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Partner Bankhauses Perier ein Anleihevertrag unterzeichnet, nach dem das Bankhaus gegen 5 prozentige Schahscheine der Pforte 40 Millionen Francs sofort zur Vcrfii- gung stellt, während es für weitere 60 Millionen die Option erhält. Tas Bankhaus wird am 8. Dezember dem türkische, i Staatsschatzes e Million türkische Pfund auszahlen
aut informierter Lreite wird uns allerdings versichert, es habe gegen Oberst von Reuter und Leutnant von Forstner ein kriegsgerichtliches ^erfabren begonnen, da die Fälle, um die es sich hier handle, nur aus kriegsgerichtlichem Wege ihre Erledigung nnd"" können. Aber es wird einstweilen nichts darüber gesagt, auf tr ♦ je Straftaten üch das Verfahren erstrecken soll. Wird man es der öffentlichen Meinung verargen können, wenn sie dem kriegsgerichtlichen Verlob ren mit einem äußersten Skeptizismus entaegensehen wird? Zu einem Teil dürfte sich dies kriegsgerichtliche Verfahren ia wobl auch a’jT die inngen elsä''i'chen Rekruten beziehen, die aiißerbalb öer Kaserne geplaudert haben. Besonderen Erwartungen gibt sich wohl niemand im Volke hin. Auch bei der Verlegung des 99. Regiments von Zubern nach Hagenau weiß man nicht recht, ob s i e mehr das Regiment, oder mehr die Stadt Zobern treffen soll. Die politische Situation ist dunkel. Der Kanzler Muß. wenn er nicht eine Auflösung provozieren will, ein erträgliches Verhältnis zur Volksvertretung hermstellen suchen, Glaubt er, schon mit der Fünfminuten-Audienz in Donaueschingen seine Autorität vor dem Reichstag und dem Lande hergestellt zu haben? Entwcilen stebt. soviel dünkt uns, zweierlei fest: Daß Herr von Bethmann Hollweg zu spät nach Donaueschingen ging und daß er, als er schließlich dorthin befohlen wurde, mit einer ungenügenden Antwort zurückkehrte.
(ÖcricbtsfaaL
F r a nk f u r t a. M.. 5. Dez. Tie Strafkammer verurteilte heute den Bürgermeister Schleicher aus T a u e r n h e i m we gen Beihilfe zum Verbrechen gegen 8 218 zu 10 Monaten Gefäng- ws, lerner die verehelichte Lina S i e b e n b o rn aus Schotten wegen Verbrechens gegen § 218 zu 9 Monaten Gefängnis, die Masseuse Ehrhardt aus Frankfurt wegen Beihilfe zu 9 Monaten und den Privatmann Kapitän wegen Beihilfe und Begünstigung zu 6 Monaten Gefängnis. Schleicher hatte mit der Siebenborn inhmcn Umgang gepflogen und unterstützte diese, als sie sich aus gewissen Gründen an die Ehrhardt wandte, mit reichlichen Geldmitteln. Bei Bekanntwerden der Angelegenheit flüchtete die Sieben- bvrn mit Kapitän nach Holland und hielt sich später bei diesem in Frankfurt heimlich längere Zeit auf. Bei Schleicher wurde strafschärfend in Betracht gezogen, daß er die Siebenborn für die Flucht ins Ausland pekuniär unterstützt. Der Siebenborn wurden sechs Monate Untersuchungshaft angerechnet, der Ehrhardt fünf Monate. Die stundenlange Verhandlung wurde hinter verschlossenen Türen geführt.
