ni-
gm vernachlässigter Schnupfen rächt sich oft bitter.
alten städtischen Friedhöfe, stieß der Fuhrmann Fritz £)_. von hier mit einem Wagen der Straßenbahn zusammen, ohne daß der Doi> fall für die Beteiligten F-ofaen verursacht hatte. Wenn auch durch die heutige UauptverHandlung ein direktes Verschulden des .£>. nicht nachgcwiesen werden konnte, so hatte der Fuhrmann doch — wie in der Urteilsbegründung ausgeführt wurde — beim Ausfahren und Ueberfahren der Geleise die erforderliche Sorgfalt nicht beobachtet, d. h. er hätte sich vorher von der etwaigen Annäherung eines Straßenbahnwagens vergewissern sollen. Er mußte deshalb wegen EisenLahrttranSportgesährdung in Strafe genommen
(0crid)t»jaaL
* Die Freiin Dalwigk vor Gericht. In unserer Nummer vom 1. 9!ov. haben wir ein Urteil des Berliner Schöffengerichts wiedergegeben, nach dem die Freiin von D a l w i g k, eine Tochter des früheren hessischen Ministers, wegen Beleidigung der Gräfin N jbinber zu einem Monat Gefängnis verurteilt wurde .Hierzu teilt uns der Vertreter der Verurteilten, Rechtsanwalt 2r. Neu schäfter in Darmstadt, mit, daß er gegen das Urteil Berufung eingelegt habe, weil die Freiin in Wahrung
vereinsnachrlchten.
**VereinRudersportGießen. Dieser Tage spurte im „.Hessischen Hof" eine Versammlung von Freunden des Rudersports abgehalten, die sich eines sehr guten Besuches zu erfreuen hatte und die Gründung eines Vereins Rudersport bezweckte. Nach längerer Aussprache, in der vor allem die Notwendigkeit betont wurde, einen sportlich strebsamen und gewissenhaften Verein zu gründen, ,mürbe die Vorstandswahl vorgenommen und andere,geschäftliche Maßnahmen erledigt. Dem neuen Verein traten sofort 30 im Rudern bereits ausgebildete Herren bei, so daß ein guter Stamm tüchtiger Ruderer vorhanden ist.
Amtlicher Wetterbericht.
Oefscntlicher Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Dessen ’iic Freitag, den 21. Jcov. 1913: Vorwiegend wolkig, keine erheblichen Niederschlage, etwas mariner, iveftHcbe Winde.
fängnis.
„Folgen einer Sa alp ost." Gelegentlich eines Aus fluges nach dem nahen Dutenhofen veranstaltete ein hiesiger Verein eine sogenannte „Saalpost". Der Ingenieur Hans W. von hier sandte nun auch an das ihm vom gemeinsamen Mittagsti'ch her bekannte Fräulein Minna H. v-on hier eine sogenannte „Uz- farte", zu der er und andere Teilnehmer noch „Beiträge" anknüpf- tcn. Fräulein B fühlte sich Lurch diese Karte und die darauf befindlichen Bemerkungen beleidigt und strengte deshalb gegen W. Privatklage an. Heute gab der Angeschuldigte nur zu, einen Teil des Textes der Karte geschrieben zu haben, was auch durch tin von dem Vertreter der Klägerin herbeigeführtes Gutachten des Sachverständigen Dr. Popp in Frankfurt o. M. bestätigt wurde. Er wurde 'der Beleidigung für schuldig erkannt und zu 25 Mark Geldstrafe oder 5 Tagen Gefängnis und zur Tragung der notwendigen Auslagen der Privatklägerin verurteilt.
Letzte Nachrichten.
Rokowzow§ Abreise.
Berlin, 20. Nov. Ter russische Ministerpräsident ist mit seiner Frau heute früh vom Bahnhof Friedrichstraße nach Rußland ab gereift.
Gin Suwarow-Denkmal in Rumänien.
Bukarest, 20. Nov. Gestern vormittag würde in Plainesti das S urtv arow-Dcn kmal feierlich enthüllt und nn Requiem für die 1789 gefallenen Russen und eine Truppenrevue abgehalten. — Die russische Militärmission ist nach Rußland zurückgereist.
Ministerwechsel'in Brasilien.
Rio de Janeiro, 19. Nov. Der Ackerbauminister Pedro de Toledo ist zurückgetreten und zum! brasilianischen Gesandten in Italien ernannt worden. Sein Nachfolger als Minister für Ackerbau, Handel und Industrie wird der Chef der Polizei Esqueiros.
Großes Grubenunglück.
