Sache nach der Beendigung des Mietverhältnisses nicht zurück, so kann her Vermieter für die Dauer der V o r e n 1 h a l t u n <1 als Entschädigung den vereinbarten Mietzins verlangen." lJn den E n t s ch e i d u n g s g r ü n d e n hat das Reichsgericht zu diesem Urteil folgendes ausgeführt: Tie Ausführungen des Berufungsgerichts, daß für die Zeit nachdem 1. A u g u st 1910 ein Mietverhällnis zwischen den Parteien nicht begründet worden sei, lassen keinen Rechtsirrtum erkennen. Zu den wesentlichen B e st a n d t e i l e n des Mietvertrages gehört nach § 535 BGB. die Vereinbarung über die Gebraucl>süberlassung 'während der Mietzeit und die über den Mietzins., Tie Klage ist somit auf die Bestimmung des § 557 BGB. gestützt. Diese positive Vorschrift hat den Charakter eines Entschädigungs- und Bereicherungsanspruchs: sie setzt die Vorenthaltung der Mietsache 'nach beendeter Mietzeit und Damit ein vorher bestandenes Mietverhällnis voraus. Da diese Voraussetzungen hier zntreffen, hat der § 557 BGB. auf den vorliegenden Z-all Anwendung zu finden. Nach dieser Gesetzesstelle haben die Beklagten jedenfalls für die Zeit vom 1. August 1910 bis 1. Oktober 1912, an welchem Tage sic nach ihrem Briese vom gleichen Tage noch im Besitz der Räume waren, den für das erste Mietjahr vereinbarten Mietens von 1500 Mk. für das Jahr Zu zahlen. ♦
** Das Bcrgtnrnsest auf dem Hoh eLod § lop ' wird am Sonntag, den 31. August stattfinden. Das volkstümliche Wctturnen beginnt um 1 Uhr nachm. Folgende Hebungen werden geturnt: Freiweitsprung, Freihochsprung, Stemmen, Hanteln, Pflichtfreiübung. Das Fest vorzubereiten
*I)at der Turn- und Gesangverein Schotten übernommen.
*• Tollkirsche. Mit dem Monat August gelang die Tollkirsche zur Reife. Die in einem sünfzipfeligen
Kelche sitzende Beere enthält eines der gefährlichsten Gifte. Werden die Beeren, die durch ihr schönes Aussehen wie schwarze Kirschen aussehen, gegessen, so erzeugt das ihnen innewohnende Gift Delirien, Tobsucht, ja sogar den Tod durch Schlagstuß. Bei Vergiftung durch diese Bseren trinke man sofort schwarzen Kaffee, Essig, Zitronensaft oder Seifenwasser.
Jedenfalls ist sofort ein Arzt zu rufen.
Landkreis Gießen.
X Treis a. d. Lda., 1, Aug. Am 9. September ist
tyiec Bürgermeisterwah l. Unser Bürgermeister, der bereits 18 Jahre im Stint ist, nimmt eine Wahl wieder an.
Man spricht von einem Gegenkandidaten, der jedoch wenig Aussicht auf eine größere Stimmenzahl haben wird.
Kreis Büdingen.
H. Büdingen, 31. Juli. Gemeinderatssitznng nachmittags 5 Uhr ini>Rathaus. Anwesend Bürgermeister und Beigeordnete und 8 Gemeinderatsmilglieder. Als Vertreter des
Fürsten Äammerdirektor Dr. Weimer. — Von dem Finanzausschuß war die nach der neuen Landgemeindeordnung nötige 'Ortssatzung über die Gehaltsverhältnisse der Gern e i n d e b e a m t e n ausgearbeitet worden. Sie wird ohne Aussprache genehmigt. — Ter von der Dberförfterei Büdingen vorgelegte W i r t s ch a s t s v l a n f ü r 1913 wird genehmigt.
