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Dir. Prof. Schmidt
’* Kleine Mitteilungen auS Hess en «nb den Nachbarstaaten. In Leun feierten am 14. Ang. die Ebe- letite Wilk. Schweiger L und (Elisabeth«, geb. Süst die diamantene Hochzeit. — In Mannheim kroch ein 9jäbr. Junge beim Bersteckspielen in einen Softer, deffen Schloß Auschnavrste. Aiman nach längerem Derrnmtsein den fitiobrö luchte, iand man ihn erftieft vor. — In Schwalunqen kletterte der 44jäb- rioe Knecht Kegel in einem Anfälle geistiger Umnncbhtnq ans den VeitunqSmaft ber Uel edanbxentrak Trraucnbrtituitaen- Kegel wurde von dem 3OOVO Bolt starken Strome sofort getötet. — In Pfeddersheim wurden dnrch Buben Hände zwei Hanlen frucht mit ca. 3300 Garben in Brand gelegt und vollständig vernichtet.
Amtlicher IDettcrberKbt.
Oessentlichcr Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussicktkn in Hessen für SamStag, ben 16. August 1913 : Wolkig, meist trocken, Temperaratur wenig geändert.
wirtschastlichen Aufschwungs bemerkbar: alle Betriebe sind bat. aber obre den geringsten (S-nolg Au» tue Andeutungen be>lt* ausreichend heschäftiat ltch des Iewtstdrertens der Hatmdauarbeiten enfrpretben nutzt ganz
uusrcit^cno ve,rya,tigt. ----±---Iden laliadxn, der Hatmbau ist übemll zreinlich gktdjmifrq vor
geschritten, oder will Ihr Mitarbeiter vielleicht tue 3tiri>t»ccirentn4 dafür verantwonltch mache», dast die ial etwa 1 Jahr lanbe*-
Lstztc 2lacbrid>tcn.
Tie Ergebnisse des vstpreußischen Rundflug eS.
Königsberg i. Pr., 15. Aug Ten Lcküusi des ZftuchflugeS bildete ein Festmahl in der Stad:balle, bei iveltl-em Regie- Tungvrai Gottcl die Preisverteilung vornabm. Ban den Offizierssliegern erhielt den 1. Preis ^laiser-prrisi Vcutnanl Prcbell, den 2 Preis Leutnant Geyer: für Iivilflieger den 1. Preis 12 00U Mk.) Alfred Friedrich, den 2. Preis, Beihilfe des KriegSministeriums, <8000 Mk.) M ühue '.'In zahlreiche Lftistcre und Zivilfliegcr wurden Ehrenpreise verteilt. In einer Ansprachc dankte Neawrungsrat Göltet besonders der Naiimal- slugspende und bim itriegsminiftcrium für die Unterstützung und Förderung des RundflugeS.
märfte.
fc. Wiesbaden, 14. Aug. heu» nnb 6 trohmarkt. Ungefähren waren 21 Wagen mit $)cii und Stroh. Man notierte: Heu, n 11 c 5 . 6.40—0.L0 Mk, neue 5 4,10-6,00 Alk. Stroh (Rtchtstroh) 4,40—6,00 Mk., flnnnmftrofi 0,00— 0,00 Mk. — Fruchtmarkt. Haier 17,20-18,20 Mk. Alles je 100 Kilo.
Reizlos ioll die yinbrunn sein, welche Herzkranke, Vieren nnb Harnleidcnde nehmen, bnücrempiicblt sich in diesen Fallen ganz besonders,Quieke" als diätetisches Nährmittel. Es ist vollkommen neutral, dabei aber wohlschmeckend, leicht verdaulich und kräkiigt den geschwächten Küroer. Heber die verschiedenen Gerichte, die sich damit Herstellen lassen, beliebe man Roheres aus dem „Änfefe" Kochbuch zu ersehen, welches in Avotbeken und Drogerien gratis erhältlich ist. Ihvw/t
ixnb", auf dem andern „Tas eigne DauS, der eigne £>erb ist mrtn- als Gold und Silber wert" In ber Mille des Tür5dxn5 äst ein freier Plav angelegt, auf dem die junge Torflinbe grünt. 'Ancb eine Wirtschaft ist schon vorhanden, in welch r .strliansbräu verzapft wird Tic Kinder geben vorlau ig nad. Böhll >ut Schule. Aus ‘Ut-^lfel werden die Bewohner sämtlich verrieben. Erne A7»akl 9ndr wollen sich in Reu Asel ansiedeln, andere ziehen nach Vöhl. Belsdorf ober ins Valderk'sche Tas AÄcrgelände der Afeler befinbci sich arösitenteils jenseits der Eder Ta nun aber der Stanse? beide Ufer trennt, so wird jenseits der Eder ein Gutskwf erbaut, und diesem das bisherige Feld zur Bewirischostung ?ugewiesen. TaS Törfchen Neü-Asel wird von ben zahlreichen Wanderern sehr stark besucht.