Alabama, 20. Nov. In einer Kohlengrube kam es gestern zu einer Explosion, wobei 24 Bergleute getötet wurden.
Dampfer in Brand.
London, 20. Nov. Der Dampfer „ScottsdY k" der Firma Allan und Johannsen, der auf der Heimreise begriffen war, geriet in Brn n d. Die Löschversuche mußten bald aufgegeben werden, da der Schlauch vom Feuer zerstört wurde. Es gelang indessen, das Schiff mit dem Handsteuer vor dem Wind zu halten. Die Rettungsboote waren bis auf zwei ebenfalls ein Opfer der Flammen. Das Feuer wurde von Southampton aus gesichtet und dem Schiff sofort Hilfe gebracht. Es gelang, die ganze Besatzung zu, retten.
Flüchtlinge aus Campeche.
New Bork, 20. Nov. Eine große Anzahl Flüchtlinge aus Campeche sind in Vera Cruz eingetrofsen.
wurde verhaftet, wahrend die doppelte Exbraut um eine Erfahrung reicher und um zwei Bräutigams ärmer in ihre üngaruck-e Dcunat zurückkehrte. Ter Angeklagte wurde lediglich der Entführung für schuldig gesprochen und zu fette- Monaien Gnängnts rerurr^lt.
Vermischte-.
* Kannibalismus— die natu r gemä ße Dia t & kann nickt länger verheimlicht inerten, die WiNenickaft bat cs nun unzweifelhaft bewiesen : der Kannibalismus ist Vom hvgrenischen Standpunkt die ideale Diät, und alle jene Bestrebungen, die mit wachsendem Erfolge darauf hinarbetten, die letzten «spuren der grausigen Sitte Per Menschenfresserei auf der Erte auszurotteii, iinb sozusagen ein Vergehen gegen die monichlxcte Gciundtett. In der Pariser Akademie der Wifsenschoften ist der Bericht verlesen worden, den eine der angesehensten mebijinutnen Airtoritaten Frankreichs über ihre Forfchungen erstattet, und es muß gleich l.i i u e ü-.t ne ben, daß ter Berickterstatt r den Folgerungen de- Forschers in allen wesentlicken Punkten beipflichten mußte >cr (belehrte der enblich den Kannibalismus wieder zu Ehren bringt, ist der bekannte Mediziner und Doyen der medizinischen Fakultät an der Universität Lyon, Prof. Tr. Hugoneiicq, und das Ergebnis seiner Untersuchungen gipfelt in der klaren 'Folgerung -die beste Nahrung für den Menschen ist — Memckicnflctick Dem: Menschen^ fleisch enthält jene Elemente, die von dem menschlichen Körper am leichtesten und am besten ausgenommen werden und damit ihre höchste Nährtraft entt'alteii. Es würden heute weniger Memchcn an Magenkrankheiten und chronischen Verdauungsstörungen leiden, wenn wir alle Kannibalen wäretr „9htr das,Meilsck)enflelfch , so schreibt de "..Gelehrte in einer kürzlich veröffentlichten Arbeit, vermindert die Arbeit der Verdamingsorgane auf ein Mimmum. Kannibalismus oder - weitn dies Wort bester befallt — Anthropophagie ist das letzte Wort der Wissenschaft und ter Hygiene. Ter unerschrockene (belehrte beweist bas durch das Ergebnis von Analysen, die im Laboratorium vorgenommen mürben, uti> bunl) die damit durckwus übereinstimmenden Erfahrungen ^^.^obach- 'iitngen der Forschungsreisenten, die im Herzen Afrikas dem Kannibalismus ergebene Stämme studiert haben Der Berichterstatter der französischen Akademie ter Wissenschaften fugte stoar vorsichtig hinzu, daß er darum nickt etwa bic, Wiedereinführung des Kannibalismus befürmorten wolle, aber immcrhm: so und nicht anders lägen nun einmal die Dinge, uiü» die Wissmischast ivürbc sich selbst verleugnen, wenn sie dieser Wahrheit nicht unerschrocken ins Gesicht sehen wolle.
Schöffengericht.
Gießen, 18. Nov.
Wegen „Sachbeschädigung" waren der Hoteldiener L. H., der Gärtner L. G. und der Schneider L. W. angeklagt. Alle drei fallen gemeinsam Latten von einem! .ßaun eines Gartens >n der Gutenbergstraße abgerissen, H. und G. außerdem von dem Zier- Ibrunnen in dem Schiffenberger Weg einen großen Stein heraus- tzerissen und fortgewälzt haben. Die heutige Verhandlung ergab »nur ein unklares Bild des in dunkler.Nacht verübten Frevels und führte lediglich zu einer Verurteilung des H. wegen Sachbeschädv- yung, der deshalb 20 Mark Geldstrafe eventuell 4 Tage Gefängnis erhielt. Im übrigen wurde er wie auch die anderen Angeklagten wegen Mangel an Beweisen freigesprochen.
