Ausgabe 
17.11.1913 Viertes Blatt
 
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Meteorologische Beobachtungen der Station Siegen.

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Wetter

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Regen

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Montag, 7. November 1915

Rotationsdruck und Verlag der Br ühl'schen Universiläls - Birch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Handlungen des Reichstages an den Sitzungen des Ausschusses teilzunehmen und um Zeit für die vom Ausschuß gewünschten Erhebungen und Feststellungen zu gewinnen, sott die u ä cf) ft c Sitzung er ft während der parlamentarischen Weiknachtsserien stattfinden. In der Zwischenzeit wird der gcschäitsleitcndc Ausschuß die weitere Ausgestaltung des Arbeits­programms und die Auswahl der Sachverständigen vorbereiten.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: öl.

Rcdatlion:^K112. Tel.-Adr.: AnzergerGleßen.

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fc. Wiesbaden, 14. Nov. Auch eilt Jubiläum. Tie geiverbslose Regina Drischberger hat bereitsnur* 99 Vorstrafen wegen der verschiedenartigsten Delikte erhalten. Ihre hundertste wurde ihr heute von der Straikannner Wiesbaden in Höhe von drei Wochen Gefängnis zudiktiert wegen intellektueller Urkunden fälschung. Bis zum Jahre 1904 halte sie nämlich auf ihren rechten '.'Minen 70 Strafen bezogen. Um dem ihr erteilten Ausweis aus Preußen zu entgehen, nannte sie sich von da ab Frischberger. Wir nun jetzt erst festgestellt werden konnte, hat sie die letzten 29 Strafen auf diesen Namen erhalten und auch verbüßt. Deswegen traf sie die heutige Strafe von drei Wochen Gefängnis. Zur Verteidigung machte die Jubilarin u. a. geltend, sie wisse nun selbst nicht mehr wie sie heiße, ob Drisch- oder Frischberger.

vereinsnachrichten.

Der Gießener S ch ü tzenverein feiert sein dies­jähriges Winterfest in Gestalt eines Maskenballes am 7. Februar in den Festräumen der Liebigs höhe.

Weilershain, 15. Nov. Der Gesangverein feiert am 12. Juli sein öOjähriges S t i s t u n g s f est, verbunden mit Fahnenweihe und Bundesfest des Dhm-Lumdatal-Sängerbundes.

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2lus Stadt und Land.

Gießen, 17. November 1913.

** Der Universität Gießen sind auch im ver­gangenen Jahre namhafte Geschenke zuteil geworden. Die optischen Werkstätten Ernst Leitz in Wetzlar überwiesen dem hygienischen Institut ein binokuläres Mikroskop, der Augenklinik ein Grundschlittenmikrotom, der dermatologi­schen Poliklinik einen großen mikrophotographischen Appa­rat, der Kinderklinik einen ProjekionSapparat und eine Lili­put-Bogenlampe mit Uhrwerksregulierung, dem botanischen Institut zwei größere Mikroskope und dem mineralogischen Institut 3 mineralogische Mikroskope, eine Lumincszenz- lampe nach Dr. Jcntzsch und verschiedene Verbesserungen zum Projektionsapparate. Der landwirtschaftliche P r o- vinzialvcrcin von Oberhessen schenkte der Universität 1000 Mark als Grundstock zu einer Stipendienstiftung, deren Zinsen studierenden Landwirten zugute fommen sollen. Ter Universitäts-Bibliothek überwies Professor Dr. Gaeth- gcns in Wiesbaden 64 Bände und 1150 kleine Schriften medizinischen Inhalts, Geh. Medizinalrat Professor Dr. Stieda, früher in Königsberg i. Pr., jetzt in Gießen, eine kostbare Sammlung von 1050 Bänden und kleineren Schrif­ten verschiedenen Inhalts und der verstorbene Pfarrer a. D. Ley dHecker zu Frankfurt a. M. eine Zustiftung von 2000 Mark zu seiner 1907 gemachten Stiftung, deren Zin­sen zur Beschaffung von Erscheinungen auf dem Gebiete der inneren und äußeren Mission bestimmt sind.

