Ausgabe 
8.2.1913 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

165. Jahrgang

Nr. 35

Erscheint 13-Nch rnn Ausnahme des Sonntags.

aq, von einer gewissen Mindesthöhe des beanspruchten, .Kredits, wie

79-81

76-00

Wie alt sind Sie?

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7478 8590

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Lebend- Schlacht­gewicht

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Mk. 9097 8895

85-93

8388 74-81

7176

6377

110113 94-100 85-92 7885

2. .Hessischer H a n d c l s k a in m e r t a g. Am Sonntag, den 9. Februar d. Js., wird in Mainz eine Sitzung des hessischen .Handelskammertages stattsinden: zur Beratung stehen folgende Gegenstände: Verkehr mit Leuchtöl, Konkurrenzllausel im Handels­gewerbe, Arbeitszeit der Arbeiterinnen, Internationaler Handels­kammer- Kongrest in Boston, Vertretung von Industrie und Handel in den Ersten Kammern, Verkehr mit Nahrungs und Genust­mitteln, Fortbildungsschulpslicht für Mädchen, Buehführungspillcht für Minderkauslerite und Schutz der Arbeitswilligen. Zur Mehr­zahl dieser Verhandlungsgegenstände hat die Handelskammer schon bei früherer Gelegenheit Stellung genommen: sie ilt deshalb im Nachstehenden in gekürzter Form wiedergegeben.

Schass i-, Schweins 175. Geschält mittel.

$? cM e n.

Mk. 5155 50-54

46-49

47-50 42-46

DieSiebener Zamllienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal ivöchenltich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. DivLandwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.

c2'/,-63 60 b,-61

63-61'/,

60'/,-00

F.C. Wiesbaden. V ie h h o--M a r k tb e ri cht vom 8. Febr. Austrieb Rinder s (Ochsen 20, Bullen 0, Kühe 69), Kalber 100, Preise snr lOOVid.

UDll t IJILL y LIUl| | Vll *---- v t f "

dies von interessierter Seite beantragt wird, abhängig gemacht werden soll. Wenn in dieser Frage etwas geichehen soll, dann sei die BuchführungSPslicht ohne jede Ausnahme aur alle sog. Minderkausleute auszudehuen.

h) S ch u tz der Arbeitswilligen. In Ueberernsttm- mung mit einem großen Teile der deutsä>en Arbeitg»5er,ck)aft halt and) die Handelskammer einen verstärkten Schutz der Arbeits­willigen gegenüber den Uebergrificn bei Streiks rür notwendig. Sie wünscht jedoch diesen Schutz nickst in 5'orm eines )trafrcajt11d>en Verbots des Streifpostenstehens, sondern ist vielmehr der Aus­fassung, das; dieser verstärtte Schutz schon mit einer schärferen Anwendung der diesbezüglichen Bestimmungeli der Gewerbeord­nung und des Reichsstrafgesetzbuches seitens der staatlichen Organe

sovache wurde dann vertagt.

Ter Ausschuß für die Jugendgerichte

»erhandelte heute in der Hauptsache über die Frage, ob die Irgend' Gerichte obligatorisch oder wie es die Regierung vorschlagt, La wo ein besonderes Bedürfnis besteht, eingerichtet werden sollen. Tie Mehrheit sprach sich für das Obligatorium aus, bod) kam es Iioch nicht zur Abstimmung.

Im Bittschriftenausschuß

Wurde im Anschluß mt eine Eingabe von Schulärzten eine Entschließung angenommen, ben Reichskanzlei zu ersud>en, im «Sinne der Schaffung einheitlicher Grundfätze für eine gleid>bare Verwertung dar Ergebnisse der schulgesundheitlichen Feststellungen geeignete Maßnahmen zu treffen.

