Nr. 295 Siebentes Blatt
163. Zahrqanq
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Giehener Anzeiger
Seneral-Anzeiger für ©berufen
Samstag. 13. Dezember 1913
8le<eho<i*brur* unb Ml| bet BtiirW® llRUKrftbät»» Aidb- und eeainbnidem.
9L 11 an।e, (haßen.
SUbctttcn, IpeMrion und $ rudert,: €4" ul* (trabe 7. (iypebttion unb t'^rtag* <*-*>&!• «eNrfiwireWlll Tel.-Sdr^AnteigerOietzem
Mrri6 Büdingen
§ Büdingen, 12. Ica. Nunmehr ifi auch den Bewohnern unlerer Stadt (Gelegenheit geboten, den "'inschlnst an die 'lebet- land, en träte 411 erinäqlndeu. '’lele (Gewerbetreibende, die Tlotore outftcUen wollen, die durch eleftvifcfrc Euergie getrieben
— Richard St rau ft, JRoic n la da litt" und die Ren? Storker -ntik Tie bereits o.*mt[bete Äufrflbrung des „SRoifiilaDaiieTs" in Rem Bork an der Metropolitan Cper war ein seiettschanliche> Ereignis ersten Ranges. bri dem die Trübet ai l'eute tm'omwiclt waren und die von 3uw len und Brillanten nrormden Logen das sprichwörtliche „biamdittenc öirfeiitn" bat« neilten Ti* Ei nno timen bes Abends betrugen .50000 Mk : :m Cttbeitcnt» sonne 40?.Vf tSemaer unbeür.trnt als der aridffäaft siche (rnoLi iü der Erfolg des Serfe# bei der Strüif Tic Musik reierentrn der Rew fk>rfrr Blätter find fast sämtlich der Ansicht. boH StTiaü fub htcr von seiner besten und von seiner schlechtencn Leite jcitre. ..Melodische rdonbeit und Anmut in vielen (fnt^d** bäten, cirtermengt mit sinnlosen und toben Lachen." .chic Snm- metri xnrt) Mcktzer, der in der
Rew Dörfer Uhtüffrifif eine gemiMt Amontai, besonders in fragen
3nöifd)t Sagen.
OQeben Iriedrin' Rüden, dem Meisteruberfetzer orientaliikber Tiditunqen. dar, Adolf Voltzmann. der Heidelberger i*c lehne nicht vergessen loftben. der in idbrclonirr Slrbrit die ibe bei m’bürtten La gen weit noch vollständiger, al: Rudert es vermochte, dem deutschen Bubhfiini luainglid) genracht bat Ren deraus genebelt von M S internitz werden voltzmanns ,„uy brfde Lagen von (Fügen Diederichs Verlag in etnem bödnt ant'rrechendc" Gewände aus den Büchermarkt gebracht, und wer einen Blid tun will in das geheimnisvolle (Hciftr»lebfn der 3aber, ber brmid*: nidu medr mübriam säne Senntni-5 der erloschenen Sprache abiulauschcn. sondern kann der poetischen llebertraqung Holtzmanns folgen, der bmru.n gewei cn ist. die CnqinalbidHiin.^en inöqlidMt treu mwOerrugeboi
^reilidi, das aon;c Madabbarala, da« in 18 Büchern etwa 00 000 Doppel orrte umioüt. können wir nicht dabei überleben, indeiien baden wir geruhe darin da« Serk des llederfetzcrS tu wirr innen haft es ben lern der Tiditung derausbolte und un.« nur solche r-'ude vor><tzte die alc- Perlen der alhnbtitfccn Erzädlerkunst gelte» dürfen Ta: i'*t umiefift die Haupterzähtung vom «amvr her Jxürttenaeidt’.edter der Muruinge und Paudutnge. die agerit Ilde vvid^i'd-chtung. die itüterbin durch' BeidickMingen und 3uig»c non den Indern bereichert worden ist. Auch aus dem npäten gieren inbüdxn .''ationalevo-: Ramarana gibt öolvmann in feinem 'Kama” bat .