Ausgabe 
1.11.1913 Viertes Blatt
 
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Gießener Kaiser-Magazin, Seltersweg 2

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Eröffnung: Montag LL vormittag 10 Uhr

Aus Anlaß unserer Geschäfts-Eröffnung verteilen wir, so lange Vorrat, an jeden Kunden Andenken gratis!

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Aufruf!

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Arbeits- und Nachhülfestunden in allen Fächern für Schüler aus Sexta bis Ober-Prima öffentl. höher. Schulen.

* - j)ic bicfiqc Zrciwill. Sauitätskolonnc vom Roten Kren; begeht in diesem anore tue Feier ihreS zehnjährigen Bestehens durch Beranstgltung eines öffentlichen «on^ertd, dessen Erträgnisse zur Vervollständigung der Kolonneuausrüilnnn, ins f.c on mc ber ^riegsausrüstuna verwendet werden sollen Die Kolonne bat sich seit lüTcm Benehen unermüdlich in den Dienst der Allgemeinheit durch Ausführung von Krankentransporten und Hilfeleistung bei Unglückssciller. gestellt, so dan sie au einer u>cht mehr zu entbehrenden Einrichtung geworden ist. Die Bedeutung derDanitäto- kolonnen im Kriegsfall ist ja allgemein bekannt und auch unserer Kolonne sind durch mc Lage unserer Stabt als Eisenbahnknotenpunkt und durch die hier befindlichen SHimren und die hier zu errichtenden Lazarette im Kriegsfall umfangreiche und icpwtcrtoc Aufgaben zugelvicfen, für die ne sich schon im Frieden vorbcrcitcn und rtlsten muh.

Wir richten deshalb an alle Kreise unserer Stadt die herzliche Bitte, der Kolonne br Wohlwollen durch zahlreichen Besuch des Konzerts zu beweisen und sie dadurch n ihren verdienstvollen Bcstrcbnugen zu unterttülren.

Der Ehrenausschutz:

Ansseld, Pfarrer Bauer, Deka». Bechtolsbeitner, Pfarrer. Braubach, Stadtbau­wenter und Branddirektor. Challicr sen., DUisikalicnhandler. Eichenatter, Stadtver­ordneter. Dr. von Eicken, Univ. Professor. Erle, Unwersilälö - Sekretär. Emmelius, Kommerzienrat u. Beigeordneter. Freu, Bäckermeister. Dr. Gail, Geh. Kommerzienrat. ,vrau Geh. Fnstizrat Gebhardt, Bors, des Aiiee-FrauenvcreinS. Gebhardt, RegterungSrat. in Gerhardt, Gewerberat. Grünewald, Fititizrat, Beigeordneter. Dr. (^ünncridt, Land gerichtsvräsidettt. Habermehl, Telegraphendirektor. Dr. Haberkorn, Geh. Äledizinalrat. Hetchelhenn, Geh. Kommerzienrat. Helm, Stadtverordneter. Dr. Hensett, Geh Schulrat. Dr. Heuser, Oberbibliothekar. Dr. Hirschseld, Prov.-Nabbiner. Hofmann, Oberstaats­anwalt. Horst, Kaufmann. Dr. Jesionek, Univ.-Pros. Dr. Kaeh, Sanitätsrat. Kauimattn, Rechtsanwalt. Keller, Beigeordneter, von Knobelsdorff, Oberstleutnant z. D. und Bezirkskommandeur. Dr. Körte, Univ. Vrofeffor und Rektor der Landes-Universität. Dr. Krausmüller, Professor. Lemme, Brauereidirektor. Mecum, Oberbürgermeister. 33. Müller, Lehrer. L. Petri II., Stadtverordneter. Dr. Poppert, Univ. Professor. Dr. Rausch, Geh. Schulrat. E. L. Sack, Metzgermeister. Dr. Sander, Prov.üi'abbiner. Schäfer, Postdirektor. Schirmer, Kommerztenrat. D. Schlosser, Kirchenrat. Schwabe, Pfarrer. Dr. Siegert, Oberstabsarzt z. D. Dr. Sommer, Geh. Medizinalrat, Univ.- Prosessor. Dr. Stoeriko, Geh. Schulrat, von Trotta gen. Trevden. Oberst u. Regiments- kommandeiir. Trümpert, Staatsanwalt. Frau Geheimerat Usinger, Vorsitzende des Frauenvereins v. Noten Kreuz für die Kolonien. Dr. Usinger, Geheimerat, Proviuzial- dtrektor. Dr. Boit, Univ-Professor. Dr. Bosffuß, Geh. Medizinalral, Nniv.-Proseffor. Dr. Weber, Univ.-Professor. Wiener, Landgcrichtsrat. Dr. Wiesinger, Oberstabsarzt.