D ie Fleischbeschau in Hessen. Jin dritten Vierteljahr 1913 wurden im Großherzogtum der Fleischbeschau unterzogen: Pferde und andere Einhufer 244 (gegen 290 im zweiten Vierteljahr 1913), Ochsen 4123 (3692), Bullen 570 (468), Kühe 9171 (9053), Jungrinder, über 3 Monate alte,

Dom Aurschuh zur Prüfung der Rüftungrlieserungen.

Berlin, 15. Nov. In dem Ausschuß zur Prüfung der Rüftungslieferungen berichtete zu Beginn der Samstagsitznng der Vertreter des Reichsamts des Innern über die Entwickelung des R ü stu n g s l i c f c r u n g s w c s c ns im Zusammenhänge mit der Entwickelung unserer volkswirtschaftlichen Organisation. Darair schlossen sich Vorträge über die Entwickelung und den gegenwärtigen Stand des Licserungswesens im Bereich der Post- und Telegraphen-Verwaltnng und des ArbcitSministeriums an. Damit fanden die einleitenden Vorträge des Reithsressorts und der preußischen Ressorts, welche die notwendige Grundlage für die Arbeiten deS Ausschusses bilden, ihren Abschluß. In An­knüpfung an die Vorträge wurden eine. Reihe Fragen gestellt, wovon die nachstehenden hervorzuheben sind: wieviel von den Etatssummen von 1905 bis 1912, getrennt nach einzelnen Jahren, sind für die Beschaffung der Hauptmaterialicn an die rcichs- eigenen Institute und an die Privatindustrie (direkt an Produ­zenten oder an den Handel, soweit möglich getrennt nach Haupt­firmen) ausgcgeben oder für Herstellung in eigener Regie ver­wendet worden'?, wie verteilen sich "die von 1905 bis 1913 seitens des Heeres und der Marincverwaltung vergebenen Lieferungen auf Firmen der einzelnen Kontingentstaaten bezw. der größeren BHlidcsst aalen? Wie groß ist das Gesellschastskapital der wich- tigsten RüstungSfirmen und wie hoch die von ihnen seit 1905 gezahlten Dividenden und ihre durchschnittlichen Jahreslieferungen an das Reich und soweit möglich ihr Absatz inS Ausland, beides seit 1905? Wie entwickelte sich bei denjenigen deutschen Werften, welche für die Kriegsflotte arbeiten, das investierte Kapital (Aktien, «Obligationen» sowie die Rentabilität und in welchem Umfange sind die landwirtschaftlichen Produzenten oder ihre Organisationen und der Mittelstand an den Rüstungslieferungen beteiligt? Inwie­weit sind einige hervorragende Firmen für Rüstungslieferungen an Konzernen beteiligt? Nach welchen Grundsätzen werden die Selbstkosten bei reichs- und staatscigenen Verrieben sestgestellt? Insbesondere lönncn genaue Zahlen hierüber beigebracht werden für die Konservenfabrik Haselhorst, die Torpedowerkstättc Frie- drichsort, für die Artilleriewerksiätte Lippstadt und für ein völlig ausgebautes Bckleidungsamt?

Daneben wurden Fragen über die Preise für Rüstungs- stieferungen gestellt, insbesondere über das Verhältnis zwischen «In- und Auslandspreisen bei den Hanptartikcln. Auch wurde eine Darlegung der Erfahrungen mit dem sogenannten Mittel - preisverfahr en für Ausrüstungsstücke gefordert. Schließlich Wurde der Wunsch ausgesprochen, datz die Erörterungen sich auch -auf die Beschaffung des SanitätSmaterials und die Unterkunft für Mannschaften und Pferde und aus die Geräte, sowie auf die Be­schaffung von Kohlen und Oele bei der Marine erstrecke, ferner daß auch die Beschaffung des für die Zwecke der Heeres- und Marine-Verwaltung erforderlichen Grundbesitzes und des Remonte- bcdarsö in den Kreis der Erörterungen einbczogen werden möchte.

