Ausgabe 
8.12.1913 Erstes Blatt
 
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Monlag, 8. Dezember 1<No

Nr. 288

165. Zahrqang

rte$ Statt

Die heutige Nummer umfahl 12 Seiten.

Anspruch aus bcii Reichs chutz hoben.

aditunn fmben metten.

Die reicksländiiche Presse beurteilt btc Ton au- dttrnnrr Entscheidung des flaiier-3 ic nach der darteNtellung perfdueber Sährrnb btc gouucrnrmcntalc »^trojtb U>oft' imrrr hin einen ,,Erfolg und eine gewisse tu ihren Wirkungen Tte heb noch nicht klar bestimmte Genugtuung tur die 3 i nt ( b e b d r b e" scststc.lt, meint die dcmokrattfche Sirofeb Dürgerzcituttg", daß die Nachricht aus -Lonau- eschtngen von der Bevölkerung mit gemilchten Gefühlen aut genommen wo-den set. Einerseits werde man e- mit Genug tuunn ;u beg üben, daß der Gefahr weiterer Zusammenstöße du ch bie Verlegung des Regiments nach dem Truppen- übungspl p po.gedeugt und d.r.-'klage über die ^angiamrett de kriegsgerichtlichen VcrfahicnS durch den Befehl zur Be­schleunigung nachgekommcn werde, andererseits aber ließ die Maßnahme ein großes G e s üdl der Leere zuruck, denn dte periassungsrechtl'.chett fragen wurden dadurch in keiner Weile berühr'.. Tie das Dersabren deS Militär- bedcnbcir Wone oe - Reichskanzlers würden nicht im geringsten ab- geschwächt Aeußerst skeptisch beurteilt derElsSsse r" den Äaisererlist. Tas ZentrumSblatt will keineswegs einen sieg per Straßourgcr Negierung berauSfinden und meint: Db Wrat Webel bleibt oder nicht, entscheide sich nach leinen eigenen Informationen aus Berlin erst nach Monaten Die Straßburger Negierung bat den richtigen Augenblick verpaßt, wo sie zeigen konnte, daß sie sich ihrer Würde und Beran: moriung bewußt sei Tic Negierung habe kapituliert vor dem M li ar mitten im Frieden. Tie sozialbemvkrauichcFreie Presse" des Abgeordneten P eirot es ruft eingangs deS heutigen Leitartikels im Hinblick aut btc morgen anberaumte sozialdemokratische Protestpersammluiig die Massen heraus und ei klärt in schärfsten Ausdrücken die getroffenen Maß­nahmen als vs.lig ungenügend.

nicht viel geändert.

Und nun kommt eine Weltfirma wie btc ManneSmanns, garantiert bas Emde aller Schrecken in Spanisch-Marokko, versickert die hcrdeiführiing eines raschen Friebensab- fchlusse's und die bauernde Pazifizierung, was aber ge­schieht ? Tic öffentliche Meinung tn Spanien fordert unisono, die Mannesmanns sollten sich doch schleunigst aus Marvil.' zurückziehen Erstens haben diese freundlichen Stimmen keine Ahnung, welche Millionen-, ja MilUardenwerte in Maroklo bann ans dem Spiele ständen, wenn die Mannesmanns ihre Werte dort still legen ließen. Und zweitens Hat die deutsche Regierung, bic in der neuen Marokko Affäre sicher nicht hin* ter den Mannesmanns bisher stand, jetzt angesichts des un- glaublichen, gegen Sinn und Wortlaut unserer letzten Ma- ronopertröge verstos-enben Ansturms bas Recht und die Pflicht, sich der Sache anzunebmen. Seit 1906 sind die Bru- der Mannesmann in Marokko. Reinhard Mannesmann, der

Sine neue Marokko-Affäre.

