.— und Mk. 12.— erhältlich. Für längeren Gebrauch sind die großen Packungen als etwas oorieilhafter zu empfehlen. .C31/i2