Ter Wahlprufungsausschuß

beriet heute über die Gültigkrit der Wahl des dlbg. Tr.Cohn- Korbhausen, der gegen Dr. Wiemer gesiegt hat. Man kam noch nicht zu einer Entscheidung.

e) Verkehrmit Nahrungs-und Geuu st m ittel n. Es handelt sich hier um eine grundsätzliche Stellungnahme zu dem Vorschläge des Kaiserlichen Gesundheitsamts, im Wege der Ver­ordnung Vorschriften bezüglich der Beurteilung und ttutersuchung der Lebensmittel zu erlassen. Ter Aussckstiß des ^eutfchen Handels- tags hat hierzu die folgende Erklärung abgegeben:

1 Ter Bundesrat ober das Kaiserliche Gesundheitsamt ist Mit der Befugnis auszustatten, darüber zu entscheiden, unter welchen Bedingungen bestimmte Nahrungs- und Genußmittel zu beanstanden oder nickst zu beanstanden find. Zur Vorln'reitung der Entscheidungen sind in ausreichendem Maste Praktiker, also Nahinngsmittelsabritänteii und -Händler, auf Vorschlag ber zur Vertretung von Industrie und Handel berufenen Körper,ckfasten zuzuziehen.

2 Bei Verfolgung von Uebertretungen der Bestimmungen über den Verkehr mit Nahrungs- und Genußniitteln soll d,e Polizei verpflichtet sein, vor Abgabe der Akten an die Staatv- anwaltsd)ast gewerbliche Sachverständige oder die zur Vertretung von Industrie und Handel berufene Körpmchaft anzuhvrrn.

3 In Fällen fahrlässiger derartiger Uebertretungen soll es zulässig sein, daß die Polizei sich auf eine Verwarnung beschrankt.

4 Neue Bestimmungen über den Verkehr mit Nahrungs- und Genustmitteln sind im Entumrf dem Deutschen Handelstag vor- zulegeii. ..

Tie Handelskammer stimmt dieser Erklärung, welche teilweise bereits von der Handelskammer aufgestellte, aber leider abge lehnte Forderungen enthält, zu.

ft Fortb ildu ngsschul pflicht für Mädchen. Bei der bevorstehenden Revision des hessischen Volksschulgesetzes von 1874 soll auch die Frage der Fortbilbungsschulpflidst jur Mädchen geregelt werden. Die hessischen Handelskammern Und von der Grosth Regierung aufgefordert worden, hierfür zweckentsprecheiwe Vorschläge zu machen. Die Handelskammer wird als Bericht- erstatteriii deni hessischen .Handelskammertag den nachstehenden Beschlustantrag zur Annahme Vorschlägen:

Der hessische Handelskammertag anerkennt, daß eine bessere Fortbildung der weiblichen Jugend int allgemeinen .sntereifc und bezüglich der kaufmännischeii weiblichen Angestellten auch im Ve- rufsinteresse wünschenswert ist. ^te Einsiihning eines Fori-- bildungsschulzwanges kann jedoch nur unter^ genauer BerMich- tigung der Bedürfnisse von Handel und ^ndustrw und unter Berücksichtigung der Verhältnisse der Nachbarstaaten erfolgen ^er Handelskammertag empfiehlt die in dem Referate enthaltenen Gefichtspunkle eingehender Würdigung. Zu einer bestimmten Stellungnahme ist ber Hanbelskammertag erst in ber Lage, wenn die Vorschläge der Regierung vorliegen.

g) Buchführungspflicht für Minderkaufleute Nach 4 Ms 1 HGB. sind alle Handwerker, sowie Personen, deren Gewerbebetrieb nicht über den Umfang des Kleingewerbes lnnansgeht, von beit Vorschriften über die Handelsbucher befreit. Es wird nun von verschiedenen Seiten eine Beseitigung dieser Sonderstellung ber sog. Minderkaufleute gefordert, weil eine solche Befreiung als veraltet und schädlich wirkend zu bezeichnen sei. Tie Handelskammer hält diese Bestrebungen in Ansehung ber »er* > änderten Zeitverhältnisse für berechtigt, vermag aber einen triftigen Grund nicht einzusehen, weshalb bie Pflicht zur Buchführung

Von einer Sachverständigen.