Hierbei fragt Gemeinderat Schäfer nach dem Ergebnis'des diesjährigen Erlöfes aus den Waldungen an. Leider ist nur ein geringer Ueberschnß in der Einnahme gegen den Voranschlag zu verzeichnen. Im Voranschlag war die Einnahme mit 47 500 Mk. eingestellt. Der Erlös betrug nur 49 300 Mk. In früheren Jahren war die Einnahme weit höher. — Zur Kanalisierung der unteren Bahnhofstraße waren von der Eisenbahnverwaltung Bedingungen aufgestellt worden, die für die Stadt unannehmbar waren. Die Aufsichtsbehörde hat im Interesse der Stadt selbst mit der Verwaltung verhandelt und auch annehmbare Bedingungen vereinbart. Sie finden jetzt die Genehmigung des Gemeinderats. — Ebenso genehmigt der Gemeinderat die Beschlüsse der Gaskom- nüssion mit Ausnahme von Pos. 3 und 6. Pos. 3 bezweckt die Erhebung des Gasgeldes durch den Gasmeister. Dies hatten in der letzten Zeit der Ratsdiener in Gemeinschaft mit dem Polizei- biencr gegen eine Vergütung von 150 Mk. besorgt. Durch andere Geschäfte der Genannten batte sich aber die Erhebung sehr verzögert, so daß oft 2-Monate im Rückstand waren. 2He Erhebung wird dem jetzigen neuangestellten Gasmeister Hummel übertragen, der aber eine Kaution von 1000 Mk. stellen soll. Auch für die sofortige Ablieferung des Geldes werden Bestimmungen getroffen. — Der Ausschuß hat eine Löschung der Straßen- lampen, mit Ausnahme der Richtlaternen, für eine halbe Stunde früher empfohlen. Der Gemeinderat stimmt hier nicht zu. Die Löschung findet wie seither um 11 Uhr abends statt. — Die Beschlüsse der Wasserkommission werden alle abgelehnt. Die Kommission empfahl die Erbauung eines Hochdruckreservoirs auf dem Pfaffenwald. Tie nötigen Pläne sollten von der Kulturinspektion Friedberg ausgearbeitet werden. Der Bürgermeister in Gemeinschaft mit Gemeinderat Schäfer, Andräe und
Kammerdirektor Dr., Weimer treten für Genehmigung ein. Da- gegen spricht Gemeinderat Klein, indcin er ausführt, daß für alle Haushaltungen Wasser genug vorhanden sei, wenn nur gespart werden würde. Die ganze Agitation für einen Hochbehälter Tarne von 2—3 Hausbesitzern her, die Villen am Berg errichtet hätten. Das; dort die jetzige Wasserleitung nicht hinreiche, hätten sie schon damals gewußt und sie seien auch darauf hingewiesen worden. Zurzeit sei es unmöglich, die Steuerzahler noch mit derartigen Ausgaben zu belasten. Den Ausführungen schließen 7tch die Gemeinderäte Schön, Schulz, Tiemer, Wittekind und Hinkel an. — Der Antrag des Vereins Schutzverband gegen Eintritt Deutscher in die Fremdenlegion um einen Beitrag wird ab-
gelehnk, da es Sache der Regierung sei, geeignete Maßnahmen zu treffen. Gemeinderat Schön führt aus, daß die, die in die Fremdenlegion eintreten, auch ihr Schicksal verbieten. — In diesem Jahre bat eine Ergänzungswahl des Gemeinderats stattzusinden. Es scheiden aus die Mitglieder Wittekind, Andräe, Hinkel und der inzwischen verstorbene L. Treser. Ter Gemeindc- rat setzt den Wahltag auf Samstag, 11. Oktober, von morgens 9 Uhr an ununterbrochen bis abends 6 Uhr feft Wahlvorsteher ist der Bürgermeister, Beisitzer die Gemeinderäte Klein und Schulz. Protokollführer ist Ratsschreiber Hüter. — Dem Brünner cv. Schntzverein gegen die slawische Gefahr werden als Unterstützung seiner Bestrebungen 5 Mk. bewilligt. Im September d. Js. findet in Aüdingen eine Kreisschau statt. Der Gcmeinderat be- ivilligt 100 Mk. zur Stiftung von Preisen. Außerdem übernimmt die Stadt einen Garantiefonds von 500 Mk.
