Ausgabe 
13.12.1913 Fünftes Blatt
 
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Nr. 295

Sünftes Blatt

165. Jahrgang

Erichen« täglich nit SuSnabme des Eenntcq«

T:ettfcatti .^ilirrtienef werden dem ,8:nriqet' etmnal wöchentlich teiqelegt, bat KrttsbldH ftr den Kreis Gieße," zweimal wöchentlich. Tie .^dmirifchaktliche, Leit \ fraß««" erlchemen monatlich zweimal.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gderheffen

Samstag, 15 Dezember (9(5

Xciänot^btud und Verlag der Br üblichen Unipf xtofiii - Buch» und Sttmbnittereu R. Longe. Dietzen.

Reteiktion, Expedition und Druckerei: Sdu'.» straße 7. Expedition imb Verlag: e öl Redoktwn:^E112.rc!.-Adr.:Ai,zeiqcrGie»e'i.

Die WohnuRgsrtform.

laß eine Wohnungsnot in Deutschland teltfbt bei bet lieber» ffflunq her t^rnfeftäbte und industriellen iHfbiete. bet striamma der Botenvi ii'e. b< r Belastung des OJtunbbehteo mit steuern, des Mangelt an Baugelteru. imrb nicht mebr te$mctffh Auch die kparkassen, wcldx einen Teil ihre? Aktivge'chäft» aut bic Be'örte- runq desPauee von Wohnhäusern, besonders auch bet Äletnmnb- nungsbaues tm gemeinnützigen Sinne eingestellt hoben, kennen den starken Beter' nach Baugeltern, den sie als frauptgeldgebci aus dem Gebiete des Rcalkrcdiis längst nicht mehr decken tonnen lieber die Ursachen der Wohnungsnot und übet die tut flbhilie geeig­neten Maßregeln gehen die Meinungen auseinander Abgesehen von bet sotialdenwkrai'schcn Utopie der Aushebung bet Privateigen­tums an (Wrunt n 'ind rn

rcformer zur Unterdrückung der Bodenfpckularion und geniunigte, schränkende Bemühungen am Werke, durch Gesetze und Zusammen­wirken von Reich. Staaten und Gemeinden eine Gesundung bet eiens, dieses io wichtigen Teiles d

herbeivjiiihten.Tie Entwickelung unserer Zeil" sagt mit Reckt die TailfdirHt de» Preußischen Städtetages mm preußischen Wad tginatfleiciirniwuttlauft allenibatoen viel schneller, als daß bet Mensch, der die Schäden zu heilen sinnt, tm gleichen schritt folgen könnte."

Tic Wohnungsfrage ist vorwiegend eine städtische Hrage und für die Volksgesundheit von bet gleichen Wichtigkeit rote die innere jkolonifation. die richtige Derteilung der BevölkerungSklafsen tüt das Land. \*ln beiden Miilturproblemcn, die aneinander grenzen und beteiligen wollen Bei der Wohnungsfrage kann man zwei Gebiete unterscheiden, da polizeiliche, welche» schlechte vorhandene Woh, nungen zur Verbesserung zwingt ober unterdrückt und neue Woh- ,Hinnen nur nach Prüfung der gesundheitlichen Anforderungen m- laßt, onbcrcrfeit» da» finanzielle Gebiet, welche- die Quellen de» zur fr.rnchtung gesunder Vohnnngen erforderlichen fcapilab» erschließt Standpunktes stellt man zu hohe polizeiliche Antorderungen, ver teuert man den Bau und indirekt die Mietpreise, deren fröbc schon

beut n Tic luirtidiatthdi als zulässig erachtete Grenze etwa ein Siebentel beS rroiniliencintommen-5 ist vielfach schon überschritten Einfamilienhäuser find zweifellos viel schöner und gesunder als Grostdüuser, sog. Mietkaicrnen, aber auch teurer, so daß sie für die ganz schwache Unterschicht ohne alle Ersparnisse nicht in Betracht kotninen selbst die gemeinnützigen Ballgesellschaften, welche die Erbauung kleiner Käufer zum EigentumScrwcrb bei geringer >lopi- Jatomohluhfl in den Bordergrund stellen, können sich der Macht der ^atiad en gegenüber nicht aizf diesen Tnvu» beschränken. ES gibt

