M. Jahrgang
Nr. 250
Zweites Blatt
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
GeriehtsyaaL»
Angeklagten frei.
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Volkes.
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Mittwoch, Moder 1915
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Blich- und Steinbriidetei.
R. Lange, Gießen.
h9 Schwanheim a. M., 29. Sept. Eine sonder- b a r c 3 ii m u t u n g stellt die Stadt Frankfurt gegenwärtig an die Gemeinde, indem sie von den Bürgern, bic der Frankfurter Wasserleitung angeschlossen sind, bisher aber noch keinen Tropfen Wasser erhielten, bereits flott das Wasscrgeld erheben läßt. Tie Bürgerschaft hat den Ge- meiuderat beauftragt, die Interessen des Ortes Frankfurt gegenüber energisch zu wahren.
h. Aus dem Obertaunuskreis, 29. Sept. Wie Landrat ü. Marx mitteilt, haben sorgfältige Beobachtungen ergeben, daß die diesjährige geringe Aepfelernte im Kreise weniger durch den Frost verursacht wurde, als vielmehr durch die Raupen der beiden Frostspaniierarten. Der Schadeii, den diese Raupen hervorriefen, wird sich auch im nächsten Jahre sehr empfindlich bemerkbar machen, da durch die abgefressenen Blätter die Ausbildung der Blütenknospen uotleiden muß. Um eine Wiederholung dieser durch eine gewisse Lässigkeit herbeibeführten Schäden zu vermeiden, fordert der Landrirt auf, an jedem Baum ohne Ausnahme Klebringe anzubringen. Wo dies nicht bis zum 1. No- - "5 eit auf Kostender Baumbesitzer durch die KreisbaumWärter uusgeführt.
25. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner.
() Marburg, *30. Sept. Im festlich geschmückten Ritter- saalc des Schlosses wurde heute morgen in Gegenwart von etwa 800 Schulmännern durch den Geh. Reg.-Rat Pros. '^r. Bogt von hier mit einer Begrüßungsansprache die 52. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner eröffnet. -Als Vertreter dee Kultusministeriums und im Namen mehrerer Vertreter von Emzetz staatcn sprach Geh. Ober-Reg.-Rat ©racher aus Berlin, '-jer Rektor, Prof. Dr. Troeltsch, begrüßte die Versammlung namens der Universität, Oberbürgermeister Tvoje namens der Stadt Marburg. Nachdem der Vorsitzende dann von verschiedenen, su dm Tagung gemachten Stiftungen Kenntnis gegeben hatte, wurde oie Äl.scndung von Begrüßungstelegrammen an den Kaiser Wilhelm und an den Kaiser von Oesterreich beschlossen. Dann sprach Geh. Rat Prof. Diels aus Berlin über „Wissenschaft und Technik bei den Hellenen". — Nachmittags schloß sich in 'ber Aula der Universität eine allgemeine Sitzung an, in der über die Durchführung des Hamburger Programms beraten wurde. Später landen Ver- ämmlungen der einzelnen Abteilungen statt und abeM>s vereinigten sich die Teilnehmer zu einem Fcsrmälst in den ^radtialen.
Mk.
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Die „Gießener Zamilienblätler" werden dem pHlnAciger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureirblatt für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal.
Deutsche ICoIoniictt.
Dar-es-Salam, 30. Sept. Telegraphisch wird gemeldet: Vom 1. Oktober an wird im Schutzgebiet Deicksch-Osrafrika die mittlere Ortszeit des 37’A Grades östlicher Länge von Greenwich — das ist die mit Ugandabahnzeit identische Moschrzeit — als Einheitszeit eingeführt. Diese ist voraus der Kap-Kairo-Bahn- zeit V? Stunde, der mitteleuropäischen Zeit um IV» stunden, der Weltzeit (westeuropäische Zeit» nm 2‘'-> Stunden.
Kälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . .
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schale.
Stallmastschaie:
Mastlämmer und jüngere Masthaminel . . .
91 eitere Mastbammel, gut genährte junge Qchafe und geringere Mastlämmer Schweine.
Märkte.