Saalbürg, 14. Aug. Kurz nach 7,5 Uhr erschienen der Kaiser, die Kaiserin . und Prinz CBfor mit grobem Gefolge in sieben Automobilen nur der Eaalburg. Die Herrschaften empfingen nach der Besichtigung der neuen Funde in dem Museum den Professor Dr. Henke l,au8 WormS, der sein Werk über die römischen Fingerringe der Nheinlande den Majestäten vorlegte und in halbstündigem Vorträge erläuterte. Ter Kaiserliche Besuch auf der Saalburg dauerte insgesamt anderthalb Stunden.
h. Frankfurt n. M., 14. Aug Heber den Nachlaß des verstorbenen Mitinhabers des zusammengebrochenen Bank- hcruseS Plaut, Heß & Eo, Bankier 5?eß, ist heute der Konkurs verhängt worden.
h. Frankfurt a M, 14 Aug -Der hiesige Bankier 111T m a n n wurde zum Testamentsvoltstreck er August Bebels ernannt.
h Frankfurt a. M., 14. Aug. E i n Phänomen. Im Schumannthcater fand heute mittag vor einem geladenen Publikum eine Vorstellung statt, bei der sich ein französischer Artist, Max Norton, als ein menschliches Aguarium im besten Sinne des Wortes vorstellte Dieses Unikum traut, besser goß» .zunächst etwa fünf Liter Wasser hinunter, das er später als Fontäne wieder dem Munde entströmen ließ, wobei er zugleich das Wasser rum Waschen der Hände benutzte. Tann verschluckte der Künstler rasch nacheinander 12 lebende Frösche und Iß lebende Goldfische, drehte die Tiere im Magen um und ließ sie nacheinander wieder aus" dem Munde ins Bassin springen, uw sie lustig weiter schwammen. Während sich Frösche und Fische im Magen ihres „Herren" vergnügten, rauchte dieser seelensruhig eine Zigarette Max Norton will auch 25 Liter Bier trinken, wenn man ihm die Menge zur Verfügung' stellt Vom SamStag abend an tritt dieses Phänomen öffentlich auf.
h. Frankfurt a. M., 14. Aug. Um die Errichtung eines Säuglingsheims in dem Borort Eschersheim zu verhindern, hat der dortige BczirkSvcrcin das zum Ban in Aussicht genommene Gelände rasch angckauft und läßt dort nun mehrere Wohnhäuser bauen. Die Mitglieder befürchten, wie eS in einer Eingabe an den Magistrat heißt, durch den Bau des HennS „schwere gesundheitliche Nachteile" für ihren Vorort. Vernünftigerweise ging die Stadtverordnetenversammlung über die sonderbare Beschwerde des BezirlSvercins kürzlich zur Tagesordnung über.
w 2t o d a. d. W., 14. Aug. Die Witwe Heil wurde gestern von einem Radfahrer überfahren und so schwer verletzt, daß sic nach kurzer Zeit verstarb.
w Höhr»Grenzhausen, 14. Aug. Zwei Fabriken seiner Stcingutzeuge und Pfeifen haben ihren Betrieb wegen schlechten Geschäftsganges bis auf weiteres eingestellt. In den Töpfereien machen sich dagegen die Anzeichen eines
LingesanSt.
(Für Form und Inhalt aller unter birfer Rubrik siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Zur Alsfelder Eisenbahnfrage.
Wir erhielten folgende Zuschrift:
In Nr. 184 Ihres Blattes stellen Cie die „Alsfelder Eisenbahnfragen" zur Erörterung. Diese Erörterung kommt etwas spät, und so weit sie von einem Ihrer Mitarbeiter in Nr. 184 erfolgt ist, bedarf sie der Richtigstellung Nicht die Stadtvertretung har, nne Ihr Mitarbeiter annimmt, die Ver schleppung der BahnbofSbanangelegenheit verschuldet, es irar die Babnverwallung selbst, die mit Rücksicht aus die unverhültnis- mäfig hohe Forderung der Firma Wallach das 1. Projekt fallen liest und ein 2. Projekt vorlegte, das die einstimmige Zu- Ihmmuna des Stadw »rstandes sand. Ihr Mitarvckter weiß ober auch, dast, von einer ihm wahrscheinlich nicht fcmüeljenben Seite, Gesuche um Hinausverlegung des Dahuhoss an alle in Betracht kommenden Behörden und sogar an die höchste Stelle eingcreMit worden sind, als bereit* das 2. Projekt landespol, zeilich längft^genehmigt war. Hauptsächlich hierdurch, und nicht durch die Stadtvertretung, ist die Verzögerung der Bahnhofs angel cgeiibcit herbei geführt worden. Angesichts dieser aticnmäßig feststehenden Tatsachen erscheinen die versteckten Borwürse gegen die Stadtvertretuno ungerechtfertigt.
