Nr. 287
Zweites Blatt
165. Zahryang
Glichtnil ligllch mtt flulnnhtnc bet Eennteg*.
bilbung in
und das Grundmodell-Zeichnen gelehrt, in einem *hirfc für Maler, Lackierer und Weißbinder wird An>
Kaffee Hag, der- coffeinfreie und unschädliche Bohnenkaffee, ist am Hofe des deutschen Kaisers und in fast allen deutschen königlichen und fürstlichen Hofhaltungen in Verwendung.
einfindet, eine An-ahl SRciftrrfurie abgehalten, in denen Handwerkern eine "
Samstag, 6. Dezember 1913
Mo'anon^bnit* un# Verlag bet Br üvl'lcke* Universum» • Buch- und BtembnufereL St. Lange, •lefeeu.
An» Stadt und itand.
Dieben, Ie<embcr 1913.
"PraktischeMeifterkursefürHandwerlS- meister und Gesellen. Ich Monat Januar k. I wer- den von der Großh Zentralstelle für die Ge- werbe, sofern sich eine ausreichende An^ihl Teilnehmer
tie „etr|eier LmmNevtzlLner" werben bem .ttn^rifler* eiermol ivöcheiiilich beigelegl bat „KreMUtt fit He Mreli Oietzee" t>vein,ol Wöchentlich. Tte fett,
jte-ee" erscheinen monatlich iipetmeL
Reboflidit, öjpebmon unb Tmtferei: Schul« ftrnfce 7. ExpedlNo" und Benag: eebM« Wfb.iftion:eWlll LeU-Adi- Ante'geuSietze'»
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesjen
Rack einer Hanse, roäbrenb der eine Beratung be* Senioren- konvems Äattfnnb, hibrt Äbs ftorell- 3nflrlbeim fr Br aus. der Ära# CRrntadi sei mtl der Irye, der mit -er tikhn- utättt>erforgnng rergebe Tir Versorgung in CbfrtKhcn steigere die in Rhnnhesten und Siarfenburg iid)t; bn Tarnt (tobt fönne man uveif Iboh (an Im allgemeinen feien die Weldl- lckostsbildungen glr.±itr:ctig, eher feine fennr aus die Sauer befriedegrn. in trr der Einfluß eines Haktors »u groß werde Bon her Stobt Onrnbatb n»ir- es falsch, wenn fit alles allein n wiesen i nun er auf Die oen*oliiien ftullurfortichnttc hin. bie f,e in ihren D'urk per anlohen, ontb auf ibrr rorülgli*: fauhnhtndthe Veitunq Es fei aber mit beiden duidwus nickt fo glänzend befltlli öte be- fd'rönfen (ich mast au» die ffruprllofe Sobrung der große.i kapi tol.Hifdxn Interessen. Unb von her qfrd rt.icbrn V iluna tonnten .■ >e vantnwrfit im Ried ein Lied ftnqm Er wolle nicht AHT-i bie eine ober andere (Meirfh"d'rvi Srimimnig machen, ober die Schildert-Scrfe in fNbfinbrffrn gäben den Äondwerfem Ver- cnlflifunq zu btt tert n »Nagen So wür^n fie mir hoben Äonventio najftraien und Verlust fernerer Zulassung zu den Installaiion n tehrobt, wenn sie md.t fcin teber ^Irbrit Witte,Inna malten inm Tie .‘Innolloteure würben fofl tu Sfiawn bc> ^trorfapitol# herab gebrüdt Tic staatlich n 0rtone sollten sich bi»wüen h-’di einer elf- die (Mannnben fo schnell Verträge abicfcliefan. Es (eien ibn auch st ille bekannt, dost im Arrue Ckoh-Wetau tu um 33 bi» 40 Prot höheren greifen abgeschlossen wurde, oh anbermär! So dnprnebm dir Vertreter solcher Wefdlirtoftni uierlt auftreten, o.rüchickl-lvs rnürT-m sie, wenn fr ernand erst in ihrer Gewalt Löt len Ter niedrige Preis von 40Psg.. mit dem man qcm renommiere, sei nur möglich durch eine gerahetu wuckeriid-e Au teurung bei den Installationen Tie übertriebene Verunierung her Motoren mach den ?Iubcii derselben für die Landrw.rssckail wieder illnsoeisck und hibrt das ftapilal wieder ber Großindustri - zu Man dürft auch nicht einzelne Grosstrrnen bet-orziiani. ~cn giftf-SHIilx-n Vertretern brnrtben seien die l?anbbürgrrmeiücr tn
(Htmcin'*en, z B auch von ber Stabt flremnadi. geradezu unglaubliche Verträge abgeschlofsen werden Die Negierung sollte doch nicht auf bem Standpunkt faben. da st es Sache ber Stadt Ofanbatb fei. üb-r die unberftreitenbeu Inleressni in n rfunkeln Nach den Erfahrungen, tnr beunlid» Cf'enbad)? gemacht wurden, feilte doch die Reiterung mit dem Cffeitba f-er ftTn#am! »itsammtu- wirken zu einer Verständigung auf (ominunakr Grundlage.