AuS Berlin wird uns geschrieben:

Tie Firma Mannesmann fxu in der Mad­rider ßeituna ,Lwv" Barsch läge veröffentlicht, wie sie ihren Einfluß bei den Marokkanern und ihre großen finanziellen Mittel geltend machen konnte, um dem leidigen Kriege bei Spanier tn MarvAo em rasches Ende zu bereiten. Wegen diese Vorschläge erhob

sich nn großer Sturm Ter spanische Minister des Innern, darüber befragt, erklärte, daß er ohne die Mannesmanns mit dem marokkanischen Ausstande fertig zu werden gedenke, eine Ansicht, bic eigentlich dem auswärtigen Minister Spa­niens zuständc. Iebcnfalls tobt bie spanische Presse. Tie deutsche Regierung <was sicher nicht wahr ists stehe hinter hinter denintriganten Mannesmanns", bereit Anmaßung nachgerad den Wipfel erreicht habe. Tic Zumutung der Deutschen sc, bie höhe alles bisher Tagcwcfenen. So bic spanische Presse, nicht unbeeinflußt von der Regierung, bic ganz genau weiß, daß die Lage der spanischen Truppen tn Marokko unhaltbar geworden ist, auch nach der Ersetzung AlianS durch (Mcneral Marina in Tctuan. 3n bas spanische Lkkupationshccr im Rifi haben nicht nur bie Äugeln des Feindes, sondern auch Krankheiten aller Art furchtbare Lücken gerissen. Alle Spitaler von Seuta und Melilla sowie der südspani'chen .vafenftäbte sind mit Siechen und V.rwun beten angesül'.t Tic Spanier sind fi er einen schmalen ct;el­fen Landes um'Tctuan mit ihren 70000 Mann nicht lniiauS- gefommen. Tic militärischen Kenner erklären, eine vollstän­dige Unterwerfung des Riffs fei nur mit S?il e einer 1 »00 '> Mann starken Streitmacht möglich. Entschließt sich die ipa nische Regierung zu einem solchen Aufgebot, so mußte bas eine bedenkliche Auflehnung des ganzen Landes herauf- deichwören und zu .vauie tn Madrid geradezu einen ^-inan.v krach Hervorrufen Man weiß, der Feldzug von 1909 hat mehr als 300 Millionen Pesetas verschlungen, und die wciicr erfolgten Äricg5opcrationen haben eine gleiche Summe ge­kostet. Tie Teckiing dieser ungeheuren Forderuiigcn konnte nur durch verkappte innere Anleihen in Gestalt von Schatz schuldverfchreibungcn erzielt werden. Tiefer einzige Ausweg versagt aber neuerdings auch, weil sich keine Zeichner von Schaiibonds mehr nnben. Endlich hat dir französische Presse fernen Zweifel mehr darüber gelassen, daß der WclbmarU Frankreichs für Spanien hermetisch verschlossen bleiben wirb, solange der unfruchtbare «neg im fRiff fortbauert. An dieser Tatsache hat auch der letzte Bittbesuch fiöntg Alfons tn Pans

vor dem fri egsgerickt zu verantworten haben. Oberst p Reu 11 er soll, wie man hört, ebenfalls vor das 8rtegö* geruht gestellt werden wegen der am 2S November erfolgten wider rech: licken Verhaftungen und Freiheitsberaubungen.

Tte amtliche .«Straßburger storreiponbenz ver­öffentlicht folgende Erklärung .

Die bertte qandbet, ist das 2 oberrbeint(dr Jnfanterte- Regiment Rr 99, soweit es feinen Standort tn Za den, batte, nach den TnippenübunrrfHeKn von Bii'ck und ver-

legt warben Tieir Verlegung itnir^ Petnigt. um bie »oflhdb- tat weiterer Rnw.inqen »u deieittgeu und um Rude und »nuerii in brr 3ittM wieder deriiistellen. ©eitere Mat; nahmen, he nennnrt und, der all innnnen Erregung ein Ende zu nw <yrn, sind bereit» beschlossen Idre Ausniteung wird rrfrlani. nadi Abschluß des zurzeit anhängigen imlitänicken i^ertwi^er- inbren, in der die BenintwarNiNg für die VvnaUe am -N. .wmh- t r und den dar-m'wlliniden Tagen ftftgtfkllt werden wird und i orgekommenr G «-s c v w i b r i g k e i i e n ihre Sühne finden ivllen Tr- Verübten wird fo ra'ck al» moglick t»unbgetubrt T-rt-rn. Ter Statthalter hat ferner burck kaiserliche B , H en» ä u b c r u n a teste Gewehr dafür er halten, da st die r^rsassungsmästigcn Zuständigkeiten kimftig allgemein itrrnge Be-

Mietzence Honscttücrcie»

III. Adonnementskonzerl: 1. Orchester.wen).

Gießen, 8. Tej.