r den svarern, iveldic die AnzalEimg leisten tThmeii, nodi eine breiter - diidit von ärmeren 3amthnwätcrn, welche so doch nicht kommen können, und denen die frilfc am nötigsten ist sie müssen »um großen Teil Bieter bleiben, da sie von der front» in den Mund leben ftür iie ist daS große frauS mit vielen Dohnungen auf ab sehbare Mt weiter nötig, um den Selbstkosten cnt'vrechend billige Mustcrwotniiingcn zu idiafien, in denen kinderreiche Proletarier mmilieii die anderswo schwer crbältlidic Unterkunft finden Tie,en .Suüanb kann man mildern, aber nicht beseitigen durch einseitige Belastung der Vermieter mittel» geietzlicker Zwangsmaßregeln Tic dHentiidren Mittel reichen nicht aus, den Bedarf «^Mietwohnungen ür di. minderbemittelte Bevölkerung zu decken, spannt man den Boden zu itran, so treibt man da» Privatkapital, weil c» den Ian desiiblidicn Zins' nicht mehr erreichen kann, völlig vom Bau markte hinweg und erreicht statt der Verbilligung eine noch größere Steigerung der Mietpreise .. . . .

Tie Wohnungsfrage bat zwei Seiten und ist lehr schwierig zu tosen 3m Reichstage ist seit dem Beginn der Legislaturperiode 1912 lebhaft d,c 3rage erörtert, ob durch ein Reich»wohnungoqesetz der Wohnungsnot gesteuert werden kanm Bei dem Etat des Reichsamt des Znncrn Haden die Vcitretcr alle^Parteien die .Viele erörtert, e5 ist eine Mommiffion für die Wohnungsfrage n,ebergesetzt. welche die zahlreichen Anträge und Resolutionen beraten bat. Eine beton berc Reid^gefedgebung sollte Grundzüge ausstellen über den Erlaß von Mindestporfchriiten für die Beschaffenheit und die Benutzung von Wohnungen, über die Einführung einer amtlichen WobuunaS auifjcht die Errichtung von Pfandbricsanstalten zur Bei'cha"ung Richter n sttedits für den Klcnwobnunatoau, die Regelung de» Wol.Ni-iigsnadiweiieS, den Austeu de» Erbbaurecht» zur Forderung des stleniwodnungswescnS. Taut sollten regelmäßige Verorfent- ltchuiigen kommen über daS Ergebnis der Vodnungsauincht. den Stand des Wohnuugs und Baumarktes und der Bautätigkeit »ei­ner sollte der Reichskanzler die einzelnen Bunde, staaten veran­lassen. durch ihre Gesetzgebung den Bau von .Kleinwohnungen zu förden, mittels ziveckentsprechender Regelung der Bodenaufteilung, der Bebauungspläne. Erleichterung der steuern und Abgaben für stkeiiiwohnungen, Erleichterung des EntcianungSrechts ter Gemein­den »ur Beseitigung besonders schwerer Mißstände tm Wohnung»- roff<Tcr ReichSgefepgebunb ist nun die teittwf Wodnnuqs'örte. runq, nanicntlidi die wichtige 7.rage der Geldb 'chaffung geblieben Sie'wird vom Reichstage mit Eifer weiter bearbeitet. Zn der Kom­mission ist die Einrichtung e,ne» Burg'dwttstonds tür zweite frnwv ttefen. die heute so irtmici zu erlangen und, tetprochcn. >aS Reick würde mit Bereitstelliina eines lolcden ,<o!>ds an groKf. tiinlo nicht übernehmen Alle Erfahrungen zeigten, da« Berluue bei der Nancinnüvige,, Belebung von Sobnung»bauten ,o gut ime gor nicht vorkämen Bisber find im ^"«dSdau» hallte tat nur 4 SRilho nen auSaeiehtür Beleihung von Bauten »ur tee Arbeiter m.d ae- dno besoldeten Beamten in den Verwaltung ^etne^n tes Reet feroie in den Betrieben der Militärverwaltima Es tonnen auch Tarlehen an ioldic iHenoÜcni(bdftrn gegeben werten, dre auner «e- amten und Arbeitern auch andere Vertonen zu ihren «ilgltetern iäbleu Aus der stommifston wurde die Verwendung te» Burg schaNSfonds über diesen PertonenkreiS hinaus befürwortet Las Reicksamt des Zirnern widerstrebt aber noch bic'. r allgemeinen Au^debiung der Verwendung, die ;u grotze Mittel erörtern und mangels der nötigen Crqanc nicht durchgciubrt werten könne Diesem Einwande wollte man abtel'cn durch d,e itewabrung deS Kredits in Verbindung mit den Einielstaatcn und Kommunen. etwa io daß diele die Bürg'chaft übernahmen, und da» Reich die stom mimen unb Sinzristaaten nur durch Ueternabme ter Ausialldüv id'at unterstütze Richt nur Baugenonenichanen. 'andern auch Pri­vatunternehmer ie-.cn bei Förderung des Wohnungswesen» durch Ns.dii zu unterstützen . . . .