-gcnilht? Heloengedid: da-.' ander UebcneKr, aud Rüden bei der liebertragung selbstindiaer kleinerer sagen und regenden Übergänge» haben ..Tie üuruinge haben anher nrbcmlid) viel Aebnsiskeit mit der Zlias, wenn ttc auch aus anher cm öS-tite g borrn find Jtoct grobe öeerlager uebm einander oeaenüber 'Gotter treten daznnseben und feuern ihre Schützlinge on in Nr bluten reichen L mache br# Orients werden uns die bei ne» Masienk-mpie vorgeiübn. die mit Slct-ntmi, |M Vagen imb :u V'erhe wie zu 8a6 auMrtübrt werden: die starke und besondere» (51 gen schon en her Helden werden xrtbmt. nnb die Sfr oftmals über ' rahnnn und TatnrrTcr Vie in vonur? ^irwmnri-jna :t so sehen mir gewaltige .In*-:'arrjrfer einand.i «J^abcrtr-irT,'. mn Mrm tit «oMwirfim V'bn 6rr -»en. bir >n^-rr „n'* Pfeile 'amen. die Ro"e und E. eilten do^ntog-n :nb IrilJi mit dem nnglüdlithm 5h»rig TuTu>Dbcn<i der von Okaner ''urtb einen verbotenen Stulmbi.b iJ Vc>den i. en, bann aber von ieiiun wenigen Oktrarai tn grauiamem n»v.luv-n Vüraen gerochen wird . __
Holkmau» mot ;» 'einer Vorrede ,efbit. dan e- 'dm*. - tn
fei durch die o.elen späteren Beimischuurm das u r'S r u n a- liche Gedicht fenzusrälen. baß er msncherlci habe nrntber.. tudre frei Dcrrmbnt müssen Allein die HnupOache. den rem utbi'chen Charakter hat er der Tuhamg gewahrt Den grofiten Sen er-
helsische Saxite Kammer.
81. Ligung '
bf Taraüabt, 12 Tn Degen der L'kung des ^man*mii(d)uflc< be^nan hie heutige
Vlenar it-unq er» M.U' Uhr
Vor Simritt in die Tagesordnung teilt Vräsrdent 8 übler mit, d- »üer de» Innern die Mttaliedcr *
eine «uSkälung in ............- ' tigen
Nnb zwar soll hie Venchngung am Tienstag nachmittag 3 Uhr üatt finden
Sätet macht der Brasident davon '?Vttln!eng, bah wegen ber (vullr be» oorliearnben Blatenal» beabsidNiGt sei. am Mittwoch und Tonnerstag nächster Woche auch Rachmirtagesitzun.ien abiu« holten Am 10. Dezember sollen dann die Lik»ngen des Weih* nodnskestes wegen aefchlossen werden
Cs wird dann in der Beratung über die Vean-enbesoldung»- Vorlage sortgesahren
flbg Wiegand (3tr iü aus der Tribüne nur (dnocr ver- Htinbhd) Cr bn'pnd)! b»e . r*. n-baltuna >er Beamten aui dem Lande, die ri ündi teurer in. ai-> d,e in der Ltabt. mentarr durch die Preise der Lebensmittel al» durch hie jtindererriebuna Auch werden die Beamten aut dem Lande sehr oft für bie Sobltätig- keitsveranstaltungen in Ansprud» genommen Dor Redner geht dann im ireitert» Berkaus seiner Rede auf bre ein lebten Pontionen des Entwurfes Hn. Der Erhöhung der ^ivdlifle wirt» er seine Zustimmung (leben, um dem Wrohbenoa nide die ‘Wittel »u Tüpen, die notwendig säen, um Shinft und Wissenschaft »u pflegen. Dann soncht er von der Stellung der Beamt » zu den Partäen Crn Beamter, her iiJ) bn - *. • - liehe, dürfe nid* in
seiner Stellung oerbleihn Tie Rcdenbaichöftigungen mühten auf hdren: die Regierung babc dafür iu sorgen, beit jeher Beamte ausreichend beschäftigt werbe
Ter Redner wird häufig durch B/vischenrnie. besonder- von dem Abg Ulfidi, unterdrodten, so da« der Präsident mehrmal«? zur Oflodc greifen mug .
