Zweites Blatt
163. Jahrgang
Nr. 66
Erscheint ta-llch nrn Ausnahme des Sonntags.
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Abends 6 Uhr: Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäns-
Hand, den „Umfall" der übrigen Parteien an alle Bretter zn! 2Wenj)§ 6 Uhr: Seidbte unb beilifle? ybeiibnm) für Tiattt)6iu> .Klagen. Niemand aber wird ihnen das Recht nehmen wollen,! und Markusgememde. Aniucldung vorher bei den^Mmrec lever dieses billige ^lqitationsmittel zn nutzen. Ter Einsichtige aber, Gemeinde erbeten. 'biarrer v. >vchlos>e .
der vraktisch politisch zn denken vermag, wird sich durch diesen 3n der Johannestirche. o . g
Flitteralanz nicht blenden lassen. Derartige billige Mittel lind Llbend-^ 7^ Uhr: Beichte, und heiliges Abendmahl für ^nka^>
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Anmeldung vorher bet dem
und Iohannesgememoe geineiiisam.
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Die „Gießener ZamNienblätler" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Hrdsblctt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Di«> „Landwirtschaftlichen 3cit= fragen" erscheinen monatlich zweunal.
kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Gründonnerstag, den 20. März. In der Stadtkirche.
Vormittags 916 Uhr: SborHeilung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus- und Aiilltärgemeinde.
Pfarrer S ch iv a b e.
Flitterglanz nicht blenden lassen. Derartige billige Mittel und nicht dauerhast. Wie sagte doch am letzten Sonntag Pfarrer Naumann auf dem Berlin-Brandenburgischen Presselag in Berlin?
„Schließlich wird in allen Parlamenten immer nur Kompronntz- arbeil geleistet werden können." Seine Parteigenossen in. Liessen aber lassen sich in dem' Bewußtsein ihrer Strait nicht auf Kom- promise ein. Sie beharren und wirkten so auf ihre Weise.
Wir haben diese Ausführungen unseres Darmstädter Mitarbeiters wiedergegeben, weil es uns billig erscheint, nach den bo- lannteu sortschrrttlichen Angriffen einer Darmstädter Versammlung auf die nationalliberale Partei auch einmal einen Einblick in die Stimmung des anderen liberalen Lagers zu nehmen. Wem es um den Fortschritt des liberalen Gedankens, nicht in erster Linie der Partei, zu tun ist, wird solches Parteigezänt am liebsten vermieden sehen wollen. Diesen Standpunkt hat bie)er Tage auch ein Organ der fortschrittlichen Volkspartei geäußert, nämlich die „Neue badische Landeszeitung", als letzthin in Mannheim Anzeichen einer zunehmenden Eifersucht zwischen den beiden liberalen Parteien sich bemerkbar gemacht hatten. In denen behauptet die Volkspartei von den Nationalliberalen, diese seien nicht liberal genug, während die hessischen Naiionalltberalen fest- stellen, die hessischen Fortschrittler, hätten sich allzu sehr nach links entwickelt. Vielleicht ist an beiden Behauptungen etwas Wahres! '
Ansianv.
Tarifrevision in den Vereinigten Staaten.
Wie ans Washington erklärt wird, bestätigt die vom demokratischen Budgetausschuß geplante Tarifrevision im wesentlichen die meisten Tarifsätze der demokratischen Gesetze in der letzten Session, gegen welche Taft sein Veto eingelegt hatte. Es wird beabsichtigt, bei den folgenden Artikeln die Tarifsätze ab^uänbern bezw. beizubehalten: Seifen billiger Qualität,' billige Töpferwaren, Seifen, Oele, zahlreiche Porzellan und Steingutartikel, irdene Waren, die jetzt mit einem Zoll von 55 bis 60 Proz. belegt -sind, sollen eine Herabsetzung erfahren. Wesentliche Zollherabsetzungen sind auch für Baumwollwaren und Wollprodukte billiger Qualität vorgesehen. Für Tabak, Zigaretten, Schnupftabak, Weine, Spirituosen und andere Getränke sollen die Zollsätze beibehalten werden. Die Zollsätze für Eisen und Stahl sollen auf ihrer Höhe gehalten werden. Ferner ist die Beibehaltung der meisten Zollsätze auf Flachs, Hanf, Jute, chemische Produkte, Farben und Oele beabsichtigt. Annähernd dieselben Zollsätze sollen für Seide und Seidenwaren in Geltung bleiben. Auf die Freiliste sollen Rohholz, bearbeitetes Holz, Zucker, Rohbaumwolle, Holzbrei und Druckpapier kommen. Dies ist im wesentlichen dieselbe Freiliste, wie sie in den Bills der letzten Kongreß-Session festgesetzt worden war.