Kreis Friedberg.
— Bad-Nauheim, 1. Aug. Bis zum 31. Juli sind 2 5 16 8 Kurgäste angekommen. Bäder mürben bis zum 31. Juli 310 643 abgegeben.
Hessen-Nassau.
W. Wiesbaden, 1. August. Am Elsässischen Platz wurde heute Vormittag von einer Zigeunerin ein 3bis4Jahre altes Kind namens Keller entführt. Die Polizei hat an alle benachbarten Behörden das Signalement der Zigeunerin gegeben, jedoch fehlt bis jetzt noch jede Spur.
— Crumbach, 1. Aug. Crumbach ist die erste Gemeinde im südlichen Hinterlandkreis, die die Zusammenlegung der Feldmark (etwa 560 Hektar) vornimmt. Es verschwindet auch ein Stück Wald, die sog. Langhecke.
Schützet unsere Anlagen!
vereinrnachrlchten.
— Hörnsheim, 1. Aug. Der Gesangverein „Ein» tracht" begeht im nächsten Jahre sein 40jähriges Stiftungsfest. Es ist beschlossen worden, einen Gesangs-Wettstreit damit zu verbinden. Als Festtag ist der 28. Juni bestimmt morden.
Sporte
** Verein Hundesport Gießen. Auf dem schön gelegenen Schlieiplatze unterhalb der Liebigshöhe sind die. Vorbereitungen zu dem öffentlichen Preisschliefen, das in diesem Jahre wieder stattfinden soll, in vollem Gange. Die Vorschlieien werden an jedem Sonntag vormittag von 9 Uhr an abgehalten. Es ist noch nicht genügend bekannt, daß auch Nichtmitglieder ihre Hunde zu diesen Schliefen mitbringen können' deshalb wird hiermit noch- mals darauf Hingeiviesen.
wandern und Reisen, väder und Sommersrischen.
— Friedberg in der We11erau einst und jetzt von Ferdinand Dreher. Kleiner Führer durch die 700jährige Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit zahlreichen Abbildungen, einem großen neuzeitlichen Plan von Friedberg- Fauerbach und einem geschichtlichen Plan von Burg und Stadt Friedberg. Kl. 80 2 -st 63 Seiten. Druck und Verlag von C. Bindernagel. Friedberg 1913. Preis 90 Pfg. Zum erstenmal tritt uns in diesem Buch eine dem neuesten Stand der Forschung entsprechende, zusammenfassende Geschichte von Friedberg, der alten reien Reichsstadt, entgegen. Niemand war mehr berufen, diese Gabe zum 700jährigen Jubiläum der Stadt zu bieten, als der Verfasser. In jahrelanger, unermüdlicher Tätigkeit ist er vielfach mit wertvollen Beiträgen zur Stadtgeschichte in die Oeffentlichkeit getreten und konnte als Stadtarchivar gerade für diese Arbeit reiches neues Material sammeln und veriverten. Tie einheitliche, bis 1913 reichende Darstellung ist durch mannigfache kulturgeschichtliche Bilder belebt und geschickt mit interessanten Hin- iDeiicn auf gleichzeitige Ereignisse im Reich versehen. So wird ie in ihrer Abgeschlossenheit au di für Einheimische und besonders Schüler zum langerwünschten Hilfsmittel, das wechselreiche Schicksal der altehrwürdigen Stadt in seinen Hauptereignissen und ge- chichtlichen Zusammenhängen kennen zu lernen. Der reichillnstrierte zweite Teil des Buches, der eigentlickw Führer, verknüpft reizvoll die Gegenwart und Vergangenheit und gibt zuverlässige Anleitung zur ersprießlichen Betrachtung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten von Friedberg (Kaiserstraße, Burg, Judenbad, Liebsrauenkirche). Ein vorzügliches Register von mehr als 700 Stichworten erleichtert die Benutzung der außerordentlich fleißigen und mit warmer Liebe verfaßten Schrift beträchtlich. Wir wünschen ihr weiteste Verbreitung und gebührende Aufnahme in den Kreisen der Bürgerschaft.
