Ausgabe 
2.12.1913 Zweites Blatt
 
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Nr. 2 3

Erscheint täglich mit tlu»nafrm< be6 Sonntag«.

^nftirritor P getane fWmTrfung.

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Hngetabren waren 0 L'age Heu'» . Oflrn Stroh Ian wot-erte:

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krr glaube, bah mit dem von der Negier«» i |u- Killmnen und der ©eftflluiifl eine# otaatp

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Der £poI konseouent täglich an­wendet, übt nach unseren heutigen Kenntnissen die denkbar beste Zahn-

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Dienstag, 2. Dezember 19(5

Jlotaht*n*bnid irtb Verlag brr Br übliche* Untpetfuät« - Buch- und G'.embruderei.

R. U an g e, Sieten.

FeDreffdiiq? Schweine von80- 100

Irheithaemicbt........

Pollstellchige Schwein« unter SO kg

Lebendaewicht

roDflei|d:tqe Schweine von 1U0120 kg

Lebendgewicht

f*:eifct)tne Cchweine von 120150 kg

...... bau er 115 natleihenbe iBenoi{rnf(l»hcn Ion» (J-incr Sxrgabe tu b.'ber Summen Lftine er nicht

Leben)- -o Dia m oewlcht.

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ipfeö/c in ner /M salz

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llarliitr. V ielJW

Tie ..Gießener .femtlieihiatttr" werden dem ,21niciqet' viermal wöchentlich beigelegt. da» Krenblatt fir den Kreis Siebe," z oe al Wöchentlich. Tietandwlrtlchaftllch«, -ei,, fra-e," erscheinen monatlich zweunal.

2. T ez. £ e u- unb B t r e b m a t' t

Derfinsna^rtcMtn.

Akademischer Dartburgbund Am ^reitaq hielt ("ebeimrat Traf. I» E (f imAkademischen SBartbunibiinb" einen Poitrag flirrS di l r i e r m a d» c r und da- Vaterland t n den fahren 1 800 -181 3". Ter bekannte Redner widmete in bcrDorraqenber Weite da- Bild lene- großen Manne-, dessen ganze- Leben getragen i*'t von tiefer (fbrhirdit. vor der brbabenheit der religiösen Weltanschauung uno von glühender Lieb' tu feinem deutschen Vaterlande lind da- bewusste Gtntreten für religiöse, deutsche Ofesinnung. da- ist e-, wa- audt unS beut' bitter not tut und worin und Sdileicrmadirr ein leuchtende- Vorbild-fein kann Am Schluffe de- 91benb8 wurde nur Unterstützung de 2 ih'mrqrr HochsduilvereinS eine Sammlung veranstaltet. Tmcr kämpft bekanntlich in großzügiger Weife dagegen, daß. rote mau < mit allen Mitteln verflicht, Universitäten nach römii

nen GrunDsapen eingerichtet werben, bie geistiger und will, u'd'a't- lieber Freiheit kurzerhand ein Ende machen würden Tk Samm­lung hatte bei dem zahlreichen Besuch vcs Abends einen hübschen Dingenden Erfolg.

Märkte.

te. Franttnrt a.«. 'N ieh ho-rH r r t b * r f rfit n-vn '. 7 ez. tlnftrkb: Rinder 1?94, Odilen 434, Bullen 59, ftühe und Järk» ^1".

stroh 0^000,00 Mk. Alles je 60 Rdo. Geschäft ruhig. Tie Zufuhr« waren ans den Rteijeii Friedberg, liebnrq und l>an au.

Ochsen.

Tollllei'chige, au-gemaftete, höchsten Schlacht- werte-, 47 3abre alt die noch nicht gewgen baden kungejochtel . . Junge fkilrfiiae, nicht ansgeinäftete nno altere onlfleinäftete Bullen.

Volllleilchjge, onsgewachsene, liöchllen bchlachtw.

