Ausgabe 
18.10.1913 Viertes Blatt
 
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die neue

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^lblitzr/Le^uckereien, l'Cl euipj. Ä'jaicn-

Kr. 245

viettes Blatt

165. Jahrgang

Eichener Anzeiger

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

General-Anzeiger für Oberhefien

DieSiebener Familienblätter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Zeit­fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul­straße 7. Expedition und Verlag: e-qKbl. $Rebaftion:e^U2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.

Samstag, 18. Moder 1915

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

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Tagung des Verbandes deutscher Arantenpflegeanftalten vom Roten Areuz.

bs. Darmstadt, 16. Okt.

Heute vormittag 9 Uhr wurde die Tagung fortgesetzt. Tie Großherzogin erschien erst, nachdem bereits mit den Verhand­lungen begonnen worden war. Außerhalb ber, Tagesordnung sprach Medizinalrat Dr. Werner über die Fürsorge der Roten Kreuz-Organisation für die Rote Kreuz-Schwestern im Falle der Erkrankung wälzend der Berufstätigkeit. Auch der Vorsitzende des VersicherungsaussAisses, Landgerichtsrat Tr. Iauernik, macht Mitteilung über die Wirkung der gesetzliä>en Bestimmungen.

Tann hält Professor Tr. C olm crs-Coburg einen Vortrag über die Lehren des Balkan-Krieges für die Schwestern des Verbandes.

Ueber das gleiche Thema spricht dann Professor Dr. Kimmle vom Berliner Zentralkomitee des Roten Kreuzes.

Hieran schloß sich eine eingehende Aussprache.

Oberin Helmers-Magdeburg hält dann einen Vorttag über die moralische Erziehung der Roten Kreuz-Schwester. Ueber die ethische Erziehung spricht auch Dr. Osius.

Den Schluß der heutigen Tagung bilden Ausschußberichle.

Line Kundgebung des Deutschen proteftantendundes.

= Berlin, 17. Okt.

Gleichzeitig mit der 50. Tagung des Deutschen Protestanten- »Vereins in Berlin hielt auch der Deutsche Protestanten- b u n d hier eine Hauptversammlung ab. Der Bund setzt sich zu­sammen aus bcm Deutschen Protestantenverein, den Freunden evangelischer Freiheit in Rheinland und Westfalen, in Anhalt, -in .Hannover und in Schleswig-Holstein, der Evangelischen Vereinigung in Hessen, der Kirchlich-liberalen Vereini­gung in Braunschweig, der Freien evangelischen Vereinigung in Württemberg, der Kirchlich-liberalen Vereinigung in Sachsen- Meimar Eisenach, dem [Nassauischen Unionsverein, dem Verein für evangelische Freiheit in Oldenburg und der Kirchlich-liberalen Vereinigung in Baden. Die Hauptversammlung faßte ein­stimmig folgende

Entschließung:

1. Wir erblicken unsere Hauptaufgabe in der Pflege deutsch- protestantischer Frömmigkeit und gedenken heute besonders des Erbes, das uns Schleiermacher und Fichte, Stein und Arndt« Lessing und Herder hinterlassen haben. Wir verlangen im einigen Deutschen Reich gleichmäßige Aushebung des Apostolikumzwanges, Gleichberechtigung der verschiedenen theologischen Richtungen, volle Freiheit der wissenschaftlichen Forschung für die theologischen Lehrer und Schüler, wissen aber zugleich, daß die Kraft des deutschen Protestantismus nicht in theologischen Formeln, sondern in der Mitarbeit unabhängiger Männer und Frauen an den ideellen und sozialen Aufgaben unseres Volkslebens besteht. Wir bekämpfen den llltramontanismus in jeglicher Form. Wir haben ein offenes Auge für die Frage der Lösung der Kirche vom Staat und be­kämpfen jeden öffentlichen und geheimen Gewissenszwang in Schule unb Heer, Wissenschaft und .Kirche. Wir glauben, daß der Geist [Jesu stark genug ist, um seine unerschöpften Kräfte neu in den Dienst der Gegenwart zu stellen, der Seele zum Frieden und dem Volke zuni Heil.