ES war ein sehr langes fast zu lange» flonrert, hoch per- wittelte co dafür auch Eindrücke von guter bi» bodiltcr n6»bRlnirr Dirlung Tie Vortragsivlgc enthielt mir Werke i^n -.'ubtrui o«n D,doven und zwei Svlvstückc »ür Violine und .fllaoierbegkitung txni Lugnani-rkreisler und LortiU.

,^ür die Vicbcrgade de> fllaPicrkonzertes trat Fräulein >?eb- ei« 3 (holl au? München em und holte sich für ben tcdjitndi sauberen lierlidxn Vortrag viel Vcifall. .Dock verlangt Hcetboven mehr Stan, und Frl 2(holl mit ibrn: Uibtikn .vingcrtcdnuf imc ihrem Temveramcni liegt, wie uh glaube, gerade Beethoven nicht besonders gut Vielleicht wäre die Wiedergabe des.flonzertes krau- voller und eindringlicher ausgcallen, wenn »rrl. s ch ö ll 3eit und Gelegenheit aebabt hätte, fuh aut dem Flügel einzuiviclen. der erst kurz vor Beginn des Konzerte» gegen den der .Haurivrobe ausaetauscht wurde Zwei firm: rbntbmudic Venchiebungen jiPi- SS ber Soli(hn und dem Crcbcftcr ,m ersten und Zweiten -atze würben von Pvoftsior Traut mann icknell und ndrr auM ^ch<u 3n Joseph Sziget, lemtrman runm ungnneut rtmrnb kiacn Ge'^ kennen, und man kann dem Zton-ertverein nur dank Kn! sein nir das Engagement dieses prächna-n üumtler? -ein so svm^td'scheo, einfaches, oornebme» «nstr.ten nahm he, fernem Erscheinen ioort gcangen. und Kin leoenswarmes. not von teb« r fflciüb "ouielti dockst kultivierte» -viel icnclte von der ersten bi» u,r kmen <otc Tast bei einem Geraer mi? -ziget. eine a an-end-. <ntincnt fiebere Technik selbstverständlich m. braurhi ngcn.lub n-.-: CnUÄh«t -u werden iroh, aber btc eckt fümtlcnube Eigemckart. iu

Vn Ttcnu einer tx^U'tänbifl individuellen Sicher gäbe SJniScrk» ;u Stilen So tonnte man uch bei dem Bivl,nkonzcrt.

' können der ganzen Biolinliteratur übrrbaupt. btner k.^r*hfiditcn m Innersten en'ckauten und durchlebten Leistung nnH ^n* mTenen r'rrlen menngk.ch neauck von d.r gewohnten «rnrÖtiin in vielem gänzl.ck abw.ck ^.ock ivll.das 'nn Tadel Reproduktion überzeugte der vielleicht am iubtekiwM-.

*cp nack gänzlichem «nhören am dicken von^-zia t - ^&nükrJdxn Reife. Dieser Geige *,eb: tn der -k -- hTr^n^^c-tret.-r seines Znstrnmentcs und tjo» 'einer Fug -) » mnn icinc auKCigfiPÖbtüuben Erwlge ,m In uno Luslanbe b fcf fürlikn kann ' La Fclia. "ine -tanz prä l-ua. Son.voNtiCN wohl besrei rn(h«t Scköpi'er der boncerti grosti, und

begleitet) eine fein abgaonte, lechm'ch grtxnbwic

bcrgabc Szigeti wurde mit herzlichem, lang andauerndem Bei­fall ausgezeichnet.