** Dr. A. Mettenheim er t. Gestern vormittag ist der in lveiten Kreisen bekannte und verehrte Dr. A. Mettenheimer int Mter von 77 Jahren verschieden. — Dr. A. Mettenheimer ivurde am 24. Februar 1837 als Sohn des Prof. Dr. Joh. Friede. Will). Mettenheimer zu Gießen geboren. Er besuchte die hiesige Provinzial-Realschule bis 1853, erledigte seine plsarmazeutisckse Vorbereitungszeit von 18.53—1861 und unterzog sich dann dem Staatsexamen in Darmstadt und promovierte im 7. August 18 51 in Jena zum Dr. Phil. Gelegentlich seines go'dencn Doktorjnbi äums hat ihm die Universität Jena im August 1911 in außerordentlich anerkennenden Worten das Diplom erneuert. Zur Erlangung von Sprachkenntnissen begab er sich auf Reisen und hielt sich längere Zeit in Colmar, Gtoif und Paris aus Vier Monate studierte er im Pharmacie-Central und Hospital St. Louis Paris. 1864 wurde er Apothetenverwalter der väterlichen (Pelikan-Apotheke) zu Gießen: 1866 ging sie in seinen Besitz über. Er war Mitglied der Staatsprstsungs
vermischtes.
* UcbcrfaH. Hagen (Westfalen : Vier Männer drangen heute morgen in ein einsam liegendes Gehöft in der Umgegend ein und .verlangten Kaffee. Als man ihnen daS Getränk brachte knebelten und mißhandelten sie die Frau des Besitzers, die atu Mutier und das Mädchen und suchten dann nach Geld. Als bald daraus Leute hin-ukameit, ergriffen die Räuber die Flucht Die drei Frauen sind lebensgefährlich verletzt.
* Betrogen und erschlagen. Aus Berlin wird gemeldet: Der frühere Produkten Händler und jetzige Kutscher Hildebrandt sollte für feinen Arbeitgeber, den Kohlenhändler Lindner, eine Fuhre Preßkohlen fort schaff en und dafür 70 Mk. etn- laffteren. Er wurde von neun Mannern betrunken geinackst, die inzwischen die Ladung verkauften und das leere Fuhrwerk vor die Kneipe stellten. Als Hildebrandt mit dem leeren Wagen zu Lindner kam und ihm den Tatbestand schilderte, verletzte ihn Lindner mit einem Besen derart, daß der Tod emtrat. Lindner wurde verhaftet.
Aus Stafct nnd Land.
Gießen, 6. Dezember 1913.
** Tageskalender für Soimtaa, den 7. Dezember: ©tabttheater: ,Filmzanbcr.". Abends 7'-. Uhr.
siebener K o n ze r tv e r e i n: Crchciterabcnb (Josts Szigeti - Hedwig Schöll) im Cko ttbeMer 4V, Uhr
Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung.
Union-Theater: Täglich Vorstellung. (Dienstags und Samstags neues Vrogramm.)
O b e r h e s s i s eh e S Museum u n d G a i l' s rb e Sammlungen. Geöffnet Sonntag vormittags 11 -1 Uhr nnentaeltli b
Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vorii'iliags von 11 — 1 Uhr unentgeltlich.
O b e r h e s f i s ch e r K n n st v e r e i n. Tie Gemälde-Ansstelluna ist täglich von H—1 Uhr. Mittwochs von 3 bis 5 Uhr, und an Sonntagen von 11 — 3 Uhr geöffnet.
Evan g. Arbeiterverein: Vortrag über Kranken- Versicherung. Sonntag, abends 8 % Uhr.
LiebigShöhe: Militärkonzert, Sonntag nachmittag 4,/3 Uhr.