91 bg 8 o r c I «Angenrod "Abb Ein mühsames Werk soll feinem Äbidiluft nüber gebracht werden. Ich halte cs für bedauern» inert, wen» tept versucht wird, einen Teil der Bausteine aus dem Bau zu entfernen Ta» Warne läuft Gefahr zusammenzustürzen Man muft auch für die Tedunfl sorgen, sonst fallt eben die ganze Vorlage Vir haben beschlossen, de.s Verl nicht zu perabfdnebcn, wen» nicht audi die kosten bewilligt werden Das (Hefen über die .8often der Höheren Sdntlen «ft ein wesentlicher Baustein Vollen Lle den Tanz wagen, dann übernehmen Sie auch die Verantwortung für da» ?dwrtern der Borlfige Der 8^dner wendet sich barm gegen die Ausführung,» bc» Ab,i. Ulrich, der für nnc 2teuer cihohung eintrat Cine Ltcucrci böhung lästt sich schwer verantwor ten Tie Iiaae der Ltaatsvcreiiisachung muH energisch ynuihcri werde» Die Beamten müssen ausreichend bemblt, aber auch ausreichend beschäftigt werde» A|nd wir hoben Mage» über das,Vor« holten der Beamte» dem Publikum gegenüber zu führen 60 Seiten waren m hn Vorlage nötvi, um die Nebenbezüge her Beamten aufzuiuhrc» Tie Regierung nruk Sorge tragen, bar. hier Remedur
r Erben tofterr von über 5000 Mark findet unser Htihgung nidrt Stimmen Sie mit mir gegen htr hohen Ctbenerrflen, und Sie geben der Meiirnng des aaazen Volke. Au»drud Erben soll man nur da verleihen, ido ftr wirklich nerbient sind. Vas nun die iVrage brr Polksschullehrer nniaiigt. fordern wir »richts, ohne and) die nötige Deckung daiür zu hüben Ich luiebctlyole merne Anregung auf Erhebung von Schulgcld. ru auf den 8f-tnmemin«ren. Ich sdilage vor, 80 Prozent der Pensionen zu geben «alt 85 Prozent, die noth über die pveu ftischc» Sau. Innausgeben würden Tie Wirtschaftliche Bereinigung hat i» diesem \)auk bv* Anerkennung und Würdigung gefunden, bic ihr gebuhlt Tic Presse allerdings hat oft anders gebandelt. Ter Redner behandelt dann bic Tatigkett ber 'SirtfdxiftlidKn Ver nnigung. die fogar im Sommer Tagungnr abgebalten habe. Die Iorberungen ber Lehrer hoben in der Wirtstboftlichen Bereinigung ihre Berücksichtigung gefunden Mehr dürfen sie ober ntdn fordern, weil finanziell eben mrtn mehr geleistet ,verden kann Wir baden beschloffen, bic Mittel, bic gefordert werden, auch zu bewilligen, wollen aber nidu darüber hinausgehen. Ter Redner beipndrt bann bic politische Tätigkeit eines Beamten, her sich in den Wahlkanrvf stelle, und dessen Verhalten zu Veanstandimgen reichlich Anlav gäbe Beifall bei dem Bbb
Staatsrat Becker Ich möchte nur auf die Bemerkung oes Borredaer» über bic twlitudK Tätigkeit eine» Beamten ivreckten. 3d> glaube. Sie werden zuit mir einig sein, bah wir keinem bie pohiudtc Meinung roridireii* n, bas» mir keinem die volitiidu-
Au» Stadt und fand.
Gießen, 18. Dezember 1913.
Bas schenke ich?