Brotesfor Trautmann, der dte beiden sanierte mu gen ofriucr Umii±t imb Feinfühligkeit leitete, fünfte n*fr eine ebenso ptmlirh ausgearbeitete wie ickwungvollc Einführung der Vemwrcn-CMPertüre Nr. 3 und brachte Aum ^cklunc br» SonKtl-1* noch Bccibnp-nsFünfte", jene» gewal.'igc wunder­bar- Werk des Meister», zu eindringlicher durchgeistigter Wir­kung, w-nngkick nur mele» zu sehr im tempo rubats erichiern D«s Talmeuganenorchester lnelt sich aut bedeutender -Vobe und o< barf an dem reichlich gespendeten Beifall ein gut Teil urr iirii in Anspruch ni bmer. doch soll nicht Pfridnüiraen wer: 'n, ben im böckiien Maß vollendete 3unührungcn nur dann erreicht werden können, wenn Gteßon einen eigenen gut akustncken wn- irrt »ad für Orchester konzene und ein eigenes Orchester be­iden wird. e a-

Tic Neugestaltung öcs Berliner Museum; für Meereskunde.

Berlin , 6. Dezember.

Das von dem Geographen Ferdinand F. v Rickthofen in Ber lin gegründete Mufeum für Meereskunde, das unter ber ^ettimg non s^hetrnrat Professor Penck fleht, hat au' Grund einer OOM flauer überwicenen Stiftung von einer Viertelmillion Mar. eine vollkommene Neuaestaltung und anfchliek"nd daran bemerken--- werte Erwci'-runacn erfahren B.<ber war da- u'eum dnrck die Ih-berulic und die Enge be? öaufes fc r bma-btnliat Nunmehr ist durch Eindezi.l'ung des anstoßenden Gebäudes der «rühercn Uni- vcrfitat"-b,bliotdek neuer Play grehauen worden^ icdock auck btc reuen Säle tragen schon wieder den Stempel der »rüllc. j.cnn was an Schäden für da? Mufeum bisher magaziniert geween ist, war so viel, daß auch n,ckt eine Lücke in dem Hause blieb.

To* vom flauer übertme»ene St,nuna. kapital ist von der Mu- scum^'.eiiuna tn trcHhcbcr Deve angewandt worden. Bor allem wurde die R e i ck s - M a r t n e - S a in m l u n a , die unter Lei­tung von .flcpitar.kutnant zur 2ec Willmer Hebt, einem grostar- hgen Ausbau unterzogen. Die Bekucker des Museums werden küm- iig die Entwicklung der deutschen Iriegsmanne von der Zeit deS Großen Kurfürsten an bis auf den heutigen Tag in lücken­loser Folge vor fick f'ben Als besonderes AnzieHungsobiekt ist n-:-rn b-n r-.clcn kchi''swodcll.-n, die in mehr:r*n Sälen ;ur sicllung kamen, c-.nc in r.atürli±rr Größe flu?g-:»übrte irrrcue co9ie der Kommandobrücke d e s PanzerschiffesBraun- schn?eig" un LichsHof des Museums zur Aufstellimg gelangt. Brücke unP*T-:nieriunn sind genau so eingerichtet, nr.e es der Dienst an Bord verlangt. Man find« unten eine vollnändi^c nkflontpQbonlogc, durch bie bei wenig verläßliche magnetiiche

-____,. ... _____ . -gi ruitg, mir a len Mil-

tcln eine tälifl? Dirk » c. -s. a t if Ler bcui ck-eu Firmen in TiarolTo zu stutzen, ganz abfle elfen davon, baj die ManneS- mannS als Tcutsche nach her Rdichoveria fung nach wie vor

Di Sühne oei Andern.

Straßburg i. E., 6 Tez. Tas Infanterie Regiment Nr. 99 pcrläßl nm 6. Dezember Zabern Ter Regimentsstab mit dem l Bala,l!on bezieht den Ncbungsvlatz Cbcrbefen bet Hagenau, das 2. Bataillon für einige Zeit ben Uebungs platz Bitsch. -- Davon, daß Oberst von Rcutter fein Pcnfionsgcsuch cingcrcichl habe oder feines Tirnitee enthoben werden solle, ist, wie einige Blätter meldeten, hier nichts be­kannt. Oberst von Rcutter führt am 6. Dezember sein Regi­ment nach .vagenau. Das neue Wachtkommando für Bobern wird von oer Garnison Straßburg gestellt. Generalmajor M ü h n c ist nach Straßburg zurü lgekehrt.