Rach Erlaß des preuructen Wobnungsgesetzemwur'» hot d,e Otemminum da Reichstage» für die SodmmgStoage weiter terotm üh.-r Antrag- betr da- winutottenrcd»:. die Veräußerung rnrt» eigenen Gelände». Ausbildung des Erbbaurechte» Unteriuchungen

_

ncht ung r-on Psandbriekanstalten zur Förderung te» Klein - wohnung baue» und die regelmäßige Verö'fentlichung einer Wob- nung»stat!ink

las vrrodmi» in wlgente. dem Reichstage noch vorliegende Entschließung:

Racvt'em durch Beschluß te» Bundesrat» die Eintobrung von WobnungsaufsichtSgcsc^en den Einzelstaoten überlassen worden ist. cri.icht ter Reichstag bte verbündeten Regierungen, nunmehr toi flente Maßnahmen zur BekLmpsung ter Wohnungsnot umgebend ui die Wege zu leiten :

1 dem Reichstage einen Gaepentwurf vorzulegen durch ten eine Ausocstaltung des Erbbaurechts für Zwecke ter WobnunaStür sorge insbesondere hinsichtlich ter Seietbbarfnt diese» Rechtes, ter Mundeliichcrheit dieier Beleihung und ter Regelung ter Verhält nisse bet Ab'.aui des Erbbauvertraaes erfolgt:

2 im Kaiserlich statistischen Amte eine Abteilung für »Wob nung-"tatistik zu schaffen, bte regelmäßig, mindesten» olliährlid) die Etgrlniise ter Wodnungsaufsicht sowie eine Hebers,tüt über die Vase des Boden , Bau- und VohnungSmarktcS ,n den einzeknen Bundesstaaten veröifentlicht;

3 im Laufe diese» 3obre» eine Kommission ciniubcru'cn. die durch Vernehmung von Sachverständigen im kontradiktorischen Ve, fahren die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen unsere» Real kreditsm'tcm» sowie de» Schahungs- und Belcibung-swesens der ui Wobniu'ed.n verwendeten Grundstücke besonder» mit Rücksicht au* bte Bedur'nisfe des "Icinwohnungsbaue-s prflit, worauf >sr freri Rcichskaml'r Beranla'fuug nehmen möge, die fehflcitclltcn Mängel, soweit das Reich zuständig ist. durch baldige Vorlage eine» Reich- gesehes zu beseitigen, um Abstellung ter anderen die BundeSstac. ten iu ersuchen:

I den fr ernt Reichskanzler um Feststellung von Grund,ätzen für die Veräußerung rcchSeigenen Gelände» zu erfutfaen

Ta» ist der stand der Bestrebungen in den gefeii,lebenden Mörpm(haften te» Reiches und Preußen Be, der sdiwi. rigkcit der Atanr. test entgegengesetzte!, Interessen der Mieter, die von dm Bcdenresormern vertreten werden, und der frausbcsitzer. denen der schutzverband für deutsch n (hrunbbcfiii städtischen und ländlichen Air seife ficht, ist noch nicht viel erreicht. Gesetze find noch nicht ertifl. der Kampf um ihren Ziibalt geht weiter. Wie heftig er ge führt wird, »eigen die zahlreichen Anträge, welche bei >telege>ihe,t *er Reichsfinanzreform Webrbeitrag und namentlich Reichs Bei mögenszuwamssteuer beim Reichstage eingegangen sind. Tic Ser- moaenszuwachsstcuer umsaßt jeten Bermögeuszuwach-.' von drei zu dict 3abren. neben Erbschaften auch den Gewinn au» Grundstuijs Veräußerungen, den bisher bic Wertzuwachssteuer bereits bei icdem Ibninu traf. -Tic Mieter wollten letzteren zur B-'fchi inkimg der Bodenfpckul.nion aufiechterbalten und damit eine unbillige Toppe! besteuerung cmfuhrrn Tas neue Rcichsfinanzgefey bdt_ aber die Umsatzsteuer, welche in der Anwendung wegen der vielen schmierig- kuni und Prozesse vor den Berwaltiinqsgcrichten nicht besricdigte und schiver auf den Grundstücksmarkt druckte, als Rerchssteucr auf gebobeu und sie den Gemeinden überlassen, welche die Umsatzsteuer noch früheren Ertohrungcn besser handhaben und durch die Ge­meindesteuer Spekulationsgewinne nad, wie vor in gerechter Weife belasten können