Schenken isl Sr den anderen (Pmpfangeu Sine banal Tatsache, aber eine, hinter ber doch mehr steckt, al-5 auf den ersten Blick scheint Vie manche kostspielige Wabe läfet kalt, rorrt der Schenkende nicht recht an den (Smpwngenben baditc al» er Jie erfwiib Zum Schenken gebürt eben, bafc man hd» in d,» anbrrv» entrnkben v^rfucku Wer sich baut keine Müde gibt oder rs gar untei keiner Würde hält, ber wirb wenig rvtrube an fetneii Geschenken erleben GS zeugt von beschvänkter sdbftliebc, wenn jemand entertet, die von ihm Bedachem musUen itbe Wm, roddxr An ftr auch sei, mit imngem zonf allein um deS Weber» willen tubelnb brarüfien Selbst Eltern dürfen diesen stand punkt nicht einnebmen: stinder fühlen gar leicht em Nicntverst a n b e n s e i n , do» ihnen ein sinnloses Geschenk zu beweisen scheint, und der Schmer» darüber geht tiefer, als sich Erwachtene träumen lassen , t ,
<i?fbcn iuldxn ideale» dfesichtSpunkteu. deren Beackttitng da» Schenken beiidn, lassen sich noch eine Reihe prakliicher aufltrlk» Ben» man auch weist, was man schenken will, iE dem anderen eine rechte Ireude sein nxftbe, it> Bann einem die Irage nacki dem Wie doch noch viel Sorge und stopfzerbreckten veruriacheu Es ist be'ibalb sehr nndlich, sich einige Leitgedanken em»»- prägen, bic Josef Povo im flrmfttport borbictet
, Turch die Macktt, die der Säufer in feiner Nachfrage und AuSlese des («cboiencn auoübt, kann heute jeder vom Reichsten bis zum bescheidensten Arbeiter mitbelftn, unsere Geschmack» f u (tu t ui beben und unsere Erzeugnif'e zu der Edelware zu steigern, bic allein einet a-'nldrten Volkes würdig ist."
-Ion dieser Macht trcrftehcii feiber noch viel zu wenige Gebrauch zu machen, und die es nerfhuiben, die ftben sie nicht au». 9hxb ist ber Sinn für das Mindentiertige zu wenig geschärft, noch fällt die grobe Mafsc der Atiufer auf schlechte Talmierzeugnisse hinein, noch ist ber gute Geschmack em gar seltenes Ge wachs Ianb sich dockt erst dieser Tage wieder im Wbistnachts- Prospekt einer bekannten „besseren" Firma das Angebot dne» Tifchseuerzeugs, einen Dackel darstellend, dessen L>als bei einem Druck auf den Schwanz emporklappt, um de» rm Innern befindlichen Zündapparat fmutgeben oder einer Müdiennbr in Gestalt eines Tiegels, auf dem Messer und Gabel die Stunden anzeigen. Mau bat für derlei Verirrungen den Titel „dausgreuel" geprägt
Wenn eS nun beiftt: lieber gamiebt» schenken als Minderwertige-, fo bedeutet da» zunächst: Jeder Gebrauchsgegenstand soll vor allen Taigen Zweckmäßig sein. .Hornmesfer für Dessert sind z. B fcbrittixir maktisch, weil sie beim DbfHchälrn nicht (ndaurrn, aber sie sind es m der Tat nicht, weil sie keine genügende Schärfe haben und fick auch bald spalten .iweckmäfng sind mrr liegenitäntn-, die aus dem Material beraestellt sind, das sich dafür eignet Dos Surrogat ist in Mrklickckeir ort teurer, weil es weniger gediegen ist. Die sogenannt- billige Ware, »u der die Mai'chi»' geführt bat. untergräbt die Ehrfurcht vor den Dingen und ninmrr ihnen ihren cnicMitbeii Wert Die gute Ware idafft fick, fchon durch Ihren Preis Ackrtimg und forgfältigen /^ebrmidi: sie [»mibrt sich und wird so dem Besitzer lieb. Nicht die Billigkeit a» sich darf deshalb da» 3td des Derfbinbigen gufere «ein. die preiswerte Ware must er erwerben