Vollfleischige, jüngere Färsen, Rühe.

Tofifleildbiae an-gein. Härten hoch I. Schlachto 1 olllleilchige ausa-mälleteftühe höchsten Cchlach- werte- bi' in 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ansgemastete linkte Mäßig genährte Rühe und Färsen Kälber.

Mittlere Mall- >md hefte Sanikälber....

Geringere Mall- und gute Eangkäloee . . . S ch a e. ktallmalltcha'e:

Mastlämmer und jnnaere Mafchrmmel . . . Schweine.

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chechte den » ssini

40

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a-ny her 'elxr für die landwirtschaftli^ n G-mllsein Chanen nm< | |u ängstlich zu fein und dem Antrag beS AuSfchuites zuzunimmen

rlekonomrera: Walter begrübt mit Freuden bie Vorlage und vn ihre Erweiterung bezwecken den Antrat he» Fin inauslihassei Senn dir Neuerung faae. in genafknfebaftheben Tre-Vn fei man 'dber der Anficht, das; bie neuen, vom An-fchust angefordcrten Mir tel nicht nötig feini, fo reifte er nicht, ronbrr die Regier mg ihre Unterlagen für diese Behauptung berqenommen dal - Er, brr Red ner, bab< vielmehr wiederholt den verren die Versicherung gegeben. i>ag die eine Million nicht ausreichend sei. sondern daß viel weiter gehende Mittel angefordert werden mühten 'Wenn bie von der Regierung erwähnte Anschauung vielleicht bei der Leitung Oer Zen- tralkaffe vorherrschend sein iollte so renne er. DaH Irute noch nie- manb in der Lage fei, tu beurteilen, reiemrl Mittel überbauDt lur ianierunq crforterhdi fein würden Ter Redner spricht weiter den Wunsch aus, bah die Sloften für den Staatskorereikfar nidit von dein Znnitut, für das er tätig ill. fonbern von der Negierung getragen werden, und ban auch eine Erhöhung be? Z,n-fus;e- nidit cintrete ^onn fei da- überhaupt feine ?taat-hilfe mehr Es flehe beizte noch keineswegs fest, roie gron die verlorenen Beträte werden würden, es könnten 7 Millionen^ et fönntni aber auch rwch mehr ipfrbtii. Der Sfbner ersucht zum Sdjluü. die Anträge b'^inanzaii-fdmsfes an- zunebmen; die Darin geforderte Summe fei keineswegs zu hoch

F inanzreinifter Tr Braun bemerkt uinadift dem Frei berrn v Heyl gegenüber, das; fid) die zitierten Artikel der ..Frkit Ztg." in erster Linie ou die Nieder-Modauer Verhiltniise be-. men hatten. ES fei daher nicht richtig, diese- Einzelbild für alle fite- nosfenschaiten anzuwenden Tie Negierung Habe im FinanzauSschub erklärt, sie sei zur Bewilligung eine? Kredit? von 1 , Million neben dem Ta rieben Der Million bereit, aber sie könne bi* weiteren V/t Millionen nicht für empfehlenswert erachten, weil die beteilig­ten Kreise selber die fcicrqabc weiterer Mittel neben der einen Million nicht für nötig hielten, Zbr? Unterlagen für bie letztere Anschauung habe die Negierung allerdings von der Zentralkafse erhalten. Ter Minister verliest bann ein Schreiben des TirektorS Mager vom 20. November d Is, worin dieser reitteilt, das; rbt 283 Genosfensdiaften der Zentralkasse bnqetretcn feien und nodi einige folgen würden. TaS beweise ein steigendes Vertrauen zu ibi

Redaktion, Expedition und Tmtferri: Schul» (trabe 7. (farpebilu i und Vertag: «edaki.on:«^Oll2. rel.-Adr^«,izeiger»iei,ew

Kälber Schafe 82, Schweine 2001, Ziegen 0.

