Ausgabe 
12.3.1913 Drittes Blatt
 
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163. Jahrgang

Drittes Blatt

Nr. 60 5

Giehener Anzeiger

tagvch m» Ausnahme des Sonntags.

Erscheint

General-Anzeiger für Gberhesien

Die6? ,Anzei> Kreis wöck,"

ehener Zamilienblatter" werden dem er viermal wöchentlich beigelegt, das latt für den Kreis Gießen" zweimal tlich. Die,Landwirtschaftlichen Leit- frogen erscheinen monatlich zweimal.

Mittwoch, <2. März 1913

Rotationsdruck und Verleg der Brüht'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:^^ 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.

hat die Verpflichtung, alle Ausgaben genau zu prüfen, das war aber bei dem Anträge Bähr nicht mehr möglich. ..

Im gleichen Sinne spricht sich auch Landesökonomierat Mul­ler aus. Obstbauinspektor Pfeiffer dagegen hebt die Not­wendigkeit dieser Summe hervor. Mitglied Breid cnb ach - Torheim spricht sein Bedauern darüber aus, das; er in der Zweiten Kammer so wenig Unterstützung mit seiner Mchrsorderung von 45 000 Mark gefunden habe, die er dann eingehender begründet. Mitglied M o g k - Grund-Schwalheim geht auf Zollfragen im all­gemeinen ein. ,r , ni,

Die Sitzung wird rnn! 1 Uhr geschlossen und um 31/! Uhr

herangeFvgen? Wind vielleicht in einer Schreinerei oder in federn anderen Betriebe -nicht auch mehr oder weniger Wasser verbraucht? Die folgenden Beispiele zeigen wohl zur Genüge, was sie zeigen sollen. Bei drei ähnlichen Gewerbetteibenideii mit fast gleich hohen Arbeiterzahlen ist der Wasserverbrauch (einsclch. Haushaltung) der Reihe uad) mit 104 Mk. (inkl. Dampfmaschine mit 62 Mk.), 15 Mk. und 10 Mk. bererl)net. Einer dieser drei Gewerbetreibenden, der auch Gemeinderatsmitglied ist, zahlt also 15 Mk., wovon 7 Mk. auf einen Mieter entfallen, so daß mir noch 8 Mk. verbleiben. Demgegenüber bezahl ein Arbeiter in der Bahnhofstraße 17.70 Mk. Von der Richtigkeit der vor­stehenden Angaben kann man sich durch Einsicht in die mit Bleistift geschriebene Wasserliste überzeugen, so fern nicht

Hauptversammlung der hessischen LandwirtschastLkammer.

bs. Darmstadt, 11. März.

Es wird die allgemeine Aussprache über den Hauptvoranschlag 1913/14 eröffnet, der in Einnahme und Ausgabe mit 661 038 Mk. abschließt.

Mitgl. Hensel-Dortelweil geht auf die Lage der Land­wirtschaft im allgemeinen ein, die nicht sehr rosig sei. Die Forde- rung, im nächsten Etat des Staates 45 000 Mk. mehr ernzustellen, sei durchaus begründet, und man müßte den Vertretern dieser Forderung in der 2. Kammer, den Abg. Brauer und Breidenbach, dankbar sein. Die vorhandene Teuerung sei nicht zuM wenigsten auf die Landflucht der Arbeiterschaft zurückzuführen.

Mitgl. Schätzel-Selzen gibt seinem Befremden iwer die von der Regierung abgelehnte Mehreinstellung von 2000 Mr. für die Reblausbekämpfung Ausdruck.