Mit aber Holtzmanns W-erk dadurch, daß die reizenden Sogen - und ^.'egen den Sichtungen, die von den Brahmonen dem Mababdirata einverleibt worden sind, auch in den freuen, gewissen da st en lieber* lepung alle die Vorzüge glän.zend bewähren, die man ihnen von jeher beigemessen bat „saroitn", die Herrliche Jfönigdtoduer, taucht uns eine wundervolle Weiblichkeit entgegen, und cbrittlidie Milde edelster An waltet in ihrer Seele An unsere altgermani'che Sage von der ..Gönerdämmrrtnig" erinnert die Mythe vom ,.M e c r", das als ;tuiludbt der Götterfeinde zuerst au-getrocknet, dann der Rettung brahmanischer Seelen wegen wieder mit den göttliden Strömen gefüllt wird In Ufinara dagegen Haben wir eine kurze Tierfabel seinfnrnigster Art
Dos wertvollste Rlcinob ober dieser indischen Literatur tft die aud, am vollständigsten erhaltenDichtung vom Mönig 'Rai, die bekanntlich auch Nückert poetisch behandelt bat. Holtzmann hat, nnc er in seiner Vorrede auvfübrt, die vielfachen späteren Ver- änbeiungen und Erweiterungen an dieser Sage au »gement: Mücken erweitert, rrmn ich abkürze: er verschönert, wenn ch reinige Sein Derk ist die neueste Ikberorbeitung des vielfach überarbeiteten Gcdickites: mein Derk möchte gern, wenn eS möglich mjrc,h o- ursprüngliche, aus den lleberarbeitungen wieder* dergestellte Gedicht sein "
Märck enstinnnuna. ein köstlicher naiver Sinn, wie wir ib» in unferni deutsch!-» Volksdichtungen io fchr schätzen, hurmroebt biefe wechselreichen Schicksale de- durch rührende i^otfentreue mit- etnander verbundenen Uötuaspaares, dkals und Taraaianti»; es und Enzöblungen voll Irische und aiibcnMxr P bantafie^ von denen wir es kaum glauben 'bnnm. hast ihr Ursprung 2000 Jahre zurückrcickt' Es ist wahrlich fein Bernost, wenn man das mrrr rolle indische Togcnbudi neben fromme christlich- Bück>7r unter de» Deik-nack tsdaum legt, denn eS entströmen ihm die vollen inniger, ’dlidncr Menschlichkeit
Brtstt'tun« üerbieten wolleu Vier in bi** WW fthrn hach Ptele Beamte, die, um an Mandat zu erlangen, sich t*vb au.1i polrtifch betätigen mutzten S»lange sich allo bie iwltUidx Sr tätuung nnc< Betörten im ff ahmen brr bäraerlubm fartnrn letMol, können und wollen wir nicht einschrnlen. Cb nun der betreffende Beamte, de» der Vorredner io gut gezeichnet bat, datz man ibn mit Hände« greifen Tann, mit bewndere-m Takt vorgebt oder aichl, ist eiet ‘Ävage für sich Soweit das nicht gddjiebt. mähte allerdings der Beamte rdtihuert werden Unangenehm bade ich es nur rmnhinbai. weini der Abg storell .Ingenrod auch auf bie dienstliche Tätigkeit des betrenenben Beamten •»* ridareift , „ _ . - . . .
Abo » o r el l - Angenrod venönlich: Bemerkung^: Ich habe die bienfiliche Betätigung nicht als BemerS anfübrrn wollen, |ie sollte mir zur Illustratmn bienen , ,
Da der ^inanzaustchnfi feine deute vormittag untrmomene Sitzung fortieben will, wird bic Plenarsitzung bered* jun 11» i Uhr geschlossen Iorttetzimg Di.i'.-. ia', vormittags 9 Udr.