Ab-.i Ulrich Soz führt aus, er könne sich mit vielem, was der Vorredner sagte, einverstanden crkl.iren, der sogar die fapt- talistische Äusbeutimg durch die großen GefeUfchaften charakterisiert habe. Er glaube aber, daß dann, wenn wirklich einmal ernstlich gegen den Kapitalismus vorgegangen würde, gerade auch in des Vorredners Partei viele Leute vorhanden wären, die da nicht mit- machten, auch Abg ftorell nicht, denn er denk' eben thcorctiidi ganz anders als in der Praris unb scheue die letzten Äonfe.iuenzen Ten fachlichen Ausführungen seines Parteifreundes. Eißnert habe er nickt viel liinzuzusetzen Er müsse mit tiefem Sdnnen lonsco- fieren, daß die Stadt Ostenback schon so lange nieder Sacfv zu kämt'fen habe und daran sei nickt die Haltung her Siebt, sond die unklare .Haltung dec Behörden, besonders des \lr i reu, schu.d Dieser sei nicht in der Lage, der großzügigen Sache einer borinäcu- dringenden Stadt wie Oncnbad) auch nur annähernd folgen zu kön- neu: er lasse fick zu sehr von feinem guten derzeit leiten Wenn auch die Prwatg-fellfchaften noch so sehr als Wohltäter sich auf- spielten, die (Memcnihen seien dock immer die Lackierten, sie würden doch stets als Ausbeutungsobjekl betracklei Redner schildert im einzelnen, wie sich die beiden Privatgesellschaften bemüht batten, den (Memcinben gegenüber fick den Rang abzulaufen, meint aber, fie verhandelten dock im stillen miteinander, zu welchen Bedingungen i'e die abnefchloffenen Verträge wieder gegenseitig verschachern konnten Wenn bie Regierung tent noch irgend einen Ver trag von (Vemeinben mit die'en G^'eNfcka’teii genehmigte, fo würde fie eine große Sck ild auf sich laden. Tie R lierung sollte der Stadt Cf"'enbarf) und den übrigen Gemeinden behilflich fein, sie vor Srfin den vi bewahren unb den Gemeinden zurufen: Bis hierher und nickt ireifer • Redner hegt nock die .Hofsnung, daß es den Bemühungen der Reoiervng möglich fein werde, die .Interessen der (Wrmcinben den Pripafgrsellsckaften gegenüber in jeher Richtung zu wahren
Adg S> e n r i ch ff. Vv stellt Betrachtungen über bie Krage her Begründung von Zwedverbänden an und meint, daß man je- immerhin einen Berfuck damit machen könne 3m übrigen geht ber Redner auf verschiedene Anregungen der Vorredner inbezng au* das Tarmftäbter Elektrizitätswerk ein und spricht sich schließlich fiir bie Annahme des A ivschußantrags aus Ter Strompreis sei bei allen Anlagen viel zu hock: die Privatbetriebe arbeiteten teilweise billiger als die kommunalen.