2. Wir verwahren uns gegen den Versuch eines westfälischen Konsistoriums, einem Pfarrer der hessischen Landeskirche, der ein­stimmig von der evangelischen Gemeinde Dortmund gewählt wor­den ist, das Recht zum Kolloquium von vornherein streitig zu machen. Wir würden in einer solchen Maßregel, die der Geschichte imtb dem Sinne des Gesetzes widerspricht, eine schwere Schädigung des gegenseitigen Vertrauens erblicken, wie es zur Erhaltung pro­testantischer Interessen in Deutschland unentbehrlich ist.

3. Wir verwahren uns gegen die Versuche, wie sie von der preußischen Orthodoxie in politischen und kirchenpolitischen Blät­tern wiederholt gemacht worden sind, andere Landeskirchen in ihrem evangelischen Charakter zu verdächttgen, weil sie dem apostolischen Glaubensbekenntnis nicht die beherrschende Stellung in ihren gottesdienstlichen Handlungen einräumen, wie das Preußen seit dem Jahre 1895 getan hat. Wir erinnern heute daran, ,daß im Jahre 1813 in Preußen die Verpflichtung auf die sym­bolischen Bücher der Kirche aufgehoben wurde."

Aus öcWeu.

Freie Vereinigung hessischer Nationallibe- raler. Tie Jahreshauptversammlung der Freien Vereinigung hessischer Nationalliberalcr ist auf Sonntag, den 26. Okt. d. Js., vormittags 1 11 Uhr in das Hotel Kaiserhof in Frankfurt a. M, einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht außer der Er­stattung des Geschäftsberichts durch den Geschäftsführer Dr. Otto ^Linsc, und der Rechnungsablage durch den Schatzmeister Buch- ^druckercibesitzer Fr. Kunze ein Vortrag des 1. Vorsitzenden, Rechtsanwalts Dr. Pagenstecher-Mainz über die politische Lage sowie ein Vortrag über die Stellung der Nationalliberalen Partei zur Landwirtschaft, erstattet von Tr. Otto Keller- Oppenheim. Alle Einzelmitglieder der Freien Vereinigung sowie die Mitglieder der ihr angeschlossenen nationaliberalen Vereine sind berechtigt und eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.

2Cird?e und Schule.

Kirchlich-positive Vereinigung. Am Montag, den 20 unb Dienstag, den 21. Oktober, findet in Steins Garten die vierte Vortragstagung der kirchlich-positiven Der- einiannqen 'ne das Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Nassau, Frankfurt und die Synoden Braunfels und Wetzlar statt. Montag abend 8' Uhr wird Generalsnperintendent D. Hoppe aus Hildesheim die Frage beanlworteii:Warum lehnen wir em wo-

Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.

Okt.

2613

4- 12,6' 6.

+ 4,7' C.

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bernisiertes Christentum ab?' Dienstag vormittag 10',^ Uhr spricht Konsistorialrat Professor D. Bornhäuser aus Marburg über das Thema: .Gibt es einen vollkommeneren Glauben als den christlichen Glauben?" Nachmittags XAX behandelt der Direktor < e5 Botksichnlwesens der Stadl Rostock S e l l s ch o p v die Stellung des altgläubigen Religionslehrers 511 der Theologie der Gegen­wart. Näheres ist aus bein Anzeigenteil unseres Blattes ersichtlich.

Börsen-Wochcnbcricht.

= Frankfurt n. M., 17. Okt.

