Ausgabe 
1.11.1913 Viertes Blatt
 
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Nr. 257 Viertes Blatt

163. Jahrgang

Erich«ml tiglüh mit Ausnahme des Sonntags.

DieGiehe«er Zamilienblätter" werden dem -Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das Kieisbtart für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- sragen" erscheinen monatlich zweimal.

Siebener Anzeiger

Seneral-Anzeiger für Oberhessen

Samstag, November W5

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäls - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ttraße 7. Expedition imb Verlag: e=^51.

Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.

Yeffen-Varmftadls Abfall von Napoleon I.

Von Tr. H. Berger in Gießen.

Am 24. Oktober überbrachte der bayerische Major Prinz von Thurn und Taxis, Adjutant des Königs Max Joseph, dem Großherzog Ludwig von .'dessen einen Brief*) W r e d e 5 , der eine Aufforderung zum Beitritt zur Sache der Verbündeten enthielt. Es heißt darin unter anderem:Ta in wenig Tagen der Gang der Operationen starke Truppenabteilungen meiner unterhabenden Armee in Eurer Königlichen Hoheit Staaten fuhren wird, so liegt mir nichts mehr am Herzen, als der gesamten Armee sagen zu tonnen, daß die großherzoglich hessischen Lande als födera­tive Staaten angesehen und behandelt werden sollen." Ta­tter sei unbedingt nötig: die Entfernung des französischen Gesandten Vandeuil vom Darmstädter Hofe und der An­schluß der hessischen Truppen an die der Verbündeten. Ter großherzogliche Hof glaubte, in Anbetracht der noch un­sicheren Lage sich ablehnend verhalten zu müssen. Eine Wen­dung trat ein, als bald darauf der .Hauptmann ,3-r senius von der Großen Armee in Darmstadt erschien und meldete, Prinz Emil von Hessen sei an der Spitze seiner Truppen bei Leipzig durch die Verbündeten gefangen ge­nommen worden. Jetzt wagte man in Darmstadt einen Schritt vorwärts und ordnete am 26. Oktober den Baron du Thil nach Aschgffenburg ab, um mit Wredc zu ver­handeln. Immerhin war die Lage noch nicht geklärt; daher verließ Großherzog Ludwig am 27. Oktober Darmstadt, um sich nach Mannheim tzu begeben. Bor seiner Abreise ernannte er eine Landesdireltorialtommission von fünf Mitgliedern unter dem Vorsitze des Landgrafen Christian.

Am 30. und 31. Oktober hatte sich Napoleon bei Hanau den Durchmarsch erkämpft, ohne daß es Wrede gelingen konnte, ihn aufzuhalten. Napoleon kam am 31. Oktober, 3 Uhr nachmittags, in Frankfurt an und nahm sein Haupt­quartier iin Garten des .Herrn v. Bethmann. Am 1. Novem­ber, nachmittags l12 Uhr, reiste er von Frankfurt ab, um sein Hauptquartier in Höchst am Main aufzuschlagen. Von Von hier begab er sich am 2. November nach Mainz. Nach­dem Napoleon nach dem Rhein retiriert war, zogen die Verbündeten am 2. November in Frankfurt ein.

Die seit dem 26. Oktober von Baron du Tttil begonnenen Verhandlungen mit Wredc wurden jetzt, da oer letztere bei Hanau verwundet war, mit dem österreichischen General Fresnel fortgesetzt und führten am 2. November zum Abschluß der Militär-Konvention**) zu Dörnigheim am Main.

Eingangs dieses Vertrags betont der Großherzog Lud­wig,daß er es als der Wohltat seiner Unterthanen gemäß erachteü habe, sich von der Rheinischen Konföderation zu trennen, um der heiligen Sache der toalliierten Mlcrhöch- sten Mächte beizutreteu". Die abgeschlossene Militär-Kott- vention solltev-ei dem unverzüglich mit den verbündeten Allerhöchsten Mächten abzuschließenden Tesinitiv-Traktate zur Basis dienen".

Der Dörnigheimer Vertrag enthält folgende drei Punkte:

Artikel I. Se. Königliche Hoheit machen Sich anheischig in der kürzest möglichen Zeit alle disponiblen Truppen in Ihren Staaten zu dem verbündeten österreichisch-baierischen Armeekorps stoßen zu lassen.

Artikel II. Verbinden Sich Se. Königliche Hoheit, diese Truppen nach Möglichkeit der in Jhro Gewalt stehenden Mittel zu vermehren und die Zahl und Gattung der in der Folge zu stellenden- in dem Tesinitiv-Traktate bestimmt auszudrücken.