— Salzungen, 1. Ang. Bis heute sind 3465 Personen zur Kur hier eingetroffen.
Vermischte-.
* Verunglücktes Motorrad. Aus Anklam, 1. August, meldet ein Privattelegramm: Gestern abend gegen 9 Uhr fuhr ein mit zwei Fähnrichen besetztes Motorrad gegen den Kleinbahnzug der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn. Fähnrich v. Stietencron vom Garde- Schützenbataillon, der vom Aad stürzte, erlitt erhebliche Verletzungen am Kopfe und der Fähnrich von der Marwitz vom Ulanenregiment Nr. 3 trug schwere innere Verletzun.-- gen davon. Das Rad wurde vollständig zertrümmert.
Märkte.
t«. Frankfurt a. M., 1. Aug. Heu- und St roh markt. Angefahren waren lö Wagen Heil. Stroh fehlte. Mau notierte Heu, neues, 2,40—2,80 Mk., alles 3,00—3,50 Mk. Stroh (Rom- langstroh) 0.00—0.00 Mk.. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles je 50Kilo. Geschäft ruhig. Die Zufuhren waren aus Oberhesseu und aus den Kreisen Dieburg und £>aimit.
E0. Wiesbaden. Vieh hoi-Marktbericht vom 1. Aua. Auftrieb: Rinder 63 (Ochsen 9, Bullen 8, Kühe 46), Kälber 94
Schale 15, Schweine 154. Vreife für 100 Psd.
Geschäft mittel. Lebend- Schlacht-
Ochsen. gewicht
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- All. Mk.
wertes im Alter von 4—7 Jahren .... 53 —58 93 — 100
Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . 52—57 92—99
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere
ausgemästete . ....... 48—51 85—91
Bullen.
Vollfleischige, jüngere 45—48 78—84
Färsen, Kühe.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtivertes . 53—56 95 — 100
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 44—47 78—81
Aeltexe ausgemästete Kühe und wenig gut ent-
wickelte jüngere Kühe......... 45—48 82—87
Mäßig genährte Kühe und Färsen 37—41 67—77
Gering genährte Kühe und Färsen 30—35 60—69
Kälber.
Feinste Mastkälber 66—70
Mittlere Mast- unb beste Saugkälber .... 58—63
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 52—57
Geringere Saugkälber.........48—52
Schafe.
Weidemastschafe:
Mastlämmer und Masthammel .... 45,50—00 00 Schweine.
Vollfleischlge Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht • . . . . 62*/2«64
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 6134-62'
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebend
gewicht 64-o5lA
Vollfleischige Schweine von!20—150 kg Lebendgewicht ....... 62-63
110-117
97-10) 87—95
81—88
94—00
80-82 79—80
80-82
78-79
Müller'sche Badeanstalt.
Wasser wärme der Lahn am 2. August: 17° U.
Meteorologische Beobachtungen -er Station Sieben.
3
Aug.
Wetter
1913
§
23,5
17,1
14,7
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Höchste Temperatur am 31. Juli bis 1. August = 4- 23,5'0.
Niedrigste „ , 31. , , 1. , = + 10,2 • C.
Niederschlag: 0,0 mm.
Verantwortlich für den politischen Teil I. V.: R. Lange.
Gerade im Sommer5 haben viele Kinder ein Stärkungsmittel nötig, gerade im Sommer erweist" sich ihnen Scotts Emulsion als eine Wohltat; denn nichts Besseres gibt es, als diese Zubereitung, welche ihnen alle Vorteile des Lebertrans bringt und sich in der warmen Jahreszeit ebenso gut nehmen läßt wie in der kalten. Also auch im Sommer befördert sie die Entwicklung kräftiger Muskeln und vor allem den Aufbau fester Knochen. Wer Scotts Emulsion — doch nur die echte — gebraucht, der wird auch im Sommer die besten Erfahrungen mit ihr machen.
