Ausgabe 
1.3.1913 Zweites Blatt
 
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Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51.

Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzergerGiegen.

Samstag, 1. Mürz |9(3

Rotationsdruck und Gering der Brühl'schen Universiläls - Buch- unb Sreindruckerel.

R. Lange, Gießem

Ur- 51 Zweites Blatt 165. Jahrgang

Erscheint ILgltch nm Ausnahme des Sonntags.

Die Lietzener Lamilienblätter" werden dem lO $ IIX T|f H lll OCMt

.Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das W 05 M W H ßä «L R M M wb wk M W. W

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wöchentlich. DidLandwirtschaftlichen Seit- « , e V -4^

"°9e""cr,d,emen »».-m-L General-Mzerger für Oberheffen

politische Tagesschau.

Die Tctfunfl der Wehrvorlage.

Än einem Aufsehen erregenden Artikel über die Deckung der neuen Militärvorlage bestätigt dieGermania", das führende Zentrumsblatt, daß die Regierung bereits mit den Führern der bürgerlichen Parteien über diese Frage v er handelt. Die Reise des Staatssekretärs Kühn nach Süddeutschland habe vor allen: bezweckt, bk Bundesregierungen für die Schwerin-Löwitzsche Idee, die Stempelsteuer dem Reiche zu überlassen, zu gewinnen. Di? jährliche Neuforderung der Militärvorlage wird sich aus 200 Millionen Mark, die einmaligen Ausgaben, die erfahrungsgemäß das vier- oder fünffache d-es Ordinariumi betrügen, demnach auf rund 'l M i l l i a r d e beziffern. Eine solche Summe sei natürlich nur durch eine Anleihe zu deeken.

Es wäre wirklich an der Zeit, daß die Regierung ihr Schweigen brich-t. Mau müßte es bedauern, wenn der Grund ihrer Heimlichkeit darin zu suchen wäre, daß sie selbst noch nicht weiß, was sie will.

*

Frankreich und der Deutsche Schutzverband gegen die Fremdenlegion.

Man schreibt uns:

Kaum ist die Gründung des deutschen Schutzverbandes durch die Presse auch in Frankreich bekannt geworden, da rühren sich die galligen Geister des Widerspruchs m t gal i- schem Temperament. Daß Frankreich eine Fremdenlegion besoldet, in der 75 Prozent Deutsche dienen, will man nicht eben leugnen. Daß deutsches Blut französische Kolo­nien düngt, erscheint den Patrioten jenseits der Vogesen nicht absonderlich. Daß aber das deutsche Nationalgefühl sich nunmehr mit Nachdruck g^gin: di se moderne Sk.averci erhebt dies, ja dies läßt die gallischen Männer baß er­staunen. Zielbewußt ist der deutsche Schutzvcrband bis jetzt vorgegangen, so daß er heute schon auf eine starke Mitkämpferschar blicken kann. Welchen Widerhall sein Auf­ruf gefunden hat, das beweisen Tausende von Zustimmungs­schreiben und Beitrittserklärungen aus allen Kreisen des deutschen Volkes, die an das Generalsekretariat München Sonnenstraße 1, eingelaufen sind. Der Schutzverbmü) er­wartet, daß noch viele Tausende sich für das große patrio­tische Werk bei obiger Adresse melden werden: denn der Deutsche Schutzverband gegen die Fremdenlegion" strebt eigentlich nur nach einer Stärkung der deutschen Wehr­kraft, nämlich, wenn es ihm, woran nicht zu zweifeln ist, gelingt, zu hindern, daß in Zukunft .Hunderttausende deutsche Jünglinge der Fremdenlegion anheimfallen, so wird da­durch die französische Wehrtraft eine bedeutende Schwächung erfahren, was eine natürliche Stärkung unserer eigenen Armee bedeuten toürbe.

Aus den Reichrtagraurschüssen.

:: Berlin, 28. Febr. Vertagung der Krise im Lenchtol'uefchuß.

