Ausgabe 
17.12.1913 Drittes Blatt
 
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163. Jahrgang

Drittes Blatt

Nr. 296

tridjem! tLql'ch mit Hulnobm« des eenniagk

" 2!ii*lan0.

tuell baa

(er bk» brruRiithen L* anbtaq» wirb am K Januar mittag» 12 llbr im Wechrn Saal br? Berliner Seblolko erfolgen. Ter liröHnunaoftßung geben (Motirtsbknftc int D.'m unb in her Hedwtgsktrchc voran» Die erste Lttzung be» *?lb gcorbnetenbanie» wirb am gleichen Tage nadimutag.« Kalt finben, in brr bcr ^tvanjminister bcn neuen Voranschlag einbringen wirb Tae Vrrtcnhaus wirb an biefem Inge eben fall» eine kurze gefchäftlidic Sitzung vornehmen und even-

Im franzoiiichenMinifterrat uniertem Pra fibentrn ttoineare legte am gestrigen Tien»tag bcr ivinanunr ntfier a t11 a u r jut Unterzeichnung zwei T<trete vor. durw welche der Anleihe (tniiültf unb bet rbfdiflttt

Das Urteil im prozcd gegen die Gräfin Sreuterg.

. 4 Berlin, 16. Te|.

IUIID <Uv V' l Uliyuil-J »v' 1V UH VH ' IC. iu#l .1 II i i I ' *........ .

kurze gefthäfilitbc Sitzung vornehmen und even (teuer Entwurf der vorigen Negteruni t u r ua «e »t Präsidium wählen Im Abgcorbnctcnbauic wild gen tueiben. liailiaui erklärte, er werbe fein pointanoigi^ k-v Präfidtums voraussichtlich nm Januar r Iinan^progranim erst bann an'teilen können, wenn er

- . .i . _:. _ ... . .r... .. k ... .i. i, .1 Wu -.Ärthfii rftr ntf Boit?

TieGletzener Se*tiie«H4tter' werden bem Anzeioe,' viermal roöcbfnihd) bet gelegt, das Kreistialt |6r len Kreit Gietze," j:demo! toädienilid). Tie .^aRswlrstchasttlche, Seit- jragen" etfcfcemtii menoilict) zweimal.

vcutßcdes llci*.

Xie feierliche Eröffnung bcr beiden v äu

egend, wo iie sich io überau» irobl gefübli bat. ; u i rennen Sie hofft, mit unieren Kindern nom oft im Sommer an bie bu-fige Küste zurück zukedrcn

gej Vilbelm, Mionptin»

nm.anbein um d.c »tMlhlrt»

ÄrtSIS M«. «-N --'L'

(Hrndn mit tranencrftidtn =nnmr «Ube waUen »u laflrn -e fn cme .'srau. die ba* nrid>4ilhdx Leben nnb Irr »J

gar mdr frnnr unb n-.cku mihr w* ne etgenUKb JJJ".

sic rrt-anbr bir Tinge gar nutet. bu man ibr ui Lau Iw ,\ bitte mc «naeNaate tu berurfudniaen. baj fie ftet* gerod * m einer Enaie gemoien fei burch bcn Morvdiumqenust unb bie

Ter Bcrieibiger R.-A Klee bittet um dastenttassun<1 bcr An- »triani-n gegen eine Kaution von 5000 Wart, der Gerichtshof Ifbnt icbodi bm Antrag ab _

Ciitticbiftnbrt.

Paris, 15. Tca Der heule hier tagende i n t e r - na tionnlc tf u11f<61 Her-1>tr banb ben

Wunsch, icbcr A roHub Möge bei feiner Regierung attf IhI berttng der Wafcnabmcm betr die verbotenen Ionen drrngen Ter i itcrn tditfdic Delegierte gab den schlug ,cmer Regte rung lunb. die välfte der in Cefterteid) verbotenen Aoner freiÄugcbcn unb bie nötigen öcitfiingen zu geben, bannt tuns Ilfl fremde Ballons nicht mehr beschossen werben.

na le Beucidtgung kenne. Erwerbe einen ober mehrere Weich- entwürfe für eme S t c u e r fl u f c r to o r b en e 6 dermo- qcn tuibringen. Eatllaux wurde ermächtigt, nnen we- i, genttonrf b treffend zwei proDiioafche Budgetzwolftel ür Januar und Februar etnzubitnqcn.

zugehen.

