Ausgabe 
15.3.1913 Fünftes Blatt
 
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Marke unter gesetzlichen Richard Brandts Wir warnen vor Dach- vorrn. Apotheker Schaffhanscn (Schweiz)

fünftes Blatt

165. Jahrgang

M. 65

Erscheint tägllch mit Ausnahme des Sonntags.

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Dieviehener Zsmttienblätter" werden dem , Anzeiger" viernicck wöchentlich beigelegt, das ,.Krd$hUrtt für -en Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit* fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schick* straße 7. Expedition und Verlag: e^aj51. Redaktion:S^112. Tel.-Adru AnzeigerGießen.

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Leipzig, 13. März. Das Reichsgericht verurteilte den der Spionage angeklagten Kaufmann und früheren Lehrer NaujokS wegen Verrats militärischer Geheimnisse unter Ver­sagung mildernder Umstände zu dreizehn Jahren Zucht­haus und zehn Jahren Ehrverlust sowie Stellung unter Polizeiaufsicht. _____________________

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" Düsseldorf, 13 März. Die heutigen Verhandlungen wegen Gründung eines Gesamtröbrensyndikats auf Grund der von den Vlannesmannröhrenmerken gemachten Vorschläge haben wegen der Schwierigkeiten der Materie zu keinem positiven Er­gebnis geführt; sie sind v e r t a g t worden. An dem Ausbau der bestehenden Konvention wird gearbeitet. Die Firma Stumm ist der Konvention beigetreten.

Samstag, 15. März 1915

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Vie Deutschen Kaufmann; Erholungsheime und ihre hygienische Bedeutung.

Von Sanitätsrat Dr. Sonnenberger, Worms.

Mich kaum zweijährigem Bestehen ist die Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime in der erfreulichen Sage, im Laufe dieses Frühjahrs bereits ihr 3. und 4. «Erholungsheim in Salz­hausen und im Taunus bei Wiesbaden eröffnen zu tonnen, näch­ste im Laufe des Jahres 1912 ihre beiden ersten in Misdroy an der Ostsee und in Traunstein int bayerischen Hochgebirge der Benutzung übergeben hat. In kurzer Zeit Itztt es die deutsche Kaufmannschaft der deutschen Gesellschaft für Kaufmaims-Erho- lungsheime ermöglicht, einen, großen Teil ihres Programms zu verwirklichen! Der lautet bekanntlich dahin, in den verschiedensten Gegenden Deutschlands, teils im Mittelgebirge, teils im Hoch gebirge, teils am Seestrande Erholungsheime zu erricksten, in denen männliche und weibliche kaufmännische Angestellte, sowie technische Angestellte kaufmännischer und industrieller Betriebe und minderbemittelte selbständige Kaufleute für geringes, den Verbrauch zu Hause nicht nennenswert übersteigendes Entgelt, Aus­nahme finden sollen.

Irgend ein Unterschied inbezug auf Glaubens- oder Partci- zizgehörigkcit wird nicht gemacht. Dieser großzügige Plan soll allein durch die Selbsthilfe. der deutschen Kaufmannschaft und Jnimstrie verivirklicht werden. Und sie haben es bewiesen, daß sie es verstanden haben, um welch große und segensreiche nationale, soziale und hygienische Tat es sich bei den Bestrebungen der Ge­sellschaft handelt. Mit Stolz und Genugtuung kann das Präsi­dium der Gesellschaft, besonders dessen Gründer und derzeitiger Präsident, Jos. BauM in Wiesbaden, sowie die gesamte deutsche Kaufmannschaft auf das bisher Geleistete blicken. Möge deren Opferwilligkeit auch weiter anhalten, damit die zur vollen Durch­führung der Mächten der Gesellschaft noch nötigen großen Summen in absehbarer Zeit beschaffe und so allen in Betracht Kommenden der Segen des jährlichen Erholungsurlaubes in einem Erholungs­heim verschafft werden kann.

