Ausgabe 
24.1.1913 Zweites Blatt
 
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Burg b. Magdeburg, 23. Jan. Beim Abflug ins Manöver­gelände stürzte heute vormittag gegen 10 Uhr zwischen Burg und Madel der Mars-DoppeldeckerB. 78" beim Nehmen einer Linkskurve aus einer Höhe von 15 Metern ab. Führer Leut­nant Scheele wurde schwer verletzt und bewustlos ins Garnisonlazarett gebracht. Der Begleitoflizier Leutnant Schlegel war sofort tot. Der ?lpparat ist stark beschädigt.

Entschliessung, ferner für eine mildernde Handhabung bei Fest- ltellung des Ergebnisses der Prüfung. .Der Staatssekretär weist hiergegen darauf hin, daß. es bei den Assistentenverbänden immer der Wunsch war, dem Sekretärexamen nichts von seiner Strenge zu nehmen. Der von Zentrumsseite geforderte Aus­gleich zwischen den ^verschiedenen Fächern empfiehlt sich nicht, weil eine Wiederholung des Examens nur für die Fächer nötig ist, in denen das erste Mal nicht bestanden war. Ein national- liberaler Neduer erklärt, daß jetzt die Verbände anders denken als früher und bittet dringend um Annahme der Resolution, während der Staatssekretär die strengere Handhabung im Interesse der wirklich befähigten Beamten verteidigt. Er lehnt die Entschließung rundweg ab. Nach langer Verhand­lung, in der die Negierung pon ihrem Standpunkt nichts auf­gibt, wird die Entschließung einstimmig angenom- m en.

Die Assistcntenfrage führt gleichfalls zu einer ein­gehenden Besprechung, insbesondere bemängelt der Berichterstatter die Ungleichheit der Organisationen bei der Post und Eisenbahn, wodurch eine Gleichsetzung der Assistenten hier und dort nicht angängig sei. Eine Aenderung der Besoldungsordnung wird all­seitig abgelehnt, es kann aber innerhalb dieser Ordnung ein Ausweg gefunden werden durch Gewährung von Zulagen. Die Mehrforderungen für die Assistentenklasse würden für das ganze Reich etwa 3 700 000 Mark betragen, die leicht zu beschaffen sind, wenn dadurch Zufriedenheit herbeigeführt wird. , Gin So - z ial demo krat beantragt eine Besprechung für alle G eha l ts f o rde ru n g en , weil er seine Stellung zu diesem Titel von der Bewilligung der für Unterbeamte geforderten Aen- dernngen abhängig machen will. Die Verhandlung wird morgen stattfinden.

Der Leiichtö'-Ansschuß.

In der heutigen Weiterberatung des Ausschusses beanstandet der Vertreter des Zentrums die Ausführungen der Regierung über die Versorgungsmöglichkeit und die Vorverträge. Der Staatssekretär erklärte, es sei schiver möglich, innerhalb weniger Wochen die Versorgung durch Verträge sicher zu stellen. Er habe aber bis jetzt darauf verzichtet, weil er für bie Standard O i l Co. noch Lieferungen offen halten wollte. Dio ganze bisherige Haltung erschwere ihm aber diese Zurückhaltung in steigendem Maße. Tie Einsetzung eines Unter­ausschusses zur Prüfung der Verträge wurde sowohl von der Regierung wie den meisten Parteirednern als unzweckmäßig abgelehnt.

Der Ans'chuß für das Jngendgerichtsge'eh begann heute die Beratung. Eine Reihe von Anträgen wünscht die Vorlegung von Material. Eingehende Erörterung veranlaßte ein Antrag Kersch en st einer (Vp.), der eine Herauf­setzung der Strafmündigkeit auf das 14. Lebens­jahr fordert. Das Zentrum sprach gegen den Antrag. Die Erörterung hierüber löste eine mehrfach minutenlange Heiterkeit aus, als der Antragsteller, Schulrat Kerschensteiner, von seinen Jugendsünden erzählte, wie er als zehnjähriger Knabe wegen Brandstiftung und Bandendiebstahl verurteilt mürbe unb welche Erlebnisse er in ber Strafanstalt gehabt' hat. Das Ergebnis war schließlich bie Annahme des Antrags Kerschensteiner.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Vertag: 51.

9lcbaftion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzergerGießen.

5reitag, 24. Januar 1913

Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Diefik&ener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisfclatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

(platz 71

Seer und Flotte.

Oberste Heeresstellen gegen den Kriegsminister?