Die Börse verkehrte in dieser Woche in vorwiegend schwacher Haltung. Die Spekulation, die noch im Sep­tember neue Bczugsvcrpflichtungcn cingegangcn war in der Hoff­nung, daß nach Ueberwindung des Quartalstermins das Geschäft an der Börse einen neuen Aufschwung nehmen werde, sieht sich enttäuscht und war nunmehr in verstärktem Maße darauf bedacht, ihre Verpflichtungen glattzustellen. Hand in Hand damit ging die Neigung zu Leervcrkäufen, ohne daß diese jedoch einen größeren Umfang angenommen hätten. Trotzdem sind auf fast allen Ge­bieten die Kurse stärker gewichen. Es handelt sich dabei aber weniger um plötzliche Kursstürze, als vielinchr um die Summe kleiner täglicher Verluste. Das Angebot war jeweils kein dringen­des, die Stimmung kennzeichnete sich vielmehr in der Hauptsache als äußerst unlustig Und unsicher. Eine ähnliche Verfassung herrichte auch an den Auslandsbörsen, so daß von dort keine .lu- rcgung ausging, eher die Mißstimmung noch vergrößert wurde. Aus New York lastet insbesondere die Unsicherheit, wie der neue Zolltarif auf das Wirtschaftsleben einwirken wird, unb welche etwaigen weiteren gesetzgeberischen oder Verwaltungsmaßnahmcn vom Präsidenten Wilson und der demokratischen Partei zu er­warten sind. London leidet unter der Flut nicht unterzubrtngcnder Neuemission 'ünd Wien und Paris haben wieder ihre eigenen Sorgen. Als wesentlichster gemeinsamer Verstimmungsgrund bleibt die unerfreuliche Lage des Geldmarktes, vor dessen durck>- greifender Besserung ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung kaum zu erwarten ist. Dabei bleibt aber beachtenswert, daß sich der heimische Geldmarkt, hauptsächlich infolge der glänzenden Ent­wicklung unseres Außenhandels, relativ mit am günstigsten ent­wickelt hat, und daß manche Befürchtungen, die man früher für diesen Herbst gehegt hatte, nicht eingetreten sind, wenn sich ander­seits auch die noch vor kurzem vielfach gehegte Hoffnung aus eine Diskontermäßiqung in diesem Jahre schwerlich erfüllen dürste. Die ferneren Aussichten am Geldmarkt werden nicht ungünstig beurteilt, obgleich man in absehbarer Zeit auf wirklich billiges Geld nicht zu hoffen wagt, schon mit Rücksicht auf bte bevor- stehenben Neuemissionen für staatliche unb Gemeinbezwecke. Eine besondere Rolle spielten in dieser Woche Schiffahrtsaktien im Anschluß an die unliebsame Ueberraschung, die der Kapitals- erhöhnngsantrag der Hamburg-Amerika-Linic der Börse bereitete. Wenn die Haltung inzwischen auch ruhiger geworden ist, und die Kurse nicht mehr stärker nachgegeben Haven, teilweise auch insolge von Stützungskäufen, so blieb doch eine gewisse Versttnimung bestehen, trotz aller hoffnungsvollen Erklärungen von Hamburg aus. Die Ungünstige Haltting von Schiffahrtswerten übertrug sich auch auf Bahne n, insbesondere verflauten Amerikaner, Orient­bahnen, Lombarden und Henri. Am Mont an markte tarnen infolge der Depression im Eisengewerbe neue Tiefkurse zum Vor­schein unb auch andere I n du st r i e p a y i er e waren vielfach angeboten unb erlitten größere Einbußen, die allerdings gegen Wochenschluß zum Teil wieder eingeholt werden konnten. Banken lagen still, doch ebenfalls etwas schwächer. Am Rentenmarkt haben die inländischeii Anlagewerte wieder die Septembersteige- runaen hergegeben. Von fremden Renten waren Mexikaner au die Vorgänge im Heimatlande dekatiert, auch Balkanwerte weichend. Privat-Diskonto 5Vs Prozent.