Lenden; Hin her gedrückt, bleibt Ucbeiftan>. ° "er, d-nit

Preis für 100 Üfb.

hessische Erste Kammer.

rb T ar in ft a bt, 1. Tez

Am Negierungstifche StaatSminifter Tr v Ewald, Fi nanzminifter Tr 'Braun, Ministerialrat Schliephak. , Finanzrat Tr M ich^e l

Pro ident Graf Schlitz, gen v. Göry, eröffnet d.e Sitzung um 10.4«) Uhr ES erfolgt zunächst die Einführung und Vereidi­gung des vom Grohberzog auf Lebenszeit zum Mitglied her Erllen Kammer berufenen Tr. Lotus Merck TaS L»auS tritt Darnach in die Tagesordnung ein: Beratung und Abstimmung über dieRe gierfugSvorlage, betr.

Oinflnbc eines Darlehens von einer Million Mark an tie Zentralkasse der befiischeu Landwirtschalllichen Genoifen- schaften Ter Ausfchus;berichterstatter, Geb flommerzlenrat T: Strerfer, gibt zunächst einen kurzen Ueberbhd über die Eru stehungsgeschichte der Vorlage Der Vorschlag habe allgemeinen Anklang gefunden, eS seien 149 Zustimmungen von beHifdirn Genoisen'chaiten eingelausen Ter Ausschutz habe in -mer soeben veranstalteten Sitzung beschlossen, dem Artikel 1 Absatz 3 noch folgenden Zutati anzntügen: ,,'Seiterbin wird die Mr-ifth Ne aierung ermächtigt, aus den Beständen der Grotzb f?auptftaat5fah'c 1 einen Mrebit in Höhe von 500(XX) Mk. zu eröffnen, 2 ic nach Bedarf einen lederzeit kündbaren Shebit bis zum Gesamtbetrag von 1 500000 Mk einzuräumen " Ter AuSichuf-beridllerllalter betont zum Schlutz, dan der Antrag zwar nicht bie weitgehend., ften Dünsche der so schwer betroffenen landwirtfchastlicheu ftteife erfüll., dass er aber wob! das unter den gegebenen Umständen Er­reichbare barftelle.

Atzs zweit.-r Redner fpradi Frhr. £»ehl Zu Herrns­heim Er wies zunächst darauf hin, daß dieFrankf deren politische Daltung ta zu beanstanden sei, im Ibnnbeldteil objektiv und zitverläffig redigiert werbe, in einem "Sonderabbruck:Tie Lrisis im hefsifchen landwirtschaftlichen GenoffenfchaftSwe>y" auS- führt, die aenoifenschaftlichen Zentralinstitnte hätten versac,t, nicht nur in Hessen, sondern auch bas Schulze-Telitzsche und das Naiff- eiiensche Fnstitul: nur die Preuszenkasse, das Staatsinstitut, bleibe noch als überragendes gensssensdiaftlichez Zentralinstitut übrig. Ter Appell nadi fculfe für das Genossenschaftswesen sei schon nm 2R Zuli 1912 in derFrkf Ztg " ergangen, die damals schrieb: Wir zweifeln nicht daran, baft die hessische Negierung solche planmäßige Resormarbeit leisten wird: wir hoffen, baft e-3 gelingen wird, bie wirklich Schuldigen hercru-zugreifen usw ES nuirbe dabei ausdrücklich auf die preußische Zentralkafse Hinge- roiefen, die vor 17 Fahren von Miguel begrfinbet imirbe. Tr*; hiermit in weite Greife bineingetragene fcilferuf sei aber voll­st ändi.i verhallt Tie Zweite Wammer habe bann im ftrübiabr die Initiative ergriffen und bie Regierung ersucht, durch Vergabe einer "iillion als Darlehen die K)h)t zu lindern. Die Erste Wammer habe diesem Antrag zugestimmt, aber Dafür Sicherstellungen ge ttnlnidit. darunter auch die Staatsaufsicht. Der Kpt hier vor­liegende Antrag sei eigentlich nur eine Erweiterung der Vorschläge der Shinbelammer und er wurde vielleicht bejchleuiiigt dadurch, dan eine Deputation der WenoKenfcbaften, Der sog. Verschuldung^ ouSschutz, den Redner besucht und das Ansinnen an ihn gestellt habe, persönlich beim Grotzherzog über das grofte Elend vor­stellig zu werden unb auch bei ütrupp dafür zu wirken, haft das BergwerkflruDP Äöln" von diesem ernrorben werden möge Er l abe dieses Anfmnen dankend ablebncn müssen, aber den in Vor­bereitung befindlichen Antrag beschleunigt. Man habe damit keinerlei PopularitätSbafcherei treiben wallen, die habe für keinen der Antragsteller einen besonderen Reiz Wohl aber hatte eS eine