Die Aula g e n m u s i k findet morgen vorm. 11 Uhr in der Süd Anlage (nur bei gutem Wetter) statt. 1. „Morgenstimmuna" aus der „Ersten Peer-Gvnt-Suite", Ed (Wrieq: 2. Ungarische Lustspiel Ouvertüre, Keler-Bela: 3. T-rühlinaslied! F. Mendelssohn- Bartholdy; 4. Kaiserin-Auguste-Biktoria-Marsch 226, Th. Funk, j
DerEvang. Arbeiterverein veranstal am Sonntag abend im Vereinslokal seinen zweiten Vortragsabend bet w.lcher Gelegenheit H. Kirchner-Gießen über oie Krankenversicherung nach der Rei hsversi ! erungsorduung unter be ou.'erer Berücksich iiung her Veriicherung der Dienstbo e t spre-
Lengrel, drin Verlnsser d^s ..loifim', das letzten Winte, mang l einer geeigneten Verl eterin st'ir die Titelheldin »ur: doefteUt worden mar Da in Fräulent Stettner fetz! eine vrä.'cftinieite t raft für die Zarin unserem Bühne vetban e angehört, > ang der Ein- Kubierung i.lchts mehr nn Wege. 'Auch der neue vielgegeb ne Schwank .Die iranische Fliege" von ranz "Arnold >mn Einst Bach wird noch im Dezember zn> Aufs lnmg gelnnien .nir Januar stn> , L< r o f e 11 o r Bernhardt)" von Arthur Schnitzler und .E i n e F r a n ohne Beden tu n g" von Oskar Wil e zur Anffü'rnnq vor'eieben.
i Frlovanl Ile^X.
Ccijtc 21 di rieb teil«
Begegnung des Reichskanzlers mit dem w ü r t t e m b e r g i s ch e n M i n i st e r v r ä s i d e n t e n.
Stuttgart, 6. Dez. Aus der Rückfahrt von Donau- eidungen nach Berlin hatte gestern abend der Reichs- 1 a..n 5 ler auf dem Bahnhöfe eine Besprechung mit dem wurttembergischen Ministerpräsidenten von Weizsäcker. Der Zug lief um V210 Uhr hier ein und hatte etwa eine Viertelstunde Aufenthalt. Auf dem Bahn- Ne hatte sich Ministerpräsident von Weizsäcker eingefun-
;Lc.r Reichskanzler verließ seinen Wagen und ging mit ^^Präsidenten in lebhafter Besprechung auf dem rn?!?#» arul ^b. Bei der Weitcrfahrt des Zuges er- T01L linc >ohr Herzliche Verabschiedung.
ständiger Kirchenmaler hat sie wieder in alter Schönheit be» geteilt.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. D a r m >l adt, 5. Dez Ein Einbruch i m Ware n h a u s der G-ebr. Rothschild sand in der verflossenen stacht statt. Aller Wahrschein.ichleit nach scheint eine ganze Diebsbande von wenigstens fünf Personen in Tätigkeit gewelen zu sein. Wie sich jetzt herausstellt, haben zwei Per- ivnen bis gegen 3 Uhr früh in der Nähe des Hauses Wachs gestanden. Durch eine Seitenstraße drengen die Burschen nach Durchbrechen einer eisernen Tür in das Warenlager und die Verkaufsräume. Sic erbrachen mit einem Stemmeisen l e vorhandenen drei Registrierkassen, entnahmen daraus die tleinen W c ch s e l b e t r ä g e packten dann aber noch eine Anzahl Kleider, Pelze, Mäntel etc. zusammen und verschwanden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 600 Mark berechnet. Man hat bis jetzt von den Dieben keine feste Spur.
m. Sprendlingen, 6. Dez. Kassierte Wahl. Am 2/. Sept, sand h:er die G e ni e i n d e r a t s w a h l statt, gegen otc iv nen mehrerer Ungesetzlichkeiten Reklamation erhoben wurde. Mit dieser Reklamation beschäftigte sich gestern der Of.'en- ba che r K r e i s a u s l chu ß. wob i durch die Beweisführung tue erhobenen Anstände sich als richtig ergaben. Es wurde festgestellt, daß der Atrdrang in den Abendstunden des Wahltages, lo mn.-rordentlich gr.»ß war, daß mehrere Wähler gleichzeitig in dem gesonderten Raum sich befandn. Außerdem wurden mehrere verschiedenfarbige Umschläge abgegeben, die nicht gestempelt waren. Des nriteven stützt sich die Reklamation auf die Beanstandung einer stimme, die deswegen erfolgt ist, weil der betrcf,. n e Wäch'er so sinnlos betrunken war, daß er unter der Führung eines anderen nicht in der Lage war, zu beurteilen, ob er den redeten Stimmzettel abgegeben hat. Dur KretSa u s schu tz hielt die Reklamation für begründet, es hat demnach eine Neuwahl stattznfinden.