In den folgenden Zeilen will ich kurz darzulegen versuchen, daß es sich bei den Bestrebungen der Gesellschaft um ein Werk von hervorragender gesundheitlicher Bedeutung handelt, und daß die Kanfmanns^Erholungsheimc abgeselicn von ihrer hoben, ethischen Bedeutung, der Förderung des sozialen Friedens und Ausgleichs in der Tat dazu berufen sind, den deutschen Kauf- Manusstand widerstandsfähiger zu machen int Kampf mit dem Wettbewerb, seine Angehörigen körperlich und geistig zu stählen, ihre Erwerbstüchttgkeit zu steigern und ihre Lebensfreudigkeit zu erhöhen Zunächst will ich aber etwas näher auf die Bedürsms- frage der Erholungsheime für den Kaufmannsstand eingehen und die Frage zu beantworten suchen, ob es sich reckstfertigen laßt, so ungeheuere Gelder, wie sie durch die Errichtung der Erholungs­heime erforderlich sind, festzulegen. ^Einerseits ob sie durch die gesundheitlichen Verhältnisse des Kauftnännsstandes gerechtfertigt, andererseits ob sie nach den bisherigen Erfahrungen auch wirklich die oben angeführten gesundheitlichen Vorteile darzubietcn un-

Durch einen auffallenden Geruch, der aus der Wohnung der Krücke-" ritz fffin, veranlaßt, nahm die Polizei eine Haussuchung vor. Sie fand im Ofen Fleisch- und Knochenrestc. Die Witwe Krücke- ritz gab an, sie habe ihren Hund verbrannt. Ein Arzt stellte jedoch fest, daß cs sich um! M enschenknochen handelte.

* T i e genarrten Suffragetten. Die Suffragetten- die sich soviele mehr als schlechte Scherze erlaubt haben, wurden nun selbst das Opfer eines Ulks im großen Stll. . Seit früher Morgenstunde bis gegen Mittag fuhren am Dienstag in Lo ndon ungezählte Wagen von Kaufleuten aller Zweige aus allen Teilen dec Riesenstadt vor dem Bureau des sozialen und politischen Frauenvereins int Kingsway, der Zentrale der gewalttätigen Suffragetten, vor, um Legionen von Waren abzukaden, die die unbekannten Spaßvögel int Namen des Vereins bestellt hatten. Zugleich brach eine Sturmflut von telephonischen Anfragen seitens der Lieferanten über die ratlosen Amazonen herein. Unbefchrett^ liebe Szenen spielten sich ab, als die wütenden Fuhrleute und Ablader von den Frauen schroff abgewiesen wurden. Erne unge­heure Menschenmenge versammelte sich johlend und brüllend vor der Susfragettenseste, und nahm schließlich eine so drohende Hal­tung an, daß die Polizei sie zerstreuen und die vor dem Frauen­bureau haltende Wagenburg in die Nebenstraßen ablenken mußte. Erst gegen Mittag war die Ordnung wiederhergestellt.

Kkine Tageschronik.

Aus Pinne wird gemeldet: Von den zwei schulpflichtigen Brüdern eines Privatförsters brach der jüngere beim Betreten des Eises eines Sees ein. Der ältere wollte ihn retten, wobei beide ertranken.

Der Direktor der in Konkurs geratenen katholycmn Spar-« und Darlehenskasse St. Joseph in Erfurt, Robert Hartmann, ist heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft verhaftet worden.

In S j a a k (Gubdransdal) wurden in der letzten Nacht durch zwei Lawinen drei Bauernhöfe zerstört. 1 5 Per­son e it, darunter fünf Kinder, sind u M g c k o m m c n.

Vestmischtss.

7) Diedenhofen, 14. März. Die vier Kaplane, die wegen Abfassung einer gemeinsamen Beschwerde zu je 6 Monaten Festungshaft verurteilt worden sind, wurden nach viermonatlicher Haft begnadigt.