lingottter. tej.1,13f Ubr: njte®tItJl iiw Preise' " lbruns-

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in Berlin, ment- eife" -n gegen

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1 Akten ibfen.

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kommissars Genügendes getan werde

Graf EvImS-Laudach stellt (uh ganz an' Den Stand­punkt do» Fina: z iuS'ckWsses Rach weiterer uiuneienilicber Aus- piadr, an der fid) Die Mitglieder Walter, Frbr o e u I, Inrcue, i'ved Rat Trof Tr Veift und Grat «hm - tl- dergRostla beteiligen, tvirb in die Sonderberatung eilige- treten.

Bei'bei Abstimmung itnrb Art 1 brr Regier.mgsoork.ige .mb Der Zufan bet Ausschusses auf tHeirabninfl eine ArrditS von .'»iNKKXi Mark einstimmig angenommen Der Aldatz 2 des AuSschustantrages ,.ie na cd Bedatt ei.ien lebencit fünbl«aren Xrebtt bi* iure Gesamtb,trag von 1 500000 Mk einzuräumen , wird mit allen gegen 10 Stimmen an genommen Tie ülugen Artikel ded Vrnrage-!' mit Der Zentralkafse gelangen baraul nadi un- inefenthdm 9(u5fpradx ebenfalls nach den Ausfdmstanträgm zur Annahme

Ten zweiten Beratungsgegenstand ^bildet bie Regierungsvor­lage, betr die Beteiligung des Staates an der hes­sischen Landeshnvothekenhank Erwerbung von tünf " illionen Aktienkavital > Nachdem Bankdirektor P a r c u t hier­über einen kurzen mündlichen Bendit erstattet und die Annahme Der Regierungsvorlage namens des Ausschusses beantragt hat, wird diese cinftimnug angenommen

Ter Präsident teilt daraus mit, bast die nächste Sitzung voraus- fichtlidi am 17 ober 18 Tcirmber stattfinden werde und schliefzt alsdann bie Sitzung um */>3 Ubr.

