Kassel
KÖLN
und Oberingenieur Wolf.
*
Giessen
Coblenz
FRANKFURT
Wiesbaden
MAINZ
Kreuznach
MANNHEIM
Prinz Heinrich Flug
Neustadt3^
Heidelberg
bald zur öffentlichen
Frankfurt
a.
Franks u r t
Prorzhei
T. Tr. Adickes folgendes Telegramm gc=
Stuttgart
47—00
98-00
Strassburg
96-00
45—00
70.00-73 OC
55.00—57.150
70.00—72.00
54.00—56.00
70.00—73.00
70.00—72.00
W*rn
Höchste Temperatur am 7. bis 8« Mai
Niedrigste
ss*ln
idrre und Löwen-Drogerie.
Meteorologische Beobachtungen der Station Siegen.
a.
a.
EIN VERSUCH UEBERZEUGT
112-117
105-112
97-102
Preis d-Flasche
M. 2.-U.M.3 50
14,3 3,4
67-70
62-66
57—60
Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........
Vollsleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht........
1732.
Preis für 100 Pid. Lebend- Schlachtgewicht
Karlsruhe. Tie ca. 200 km lange Flugstrecke Koblenz— Karlsruhe kann durch die Bestinrmung der Oberleitung, gewisse Kontrollstellen zu überfliegen, aus 300 km verlängert werden. — Als Kontrollstellen sind in Aussicht genommen Kreuznach, Mainz, Frankfurt, Neustadt a. $?. (das auf alle Fälle überflogen wird), -Heidelberg.
Färsen 104, Kälber 973, Schake 105, Schweine Tendenz: Geschäft lebhaft, Markt geräumt.
Die drohende Erkältung
Keibl aus oder verläuft harmloser, wenn bei Beginn der Verschleimung im ßalfe rechtzeitig ein paar Wybert.Tabletten genommen werden. Eie bringen die Heiserkeit uum Schwinden und erhalten die Stimme klar und frisch, eie sind ein unentbehrliches Hausmittel, dah diejenigen, die ihre überraschende Wirkung kennen, sie im Lause nie ausgehen lassen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark. Niederlagen in Gießen: Pelikan-Avo-
M., den 8. Mai 1913. *
Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht........ 55.00—57.00
Kälber.
Feinste Maslkälber ..........
Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Schafe.
Etallmastschafe:
Mastlämmer und jüngere Aiasthammel . . .
Weitere Masthammel, gur genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer......
Schweine.
Wilhelm R.
M., 8. Mai. Ter Kaiser hat an den
das unerreichte, ärztl empf. Haarpflegemittel derParfümeric-Fabrik OodcsU Dr. Leidecker & Gie. G. m. b. H.. Godesberg a. Rh. Zn haben in allen besseren Geschäften. Niederlage in Giessen :
Angefahren waren 19 Wagen mit Leu und Strolp Man notierte: Heu 7.80—8.60 Mk., Stroh (Nichtstroh) 4.20—4.60 Mk., Krumm, stroh 3,60—4,20 'V.L — Fruchtmarkt. Hafer 15,60—19,00 Aik. Alles für 100 Kilo.
LandwZrtschaft.
** D i c Zentralstelle für O b st v c r w c r t u n g und O b st m a r k t - K o m i t e c in Frankfurt wird iwch im Mai mit der Vermittlung von Frühobst :Veerenobst, Kirschen usw1 beginnen. Zu diesem Zwecke wird die erste Nummer der Mitteilungen und Obstnachwcislisten in der zweiten Hälfte dieses Monats heraus - gegeben werden. In diesen Nachweislisten finden sämtliche Obst- angebotc und Nachfragen unentgeltlich Aufnahme. Jeder Obst züchter, der grossere Mengen Obst abzugel»en hat, sollte sich daher direkt au die Geschäftsstelle der Zentrale in Frankfurt, • Hochstraste, wenden und die vcrkäuslichew Mengen mitteilen.
leitung festgesetzt.
