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Heute abend entschlief unerwartet unsere innigstgeliebte, unvergessliche
FrauJ ulius Rosenthal
Mathilde geb. Levy.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Julius Rosenthal
Giessen (Frankfurter Str. 34), Hamburg, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Halle, den 15. April 1913.
Die Beerdigung findet am Freitag, den 18. April, nachmittags 3 Uhr, von der Halle des neuen Friedhofes aus statt. 2604
Jubiläumsstiftung der Gietzeuer Kaufmannschaft.
Aus der Jubiläumsstrstung der Gießener Kaufmannschaft ist ein Jahresstipendium im Höchstbetrag von 600 Mk. zu vergeben.
Die Bewerbungen find bis zum 1. Juli d. I. an den Engeren Senat der Landes-Universität zu richten. Näheres am schwarzen Brett.
Gießen, den 15. April 1913.
Der Rektor der Großherzogl. Ludwigs-Universität.
_______________________Eck.____________________d10/,
Bekanntmachung.
Lieferungs-Vergebung.
Der Bedarf an Kleider-, Weißzeug- und Bettwerkstücken der chirurgischen Universitäts- Klinik für das Rechnungsjahr 1913 soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen, sowie die einzelnen Muster können vom 9. d. Mts. ab, nachmittags von 4 bis 6 Uhr, eingesehen werden.
Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 23. April l. I., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen.
Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage.
Gießen, den 8. April 1913. b6/4
„ a 11 in Verbindung
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H. Köhler, Gonsenheim bei Mainz
Wiederverkäufer, Vertreter gesucht
C•/,
■
1
Als Klosett
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen:
1. bezüglich der Firma Rosenbaum & Comp. in Gießen: Julius Rosenbaum in Gießen ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Rudolf Löwensteiu in Gießen betreibt das Geschäft unter Uebernahme der Aktiva und Passiva unter der seitherigen Firma weiter.
2. bezüglich der Firma Rudolf Löwenstein & Comp. in Gießen: Rudolf Löwensteiu in Gießen ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Julius Rosenbaum in Gießen führt das Geschäft unter Uebernahme der Aktiven und der seither im Geschäft begründeten Verbindlichkeiten unter der seitherigen Firma weiter.
Gießen, den 12. April 1913. b18/4
__________Großherzogliches Amtsgericht.__________
Bekamttmachmrg.
Der Inhaber der Firma Ernst Sondermann in Gießen oder dessen Rechtsnachfolger wird aufgefordert, innerhalb 3 Monaten Widerspruch gegen die beabsichtigte Löschung der Firma geltend zu machen, andernfalls das Erlöschen der Firma von Amts wegen in das Handelsregister eingetragen wird.
Gießen, den 12. April 1913. B16/.
Großherzogliches Amtsgericht.
715
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, 300
„ 70
„ 880
Vergebung non Wchemgen.
Für die Feldbereinigung Muschenheim sollen Mi-rltag, den 21. d. Mts., vorm. 10 Uhr, auf dem Rathaus vergeben werden:
1. Liefern u. Anfahren von Steinen veranschl. M 00
2. ~ „ von Basaltkleinschlag „ 3. ' „ „ Uebergründungsmaterial „
4. Aufsetzen von Steinen
5. Chaussierungsarbeiten ■
Die Verdingungsunterlagen liegen aus G.rotzh. Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote postfrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen sind.
Gießen, am 10. April 1913. ß /<
Groß h. Kulturinspektion Gießen.
Steinbach.
Großh. Verwaltung der chirurgischen Univ.-Klinik.
Verdingung.
Die Anlieierung der im EtatSjnhr 1913 zur Unterhaltung der User und Strombanwcrkc nii der Lairn zwischen Gienen unb der Vnntieonren^c bei Heuchelheim ersorderlichen 250 ebna Wasserbauflcine soll in einem Los öffenllich veraeben werden.
Die Bedingunaen sind bei Groülr. HochbaunmtGicßcn während der Dienststunden sui" Einsicht offen gelegt wo auch die vorgeschriebenen AngebotSformulare abgegeben werden.
Hinsichtlich der allgemeinen Vertragsbedingungen wird ans die Ministerialerlasse vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1911 verwiesen.
Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis Mittwoch, den 30. Avril lfd. Jö., vorm. 10' Mir frcVbei unterzeichneter Behörde Sin. Abgabe derBedingungen nach auswärts kann nicht erfolgen.
.FuschlagSfrist 3 Wochen.
Mainz, den 4. April 1913.
Grofch. Wasserbanamr Mainz.
_____________________I. B.: Necke r._________________uz6/«
Eiche«- unb NaöeW!z-A«mmlikM«f.
Unter den für den Sullmissions-Holzverkanf für die Domaniallvaldungen geltenden Beftiunmutgen sollen auS den Domanialforstwarleien Treis und Seilbach und von Ruine Staufenberg verkauft werden: Stämme, (Sidun: 7 Stück 5. Kl. = 3,37 Fstm., 31 Stück 6. ML = 7,14 Fstm.; Stämme, Fichten: 1 Stück 2. Ml. - 3,11 Fstm., 5 Stück 3. Kl. = 7,94 Fstm., 8 Stück 1. ML --- 6,34 Fstm., 21 Stück 5a ML = 11,42 Fstm., 103 Stück 5b ML = 21,80 Fstm.: Stämme, Lärchen: 1 Stück 5b ML =0,32 Fstm. Mit Ausnahme von 5,09 Fstm. Fichten-Stammholz 5b Kl. in Distrikt Hege ist das Aadelhvlz meistens stammtrocken. Die beiden Großh. Forstwarte Bing nnd Räuber zu TreiS a. Lda. und FrostwarlFeche r zu Staufenberg zeigen auf Wunsch das Holz vor und erteilen weitere Auskunft. Gefällige Gebote, nach Klassen getrennt, sind bis 26. d. Mts. bei unterzeichneter Behörde einzureirhen. Die Eröffnung der Gebote findet statt um 11 Uhr vormittags in Anwesenheit der etwa erschienenen Käufer.
Treis n. Vbn„ den 15. April 1913.
Großh. Oberförsterei Treis a. d. Lda.
Schneider.D1 a/<
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Bekanntmachung.
B e t r.: Kritzgsmäßige 5?n[(ouocrfolgunq.
Ter Verein für Lustfahrt zu Gießen und der Oberhessische Automobilklub, Eit; Gießen, veranstalten am 2 0. April 1913 eine kriegsmäßige Vallonverfolgung. Etwa gegen 10 Uhr werden in Gießen zwei Ballons aufsleigeib die von 10 bis 12 Automobilen verfolgt werden. Die Autos werden durch ein über die Motorhaube gespanntes breites weißes Band mit Nummer in schwarz gut nnd weithin teuntlich sein und mit mäßiger Geschwindigkeit die Ortschaften durchfahren.
Ebenso wird bei g ü nstiger Witterung am 19. April, s o n st am 20. April, eine vom Automobilklub Frankfurt a. 9J1. und dem Frankfurter Bereit: für Luftfahrt unter Mitwirkung des Generalkommandos 18. Armeekorps veranstaltete kriegsmäßige Ballon- Verfolgung stattfinden.
Wir warnen hiermit das Publikum vor etwaiger. Gefahren und ersuchen die Ortsbewohner, die Kraftwagen beim Passieren der Ortschaften nicht zu behindern.
Ten Großherzogl. B ü r g e r m e i st e r ei e n wird empfohlen, auch aus ortsübliche Weise vor den Gefahren durch die Autos zu warnen.
Gießen, den 15. April 1913.
.Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. U fing er.
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