Zweites Blatt 163. Jahrgang

Gießener Anzeiger

Eenerol-Anzeiger für Gderhesien

And» in den Greifen der Bevölkerung, roie bei der Regierung habe man jetzt mehr Vertrauen und fei überzeugt, da st ne ihre Aufgabe zu erfüllen in der Lage fein werde Für eine staatliche Unterstützung dürften von vornherein 134 Genossenschaften auSscheiden: eine sichere Feststellung, wieviel Wenoffenfcbaften dafür in Betracht kom­men würden, sei letzt nicht möglich, eS scheine aber fest zu heben, hast die Zahl hundert nicht erreicht werden würde. Tic Regierung habe deshalb aud) keinen Anlast, so weit über ihre Vorlage Hinaus- zugehn und den Vorsck)lagcn des Ausschusses zuzustiinmcn ES sei ,a menschlich sehr begreiflich, dost der AuSscstust bei seinen^Bor- schlögen weiter gehe, aber die Regierung Dürfe sich nicht von Stint* mnngen teilen lassen und nicht mehr beredüqen, wenn nidit be stimmte Verhältnisse und Unterlagen gegeben find Wenn auf das Vorgehen in Württemberg und Bauern hingewiesen werde, |o be­merke er, bau die Hergabe dieser StaatSgetder zu Zeiten eines billigeren Gcldstandes erfolgten. ES sei auch nicht die Ansicht der Regierung und nicht zweckmästig, dah Staatsgelder unter dem üb­lichen Zinsfuß zur Verfügung gestellt würden. Der Frage, ob der Staatskommissar von der Regierung oder von der ft affe bezahlt werden solle, könne er nur eine untergeordnete Bedeutung bei­legen. Man müsse vor allere an dem Grundsatz festhalten, dast eine Staatshilfe nur zur Selbsthilfe gewährt werden soll. Die Genossenschaften verlangen sicher nicht, dast alle ^anie- rnnqsmastregeln mit staatlichen Mitteln erfolgen sollen, sondern sind überzeugt, dast sie. n*nn ihnen mir jetzt geholfen wird, auch straft genug besitzen .sich weiter zu helfen. Den Gedanken der Doch- baltung des genossenschaftlichen Prinzips sollten mir nidit not­leidend werden lassen dadurch, dast wir über die Aktion hinauS- geben, über doS, waS als notwendig nacbgewieien ist.

Minister v Liombergk wendet sich gegen verschiedene Aus­führungen des Frbrn v L»evl, besonders gegen Den Vorwurf, dast die LandeSkreditkaffe schlafe. Denn daS der Fall wäre, würde ihm die Verpflichtung obliegen, sie kräftig auf zurütteln Er könne aber konstatieren, dast die ft affe ihre Aufgabe stets erfüllt habe und zwar mit den denkbar geringsten DerwaltungSkosten. Derr v Deal fei im Irrtum, dast die Jtaxffe für das DobnungSweseri Da fei. Sie habe öielmebr die Aufgabe, den Meliorationen zur Vebung der Forst- und Landwirtscba!t zu dienen, und nur. wenn diese nicht darunter litten, könnten auch Darlehen für gemeinnützige Bauzwecke etc bewilligt werden. Eine Aushebung der ftaffe wütde der Redner nur bedauern können.

Radi einer kurzen Pause legt Geh ftom.-Rat 2 r B a re- berger seinen abweickienDen Standpunkt dar Die Zentralkafse habe sich nur unter dem Truck der Verbälrniffe bereit finden lassen, auf die schweren Bedingungen deS VenrageS nniuflx-hrr Tie unter io schwierigen Verdiltnisien entstandene Zentralkafse habe es verstanden, fick daS volle Vertrauen zu erringen, was die 2R3 beigetretenen Genossenschaften und Der Umstand beweise, dast sie über l' .> Millionen verfuge. Tic ftai'ie habe unter ungünstig­sten Verhältnissen sehr segensreich gewirkt. Die Tireftion iei auf Der <?öbe. Bedauerlich in allerdings, dast eine Anzahl nicht der ichlechieften Genessenfchaiten zu Grostbonken übergegangen fei. sie n urden hoffentlich ipAter wieder zurückkehreii. Er und andere Mitglieder deS DauieS feien zu der Ueberzeugung gekommen, dast der von der Regierung ftngeidilagme Den der richtige fei und hast man deshalb von dem wntergehenden Antrag auf Errichtung r-ner L»ei''enkaffe obfeben könne Mit der Bewilligung von einer

altem als Ta rieben und 500 000 Mk. als flrebit glaube er, dast alle# nrncht werden würde. TaS Ganze soll eben eine Hilfe tur Selbsthilfe fein und den ca. 100 notleidenden Genossenschaften könne Damit geholfen werden Es fei ein schönes Zeichen von Solidarität, dast Cber-3ngelbctm und verschiedene andere Ge­nossenschaften erflärt batten, von jeher StoatSbilfc ahfehen zu wollen