Artikel III. Diese Truppen werden stets einen inte­grierenden Teil der verbündeten Armee ausmachen und in dieser Hinsicht, so wie die der übrigen Allerhöchsten Alliier­ten verpflegt und behandelt werden.

Der französische Gesandte Vandeuil in Darmstadt, der, wenn auch nicht von dem Abschlüsse der Konvention unterrichtet, doch wohl die bevorstehenden Verhandlungen Hessens mit den Verbündeten vermuten mochte, traf am 4. November in Mannheim ein, um im Namen seines Kaisers voni Großherzoge eine bestimmte Erklärung ab­zufordern, N'elcher Partei er sich anzuschließen gedenke. Zu seiner Sicherlxeit bot der Gesandte in Napoleons Aüsi trage dem Großherzoge ein Asyl in der Schweiz, Frankreich oder Italien au. Vandeuil machte Ludwig Vorwürfe über die Verabschiedung seiner Truppen, die er doch dem Kaiser zur Unterstützung nach Frankreich hätte schicken sollen. Aber alle Ueberredungslünste und Drohungen, die in einer zwei­stündigen Unterredung der französische Gesandte anwandte, um Ludwig an Frankreichs Sache zu binben, scheiterten an dem festen Willen des Großherzogs, der durch den Um­schwung der Verhältnisse gestärkt war. Vandeuil verließ Darmstadt und begab sich mit seiner Familie nach Mainz.

*) Veröffentlicht bei Arthur Kleinschmidt, S. 251.

**) Veröffentlicht bei Geo Frederic de Martens, 9ll>uveau rc- cueil be traites d alliance usw. «Tome IV. Göttingen 1820. (Dofbibliothck Darmstadt.)

Landwirtschaft.

s. Biedenkopf, 30: Oll. Zur Hauptversammlung der K r e i s 0 i c h k en f c waren 59 Vertreter erschienen. Für mehr als 25jährige Tätigkeit als Vertrauensmänner erhielten Aus­zeichnungen I. Grebe-Kombach, I. Aßmann-Enqelbach, I. Fcller- Dernbach und Georg Rücker-Rodenhausen. Geschäftsführer Plitt erstattete eingehenden Bericht über die Eiüwicklung des Vereins in den letzten 25 Jahren. Danach betrug der Bersicherungsbeßrmd 1887 = 990 510 Mark und jetzt ist das Versicherungskapital auf 5 010 420 Mark angewachsen. An Beiträgen gingen 1887 <= 19 612,86 Mark ein, dieselben betrugen 1912 89 273,20 Mark.

Das Versicherungskapital ist um 4 Millionen gestiegen, und die JahrcSenrnahmc an Beiträgen hat um rund 70 000 Mark zuge­nommen. An Entschädigungen wurden während dieser Betriebs zeft 1 096 508,72 Mart verausgabt. Das segensreiche Jnstttttt dehnt sich über 8 preußische Kreise aus, besitzt jetzt 68 Ortsbevoltmächtigte und hatte im letzten Jahr einen Zugang von 415 Mitgliedern.

Gerichtssaal.

^.Charlottenbnrg,31. Oft. Von dem hiesigen Schößen gericht wurde die Freiin Pantine v. Dalwigk Lichtenfcls aus Darmstadt, die Tochter des verstorbenen hessischen Staats Ministers gleichen Namens, ivegen verleumderischer B e leidigung zu einer Gefängnisstrase von einem Monat ver­urteilt. Privatkläger war der Reichsgrat Nikolaus zu Reh bindet, Oberbibliothekar an der Königlichen Universitätsbibliothek zu Berlin, gegen dessen Gattin die verleumderischen Beleidigungen der Baronesse sich geridjrct hatten. In der Berlmnölung versuchte die Jöeflagtc einen Wahrheitsbeweis einzig und allein dadurch zu führen, das; sie die angegriffene Gräfin Rehbinder an Gerichts­stelle laden ließ. Trotz zweimaligen von der Gegensette angebotenen Vergleichs erklärte die Freiin, sie könne von ihren Behaupinngen nichts zurücknehmen, sondern wolle den Wahrheitsbeweis führen, der aber völlig mißlang. Der Vorsitzende geißelte in der Begrün düng des Urteils scharf das Vorgehen der Angeklagten, die ohne die geringsten berechtigten Interessen und ohne den Schatten eines Beweises Ehre und Familienglück einer einwandsfreicn.Frau miß­achtet hat.

Vermischtes.