O Laubach, 30 Sept. Bei schönem öerbftmetter wurde hentc der sogenannte Antiicmitenmarkt abgehalten. An Schweinen ivaren 81 Stück ausgetrieben. / Ter Handel ging, wett die Zahl der Verkäufer die der Käufer überstieg, nicht so gut. Es kosteten 6—8 Wochen alte Ferkel 80-100 Mk., Läufer kamen 4o Mk. Dte vorhandene Ware wurde ausgekauft.
fc Frankfurta.M. V iehbo f-Ma rkt beri cht vom 1. Oft. Auftrieb: Rinder 82, Ochsen 56, Bullen 00, Kühe und Färsen 56, Kälber 78-<, Schafe 242, Schweine 1514.
Tendenz: Kälber lebhaft, Schafe ruhig, Schweme aedru-'k.
Preis für 100 Pfd.
Lebend- Schlacht gewicht
Freundschaft gaben. .
Das Erposö berührt dann die Eroberung von -tripoha und sagt in bezug auf die Diplomatie: Es genügt, daran zu erinnern, daß das Unternehmen bei den fremden Regierungen auf keinen Widerstand gestoßen ist und 'daß unverzüglich nach der Unterzeichnung des Lausanner Vertrages unsere volle und ganze Souveränität über Tripolitanien und die Cyrenaika von allen Staaten der Welt anerkannt wurde. .
Keine Partei schlägt vor, das Unternehmen in LyMen aus- zugeben, aber es gibt welche, die den Vorschlag machen, unsere Besel'ung bloß auf die Küste zu beschränken. Das wäre die schlechteste aller Lösungen. Wenn mau im Innern dieses Riesengebietes einen vorn wildesten Fanatismus geleisteten Widerstand sich organisieren ließe, dann hätte man einen dauernde,! Kriegszustand und die Notwendigkeit, sehr große Kräfte an der Küste zu halten, um nicht durch plötzliche Angriffe überrascht zu werden. Diese Kräfte müßten aus italienischen Kräften gebildet werden, da man ohne eine Besetzung im Innern auch nicht die Möglichkeit habe, eine genügende Anzahl von Eingeborenentruvpen zu schaffen. Wenn Italien diese Bahn einschlüge, müßte es auf jede Absicht einer Kolonisierung verzichten. Es würde diesen unglücklichen Völkern auch den Zugang zum Meer nehmen, ohne für das Innere des Landes ein Werk der Ziviliiatton zu schaffen. Außerdem würde Italien für etwaige Angriffe benachbarter Völker verantwortlich gemacht werden, wahrend es keine Möglichkeit hätte, solche zu verhindern ^a* Unternehmen muß daher weiter betrieben werden, bis die italienische Autorität sich wirksam in der ganzen Kolonie
Dollfleischigs Schweine dou80-100 kg Lebendgewicht........
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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^;;l. Redaktion:^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.
war, wählte bet der L a n o r a g s w a o i non rauo um,
mündlich, entsprechend dem Wahlabkommen zwischen der ihm nalfe- stehenden Zentrumspartei und den Polen, einen Z e n t r um s - und einen polnischen Wahlmann. Er nahm auch eine ^ahl in den Kirchenvorstand an, wo er mit Polen beisammensatz. Deswegen wurde er auf Veranlassung des Bezirkskommandos von ber Reserve zur Landwehr überstellt, worin Knntel eine ^trmc erblickte. Sein Antrag auf Einleitung eines ehrengencknlicyen Verfahrens gegen ihn selbst ging durch alle Instanzen bis an den Kaiser und ergab überall die Entscheidung, daß zu einem ehrengerichtlichen Verfahren gegen ihn kein Anlaß vorliege. Nun vcr- isuckite Knittel, seine Rehabilitierung zu betreiben, und als er J eine Rückversetzung zur Reserve nicht erreichen konnte, ndyteie er Eingaben an verschiedene Kommandostellen. Zuletzt auch an pen Kriegsminister. Zn diesen Eingaben griff er den Beztrksomzier .Hauptmann Kam ml er in Rybnck, den damaligen BezirGkom- mandenr, Oberstleutnant Frhr. v. Vietingtzott und den Divisionskommandeur. Generalmaior v. Wind heim, ams heftigste an. Er b e s ch u 1 d i g t e diese Offiziere der Rechts b e u g u n g, der Lüge und Verleumdung, der Feigheit, und bezeichnete den .Hauptmann Kammbm, dem er die Hauptschuld an der, ^oache zuschob, als einen bösartigen Geisteskran len. >,a=> Landgericht Ratibor erklärte diese Vorwürse zum Teil für berechtigt, zum Teil als in Wahrnehmung berechtigter Interessen erfolgt und sprach den
KsWer Anzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
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□falten vor Uammerwahien.