Zur Aufhebung de» Sdiccftenipel». Tav Pr a ftbiuni be> löansabundcs hat in einem Schreiben an die Irak tionen des Reichstag» ersucht, darauf htnzuwirkcn, bafi bie Aufhebung bfv Sdicdftcmpclv alsbald erfolge. An eine Ain Hebung de Scheckstempels vor dem 31 Dezember 1916 t)i iebod) nicht zu beuken, da das Reidisfchatzamt bcn Standpunkt vertritt, dast die 3 Millionen aus dem Scheckstempel erst ent bohrt werden können, wenn die neuen Steuern ^ollertiäg»* abroerfen. Dies wird erst im Jahre 1916 der Fall fein. Audi bcr Neichviag kann nicht ohne weiteres die von tbm geatzten Befchlufic wieder rückgängig niatbcii. Turdi ein wlches Bor gehen wurde bie Reichsgcietzgebiing m ständiger WetaHr neben durch Novellen augeänbcn zu werben Was für bie Tienu* botenberfichcning gilt, gilt audi für ben ^djcditcmpcl

Eine Verzinsung der Tienft Prämie für Untei of s i ziere wirb bie öeeresverwaltitng voin 1 April 1914 ein führen Die Tirnftprannc. die von biefem 3citpun!i- an von 1000 auf 1500 Mark erhöbt wirb, wird ben Militär an Wärtern nach vollendetem 12. Tinutjahrc bis zum Au»* scheiden aus dem focereobienfte mit 4° pro Jahr verzinn werden. . M

Der Abschied des ronpr in»enpaa res aus 1 an- i ifl. Auf ein Telegramm des Danziger Magistrats an bas H ronprin-enpaar ging dem Cbcrbfirgermciftci r ch o l z iol genbe Dankkunbgebung zu: ..Dem Magntrat Danzigs tagen meine Iran unb ich lierMidjcn Dank für die freundlichen Worte E» wird uns sehr schwer, bie uns w hcbgrroorbcitt Stabt zu verlassen, denn die zwei Jahre die wtrtii ihrer Mitte verleben buriten und m denen idi bie Ehre nqt.c, bic geliebten Vitiaren zu konimanbieren, werden wir stets zu bcn glücklichsten Jahren unseres Lebens zahlen..Wir ho teil dast da Band, das uu an das hebe Danzig fniivitv auch in der Jvcrnc bestehen bleibt. Der jironprin»c||i nirb < besonders i dito er, "di non der wunder

Gießener Anzeiger

Senerai-Anzeiger für Sberhejjcn

3« Beginn bcr heutigen Tieung in dem drozest geqei' d e ( CUrdhn Tuidihr von Treuberg teilte Mr vorttzende. Landgcnwr» hrieJforn mit. hast gegen bie l»nnmnii »u A «'n b u < « bui A wmdtt fliii Anrraa des ^taatoanroalk' unb der Vetteibifluna in ^orlubrnnasbciehl crlalien worden fei ne ctaat-. omoaitikvaft iei beauftragt worden, bleien Befehl hurdizu'uK^n L- i Boriw^nde fragt, mav bie xtaaieanroaHfdiat auf diesen Be,(hlnn bev "kud^ Vcranlahi habe -taatsanwaltSaisefs-r T 'M u f di e Ich habe ben Vorindrunasbetcht biirdizufübren versucht, kider konnten nnr aber bcr Prinzessin nicht babbeu werden Ich h(1hf her Vost'tredi ngsbcdörben mitgctcilt. b.iH cS yenügen würde.