* G^roffener in Wien. Aus Wien, 30. Okt, meldet ein Privat-Tetegramm: In der Städtischen Zentrale der Allgemeinen österreichischen Elektrizttätsgesellschast im Zentrum der Stadt war heute nadunittag Großfeuer ausgebrochen, welches erst nach zweistündiger Tauer gelöscht werden konnte. Infolge Ausschaltung der Kabel tu der inneren Stadt und mehreren anderen Bezirken Ivar die elckttische Beleuchtung in vielen Geschäften und Wohnungen unterbrochen. Der Schaden ist bedeutend.

* Ein lieber alter Freund unserer Kinder well, ^cr vom Berliner Ticrschutzvercin herausgegebene Tierschutzkalender, ift soeben für das Jahr 1914 erschienen.' Auch diesmal 48 Seiten stark, mit einem hübschen bunten Umschlag verziert, stellt er sich schon äußerlich dein farbenfrohen Auge des Kindes als willkommene Gabe dar. Gemütvolle, fleinc, teils lustige, teils ernste Geschichten, deren Wirkung noch durch 21 Illustrationen erhöht wird, wechseln mit Gedichten und Rätseln ab. Selbst ein in Musik gesetztes Lied­chen findet sich vor. Das Büchlein wirkt sittlich befruchtend und anregend auf das Kinderherz, es erweitert und vertieft die Liebe zur Natur. Auch füj Erwachsene ist manches gesagt. Sentimen­talität haftet diesem'Kalender nicht an. Sein billiger Preis ist nur durch die Massenauflage von 1 800 000 Stück möglich. Das einzelne Heft kostet im Teutsck>-Oesterreichifcheu Postgebiet, vom Verlag, Berlin SW. 48, Wilhelmstraße 28, zugesandt einschließl. Proto, 10 Pfg., 5 Stück kosten 35 Pfg. 10 Stück = 70 Pfg. 20 Stück = 1 Mk. 30 Pfg., 50 Stück = 3 Mk 100 Stück nur 5 Mk., alles einschließl. Porto. Auf je 10 Stück gibt es noch 1 Kalender zu.

Börsen-WochenbcrichL.

Frank» n r t a. M., 31. Okt. Tas Hauptereignis dieser Woche, die überraschend gekommene D i s k 0 n t e r m ä ß i g n n g der N e i bau t, ist auf die Haltung der Börse bis jetzt ohne jede»» Einfluß geblieben. Spekulation und Kavitalistenkreise ver­harren in ihrer Zurückhaltung; vielfach zeigte sich sogar werteres E n l l a st n n g s b e d n r s n i s , so daß die vor sich gegangene U l t i m 0 r e g n l i e r n n g eine weitere Abschwächung der Shirje zur Folge hatte. Ans den Satz für Schiebungsgeld, der fich-auf 5Vr Proz. stellte, hatte die Diskontherabsetzung keinen Einfluß mehr, beim höher als 51/, Proz. war er von vornherein nicht in Aus­sicht genommen, und hierzu war Geld reichlich vorhanden. 'Aber auch nach Abwickelung des Lignidationsgeschäftes hat die Hoffnung, daß die Ermäßigung der offiziellen Bankrate noch nachträglich das Interesse des Kapitalisteiwubliknms anregen und eine Steigerung der geschäftlichen Tätigkeit herbei'ühren werde, sich nicht erfüllt. Der Verkehr beschränkte sich vielmehr nur am diejenigen Märkte, die bereits in der letzten Zeit von der Tagesspekulation favorisiert worden waren. Zn den Bedenken hinsichtlich der weiteren Ge­staltung der Geldnmrktverhältniffe in London, Paris und New Port kamen nnersrerckiche Meldungen ans dem Wirtschaftsleben, namentlich die wenig günstigen Berichte über die Lage des öster­reichischen Eisenmarktes, welche die schwierigen Verhältniffe der dortigen Industrie zum Ausdruck brachten. Besonders starken Ein­druck machten diese Berichte, weil sie mit der Meldung von Preis­unterbietungen heimischer Werke, mit der in Essen vorgenommenen Ermäßigung der Roheisenpreise, sowie mit schwächeren Tendenz­berichten vom Kohlenmarkte zusammenfielen. Die allgemeine Ver­stimmung, welche so hervorgeruscn wurde, erfuhr noch eine Der- schärfimg durch die vom Generaldirektor Hilgeß in der Generalversammlung der Laurahütte gemachten Ausführungen, die viel Beachtung fanden, rvenn sie auch nur die Bestätigung schon längst bekannter Verhältnisse darstellten.