Ministerialrat Hölzinger spricht zunächst über,die Lage des Weinbaues und führt einen gewissen Mißftaiw aus die aus­ländischen Weine zurück, die stark konsumiert werden. Bei der Beratung über den Antrag Diehl in der 2. Kammer Mrd sich Gelegenheit bieten, hierüber weiter zu reden Bezüglich der Reblausbekämpfung wird das Gesetz die Grundlage hierfür zu bilden haben. Soweit als möglich, wird die Handhabung milde fein. Was die Bekämpfung der Gelbsucht beträfe, 1° ,er dar­über in der Sitzung des Sonderausschusses gesprochen und schließ­lich beschlossen worden, daß für die Bekämpfung notwendig und 1600 Mk. für die Wein- und Obstbauschule, 2800 Mk. für Rhein­hessen, 300 Mk. für die geologische Landesanstalt, also im ganzen 4700 Mk. Trotzdem nur 4000 Mk. vorhanden waren, wurde ausdrücklich betont, daß diese Mittel ausreichen, weil ein Teil der Arbeiten erst zu Lasten des nächsten Etats ausgesuhrt werden sollten. Damit wurde ein Antrag Bähr in Verbindung gebracht, der zu Kapitel 75 gestellt war. Die Regierung war aber der Ansicht, daß der vorhandene Betrag für die Bekämpfung der Rebschädlinge vollkommen ausreiche. Von der Landwirtschasts- kammer sei ein solches Ersuchen auch nicht gestellt worden.

Generalsekretär Leit Higer: Das Ersucksen ist gestellt

Mitgl. W e i t h - Nieder-Wöllstadt verliest zwei Schreiben, die die Großh. Hess. Versuchsstation an den Landwirt Rud. S a n g U. in Feuerbach gerichtet hatte, der der Versuchsstation eine Probe - von Weizenkleie übersandt hatte, die einen Gehalt von 1,8 Proz. kohlensaurem Kalk und einen Gehalt an Reisspelzen auswies. In dem ersten Schreiben wurde dem Einsender das Resultat der Untersuchung mitgeteilt und er darauf aufmerksam gemacht, daß der Minderwert der Kleie mindestens 10 Proz. betrage, and daß die Firma Koch in Assenheim, von der die Kleie stamme, fiir leben etwaigen Schaden aufzukommen habe. In einem anderen Schreiben hat die Versuckssstation dem Landwirt Sang werter mitgeteilt, daß sie das Erforderliche veranlaßt habe, daß die Zusätze sofort außer Verwendung Eontnten, und daß sie glaube, daß die Firma Koch, die bisher in gutem Glauben gehandelt habe, künftig fernen Anlaß zu Klagen mehr bieten werde. Der Redner sieht m dieser Antwort eine Inschutznahme der Firma Koch durch die Versuchs- stafton. Er bittet den in der Sitzung anwesenden Geheimrat Prof. Wagner um Mfklärung über diesen Fall.

- Geheimrat Prof. Wagner geht zunächst auf die Notwendig­keit der Bekämpfung der Gelbsucht bei Reben ean, deren verhörende Wirkungen er näher beleuchtet. Auf die Anfrage des Mitgl. W e i t h habe er zu erwidern, daß die Versuchsstation die Sache mit mindestens demselben Ernste behandelt habe wie die Landwirte in Oberhessen. Die Versuchsstation habe einen Unfug ausgedeckt, der in Hessen sehr verbreitet sei. Die außerordentliche Reklame, die für Futterkleie gemacht werde, sei nut daran schuld, daß die Mühlen sich verleiten lassen, diese Mittel zu kaufen. Die Versuchsstation war daher gezwungen, diesen Unfug aus da» gründlichste zu bekämpfen Sie habe es aber gerade deshalb für zweckmäßig gehalten, die Sache geheim zu halten Durch die Veröffentlichung in derFriedberger Neuen Tageszeitung seien aber die aiideren Mühlenbesitzer gewarnt worden, und so sn es setzt nicht mehr möglich, der Sache auf den Grund zu gehen Prost Magner verliest dann em Schreiben, das die Versuchsstation an das Großh. Ministerium des Innern zu ihrer Rechtfertigung auf die Anschuldigung der Parteilichkeit, die der Abg. v. Helmolt in der Verhandlung der 2. Kammer am 4. Marz gegen sie er­hoben hat. In diesem Schreiben heißt es: Koch ist durch die Reklame der ReisUeie getäuscht worden. Er hat in gutem Glauben gehandelt und die Verpflichtung übernommen, für alle nu§ der Kleiefütterung entstandenen Nachteile emzutreten und die Zustitze fortan zu unterlassen. Durch den zweiten Brie ha die Versuchsstation die Sache selbstverständlich nicht als erledigt betrachten wollen. Der Abg. v. Helmolt hat nun behauptet, die Versuck>sstation habe in einer Kleieprobe bedeutende wissent- 1 i ch e Fälschung festgestellt und die wertere Verfolgung bey betr. LieferaMen in Aussicht gestellt: als sie aber den Namen des Lieferanten Karl Koch in Assenheim erfahren habe, habe fte den Rückzua angetreten und sei zu der Annahme gekommen, daß der Lieferant der Kleie in gutem Glauben gehandelt habe. Die Ver­suchsstation hat nicht wissentliche Fälschung festgestellt. Sie bat auch nicht die Verfolgung des Lieferanten, sondern erne wertere sachliche Verfolgung des Falles in Aussicht gestellt. Sie hat auch nidit den Rückzug angetreten, denn die Verfolgung der Ängelegen-