Der Abg Eißnert Svz > weist auf eine große, vom Offen bacfier (Mcnvrheueretn cinberutene Versammlung bin, in der fick sämtliche Redner energisch gegen die A E Ef ausfpracken unb wandte ,'ich bann gegen die Ausführungen des Abg Singer Wenn dieser ein Elektrizitätswerk für Seligenstadt errichten wolle, so nehme er ihm das nicht übel, aber er mache ihn darauf aufmerklom daß bie Stadt den Strom von Cticnhod) viel billiger erhalten könnte und die hoben Installationskosten sparen wurde
Abg Hebel Zentr stellt als Ausfchußreferent fest, daß fick die Debatte zwar sehr viel mit den Offenbacher unb anberroartiger Verhältnissen, aber sehr wenig mit dem Ausfckußantrag unb feinem prinzipiellen ft em beschäftigt habe Tie Stabt Offenbach habe ein Monopol für fick gewünscht, wohingegen der Ausschuß nur prinzipiell in der riraaf Stellung genommen habe Er, Redner, möchte fast annehmen, baß die ganre Vorstellung bestellte Arbeit der Stadt Cifenbatb war .Herr Ulrich Hobe die reinste Reklamerede für das Werk in Offenbach gehalten
Abg. ftorell 3naeldeim erklärte in einer persönlichen B meifuna. 8hg Ulrich hibr ihm ftavitalismus nor vworfen Tir i'crrn Ulrich sehr nahestehenden Stabtriu von Mühldeim bauen al'er bock mit demselben ftapltolismu» einen Vertrag abgefdftoffen.
Abg Ulrich: Tie Mühl Heimer glaubten, mit dem Abfdstus deS Vertrages den Interessen der (Hemeinbt zu bienen S)ört, hört' Tte Behauptung. hir es sich bei ber ganzen VoNtellung um eine leftellte Arbeit handle, weise er zurück.
Bei ber nun folgenden Avfrinnnung wird der Au^schuß- antrag einstimmig angenommen.
Ter Präsident fd-lterx darauf btc SiHung um l1 t Uhr mit der Bemerkung, daß am nächsten Tienstag die Beratung der Bc- soldungsvoilaar rinnen wirb.
i eine günstig? (Gelegenheit zur weiteren Aus- ihrem Berufe gegeben ist. In dem Meister- turfuS für Schneider wird vor allem das Maßnehmen
icinnifl im Holz- und Marmormalen nach der Ralur und in stilisierter W'isc tTtTrbrt Technikern unb Baudandwer» fern können die Kurse in ft a t i ( di • r Ve rechnung von B a u k o n st r u k t io neu und einfacheren G-1 f e u b e t o n* f o n ft r u 11 i o n r n empfohlen werd: n 3neb.foiibere für Tekorationsmaler, aber auch für Veis bind r, wird riit srachfürs dbgfbalun, ui dem tn b n Dirfduebcnen Techniken. wie Bemalung v?n Wand- und Te k.stächen, Holzkellen, Möbeln, ßodaun auch in PinseUechiiilcn ferner im Pakiiiierr^i unterrichtet wirb, jedoch erstrecken sich d.e linier« tveifunflrn euch auf .Kalkulieren. ifrioltmiehrc. verfiel« (uufl ber benötigten sz^rbennnschungen unb ^inbcmitleL Tie Anmeldungen ,u btefcii ftltrfen haben bei ber Efroßh. ZentralfteUe für die Erwerbe in Tarmftobl yi erfolgen