„Ein Zusammenstoß mit der Elektr. Straßen- b a h n." Gelegentlich ter Abfuhr von Holz aus dem Lagerplatz am
Eisenbahnylane im Vogelsberg.
Es wird uns geschrieben:
Während der Divisions- und Korpsmanöver des 18. Armeekorps im vergangenen .Herbst machte sich die mangelhafte Verbindung vom Vogelsberg besonders von Lauterbach, Grebenhain, Crainfeld, Radmühl, Freiensteinau nach Frankfurt a. M. sehr bemerkbar und cs wurde in maßgebenden Kreisen angeregt, dieser mangelhaften Verbindung zu steuern, die nicht zuletzt für die Erschließung und wirtschaftliche Bedeutung des hohen Vogelsbergs von großem Werte sein dürfte. Die jetzige direkte Verbindung von Lauterbach über Crainfeld-Gedern-Vilbel nach Frankfurt a. M., die 112 Kilometer beträgt, nimmt eine Fahrzeit von 5 Stunden weniger fünf Minuten in Anspruch, während die Fahrt von Frankfurt a. M. nach Lauterbach 6 Stunden weniger 3 Minuten beansprucht. Dadurch, daß die Bahnlinie von Gedern bis Stockheim einen Teil der Krcisstraße benutzt und benutzen muß, ist diese langsame Fahrt mitbedingt und kann nicht geändert werden.
Um eine schnellere, kürzere Verbindung herbeizuführen ist dargelegt worden, von der Station Bermuthshain der Strecke Lauterbach-Frankfurt a. M. eine 13 Kilometer lange Linie nach Birsten zu bauen, anschließendem die Kleinbahnstrecke Birstein-Hellstein-Schlierbach-Weilers-Wächtersbach. Diese Strecke Lauterbach-Bermuthshain-Birstein-Wächters- bach würde 53 Kilom-cter ausmach en und in Wächtersbach Anschluß an die Bebra-Frankfurter Linie erfolgen, die Don Wächtersbach bis Frankfurt a. M. eine Länge von 55 Kilometer aufweist, sodaß die Strecke Lauterbach-Birstein- Wächtersbach-Frankfurt a. M. in nur drei Stunden zurückgelegt werden kann. Dieses Näherbringen des Vogels- -beras an die Großstadt Frankfurt a. M. würde ihm von großem Vorteil fein, seine Jagden und Fischereien leichter -erreichbar und dadurch einträglicher machen, auch der Touristenverkehr würde sich in ungeahnter Weise heben. Namentlich der Rodel- und Skisport gerade hier im O st e n des 'Vogelsberges vor allem bei Birstein.
Von Station Wächtersbach aus ist sodann noch der Anschluß an die Kleinbahn nach Bad Orb und dem eine Oua- dratmeile großen Truppenübungsplatz des 18. Armeekorps ins Auge zu fassen. Eine Weiterführung von Bad Orb aus durch den Spessart nach Partenstein mit Anschluß an die Linie Frankfurt a. M.-Hanau-Aschaffenburg-Würzburg ist .dann ebenso möglich und gegeben, die auch in militärischer Hinsicht von Bedeutung ist. Hatte doch schon der große Stra- itege Moltke vor 40 Jahren die Verbindung der Bebraer 'Strecke mit der Würzburger bezw. eine Verbindung mit .Oberhessen, der Lahn und Bayern über Gelnhausen durch das Biebertal im Auge.
deshalb wegen CiseirbahtttranSportgesährdung in Strafe genomt werben und erzielt 20 Mark Geldstrafe ober 4 Tage Gefängi
Eine „Unfitte", die vielfach bei den ten Gießener Vieh- marft besucktendcn Viehhändlern herrscht, Schuljungen zum Transport des Viehes zu benutzen, brachte ten Viehhändler Emanuel L. von Hatemar auf die Anklagebank wegen Vergehen gegen bas Kinbersck.itzgesetz. Ter Angeklagte gestand zu, einen Jungen unter 12 Jahren mit dem Transport eines Stückes Vieh nach dem Vieh markt beauftragt und ihm hierfür 50 Psg. Trinkgeld versprochen zu haben ,bie er, wie er selbst ausfagt, dem Jungen nicht einmal ausbezahlt hat. Er erhielt 15 Mk. Geldstrafe ober drei Tage Gc°
, einigten bürgerlichen Gruppen, die 605 erhielten. Tie Gewerk- ischastler bekommen 29, die bürgerlichen 11 Vertreter im Vorstand.
h. Frankfurt a. M., 19. dkov. Durch einen unglücklichen 1 Zlufall stürzte die kaum einjährige Tochter des Werkmeisters 'Glioth von dem Balkon bet elterlichen Wohnung vier Stockwerk tief ab. Die Kleine starb auf der Stelle.