ist nicht beendet Auch die Behauptung des Abg. v Helmolt ist unrichtch, daß dem Koch der gute Glauben bescheinigt wurde. Mc^ darf Koch nicht ohne weiteres des Betruges beschuldigen Auch die Laiidtagsabgeordneten dursten sich wohl nicht das Richt SS ein ^taatsinftitut der Parteilichkeit zu verdächtigen. De^Aba v Helmott soll ferner behauptet haben, daß die Land- wZe durch'die es Gebaren, das allein auS Mcksicht cmf große fiMeranten geübt werde, mit Mißtrauen, gegen dre Versuchsstation

mürben Dann heißt es weiter m dem Schreiben an das Sr-rJvS Fch bedauere daß die Verdächtigungen von enter ^^d^i Verliä'l'tnissen der Versuchsstation vertrauten Seite nicht Sort^SgcSm^)ri>en sind. Ich ersuche das Gr MiNisteriimi D 3aednncte Erklärung in der Kammer festzustellen, daß d e Versuchsstation in vorliegender Sache vollkommen korrekt gehandelt eÄarderlichen Schritte getan hat, dem zutage Getretenen Uchug auf kn G und zu gehen und die Interessen der Landwirte 6U Ä^lied Korell-Angenrod: Wenn die Landwirte sich nicht

nn bie 58m-nd^Ttation wenden, so liegt das an den hohen EM an. die BM . üm. Mißdeutungen zu.

Prufungskosten. Ter zwmri V?ark mehr für die Mauäbe- FC tA 1taÄ Äw Laues des Laud- ^MftlÄn Ästituts verdient auch hier, wie in, der Zweiten Kmumer die größte Beachtung. 5-ranksurt wird sich sur cui solches Mift nicht^interessieren. Di e he ssi sch- Landw irt s cha ft n a"ö ton^m6 Io rbVrV" Die^Enflchuldnng des. läichlichm WÄÄWÄ «ää Abzug dm jugendliche Arbeiter müßte entgegengetreten werden Was 9ben Zusammenbruch der ^eiioisenschaftsbanken^aiigecht, so muß man die Frage stellen, ob die Aufsicht auch au^reic^nd Ft.