* i'tr 0 berheffi' cke ft u n ft ne re i n tcilt^ un* mi*: Wie fid) naturgemäß lebe Ausstslluug zu einer Sam- nirlfiättr von szleiß unb aufflcmnnbtcr Müde bezeichnen laßt, io weist auch btc jetzige Ausstellung tm Turnbins am Brand nach dem letztem vollständigem Wechsel der Gemälde, durchweg eine große Anzahl von ftunümerfen auf. Unter der Sammlung ber ftumtlervcreinigüng „Block" Berlin befin- den sich b't den Oelgemälden. Radierungen und ßcidinun- gen sehr gute Arbeiten Ebenso hat ber hier selten, aber doch! gern gesehene ftunstler Prof B e n e r Darinstadl eine recht '(cköne und interrssaiitk ftolleftion auszuwcisen, an welche sich cne nfridir von seiner Rrnu Anna Dener Becker an- schlteßl Aus dieser Sammlung dürste sicher btc Wahl zu einem Dcihnacht-sgescheiik nich! schwer fallen, ferner ist zum ersten mal Ofeorg Schäfer Tüffclbovf, etn geborener Efieße* rcr. mit einer schön zusammengestellten Anzahl von Land- ichastö-Pastellen vertreten, welche ebenfalls schon allgemeine Beachtung fanb. Eine- an- dieser Sammlung „Napöfeld" wurde schon angekauft und geht in Privalbestp nach Berlin über. Eine |eh. kü''stlerisch gelungen-n Vinbidiaft „Motiv iiv dem Wettertal" hat unser einbcimifdicr ftünftlcr ftarl 3 ries ausgestellt. U. a. zeigt oud) ber hier bekannte Prof. Max Frii Lübben roteber einige fchöne^Aouarelle. Tic Aus- st« l ung ist tiiglidi mit Ausnahme bc6 Samstags von 11 diö 1 Uhr und Mittwochs außerdem von 3 bis 5 Uhr, an Sonn- lagen ununterbrochen von 11 bis 3 Uhr geöffnet.
"Tie hessische Bereinigung sür Volkskunde veranstaltet, wie man uns schreibt, am nrd'sten Montag abend 3 Uhr im Hotel-Restaurant Monopol, Bleckst raße, den ersten Vortrags abend dieses Winters In einer Zeit, in der man bem D'an^e allenthalben neue Auf- nt-rffainfcit schenkt, — wir erinnern nltr an die Tanzschule b*r Is.dora Duncan in Tarmstadt, sowie an bie Ded« utung, die der neueste Mvdetan-f, ber Tango, gewonnen hat, — wird man gern auch einmal poh bem Ertrem, b.*r Danz- mut, hören, umsomehr, da den meisten wohl unbekannt ist, wie sie einst in Deutschland geherrscht hat Tr. meb. Martin, Bad-Nauh stm, ber den Mitgliedern von früheren Vorträgen in angenehmer Erinnerung ist, wird über dies Thema sprechen Gäste sind willkommen
**Die Gießener frei w. Feuerwehr begeht heute, Samstag, abend im Tafö Leib ihre "*1 c i h n a d) t d * feier, verbunden mit llcbcrrcidiunfl von Ehrenzeidnn für 2.')j.ih^ige Milgliedschaft. Zu freier Veranstaltung ist ein reichhaltiges Programm von ernsten unb h-’iter'n Tarbie* Hingen ausgestellt worden, sobas; allen Mnmcrabcn mit ihren Angehörigen unb etngeladenen Gästen einige schöne S: unden bevor stehen.
Landkreis Gießen.
i Beltershain, 3 Dez. Tast nicht nur in den Stabten, sondern oud) auf dem Lande hohe Boden preise bezahl, werden, beweist eine hier abgestallene Versteigerung. Zwei durch den Bau der Wasserleitung uberflüffig gewordene „TnlnTcn", 113 und 160 Cuabratm’ter groß, per taufte di Gemeinbe für 990 bezw 1000 M Tie neuen Besitzer müssen die Wafferlöcher noch erst auffüllen.