Die italienische Regierung sielzt den aus Anlckß eines , neuen Wahlgesetzes demnächst stattfindenden Kammer- . wastlen mit Vertrauen und Beruhigung entgegen. Sie betrachtet die Lage im Innern und nach außen hin in rosrg- stent Optimismus. In der Tat kann man zugeben, daß trotz der hohen Kosten der tripolitanischen Unternehmung, die noch in den letzten Tagen schwere Opfer gefordert hat, dte - italienische Politik auf erfreuliche Erfolge zurückblicken darst
Das „Amtsblatt" veröffentlicht ein gestern vom König unterzeichnetes Dekret, welches die Kammer auf- 1 ö st. Die Wahlen sind am 26. Oktober, die Stichwahlen am 2. November anberaumt. Der Zusammentritt des neuen Parlaments ist auf den 27. November festgesetzt. Dem De- irct geht ein Expose voraus, das die Gründe der Auflösung darlegt.
In einem Expose wird hervorgehoben: Das dem Auslösungsdekret vorangehende neue Wahlgesetz bringt die Notwendigkeit allgemeiner Wahlen mit sich, damit die Kammer zur Vertreterin aller Bürger werd^. Tie neuen Listeit gewähren 8672 240 Bürgern das Wahlrecht, was eine Vermehrung um 5 353 240 bedeutet. Da das neue Gesetz den Abgeordneten eine Entschädigung gewährt, so versetzt es die Wählerschaft in die Lage, ihre Vertreter auch unter denen zu wählen, welche nicht die Mittel besitzen, ihre mit der Ausübnltg der Mandate zusammenhängenden Ausgaben zu bestreiten. — Das Expose führt dann die w i ch t i g st e n Re so r m g cs e tz e an, so die neue Strafprozessordnung, die Iustizverfassung, sowie zahlreiche Gesetze über öffentliche Arbeiten und verweilt namentlich bei drei Reformen, welche politischen und sozialen Charakter haben: bei den Gesetzen über den Volksschulnntcrricht, der Verstaatlichung des Lebensversicherungswesens und dem politischen Wahlgesetz. TaS Gesetz über den Volksschulte it ter richt, welches bestimmt ist, die Schande des Analphabetentums auszulöschen, hat die jährlichen Kosten des Volksschulunterrichts von 20 auf 58 Millionen erhöht. Tas nationale Lebensversicherungsinstitut erreichte in wenigen Monaten die Zahl von 22119 Polioen bei einem Kapital von 172 721801. Außerdem übernahm es 122 206 Policen von 23 früheren Gesellschaften über ein Kapital von 796 Millionen; das ist ein neuer Beweis für das Vertrauen, welches die staatlichen Einrichtungen etn- flössen.
Die innere Politik Italiens ist seit vielen Jahren ausgesprochen liberal und enthält sich auch jeber Einmischung in religiöse Fragen, weist aber auch jeben Eingriff ber stir'che in die Rechte des Staates zurück. Die Lage der arbeitenden Klassen hat sich verbessert und der soziale Friede ist gefestigt Die neue Legislaturperiode wird sich mit dem Arbeiw- vertrag, der Unfallversicherung, ber Altersversorgung und einer Anzahl weiterer sozialer, hygienischer unb Unterrichtsfragen zu beschäftigen haben. , ...
Die internationalen Beziehungen und gegenwärtig w a h r ha f t gk ä n z e n b. Die Erneuerung beS Dr ei- bundes sichert Europa eine neue Periode des GleiäMwicyts der Kräfte, das seit vielen Jahren die sicherste Garantie des Frieden-- unter den Großmächten ist. In ber ganzen Welt hak sich die Ueberzengung durchgesetzt, baß dieses Bündnis bte Erhaltung des Friedens zum Zweck hat, bas Italien mcht frnbert unb auch in Zukunft nicht hinbern wirb, herzliche Beziehungen mit anderen Mächten aufrecht zu erhalten, von denen erntge ^talien während des libyschen Krieges die aufrichtigsten Beweise von
G 1 e i w i tz, 29. Sept. Unter großem Anbrange des Publikums begann heute vormittag um 9,; \ Uhr der dem Landgericht über- wiesene Prozeß gegen ben Am ts r ich ter K n itt el- Rybnik. Den Vorsitz führt Landgerichtsbirektor Richter Es und 60 Zeugen geloben. Die Verhandlungen währen voraussichtlich die ganze Woche. . . v .