Der Winter steht vor der Ture und banüt der Beginn bet Winterfrenben für Alt unb Jung. In bicsen Winterfrenbeil gehört neben anberen Sportarten auch bas von ber Jngenb so leiben- fchaftlich betriebene Robeln. Nun haben wir am Schiffen berg eine gut gepflegte Robelbahn. Auf ihr können sich aber nur bie tummeln, bie es sich leisten können, schon allem zur Erreichung bieses entfernt liegenben Sportplatzes einige Smnben Zeit zu opfern. Für bie Schulpflichtige», bereu Zeil kurz bemessen ist, kommt dieser Sportplatz kaum in Frage. Wir haben jeboch bie Pflickt, unserem Nachwuchs Gelegenheit zu geben, sich beim fröhlichen Spiel tu freier Luit auszutummeln. Daburch ivirb gesunbheitlich wie mora­lisch ein ebler Kern fürs ganze Leben gelegt.

ES ist beshalb zu wünschen, baß sich bie zuständigen Kreise um Anlegung einer Robelbahn in unmittelbarer Nähe ber Stadt bemühen. Diese Bahii dürfte jeboch nicht fo steit {ein, wie bie Bahn, bie vor einigen Jahren am Leihgesterner Weg bestaub, souberu müßte ber Jngenb bie ungefährliche Ausübung biefes Geist unb Körper stählenden Sportes gewährleisten. Gegebenen­falls müßte auch für regelmäßige unb zweckentsprechende Aufsicht gesorgt werben.

Wer Hilst, biesen Gedanken zu verwirklichen? Praktische Vor­schläge wegen Anlegung der Bahn und des Platzes könnten tm kommenden Winter schon geprüft werden. Vielleicht werben ein­mal Stimmen aus ben Kreisen ber Wintersport treibenden Vereine Eisverein, Schiklnb u.s.w. laut! A.

Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 19. Okt. sicher anzutreffen : U Ao

Tnhwfl'srii Wertheim, Seltersweg 70.

tidlllldl Fernsprecher 787.

Eingesandt.

.Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.) ~

Gießen, 17. Dflt

Nachdem an dieser Stelle, wie Sie selbst sagten, einealt­modische Frau" und ein junges Mädchen gesprochen haben, lassen Sie heute eine Frau und Mutter als Dritte reden. Es ist richtig, unsere Frauen und Mädchen treiben zu wenig Körperpflege. Vielen fehlt aber dazu die Anregung und, wie sie glauben, die Zeit. Doch die läßt sich bei praktischer Einteilung und bei ein bißck^en gutem Willen finden. Arbeiten doch auch Körper und Geist viel irischer, wenn der Körper durch Sport, Schwimmen, Turnen, Schlittschnh- lauscn usw. gekräftigt ist. Als Sport kommt ja für die Damen m Gießen wohl nur Tennis in Frage. Leider sind aber nur schwer Tennisplätze zu haben, und die toenigen sind nicht im besten Zu­stande. Doch bat ja die Stadt vor, hier abzuhelfen. Nur soll sie es nicht so weit hinausschieben. Sie hat ja auch das schöne Volks­bad gebaut, das von den Frauen allerdings noch mehr benutzt werden müßte. Käme nun das Turnen. In Gießen besteht ein Damentiirnverein, der sich die Aufgabe gestellt hat, das orauen- turnen zu pflegen und in allen Kreisen Liebhaberinnen dafür zu werben. Er bietet seinen Mitgliedern im Sommer auch Gelegen­heit zum Tennisspiel. Es ist vor allem das Turnen, das die der Schule entwachsenen Mädchen und die Schülerinnen ber Knaben­schulen schon während der Schulzeit so sehr vernachlässigen. Hier versündigen sich Die Eltern an ihren Töchtern. In jedem Hause sollte den Kindern Gelegenheit zum Turnen gegeben werden. Aber dieses häusliche Turnen allein, auch alle regelmäßigen Hebungen, wie Müllern und dergl. mehr, setzen nur wenige auf die Dauvr fort Sie müffen immer wieder neu angeregt werden, unb dies werden sie nur im Verein. Freilich gehört Lust und Liebe dazu. Unb Lust unb Liebe werben geweckt burch bas fröhliche Mitelnan- berturnen Denn das ist der hohe Wert ber Gemeinschaft, dal; ber