Miuiftcrialrat Hölzinger betont nochmals, daß sich Die 2000 Mart nicht in den Etat mifnehmen ließen. Die Regierung

Propaganda gemacht für eine von Mai bis Oktober im Krystallpalast stattfindende deutsch-englische Aus­stellung. Nach dem Bekanntwerden der ersten Nachrich­ten hat die ständige Ausstel tun gskommission für die deutsche Industrie deutschen Gewepbekreifen äußer st eZurückhaltung empfohlen. Im Hinblick auf vielfache Anfragen hat sie neuerdings folgendes Rund­schreiben erlassen: Es kommt vor allen Dingen darauf an, ob die Industriellen der beiden Länder selbst den Wunsch haben, in einen Ausstellungszweikampf ein^utreten, der, wieder aufgmoniMen. I wenn auch unter friedlichen Prämissen.einsHend^ möglicher-

Jn der Nachmittagssitzung spricht zunächst Mitglied Bähr, Beisein den Konseguenzen geradezu einer Verschärfung der der auch einen agrarfreundlicheu Nationalökonom wirtschaftlichen Gegensätze führen kann. Dies um so mehr, für Gießen fordert. Er geht dann auf die Angelegenheit: der 6ci ber fm vorliegenden Falle gänzlich überhasteten Feldbereinigung in Langenbergheim ein, die er m Verbindung Byx-h^eitung, durch die an sich schon alle wichtigen Teile mit dem Oberbau HanauBüdingen bringt. Er wendet ftcy ^outschen Industrie ausgeschaltet werden, die dringende

hierin gegen dieRegierung. >er Redner komMt dann auf seine . hestehch daß nur Minderwertiges' gezeigt und im

ÄÄ KN «Lland ein Vi(b beugen

Handlungen himzii. 'Die Wlehnung der Regierung verstehe er- Könnens geboten wird. Zudem

nicht Äus ben Mitteln der Landwirtschaftskammer lasse sich treiber des Projektes nut un)erer Industrie vorher keine diese Summe nicht nehmen. ... ttrie immer geartete Fühlung genommen, denn sonst hatte

Ministerialrat Hölzinger: Der Abg. Bähr ist sich selbst bekannt ein müssen, daß, wie eine fungst von einem! nicht klar, was er eigentlich will. Für mich ist die Sache jc^t I anqefebenen hiesigen Fachblatte veranstaltete Umfrage er- abgetan, als sie zur Verhandlung stand, war sie. noch unkla^dal , ^at, das Projekt in deutschen Jndusttiekreisen, z-nr^eit von feiten pes Herrn Bähr jede Begründung fehlte. Derr Bahi ^ xchnen Widerhall findet. Ob dies in englischen

hat mir das Herz für die Landwirtschaft abgefprochen Das wen Men l nicht bekannt. Einer deü

er aber schon bei vielen getan, so daß es für mich leicht zu bemerkt sei - zugleich

^Jnder Frage der Feldbereinigung wendet sich Regierungsrat Mitbesitzer des im übrigen fürtte Zwecke ^er derartigen

S p am er gegen die Abführungen BährS. Ter juristtsche Beirat Ausstellung kaum geeigneten Krystallpalastes. Erne deutsch- Rechtsanwalt Meisel gibt über die rechtliche Seite der Sache englische .Ausstellung, die. diesen Namen verdienen )ou, Auskunft. . , . bedeutet unter allen Gesichtspunkten ein Werk von außer-

Es kommt dann zu einer erregten Aussvrache zwi- ordentlicher Tragweite und Verantwortlichkeit. Sollte eine scheu Herrn Bähr und Ministerialrat solche Veranstaltung einmal ernsthaft in Bettacht kommen,

in der Bälfr einen Ordnungsruf vom Präsidenten kalter ,unt niindesten die einleitenden Schritte im Em-

erhält, der aber parlamentarisch nicht gerechtfettigt ist vernchmeii' mit den Regierungen der beiden Länder er»

her »"»SSÄ M iS6mtt

»°on "UbiemÄltiC »uÄS nSu beginircn werden'» nicht aber wie es jetzt geschieh^

n^cher^noch kurze'Ausführungen Oberlandstallmeister v o n W i l - wenige Monate vor dem geplanten Eroffnungstermin. Poch lick und Generalsekretär Leit Higer. dazu, wie aus den soeben bekannt werdenden Anzeigen

Der Präsident gibt Kenntnis von einem1 Anträge M og k, ben fn ben heimischen Zeitungen hervorgeht, in marktsafreie- Mitgliederii der Provinzialausschüsse und der Kommissionen, so- Äscher Anpreisung, die der Veranstaltung den rein geschäft- weit sie nicht Mitglieder der Landwirtschaftskammer sind, Hw ge-tt-^ Charakter immer mehr aufprägt, und die nach un- nehmigten Voranschläge der Landwirtschaftskammer zuzuitellen. , Beariffen aeeiqnet ist, ihr Wert und Würde zu nehmen.