Im Zusammenhang mit dem Rücktritt be§ Generals v. Lyncker ist von Interesse, daß in dem so häufig offiziös bemuttern BerlinerLok.-Anz.' ein aufsehenerregender Auf­satz über ,,'D i e Forderungen der Arme e" erschienen -.st, der mit der Stimmung im Heere sich beschäftigt und von einer zunehmenden pessimistischen Auffassung spricht, was um so schlimmer sei, da sie ihre Berechtigung habe. Es scheint also tatsächlich in unseren obersten Heeres­stellen eine Unzufriedenheit mit der Haltung des Kriegs­ministeriums eingetreten zu sein, denn derLok.-Anz." ist sonst sichtlich bemüht, nichts zu bringen, Mas nach oben hin Anstoß erregen könnte. Wenn die Stimmung vielleicht auch ein wenig zu schwarz gemalt erscheint, ist doch nicht zu leugnen, daß die Ansichten der verschiedensten Militär.scheu Berichterstatter in allem wesentlichen sich decken, und die nachstehende Veröffentlichung des Blattes wird aller Vor­aussicht nach viel erörtert werden:

Die Klagen, die man immer wieder in Offizierskreisen hört, unb von benen schon viele in der Presse besprochen worben sinb,. lassen sich im folgenden zufarnrnenfassen:

1. Wir haben bie unter bem Druck ber Not geschaffene all­gemeine Wehrpflicht, bie uns unseren heutigen Platz unter den Völkern erobert hat, aufgegeben. Sie besteht nur n 0 ch auf dem Papier. it vielen Jahren unterhält das 11m ein Drittel schwächere franzuin'che Volk ein fast ebenso starkes Friedens­heer wie wir. Es hat demnach für den Kriegsfall annähernd bie gleiche Zahl ausgebilbeter Reservisten, kann folglich ein an- nähernb ebenso starkes Kriegsheer aufstellen. Unser großer Be­völkerungsüberschuß bleibt unausgenutzt. Frankreich holt heute seinen letzten wehrfähigen Mann zum Waffendienst heran. In den Jahren 1870/71 verhielt sich Rußlanb unb Englanb neutral. Darauf dürfen wir in Zukunft nicht rechnen, und Oesterreichs Kraft ist durch bie aufftrebenben Südstaatcn zur Hälfte gebunden! Nur mit äußerster Anspannung aller unserer Kräfte werden wir der Situation Herr werden können! Darum muß aus Volk unb Heer an den berufenen Vertreter ber militärischen Interessen im :)ieichstage die Frage ergehen:Werden wir endlich bie gesetz­mäßig festgelegte allgemeine Wehrpflicht erhalten?

2. Unsere Kriegsverwaltung hat, trotzbem der ernsten Zeichen ber Zeit und trotz der bewilligungsfreubigen Stimmung des Reichs­tages, längst gerügte und offenkundige Mängel un­serer Heeresorganisation noch immer nicht ausgeglichen. Noch immer gibt es Infanterie-Regimenter zu zwei Bataillonen, noch immer fehlen £0 Maschincngew. hr Kompagnien, noch immer Reiter-Regimenter und sogar ganze Batterien, selbst im Bestände unserer Friedensarmee. Unsere Artillerie im besonderen ist nur eine Kadertruppe. Aus einem FriedensartUlerie-Negimcnt sind eine solche Anzahl von Kriegssormationen auszustellen, daß

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:: Berlin, 23. Januar.

Die Post im Budgetau'schuß.

Aus der Tagesordnung des Budgetausschusscs steht jetzt der Postvoranschlag. Zunächst wurde bie zweite Lesung bes Postscheckgesetzes ertebigt. Auf nationalliberale Anfrage gab Staatssekretär Krätke Auskunft über ben finanziellen Effekt einer Ausbehnung des Fünfpfennig-Ta riss für Einzahlungen; er bekämpft sie auch aus dem Grunde, um den lieberweisungsverkehr zu vermehren. Mit der Herabsetzung der Einlage von 50 auf 25 Mk. ist er einverstanden. Der Reichsschatzsekretär unterstützt ihn in dieser Stellungnahme unb warnt vor weiterer Verbilligung, weil ber Ausfall burch Steuern aufgebracht werden müsse. Ter Berichterstatter stellt keine Anträge, damit ist bann die zweite Lesung des Postscheckgesetzes in der Kommission erledigt.

Hierauf wird ber Po st Voranschlag weiter besprochen. sBei den Gehaltstiteln bespricht ber Berichterstatter die Denkschrift Iber Regierung und bie nationalliberalen unb fort­schrittlichen Resolutionen dazu. Es wirb darin unter anderem eine Vermehrung ber Stellen vorgeschlagen, die vielleicht in Zukunft hrieber Wegfällen könnten. Es soll damit dem Stocken im Aufrücken im Gehalt etwas abgeholfen werden.