Keine Frau braucht wegen ihres Alters in Sorge zu sein, solange sie jung aussieht. Und wenn Sie bedenken, baß lebe Frau bicht unter ihrem verbrauchten äußeren Teint einen,anbereu, frischen und schönen besitzt, scheint einer bauernden Erhaltung des jugendlichen Aussehens nichts im Wege zu stehen. Wenn die Haut infolge Alters ober anberer Ur-fachen nicht mehr ihren äußeren Belag abwirst und sich so auf natürliche Weise erneuert wie in gesunder Jugend, so ist die Zeit gekommen, um die Natur in ber Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen.

Die" luirb jetzt von vielen mobernen Frauen getan. Der Prozeß ist höchst einfach und durchaus nicht unangenehm. Sie gebrauchen etwas gutes halbstarkes Cleminit, um bic häßliche fleckige äußere Teiittschicht aufzulösen und zu entfernen und die darunter befindliche, schöne feste, jung aussehende Haut freizulegen. Viele entmutigte Frauen haben durch diesen einfack-en Prozeß ihre volle Lebensfreude wiedergewonnen.

Wenn Sie diese Erfahrung für sich selbst machen wollen, so brauchen Sie nur ungefähr sünfunddreißig Gramm halbstarkes Cleminit in Ihrer Apotheke zu kaufen und dies einige Nächte wie Coldeream aiifzulegen. Ich müßte mich sehr irren, wenn Sie nicht mit mir zu der Ueberzeuguug gelangen mürben, baß es besser ist, als alle bie sogenanntenSchönheitsmittel", bic jemals empfohlen worben sinb. ss20/12

Samstag, 8. Februar 1915

Notationsdruck und Verlag der Bruhl'fchen Universitäts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Scbul- straße 7. Expedition und Verlag: s-^W ol.

Redaktion:^^112. Tel^AdruAnzeigerGießen.

Aus den ReichUagsausschüfsen.

:: Berlin, 7. Febr.

Der Budgetansfchuß

fetzte "heute die Beratung des Marinevoranschlags fort. Dabei 1 gab der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes über die auswärtige Sage Erklärungen ab. Er betonte, daß die Bez iehu u g en zu den Mächten, namentlich auch zu England gut seien, eine ErÜärung, die mit Befriedigung ausgenommen wurde und die gestrigen Ausführungen des Staatssekretärs des Reichsmarincamts bestätigte.

Der Staatssekretär des Reickfsmärincamts ging bann auf bic Ausführungen bes englischen Marineministers vom März vorigen Jahres näher ein, baß ein Verhältnis von zehn zu sechzehn zwischen ber beutschen unb der eng» lisch en Flotte für bie nächsten Jahre annehmbar sei unb vertrat seinerseits ben Stanbpunkt, baß auch er als Leiter seines Ressorts hiergegen keinerlei Bebenken haben würbe. Nach längerer ver- rraulicher Aussprache, in der bie Redner der einzelnen Parteien m diesen Erklärungen Stellung nahmen, wurde der TitelGe- halt des Staatssekretärs" in Beratung genommen.