Eltern als Zuhörer beim Schulunterricht. Eine bemerkenswerte Schulneuerung ist in Eisenach auf Anordnung der Großherzoglichen Schulinspektton probeweise zur Einführung gelangt Die sonst üblichen öffentlichen Schülerprüfungen fallen diesmal fort und statt dessen sind Besucystage emgeführt worden, an denen jedermann ohne Ansehen der Person dem Unterricht bei­wohnen fann. Die Neuerung hat sich vorzüglich bewahrt, denn an den bisher stattgefundenen Besuchstagen waren die Eltern in grofesr Zahl in den Schulen erschienen, um sich als Zwchauer persönlich von den Kenntnissen der Schüler zu überzeugen. Es ist deshalb geplant, für das gesamte Großherzogtum Sachen- Weimar die sonst üblich gewesenen öffentlichen Schulerprulungen durch die Einführung solcher Besuchstage zu ersetzen.

* Mordanschlag als Folge einer Gerichtsver­handlung. Ans Ros heim, 13. März, wird gemeldet: Ein Beleidigungsprozeß, den der Küfermeister Ingert gegen ben Maurermeister Fligans angestrengt hatte, wurde gestern durch Vergleich bei gelegt, wobei Fligans sämtliche Kosten zu tragen hatte. Darüber aufgebracht, paßte Fligans bent Jngert heute morgen auf und s ch o ß m i t einem Revolver auf ihn. Dar auf beruhte Fligans Selbstmord, indem er stch eine Kugel in den Kopf schoß. Fligans war sofort tot, während Jngert nut entern Schuß durch die Lunge schwer verletzt barntederltegt.

* Verhafteter M örber. Die FrankfurterOder-Zei­tung" meldet: Dec 20jährige Dienstkneckst Krause, der in der Nacht zum 2. Januar in Salzkossäthen den 70jährtgen Eigen­tümer Wernicke durch Beilhiebe ermordet hatte und deswn-Ehe­frau schwer verletzte, wurde in Ziebingen bei Frankfurt a. O. verhaftet und in das Franksutter Gerichtsgefängnis eingeliefett.

* Von einer Lokomotive erfaßt. Ms Leer (Ostt- friesland) wird gemeldet: In Ihrhove wurden am Mittwoch abend eine 35jährige Frau und em 14jährigcs Mädchen.von einer Lo l'oMotiv e der Kreisbahn ersaßt. Tie Frau wurde ge­tötet, das Mädchen schwer verletzt.

* Eine Mörderin? !Tiner Blättermeldung aus Dreb­kau zufolge ist der Kostgänger Fröhlich der seit längerer Zeit bei der Witwe Kröcheritz wohnte, seit 14Tagen verschwunden.

Gießener Anzeiger

Gmerai-Anzeiger für Oberhcheu

Rheinisches .......'"ff'ascM"nenbau7 IoI<1 rotoo!in7""

Tpohmklim Kinnp.fi Automobilbau, Brückenbau. | I ÜLIHIIKUm Dlliyüll Direktion iWesaor Hoep ke.