Die heutige elfte Sitzung des Leuchtölausschusses wurde durch die Fortführung der gestrigen Auseinandersetzung noch vollständig ausgefüllt. Gestern hatte die Mehrheit der Kommission, Zentrum und Sozialdemokraten, die Be­grenzung des Höchstgewinnes der Vertricbsgesellschaft aus 5 Proz. beschlossen: heute wird weiter verhandelt über die Anträge des Zentrums und der Sozialdemokraten, die eine Festsetzung eines Höchstpreises für eine Reihe von Jahren verlangen, das Zentrum einen .Höchstpreis von 16Pfg. ab Tank, während die Sozialdemokratie den Grund­satz eines Höchstpreises ebenso festlegt, aber den Prcissatz einstweilen noch offen läßt, damit die Regierung zwischen zweiter und dritter Lesung Verträge auf Grund eines! Höchstpreises zu schließen die Möglichkeit erhält. Die Er­örterung war zum Teil wieder sehr lebhaft, insbesondere wandten sich die Redner der liberalen Parteien und die Sozialdemokraten gegen das Zentrum und seine Art der Bekämpfung- des Gesetzentwurfes.

Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Zen­trums (Höchstpreis 16 Pfg. ab Tank) gegen Zentrum und Konservative avgelehnt. Ter Antrag der Sozialdemokraten (Festsetzung eines Höchstpreises für eine Reihe von Jahren, aber erst in der dritten Lesung, Bestimmung des Satzes' wird gegen Nationalliberale und die Mehrheit der Volks­partei angenommen.

Bei den einmaligen Ausgaben werden 20 000 Mark mebr für Unterstützung der Baumwollkulturen ge­fordert. Von der Regrerung wird hervorgehoben, das von sozialdemokratischer Seite erwähnte Projekt der Schaffung einer großen Zehnmillionengescllschast mit Zinsgarantik des Reiches sei vorläufig nicht diskutabel.

Beim außerordentlichen Voranschlag werden 17 Mill. Mark mehr für Bahnbauten gefordert. Der Bericht­erstatter hebt den schnellen Ausbau der Bahn hervor, die im Dezember den Tanganjika erreichen soll. Er fragt nach dem weiteren Ausbau nach Rouanda und wünscht, daß Vorarbeiten dazu vorgenommen werden. Die Einnahmen werden bewilligt. Die Kopf- und Hüttensteuer ist mit 753 000 Mart mehr! als im Vorjahr veranschlagt. Verschie­dene Bahnwünsche/ die auch heute zum Ausdruck kämen, werden vom Kolon! .lamt schon bearbeitet. Eine längere Erörterung fand eine auS früheren Jahren erneuerte Ein­gabe der früheren Schutztrrchpen-Deckvffiziere um Erhöh­ung ihrer Pension, weil rrährend ihrer Dienstzeit eine ^'räbsetzung ihrer Gebührnisse stattgefunden hat. Die Ein- gube wurde zur Erwägung überwiesen.

Der W hlpriifungsansschutz

hat die Wahlen der Abgeordneten Frommer (Kons., Preuß.-Eylan) und P eus (Soz., Brandenburg) geprüft mit dem Ergebnis, daß über beide Wahlen Beweiserhebungen beantragt werden'sollen; es sind noch für den Antrag an das Plenum einige rechnerische Zusammenstellungen not­wendig.

Der JugendgerichtkauLschuß faßte heute einen Beschluß über die Anwendung des Lc- galitätsprinzips bei Jugendlichem Grundsätzlich wurde der Grundsatz aufrechterhalten; aber er erfuhr durch einen mit 16 gegen 10 Stimmen gefaßten Beschluß oie Ein-

chränkung, daß die Entscheidung über die Anklageerhebung )urch beit Staatsanwalt nur nach Zustimmung ber Vor­mundschaftsbehörde erfolgen soll.

OstafrikaAusichuß.

Auch in der heutigen Sitzung des Budgetaus- f ch u s s e s wurde noch über die S ch u tz t r u p p e und die Arbeiterfrage g sprochen. Tie Entschließungen von verschiedenen Parteien, die eine Unterstützung ver- .rauenswerter Personen, die Ei n g e b o r e n e n s p't t a le betreiben oder Eingeborene ärztlich behandeln, verlangen und größere Mittel zum Bau und zur Unterhaltung von Hospitälern für Eingeborene, sowie der Wunsch nach Wegfall des Druckes bei Arbeitcranwerbun- g e n , werden angenommen.

In der weiteren Besprechung wird die Frage des Jag d- s ch u tz e s erörtert. Der Staatssekretär erkört, daß die Einführung von Schonzeiten für das große Wild beabsichtigt wird.