Von den beteiligten Ressorts wurde die Prüfung und Beant Wortung der Fragen, soweit dies irgend möglich, zugcsagt. Nach den ans der Mitte des Ausschusses gegebenen Anregungen soll eine große Anzahl Heeres- unb Marinc-Lieseranten sowie Ver­treter konkurrierender Firmen und verwandter Branchen als Sach­verständige zum Wort gelangen. Da es für einen großen Teil der Ausickußmitalicder unmöglich sein würde, während der Ver-

2lus der Zigarrenhaurinduftne.

lieber die vom Bundesrat am Donnerstag verabschiedete Ver­ordnung über die Herstellung von Zigarren in der Hausindustrie erfährt die Frkf. Ztg. folgende Einzelheiten:

Tie A rbc r ts r äu m c für die Herstellung und das Sortieren von Zigarren müssen folgeirden Anforderungen entsprechen:

Sie dürfen mit ihrem Fußboden höchstens einen halben Meter unter dem Erdboden liegen unb .müssen, wenn sie unmittelbar* unter dem Dache liegen, verschalt sein. Die Räume sollen eine Höhe von mindestens 2J/2 Meter und festen und dichten Fußboden haben. Fenster, die ins Freie führen, müssen nach Zahl und Größe genügen, um für alle Teile der Räume Lust und Licht in aus­reichendem Maße zu gewähren.

Auf jede Person, die in den Räumen mit der Herstellung von Zigarren beschästigt ist, müssen mindestens 10 Kubikmeter Luft­raum entfallen. Für aussckzlfestliche Arbeitsräume genügt ein Luft­raum von 7 Kübikmeter. In Schlafräumen dürfen derartige Arbeiten nicht vorgenommen werden. Auch das Lagern von Tabak unt Zigarren ist dort verboten. In Wohnräumen, Küchen unb Arbeitsräumei' darf Tabak nur in angefeuckstetem Zupand ge­mischt werde>t Tabai oder Halbfabrikate dürfen in btcim Räumen nur in der durchschnittlich für eine Tagesarbeit oder bei Aufbe­wahrung in fick) verschlossenen Behältnissen nur in der durchschnitt­lich für eine Wochenarbeit erforderlichen Menge gelagert werden.

Für die Beschäftigung von Kindern und jungen beu­ten gelten folgende Vorschriften: Eigene Kinder dürfen erst nach Vollendung des 12. Lebensjahres und für Dritte überhaupt nicht beschäftigt werden, ebensowenig zur Familie gehörige fremde Kin­der. Nickstf'chulpfluchtige Kinder und junge Leute bis zunt 16. Jahre dürfen nicht in der Zeit zwischen 8 Uhr abends und 8 Uhr mor­gens tätig sein. Eine mindestens zweistündige Mittagspause ist pvrgeschrieben.

Landeszentralbehörden können anordnen, daß die zwölfstündige "Arbeitszeit zu einer früheren Stunde, aber nicht vor 6 Uhr morgens beginnen darf. Personen, die mit einer abschreckenden .Krankheit behaftet sind, dürfen mit der Herstellung von Zigarren än der Hausarbeit nicht beschäftigt werden. Auch die Bearbeitung von Zigarren mit dem Munde.ober bie Anfeuchtung der Gerate mit Speichel ist verboten. Ausnahmen können bie höheren Vcr- walttmgsbehörden in Bezug auf bie Anforderungen an die Arbeits- räumc nach Höhe und Luftraum zulassen, wenn die Bestimmungen nach der Beschaffenheit der vorhandenen Gebäude ohne unver- hällnismästigc Härten nicht durchführbar sein würden.