Tie deutschen Sparkassen sind an ter Wohnuiigsrewrm erbeb lieh httfrefftert. Zn dem Mampfe ter Mieter und der Hausbesitzer können fic neutral bleiben, sie wollen beiten Teilen, namentlich den minderbemittelten Mreifen unter ihnen, helfen, nu»_ihren Beständen billigen Rcalkrcdit gewähren unb bah-urd) der steig, niiig der Mietpreise entgegenwirse.! Mu gemeinnützigen Bon gcsellid asten arbeiten sie ui ter Weise zusammen, daß bic M icter mit ihren Erfparnissen ein eigene» fretin enverten können L'ciber (mb die für diese Zwecke vcriügbarcn Gelber zurzeit nicht sehr be beutend und nicht mehr so billw wie früher, seitdem die Ltond. sver sicherungsanstalten den Zinsfuß für ihre Beihilfen erhöbt naben, unb hoffentlich eine gewisse Abhilfe erfahr'. Mit den Städten ar beiten bic Sparkassen fr and in franb, indem bic Stabte ,m An­schluß an die inünbcliidicrcn ersten frnpotbefen ter Sparkassen au» eigenen städtischen Massen, bic aus bett llcberf(hnf,en her Spar­kassen gespeist werden, zweite frnpotheken an kleine frnu-'hewr geben Es wäre zu bcirüRcn, wenn diese wegen Bcschräiiktbcit der Mittel noch in den Ansängen siedende iirforflf durdi Reid;smutel oder durdi Mittel einer Reichspfandbriesanstalt gestärkt werden i- noiit-mdiaitcn unb tu"atunt

bcitcrhäuiir bauen, dürfen die Sparkafsen Über bic Mundeliuter heitsgrenzc hinaus in gewissem Nmkange TilguiigshnPotbeken ge­währen Tavon ist Gebrauch zu machen, ehe bie erstrebten Reichs

Tringlich,st die AuSgcstaltuiig te» Erbbaurechts, buicr sozialen Maßregel, welche Unternehmer in den stand setzen soll, ohne Mcpt Ter Teutsche sparkaiicnperband bat an teil Reichskanzler eine Ein qabc gerichtet, das Gesetz zur Abänderung der ungcnüicnten B neben rrirct.-n Geldgebern iich auch du Sparkassen au' die Bc m Reichstage dicus Gesuch unterstützt und beantragt, diese» -acr. rocflen der nötigen Beschleunigung von ten übrigen dem Reichs imt bc-? Znncrn vorliegenden tragen »u trennen nno dem Rcichsiuinz amt zur Ausarbeitung zu überweisen. Erwägungeu^d'.cser Art unten auch statt zwiichen den Reicr-samtcrn. Nm Die Sache ;;i ordern und die Sparkassen noch mehr für die wichtige BeleihungSart zu erwärmen, hn* der Ausschuß te» Deutschen Sparkassen Verbände» mn 21. 3uni in Aussicht genommen, die Beleihung bc-.- Erdbaii- recht, auf die Tagesordnung ter nächsten Mitgliederversammlung zu fetzen _ _