Lid), 5. Tcz. Auserorbentlich reges Interesse bringt man hier bem am nächsten Mittwoch vom hiesigen BolksbildungSverein veranstaltet:n größeren Vortragsabend entgegen. £*err Jens Lützen, Dozent an ecr vumboldtasademie in Berlin (macht• größere Reisen als Paturwisseusdiaft.'er in Süditalien tfckiö , Norwegen, Spitzbergen, Nordanterika und lieft feit 1H90 Astronomie unb Geologie an gen. Stell? । spricht über „Tie En t- deckung des Südpols" (Saal von Elli Unterstützt wird ber Vortrag durch einen von dem Südpolforsdier Sßackletou etufgenommenen etwa C>00 Meter langen Iilm. Auch von auswärts ist reger Zuspruch zu erwarten - Tie illwöchentlichen Winiervorträge im Stift scheu Gemeinde« saal beginnen am nächsten Montag.
Kreis Büdingen.
ß 0 r t c n b e r g, 5. Tez. Gin Branb, der leicht größeren Umfang hätte annehrnen können, brach in dem Laden des Maufmaiinc» Wedeffer aus. Ter rafch hcrbeigecilten IreiwiiUgcn Feuerwehr gelang cs durch Umficht und Ent- cklofienhett, das steuer auf feinen Vcrd zu bei • Durch Verbrennung und Beschädigung von Warenbeständen ist dem BeNtzer immerhin ein Verlust entstanden.
§ Dallernhaufen, 5. Tcz. Tie im Oktober d. 3. nattgefunbem enbgühige Besetzung der 1. Lehrer siel le läßt bie Gemüter immer noch nicht zur Ruhe kommen, namentlich richtet sich der Zorn jetzt gegen bie Möglicher des Schulvorstandes, Denen man ben Ausaang der .'(idubcfncbigung her Wünsche in bie Schuhe schiebt Die Behörhc hat ben richtigen Weg eingeschlagen, inbem sie dem älteren Bewerber die Stelle übertrug, welches Verfahren auch . bei anheren Stellenbcfctzungen, wenn gegen einen älteren Bewerber nichts vorliegt, burchgeführt wirb unb mit Recht.
höfliche Zweite Kämmet.
tb. T a rhn ft a b t, 5 Tez 1
Am Rkgieru«astische: Slaaisniinistrr Tr v Ewald, 7fi- nanzminister Tr Broun. Minister v Homberg k. Ministe- > nokäte Hölzinger, Schfiephake. Geh Cbnfinamroi Rohde
Vizrpräiibem ftorell eröffnet die Sitzung um 9'/. Uhr Tot Hau- tritt sofort in tnc logesarbnunA ein
Zu her dnnglick n Äntrige brr 8t*) Tr v Hrlmolt unb Vkn , betr ben Zuiammenbruch ovn Genofieni'ckaftskaffen. mbl Minister v Hombergk eine Regierungserklärutig ob Zur Be onlworiimq bitfrr Anfrage ki nt>r allein nn.- genaue 3-efmellung der Berhältniffe ou-? ben Akien iwimmbig. bi arvr nock rudU zur Verfügung stehen Eine äbnlidr Erflarun i gab brr Minister in Beiren der brmglicken Anfrage öd Ab, Voll- Stabecken be- lüfllidt brr Tätigkeit des rlomnierzienrals 3bril l*et bnr hrsfifcken lauowirifclratilickeri Wrnoiiem'rtxiit^honf ob Auf die dringliche Anfrage des Aü,. J-enckrl, beir die Spar unb Tarlehns- taffe zu Laugsbon erklärte Minister o. Hombrrgk, die Re nicrung habe mit Bebaueni baujit ftrnuiin irnommci, baß die Bilanz im 1910 mit einem Verlust ; ■ i 6<> i O aud» die späteren Bilanzen fehrcerr Verluste aujwiesen Cb es möglich sein werbe, die ftaathdw Alcian für bie Oknpfkmdnitrn auch für bie ä!ongs>orscr Stoffe nutzbar zu maebnr,. t5n.nc hier nicht enlfckieben werben
Zu der Anfrage bc» 8ta Tr Winkler, bete den Groß obst markt «u Alsfaim, verlas Mm ist er v Homfarqk edeti'alls eine längere Regierungserklar-ung. desgleich.-n betreffs der bringenden Anfrage der Abg Ulrick niio Eißnert, ben Boykott des ftäblifcbrn Zdilachth-rufes zu Odfenback brirrffenb
Zu ber bringrnbni Anfrage brr 8t i Grünewald imb Urft ab i brlr. die Erbauung einer Bahn Biedenkpf-Gief/'n verlas ^inanAmiotfar Tr Braun eine Regierungserkläruni, in der milgekeili wirb, die Eifenbahndireklisn ^Vtanffurt habe daravi gcantwoiiet, naß ohne eine Löiung der Biet'errolbakm fine Einleitung voü Schritten zur Erbauung brr angegebenen Strecke nidjt angängig fei
Taö Hau» lefdüoh bei sämtlichen Anfragen, bie R-^ierungs- onnoorl drucken zu lasten unb erst nad) der Drucklegung in eine Besprechung darüber einzutreten.