Zum Ausgleich für diese durch Adler zusammengefaßt und namentlich auch für den Kansmannsstand gültigen gesundheits- 'chädigenden Momente gibt es, wie die vielfachen Beobachtungen der letzten Jahre ich verweise u. a. auf die Veröffcntlickmngen von Dr. Fromni (Frankfurt a. M.) über die günstigen Wirkungen des Erholungsurlaubes bei Arbeiterinnen auf meine eigenen Beobachtungen und Publikationen über die so sehr günfhgen Einwirkungen des Erholungshcimsaufenthaltes bei kränklichen und schwächlichen Schulkindern erwiesen haben nichts besseres und erfolgreicheres, als mehrwöchentliche rationelle Erholungskur, wie olche nur in eigens hierfür erbauten Heimen durchzusühren ist. Der betätigte Nervenarzt Dr. Dornblüth lveist darauf hin, daß bei anstrengender Arbeit, wie sie int heutigen Geschäftsleben die Regel ist, die täglichen Ruhepausen und der Schlaf nicht völlig genügen, um Gleickrgewicht und Leistungsfähigkeft des Organismus zu bewahren. Auch der völlig freigegebene Sonntag reicht nicht aus, um Spannkraft und Arbeitslust Dezennien hindurch rege zu erhalten und nicht vorzeitig sich zurückgehen zu lassen. Nur der jährliche Erholungsurlaub kann dies leisten. Allerdings gewahren die meisten Geschäftsinhaber heute den Angestellten einen Er­holungsurlaub, aber er erfüllt in den meisten Fällen seinen Zweck nicht: denn entweder bleiben die Betreffenden aus Mangel an Mitteln zu Hause, umgeben von den seitherigen Sorgen und Ge- trohnheiten, ober der Erholungsurlaub wird an einem möglichst billigen Platze verbracht. Mancherlei gesundheitswidrige Momente wirken hier ein, um die Erholung fast zu einer Illusion zu machen; letzteres gilt auch oft für diejenigen, welche möglichst viel sehen und hören wolleii. So sehen wir denn, daß in Erwägung aller dieser und ähnlicher Umstände im Verlause der letzten Halste nun) dem Vorbild der Schülererholungsheime eine Reihe von Standen: Lehrer, Geistliche, Gemeinde-, Staats- und Verlehrsbeamte, Hand- werker, Arbeiter usw. dazu übergegangen sind, für die weniger bemittelten Mgehörigcn ihres Standes Erholungsheime zu kchttftst-

Mit großem Verständnis und seltener Tatkraft bat sich bie deutsche Kau sm arm schäft und Industrie in den letzteii Jahren dieser Anregung angeschlossen und die Teutfche Gefell, chaft für Kaufmanns-Erholungsheime hat es verstanden, unter zielbewutzter Leitung ihr Programm einzuhalten und es zu ermogkichen, das­selbe auf dem Boden des bestehendeli Zuschnittes uw eres Wirc- schafts- und Gesellschaftslebens und ohne eine neue große Be­lastung des kaufmännischen und industriellen Unternehmertums durchzusühren. Wie erwähnt, wird im Lause des rzrühirhrs das dritte und vierte Erholungsheim der Gesellschaft eröttnet, werden. Es ist aufs dringendste zu wünschen, daß die Geiellfckttt in die Lage versetzt wird, auch bie int Programm vorgegebenen weiteren Erholungsheime zu erbauen, denn nur dadurch wird es möglich sein, allen kaufmännischen und tcchnisckien Angestellten und minder- bemittelteii serbständigen Kaufleuten Drutfst lands die großen Seg­nungen eines jährlichen Erholungsurlaubes zu schäften.

Ich schließe mit den Worten, die mir Bezug auf bie ^eutfche Gesellschaft für Kausmänus-Erholungsheime auf dem letzten Jahres­verbandstag deutscher laufmännischer Vereine, ausgeiprochen wur­den:Stehen iuir fest zusammen, um dieses foziale und nationale Werk zur Förderung zu bringen".

Vergessen wir nicht den großen Humanitatsgebanken, der dem Werk zu Grunde gelegt ist, vergessen wir nicht, daß wir tauseiiden Mitmenschen eine soziale Wohltat, eine wahrhafte Freude bereiten. Gutes tun bringt stets seine Fruchte. Was es auch Großes und Unsterbliches zu erstteben gibt, |einem Mitmenschen Freude zu machen, ist doch das beste, was man auf der Welt tun fann. (Rosegger.)