Gehalt ca.: feinster Medizinal-Lebertran 150,0, prima Glyzerin 50,0, unterphokvhorigsaurcr Kalk 4.3, unterphoSvhorrgsaurcS Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, Wasser 129/), Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel, und ' Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
Programm durch das Sekretariat.
Beginn der Semester April u. Oktober.
StädtPoiytechn.Lehranstai
ÄÄXÄft Friedberg wstem undßaS-JnAeniei/Z^en SBahn-Min.von Bad-N^uheim u. una, oa.u Jneenieurwesen. 1/2 Bahn.Std ron Frankfurtw.
Standesnsnts^ractzr letzten.
Giehen.
Aufgebote: Juli 26. August Klingelhöffer, Kaufmann, mit Katharine Marie Elisabethe Rinn, beide in Gießen. — Heinrich Ludwig Philipp Schäfer, Schlosser, mit Sara Eschmann, beide in Gießen. — 28. Karl Jakob Benjamin Georg Schönewolf, Oberlehrer in Rostock (Mecklenburg), mit Anna Luise Julie Adolph in Gießen. — Johann Heinrich Wolf, Schutzmann in Gießen, mit Maria Margareta Wasser in Angcrsbach. — 29. Friedrich Wilhelm Hofmann, Packer, mit Jettchen Grünewald, beide in Frankfurt a. M. — 30. Otto Martin Böcher, Schlosser, mit Katharine Winter, beide in Gießen. — Johann Paul Emil Hanke, Bäcker, mit Minna Auguste Reh, beide in Gießen.
Eheschließungen: Juli 26. Karl Becker, Wagenführer, mit Ottilie Schwab, beide in Gießen. — 30. Heinrich Geißel, Fabrikarbeiter, mit Katharine Gengnagel, beide in Gießen.
Geborene: Juli 18. Dem Wirt Hermann Wilhelm Uhl ein Sohn, Albert Georg. — 19. Dem Monteur Hugo Herbert ein Sohn, Kurt Christian Ernst. — 23. Dem Lazarett-Unterinspektor Friedrich August Weide ein Sohn, Karl Albert. — 25. Dem Spengler und Installateur Friedrich Schäfer ein Sohn. — 26. Dem Fuhrmann Karl Julius Lehmann eine Tochter, Wilhelmine. — 27. Dem Postboten Heinrich Karl Ploch ein Sohn, Ernst. — 28. Dem Lehrer Heinrich Gocrz eine Tochter, ^Maria Magdalena Friederike. — Dem Former Karl Seng ein Sohn, Karl Heinrich.
Sterbe stalle: Juli 24. Elisabeth Lpncker, geb. Lonp, 66 Jahre alt, Sonnenstraße 10. — Philipp Reitz, Kassenbote i. P., 75 Jahre alt, Ed erstraße 4. — 26 Rose Gilz-ow, geb. Höck stetter, 63 Jähre alt, Licker Straße 106. — 27. Emil Gail, Privatier, 89 Jahre alt, Licker Straße 74. — Johann Georg Lemp, Taglöhner, 75 Jahre alt, Wolkeugasse 17. — Karoline Schneider, 19 Jahre alt, Ebelstraße 11 — Robert Schmalz,
Student, 21 Jahre all. Bleich st raße 35. — 28. Anna Trolsbach, geb. Jost, 46 Jahre alt, Eichweg 7. — 29. Jakob Ludwig Gelhar, Kgl. Lokomotivführer i. P., 64 Jahre alt, Schillerstraße 19. — 30. Marie Susanne Schaum, geb. Nauheimer, 83 Jahre alt, Frankfurter Straße 34.
8euernv
Geborene: Juli 20. Dem Steinhauer Wilhelm August Weimar ein Sohn, Wilhelm. — 27. Dem Maurer Heinrich Belloff II. ein Sohn, Karl.