Die günstigen Mitteilungen, die in der Aussichtsrats­sitzung der Gelsenkirchener Bergwerksgesellschast über die Ergeb- niffe im lausenden Jahre gemacht wurden, sowie die nun doch zu­stande gekommene Verlängerung der Berliner Stabeiseiwereinignng ans vier Jahre vermochten dem gegenüber ebensowenig bcfcftigen- den Einfluß auszmiben wie der relativ befriedigende Quartals ausweis des amerikanischen Stahllrusts, zumal man der Entwick­lung der mexikanischen Wirren und deren Wirkung auf die New Bork er Börse nach wie vor mit Besorgnis en!- gegensieht. Die Kursrückgänge der letzten Tage die »igui- dationskurse weisen zum Teil enorme Rückgänge gegenüber dem Ultimo September auf - haben naturgemäß ' schwäche Elemente zur Ausgabe ihrer Hausseverpflichtungen gezwungen, auch ver­lautete von Berliner Zwangserekutionen und hier und da waren auch Verkäufe aus den Kreisen des Privatpublik»,ms zu bemerken. Das Angebot war im allgemeinen aber nicht drängend, immerhin reichte es aus, um die Preise teilweise stärker herabzudrücken. Am Montanmarkte waren namentlich Deutsch-Luxemburger, Laurahütte, Friedrichshiitte und Riebeck Montan angeboten und niedriger. Gelsenkirchener und Mannesmannwerke lagen sester, letztere gewannen sogar 10 Proz. im Zusammenhang mit einer Verständigung der Werke über die Röhrenpreise. Von anderen Jndustriepapieren verloren Siegener Eisenkonstruktion b Proz., Babische Anilin 10 Proz., Naphta Nobel 13 Proz. und Türkopp 15 Proz. Höher waren nur Brauerei Binding, Scheide

anstatt, Holzverkohlung und Akkumulatoren Berlin. Banken teilweise schwächer. Von T r a n s v 0 r t a n st a l t e n Baltimore und Nordd. Lloyd befestigt. Arn Renten m a r f t heimische An­leihen und Mexikaner gebessert. Privatdiskonl 4u:lfl Proz.

Märkte.

Gießen, 1. Nov. Marktbericht. ?htf heutigem Wochen- nwrkte kostete'. Butter das 1 fmib 1,051.15 Mk* Hühnereier 1 Stück 1000 Psg., 2 Stück 0 Pfg., Köse das Stück 68 Bsg., Käsematte 2 Stück 56 Psg., Tauben das Paar

0,801,00 Mk., Hühner per Stück 1,001,60 Alk., Hahnen vr. Stück 1,502,50 A!k* Enten vr. St. 2,00-3,00 Mk*

Gänse das Psd. 7580 Psg* Ochsen fleisch vr. Pfd. 92100 Psg.,

Rindfleisch vr. Pfund 9094 Psg., Kuhsleijch 80 Pfg* Schweine-

fleisch vr. Pfund 90110 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 9498 Psg., Hammclslcisch vr. Psd. 7096 Psg., Kartoffeln vr. 100 Kg. 4.25 bis 4.50 Alk* Weißkraut das Stück 10 bis 2u Pfg* Zwiebeln ver Ztr. 4,006,00 Mk., Milch das Liter 22 Pfg* Nüsse 100 Stück 5060 Psg* per Ztr» 000 Alk* Birnen das Psund 12 bis 14 Psg., Aepsel der Zentner 14 bis 22 'Dir. Aiarktzeft von 8 bis 2 Nlir.

X Hoittbcrg, 30. Okt. Heute wurde der weit und breit be­kannteK alte Markt" hier abgehalten Bis 10 Uhr ivaren über 1200 Schweine angcfahreu. Tas schlechte Welter hatte viele vom Grünberger Gcillusmarkt abgeholten, so daß es voraus- ziisehen war, daß der Hornberger Markt gut befahren würde. Bei dein herrlichen Wetter waren auch Käufer in großer Zahl er­schienen und es wlirde lebhaft gehaiidclt. Tie Ferkel kosteten dar Paar 4060 Mk. Gegen '.Wittag kamen noch viele, mit auf dem Rrämermnrft ihre Einkäufe zu 'erledigen. Gegen Abend fand das junge Volk bei einem gemütlichen Tänzchen auch feine Rech­nung. Am kommenden Sonntag findet, wie im Vorjahr, wieder die Kirmes statt.

ic. Frankfurt a. M., 3). Okt. Heu- und St roh markt. Angesahren waren 5 Wagen Hen, 0 Wogen Stroh. Man notierte: Heu 3,003,20 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 0.000.00 Mk., Wirr- stroh 0,00-0,00 Mk. Alles je 50 Kilo. Geschäft ruhig.