Für die Zett bis zum 1. Januar 1919 können für die gegen­wärtig vorhandenen Werkstätten von den unteren Verwaltungs­behörden auf Antrag gewisse Ausnahmen zugelassen werden. Soll in der Hausarbeit die Herstellung von Zigarren vorgenommen Werben, so hat dies derjenige, der das Verfügungsrecht über die als Werkstatt in Aussicht genommenen Räume hat, vorher schriftlich der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. Auch die Beschäf­tigung von Kindern und jungen Leuten muß ängezeigt werden. Die erteilte Erlaubnis der Ortspolizeibehörde ist dem Gewerbv- auffichtsbeamten zur Einsicht vorzulegen. Gewerbetreibende, welche die Herstellung von Zigarren in der Hausarbeit vornehmen lassen, dürfen die Arbeit nur in solche Werkstätten vergeben, für die ihnen der Ausweis der behördlichen Genehmigung vorgelegt wird.

9174 (7407), Kälber, bis zu 3 Monate alte, 17 648 (18891), Schweine 95 068 (83 009), Schafe 1787 (1203), Ziegen 2096 (12 660); Hunde wurden im Großherzogtum Hessen weder in diesem, noch im vorigen Vierteljahr der Fleischbeschau unterzogen.

" Die KriegSmarine-Au 8 st ellung in der alten Klinik wird infolge starken Besuches bis Mittwoch, 19. d. MtS., abends 8 Uhr, verlängert. Tie sämtlichen Schulen, auch der Umgebung, haben die Ausstellung geschlossen besucht, ebenso die hiesige Garnison. Die Ausstellung geht von hier nach Saarbrücken, dann nach Esten a. d. Ruhr, Hannover, Ham­burg. Bremen, Kassel usw.

*' Neue Gesanglehrerin. Man bittet uns, mitzu­teilen, daß sich in Gießen die Gesanglehrerin Elke Branden- b u r g niedergelassen hat. Die Dame hat die Gesanglehrerinnen- prüftmg am Kölner Konservatormm bestanden und die Be­rechtigung zum Konzertgesang erhalten. In München studierte sie die neueste Erfindung auf gesanglichem Gebiet, die Typen­lehre Butz.

Kreis Lauterbach.

* Li ch, 14. Nov. Eines recht zahlreichen Zuspruchs er­freuen sich die kinernatographischen Vorführun­gen des Vereins für Volksbildung. Man ist dem ge­meinnützigen Verein für seine eifrige Tätigkeit, die im Win­ter für anregende Belehrung und gute Unterhaltung durch die verschiedensten Veranstaltungen sorgt, in allen Bevölke­rungskreisen sehr dankbar.

Kreis Schotten.

Schotten, 16. Nov. Gestern abend verschied nach kurzem Kranksein der verdiente 1. Vorsitzende des Vogels­berger Höhenklubs (Gesamtverein), Oberamtsrichter Nis- p el. Er war 1853 zu Gedern geboren und seit fast 25 Jah­ren Richter in Schotten. Bei Hoch und Nieder gleich be­liebt, bedeutet sein Heimgang einen großen Verlust für den Vogelsberg. Tief betrübt stehen an seiner Bahre die Mit­glieder des V. H. C. Seit 20 Jahren gehörte er dein Ge­samtvorstande an und seit 1909 führte er mit Umsicht, Ge­schick und großem Erfolg die Geschäfte unseres Gebirgs- und Wandervereins als 1. Vorsitzender.

Kreis Friedberg.