Mitglied Bauer-Schmalmühlen wendet sich dagegen, daß Rnkmackerinnen Fxi-

«SEEsiiS1 »&Ä ESS B: $= » SfäSÄSUKSKÄä übranam S Me ber ObSrftei ein, Ministerial- gültigkeit es bisher unterließen, den verandetten Verhaltniften rat H'ölzin ger bekundet die Bereitwilligkittt der Regierung, im Gewerbe Rechnung zu tta^en. An UZ$

bic ^ObstMärkte zu fördern In Msheim habe sie den Obstmarkt ihre Fachvereine, sonne auch an alle dieienigen, die sich für £4 »55*S'5SIÄÄ

; Seine weiteren Ausführungen beziehen sich auf das Verhältnis richttmg von Vorbereitiingskursen, auf die Meisterprüfung Ge-

: j««* ftdnbm ..r-M-när-agr-risch-n" Ober-1

' ' Um 6 Uhr schließt die Sitzung. Fottsetzung morgen 9V- Uhr. und ihnen die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile, die eine

um rnji iu,ihi un -»L.________________Anpassung an die veränderten Verhaltnme Mit sich bringt, bar-

ttttfi» ä'attd« zulegen. Die Bebingungen, .unter benen die Frauen bis zum

NUS srusr ® l. Oktober 1913 zur Meisterprüfung zugelaften werden können,

Gießen, 12. Marz 1913. > geben wir nachstehend noch einmal kurz an:,Bis zumA. Oktober

** Postpersonalnachrichten. Versetzt wurden die 1913 können diejenigen Frauen, die das Atter von 24 Jahren Rostassistenten AdaM von Heldeiibergon nach Oberstein, Geb- erreicht haben und eine zweijährige Lehrzeit nachweften, auch b a rd von Friedberg nach Düsseldorf, Wilh. H el m von Oberftein ohne vorherige Gesellenprüfung zur Meisterprüfung zugelagen nach Heldenbergen, S a HM von Düsseldorf nach Friedberg, Sehrt werden." Da in der Meisterprüfung Kenntnisse vCTlangt werden, von Beerfelden nach KeMpen (Rh.), und P. Stauth von Kempen bie viele ber sich zur Prüfung Meldenden nicht besitzen, müßen nach Beerfelden. Ernannt wurde Postsekretär Presser in sie sich diese Kennttilsse iwch vor der Meisterprüfung verschaffen. Darmstadt zum Ober-Postsekretär (Bureaubeamten 1. Klasse). B e- Dies geschieht durch den Beftich eines Borbereitungskurses auf die standen haben die Postsekretärprüfung Postassistent Will). M ü l le r Meisterprüfung oder auch durch privaten Um er richt. Die Kurse in Mainz- die Telegraphensekrerärprüfung Ober-Telegraphenasft- »oerden bei uns in Ober heften m Gießen, (yncbberg, Jaboa imb ftent Wolf in Worms. Angenommen wurden als Tele- Büdingeii abgehalten. Hier in Gießen finden die Kurse m der gravbengehilfin Mathilde Gerhard in Gießeii, Marie H a hn! ^wcrbeschule bei zwölfmal drefttündigem Unterricht statt und in Bußbach, Ella Heimbürgin Friedberg. Ms Postagent Land- umfassen: Gesetzeskinide, Buchführung, Kalkulation, Stoff- und wirt Gg B l um II. in Melbach, Gemeindeeinnehmer Hch. B o u r - Materialkunde. Nähere Angaben hierüber erteilt die Auskunfts­aig o n in Hirzenhain, Pottefeuillermecster Jak. P i r o t in Hausen, stelle für Frauenberufe auf dem Rathaus (Dienstag, nackpnittag Gemeindevorsteher Hch. Schwalm in Wißmar, Schneidermeister von 6Vs7*2 Uhr). Wir warnen beionders vor Gleichgültigkeit Job Ritz in Holzhausen. Freiwillig ausgeschieden diesen rvichtigen Vorschriften gegenüber alle biejenigen inngen sind die Telegraphengelßlsinnen Elise Feiser in Msfeld und Mädchen, die ihren Beruf durch Verheiratung, Aumahme Haus- Auguste Gebauer in Fnedberg: die Postagenten Hch. BergA (jcher Tätigkeit usw. aufzugeben gedenken, da es sich bitter rachen mann in Hirzenhain, Wilh. Drück in Wißmar, Adam Kaiser würde, wenn sie später einmal als Witwe oder Miterlfaltenn der in 5ioiisen uiid S chmidt in Holzhausen; die Postagenttn Louise Familie gezwungen wären, ihren Erwerb wieder aufzunehmen.- Rbilivvi in Melbach. Gestorben ist Telegrapl>enassistent Wenn sie die ihnen jetzt zur Verfugimg stehenden Votteile außer Schacht in Darmstadt. Acht lassen und keine Meistei-prüsiing nachzuweisen lmben fo