Der Einsender kommt auch auf die „Brücke ' in der Grün- berger Straße" zu sprechen und meint nun, diese Brücke „sei ein mustergültiges Bauwerk", und dabei ist von ber eigentlichen Brücke laum etwas zu sehen. Bm der „Strestensährung" die ihm so mißfällt, ist ebenfalls noch nichts zu sehen, aber was biqcjinfangt, so weiß auch Ihr Mitarbeiter, daß mer- für nicht die Stadt, sondern einzig und allein die Äreiostraßen- Verwaltung zuständig ist, die auch Abänderungsvorschläge gemacht
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Technikum Jimenau
polizeilich gntebnn.Ttc Jnlftredc AlsicU^-Eisa noch nicht in An- grftt genommen in ?
Auf die toeitrr gemackcken, höchst unvollständigen Hinweise bezüglich des Erwerbs der WallottiftVen daueret und die örr WtHung aim neuen Iufudrstrasie , rübngt uns dnsMpet>3i. ba es tn Alsfeld lhmlänalich bekannt ist, um was es s,ch hier handelt und um meldv andere Summen es sich bandeln würde, wenn die alte Badnhoiszufudrstraße beibebritrn Bit zu 3 Meter an die Reichsdanl tKrangerütft würde Vollständig miS der Lnft gtgrifien ist die Bebaumung, „die Stadtverwaltung habe sich monate und lahrelang besonnen und nunmehr rin Projekt genehmigt, was dem früher vorgelegten an Zweckmäßigkeit. Schön - bnt und in Bezug aus Mvftmenpnrni# nicht nabe kommt Es sind bis jetzt für die Stadtvertretung nur 2 Pvmektc in Be- tracht gekommen, daS 1., nxiji von der Baduveri^iltung zurückgezogen und das L, n»as die Zustimmung des Swdtvorflandes gefunden bat. Ein weiteres Projekt existiert nicht, wenn aber Ihr Mitarbeiter „einen Vorschlag", den Bahnhof bis an die ärebs- bach hinauszuschieben, als „i>nnefr' aniuht, so blkibt dies ein „Projekt", welches niemals bestanden bat, ivabrfrfKinlid) weil die Bahnt^rwaltung über dieses Projekt anders denkt als Ihr Mitarbeiter, und sonnt ist cs nur bei einem „Vorschläge^ geblieben. Die Stabt Alsield frnnte sich mir über ein Projekt äußern, was ihr vorgelegt wurde. Wir sind aber auch der Mcimmg, dast der neue B-rhudos schon und ziveckmastig wird und für alle Zeiten genügt, auch bann noch, trenn Alsfeld sich zur Groststadt entwickelt hat, und bis dahin bat es noch lange Beile, l»eute rechnen ivir erst mit 5000 Seelen und einer Bahnlinie, und ,ui dieser kommt demnächst nod) die so „vielversprechende" Linie Alsfeld— Hersfeld. S. ®.
Dermifcbte».
* Tas Geld im Strumpfe Infolge des Krachs in den Kassen der Genasienschaften erschien einem Arbeiter in Sontra krine Kasse mdc sicher. Teodald IrMte er seine Sr-imnlage ab, steckte sie nach alter „guter" Väter Weise in den Strumpf, nnb legte von neuem erspartes Geld dazu Als er am tergangenan Sonntag die Summe nach.zählen wollte, war sie verschwunden. Seine Eh.Hälfte harre die eum 1000 Mark betragenden Spargelder nach und nach „abgehoben"
• Ein trrfinntqer Arzt alC Mörder. Die -,,V. 3.* meldet nu6 Mariette (Staat C^io): Ter als Spezialist für Halsleiden bekannte Dr. Dabney wurde bei der Operation eines reichen Farmers namens Schaad, eines Deutschen, jrrsinnta. Er tötete den Patienten, indem er ihm das Fleisch vom Gesicht löste und ihm das Mester tief in den Hals hineinstieß.
Kieme Tagerchronik.
In 2u<6fingen im Slanton Glarus vergiftete der Naturarzt Röthardt seine Frau und seine beiden Kinder, ein Mädchen von sechs und einen Knaben von fünf Jahren, wegen Nahrungssorgen mittelst Opiums.
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