Es handelt sich bei diesem Prozetz, der iviederholt auch tnt Reichstag und im preußischen Landtag erörtert frorben ist, um folgendes: Der Amtsrichter Knittel, dec 1898 Offizier geworden ählte bei der Lanbtagswahl von 1908 önentUch und ch, entsprechend bem Wahlabkommen zwilchen der ihm naye-
Aus Sta-t und LanS»
Gießen, 1. Oktober 1913.
** Was die Eintreibung rückständiger Steuern den Staat kostet, davon mögen folgende Zahlen ein Bild geben. Es mußten im Jahre 1911 nicht weniger denn 556 277 Posten (etwa 20 Prozent der gesamten Posten) mit einer Steuersumme von 3 611002 Mart angemahnt werden; die Posten erforderten einen Geldaufwand von 44 278 Mark. Zur Pfändung kam es bei HO 781 Posten mit 753 299 Mk., vorher wurden 281 65d Posten mit 2 067 881 Mark bezahlt, während 22 922 Posten mit 111 805 Mk. uneinbringlich blieben und 29 354 Posten mit 238 708 Mark gestrichen werden mußten.
** Schwimm- und Wassersport-Verein Gießen 1913. In der am Montag abend im Kaiserhof abgehaltenen Versammlung wurde der Vorstand gewählt. Im städtischen Volksbad sind dem Verein bereits zwei Abende in der Woche für Abhaltung der Schwimmübungen reserviert worden. Die Mitglieder können vom 1. Oktober an ohne Bezahlung d<rs Volksbad benützen, sofern sie sich durch einen vom Schriftführer ausgestellten Jnterimsschein ausweiseu können. Auch sind dem Verein Ermäßigungen und Vergünstigungen zugesagt worden, worüber in der nächsten 'Mitgliederversammlung ausführlich verhandelt werden wird.
je. Frankfurt a. M., 1. Oft. lOriq.-Tekegr. des „Gieß. Am.*) Amtlicke Notierungen der heutigen Frucht markt o rei ie. Weizen (I)ieftger) Mk. 19.50—19.70, Kurheistscher Mk. 19.50-19.70, Wetterauer 'Mk. 00.00—00.00. Roggen chiestger) Mk. 16.40 bis 16.60, Gerste lWetteraner) 'Mk. 16.00—17.00, Gerste, kranken, Pfälzer, Ried Mk. 16.5 —17.50, Hafer Mk. 16.50-17.20, Mais Mk. 14.40 bis 14.70, Weizenmehl 0 Mk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Pik. 30.50—30.75, Weizenmehl III Mk. 27.25—27.50, Roggen- me()( 0 Mk. 27.76—28.00, Roggemnehl 0/1 Mk. 26.50—26.75, Noggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie 'Mk. 9.15-9.25, Weüenichalen Alk. 9.35—9.50, Roggenkleie -2)IL 11.10—11.25, Malzkeüne M. 12.00-12.25, Biertreber 12.25-12.50, Raps Mk. 29.00-30.00, Futkergersle Mk. 00,00-00,00. Alles per 100 Kg. ab hier.
Verantwortlich^ für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neurath.
Landkreis Gietzen.
= Annerod, 30. Sept. Bei der G^emeinderatswahl wurde K. Wehrum mit 67 Stimmen wiedergewählt; neugewählt wurden Ludw. Launspach mit 62, PH. Schäfer XII. mit 57 und Peter Will mit 43 Stimmen. Im ganzen waren 19 Kandidaten ausgestellt.
a .Hungen, 29. Sept. Am 1. Oktober siedelt Herr Bahnafsistent Cloos infolge Verschung von hier nach Fulda über. Cloos war in letzter Zeit zur Vertretung nach Schotten kommandiert.
Kreis Büdingen.
z Gedern, 29. Sept. 'Der seither hier stationierte Gendarmerie-Wachtmeister Wörner wird mit dem 1. Oktober nach Groß-Gerau versetzt.