ö. Mainz, 6. Dez. Das endgültige Ergebnis der Stadt- v e r o r d n e t e n w a h l wurde gestern abend fertiggestellt. Darnach lind gewählt von der sozialdemokratischen Liste: Landtagstchg B. Adelung mit 7437, Oberpostassistent Otto M a r b n e r 7256, Bierbrauereibe,ttzer Franz Geier 7101, Geschäftsführer Hch. Seel) 6840, Kaffee-Großhändler Will). C h r i st 6835, Dr. Gust
Vrenge r Arzt, 6791, Dr. Julius Thilo, Chemiker, 6784, Joh. Bapt. Weitz, Gesthäftsführer, 6684. Bankier Eduard S i mon 6658 Sekretär Wilh. Seel 6605, Weingroßhändler Moritz B e r nch 6o47 Kaufmann Joses Bauer 6485, Redakteur Berni,. Sehildbach 64,9 stimmen. Von diesen 13 auf 9 Jahre gewählten Kandidaten gehören sieben der sozialdemokratischen Partei an, zwei der fortschrittlichen Volkspartei und einer der nationallibe- ralen Partei. Die übrigen drei gehören bis jetzt keiner Partei an -- Von den v eretnigten Bürgerlichen Parteien wurden drei Kandidaten gewählt und zwar auf 9 Jahre Landtagsabgeordn.
0344, Hotelier Weißmüller auf 6 Jahre mit 6311 und Geh. Juittzrat Wolf auf 3 Jahre mit 6296 Stimmen. ~)c Herren Heerdt mid Wolf gehören der fortschrittlichen Volkspar- tei und Herr Weißmüller der pationalliberalen Partei an. Tie we- mgsten Stimmen erhielten auf dem vereinigten bürgerlichen Zettel Herr Briefträger Blum mit 5139, bann folgen die Herren Geh. ^^.Brat -Lr. Horch (5525) und Oöastwirt Krantz (5592).
WetterESlichten in Hessen <ur Soimtaa, den 7 Dez. 1913r Vorwiegend wolkig, kühl, vereinzelte 9iiebeischläge.
Schnceberichi bes Schiklubs Gießen.
Ho' erodskov': 10 cm Schnee - 4 Grad Kälte. Vis 503 m herunter liegt guter Schnee.
9k üntttertroffen *S i*i seiner sich. M u d milden BI Wirkung.
N In allen ™ Apotheken
Immission für Apotheker von S. S. 1874 bis S. S. 1891: <on 1865 bis 1882 war er Vorstand des S der hessisch ’i: ^rovin-ialrcreins. Von 1881 bis 18b? vertrat er den Pro- s sfor der Pharmacognofie Buchheim und d n P.of.for der - otanii Hoffmann in der staatlichen Priisungslommission. Nach Verlauf der Apotheke'im Jahre 18s3 beschäftigte er sich längere Jahre mit gericht.ickst'n Nahrungsmittelunter- fuchungen. Dr. Mettenheimer lebte in den letzten Jahren sehr zurückgezogen, nur seiner Familie und seiner Wissenschaft. Dem bescheidenen Sinn des Verewigten entsprach die Tätig.eit in voller Sesfentlichkeit nicht; trotzdem hrt:-e er sich während seines langjährigen Wirtens, dank seinee- Wissens und seines feinen Ta.'tes die Verehrung s iner Mitbürger erworben. — Die Beerdigung findet am Monita statt. y
** o m Stabttheatev wird uns geschrieben : 9luf die morai tc vierte Auffui r,:ng de, flotten und beliebten '^etzine.svo e „ i I ui z a u b e r" sei auch an bieiev Die e hinaewi-len. — n Borbcreiruiifl üel t das Schansviel .D ie Zarin" non ’J cl l i . r
Gkttgescittdt.