„ „9 Uhr : Hochamt.
, von 10 bis nachmittags 6 Uhr: Stille Anbetung. Nachmittags um 6 Uhr: Andacht.
Freitag, den 21. März, Karfreitag: Vormittags um 71/, Uhr: Beginn der Anbetung.
„ „ 9 Uhr: „Verstörte Messe".
von 10 dis nachmittags v^/- Uhr: Stille Anbetung. Nachmittags um 5% Uhr: Predigt und Passions-Andacht.
Samstag, den 22. Dl arg, Karsamstag: Vormittags um 7 Uhr: Hl. Weihen.
8*/, Uhr: Hochamt.
Mittwoch, fy. März M
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläls - Buch- und Steindruckerei.
R: Lange, Gießen.
lllter' Trotz,
skulus
üc «alser. 19,3J1ätii913, 1 bet Kavelle 11931
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Donnerstag, den 20. März, Gründonnerstag:
Vortniltaas von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
„ ’ um 7, 7' ., und 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: H.
SRebaftion:e^U2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen.
Lerpn Klassen Einjährigen-, lzende Erfolge! deutendem
Eichener Anzeiger
General-Anzeiger für Merheßen
„beharrten". . r ,L £ .
Ohne Frage haben )ui) die bethen Partereir dadurch einen wirkungsvollen Agitationsswfs gewebt. Sic haben es in der!
Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m er.
Karfreitag, den 21. Dl ä r z.
Kollekte für die eoanoelischeu Anstalten in Jerusalem.
In der Stadtkrrchc.
Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer S ch iv a b e.
Beichte und heiliges Abendmahl für Dlalthäus- und Dlarkus^ gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. ,
Vormittags 117. Uhr: Kinderkirche für Matthäus- und Dlarkusgemeinde gemeinsam. Pfarrer Schwabe
Abends 6 Uhr: Siehe Iohanneslir'-l'o.
Am 2. Cfterfeierlag findet die .Konfirm lion der Kinder aus der Dlarfus- und Dlilitärgemeinde statt mio in Verbindung damit iveier des heil. f)lbeubmahl5. Die Beichte dazu wird am 1. Feiertag, abends 6 Uhr gehalten
3n der Zohannerkirche.
Vormittags 91/- Uhr: Pfarrer 'Ansfel d.
Beichte und heil, Abendmahl für Lukas- und Johannes' gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags 11'/.Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u s s e l d.
Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst.
Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r.
katholische Gemeinde. Gottesdienst.
Mittwoch, den 19. Al ä r z:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beicht.
Zur Pflege der Stimme verwenden viele Personen irgend ein Linderungsmittel. Besonders, wenn der Beruf einen intensiven Gebrauch der Sprechorgane verlangt. Wenn stimmliche Beschwerden (infolge Erkältung, Lieberanstrengung usw.) vermieden oder rasch behoben werden sollen.
Ein solches Mittel muss zwei Haupteigenschaften besitzen: Zuverlässige Wirkung — Unschädlichkeit. Die neuen Coryfin-Bonbons erfüllen diese Bedingungen. Das Coryfin (Aethylglycolsäurementhylester) zeidmet sieh durch lang anhaltende Mentholabspaltung aus. Es wirkt deshalb intensiver und nachhaltiger ohne die Schleimhäute zu reizen.
Wegen dieser Vorzüge sind die Coryfin-Bonbons besonders geeignet für regelmässige Gebrauchet derartiger Linderungsmittel wie: Sänger, Schauspieler, Redner, Geistliche, Lehrer. Ebenso für Touristen, Radfahrer (bei Trockenheit im Munde und Radien) und für starke Raucher (zur Beseitigung des schlechten Geruches und Erfrischung des Mundes.)
ertertia, für Abteilung wird, 'üniid, staatk - gute geistige ln des Sommer- zen- Prospekte: narckstr. 6a
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Der Liberalismus in Hessen.
bs. Darmstadt, 17. März.
_ Mit der Beratung des Voranschlags, die am Samstag ihren Abschluß gefunden hat, ist der Hauptteil der alljährlich wieder kehrenden gesetzgeberischen Tätigkeit erledigt. Budgetberatungen pflegen immer neben den sachlichen Gegensätzen auch die politisch Stellung der Parteien zueinander klarzulegen.