Zabern, 6. Tez. Ter Abmarsch des- Inf an- lerie> Regts. Nr.99 nach dem Truppenübungs­platz Lagen au, bezw. Bitsch fand heute nachmittag bei schlechtem Wetter ohne jeglichen Zwischenfall statt. Tas Regiment zog kompagnieweise zum Bahnhof, bic Fadncnkompagnic mit Musik an der Spitze. Letztere wurde vom Leutnant Schadt geführt. Oberst o. R c u 11 c r war nicht an ber Spitze des Regiments Er begab sich von seiner Woh­nung direkt zum Bahnhof. Tic Abfahrt erfolgte mit einiger Bcrfpälung um 2 Uhr 47 Minuten bezw. 3 Uhr 10Minuten. Leutnant v. Forstner, ber krank sein soll, ist gleichfalls abgereist. , A .

Wie berStraßburger Post" aus Zabern gemeldet wird, wird sich Leutnant v. Forstner wegen des Borganges in Dctt- weiler, wo er einem Verhafteten einen Säbelhieb versetzte.

t>cnd*ef Meicb.

Tie Regelung deS Depostlenbankwesens Abg. Warmulh und Genossen hibcn tm Reickstag folgenden Antcaa eingebrackk Ter Reicl>stag wolle beschließen' in ?ln- betracht zoblreickrer Zusammenbrüche von Tepofitcndanken und ber damit zufc.mmenbänaenden Verluste deS Spar- und Petricb^ vermögenS -mf^rcr fckaifendcn Stande

Mi ersucken, dem Reichstag, wenn mäglick. non» in bierr xcwtnn einen GcsevenlwuN zur Regelung dcS Depolitenbankwesens vor- zulegen. - Ter An!rag ist u. a. auch vom Abg Tr SBerner* Gießen untrrmcknet

flompoß an istation, bie, in

Beiried gefetzt, in steter Verbindung mit ber Rorbfeefchts'abrt lein wirb Darüber, im aevanzerten Turm, stehen die Mafchineukle- arapben. fobaß ber Besucher hier au« beguemc Den'e di- en mich- timten Teil des modernen flampffchiffes auS eigener Beobachtung nenau studieren kann Reben biefen Prunkstücken fallt in bet 5*iTiÄnitii(fnnrnabtei(imn neben vielen anderen Modellen auch noch eine betriebsfähige Vierfach ErPanfions Maschine berDeutsch- ranb" aut Tic Maschine des großen L-anbelsbampsers ift, nm möglich, anschaulich iu wirken, in das 1: 10 oerfktnm,- Heck des ?chniemobellcs eingebaut worden und erfreut durch ihre präzise ?lrbm ganz außerordentlich

3n den älteren ausgebauten Abteilungen, z B in der bio­logischen. finden nck Cbicfte von hohem Den Zn Plastisch ge- stellten Vildern werden Lebensgemcinfchancn nn den d-utschm Lee- küsten -if;mt Man lieht in einem Ausschnitt das ?9nt! ^t fühlt sich Plötzlich in die Ticssee versetzt: denn ein Larchncnrchwarm, rrn Makrelen verfolgt, bic wiederum ein Tdobr lagt, ickeinen rorüberzufchietzen. fodaß sick auch hier außerordemlich anschauliche Bilder ergeben Auch die Abteilungen für flirten- un*> Hafcnwckn vnb für Ticanoaraphic haben bebentmbe Erweiternng'-n er^hren. T-t Lammlung ist trotz aller Neberfüllc eine groß' flArbeit, c^en dank brr angebram^n zahlreichen Erklärung-n, die er selbst oem Laien möglick machen, sich ohne Schwierigkeiten in den Räumen zurecht »ufinde«.