* Alice-Frauen-Verein für Kranke npfl eg e, I dürfen sie später kein eigenes Gelchäft gründen und keme Lehr- Zweigverein Gießen. Der vom Oberarzt Tr. von mädcbcn ausbilden, da sie ja auch nicht den Meistemnnentitel Hom e i) e r geleitete Vortragskursus über die Pflege Kranker whrcn. Landkreis Gieken

= -ich, 10. äW W« M«

«nw°senh°it V°rst°nds,mtgl.cd-r °bg°h°-t-ne

Schluß Prüfung hatte ein erfreuliches Ergeb n^ sowohl in der Art der Versteuerung als anch in ihrer je- zeigte, daß die Teilnehmerinnen mit Eifer und ^nterefte oen Bertailung erhebliche Unrichttgteilen festKiistrellen

Vorträgen gefolgt waren. Für den demnächst beginnenden * ~0 % laßt man in Lich nur einige Gew-erbe- praktischen Kursus liegen zahlreiche Meldungen vor. treibende den Wchserverbrauch in ihrem Gewerbe bezahlen,

*" Wünsche wegen Ruhebänke. Von^einer alten toäbrenb andere Gewerbetteibende davon befreit sind. Dame gebt uns eine Zuschrift zu, nach ber an ber Südseite des Zgorum werden hier nur Metzger, Schmiede rmd Schlosser Philosophenwaldes, nach den Wiesen zu, eunge Banke ausgestellt' ~' 1

werden sollen. Aus den Anlagen seien die Bänke mit Kinder­wärterinnen und ihrem Anhang belagert; mancher Alte, ber nicht so glücklich ist, sich in einem Hausgarien ergehen zu können, schleppt Heb bis an den Waldrand und möchte sich dort cm wenig ausruhen, kann aber nicht, weil aus jeder Seite nur eine Bank steht während doch auf jeder Seite fechs stehen könnten.

* Post Protest verfahr en. Das von der Reichspost vor einigen Jahren eingeführte P o st p r o t e st v e r s a h r e n bedeutet wegen seines niedrigen Einheitssatzes eine erhebliche Verbilligung ber Protestkosten, besonders für Wechsel, die an kleineren Orten oimc Notar und Gerichtsbearnten zahlbar sind. Bei den Neichs- poftanitalten sind im Jahre 1912 schon über 2 Millionen Post- protestaufträge aufgeliefert worden.

** Warnung vor der deutsch-englif chen AuLftellung in London. Von London aus wttd