Die Sozialdemokraten beantragen beim KapitelMili­tärverwaltung eine Vermin der un'g der Schutz­truppe um zwei Kompagnien. Der Staatssekretär spricht dagegen. Eine Maschinengewehrkompagnie ist bereits ge- strtchen. Ostafrika ist zwar nicht Feindesland, aber es lommen doch absichtliche Beschädigungen der Bahnlinie vor. Die Eingeborenen in Ostafrika werden auf 12 Millionen geschätzt, ihnen steht eine Schutztruppe von 25M Mann gegen* aber. Die Polizeitruppe hat andere Aufgaben. Der Gouver- nementsrat hat im vorigen Jahre sogar eine Vermehrung der Schutztruppe beschloss n. Auch ein" Konservativer spricht gegen den Antrag. Von fortschrit.sicher Seite wird daran erinnert, daß die Kolonialverwal ung früher andere 23er» Iprechungen gemacht habe, doch könne der Ausschuß die Ver­antwortung für eine Verminderung gegen die Erklärungen des Staatssekretärs nicht übernehmen. Der Antrag wird a b g e l e h u t.

Deutsches Ueich.

Der Kaiser

ist am Freitag abend 10 Uhr 58 Minuten mittels Sonder- zuges vom .Hauptbahnhof in Potsdam nach Wilh elms- h a v e n ab gereift.

Ein Dankerlaß des Kaisers.

DerReichsanzeiger" veröfsentlicht folgenden an den Reichskanzler gerichteten kaiserlichen Dankerlaß:

Anläßlich der Verlobung meiner geliebten Tochter Prinzessin Viktoria Luise mit Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Ernst August, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, sind mir wie Se. Majestät der Kaiserin und Königin und dem Brautpaare aus allen Teilen des Deutschen Reiches Glück- und Segenswünsche in einer solchen Fülle zugegangen, daß es nrcht möglich ist, diese Kundgebungen int einzelnen zu beantworten. Hocherfreut über die herzliche Teilnahme aller Schichten des deutsche:: Volkes an dem frohen, bedeutungsvollen Er- eigins möchte ich, zugleich im Namen der Kaiserin und des Brautpaares, tall n an den mannigfachen Aeußerungen liebevoller Anhänglichkeit Beteiligten hiermit unseren wärmsten Dank aussprechen. Gott der Herr aber gebe allen den treuen Wünschen und Hoffnungen und Gebeten, womit das deutsche Volk bei: Herzensbund der jungen Fürstenkinder begleitet, gnädige Erfüllung zum Segen der beiben fürstlichen Häuser und des Vaterlandes.

Der erste Dreadnought für fremde Rechnung auf einer deutsche:: Werft

wird ein der Vulkan-Werft von Griechenland in Auftrag gegebenes Schiff fein.

Eine russische Studentenorganisation.

Der seit Samstag voriger Woche in Karlsruhe tagende Kongreß russischer Studierender be- enbigte an: Freitag seine Beratungen. Beschlossen wurde u. a. die Gründung einer Organ:sation unter dem Namen Allgemeine Organisation russischer Sttldierender aus Ruß­land in Deutschland", deren Satzungen beraten und geneh migt wurden.

Eine sozialdemokratische Kundgebung.

DerVorwärts" veröffentlicht in deutscher und fran­zösischer Sprache eine Kundgebung der französischen und deutschen Sozialdemokratie gegen denRüstu n gswahn - sinn". Darin wird die schi.dsger!chtliche Schlichtung ber Völkerstreitigkeiten unb die Beseit.gung der stehenden Heere gefordert. Mit aller Energie werde die Sozialdemokratie Dafür kämpfen, daß die finanziellei: Lasten, falls es doch zu neuen militärischen Rüstungen kommen sollte, auf die Wohlhabenden und Reichen abgewälzt werden. Die Kund­gebung ist vom 1. März ans Berlin-Paris datiert und trägt die Unterschriften der Parteivorstände unb parlamentari­schen Fraktionen beider Länder.

durch feinen Generalbevollmächtigten für (Sabinen, den Geh. Ober­regierungsrat v. Etzdorfs, den früheren Landrat des Kreises El­bing, jetzigen Vortragenden Rat im Landwirtschaftsministerium zu Berlin und den Rechtsanwälten Herrmann (Berlin) und Karlo Witz (Elbing) vertreten. Der Pächter S o h st war durch die Rechtsanwälte B a n d o w und Justizrat D i e g n c r, beide aus Elbing, vertreten.