Nach Beendigung ber vertraulichen Erörterung über bie aii3» markige Politik trat ber Budgetausschuß in die Besprechung des Voranschlags ein. Der Staatssekretär des Auswärtigen ver­ließ mit seinen Herren den Ausschuß. Staatssekretär v. Tir- yr'tz begründet in längeren Ausführungen die ne 11 geforderte SteHc eines Direktors für das Etatsdepar- tem ent des Reichsmarineamts, sowie die Zulage für ben bie Aufgaben eines Unterstaatssekretärs wahmehmenden Departementsbirektor. Der Berichterstatter bes Ausschusses, ber Zentrum sabgeordnete Freiherr » Thünef eln beantragt bic Ablehnung der M chr- torber 11 n g. Aus dem Ausschuß wurde von den Vertretern Mehrerer Parteien den Ausführungen des Staatssekretärs voll­kommen zugestimmt, doch beantragt der Redner ber Volks- par kei 'Zurückstellung der Abstimmung, bis bic sonstigen Per- fonalforbcLungen behanbelt seien und auch die Stellungnahme der Verwaltung zu den sonstigen Personalwünschen bekannt fei. Ein Vertreter der Sozialdeniokratie gab seinem Erstaunen über bic Haltung des Zentrums Aus­druck, das doch sonst so bewilligungslustig sei. Die fozial- demokratische Partei sei grundsätzlich gegen die Heeres- und Zlottenforderungen unb bie Haltung ber Reichsregierung gegen­über seiner Partei sei auch eine solche, baß eine Bewil­ligung für sie nicht in Frage komme Aber sach­lich müsse er die Bcgrünbung durch den Staats­sekretär als zutreffend anerkennen. Bei der starken Vermehrung aller Geschäfte sei auch eine Arbeitsvermehrung in ber Zentrale eingetreten, das müsse er trotz grundsätzlicher Gegner­schaft anerkennen. Es sei wünschenswert, daß m den leitenden Stellen nicht ein zu häufiger Wechsel cintrate. Außerdem sei bie finanzielle Bedeutung der Forderung sehr gering. Ein Ver­treter des Zentrums verweist demgegenüber aus die Konsegucnzen für den Militärvoranschlag, wo entsprechende Forderungen hierdurch angeregt wurden Besonders nn Marinehaushalt seien zahlreiche Beamten, namentlich bic Unter­beamten, nicht etatsmäßig angestellt, währlmd bas bei ben an­deren Zentralbehörden der Fall fei. Aus diesen beiden Gründen irunschc auch er bic Abstimmung ausgesetzt zu sehen, bis man nach dem weiteren Gang ber Verhandlung bte Stcllung- »ahmc des Staatssekretärs zu diesen Wünschen kenne. Die Aus-

a) Verkehr mit Lcuchtöl. Tie Handelskammer hat hierzu eine Erklärung abgegeben, in welcher gesagt wird, daß sie ein Eingreifen des Staates zum Schutze der bedrohten In­teressen auf bent deutschen Petroleummartt als eine Notwendig­keit anerkennt, daß aber der vorgelegte Gesetzentwurf kaum geeignet sei, eine wesentliche Besserung der gegenwärtigen Ver­hältnisse herbeizuführen. Es müsse versuch', .werden, im Wege vertraglicher Abmachilngen bie bestehenben Mißstände zu beseitigen. Tiese. Erklärung sowie die Wünsche des Groß- unb Kleinhandels im Kammerbezirk zu dem Gesetzent>vurs selbst sinb zur Keniltnis ber mafegebenben Stellen gebracht worben.

b) Konkurrenz kl ausel im Hanbelsgewerbe. Schon bei Beratung eines Vorcntwurss über bic Acnberung ber 74, 75 unb 76, Abs. 1 bes Handclsgesetzbuckfs hat bie Handelskammer in Uehereinstimmung mit ben übr gen hei fischen .Handelskammern den Standpunlt vertreten, daß schon nach der gegenwärtigen Rechtslage allen billigen Anforderungen entsprochen würde und kein'genügender Anlaß vorläge, die gel­tenden Bestimmungen zu ändern. Gleichwohl haben,sichbie hessi­schen Handelskammern mit dem in dem Vorentwurf aufgestellten neuen Grundsätze der bezahlten Karenz unter gewiss en -M- schiänkungen einverstanden erklärt. Ter vorliegende Gesetzentwurf hat die Wünsche der .Handelslämmer in keiner Wecke berücksichtigt. Es liegt jedoch für sic teilt Anlaß vor, von ihrer früheren Stellung­nahme abzugehen. Tie Handelskammer ^kanu deshalb dem