•• Die Ursachen der Todesfälle in j?herbe [fen In CtierhciKn starben nach der anttlieden 3 i.ttifH! int Mvnat Au<tttst ‘3R0 Perftnieii. davvni an st'.ndhettiieder 1, Maiern 1, Turinbrnc 1. ihrudüufren 2, Dnndtnfellion^ krankbeiten 4, Tuberkulose 31. Vun(trnc!ifo*nbiin<l 7, In- ftuen vt 3, iVrrocnfrtmaxiim L», strankdeiten bei Atmunq^ und MTeiMauforflenv 5H, *ranlb<iten tvi ^rdauiinq^ organc sBrechdnrchfall 26, BlindtzarnienlWindung <“<* chlechtslrankbeiten 10, #reb# 32, Selbst »tot d t. llnfll id*- alle 9. Darunter ft arbeit an .* Hubbelt firber im .*rnfe »•Heften 1, an Mnjern in ^xiebberfl 1, an T.i*thrne m Schotten 1, an Avudtbufttit in Iriebdrrsi 1, Büd ntien 1, an Dunbinfektionskrankbeitnt in ('ließen 3, Büdingen 1, an Tuberhtlofc tn Gieften 13, Büdntgen 3, Inedderg 6. Scholten 5, AlSselb 2, Vauterbarti an Vungenentvlnbnna m "sirßen 5, Büdingen 1, Als selb 1. an Inslum za in OTiebbna 2, Schotten 1, an Aranktieiten ber Attnnngs- nnb sti-etslauforaone in (Hieftcn 9, Büdingen 1, Iriedderq LV, Schotten 4, Alsfeld 10, Lauterbach <\ an fernenfraarbeiten in Gieftim 8, Büdmgm », Iriedherg 4 Schotten <», Alsfeld 4, t’autcrbadi 1, an M ranfbeiien der Serbamnuio- organe (Brechdurchfall in ^besten 13, Bndtttgen 3. r3vicb- berfl 4, Schotten 1, Alsseld 3, Vauterbadi an Blinddärmen t.rün düng in Giesien 2, ent GeichiechtstranHielten in Wicften 2, Büdingen 2, ^Tiebberg a. Schotten 1 an rireb» in «tieften 11, Bmdingen 5, Iitedder,! «i, Sdiotten l. Als- iclb <i, Lauterbach 3, an Sell'st mord ui Gießen 2, l’anlcra hach 2, au Unglü-5ssiiUrn in Giesen 2, Büdinge>t Iried- berg 3, Schotten 1, X'auierbad» 1. Hu t zu l oinmeit bie 7 obes- fülle an Altersschwäche, Leden ^schwache im ersten Lebensalter. Bei sieden Toten unrr bie Ursache des Todes nut)t angegeben, darunter in einem Julie auch in i'Heften.
•• Hundesteuer im Großberzagtum H *f i e n
Das Wroftb ‘bauptitrueraint schreibt »ns Es bürite vielen Hundebesitzern nicht mtmtUiommen fein, wenn wir an dieser Stelle darauf aufmerlfam machen, da st die im Laufe dieses Jahres abflefdhafften Hunde bi' fp»testens zum 31 Dezember bei ber zuständigen Bstrgernieistere^ a bzn melden sind Wird die Abmeldilng erst nach dem 31 Dezember Iwmirh, so ist bic Hundesteuer für bat folgende Jahr wciterzueoUrichten. — Der ferner am 1 Ian. selbst gezüchtete junge Hunde im Alter von unter bri' Monaten besitzt, wirb entweder gleich ober nactiträgfali ur Hundesteuer für bas t omni ende Jahr zugezogen ‘•Zur wenn nackjgewicseu wirb, dast ein junger Hund vor <rr- reidiuiiß des Alters von 3 Monaten zugrunde gegangen ober nach £rtcn aufterball» deö Grotzherzogtums veraustert worben ist, tritt Steuerbefreiung mn.