Nach streitiger Verhandlung erkannte das Landgericht aut A b w e: s u n g der Klage des Kaisers.

Das Urteil wurde, wie stets in Zivilprozessen, mündlich nicht begründet; die Begründung wird vielmehr den Parteien schriftlich zugestellt.

Dcrmifdifes.

* Theaterbrand. Aus Paris, 29. Febr., wird depeschiert: Nach einer Blättermeldung aus San Se­bastian ist das dortigeTheater der schönen Künste" durch eine Feuersbrunst zerstört worden Bei dem Brande sind außer diesen: noch 7 Gebäude durch die Feuersbrunst zerstört worden. Ein Feuerwehrmann ist schwer­verletzt worden.

*54000Markveruntreut. Aus M e tz, 28. Febr., wird gemeldet: Der Buchhalter S o i s s o n ber Hütte Samfrc und Mosel in Maiziers bei Metz ist seit Fastnacht- Dienstag verschwunden. Jetzt stellt sich heraus, daß ihm Veruntreuungen im Dienste in: Betrage von 54 000 Mark zur Last gelegt werden, die Soisson im Laufe von 10 Jahren verübt hat. Auf die Ergreifung ist eine Belohnung ausgesetzt worden.

*DoppclterKindesmord. Aus M c tz, 28. Febr., wird uns depeschiert: In A m a n w e i l e r wurde der Berg­mann Johann Schulz und seine.Frau unter dem Verdacht des doppelten Kindesmordes verhaftet. Der Mann aber ist inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem sich herausgestcllt hatte, daß er um die Tat seiner Fran nichts wußte. Der Sachverhalt stellt sich nach derLothringer Zeitung" wie folat dar: Im Juli und August v. I. waren in der Filz unb im Neckar zwei Kindesleichen im Alter von 5 und 7 Jahren, ein Knabe und ein Mädchen, gefunden worden, ohne daß die polizei­lichen Nachforschungei: z:: einem Ergebnis geführt. Ein Gendarm in Amanw?iler wurde auf die Angelegenheit auf­merksam. Die Frau war damals zu ihren Eltern nach Bayern gefahren, dort aber wegen ihres nicht einwand freie:: Lebenswandels nicht gerade freundlich ausgenommen wor­den und hatte sich mit ihren Kindern wieder auf den Rück­weg begeben. Bei ihrer Ankunft in Amanweiler fehlten die beiden jüngfhm Kinder und die Frau erklärte, daß die beiden Kinder unterwegs in einen: Ort gestorben und auch dort beerdigt worden seien. Der Mann gab sich schließlich nach längerem Widerstreben auch damit zufrieden, obwohl die Frau feinen Todesschein beizubringen vermochte. Jetzt in ber Untersuchung gab die Frau bann an, die Kinder seien unterwegs vor Mattigkeit und Hirnger zusammengebrochen und gestorben und sie habe die Leichen ins Wasser geworfen. Die beiden überlebenden Kinder sagten aber aus, btc Mutter habe ihre beiden Kinder trotz ihres Geschreis unb Wider­strebens in das Wasser geworfen. Schließlich gab die Frau auch diese Tat zu und ber Mann wurde auf freien Fuß gesetzt.

Märkte.

f'Irf etr, 1. Tlori. T* c rUteti rht. Auf beutwern Wochen- nmiftc Miete: ? ntler das 2 hmb J/'OL5 11 früfmereier 1 ~türf H-9 1 2 Stück 00 Psg., Enteneier 1 EtücF 00 2?fq., (Sanierter

Jet. 00 5'äfe das Stück C8 1 sg., Käsematte 2§tück 56 lAq. Tauben vr 2 r. 0,^0]/>0 9)'f -Hilmer vr. £t. ],oo1,60 2)(f <n(men rr. Etiict 1,502,50 9) t Outen vr. et 2,003,00 Tlf Wänfe da« Pfd. 7080 2.fov Ccbfenficifct) vr. Md. 92 100lüct inbfleifch vr. Wund 9094 2 fg* Kubfleisch 80 Ps^ Schweine-' fleisch vr. 2 hutb 90110 2 'a^ Kalbfleisch pr. Pkd. 949« diq. vaunuel'letsch vr. 'Wb. 7096 '1 fg., Kartoffeln vr. l>0 Kg. 5 00 bis 5.50 9)11, Weißkraut das Stück 10 dis 20 Pfg. Zwiebeln ver Btr. 6,008,00 'Dit. A.ilch das itev 22 Pfg» Nüsse 100 Stück 5060 Psq., ver Ztr. 000 Alk. Birnen das Piund 12 bis lbPtg., Aepsel der Zentner 10 bis 15 Atk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

fe. Frankfurt a. M., 28. Nebr. freu- und Strobmarkt. Angelahren waren i Wagen freu, ' Daaen Stroh. Bezablt wurde iür vc -3,20 A-k., Strob tKornlanqllrolU 0.00 0.00 <p?f