Kreis Lauterbach.
~ Lauterbach, 29. Sept. Kommenden Samstag findet im Saalbau zum Johannesberg hier eine Abschied s feier für den nach Alzey versetzten Kretsrat v. Bechtold statt.
-Kreis Schotten.
n. Schotten, 29. Sevt. Die ursprünglich auf den 1. Oktober festgesetzte Ha u pt versam mlung des Vereins Lehrerheim Vogelsberg kann erst am Mittwoch, den 8. Oktober stattfinden. Auf diesen Tag ist auch die Einweihung ber Backeseiche festgesetzt.
Starkenburg und Rheinhessen.
-z- M i ch e l st a d t i. O., 29. Sept. Gestern wurde hier das vou dem in Philadelphia verstorbenen Michelstädter Georg Friedrich Braun gestiftete Glockenspiel eiugeweiht. Dasselbe spielt 8 Stücke, die von Lehrer Keidel, Michelstadt dreistimmig gesetzt wurden. Das Glockenspiel ist das einzige in Deutschland, das die Lieder dreistimmig spielt. Es besteht aus 21 Glocken.
Hessen-Nassau.
h. Usingen, 29. Sept. Der 16jährige Präparaud Wilhelm Dietz hat sich aus Furcht vor einer Strafe, die er wegen eines Schulverweises vou den Eltern erhalten würde, am Blitzableiter des Wiesbadener Gerichts er-
rind Flotte.
Die französische Flottenverstärkung.
mt p mLnire wird gemeldet: In Anwesenheit des M uT ft e. r 3 Bandin wurde das Panzerschiff ,.Lor-
Marine Mi niste - . Bei dem Bankett freit der Minister tarne» nom Sta*( getanem Schnelligkeit, wo-
aulgcWt ttriirben. Schon Ende 1916
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bic' sich nut'bcm wr&e’ n«9me sneonnfle anjUDringen. »»
iX rine’s weiten PEC-schiffcs bic «agammrf auf acht-!^mbcr gescheh^ist. wird^bio^Arb zehn gebracht werden können.
Ueberall hört man, wie gut Scotts Emulsion ist.
Ueberall hört man, wie gut Scotts Emulsion ist. Dem stimme auch ich gerne bei, nachdem ich die ausgezeichnete Wirkung des Präparates an meinem Töchterchen Anna selbst erfahren habe. Das Kind konnte mit 20 Monaten noch nicht laufen, sah stets blaft aus, und seine Entwickelung wollte nicht vorangehen. Hier hat Scotts Emulsion schnell unb grünblich geholfen, benn nach wenigen Flaschen hatte bie Kleine um 6 Pfunb zugenommen, Bäckchen wie Milch unb Blut bekommen unb eifrig mit Gehversuchen begonnen, bic balb zum selbständigen Saufen führten. Beim Anblick der Scotts-EmulUonsflasche lackst sie gleich voller Freude, kurz, sie ist ein frisches, fröhliches Kind geworden.
(gcz.) Frau PH. Beiilk Oberdollendorf, den 22. Januar 1913.
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Die Mittel für ben Bau von Kriegsschiffen müssen Hnrf-i innerer Ansicht durch orbentliche .Krebite beschafft werben, die Jben uir Verfügung stehenden Mitteln und anderen Zwecken entsprechend find. Unsere Finanzen sind gut, und die m letzten Krieg von unserer Widerstandskraft abgelegte Probe mt in der Welt ben Krebit Italiens noch gehoben, bem es auch -umVorteil^^gereicht hat, baß es niemals zu a u s l ä n b i, ch e m Kav i t al feine Zuflucht zu nehmen brauchte Die E iu n a h m e n aus ben Steuern weisen eine ständige Zunahme au unb hi? %?rTrtfÄ6ithact§ zeigen seit vielen Jahren beträchtliche Ueber- «fr £ i* ' in Bhtftigcn J-Hrcn eine M->s;»ahme K werde i It um eine Bilanzierung des Staatsbudgets -u err^Sen so wird die Regierung doch nichts von den SV p r mobl babenberen Klassen forber n.
f^Mt mit bem Ausbruck bes vollkommenen Vett?auen?fn bic Weisheit unb ben Patriotismus bes italienischen