Ueter die Gewährung zweiter frypotheken haben an- J. Juni auch die srinauzbczei

tel im. Westdeutschland unb Recht-srat frctlgemonr '."ünchen für Südbeutichland find ter übcinnüimmcuten Meinung, das; oie Grün.-e für die Schwierigkeit auf dem frvpothekemnarkte, msbeon- bere dem ter »weiten frnpouielcn, nidn bauernder, sondern nur vorübergehender Ratur feien soiveü eine frilfc ic dem (*!b;:cth au» sozialen Gründen, instefsntere zur lln: rstüyun i * '.lein Wohnungsbaues, notwendig fei. .rkennen ,'ic eine Serpflidniin» ter Stadtgeme.ube zur frilfc unbedingt an Eine bedingungslose Ber- p»l,chtuna zur allgemeinen fM-wödrunq zweit/r frvpo'.b--!--n n>,rd da­gegen in Abrede gestclU Tic Gemeinden nützten redoa it^endwelkhe jnnuunonen, bte au» Selb'tbil'c beru: i - B Vereinigung ter .frau: und t^runbbeiitei u'w, nach ttro-trn durch llrbcrnohmc iiunfl eineroldi n llnteritützuna die Voraus,etzunq inn. daß die tu uMerstük nte Ufttcmcbmuna iclbit einen starke» Sieberteitoionb» iar.Dti :inb ten V thante nn Aunichtsrecht zugrsteh^

R -chtsrat freiiacmanr Müniten cmpfiAli iernrr in Jufam- mcniTir? n der - emeinten und des Staates, das iich in fressen üi.o Boxern bewähn habe Ter Staat müsse ten Gemeinten Tat»

leben zur Herstellung von Kketnn obnungen für bic minderbemittelte Bevölkern na ur Ver'ugung steilen Zum gleichen Zwecke würde auch die Errichtimg von Y'anbbnffaniioHm tm Anschlüsse an die i?ante*»er11dvruno»onfto11cu günstig wirken »temcndliche frvpo- tbefenrermHiriunq» unb -verwaltnnasstellen erscheinen ihm al» ein Mittel tut iurückgewinnung te» Prtvakkapual» für den Markt zweiter frvvothekßn

E» wird der ausdauernden Bemühungen oller beteiligten »reut tedurien der hoffentlich vorübergetenden Rot im Wohnungs­wesen ab;uheilen, d,e erstrebten »Mfie|ie»moHnebinfn durchtuienen und bic frilfc tes Reiches, ter Staaten, ter Vereine und ter Pri- vatgeldgeber in Planvoller Weife zu oernniflei! Tic sparfaifeu frerbeu da>u mittelfeit. imwifchen aber nick! veigcffen von ten ihnen letzt schon zur Vernigung ttebenbrn Mitteln, den firme» t'cu ten tu Helfen, angesichts te# Rotskante» ten krätzigsten Gebrauch zu machen ® ö 11 i»» g

Landwirtschaft.

kos. Der Welthedar s an 59 o 11 e in üändig im Stci» gen te,i rissen, w ihr end die SoTlidyuuidu übeiall zuruckgeht oder iid> on> dem olt n staub erhält Zn dieser Tatsache liegt eine (ufunfiinöalidtfeit für unsere Kolonien, teionter» für Süd- westawito, da gegebene V>cbzuduland Jür die Wollidioszuchr scheitel Teutfchland und Europa überhaupt ganz au», weil

Boden sich mer al» Ach-rland oder zur Rinteitudu ivirtschakt- lich viel iPhii nbcr verwertri, laßt Au» biricm Gninte ist in allen europäischen Staaten nn tedionic aonz gewaltiger Rück­gang in der schoszucht ;u i^ncichntm^ Tciitfihlanb t B hatte noch 1^73 nmd 23 Mülioncii Sdyto, icpt find e» mir iiocl» Mdlioiicn Als frauprwollleicrant.il nir den Weltmarkt kommen heute einzig Amerika und Australien in Betracht Aber and- Inci sehen nnr keine Bonvintzbewegung, sondern m Australien einen bedeutenden Rückgang, denn noch 1R95 ilblte man dort 12, Millionen sdxin-, ictzt nur nodi 92 Millionen To» un- günsine nlima. b-iondc > bte ost emtretcnte.i unb langanhal- teilten Türm hoben biefcn stlückgang perursacht Roibarnerika bleibt mit icuier Wollskhafzucbr feit langer Zeit auf brm Stand von iniacfähr .53 Millionen stück stehen Da bic Bevölkerung der Bereinigten Staaten aber ständig n»ächst und ter Weltbcdars ouserdem immer mehr lunimmt, bedeutet audi biciei stiUfianb in Wirklichkeit einen Rückgang. Ta'fclbe gilt für England, bai mit 3 i Millionen Schafen immer noch eine» r bedeutendsten Wolländer ist Tic sdiafjudi bat in Teutid) siidwestafnka die Zcii ter Versuchs hinter siet' Man kennt brüte die '-dingungen M Vanbc und bic L'vllschafrucht Hot hier einen longkamcitz