Ohne das; ein ungünstiger Einfluss stch geltend machte, konnte Herz- und Nervenlei­denden Kaffee Hag, der coffeinfreie Bohnen­kaffee, monatelang in starken Aufgüssen verabreicht werden.

Dr. med. v. Boltenstern (Deutsche Ärztezeitung 1908, Heft 3).

Märkte.

Kleffen, 18. Okt. Marktbericht. Aus heutigem Wocken- markte kostete: Butter bas Pfund 1,051.15 Mk., Hühnereier 1 Stück 910 Pfg., 2 Stück 0 Pfg., Käse bas Stück 68 Pfg., Kasematte 2 Stück 56 Pfg., Tauben das Paar

0 80l,oo Mk., Hühner per Stück 1,001,60 Mk., Hahnen mv Stück 1,502,50 Alk., Enten vr. St. 2,003,00 Alk.,

Gänse bas Pib. 7580 Pfo^ Ocbfensleisck vr. Pib. 92100 Pfg.,

Rinbfleisch pr. Pfund 9094 Pfg., Kuhfleifch 80 Pfg* Schweine,

fleisch pr. Pfund 90110 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 9498 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfd. 7096 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 4.50 bis 5.00 Alk., Weißkraut bas Stück 10 bis 2u Pfg., Zwiebeln per Ztr. 4,006,00 Mt., Milch bas Liter 22 Pig., Nüsse 100 Stück 5060 Pfg., per Ztr. 000 Mk^ Birnen bas Pfund 12 bis 24 Pfg., Aepfel ber Zentner 14 bis 22 Mk., Zwetschen bet Ztr. 7,009.00 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

Frohsinn geweckt unb gepflegt wirb. Wer es felbft ciialjren hat, weiß bie Wohltat regelmäßiger Turnstunben zu mürbigen unb »u schätzen. Der Körper wirb elasttscher unb der Geist freier. Aber jeber weife den Gebauten zurück, daß er z u alt zu alle diesem fei. Wer die Lust dazu noch in sich verspürt, ber versuche es. Der Sport verjüngt unb erhält uns einen jungen Körper, nur darf er mcht übertrieben werden. Das gesündeste ist ja das Schlittschuhlaufen, nur schade, baß man so wenig Gelegenheit dazu hat. An den wenigen Eistaaen f ollte jung unb alt Schlittschuhe an schnallen. Der größte Teil der Lehrer ist ja in diesen Tagen wohl nachsichttg und sollte nur recht ofteisfrei" geben! Es liegt so vrel "i. der Hand der Lehrer und der Witter, und baß wir gejunbe, natürliche Sauber auf sieben, zum Heil unseres Volkes unb seiner Zukunft.

Die nach- A nrijfti sind am Sonntag, 19. Okt. 1913, stehenden von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts,

nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: D l8/10

Dr. Büchner, Frankfurter Strasse 12.

Dr. Steinreich, Neuen Baue 25.

Höchste Temperatur am 16. bis 17. Oktober

Niedrigste * * 16. 17.

Nieoerfchlag: 0,0 mm.

Temperatur ber Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Winb- richtung

Windstärke

Grad der 'Bewölkung in Zehntel der sichtd. Himmclssi.

Wetter

12 5

8,2

75

SW

2

5

Sonnenschein

5.0

6,0

91

N

2

3

Bew. Himmel

2,6

5,5

100

N

2

10

Nebel

itl Gold«, m-HohlmundsZ. flach..