Gesetzentwurf in der vorliegenden Fassung Nicht zu-

stimmen und erfiärt ihr volles Einverständnis mit dem am' 14. Januar gefaßten Beschlüsse des Ausschusses des deutschen Handelstages zu, tvonach es nach wie vor lediglich bem richter- licheu Urteil überlassen bleiben solle, Konkurrenzklauseln insoweit für unverbindlich zu erklären, als sie nach Zeit, Ort und Gegen­stand die Grenzen überschreiten, durch welche eine unbillige Er­schwerung des Fortkommens des Handlungsgehilfen ausgeschlossen wird.

c) Arbeitszeit der Arbeiterinnen. T.e §5 138a und 139 a der Gewerbeordnung enthalten Bestimmungen über bic zulässige Beschäftigung von Arbeitcriiinen bei außcrgewohnlick>er Häufiing ber Arbeit in Gewerbebetrieben: diese Paragrasthcn haben sich als dringend der Mänderimg bedürftig erwiesen und der Ausschuß des Tentschen Handelstags hat sckwn vor längerer Zeit zweckentsprechende Llbändcrungsvorschlägc gemacht, welchen die Handelskammer zugestimmt hat. Die Handelskammer erklärt wiederholt ihr Einverständnis Mit diesen.Vorschlägen, welche be­reits in einem früheren Protokollauszuge in ihrem Wortlaute ver­öffentlicht worben sinb.

d) Vertretung von Inbustrie unb H a n b e I 1 it denEr st e n K a m m e r n. Ter Ausschuß des Teutscheil HandelS- tag§ hat sich am 12. Dezember v. I. basür ausgesprochen, baß angesichts ber durchaus ungenügenben Vertretung von xsiiöuitric und Handel in den Ersten Kammern der meisten deutfchm Bundes­staaten beit genannten Berufszweigen eine solche Vertretung in einem1 ihrer Bedeutung entsprechenden Maße gewahrt ilnb den Handelskammern das Wahlrecht dafür verliehen werde ^a ben hessischen Handelskammern bereits ein solches Wahlrecht zusteht, so bcsckwänkt sich die Handelskammer darauf, ihr grundsätzliches Einverständnis mit diesem allgemein gehaltenen Beschlüsse zu erklären.

ideale Abführmittel

Dose 20 St. 1 Mark Ärztlich empfohlen1.

Deutsches Reich.

Der hessische Gesandte v. Biegel eben

-ist'zum ständigen Mitgliede des' Anfirchtsamtes für Privat­ier s i ch e r u nL ernannt worden.

Das endgültige Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen-Altenburg

liegt noch nicht vor. Es steht aber schon fest, daß auch im neuen Landtag eine Mehrheit der Recht en vorhanden ;st- T e Tiortschrittliche Volkspartei eroberte einen Sitz von den National- liberalen die Sozialdemokraten behaupteten ihren bisherigen 7 Sitze. Die Wahlbeteiligung war zumeist sehr stark.

Tic Pekinger Vorgänge und der Reichstag.

Im Reichstage brachten die Mgeordnctcn Müller-Mei- ninan unb Genossen eine Anfrage an ben Reichskanzler ?ii ob er bereit [ei über die $efinger JBorgange aiMM) ber Zechsmachteanleihe. besonders bte Verteilung der Be- catungsstellen und deren Folgen Auskunft zu geben.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Merheffen

49-53

4042

45-48

3639 30-31

6668

56-60 5155

4650

lbokMeisebige. miSaemastete. bSchsten Schlacht­wertes int Alter von 4 7 Zähren ....

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) .

C'unae, steifchige, nicht aiisgeinäslets und allere ............

Bull e n.

Vollsleifcbtge, ausgeio^ höchsten Schlachtw. . .

Vollsteifchige, jüngere..........

i'ätien. Ruf)!.

rollsteischlgs ausgemästets Färsen höchsten Schlachtivertes . . .

L ollsteischigs ausgemästets Kühe höchsten Schlachtivertes bis w < Jahren ...

Wenig gut entwickelte Farien y. eitere ausgemäslete !Uihe und menig gut ent­wickelte zungere Zlühe . .