3ii einer längeren Erörterung führt: dann die Sbrfallint.i der Bereinigung eletlroteckniscker Srcudlfabrifen in Berlin, betr. die Ucperlanbltn träte der Stabt Offenbach, worin diese bittet, den Vorgängen tm ft reife Offenbach besondere Auf- nurHamkit zuzuwenben unb Mastuahmen zu ergreifen, baß bie Elt kinzü aisvenoraimg bei ft reifes Cbaiäad) auf rein foniniunakr • •irunblagf unter Ausfäftuß jeher Beteiligung einer Privalgesell- fdxxft erfolgt
Der vierte Ausschuß hat fid) febr eingehend nut der «acke beschäftigt und beontrnnt:
„1. Ter VorsteUmig ber elektrotedmifchen Speziolsabriken keine fVoIgc zu geben
2. Der bir^fjh Regierung nackfahcnbe Refolulivn zur Berück- fid tigunu zu üb. rwesten Zwecks Vernieiduni von Truflbilbungnt im? < 'listigen trirlfchafllidjen Mif-ständcn unb Schädigungen bei V rsorgung ber Gemeiiiden mit Elektrizität, GaS, Wasser u bcigl. ball tie Zweite ftiumner ber Londstänbe bie Errichtung von Zweckverbänden im Sinne ber Artikel 195 ft der LG0. unter Aniidilus'. ber Beteiligung privater Unternehmer für die ziocdmäs,gste ?vorm solcher Unternehmungen unb richtet daher an Gros h Regierung das Ersudtm, in allen eintrelenben Fällen auf bie Bücking von Zweckverbänden hmzuwirken unb die Gemeinden hfl In", mit Rai und Tat zu nnjcrfltflfcen."
Minister bei Innern v H ombe rgk erklärt zuerst, daß die Regierung mit dem Aus-ckuß insofern einig gehe, daß sie di? (Gründung von Zweckverbänden, die burd) bie Revision der Sei- wai.ungSgcsetze eine gesetzliche Grundlage erhalten haben, al5 eine ud uiv geeignete >orm für die Bildung von derartigen Gr.'ß- l- .iii bv-.nlonm erachtet. Die Regierung wird bei der -Neugrünbung fold r Uiitemeyniungen t eben fall.- nut allen Aräften barcui bin wulen. das. sie .nw öüentltd> n ft’örperidxiften getragen ober d-ack wstenllich mit deren Mitteln crridiui werben Handelt eS sia) alvr nm ben Ausbau von Dereus destehenben Grün- bung.n, wie z B be, der Stabt Offenbach, fo könne auch bie sog gemischte Wirtschaftsform gcwuHU werden. Im ftrci'e Ostendick mar bie Grün-ung eines Zweckverfand^ bosnvgen nickt mdglkb. ireil die Stadl Offenbach damit nickt einverstanden war. Tie Einwirkung der uaatlicL.n Organ, auf die Horm und Weilaltung e.nev fold en Unternehmens hat doch fckließlidi ihre Grenzen an lern Sclbübrf?inunung»HDccf ber Eiern rinden Ter Minister gebt irun auf bte ärthch'ii Verhältnisse der Angelegenheit nähr ein unb betont, daß die Stabt Offenbach mit ihren Plänen erst bet- »orgftTeten fei, nack-ein bereits zwei Privatfirmen mit den Gemeinde" in Hul.