Ueberblickt man noch einmal das Feld, so siebt man, daß diesmal äußerlich viel unblutiger gefochten wurde als im Jahre vorher. Damit ist aber nicht gesagt, daß die Schranken, die die einzelnen Parteien zwischen sich gezogen haben, leichter geworden oder gar gefallen sind. Vielleicht ist gerade das Gegenteil richtig: die Gegensätze haben sich vertieft, und wer den Glauben an eine kommende Arbeitsgemeinschaft der bürgerlichen Parteien immer noch hegt, wird ihn sich, wenn er keine Enttäuschung erleben will, aus dem Herzen reißen müssen. Zwischen den National liberalen imd Fortschrittlern besteht Feindschaft^ Eine 'Tatsache, die sich für Hessen leider nicht wegleugnen läßt. Und was i|t die Ursache? Sie findet sich nicht an der Oberfläche, liegt auch nicht in dieser oder jener Gegensätzlichkeit der politrschen Anschauung. Hier handelt es sich um einen weit mächtigeren 'Faktor: persönlicher Widerstreit. Wahrlich, ein recht trauriges Zeichen! Auch Momente der Reichspolitik spielen in Hetzen schärfer in die Landespolitik hinein gls gut ist. Alle Versuche, endlich die „mittlere Linie" zu finden, sind bis jetzt erfolglos geblieben, keiner will von seinem Standpunkt lassen, da er jeden Augenblick gewärtig sein muß, daß sein Nachgeben von der anderen Seite als eine Schwäche, als eine „Spaltung" oder gar als ein Zeichen des „Zerfalls" seiner Partei gedeutet wird. Darum wird man in Hessen noch manches Jahr auf die liberale Einigung ivartcn können. Bei der Unklarheit der Verhältnisse bilden uch hüben und drüben immer neue Aeste am Stammbaum der Partei. Weiß man denn nicht, daß dabei die Sozialdemokratie blühen nut) gedeihen kann? Für einen Politiker, der die Parteigrenzen nicht als die Grenzen einer so verantwortungsreicknu Tätigkett ansieht, ist diese Feststellung schmerzlich. Umso schmerzlicher aber, als er sehen muß, daß dabei wirklich fähige Männer m beiden Lagern, die in gemeinsamer Arbeit großes leisten können, ihre Kräfte am nichtsnutzen Parteigezänk verschwenden.
Wer lange Krieg geführt hat, wird auch dann rautjer zugreisen, wenn er keine Veranlassung mehr dazu hat. So ist es auch mit dem hessischen Freisinn, der lange kämpfen mußte, um sich durchzuringen. Er hat den Maßstab verloren und sieht m jeder noch so sachlichen Gegemcitzlmüeit einen Angriff auf feine Parteiexistenz. Dadurch hat sich ein gewisser Radikalismus bei den Mitgliedern der hessischen Fraltion eingesresseu, der der Partei selbst nur bei solchen Elementen nützlich ill, die Politik 00m Effekt aus beurteilen. Ter Ton ihrer Angriffe auf Regierung und die anderen Parteien wird immer gereizter — cm oder zlvei Mitglieder dieser Partei sollen davon ausgenommen sein. 3ugute muß der Partei dabei aber gehalten werden, daß mit ihrer geringen Vertreterzahl in per Kammer auch ihr Einstuß nur gering ist. Und was sich nicht in Taten offenbaren kann, muß sich in Worten ausdrücken.
Mit Worten läßt sich trefflich ftreiten — mit Worten ein System bereiten. Und das System, das hier bereitet wird, sind Anträge, von deren Aussichtslosigkeit jedermann überzeugt sein muß. Die Ablehnung solcher Anträge bringt ungeheuer wertvollen Agitationsstoff gegen die verantwortliche Mehrheit. Und was ilt wirkungsvoller auf die Massen, als die Behauptung, daß man majorisiert worden sei! — Eine Verantnwrtuiig für einen folge- sckjweren Konflikt ist nm so weniger zu befürchten, je radikaler die F-orderungen sind und je sicherer man daher auf deren Ablch- nnng rechnen kann. Verwandelt sich aber doch einmal durch irgendwelche Umstände die als sicher vorausgesetzte Minderheit in eine Mehrheit, so hat noch immer die Krisis, die so hervor- gerufen wurde, der radikalen Partei Schaden gebracht. .Hierfür weist die politische Geschichte viele Beispiele auf. Schöne Redereien sind nur dann wirksam, wenn sie in dem Bewußtsein der llnveranttvortlichllul gemacht sind. So hat vor eitrigen Tagen ein freisinniger Landtagsabgeordneter in einer Versammlung selbst ^gegeben, daß man Militärforderungen deshalb nicht ablehmm bürfc, weil man sonst der liberalen Idee toabc. Das heißt nichts anderes, als daß man den Wählern in ernsten Stuttden nicht mit Parteigrundsäl en loinMen darf. Und so ist es auch. Mit radikalen Ideen läßt sich nur in ruhigen Zeiten spielen.