Mäßig genährte stüfje und Färsen . . ... hi ä . ü e i

Lein sie Aiastkälver . . ........

Mittlere Maß- und beste Saugkälber ....

Geringere Masl» und gute Saugkälber . . .

Geringere toaugtalbec . .

S ch iv e i n :.

Bollsteischige Schweine von 80100 k* Lebend-

.....................

Bollfieijchige Schweine unter 80k»: Lebendgewicht Bollfleischige Schweine von 100120 kg Lebend­gewicht ..............

Vollsteischige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht ..............

erreicht wird:

4. Das deutsche Tabakgewerbe und der ameri­kanische Tabaktrust. Seit geraumer Zeit bejcfaftigt sich das deutsche Tckbakgewerbe mit ber Abwehr gegen bas Eindringen des amerikanischen Trusts in bic beutschc Tabakinbustne. In reckitzeitiger Erlenntnis ber Gefahren, welche ein weiteres Vor­dringen des amerilänischen Trusts unbedingt für da» geiamtc deutsche Volk in wirtschaftlicher Beziehung nach sich ziehen wurde, haben am Ende des vergangenen Jahres zahlreiche ^nteresseilten iAngehörige ber Jnbustrie, bes Zwischen- unb Detailhandels) sich zu einem Verband zum Schutze der deutschen T a b a k - industrie mit dem Sitz in Frankfurt a. M. zusammengeschl^ssem Tie Handelskammer begrüßt die Gründung diefes Verbände^ im Interesse der deutschen Tabakindustrie unb g'bt gleic^Citig dem Wunsche Ausbruck, baß den Bestrebungen des Verbandes auch seitens des konsumierenden Publikums Beachtung und ttnterstiitziing in jeder Form zu teil werde.

5. Von unterrichteter Seite liegen noch Mitteilungen lWr a!> Ortsgebräuche für den Baustofshandet, hier: Mindestdruck­festigkeit von Mauerziegeln: .

b) Mlgemeine Bedingungen, feftgeftellt vom Verem Ham­burger Spediteure: , 3

c) Wegweiser durch die Reichsversicherungsordnung, heraus­gegeben vom Vorstand der Lanbesversicherungsanftalt (Preis im Einzelbezug 60 Pfg., bei WnalMc von 50 und mehr Exemplaren 50 Psg.).

Nähere Auskunft hierüber wird auf dem Sekretariat der Handelskammer erteilt.

Märkte.

Ausland.

Ein Geschenk Kaiser Wilhelms an den abessinischen Thronfolger.

Die Vossische Zeitung" meldet 7kus Addis Abeba (Abes- inicif) 'Ser beutle Geschäftsträger Zechlin überreichte in icicrlicher Aubienz dem Thronfolger Libsch ^eassii Ciu Gegen- g e s ch e n k K a i s c r W i l h e l m s. Ter Thronfolger brückte ferne lebhafte Freude aus. . , . ,

Der Finanzausschuß des ost er reicht sch en Abgeordnetenhauses

»abm die Abänderung der Besfimmungen über die Hohe der Personal - Einkommensteuer und die Einführung der u n g^ ; es ellensteuer gemäß ber Regierungsooriage an.

2. Sitzung Groftl,crzo«,ich-r H-»dcIsIan,m-r Gictzcn für die Streife Gictzcn, Aiskcl» und Lauterbach.

Protokoll-Auszug.

Gießen, ben 3. Februar 1913.

Anwesend sind die Herren: Geh. Kommerzienrat Heichel­heim als Vorsitzeiider, Kommerzienrat Schirnier olv 1-, Kontier- &at 2. fteHoertr. ^rftobet. Stom-

merzienrat Hoos, Jhring, Noll, Noivack, Rinn, Rohr, Ruhl unb ber Shnbllus.^ ^erichtfür 1912. Der Entwurf der Einleitung zum Jahresbericht für 1912 gelangt zur Verlefung unb wirb mit einigen Abänderungen genehmigt.