Wenn auch zugegeben werden müß, daß auch der körperlich Arbeitende feine Gehirn- und Nervenkraft wehr ober Minder in Anspruch nimmt und insofern ebenfalls geistige Arbeit leistet, so gibt es doch einzelne Berufe, die ihre geistigen Kräfte ganz besonders anftrengen müssen und unter diesen steht ganz gewiß in erster Linie der Kaufmann der Jetztzeit. Mit Recht weist Baum in seiner BroschüreEin soziales Problem des Kaufmannsstandes" daraus hin, daß es weirige Berufsarteii gibt, die so hohe Ansprüche stellen an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit des einzelnen, die eine so intensive und an- ftrengenbe Tätigkeit bedingen wie das Nioderne kaufmännische Leben. Besonders betont B. noch, daß namartlid) in den dem Schulalter nachfolgenden Enttoicklungsjahren, in denen die Kinder Besser- situierter sich meist einer großen Rücksichtnahme erfreuen dürfen, bei den wirtschaftlich ungünstig dastel-enden Beoölkerungsschchten oft Umstände und Erscheinungen auftreten, die in reckst vielen Fällen auf lieber bürbitug und lleberarbeitung zurückzufti l-ren sind. Aller­dings ist dabei zu berücksichtigen, daß der oft schwächliche jugend­liche Organismus der für eine kräftige Konstitution mcht allzu schweren Arbettsleistung nicht gewachsen ist. Typisch ist für die jugendlichen kaufmännischen Angestellten ine Blutarmut, die in diesem Ällter, wenn sie in hohem Grade auftritt, oft gesundheitliche Konsequenzen nach sich zieht. Bei den Erwachsenen des Berufes tritt mehr die Nervenabspannung, Neurasthenie, Nervosität, Hypo­chondrie u. a. in den Vordergrund. Der Wiener Arzt und Sozia­loge Dr. Äbler saßt die Anforderungen, beiten der an­gespannt geistig Arbeitende ausgesetzt ist, folgendermaßen sehr prägnant zusammen:Von den Schäden der geistigen Arbeit fallen wohl die meisten in erster Linie den sozialen Verhält­nisse zur Last. Das höhere Lebensniveau verlangt eine inten­sive Ausnutzung der Arbeitskraft und führt reckst häufig zu frei» williger ober erzwungener lieberarbeit und zu schwerwiegenden Fehlern in der persönlichen Hygiene.

Der steigende Wettbewerb innerhalb der geiftigen Berufe for­dert oft die vollste Ausnutzung der Persönltchkeit; ein klebriges tut noch der Ehrgeiz, ivenn er, wie so oft eine Ueberschätzung der eigenen Kräfte zur Folge hat.

Ferner zählen hierzu die beionbefen Schwierigkeiten der ein­zelnen Derufsarten. Bald ist es bie übergroße Verantwortlichkeit, bald die trockene Eintönigkeit, die sitzende Lebensweise, Auf­regungen und Enttäuschungen, die sich als krankheitserregende Ursachen mit betätigen können. Dazu bie unheimliche Unsicherheit der Zukunft, bas brohende Gespenst der Dellasslerung bet Krank- hcits- ober Todesfall, bie für viele Beimfszweige noch volle Geltung haben. Auch das Warten auf Beförderung, die Ab­hängigkeit derselben front Schaden und Unglück anderer tragt nicht wenig zu nervöseii Erkrankungen, also emer Schwächung der geistigen Arbeitskraft bei. Der dritte Punkt ist das M c n s ch e n - Material, das den geistigen Bernsen zusttomt und letne Schwächen. Ganz allgemein kann man wohl die Behauptung aufstellen, daß der grillige Arbeiter bte größte Empftnblichkeit besitzt und baß seine Arbeitsorgane, Gehirn und Nerven allerlei Sck-äbigungen leichter nnl-eimfallen. Schon die Lchulc und die Erziehung kann sich ..mehrfacher Sünden fchuldig gemacht haben. Sicher ist für manches Gehirn auch die Beanspruchuilg durch ,olche Berufsarbeit zu groß. Sckstverer Sck-adeu kann endlich daraus erwachsen, daß die Berufswahl mißglückt ober erzwungen ist. Fw gesundheitlichen Nachteile für Intellekt, Gemüt und Körper )mb oft so schwer, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden

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