Ein Regierungsvertreter gibt die ungünstigen Bc- Zörderungsverhältnisfe in der höheren Laufbahn^ zu. Es müsse etwas geschehen. Tie Schaffung neuer höherer Stellen habe aber immer Schwierigkeiten im ReickMage gefunden. Bei der Be soldungsordnung haben Aufbesserungen ftattgefunben, nameMlich durch Erhöhung des Wohnungsgeldes. Dennoch ist die Stockung im1 Aufrücken bedauerlich, die im nächsten Jahre noch empfind­licher werden wirb. Es finden aber schon Verhandlungen mit dem Reichsschatzamt statt, um diesen Uebelständen abzuhelfen.

Von den zahlreichen Anträgen und EMschließungen, die ber Beratung bereits zugrunbe liegen, sinb zu erroäljnen drei Ent schließungen, gemeinsam von Beck-^Heibelberg lnatl.) unb Hubrich (23p.) gestellt. Tie eine ersucht den Reichskanzler burch stärkere Vermehrung ber höheren Stellen, besonders ber Eubstellen, durch Festsetzung des Besolbungsbienstalters beim Einrücken in bie höhere Besoldungsklasse in sinngemäßer 9tnroenbung bcriür bie Tireltoren und 23izedirektoren bereits geltenden günfti gerat Bestimmungen her Gehaltsvorschriften ober burch Bewil ligung von Zulagen an biejenigen höheren Beamten, bie in einer Turchgangsstelle länger als drei Jahre auf demselben Gel»altssatz verbleiben, Maßregeln zu treffen, um die durch die versteck) terten Beförderungsverhaltnisse für die höheren Post- unb-Lele- graphenbeamten gegenüber ben Absichten ber Besoldungsordnung von 1909 eingetretenen Nachteile zu beseitigen. Eine zweite Resolution forbert für verschiebene Kategorien von Pureau- beamten Stellenzulage von 300 Mk.; eine brüte er­sucht ben Reichskanzler erneut zu beranlaffen, baß die Post- undTelegraPhensekretär-Prüfungmit Genehinigung des Reichspostamts zum zweitenmal wiederholt werben kann. Eine Entschließung des Zentrums erstickst: den Reicks kanzler, noch in dieser Session vor ber dritten Lesung des Etats einen Gesetzentwurf zum Besoldungsgesetz vorzulegen, durch den für bie Postassistenten unb Postunterbeamlten bie Gehaltsiätze 1800 bis 3600 Mk. refp. 1200 bis 1800 Mk. eingefügt werden, bie der Reichstag im Jahre 1909 in zweiter Lesung beschlossen hat. Zahlreiche Anträge wünschen eine Er­höhung ber Ziffern bei einer Reihe von GelMsposittonen des Etats. Tie 300 Mk. Zulage fordert ein fortschrittlicher Antrag für bie aus ber Elevenklasse hervorgegangenen Beamten Von Regierungsseite wirb betont, baß nach bem Besoldungsgesetz das Höchstgehalt 4800 Mk. nicht überfteigen soll. Em Ko n - servativer erkennt an, daß die Eleven nut ankeren Hoff mihgen in ben Dienst getreten sinb, glaubt aber ber Resolution doch nicht zustimmen zu können, bagegen stimmten bie Konservativen für die Resolution über bie Vermehrung ber höheren Stellen unb bie Entschließung wurde angenommen.

Die Abstimmung ergibt weiter btc Ablehnung der von den Liberalen beantragten Entschließungen über bie Stellen­zulagen für .bie Bureaubeamten. Die Entschließung über die zweimalige Wiederholung ber Sekretärprüfung wirb bon bem Regierungsvertreter bekämpft, ber darauf hinwetst, baß in früherer Zeit bie beteiligten Verbände sich auch nicht dafür ausgesprochen haben. Dagegen spricht ein Zentru m g m 11 g 11 e b für die

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ber gegenwärtige Staub an Mannschaften unb Pferben unzu­reichend ist. Die Batterie selber hat im Mobilmachungsfalle bie Anzahl ihrer Gespanne zu verdreifachen, sie hat außerdem zahl­reiche Abgaben an die leichten Munitionskolonnen und an bie Kolonnen des Armeekorps zu machen. Im Ernstfälle steht der Batteriechef mit einem Minimum von ausgebildeten Mannschaften und Pferden auf dem Kasernenhof, während der Rest aus Reser­visten mit ausgehobenen Pferden besteht ein unmöglicher Zustand.