3. Tag: Dsingstnwntag, den 12. Mai. Zuverlässigkeitsflug von Cassel nach Coblenz, ca. 170 km.
4. Tag: Dienstag, den 13. Mai. Ruhetag in Coblenz.
5. Tag: Mittwoch, den 14. Mai. Zuverlässigkeitsflug Coblenz—
7. , 8.
Erläuteruntren:
1 Strecke dec Zuverlässigkeit!- Fluges^ Wiesbaden -Kassel,
Z • Irr/sehenLandung Giessen
2. Strecke. Kassel- Coblenz
3. Strecke. Cobieni-Karkruhe Mrd evtl, durch Über Riegen von tüntnSstationenauTWO ha vertäegerx
Klufk/arungsübungen:
1. Tag/Karlsruhe, Richtung Stuttgart. Ruckflug Strassburg
2 Tag. Strassburg -freiburg hier Landung Z
♦ ♦
a.) Richtung nach Sudvresten.
-Freiburg
bjüber Neu-Breisach nach Süd feesten - Strassburg,
Erlaß des Kaisers.
Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Kaiser hat an den Oberpräsidenten der Provinz Lessen-Nassau den folgenden Erlast gerichtet: *
Gelegentlich Meiner Teilnahme an dem Wettstreit deutscher Mannergesangvereine in Frankfurt a. M. und an den Fest- spielen in Wiesbaden ist mir von der Bevölkerung der beiden Städte wiederum eine austerordcirtlich freundliche dlusnahme zuteil
6. Tag: Tonnerstag, den 15. Mai. Ruhetag in Karlsruhe.
7. Tag: Freitag, den Iß. Mai. Flug Karlsruhe—Strastburg in Verbindung mit einer Aufklärungsübung bei Stuttgart und Zwischenlandung auf der Meldesammelstelle bei Pforzheim.
8. Tag: Samstag, den 17. Mai. Flug Straßburg—Freiburg- Straßburg mit einer Aufklärungsübung südlich dieser Orte und Zwischenlandungen in Freilmrg und Neubreisach.
Die Oberleitung behält sich vor, Verschiebungen jeder Art dieses Programmes vorzunehmen, auch neue Ruhetage cinzulcgcn und solche aussallcn zu lassen.
Märkte.
** Gießen, 8. Mai. V ich markt. Bei dem am 6 und 7. Mai abgehaltenen Markt waren anfactricbcn 1 3 2 9 S t ü d Rindvieh und 153 Schwei u e. Der nächste Mavtt findet voraussichtlich am 21. und 22. Mai statt.
fc. Frankfurt a.M. Viehhof-Markt beri ch l vom 8. Ma'. Auftrieb: Rinder 175, darunter Ochsen 70, Bullen 1, Kühe und
vermischte».
* Tie Hundepeitsche als R ä ch e r d er Ehre. Aus S t r a tzb u r g, 7. Mai, wird gemeldet: Heute mittag tnrz nach 1 Uhr erwartete der Lehrer Hildirwin, dessen Frau der klerikale Abgeordnete Kübler, um sich an Hild- n ein zu rächcm, unter dem Schutz der Immunität in offener Sitzung der Zweiten Kammer des Landtages in der ungeheuerlichsten Weise beleidigt hatte, indem er sie der Beziehungen zu einem anderen Lehrer bezichtigte, ohne die geringsten Beweise für seine Behauptungen zu erbringen, Herrn Kübler vor dem Kolmarer Balmhof, um ihn zur Rede zu stellen. Hildwein Jjattc von ihm tzienugtuung verlangt, die ihm dieser, sich hinter der Immunität ver- schanzend, nicht gab. .Hildwein trat aus den Abgeordneten zu, Iler nach Straßburg fahren wollte, und stellte sich vor. Zm selben Augenblick griff, der Straßburger Post zufolge, Kübler in die Tasche und zog einen Revolver hervor, den er .Hildwein entgegenhielt. Dieser war ihm jedoch zuvor- gelommen und schlng auf ihn mit einer Hundepeitsche ein. Kübler versuchte mehrmals den Revolver loszudrücken, dieser versagte aber. Tic Tochter Küblers und der in der Nähe stehende Lehrer Mester sielen Kübler in den Arm, um ein Unglück zu verhüten. Es entstand ein großer Menschen- auslauf. Die ebenfalls herbeieilenden Kutscher hielten den Lehrer Meyer für den Angreifer und schlugen auf ihn ein. Wie wir hören, l>at sich Lehrer Hildwein sofort zur Staatsanwaltschaft begeben und Anzeige gegen sich erstattet.