Wirrßroh 0,00 0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft aedrück. Die Zutudren waren aus dem Cveitmum-a und aus den Kreisen frauall um' Diebura

F.O. Wiesbaden. Biebho-'-Mark tberi cht vom 2". Febr. Auttrieb Rinder (Ochsen 21, Bullen 0, Kühe 68), Kälber 154, Schafe Schweine K6.

Geschäft mittel. Preise lür 100 Aid.

Lebend- Schlacht- schien. aewicht

roNfleischiae. misaemästete, kiSchllen Schlacht- Mk. Mk. wertes im Sliter von 4-7 Zabren .... 5156 9095

Tie noch nicht gezogen bobett (unqejocht) . . 50 -55 8894 ?»mfie, fleischige, nicht a«»gemästete un» ältere auSgemästete ...... 47-49 83 -89

Bul l en.

Ausland.

Zum Jubiläum des Hauses Romanow.

Tie Banken von Petersburg und Moskau haben be­schlossen, dem Zarm zu den: Jubiläum des Hauses Romanow eine Million Rubel für wohltätige Zwecke z u schenken. Die Verwendung der Summe soll ganz in das Be lieben des Kaisers gestellt werden.

Der hinaurgeschmiffene Pächter vor Gericht.

Elbing, 28. Febr

Der Kaiser hatte, wie wir seinerzeit berichteten, in der Sitzung des Deutschen Landwirtschastsrats vom 12. Februar b I eilte Rede gehalten, in der er über die Fortschrttte ber Me­lioration auf seinem Gute (Sabinen sprach. In dieser Rede erwähnte er auch, daß er auf einem Vorwerk seinenPächter hinausgeschmissen habe, weil er nichts mehr tauge" und nunmehr die Bewirtschaftung dieses Vorwerks in eigene Regie übernehmen wolle. Tatsache ist lediglich, daß dem Pächter von der Guts- Verwaltung Cadmen $um 1. Qut: 1913 gekündigt worden ist und daß der Pächter diese Kündigung nichtanerkannte Die Kündigung gesckfah aber nicht tocgct: angeblicher llntüchtiakeit sondern augenscheinlich deshalb, weil Herr So Hst ein festes Rückgrat habe.

Hieraus entwickelte sich ber dritte Prozeß, ber heute vor dem Landgericht in Elbing verhandelt wurde. Der Kaiser war

Vollsleisckiige. auSgew^ höchsten Schlachtw. . . 4760

Lwllfleifchige, jüngere..........4146

V o ti eit. Ril ().

L'ollfleischlqe auSgemästete Färsen höchsten Cchlachtwertes . . ...... 4953

2 oUflestchige auSgemästete Kühe höchsten

Schlachtwertes bis m < Jahren . . 4043

Menig gut entivtckelte Färien..... ' u48

'2.euere auSgemästete Kühe und wenig gut ent-

wickelte stmgere Kühe .... ... 3539

lb'äßtg genährte Kühe unb Färsen . . . ' . 30-31 11 ä 1 ü ei.

t'dnfte Aiastkätoer....... 646«

MckUere Mait« uns beste Saugkälber . 5962 geringere Atafr- und gute Saugkälber . . . 5458 (^exuiticte ^auglalber........ 485

S> ch <xj.

Lewemastschafs:

Mastlämmer und Atanvammel . . . 44 5046 00 Schweine

Loli fleischig« Schweine von 80100 Lebend« gewlcht.............. 021/-64

T ollsteischige Schweine unter 801^ Lebendgewicht 62*/,*-63

Lollftestchlge Schweine von 1U0120 kg Lebend-

Oewrcht..............61-65.50

Bollstelschige Schroeine von 130150 kg Lebend­

gewicht ..............63-00

8186

73-80

8793

74-80 8390

7076 6776

100110 98-103 92-98 81-88

9294

8082

35-81

80-82

78-08