Uziiversttätr-Nachrrchten.
Hk. Der neue Leiter des Robert-Koch-In st i- 1 u t s. Wie verlautet, ist Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Friedrich Leos fier, Direktor tes hygienischen Universitätsinstituts in Greifswald, zum Direktor des Instituts für Jnsektionskrank- leiten „Robert Koch" in Berlin als Nachfolger von Geh. Rat Prof. Dr. G a f f k h ernannt worden. Prof. Loeffler, ein Schüler von Robert Koch, ist 1852 zu Frankfurt a. O. geboren.
Hk. Mit ter Abhaltung tes hygienischen Unterrichts und der Leitung des hygienischen Instituts an der Universität Greifs- w a l d ist an Stelle von Geh. Rat Prof. Loeffler für das laufende Wintersemester der Privatdozent und erste Assistent Dr. meb. Ernst Walter beauftragt worden: ter Unterricht über Ohren-, Nasen- unb Hcckskrankheiten (an Stelle von Prof. W. Lange) wurde dem Privatdozenten Pros. Dr. Egon H oiintann übertragen.
berechtigter Interessen gehandelt habe. ...
.4 Dresden, 18. Nov. (Die Tragödie xm Hausflur.) Unter außerordentlich großem Zubrang von Zuhörern fand vor dem hiesigen Schwurgericht die Verhaitdlung gegen bte lebige Friseuse Martha Maschek aus Prag statt, die tes Tot- schlags an ihrem Geliebten beschuldigt war. Die 19 Jahre alte Angeklagte unterhielt mit dem Kaufmann Hentschel ein Liebesverhältnis, das seitens des jungen Mannes, ter gleichzeitig Beziehungen zu verschiedenen anderen Damen,unterhielt, zu lösen versucht wurde. Am Abend des 29. August ds. Js. hatte die Angeklagte mit Hentschel eine Unterredung, über deren Verlauf Näheres nicht bekannt wurde, da während der Besprechung dieser Vorgänge die Oeffentlichkeit der Verhandlung ausgeschlossen war. An dem erwähnten Abend wurde telephonisch eine Droschke vor das Haus bestellt, in welchem sich die Wohnung Hentschels befand: doch wartete ter Kutscher um 1 >12 Uhr noch auf ten Fahrgast. Als er eben weg fuhr, vernahm er ein Geräusch an einem Rolladen eines Parterrefensters und gleich darauf im Hausflur einen ^chuß. Ein zufällig dazu Eommcitbcr Mitbewohner tes betreffenden Hauses öffnete rasch die Haustüre, hinter welcher Hentschel mit einer Schußwunde im Hinterkopf in einer großen Blutlache lag. Als ein zu Hilfe gerufener Polizeibeamter mit Unterstützung einiger Hausbewohner den Verwundeten in feine Wohnung verbringen wollte, fand man bereit Türe weit geöffnet, während aus ter von innen versperrten Küche ein starker Gasgeruch herausdrang. Nachdem die Küchentür gewaltsam geöffnet war, fand man die Maschek besinnungslos auf dem Boden liegend, neben ihr ein großes mit Blut beflecktes Küchcumesser, im untersten Küchenschrank einen noch zwei Schüsse enthaltenden Revolver: die Gashähne des Süd)en ofens waren geöffnet. Das Mädchen konnte durch Wieteroelebungs- versuche mit dem Sauerstoffapparat gerettet werten, während Hentschel am anderen Tage im Krankenhaus verstarb. Was 'zwischen den beiden jungen Leuten in ter Wohnung üqrgegangcn war, davon erfuhr die Oeffentlichkeit nichts: die Gefchworenen .Nahmen aber als erwiesen an, daß die Angeklagte an dem Tode Hentschels tätigen Anteil gehabt habe, und verurteilten sie wegen Totschlags zu drei Jahren Gefängnis.