kf. Ter P sing st streik de v Bäcke r. P ans wird der i'finqfttage nicht froh werden; denn, wenn ihm auch gcrabc (eine Hungersnot bevorsteht, fo kann es doch leicht kommen, das; die Pariser zu Psingfien ohne Brot fein werden. Tas Syndikat der Bäcker hat nämlich tückischer Weife gerade für die Pfingsttage einen Generalstreik organisiert, und aller Poraussicht nach wird dieser Streik, da die Vorbereitungen glänzend tu Szene gefetzt sind, mit all feinen Schrecken von Italien geben. Bon Samstagmorgen an wird kein Pariser Bäckergefelle mehr Brot backen, und da das Syndikat für die Streikenden für die Taner des Ausstandes in ausreichender Weise für Lebensmittel qcjar.it hat, jo leiden diese zum mindesten feine Not. Andererseits machen aber die Bäckermeister jetzt schon die verzweifeluen 'Anstrengungen. Ersaiz herbei- zuschassen, und Optimisten unter ihnen hassen sogar den Streik auch ohne Zuhilfeziehung von Mililärbäckern zunichte machen zu können.
* Gegen d i e wilden I o u r n a l i st e n will der Gouverneur von Illinois in Nordamerika mit einer Gesetzes- Vorlage vorgehen. Jeder Zeitungsschreiber soll in Zukunft ein besonderes Diplom besitzen. Ter Reporter i'oü eine vierjährige Lehrzeit durchmachen, nad)!>ent er sich einem Staatsexamen über Kenntnisse und moralischen Charakter unterzogen hat. 'Nach dieser Vorlage soll jeder Zeitungsschreiber, der ohne vorherige^ Ablegung eines solchen Samens, redaktionell tätig ist, eine Strafe von i—5 Dollars erhalten. Die Verleger, welche solche Journalisten einstellen, werden gleichfalls bestraft. — Wir glauben ja nicht, daß diese Maßnahmen praltifch durchführbar sind: eine schärsere Kontrolle gewisser Neuigkeitsjäger, denen es aus die Richtigkeit weniger aukomml, wäre auch bei uns ganz angebracht.
Ebenfalls kann jeder Käuscr seinen Bcdars aufgeben. Tre Mitteilungen können am 1. Juli durch jede Postanstalt, gegen eine geringe Vergütigung, bezogen iverden. Tie Zentralstelle, die von staatlichen und Gemeindebehörden unterstützt wird, wird in diesem Jahre mit Hilse der beteiligten Landwirtschastskammern wesentlich ausgebaut werden. Tie Geschastsleitung hat ein Beamter der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden.
prinz-heinrich-Zlug.
Das Programm zum Prinz - Heinrich - Flug ist soeben erschienen und enthält alle für die Besucher wissenswerten Mitteilungen in klarer und übersichtlicher Anordnung. Auch aus dem Programm geht hervor, das; eS sich um eine ernfte nationale Sache von hervorragender Bedeutung handelt, denn im Prinz Heinrich-Flug soll unser deutsches Flugwesen auf seine Leistungsfähigkeit und Tüchtigkeit geprüft werden. Damit der Wert des Flugwesens in immer weitere Kreise getragen werde, haben wir auch in einer ganzen Reihe von Aussätzen und Hinweisen oie gute Lache unterstützt und tets wieder auf die große Bedeutung des Rundfluges hingewiesen. Dabei sind wir hier in Gießen noch besonders günstig bedacht, weil von den 24 Fliegern voraussichtlich alle die erste Etappe erreichen werden. Absonderlichkeit ei erwähnt, daß es kein Flugzeug Nr. 13 gibt. — Im olgenden geben wir unseren Lesern eine Skizze des gesamten Fluges, die alle wesentlichen Punkte enthält und eine gute llebersicht ermöglicht. Der Maßstab und die Erläuterungen sind aus der Skizze selbst ersichtlich.