-rbaitMuiig getreten nmren Tie Gemeinden deS Vcstbe >rk hätten iidi ja dem Offenbacher Werk onaefchlosfen, bie des Olivezirk» bitten weiugei Interesse an dem Derk, weil sie uim Teil auch von anfermirrt- versorgt wurden. Zur Zeit i'änd n nock Und haut Jungen zwi d»en den ftonkurrenzfirmen sta't, die boburd) nickt g. fördert tverjen würden, wenn diese immerhin beifl Ang leaenheit b er im Plenum wnler erörtert werden ivürde
Abg Eißnert iozd betont, daß bi? Veri'orgimg mu elektrisck r ft rast und der roeüere Aukhau brr Serke b'iuc eine Rvlweirdirk it für tnc Gerne,nben fei Tie Bemerkimg des Mi niöerv. Ciiuibacb fei gegen die Errickiung eines Zwed^erband.n- gewe'en, treffe nicht zu: eS fei niemals exn solches Ersuchen an lit hnangetreten Der Vertreter ber AEG fei. nachdem er in TarinftaM athxfall?n, mit einem Gebot an die Stabt Offenbach berangctreten unb habe diese zu einem scharfen ftonhirrnulamp’ gegen Darmstock unb bie anderen Betriebe in der Provinz Star ff-nburg gewinnen wollen. Tir Rrgirrung batte kein Reckt, ein fach au’ der flaue einen Strich zu ziehen van Mübtdim über Offenbach nadi dem Sub n. zu Gunsten ber Firma Braun. Bow r u Eo und da die Stabt mit den Gemeinden unterhalte, bürste bie Regierung nicht dieselben verhindern. Verträge abwnchüefan Der ,'ibc >.t Regierung em Reck' bmui? Man bat demit nicht bie stntrrcsten bet Stab: Oncnbach, sondern bie ber Privarurm-n otmahrt Redner erwartet von der Regierung, daß sie kernen »Vrtra.i gegen die Interefien OstenbockS genehmigen werde.
Abg -inger ZeMr führt auS. man kann dir Versorgung be-> Ostbezirl nicht trr Stobt Offenbach überlasten, bif damit mir ein Guck ist machen wolle Ihm fei nur eine Verfügung des ftTci^omt - bekannt a-worden, keinen Vertrag odzufckließ n. bevor mon ha-' Ministerium gehört habe. Ter Ltode -eligennadt mu',e Kfl" ®e*t Aufabrn. nut der ^-trma Braun MW einen Vertrag uir Errichtung .-mes Berkes auf ber Grube Amalio obimckl'etzen ^o’ würde -elig^nstabt mm Vorteil gereichen unb die Abwande- n.nn nnn tigl.ck 6O1I Leuten nach Onenhoch verhindern
Mimster v H o rn b e r .r k meint. Abg ^Eißneu bennbe ftch in tmV-rirruch mu feinen Behauptungen DaS flmeanü Onen- bairbabc feine volle Schuldigkeit getan, inbem btc ^meinhen auf bie Gefährlichkeit einfeuiger ^nraa^b.ckluj.e autmerT^am machte Daß das »treiscnni gegen das Offcnbacber Serf nicht. dS-mivcnben bat, beweise 'ckon der Umnanb. datz die VeNrage mit -en westlichen bk-memben durch inne Mitwir.ung -.nitanbe X’n* 3m SinMtf «ui kn CnkM »» Hrqjjmi sowohl die 3nieteben der Lanbgemcinben tvu die ber -tadt ju wahren.