mit aber Tcutfdv Idwest auf bem Weltmarkt etwa < bedeutet, und vor allem Trutschland selbst nut Woll reriorgen kann, muß jetzt dieser Zweig te» AOimbrtrifte-.' großzügig awgestaltet wer- friint'critQufenbeii gi ziblt iverden die fl"otoiuc batte 1911 3K1000 Fleischschafe unb 23 2iX) Wollfdraii ionbern nach Millionen, trieb unsere Wolle imb untere Kleidung u teder billiger werten freute beziehen nnr säst unserganze Wolle vom Auslmid und befahlen dafür jährlich über eine Hatoe Milliarde Mark. Diese Smnnte »cigi. meid, nng- hcurei Wen hm im Spiele ist unb neide» Vermögen TcuttoManb iübrlicfi an ba» Ausland verlien, n ciflt schließlich and' ) na rum wir nnst-re Wall, und unsere .E'.c nitng so teuer bc.ah.'eil müssen Ze eher ilio der Schritt zum Großbetrieb in der Vollichaszucht in unseren Molpiiicn untcnwntmni wird, k besser

kog. VklanzenwachStu m Es ist bekannt, daß Bor da» Pstatizenwackistum beeinträchtigt, neu ist aber, daß schon die Aiuvescnheit von einer spur von 1 inr Bor in einem Liter der Pitanzeunahrlösung schädlick» ist Aitsiheiil md greilk die Bor­säure bet .?ctlmpf1an;nt mir dos Stroh an uns nicht die Hörner Zn den Mattern der anderen Gewächse treten durch Boi .Tleckett- bilbunqcn aus - ^ür da» Pflanzeuwodictum toll audt bic saot- wene von M-teuning lein. Turan ist ohne Zweifel etwas ridv nie», freilich imrb mich hier, wie so ost, weit über da» Ziel gegangen, beim ter Einfluß ter saatweue mu bei, Ertrag ist unb r leroöbnhcbcn Vcrbillnifsen iehr ffrnibifüaiq. Versuche mit Mai» zeigten, baß brr meinet Iba gesäte Rai» einen etwas höheren Protein unb Rohfeitgehalt aufrob -, als en«, gepslanzter. Ter Ertrag selbst aber richtet, sich lediglich nach te. Wiiteruna Unter normalen Verhältwjsfen gibt der dicht flcpflmuli Mai-' einen besser tt Ertrag imb nur in trockenen Zähren ist c» um gekehrt Die weite Saat bot also nur Berechtigung in Gegenden, in denen Dürre eine regelmäßige Eridieinung ist

vüchertisch.

Salier frommer, Tovo », Gebnrisstätrc unb frochschulc des Wintersports Mit 12 Bildern Verlag Tr fruno Bonrath, Leipzig. Ptg. Zn dieser vornehm ausgei'iottetcn und mit pradi iiuv Bilde. 1» gc'chmücktcn Broschüre macht uns ter durch feine ko' 'm men ul und ,j. itfchrtften Vcrösfeiitlichunarn bekannte Sinterfportidinffftcller Walter frommer mit der Entstehungsge­schichte te» modernen Winteriporls an einer seiner Hochburgen betannf. Zebcm Wlntcriportfreunb tonn die Lektüre biefer Bre id'ürc empfohlen werte»

9Ml rotbackigen Äpfeln bcioUüM »an gcru dir LMmam brr Kinder. Iu Platter ist beglückt, wenn ihr Spröhlm, friüh an> bUbaib an»sieht. FchU u daran. Io greif, mau getrost

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Enrul-lion

e Scostr ffcmlficn Lebertra» mit Kalk- und Pko-vk sr»SalhCN, unb bald wirb bc: Kind friItter werde» und nrtt Bäckeden brfnmn.

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Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig­keit, Blutandrang, etc. GeuDöM. Dosis: 1 Wasserglas do//.