Von einem kaiserlichen Automobil getötet.
Wiesbaden, 8. Mai. Als der Kaiser heute abend im Automobil von Frankfurt nach Wiesbaden zurückkehrte und in Wiesbaden einfuhr, ereignete sich ein tödlicher Unfall. An der Ecke der Frankfurter und Humboldtstraße schob ein Radfahrer in dem Moment, als die kaiserlichen Autos die Straße passierten, fein Rad durch das spalierbildende Publikum. Ter E h a n s s e u r des dritten kaiserlichen Autos bremste so stark, daß der Diener vom Sitz geschleudert wurde und das Hinterteil des AutoS den 12 Jahre alten Sohn des Viktualienhändlers Rutz -..ns der Mbrechtstraße so unglücklich gegen eine Plakatstange giwtschle, daß er bald nach seiner Einlieferung in das St. Foseph-Spital starb.
*
Tie letzte Festvorstellung.
w. Wiesbaden, 8. Mai. Ms letzte der Fcstvorstel- l un gen im Königlickneu Später wurde heute abend Webers „Freischütz" in her Wiesbadener Neueinrichtung Hinter der Leitung des Kapellmeisters Prof. Mannstaedt gegeben. Ten Max fang Herr Kirck Hoff-Berlin, den Kaspar Herr Bohnen, die Agatl-e Frau Schmidt, das Aenncheii Frau Hans-Zövfl. Seine Majestät der Kaiser wohnte der sehr gelungenen Vorstellung in bei1 Hosloge bei, in der auch die Okneraloberften v. Kessel und von Plessen, Generaladjutant Graf Hülscn-Haeseler, - Intendant von Mutzenbeckrer und andere Herren der Umgebung Platz genommen hatten. Der Kaiser reiste um 10.40 Uhr unter großen Kundgebungen des Publikums nach Wildpark ab.
geworden. Die herzlichen Huldigungen und Kundgebungen- von alt und jungg haben Mich erneut erkennen lassen, welches Matz von Anhänglichkeit und Zuneigung Mir in diesem schönen Teil der Monarchie entgegengebracht wird. Die hier verlebten Tage reihen sich den bedeutungsvollen patriotischen Gedenkfeiern dieses Jahres würdig ein und werden Mir mit ihren erhebenden Eindrücken unvergessen bleiben. Ich möchte nicht aus der Provinz scheiden, ohne ihrer Bevölkerung für alle Mir erwiesenen Freundlichkeiten und den Behörden, besonders auch den Exekutwbeamten für die treue Erfüllung ihrer oft schweren Dienstpflicht Meinen wärmsten Dank zu sagen. Ich ersuche Sie, diesen Erlaß als- Kenntnis zu bringen.
/ M—--ä freiburg
/7Zz
8 o y n w « s>
Oberbürgermeister -. ------- Y _ -
liditet: Unter dem erhebenden Eindruck des diesiähngen Wettstreits deutscher Männergesangvereine in der prächtigen Festhalle der Stadt Frankfurt geh' u ,ch gern ihres früheren Oberhauptes, dessen verdienstvollem, großzügigem Wirken wir die ausgezeichnete Kunststätte zu verdanken haben. Ich bedauere sehr, daß Ihr Gesundheitszustand Sie diesmal von den Festlichkeiten fernhält, und sende Ihnen meinen herzlichsten Gruß und wärmste Wünsche für baldige Genesung. * Wilhelm R.