---Friedberg, 16. Nov. Eine BilderundPhotv- graphien-Aus st ellung veranstaltet der Verkehrs­ausschuß der Bergstraße, Vorsitzender Paul Sieben zu Auerbach (Hessen), vom 22. bis 30. November im Sitzungs­saale des Rathauses zu Bensheim, vom 6. bis 14. De­zember im städtischen Ausstellungsgebäude auf der Mathil- denhöhe zu Darmstad t. Gegenstand der bildlichen Dar­stellungen, die infolge eines Preisausschreibens in etwa 700 Nummern eingegangen sind, sind ausschließlich malerische Punkte der Bergstraße und ihrer näheren Umgebung. Neben sehr hübschen Liebhaberleistungen sind wertvolle Werke an­erkannter Künstler vorhanden; auch die Freie Vereinigung Darmstädter Künstler ist vertreten. Eine gewisse Höhe ist auch dadurch gewährleistet, daß der Großherzo g das Protektorat inne hat.

Starkenburg und Rheinhessen.

m. Offenbach, 15. Nov. Für d ie Einreihung Bürgels, worüber schon seit Jahren mit den Staatsbe­hörden und den an Bildung eines Deichverbandes beteiligten Gemeinden Rumpenheim und Mühlheim Verhandlungen stattfinden, sind 300000 Mark vorgesehen, die von der neuen Anleihe genommen werden sollen. Zur weiteren Vorbe­reitung der Anlehensaufnahme ist ein Sonderausschuß gebildet worden, dem die Stadtverordneten Professor Ha­rn ann, Dr. Rothschild, Dr. Katz und Ulrich ange­hören.

(Scgügdaus^cIIiincen in Oberhessen.

l. Allcnborf a. b. Lumda, 16. Nov. Die Orte des Land­wirtschaft! ammerbezirks Allcnborf veranstalteten gestern unb heute im Ranftschen Saale eine Geflügelschau, bie zwar nicht sehr stark, bafür aber mit vorzüglichem Zuchtmaterial beschickt war. Tie Ausstellung leitete Pfarrer Bochncr Treis unb als Vertreter der Landwirtschattskammcr Bürgermeister Benner-Treis. Als Preisrichter war Hanau-Gießen tätig. Tie Lanbwirtsckfaftskammcc fette 8 Ehrenpreise im Werte von 100 Mark gestiftet. Tic Preis­verteilung hatte folgendes Ergebnis: 1. Mttilung, Hühner, a) Weiße Wyanbottes: 1. Kammervrcis H. Böchncr-Treis; b) Gol d-W y a ndott es: 1. Preis Wilh. Meißinger-Kcsselbach: c> Rhode Island: 3. H. Käs-AIlenborf: d) Schwarze Minorka: Kammerehrcnpreis I. Völsing-Lonborf: 3. L. Göbel- Londorf unb E. Sclxifcr-Daubringcn; 1. E. Ranft-Allendorf; e) Rebhuhn farbige Italiener: Kammerehrenprcis W. Dalter-Daubringen: 1. Kammerpreis L. Krieb-Allenborf; 2. H. Käs-Allendorf, L. Römer-Allertshausen (2>, W. Walter-Taubrin­gen, lob. Anerkennung berf.; f1 Weiße Italiener: Ehrenpreis Krieb-Jlschhausen: p Gelbe Italiener: Ehrenpreis der Ge­meinde Allcnborf Göbcl-Londors: 2. berselbe; 3. E. Lotz-Allen- borf; h) Schwarze Italiener: 2. M. Rosengarten-Men­dorf unb Durk-Lonborf: i) Gesperberte Italiener: 3. Krieb-Jlschhausen; ki Mille sleurs: .2. Krieb-Jlschhausen; 1) Trutcn: 1. W. Weitz-Lonbors. 2. Abteilung, Sammelllasse Hühner; a) Schwarze Minorka: Lobenbe Anerkennung . I Will unb W. Nuhn-Treis; b; Rebh u hnf arbige» Italiener: Kammerehrenprcis H. Krieb IV.- unb Fr. Bancr- Allenborf; 3. PH. Hof- und H. Käs-Allenborf; Lobenbe Anerken­nung H. Küs-Menborf; c) Gelbe Italiener: 2. E. Lotz- Allcndorf; d' Schwarze Italiener: 3. Jul. Olemutz-Kcssel- bach: e) Weiße Wyanbottes: Kammerehrenpreis H. Käs- Allenbors. 3. Abteilung, Tauben: 1. I. Burk-Lonborf; 2 Beckel- Lonborf, I. Vurk-Lonborf (4); 3. L. Göbcl-Lonborf, H. Böchner- Treis, L. Göbel III -Londorf; lobende Anerkennung L. Göbel- Lonborf, H. Böchner-Treis. 4. Abtellung, Wassergeflügel, a) Gän sc: 1. W Walther-Daubringen: 2. H. Käs-Allenborf; 3. W. Walther-Daubringen; lobenbe Anerkennung W. Weitz- Londorf : b' Enten: Kammerehrenprcis E. Ranft-Allendorf; 1. Kammervrcis L. Göbcl III.-Londorf; 1., 2. und 3. H. Käs- Allcndors; 2. L Göbel-Londorf. 5. Abteilung Sammelklasse: zwei 1. Preise E. Ranft-Allendorf auf Pelingenten. 6. Wtcilung, Eier: 2. H. Weitz-Londorf.

