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der tiestrauernden Hinterbliebenen:
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Wcttcraussichtrn in Hessen für Donnerstag, den 19.3uiü 1913 • Wolkig, Gewitterregen, kühler.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste danken wir herzlich.
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Gienen (Neustadt 77), Frankfurt a. M., Hamburg, Flensburg, den 18. Juni 1913.
Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.
Wegen 'Aufgabe des Fnhriverkö sind folgende Gegenstände Xu verkamen:
1 Landauer, wenig gebraucht, innen mit Leder ausgeschl.
2 Halbverdeckck mit abnehmb. Lock, 1- u. 2-spänn. zu fahr.
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1 zweifpänuigeck Pferdegeschirr, ülbervlaltiert
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1 Schlitten, 1 Häckselmaschine, 1 Heblade, 1 Pflug.
Im Namen der trauernd Hinterbliebenen:
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w Paris, 17. Juni. Von dem am Sonntag in St. Cloud aufgestiegcnen 20 Freiballons haben 15 den Aermelkanal überflogen und sind in England gelandet. Dio Lustschisfer Dubonuet und Jourdan irmrden von einem holländischen Dampfer im 2)1 ec r c treibend und an die Trümmer ihrer Ballons geklammert aufgelunden und nach Southampton gebracht.
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Pickel, Mitesser, Flechten verschwinden meist sehr schnell, wenn man den Schaum von Zueker's Patent-Mcdi- z.inai-Neire, ä St. 50 Pf. (15°/otfl) und 1.50 M. CL°/„ig, stärkste Form) abends eintrocknen läßt. Schaum erst morgens abwaschen und mit Zuckooh-Creme (50 und 75 Pf.) nachstreichen. (9ron- artige Wirkung, v. Tausenden bestätigt. Zu haben in der Universität^ - Apotheke, Hirich-Apotheke, bei Aua. Noll, C. Seibel, W. ftil- bingcr,Q.Schaaf, G.ftarn Ernst Noll ». W. Schrader. __________________Isl18/1!
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante
groit Marie Ltiehl Wwe. geb. Seiler nach langem, schwerem Leiden im Alter von 71 Jahren heute nacht 12'/-Uhr sanft entschlafen ist.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Lot»
Familie Stiehl
Wieseck, den 18. Juni 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 19. Juni, nachmittags 3 Uhr, statt. 4000
HeMas-Berstciqenmg
des evangelischen Marrenstifts zu Lich.
Freitag, de» 20. Funi 1913, vormittags 8 Uhr anfnngcnb, soll das Hengras von den dem Maricnstift Lich gehörigen etwa 80 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Niebrr- Bessingen an Ort und Stelle öffentlich und meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist an der Stockbrücke.
Die Versteigerung in der Gemarkung Ober- Bessingen beginnt um 11 Uhr im Sautenkor bei Abteilung Nr. 1.
Lich, den 10. Juni 1913.
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vermischtes.
* Entgleist. Aus Brandenburg a. d. Havel, 17. Juni, nirb gemeldet: Ter heute mittag 12.54 Uhr hier abgehende v-^ug 30 entgleiste in der Nähe von Groß- wuslerwitz. Tic beiden letzten Wagen sprangen aus den Schienen und rollten die Böschung hinab. Ter Schaspner Klos;-Berlin wurde getötet. Tret Personen, Marie Habermann-Schöneberg, Bernhard Gieseler-Jserlahn und
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Letzte rittchrichten.
Der .Qtonprin; und da8 historische Festspiel Gerhart Hauptmanuö.
Berlin, 18. Ium. DaS .Berliner Tageblatt' erfährt von maüacbendeu Stellen in Breslau, dass der.Kronprinz sich nach träglich, namentlich unter dem Einflus; des Fürsten Pleb, weuia vorteilhaft über Gerhart Hauptmanns F e st s p i e l ausgesprochen habe. Ferner berichtet das Blatt, das; ursprünglich Josef Laufs zur Dichtunq des Festspiels ausersehen gewesen sei, aber Mar Nein Hardt erklärte, er werde die Jteqie nur übernehmen, wenn Hauptmann das Festspiel schreibe. Tie Hauptmann feindliche Partei habe dann einen besonderen Ansporn gesunden, als der Kronprinz bei der Besichtigung der Jahrhunderl- halle aus seiner Sctiagung Reinhardts, aber auch aus seiner 2lb» ncignng gegen Hauptmann kein Hehl gemacht. Im übrigen waren nur noch vier Austührimgcn kontraktlich abzmvickeln gewesen.
Tie „Morgenpost" teilt mit, die Einstellung deS Festspiels sei aus den Wunsch des Kronprinzen eriolgt, der sonst die Nieder- legunq deS Protektorates in Aussicht stellte.
Tie „Bossische Zeitung" meldet aus Breslau: Der Kronprinz hatte sich von der Ansstellunqsleitunq seiner Zeit das Regiebnch kommen lassen und soll sich dann zum Fürsten Plesi sehr ungehalten ausgesprochen haben.
Lcrn^wrrtscbaft.
Landwirtschaftliche KreiSschau für den Kreis Budinuen.