Uepöägen Haarwuchs
gesunden, schuppenfreien Haarboden schafft
Lin Zeuge, Fabrikant Heinrich T e m p a l, berichtet über die Sektgelage in Nieder-Modau, die Pallmann bei Krrckr- weihen veranstaltet habe. 'Ts sei dabei oft sehr lustig zugegangen. Auch der Opernsänger Speemann aus Darmstadt war_ein häufiger Gast in Nieder-Modau. Tie Witwe des Bürgermeisters Roßmann macht unwesentliche Angaben. Ter Win Johann Blumenfchein war Zeuge, wie Beck einmal aus der Kalb' einen Betrag entnommen hatte. Er bemerkt aber, daß Beck sich auch eine Notiz gemacht habe. Ter Polizeidiener ö_c i n r i (!) Metzer III. war dabei, als Roßmann und Aham in -streit gerieten. Roßmann warf dem Mam vor, daß er seinen -Roßmanns) Namen gefälscht habe. Der Sohn des Angellagten A d ajn mad't von dem Recht der Zengnisverweigerung Gebrauch, bezug aus Beck macht er einige Angaben wegen der von Beck getältzhten Ouittung. Nacksdem nock'mals der Zeuge Neff, der schon mehrmals vernommen lourde, gehört woroen war, ivenbct itdi die Verhandlung wieder der Anklage gegen Fsaal zu. Wie gestern so bestreitet Isaak audj heute wieder, die Verbindung Pallmanu Nieder-Modau näher gekannt zu haben. Ts werden aber eine ganze Reihe sehr belastender Briese verlesen.
Schluß der heutigen Sitzung 1 Uhr. Fortsetzung morgen 8V2 Uhr. __
Lchreigesangverein zugefprochen worden sei. Nachdem d:r Herold abgetreten war, nzurben die Dirigenten und Vorsitzenden der Vereine aufgenifen und von den Pagen in die Kaiserloge geleitet. Dort legte der Kaiser dem Vorsitzenden des Berliner Lehrergesangvereins Adoli Zisfel die Kette um den Hals, während er oem Dirigenten Prosessor Schmidt seine Glückwünsche aus- sprach. AuS den Händen der kaiserlichen Schwester, der Priit- 4cffin Friedrich Karl von Hessen, nahmen die übrigen Vorstände die ihnen zugesallenen Ehren- und Trostpreise in Empfang, -ter Kaiser hal überdies für jeden an dem Wettsingen beteiligten Verein eine Erinnerungsmedaille gestiftet.
Den er ft en Ehrenpreis erhielt der Kölner Mannergesangverein, dem also zum zweiten Male von den Berlinern die Kaiscrkette entrissen loorden ist. ...
Der zweite Ehrenpreis fiel an die Essener „Konkordia", der dritte an den Essener Männergesangverein.
Es folgten dann der Reihe nach der Wiesbadener Männergesangverein, die Liedertafel iM.-Gladbach), „Schlegel und Eilen' iBochum), der Potsdcaner Männergesangverein, der Männer- gesangverein „Sansjauci" Essen-Ruhr', die „Konkordia" lAachen), der Posener Lehrergesangverein, der Sängerverein „Caecina Me- lobia" (Berlin), der Barmer Sängerchor und der Magdeburger Männerchor. z v
Tie Reihensolge der Tvostpreise lautet: Sängerbund Kreield, Trierischer Gesangverein, Männergesangverein Duisburger Lan- gerbunb, Ersurter Männergesangverein, Erkscher Männergesangverein (Berlin', Männergesangverein Dortmund, Männergelangverein „Rheinland" 'Koblenzi, Sängerbund Solingen, ^änger- bunb Duisburg, Sängerchor des Turnvereins Ossenbach.
Dieses a m t l i ch berichtigte Ergebnis, durch das die Ossenbach er Sänger doch noch mit einem Preist bedacht wurden, wurde mit besonders demonstrativem Bet - * Hierauf taig der Frankfurter Sängerbund den Chor „Mil Gott für Kaiser und Reich" von Karl Werding vor.