i. Kirch-Göns, 16. Nov. Unsere heutige Geflügel- iind ,K a ninchenausst ellung gab reges Zeugnis von dem hohen Stand der Kleintierzucht in unserem Orte. Die Einwohner erkennen auch die erfolgreiche Arbeit des rührigen Zuchtvereins an. Folgende Züchter wurden für gute Leistungen mit Preisen bedacht: A. Hühner: 1. Italiener: Ehrenpr. H. Beppler, 1. Preis L. Gerhard, H. Beppler, O. Velte, 2. Preise: L. Ger­hard, Karl Langgöns, Hch. Homack, H. Röhrig, 3. Preise: Hch. Beppler (2), B. Bopf, Hch. Röhrig, 2. Wyanbottes: Ehren­preis W. Nern (2), 2. Pr. W. Nbrn, 3. Pr. R. Müller, W. Müller, W. Nern, Hch. Röhrig: 3. Rheinländer: Ehren- preis und 3. Pr K. Belte, 3. Pr. W. Wagner; 4. Andere Rassen: Ehrenpreise: K. Langgöns, L. Gerhard, 1. Pr. W. Wagner, 2. Pr. Hch. Homack, W. Euler, 3. Pr. R. Müller, Wilh. Gärtner. B. Tauben: Ehrenpreise: H. Homack, Hch. Röhrig, 2. Pr. I. Homack, 3. Pr. derselbe. C. Kaninchen,: 1. Belgische Riesen: Ehrenpr L. Gerhard, 1. Pr. Hch. Röhrig, 2. Preis derselbe, 3. Preis L. Gerhard, Hch. Röhrig; 2. Deutsche Riesenschecken: Ehrenpr. W. Euler, 1. Pr. Hch. Zöller, 2. Pr. H. Homack, 3. Pr. K. Langgöns, K. Homack, Hch. Zöller, H Jung < 2', L. Gerhard; 3. Silber: Ehrenpr. W. Hoffmann II, Hch. Gichl, 1. Pr. W. Eller, 2. Pr. W. Diehl, 3. Pr. Hch. Zöller, L. Gerhard (5); 4. Russen: Ehrenpr. H. Zöller, L. Gerhard, 2. Pr. derselbe, 3. Pr. L. Gerhard (2); 5. Leichte R a >s scn: Ehrenpreise: W. Euler, 1. Pr. K. Lang­göns, 2. Hch. Röhrig (2), 3. Pr. L. Gerhard; 6. Schlacht- Kani n ch t n: Ehrenpreis L. Gerhard.

Höchste Temperatur am 15. bis 16. November

Niedrigste , 15. 16.

Niederschlag: 15,1 mm.

viertes Blatt (65. Jahrgang

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