3. In ber Technik hinken wir hinter anberen Völkern her. Warum fehlt es unserer Artillerie noch immer an einem Ein- heitsgefchoß, warum an den notroenbigen mobernen Richtmitteln? Wollen wir wirklich unsere braven Jungen mit veraltetem Ma­terial unb ungenügendem Rüstzeug in den Krieg schicken?

4. Warum haben wir keine R a d f a h r e r k o m p a g n i e n , wie sic auf französischer Seite längst bestehen unb bei ben Ka­valleriebivisionen unumgänglich nötig sinb? Warum haben wir nicht im Friebcn bereits organvierte Kavallcricdivisionen? Diese sinb es, bie zuerst an ben Feinb kommen, von bereu Tätigkeit es in allererster Linie abhängen wirb, ob wir beim Zusammenstoß ber bie Schlacht entscheidenden Massen mit geschlossenen Augen ober in genauer Kenittnis der Stärke und Maßnahmen des Gegners vorgehen können. ....

5. Warum haben uns die Franzosen, ja selbst die Russen tu Bezug auf das M iki t ärslieg erwesen fo wüt überflügelt? 2ln Technikern, die uns.kriegsbrauchbare Flugzeuge in gleicher Zeit unb gleicher Güte Herstellen, wie es bei ben Franzosen ber Fall ist, fehlt es uns nicht. Wir haben aurf)(unter unseren jungen Offizieren sowie in unserem Unteroffizierkorps wagemutige Männer genug, bie bereit sinb, für bie Entwicklung unseres Flieger wesens ihr Leben in bie Schanze zu schlagen. Hier muß, unb zwar so­fort, eine großzügige Reform einsetzen. Daß im Volke für bteic Forderung lebhaftes Verständnis vorhanden ist, hat der Erfolg der Nationalspende bewiesen.

6. Auf dem Gebiete der Lenkluftschiffe befttzen wir die unbedingte Ueberlegenheit nicht etwa bank ben Maßnahmen unserer Kriegsverwaltung, sonbem .bank ber Beharrlichkeit und dem Genius eines Privatmannes. Noch aber hat mgn nichts davon gehört, das; untere Kriegsverwaltung irgendwelche An­strengungen macht, uns diesen Vorsvrung, der z. B auch die maritime Ueberlegenheit Englands illusorisch machen könnte, zu sichern. Ein Luftflottengesetz tut uns dringend not.

Die Besitz steuer Politik der Reichsr.g erung kommt nun hoffentlich recht bald in dem Sinne zur Ausführung, wie die Mehrheit des Reichstags es wünscht. Es wäre verderb­lich und unpatriotisch, wenn hierbei die rechte Sette des Reichstags wieder versagen würde.

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Zweites Blatt 163. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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4 O., 5. 7. 08. J.

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verbot eines sta zösischen Vereins in £o hringen.

Metz, 23. Jan. Der Bezirks Präsident von Lothringen hat heute den VereinSouvcknir Alsaeien-Lor- rain" auf Gruud des §2 des Reichsvereins- 'gesetzbuchesaufgelöst, wonach ein Verein aufgelöst werden kann, wenn sein Zweck dem Strafgesetz zuwiderläuft. Aus dem bisherigen Verhalten des Vereins und aus den während des Strafverfahrens gegen dessen Vorsitzenden beschlagnahmten Papieren hat der Bezirkspräsident die Ueberzeugung gewönnen, daß derSouvenir Alsaeien-Lor- rain" die Fortsetzung des früheren hier bestehendenSou­venir franeaise" ist und lediglich unter anderem Namen die gleichen Zwecke in Elsaß-Lothringen verfolgt, wie jener Verein, nämlich neben der anerkennenswerten und immer anerkannten Pflege des Andenkens an die gefallenen Krieger unter der Bevölkerung des Landes Sympathien für Frankreich zu erwecken und zu nähren, um sie dadurch dem Deutschen Reich zu entfremden und eine Loslösung Elsaß-Lothringens von Deutschland vor­zubereiten. Hierin ist ein Verbrechen gegen § 86 des Reichs­strafgesetzbuches zu erblicken. Der Verein hat diesen Zweck zu leugnen nnd geheimzühalten versucht. Da ein Vereins­zweck, der gegeniiber der Landesregierung geheim gehalten werden soll, die Teilnahnre an dem Verein strafbar mack)t, ist auch ein Verstoß gegen den § 128 des Strafgesetzbuches festgestellt. D-ie Art^dieser den Strafgesetzen zuwiderlaufen­den Zwecke gebot, iwn der Auslösungsbefugnis des Vereinsgesetzes Gebrauch z^ machen.

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