Der Oberbürgermeister von Frankfurt dankte im Namen des Kaisers und des Ausschusses den Vereinen und endete mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser. Der Kaiser sprach sodann noch nie Preisrichter und schenkte aud) jedem der Pagen sein Bild mit Unterschrift. Nachdem er sich von den Herren des Ausschusses dankend verabschiedet hatte, fuhr er um 5' Uhr unter Faniaren- klängen und Hochrufen des Publikums nach Wiesbaden zurück.
*
OrdknSauszeichnnngeu.
Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Kaiser bat aus Anlaß des Gesangwettstreit.es eine Reihe von OrdeitSauszeichnungen verliehen. U. a. erhielten den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub Bürgermeister a. D. Geh. Reg.-Rat Tr. Adols Varren- trapp; den Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schleife Oberbürgermeister Voigt-Fraulsurt a. M., Geh. Kommerzienrat Richard ii. Passavant: den Roten Adlerorden 4. Klasse Stadtral Konrad Binding, Kommerzienrat ^Eduard Beit v. Speier, Stadtrat Prof. Dr. .Heinrich Bleicher, Polizeirat Dau, Stadtrat Tr. Woell: den Kronenorden 3. Klasse Kommerziellrat iLrust Ladeirburg, Rentner Karl Klotz: den Zronenorden 4. Klasse Polizeiinspektor Krum- now, Subdireltvr F. 'Krmpfrad, Polizeisekretär Rechuungsrat Roitzsch, Regier ungsasseslor Freiherr v, Schuckmann, Oberstadt- sekretär Heydler, Prokurist Karl Wald, Polizeikdmmissar Naggatz
Vie Nieder-Modauer Genoffenschastrkrise.
bs. Darmstadt, 8. Mai.
Zu dem Prozeß gegen 'Adam und Genossen wurden heute loicbcr eine Reihe von Mitgliedern des Spar- und .Kreditveveins vernommen. Bor Eintritt in die Zeugenvernehmung aber wird darüber verhandelt, ob man einem vorliegenden Antrag des Verteidigers NeuschässtrS auf oorlä ufige Haftentlassung des Beck stattgeben solle, da Beck herzkrank sei. Der Staats- anmalt erklärt, daß er nichts dagegen einzuwenden hätte, wenn auch Beck durch sein Verhatten das eigentlich nickst verdient habe. Das Gericht beschließt nach kurzer Beratting, die vorläufige Haft- entlaisung Bocks zu verfügen.
Auch die Verteidigung Ihrigs Ijat einen Antrag zu stellen und zwar bittet fie, den Sachverständigen Regierungsrat B a st i a n schon jetzt zu hören, was die weitere BewciSausnalmre wesentlich abkürzen würde. Reg.-Rat Bastian erflärt sich bereit, das Urteil zu jeder Zeit zu erstatten. Das Gkrirbt schlägt deslwlb vor, den Sacklverständigen nach dem Pfingstfest um »Erstattung seines Gut acksteus zu bitten.
1. Tag: Samstag, den 10. Mai: Vorprüfung der nicht der Heeresverwaltung gehörigen Flugzeuge.
2. Tag: Pfingstsonntag, den 11. Mai. Zuverlüssigkeitsslug Wiesbaden—Cassel mit einer Zwischenlanduirg in Gießen. (Entfernung Wiesbaden—Gießen ca. 65 km, Gießen— Cassel ca. 100 km). Tie Tauer des Aufenthalts in Gießen wird beim Start in Wiesbaden durch die Ober-
Vollsleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 55.00—57.00
lo. Wiesbaden, 8. Mai. Heu- und Strohmarkt.
K Karlsruhe
Mai
101:
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
(Brab btt Bewölkung in Zehntel der sichlb £'immel5fl.
Wetter
8.' 2”
7446
13,0
5,9
53
ENE
4
3
Sonnenscheui
a sr ao
744,8
87
65
78
EXE
2
1
Heiter.Hinnnel
9. 7U
744,6
7,9
6,5
82
NE
2
0
Sonnenschein