FC. Wiesbaden. Vieh Hos-Marktbe richt vom 31. Okt. Austrieb: Rinder 79 lOchsen 6, Bullen 10, Kühe 63), Kälber 97,

Schale 16, Schweine 181. Preise sür 100 Pfd

Geschäst mittel. Lebend- Schlacht«

Ochsen. gewicht

Vollfleischi'ge, ansgemästete, höchsten Schlacht- Alk. Mk.

weites im Alter von 47 Jahren .... 5257 93 102

Tie noch nicht gezogen haben (nngejochte) . . 5156 91100

Junge, fleischige, nicht ansgemästete und ältere

ausgemästete............4656 8289

Mäßig genährte junge und gut ge­

genährte ältere 4245 7682

Bullen.

Dollfleischige, ousgew., höchsten Schlachtw. . . 5051 8592

Dollfleischige, jüngere 4649 7883

Färsen, h e.

Dollfleischige ansgemästete Färsen höchsten

Scblachtwcrtes 5156 92100

Dollfleischige ansgemästete Kühe höchsten

Cchlachtwertes bis zu 7 Jahren .... 4448 8087

Wenig gut entwickelte Färsen 4550 7990

Acltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent­

wickelte jüngere Kühe 3842 6978

Mäßig genährte Kühe und Färsen 3236 6368

Kälber.

Feinste Mastkälber 7073 117122

Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 6469 107115 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 5763 95105 Geringe Saugkälber.......... 5256 8894

Schafe.

Weidemastschase:

Mastlämmer rind Masthammel .... 45,5000,00 9400

Schweine.

Lollfleischrge Schweine von 80100 kg Lebend­

gewicht ' . . . . 61-61'/, 78-80

Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 61-61'/, 7879

Dollfleischige Schweine von 100120 kg Lebend­

gewicht . 62-34 7890

Fettschweins über 150 kg Lebendgewicht . 57'/,-60 7275

Spielplan des Eichener Stadttheaters.

Direktion: Hermann Steingoetter.

eonnlag, den 2. November, nachmittags 3'/, Uhr, bei kleinen Preisen:Sündenböcke." Ende 5% Uhr. Abends 7st, Uhr, bei kleinen Preisen (unter fDlihvivfung der Kavelle des hiefigen Jn- santerie-Negiments):Püppchen." Ende 10^ Uhr. Tienstag, den 4. November, abends 8 Uhr (6. Tienstag-^lbonnements-Vorstellungi: Die Herinannsschlacht." Ende 10V? Uhr. Mittwoch, den 5. Nov., abends 7 Uhr (5. Mittwoch-Abonnements-Dorstellung):Jugend." Ende 97, Uhr. Freitag, den 7. Noventber, abends 8 Uhr <6. Freitag- Abonnements'Dorstellnng):Das Geheimnis." (Neuheit!) Schau­spiel in 3 Auszügen von Henri Bernstein. Ende 13'/. Uhr. ©am§« tag, t>en 8. November, nachmittags 3' , Uhr, bet Volkspreisen: Schüler-Vorstellung:Die Hermannsschlacht." Ende6Uk)r. Sonn­tag, den 9. November, nachmittags 31/,. Uhr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments): Zum letzten Male:Püppchen." Ende nach 6 Uhr. 91benS§ 71 /, Uhr, bei kleinen Preisen:Majolika." Ende gegen 91/, Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Okt Nov.

1913

Barometer 1 auf 0° |

reduziert

Temperatur; der Lust

Absolute |

Feuchtigkeit >

1 najlh)(pnd3 ! anuoptfl

Wind­richtung

Windstärke

Grad der Bewöllmni, in Ichnicl der flchtd. Himnielssi.

31

2"

747,6

13,5

8 9

77

SE

2

1

7 1

31.

9:

749,3

9,7

8.3

93

SSE

2

10 |

1.

748,4

7,7

7,5

95

SSE

2

10 !

Höchste Temperatur am 30.

Niedrigste , , 30.

Niederschlag: 0,0 mm.

iS 31.

31.

Oktober =

Wetter

14,0 0.

8 4* C.

Hausfrauen, auf gepasst!

Wenn man Ihnen Fabrikate anbietet, die angebtinh ebensogrrt, aber biffiger sind als Liebigs Fleisch-Extrakt, so denken Sie daran dass es nicht auf den Einkanfswert, sondern auf den Gebrauchswert ankommt. Audi die billigste Sache ist noch zu teuer, wenn sie nicht hält, was sie verspricht. Liebigs Fleisch-Extrakt verspricht nichts, was er nicht halten kann