, «nnifirtt htA heute früh II Uhr hier encbeinen könnte ^dicstm Salle möchse man Mich durch Telegramm di» stdr Pcrmuifl-14 benachrichtigen 3* habe aber keine <r,,cl\n

unb must also enbaültin bic doitnnng aufgeben, den Vorführung, befehl für diesen Protest burdjuiiuhren

hi.; der Vori'benbe «ich nunmehr mit dem Weruhtohofc uitud- liebcn will erbebt 'ich brr Staatsanwalt ju lolgenbcr L r * läruna- Ich hotte er't bie Absicht, auf b.e mn ocriönl.cheii Angriffe des RechtSanwal.s Meyer 1 überhaupt nicht m antworten bie er mi Anid'Inst an meine Erwahnuna bet Cerurfc btr Ange Nagten erhoben bat Iw mutz das ,edodi tun bu b.e Breste btde sa9dll. verfchiebentlich aiiigcgniien bat ö<h hatte dre Perücke der '»innfnagten nicht an ben raaren berbcigfjogen ^ksterkeit , sondern iie deswegen erwähn.', weil id> damit »u dcweueni.ch^.kmtzch '"-in ic,iaatc keine JVriieurin brauchte, loubern sich die Berück leihst uir?chtnwchen tonnte Ta aber in bcr Verhandlung fonft no* Oicl arnücre Liederlichkeiten bcr Angeklagten zur spradm a^lornm.n i und io macht es nichts aus, ob man dies erwähnt ober nicht C. I hanbrh fich aud) nid.' umbas Gebrechen einer alternbrn .trau tic Augenagtc hat iich bereit» vor 2 » Jahren eine ^rrucke aif gcidiaifL weil ihr tbic etwas struppigen geben vaare nicht der* I führenfd) genug erschienen. L.c hat d,c,e Perücke auch nicht im ^er

1 ^g '.ch der Gerichtshof »ur Beratung zurück

'Cad) etwa ""tunb.aer Beratuna oerkünbet der £

«rnhrn Beikvlust bc* (ÄendjiehotfO Die Scuain Alcianbra »nn ,.'nn ... n barg "-Tübingen wirb ba NC ud> al#

mehrfacher Vabang hier nicht cmaeiirlt! hat nnb durch ihr 'Fcrbalten " erfeScn Q«h. dast iie stck» abfubthd.

rodl zu der höchsten (Uelburaicvon .100 Mark oder" «en i^ah »erirteilt Der Antrag des -taatsanivalts au, Ab frennuna tc Balles ^.nket^wfrdabgeledn^dodieBeHauptun- icn b'i Angeklagten hierüber als wahr 'jnierftellt werden

Sodann verkündet bcr Borfipenbe folgendes Urteil: _

Tie Augellagtc wird megen Nucher». Betruaes. i.'N zwei Höllen unb Veleibiguni zu ein e m x* a b r t»r e iJR o n a11 (:n (M e i a n g n i - , 1500 Mark (Helbftraic unb drei 3abrat vbrperlu'l verurteil bra Monate werben auf die erlittene Unteriuchungsda

bic Wahl des Viutun»*i>,v wmH»iiwuw *..... * nu.unÄ*.'ivM.»» - -. ,___-A,

folgen. Die erste Veiung des Borantchlags ottrfte am ' "leiamtfunimc der austerordenll ckien dtusgaben ntr vte n r

13. Januar ihren Anfang nehmen. Soweil bis letzt feststel:. werden dem Landtage das Wohnungsgefetz. das ^rddi.ici- qcsetz und das Parzcllterungsgefetz zu Beginn der Tagung

CiiiQcfaiiöt«

iIür 7yorm und Inhalt aller unter Dieter Rubrik ftebenben ClriiM übernimmt Die Redaktion bem Bublilum gegenüber (einerlei

Ccranttoortung )

CM ie feen !.' Dc, An bie Direktion deS ^tabtthcatcrj ergebt aus alabcmifdun ff reifen die Bitte, Jaul'. L und (Fgmont, welw l'btcrm wir tn ^testen unseres Wissens noch nicht gesehen haben, .ur Aufführung zu bangen

«teste n, N Dez Mehrere Bewohner be t »i. Ltetniveas wünschen fidi von der hochlöblichen Dntr* noftbireftion einen Briefkasten ju IVeilmaduen.

C5iii Plunsch von Bielen und Herzlichen Taut voraus.

Bersrod, 15 Dez Da wir einen so schönen Ittstpsad nach Reiskirchen haben, wäre cs zwecktmistig,. die i'ommaunte Ärogaife' von bem Schlamm, der sie tast unpafiietbar macht, zu befreien. ____________________________________

Mittwoch. 17. Vezemder 1915

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