Landkreis Kirsten
B. Oden hausen iHabenau i, 11 Dez. Wie gembrlich eben bei den nassen schlnpfngeii Lvcgen bau Rad fahret ist, erfuhr heute der Kaufmann Machtigall von ln"i Er abschüssige Strafte von Nordetß nach Londorf, wo ihm in. einer stnrve zwei «Irnuen entgegentamen Als er diese» an -wen er ।o unglücklich mit dein Radi das blieb. In diesem Zustande hat er dort iitigesiihr Stunbai gelegen. Als cr später ^u sich iam. begab er fick, mühsam nach Hause, wo die MTanfcnfdHvcfl'r und Tr. Henne« nidu h »oii Londorf bie erste Hilfe leisteten, ib» von Blut und Schmutz reinigten und derlauben. Er hatte starke Verletzungen im Gesicht erlitten E» ist empörend, in welchem Leichtsinn die beiden grauen den Verunglückten dort liege» lasse,i konnten, ohne selbst zu helfen ober w.-nigsten- den Arzt zu benachrichtigen, zumal sie die Schuld an dem Unfall trugen
der groften Over, besitzt. Nagt hauptsäck'lid) über die Unmoral des Textes. Er erneuere sich kaum, je ctivas fo Ir'vole» gehört au habe», wie die Eharakteristik ber Hauplpersona» c*. „Rosenkavaliers" erkennen laiit Tic dumpfe» uno m zoogien Unfälle feines l.'ifrrrthftcn hobt dann Sttaust zum "lnlast ,einer Musil genrnninen, die mehr reine Melodie enthalte, als irgend eins ferner früheren Werke In der Partitur feien wundervotle Schönheiten, io besonders die Einleitung des letzten Aktes Manckic her Dalzer würden unzweifelhaft in Amerika populär werden
- Ein unterdrücktes Theaterstück. Aus Nno ^)orf wird berichtet In letzter Stunde luurbc die Ausführung eines Stückes verbinden, das bic entsetzlichen Juftänbc des „weiften Sllavendandels" in Amerika an den Pranger stellt Tas Werk, oas den Titel „Das Haus her Sklaverei" führt und nctzch dem gleich' namigen illoman von llcginolb Dright Huffman gearbciiit ist, wurde für unmoralisch erklärt Während das Publikum bereits ungeduldig vor dem Vorhang auf de» Begini- der Borstelluna roariete, wurden ber Direktor und bic erste Darstellerin im „grünen Degen" iiuh ber Polizei geschafft.
kos. Das Studium f rem bei S o r a ck>: » nnb Art Venu man französisch? Wertungen und -jertschttsten burdniebt. wird man mit Erstaunen finden, wie febr ber cinii irrmbnr Kulturen und Str • io ablcbnnio i ^ nüberstehende Iren tose mit Eifer sich letzt bemüht, namentlich engliiaif» und amerikan,fck"-e Wesen ui erlernen, nnb wie in Frankreich überall dos Studium ber engliickx-n Sprache auf? wärmste empfohlen wird Auf oer anderen Seite versucht c-*r Iranzo» ober auch die Xcnnrni» seiner Stea bcanders ^n England fo v- I als möghfh zu o^breiien, uno bic englifdx'n Sdeilbebörbcn fommen ihm dabei in i >er Weife cretgrgtn Erst kürzlich schrieb eine ber ersten rranzösiichen .feit* fchn ten: „Der Hauptgr-und dafür, haft die Trivlecntenie in Irank- reich und Englard fo oovulär ist, hegt darin, dast in englischen Sck.ulen bie sranzösiiche Sprache und iu sranzö ischeu Schulni bit englifärc Sprache immer mehr aepHegt wirb " Ter Deutsche must daraus bie L'ehre ziehen .Iunächn must er dafür fernen, daß auch in unteren Schulen der Unternck,! in modernen Iremb'»rachen mxr mehr als bisher betont und verbessert wird, »nd zwar io weil, baft der Schüler sich wenigstn siicr brr L >i 3r nib’prodxm mnndlsth und schriftlich verständlich auSdrücken fcr.i iin<- zweite Lehre ist, daß der Tmtichc darnach streben muh, dast bi.- deutsche Sprache imm»- mehr Boden in bnt Schul n • .fi-slandcS gr- r?irr>’f, nommtsich Englands und srrankrr'.ch ' u-h T.nr ri vrr- siichen. Er./i'2nber und Iran'vfen rum Studium o.i inifrr •• öo’fi- f-fulcn zu bmx.goi. um ihnen auf di ' 'rr'* ■" und
Stt: rche in bringen Nur dann lnnn . T^-i'S i.i M* Tuner in iriohrnmen Deirbewerb mit dem Au ince ttüoi, 'enders mit England.