Bübingen.
Aufgebote: Juli 25. Friedrick Karl Wilhelm Heister, Bahnarbeiter in Haingründau, mit Marie Wiederfum in Büdingen.
Eheschließungen: Iuli 27. Johannes Ernst August Schulz, Schlosser, mit Anna Wörner, beide in Büdingen. — Karl Streut, Metzger in Büdingen, mit Marie Anna Katharine Holdorp zu Hansfelde.
Geborene: Juli 22. Dem Schreibgehilfen Wilhelm Vielwerth ein 'Söhn, Karl Helmut. — 26. Dem Landwirt Wilhelm Wagner ein Sohn, Alfred Heinrich. — 28. Dem Landwirt Wilhelm Wittekind III. eine Tochter.
Sterbe fälle: Juli 28. Katharine Kolb, 68 Jahre alt.
Friedberg.
Aufgebote: Juli 24. Ludwig Johann Albert WohlschleHel, Kraftwagen sührer in Freiburg, mit^Elise Pauline Würz in Friedberg. — 28. Gustav Strauß, Schuhmacher in Sprendlingen, Kreis Offenbach, mit Bettv Kares in Londorf.
Geboren c: Juli 23. Dem Taglöhner Friedrich Helwig SJv Dfe'r Johaiina. — 25. Dem städt. Vollziehungsbeamten Philipp Busch eine Tochter, Frieda.
Grünberg.
. Geborene: Juli28. Dem Schmied Heinrich Konrad Webe-, ein Sohn, Karl.
Sterbefälle: Juli 29. Karl Pfeffer, Hutmacher, 77 Jahre alt.
Heuchelheim.
Geborene: Juli 24. Dem Maurergesellen Wilhelm Hildebrand eine Tochter, Ernff Luise. — 27. Dem Fabrikarbeiter Pbilivv Winter II. eine Tochter, Else.
Lang-Gön§.
Geborene: Juli 27. Dem Maschinisten Friedrich Boller ein cotyn, Ernst.
Laubach.
E h eschließungen: Juli 27. Friedrich Jochem, Lehramtsaspirant in Groß-Rohrheim, mit Anna Steller in Laubach.
Londorf.
Aufgebote: Juli 28. Gustav Strauß, Schuhmacher in Sprendlingen, Kreis Offenbach, mit Bettv Kares in Londorf.
Geboren e: Juli 15. Dem Pfarrer Adolf Bausch eine Jo^ter. — 18. Dem Postverwalter Julius Fölsing eine Tochter, Karola Wilhelmine.
Sterbe fälle: Juli 21. Wilhelmine Anna Kwch, 8 Mk. alt.
Erohen-Linden.
Aufgebote: Juli 31. Ludwig Weller, Bahnarbeiter in Allendorf an der Lahn, mit Maria Euler in Gvoßen-Linden.
Ein guter Wink ist Goldes wert, das gilt namentlich füi bte Behandlung Der Wäsche. Alle Mühe, Arbeit und Zeitocrsäum^ nis, die das Waschen mit Seife, Seifenpulver, mit dei Bürste oder auf dem Waschbrett macht, erspart das selbsttätige Waschmittel „Persil". Weißwäsche wird durch ein einmaliges etwa bis ' .stündiges Kochen schneeweiß wie auf dem Rasen gebleicht. W o l l w ä s ch e darf bekanntlich nicht gekocht werden; hier genügt einfaches Hin- und Herschwenken der Stücke in stark handwarmer Persillauge, um gründlichste Reinigung zu erzielen. Dabei sei ausdrücklich erivähnt, daß „P e r f i l" feine scharfen oder ätzenden Stoffe, _)üie Chlor usw. enthält, sondern garantiert unschädlich ist. Wer also Wert auf stets tadellose Wäsche legt, brauche zukünftig nur noch dieses wirklich hervorragende millionenfach bewährte Waschmittel! [ssg/8
o NESTLE
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