Frbr Hcv 1 8 u ÖerrnSheim entgegnet dem Minister r Hontdi-rgk. dast dieser ifri vollständig mistverstanden hab* Eb Die Landeskrebllkasie schlafe oder mckn, brauche hier nicht näher crörrrt zu nrrDen Tem Herrn F.nanzreinifter erwidere er. das fich Die Ar.ik.-l d'rFrk' 3tg ' mär nur aut Rieder-

v zögen, sondern aur di- VerbUtni'ie bis ärnl 1913 2er Redne: tritt werter o-rfch»edenen Bem-ickungcn Vorred­ner.- entgegen Bezüglich des StaarSkanimifiare frehe der Aus- schuf- <nr dem Seandpunkt. Da6 dreier nicht von der Kasse be» iflbii n-rrDtn iollP*. ^ie ev»u kontrollieren tn.

Fürst ' enburq D äebtertzhach beflogt der. hohen Zins'ur. Den Die Landwirtschaft nicht trage» könne Ta steh, es in Frankreich besser E> tei in TeutidflanD ,u wenig Geldumlaus, iu wmli Bargeld DaS genüglidr, vom RercbStaq gei'dxiftenc ^Cbeckacctz fei durch die Abgabe von 10 Pfg hinfällig lereorden, v» TTTtbr ui viel reu Geld gezablt Tie vorhandenen Barmittel mehren bei einer fid) entwickelnden Hochkonjunktur nicht au» Tn Redner eriucht Die Regierung, beim Bunde? 7at aut bicie Ber bälimüe auftnerliam zu machen und auf möglichste Besserung h-.n zu wirken.

berat Falk betont, daß er der ganzen Hilfsaktion >cdr kpmpardi'd' grgmäberftebc. reell er reiste, dast aud) ende land liehe ''-ftwerbetreibense von der Notlage betrogen würden. Die Grün'ung einer Hestenkaile wäre ihm das Qhrreürechrtirc geween, well ba>uid) auch ber g-^irrtitcbe Mittelstand Vorteile erreicht

> haben würde Er meine, man könne sehr wohl Dem Antrag dos

- j.j Den Seinen Mann handelt, de»! I Auslchu'ie? -usttnnnen. Es werd- Sache t>-? Staat?kowmi>''arS ,vu ' "frrt-1 -nc. darüber *<i readrn. Dar die Gelder nur da perau^gabt wer-