Auf so unproduktiver Bahn ist in Hessen die Fortschrittliche Volkspartei angelangt. Sie stimmt den radikalen Anträgen zu' und „beharrt" — wie das schöne Agitationswort heißt — auf ihrem Standpunkt.
Die Testen Sitzungen der Kamimer zeigten solche Beharrungszustände der Fortschrittler. Deut Anträge des Finanzausschusses, der die Umwandlung von 30 Stellen von Gerichtsschreibergehilsen in Aktuariatsassiste ntcnstellen wollte, ftimintc auch das fortschrittliche Mitglied des Ausschusses zu. Nun forderte aber im Plenum ein sozialdemolrati scher Antrag 58 lot eher Stellen. Flugs schlug man sich auf diese Seite. Daß durch die Melsrbelastung von etwa 100 000 Mark dieser Antrag in der Ersten Kammer unbedingt abgelehnt werden würde, wußte man sehr wohl. Nachdem dies denn auch geschehen, einigte sich die Mehrheit der Zlveiten Kammer auf auf emen Kompromißantrag mit der Regierung. Sozialdemokratie und Fortschrittliche Volkspartei „beharrte" aber.
Das gleiche Spiel tviederholte sich in der vielumstrittenen Schreibgehtlfenfrage: Die von her Regierung vorgesehene Prozentzahl der anzustellenden Schreibgehilfen von 20° o wurde int Ausschuß auf 30°/o erhöht. Auch hier trat das Fortscl)rtttllcl>e Mitglied des Ausschusses für diesen Antrag ein. Im Plenum aber unterstützte die Fortschrittliche Volkspartei und das Zentrum einen Antrag Adelung, der eine Erhöhung dieser Zahl auf 40 Prozent verlangte. Nachdem sich auch diesem Beschlüsse gegenüber die Erste Kammer ablehnend verhielt, lenkte das Zentrum em, da es einsah, daß dies im Interesse der Schreibgehilfen notwendig sei Wieder waren es die Fortschrittler und die Genossen, die
Deutscbes Rctdfr«
Prinz Heinrich von Preußen traf am Dienstag mittag in Karlsruhe zum Besuche der Großherzoglichen Herrschaften ein und nahm int Großherzoglichen Schlosse Wohnung. Das Großherzogspaar empfing den Prinzen gegen Abend, der dann an der Familientafel im Palais teilnahm. Prinz Heinrich wird Mittwoch früh Karlsruhe wieder verlassen.
Weibliche Arbeitskräfte für die Eisenbahn- Verwaltung.
Durch einen Erlaß des preußischen Eisenbahnministcrs wird eine Vermehrung der weiblichen Arbeitskräfte im Eisenbahndienst angctündigt. Die Beschäftigung weiblicher Personen mit einfachen ze t ch u eris ch en Ä r b e i t en hat sich nach den bisher erstatteten Berichten so gut bewährt, daß in mehreren Direktionsbezirken bereits eine Erhöhung der Zahl dieser Arbeitskräfte in Aussicht genommen ist. Eine Eisenbahndirettion hat weibliche Personen auch im Betricbsbu r e a n mit guten Erfolgen beschäftigt. Ihre Tätigkeit bestand dort im Zeichnen der bildlichen Fahrpläne und ^bildlichen Darstellungen über Zugverbindungen und Zugbesetzung sowie in der Abänderung per im Gebrauch befindlichen Fahrpläne. Der Minister empfiehlt daher im Hinblick auf diese, an verschiedenen Stellen gesammelten günstigen Erfahrungen den Eisenbahndirektionen, auf eine vermehrte Heranziehung weiblicher Personen zum Zeichner- dienst auch int Betriebsbureau Bedacht zu nehmen.
Ein preußischer S t ä b t c t a g.
Unter dem Vorsitz des Berliner Oberbürgeruteisters hat dort am gestrigen Dienstag eine Sitzung des preußischen Städtetages stattgefuitden, in der der Wohnungsgesetzentwurf eingehend beraten wurde.
Der Chefredakteur der „Krcu j3 citung" Dr Müller-Fürer ist am Dienstag nachmittag an einem Gelstrnschlag gestorben.
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