Zimtnermann, Eisenbahndirekwr.

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Individuelle und schnelle Vorbereitung auf alle Klassen höherer Schulen, besonders

WW UIM - Eäo. Kleine Klassen. Arbeitsstunden. Abendkursus. Gute Erfolge: Ostern 1913 erreichten von 17 Kandidaten 16 ihr Ziel, teilweise mit be­deutendem Zeitgewinn. Frequenz im Sommer-Semester 1913: 43 Schüler. Näheres f Referenz., besond. Giessener) durch den Leiter:

Direktor Brackemann, Bleichstr. 6.

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Sorgfalt undVoreichfgewaschen werden, da bei dieser'das- Kochen fortföllt und eine gründliche Reinigung deshalb bisher nur sejra^r zu erzielen war. Diese Schwierigkeit wird sofort behoben bei Gebrauch von/

PERSIL, dessen Eigenart sich gerade hierbei io besonderem Massen bewähft. Dais Waschen geschieht wie folgt:

Man löst Persil (wieviel, steht aal dem Paket) in:lauwarmem Wasser auf; Zusatz von Seife und Soda muß vermieden werden. Sofort nach dem Auf­lösen bringt man die Wäsche in die Lange, die nur handwarm (3040 Grad) sein darf, lässt sie */4*/< Stunde = darin Ikgen und schwenkt sie während dieser Zeit einige Male hin und her. Die Wäsche ist- .dann fertig. Hierauf flüchtiges Auswaschen, in lauwarmem Wasser.

Die Wolle ist rein, locker und weich,

aller Geruch nach Schweiß, Schmutz usw.» der sonst der Wolle sehr gerne anhaffet, ist verschwunden, die Wolle duftet Irisch und angenehm,' dabei hat das Gewebe in keiner Weise gelitten und ist nicht filzig. Die Eigenschaft des Persil ermöglicht also eine Reinigung der WoQwäsche, wie sie nach der alten Methode ausgeschlossen ist.

Aber nicht die Waschkraft allein ist es, die Persil auch für Wollwäsche unentbehrlich macht, sondern vor allem seine Destnfektionskraft,- die ihm eine grosse" hygienische Bedeutung gibt. Wollwäsche verfangt in hygienischer Beziehung besondere Aufmerksamkeit, da sie Verunreinigungen wie Fett, Schweiß und ähnliche Stolle, die die besten Nährböden für Bakterien bilden, hartnäckig festhält und dadurch leicht zum Ueberträger von Krankheiten wird. Diese Verunreinigungen genannter Art löst und zerstört Persil vollständig. Wissenschaftliche Versuche haben ergeben, daß in handwarmer (3040 Grad) PersiUauge schon nach wenigen Minuten selbst die widerstandsfähigsten Bakterien im Keime getötet werden. Lauwarme Persillauge steht also an Desinfektionskraft den bekannten Desinfektionsmitteln nicht nach, ohne jedoch deren Giftigkeit und Umständlichkeit rm Gebrauch zu besitzen.

Persil wurde auf derInternationalen Hygiene-Ausstellung zu Dresden in, Würdigung seiner hervorragenden Eigenschaften als selbsttätiges Waschmittel sowie als Desinfektionsmittel mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet.

Erhältlich nur in Original-Paketen, niemals lose.

HENKEL & Co. DÜSSELDORF, Kllcitug« Fabrikanten endf'der aflbcKeblen

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