Ganz besonderen Zustrom dürfen aber bie neuen Modell- cbteilunnrn erwarten, wo u c auck dar betriebs'a' ige Mo- brfr ,TnrT Lchlevvversuchsan'talr gezeiat wird, 'edas; der Mufeum.besuchrr erkennen kann, auf welch" Deifc die Geschwindig- kc,t-m der rrT'*:-ben--n Schif'stvven ermittelt und der Vcrt der einzelnen Schii^sform feftqelcgt werden kann. Hier wird auch der T3tr,bnnenflc einen Stapel lauf erleben: denn das Modell der SchlepppersuckSanstalt zeigt nebenher auch cm Modell bei- Tamp- Te*-1 , Berlin" des Norddeutschen Ltonds auf den Heiligen bereit- liegend, um in ickem Augenblick in das Baffer herab zu rutschen. Zntcreisant ist bic historische und ethnographische Abteilung, in ?er die Entwicklung früherer Schiffsmven gezeigt wird ^'kle 3c- ''ucker werden sich auch durch das .Innere deS einem handel'damv- fer entstammenden flartenhautes angezogen fühlen, rn^hr aber wird die darunter eingebaute, prächtia eingerichtete Sabine er­ster fl lasse interessieren, bie eine flovie der auf demGeorges Dasbington" vorhandenen Sabinen darstellt^

Aus alledem, irbellt, daß man tn allen -al-n b voilkommen neugeftaltetcr Mufeums nne Füll' von Anr-gun-n kmv'gng^ Tenn burci bic Anfchaulickkn! ber 1 ar.lelüntg »erben lelbft bte cmlcaenftcr. ' ebtetc verständlich^ E-nzelm Modelle die M nck außerordemliche Sorte repraienttcrm, üdkn Sof-barlnten Der : Feinmechanik dar, andere dagegen beiitzen malerische K irrung, fltoex

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»trllchgftllche »efckraffeA ~ MM »-eninnvonlid) für ber

Fen io reck - AnfcvlüNe:Lw MM potil. DeU: Aui. Goeg.

für bie Hebarnn'. 112, _ < _ w * w f < . ___ für .,>..iUeion'. .Ber-

MM General-Anzeiger für Oherhchen -GW

M Rot.tiowsänd n» Dtrl.g »er BrlNCf*«»,81* «,» Stei.trWerei R. ta« Reirttien. <n>e»Hieii »t Pnidrm: S^lHroHe T. .».t

- ynrrhlagc für Spanien kürzlich rr:Ir- war de denBeb* - bem v\

panischen Ernslußgcdiet begonnen und bic ersten flonzel- ionsvertrage mit der bamflltgeit ftberthfclK» Regierung ad chlos- 3hm folgten halb bic anbeni Brüder ins Land Ma roHo 3m ganzen sind es fette Mannesmanns, iibereu» un ternehmungslustige, energifchc Geschäftsleute, die vald als Industrielle, halb als Bankiers auftrettn, stets mit einem Fuße außerhalb ber meftfälifchen -eimat Remscheid, in Amerika so gut tvie in A.rika, und so wirklich Pioniere der beutschen Dirtickaft un besten Sinne Sie besitzen in bem außerordentlich fruchtbaren S?iiitrrlanbc öasablanea wie auch auch in bem erzreichen Susgebiet neben den Firmen Marr u Eo, Hamburg-Mogabor, Atla aesellscknift thinter der ba.' Bonkhaus 23ane.<iucr steht und ber Smidaiige ellschofl un qebcure Ländereien vauphadilid) um sie handelte es sick )a auch, al» im Juni 1911 das Kanonenboot Panther nach Aga dir ging und die letzte große Marokko-Alfärc aufgcrolU wurde Was bie Mannesmanns jetzt wollen, ist ein rem wirtschaftliches Problem ohne jede peliti ehe und nationale Nebenabsicht. Senn die ganze spanisckw Preise jetzt gegen die Manne,, inanns wütet, so ift dies nur nn Zeichen banir, wie sehr Spanien bie Hälfe ber Mannesmanns in ,einem marpnani rijen Gebiete nolwendtg hat, nachdem das ipanlicke Milt.ar und das jpo. licke Ge.d versagte Ter (ro- r.ifcbi 3ci ui gssturtn, der neiürlich in Pari .- ein wohlwollen­des Echo findet, wenn er nicht von dort auck neck angeblaini wird, hat :ebenfalls das eine Gute, daß Marokko a.S Feld deutscher '.LiMrotri d)a : r.i l au *. ö:t, die öffentliche Mei- nuno zu bc cba t. v.i. Nach ?n Entlru r> ngen, bie die Re-

nung zu bc chaf ^c.i. Nach i. .,

gclung ber Marsi.osra e g brackt lat, ist es erst rccht^di Utoralijche Piiicht der deut