Ausgabe 
13.12.1913 Zweites Blatt
 
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Abschrift t

Gießen, bot fr Dezember 1918.

Ceffenthdy Sitzung deS Groß-

Herzoglichen Schöffengerichts.

In der Privatklagesache bei Handelsinonnes Josef Simon in Gießen, Bahnhofstraße. Prwatklagers,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Katz zu Gießen.

gegen

den Itouie Henkelmann. Lchuhmachermeisier. in Staufenberg, Angeklagten,

ivegen Vele,d,guna.

erfchteuen bei Aufruf bec Cache

1. der PrwatklSgcr und RechtSamvalt Dr. Katz.

2. für den Angeklagten Rechtsanwalt Frhr. Schenk zu Schweinsberg.

Die Verhandlung begann mit bem Aufrufe ber Lengen pp.

Hierauf schloffen bie Parteien folgenben

Vtlftleich:

Der Angeklagte nimmt die beleibigenbe bleuste - rung unter bem ttnibrnef bei Bedauerns und als unwahr zurück.

Der Angeklagte fibemimmt bte Kosten bei Ber- fahrens einschließlich berienigen bei Vergleichs.

Der Vergleich wird auf Kosten des Angeklagten oo« PrioatklLger nnerlftild einer Woche, von Zu­stellung einer Ausfertigung des Vergleichs on ge- rechnet. einmal tm Gießener Anzeiger veröffentlicht.

Der Angeklagte verpflichtet sich 15 Mark Buße m Händen bei Rechtsanwalts Dr. Katz zu zahlen, der den Betrag an bi« Armen in Mainzlar adffthrt.

Die Privatklage wirb zurackgenommen. sobald die Verpflichtungen aus diesem Vergleich erfüllt sind.

Borgclcsen, genehmigt.

gez. Reuroth. gez. Keiher.

Die Nichligketl ber Abschrsti oorslehenden Ver­gleichs reirb beglaubigt und dem Vertreter bei Vrn-atNägers. Slecktsanivalt Dr. Kotz zu Gießen, zum lioecke ber Veröffentlichung erteilt.

V,eßen. den 11. Dezember 1118. H08I Der G.richtsschreiber Großh. Amtsgerichts.

L. S. gez. Seiger.

Vorstehenden vergleich bringe ich hiennit au Sofien des Angrk'ogien zur öffentlichen KenntmS.

Gießen. den 11. Dezember 1118.

Dr. Leopold Katz. Rechtsanwalt.

Das Mirakel"

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.Konkursverfahren.

lieber daö Vermögen 1 de-5 Heinrich Schmidt deo Ersten. 2 dessen Ehefrau Dorothea geb. Reitz zu Hnngen wird heute am 12. Dezember 1913, nachmittags 1»/, Uhr, vas Konkursverfahren eröffnet.

Der RcchtsanwalbSandmann in Hungen wird zum Konkursverwalter ernannt.

.Konkursforderungen find bis zum 3V. Januar 1914 bei bem Gerichte anzumcldeu.

Es wird zur Beschlußfassung über die Bei. behaltung deS ernannten oder die B?ahl eines an­deren Verwalters, sowie über die Bestellung eines GläubigerauSschujseo und eintretenden Falls über die in S 132 ber Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der airgemeldeten Forderungen ans Freitag, den 20. Februar 1914, vormittags 91/, Uhr, Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Bentz haben oder zur Konkurs mässe enßaS schuldig sind, wird aufgegebm, nichts an den SemeiN'chuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die kerpstchlnng auferlegt, von dem Besitze der Lacke und von den Forderungen, für welche sie au# der -Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. Januar 1914 Anzeige zu machen. b ;

GroßherroglicheS Amtsgericht in Hungen.

Jagd-Verpachtung» <

Cie nach getrogenem llebcrcinlonunen mit dem Grvsid Staate und der Gemeinde Drets a. d. Lda. zustehende ltniS des LumdabacheS gelegene Ia^d umsafiend 371,79 ha Wald und zirka 375 ha Feld nirb Lamoeag, den 2«. Dezember 1813, nach, mittag« 3'', Uhr, auf dem Rathaus zu Treis a. Sba. auf weitere 6 Jahre verpachtet. Es wird noch bemerk, daß der in Dreis a. tba. gelegene Bahnhof an der ?ttede Gießen LollarLondorf direkt im Jagdbezirk liegt. Packt!iebbaber, bereu Cualifilanon nickt Notorisch vorliegt, wollen sich vorher bei ber unterzeichneten Stelle genügend auswetsen.

Treis a. £ba., am 26. November 1913.

Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda.

Benner.

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«11* In bleiern .labte wollen wir unseren «indem toetbnmbiiMreubc bereuen. 2»>.Binder von , bl» Htfcxbrcn fdjauen trtion aefimnnt darnach auc. tvir redrnen b«rtnr auf die beroabric Umerfiütmnn der Arcunbe unserer An iah. Waben an <Mclb. Mlcibunn»uudcn und - vielfach' n ind ivilltumineii Die unierieidnieieu gioriianbsmtt alieber, sowie die Zdimciirrn unterer Anstatt und bereu olcbe traben cniacacnAunebiiicii itnwcr bieten IW me- uianb br 1 »rtinnt. Wabeu iiir untere Midi alt au erbeben, auch wirb feine beionbrre Sammlerin beaniteant.

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aXaltc vom 1. Zciuuar 19U Dtenvtago und V Freitags in Frankfurt a. M. Sprech­stunde.

«b 1. Februar hebe ich die Sprechstunde in bließe« aus und bin von diesem Tage al außer Sonntags täglich von 9 bis 1 Uhr in Frankfurt a. M. ;u sprechen.

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