Am Freitag, den 13. Juni sand in der Waltcr'scben Wirtschaft in Stockheim an' Beranlassung des Landnnrtsebait>5kammerAus- schus'es für Cberbesscn eine Besprechung über die Durchführung der landiv. Krcisschau statt, zn der Vertreter des Grogh. Kreisanrts, des Gr. KrcisvetermäramlS, der landw. Wmtcrsckmle, der Grosth Bürgermeistereien Büdingen und Nidda, die Vorsitzenden der Fachvereine, die Asitglieder der Landwirtschaftskammer und des Ausschusses und noch weitere Landwirte Einladungen erhalten haben. Ten Borsit; führte das Borslandsmitglied des Land- wiitschaftskammet>AuSschusses Gustav Ai o a f, Grund^Schwalheim. Tie Kreisjchan erstreckt sich nach den Ausführungen deS Sekretärs Schivarz auf sämtliche Biehgattungen, Erzeugnisse des Pstanzcn- und Obstbaues. Alolkerci-Erzengmsse, landwirischastliche 'Maschinen, -Geräte und H'lssstoste, landiv Bauwesen und ivisienscha'tlichc 'Arbeiten. i)lts AuSstellnngstermin wurde die Zen vom 20.—22.Scptem- bor gewählt. Eine lebhafte'Aussprache entwickelte sich über die Wahl ücs'Aiisstclliniasortes. Nach längerer Verhandlung wurde mit grosier Mehrheit B ü dingen als Ausstellungsort bestimmt, luonnt sich auch der Vorstand des Landivirtschafiskammer-AusichusieS nachträglich einverstanden erklärte. 9iachdem noch die zur Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Ausschüsse ernannt waren, schtosi der Vorsitzende die Versammlung.
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rrft eine Zeiklang, wobei sie sich gegenseitig nach der Stras.e vi drä*igten. Inzwischen hatte sich der Ängettagle mir einem jyn einem Hoizhaufen genonrmenen Knüppel berrarme.", der j • i cin-nn sogcnaimteu 9teidel herrührte. Sem Bruder, der zu der gegnerischen euiii^ tube gehörte, sprang hinzu, um den Angeklagten von Tätlich- keilen abzuhalten, mährend Eckhard mit den Worten zu benilngen versuchte: „Komm Kolleg, ivir molln gehn". Ter Angestaate schüttelte jedoch seinen Bruder ab, und versetzte dem sich gerade zum Fortgehen wendenden Techcrt einen Schlag über den Kov'. Ter Getroffene brach lautlos zufamnieu, ivobci der Täter noch eine rohe Bemerkung gemacht haben soll. Er verlies; den Tatort, ohne sich inn den schwer Verletzten zu kümmern. Ter Verletzte wurde ^Pn Kameraden nach .Hause gebracht, und iam dann in die Klinik nach Gießen, wo er einige Tage darauf verstarb.
Dngektagte, der in der Voruntersuchung ein vssenes Ge- ständiils lein er Schuld abgelegt hatte und besonders Zugegeben hat, das; er nicht in Notwehr gehandelt habe, beriei sich vor den Wefdnvorenen doch wieder darauf, daß er sich bedroht gesühlr und darnm den verhängnisvollen Sck'lgg geführt habe. Tie Zeugen bestätigen im allgemeinen die Darstelluna der Anklage. Geb. Medisinalrat Tr. v a b erkor u erllärto als Sachverständiger, daß der Sclckag aus der linken Schläsenseite die dort zufällig dünne Schädeldecke des Dechert zertrümmert hat und daß infolgedessen der Tod cingetreten sei.
Tie an die Geschworeneii gerichteten Schuldfragen lauteten aus Körperverletzung mit Todesiolge und die Frage nach mi(- derndeu Umständen.
Oberstaatsanwalt H o f m a ii u plädierte aus Bejahung der Schuldsragc; Notwehr sei hier nicht gegeben. Es sei unvcrout- lAortlich, ivenn ein Mensch mit einer solchen Waffe auf einen kleben- menscleii einschlage, die, wenn sie trifft, unbedingt tödlich ivirkeu müsse. Infolge der Jugend und der Unbestrnstheit des Angeklagten tritt der Vertreter der Anklage unbedingt dafür ein, daß von den Geschivorcnen mildernde Umstände znzubilligen seien. Rechtsanwalt ^a u iiii a nn ist der Ansicht, daß der Angeklagte freiznsprccheu sei, ivcil er m Notwehr gehandelt, wenigstens gber glauben konnte, er werde voii Dechert. dem Verstorbenen, angegriffen. Tie Geschivorenen folgten aber den Einträgen des Cbcr- slaatsauwalts Hofmann und der Gerichtshof crfnmitc ans eine Gcsän^iiisstrafe von 1 Jahr 6'Monate, ivorauf 3 Atonate der Unter- suchnngShast als verbüßte Strafe in Abzug zn bringen sind. Beantragt waren 2 Jahre Gefängnis.
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Zeugen gesucht!
Personen, die beobachtet haben, wie in der Nacht vom Sonntag auf Montag (I5./16. Juni) gegen V.3 Uhr ein Student von zwei Schutzleuten mißhandelt und dann gefeffelt über den Seltersweg geschleift wurde, werden gebeten, ihre Adressen Herrn Rechtsanwalt L. Peters, hier, Seltersweg mttzutetlen.
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O Lanbach, 17. Juui. Der heute hier abgebaltene Krämer- und S ch ,v e i n e m a r k t brachte einen regen Verkehr. 162 Stück Jungvieh waren anfge'atiren. Der vmtbel war sehr rege. 25 bis 5O Mk. ii'urdeu für das Stück Läufer bezahlt. Die Ware ging so stott ab, daß der Vorrat bald ausgekaust war.
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I Mrecht Trückcr-Derlin sind verietzt worden: bk Frau schwer.
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Hierdurch die traurige Mitteilung, daß es Gott gefallen hat, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fm« Sophie Schmidt geb. Andresen
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