beienDere B Deutung. Dast feit ft an b, dast die Genossenschaften tat- fachlich 7 Millionen, also 50 Proz.verloren haben und daß an Der Gesamtsumme von 14 Millionen Kapital Rhein- bessen mit s, Starkenburg mit 4 und Oberhessen reit 2 Millionen beteiligt waren, die Provinz Rhetiihessen also tatiachlid) I Millionen Verlust erleidet Tast Der Bauernbund in Der Zweiten Hammer der Sache kühler gegen Überstand, habt wohl Darin feinen Grund, weil Ober Hessen weniger stark beteiligt ki; e» seien aber auch au- Ober Hellen zahlreiche Zustire mutigen cingrlaufrn Mit dem neuen Dahlgesev sei in die flammet eine Anzahl neuer Vertreter etngezogen, die sämtlich als Vertreter her M iltels'.auDesiiiterellen gelten Tonnen, unb bie hatten ebenso »me tie Grostgrundb-' i -er auch über die Zn ter essen des länDlickienMittel- ftanb. ' ui wachen Tie vielfachen unfreundlichen Kritiken gegen die Antragsteller müßten in fid) zusammen fallen. Tie erste Antnwrt auf ben Antrag Habe die Regierung am 13 Ott. d. 3 dadurch gegeben, bar fie bie Eiwurtung des RealkreditS durch die Anforderung von Millionen für die Landesbvpothekenbonk verlangte, alfo die Staats Hilfe iiit Den Realttedit in demselben Moment erweitern wollte in ipeldient die Staatsdilse für den Pen'onalttedll in Anfpiuch genoimnen werden sollte. Beide Vorlagen icten grmein- nu.nqer Art, aber daS ftapital Der LandeshnPotdekenbank habe sich nicht rentiert, ent neuerdingH komme sie auf 4 Prouent und daS letzt fo segensreich wirkende Institut in bei feiner Gründung ebenio bekämpft worden Tie L.'andeStteditkafse, die besonders dem Dobmiiiasn -ien iordernd sein ioNte, in in einen ooNstandigen 3d in» verfallen und aktioneunfahig geworden. Tn* Redner glaabr, man könnte Die ^.'anDeskredittasfe umgestalten in eine Staatsbank für Die Hebung Der muttlftanDhdxn Internsen Tie VanDe-v hcbitlafie gilt für Die Landwirt ick» ft nur 18 Pro» des IkapitalS ha und für MelwranonSzwecke bestimmte Betrage BesonDerS KPt nach Dem groren Unglück würde ficb die llmreonNuni her Äane ehr empfehlen E? kämen hier 115 notlnonide Genoiienschaittn in Bctiad t. wie Bankdirektor ParruS feftftelltr Die Regierung fdieine über die Stimmung in GenoifenscknftSTreisen nidx richtig nfoimkrt zu fein, wenn f.e ,n einem Schreiben betonte die Oknoiknicfcaften selbe, -nen g-aen bie Bnmlli,ung nne-5 weiteren ftsebit^ von 1 - Millionen Tenn eS batten nicht weniger als 149 Genoifenfchäften für Den Ausschustaittrag ,ich aeäußen E.ne Rundfrage würde wadrschnnlich allgemein die Stimmung für dne Stait -dank zum Ausdiuck bringnr Für nne -an.erung 7" fcßhri- >gs Tarlcben von nner Mlllion Mark nid», auch d,e von der Regierung letzt zugestandenen ->0000 5Rarf KreDit nickt öS millue eben die Regierung tn der Vage tnn. n»h eine« »«.Vrrn HTCMt' biS zu IV, Millionen herzugebe» Es windle Uck. Mrum. für nne große ^Hl Menfcken^ die unoer- mA Elend gekommen find d'nrch Ktflmrticfcft. 1« -<n-

U^»nh»Tbredxn daSkib- ZU tun. was nen auch tn anderen ui" .-:.r hr.:. ,tm, d-n ® u&m. CH«ü> wdOT Mn »t|d»iitÄrrfi* nnrr nm in IrnrünMnMn StanKknc tönnlm an* Mr L'anMr-.mrfxirr.tnjn bmtunMnr« bl, »-unrrrinr. Mr

wM.^ftiidxn Sonicnurrane mu onbr.Mttn rotrMn. dir S sSit' Mbnim«rn. h-Ur» ,rdr «nn»e ie8t _nnt rrf br un** das bewelle txe ^atiadr, bar. letzt auch S Ba!r eine Niederlafmng in Tarmstadt gründen

die -^utld* ' Jv-nfT« in Helfen, hfl» bt -r ab r em r. weide Je mehr j.n Mittelstand traben diele Banken

Tm-r^fc » d-n'-n nrckt V - if; in her schweren «ttiiT sofort hilsbereit nn prang bafur, boR 'tr J JZfL '»erhtmfte nm >i- .»wnoikniÄihfwren und fick damit F«ve -b._ 3k.;. : -.77

in »eiten erwarb - h-r - klllion n

weiter pflegen. nri*re 5 Mllllonen Daftir .r-r.llrc-r.

-"geführt bar und tMi e Sifr X perihb-'n. reetn man h* trolle, wurde man o im ni..^ - wi» ,--m

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