2;. Bremen, 18. Nov. Glück im Unglück hatte eine aus Bekes in Ungarn gebürtige und dort wohnhafte ledige Näherin, die mit ihrem Geliebten nach Amerika auswanderu wollte, um dort zu heiraten. In Wien knöpfte ter „^Bräutigam" dem Mädchen dessen gesamte Ersparnisse im Betrage von etwas über L00 Kronen ab und verschwand damit. Der Portier des Hotels, in dem das Mädchen wohnte, machte sie nun mit dem 37 Jahre alten Tischler Klotz aus Temesvar bekannt, ter sich erbot, den ungetreuen Liebhaber wieder zur Stelle zu schaffen. Das gelang ihm nuni zwar nicht, aber die Dankbarkeit des verlassenen Mädchens wandelte sich bald in Siebe und Klotz, der sich der unerfahrenen und wohl auch etwas stark verliebten Näherin unter einem anderen Namen vor gestellt hatte, brauchte sich feine sonderliche Mühe zu geben, um das Mädchen zu überreden, mit ihm statt mit dem verschwundenen ersten Geliebten die Reise über den großen Teich 'anzutreten. Das Mädchen fragte ihn zwar wiederholt, ob er nicht etwa verheiratet sei, und bat ihn mit Tränen in den Augen, sie nicht unglücklich zu machen. Klotz aber versicherte ihr mit den heiligsten Schwüren, daß er noch unverheiratet sei, obwohl er Frau und Sinter im Stiche gefallen hatte, um auf Abenteuer auszuziehen. Er fuhr mit dem Mädchen nach Bremen, um von hier aus die große Reise anzutreten. Das Paar erregte aber bald durch verschiedene Aeußemngen ten Verdacht der Polizei und
JLjmrxiliir f TlTrlblatt
4 —Spteßvarenftaud
„ 33C.
, SxmtLen,)>tr. 25.
Mt-Fensiouär-Versammluag.
Die Großh. Hessischen Altpenstonäre, deren Witwen, die oensionierien Lehrer und Lehrerinnen werden hiermit dringend eingeladen D19/11
Mittwoch, den 26. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, in der „Stadt Pfungstadt“ in Darmstadt
teefct zahlreich erlcheincn zu wollen.
Tages-Ordnung:
Wichtige Beschlußfassung übcrdieWabrungum'crer berechtigten Interessen, über bereu «chickml bekanntlich am 2. Derember d. I. cndgultrg in der Kammer entschieden werden soll.
Darmstadt. 17. November 1913.
Der Vorstand.
Hotel „Einhorn“
Freitag, den 21. November er.:
Metzelsuppe
Morgens: Wellfleisch mit Kraut.
Mittwoch, 26. November, abends 8J/4 Uhr, im Saale des Hotels „Großhcrzog von Hessen": Geffentlicher Vortrag von zr. Schreiber-ltrieger, Berlin:
Stimmrecht und Sittlichkeit
Eintritt 30 Psg.
D»/n
Verein für Frauenstimmrecht.
TTT 11 Umschlagtücher
Wollene
a Lu d d c ii c 11
a»/Jl
Strümpfe Handschuhe in bekannter Axis wahl
A.Salamon&Cie.X.
:: Käse :g
Schweizer-, Edamer-, Camembert-, Gervais-, Roquefort-, Brie-, Romadour-, Tilsiter-, Kräuter- und Frühstücks-Käse und andere Sorten empf. in nur feinsten zzz Qualitäten zzz Hrch. Driesch
Seltersweg 70.
|7B7
Mroctae Fenster
ersetzt schnell und billig
Wilhelm Schmitt
Glasermeister
Kanzleiberg 7
Telephon 575. [7eM
it j *1 TV liefert billigst die Brühl’sohe Ä nUQPiQ rnil r ipni/l Umversitäts-.Buch-undStein- MilüilU Ulli 111111(1 druckerei,Gießen,Schulstr.7.
Ufer Btdart hat
in wirniito gut scbuel4<B<en t> llugtr SUbnoareu btutllt »ofori in tigtut» Inicrcsst unseren Haeptka- tatee über laufende Jtriikel aller Jtrl, den wir gratis und traute ventnden. Gehr. Bell, Gräfrattt137 b. Soiisg ---■ THrifc-ümaifbaes.
APOIHJECHER’SJ
»
Bestes Kosmetikmn d.Welt.z.Pfleze d.FCße. Kein V/undlaufen. kein Geruch mehr. Von Xrztl.Autontätsebr empfohl. Zu haben in alL DroK.u.Apoth.Preism !.- Wo nicht erblltl.erf.eeE. Einsdg.v.M 1.15 Franko- Versand direkt v-Fabnk