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Gießen, 6. Dez. Das Repertoire des Stadttheaters. Au die Direktion des Stadttheaters ergeht die Bitte, Grillparz^ws „Des Meeres und der Liebe Wellen" für den Teil des Publikums noch einmal zur Aufftchrung zu bringen, der nickst Gelegenheit hatte, der Festvorstellung beizuwohnen. Die vortreffliche Wle.»ri-gabe des Hero durch Fräulein Dagny läßt dies besonders wünschenswert ersck-eincn. -g.
Kreis Lauterbach.
-"tcr-bach, 5. Dez. Die Stadtkasse erzielte im Einnahme von 486 080 Mk.: die Aus-
1 00 3 4T®« fo bafl "N U-b-rsckus; »»„
41 ool) Mp ^bleibt. Es brachten ein: die Waldung m GÄEe 2300^^^ 7 440 Mk„ das Oktroi auf geistige froh rtfmrhnftw , ~ie -lbrecknmng des Elektrizitätswerkes zeigt & teprf qmtg? a.no1r?^ayFnt>itüI einen kleinen Uebe?- Sinbe^u7r^Lr5n!2-C1 400 Kilowattstunden Strom. Die
dn in k'1 1?9 1)011 Hundert Ausschlag 96 200 Mk.
m!.. nnirben 25 170 Mk. bezahlt.
wurde unter 1 V Beigeordneter O echte r
v. W c nie r tuar amJlS jdetmligung beerdigt. Auch Kreisrat kein legten am mb
_ o , Kreis Schotten.
I wurde bei der letzten'o r ,' ch u st v e r e i n fcftacftcllt bei- auf erheblicher Fehlbetrag
lÄnteitTgcÄeXWe6
mehr von den Mitgliedern in ber äe JTtlb ’l“”*
daß noch ein größerer Betrag an Horden,
Vermögen dem Verein ai! ^eschg.tvguthaben als
Döhm wurde unter großer Beteilimmg ^0,CT
l 'ne Hst als pvciir.il der Artillerist ben böbmifrft«94 ^"stor- Kineg 1870/71 mitgemacht. ohmpckwn Feldzug nnb den
Kreis Friedberg.
fi9Ä f & täSn Mr des hic.
Dr- G o n d er- Frankfurt einen Ltchtbildervortra^im^Fest- saalc des Hotel Trapp. Ter Saal war dicht besetzt ^7 Gon der, der längere Jahre m Afrika war, sprach übe'-Dr^^ ^anlljeiten, besonders über Malaria und Sch las trau ?bei^— DasKünstlerpaar Pros. Dr. Kneife! (Violine) und seine Tochter Adelinde (Klavier) gaben ein Konzert im slXr F^pv, das gut besucht war und einen seltenen Kunstaenust bot Heute werden sie im Seminar ein Konzert geben Einen Lei! bey Kosten trägt die Scminart'asse, das andere die ininnriften. — Nächsten Sonntag findet dahier eine V^r ammlung des w e st d e u t < ch e n Ö4 ü t e r b e a m t c n -- V e r- Oc("bcnafinbiU bCr a“e Rittergutsbesitzer unb Pächter tin-
O st he i m bei Butzbach, 5. Dez. Die von (Wrunb mir rr- v,’ieÄCf \l r d? CH ilf Ä&te ingeweiht wor >en. Als V Ttretcr M K,e.u toten sich Banrat Go rn bc l-Friedb-rg und §kan Wahl Beienb.'mi cingeninbcit. Dekan Wahl nahm im Auitraö •T*»r<W in»« »nb: »», bi, Srühng tw n™ n Ä yrolflte d-nv M»lilme,i„r ll I i n g e r - Ti- Sakr !
ift reich an Malereien aas bem 16. Jahrtzunberl. ein kiursw^
Landkreis Giesten.
-------------t KÄ,J Neu hoi bei Lcibgestern. 5. Dez. Der Sohn bes Guts- .iMSlrtli». ba<iterg ® t utfmann lturztc in bie heiße Kartosselschlempc.
Kronprinz A l e x a n d e r v o n S e r b i e n ist zu man brachte ihn in das Krankenhaus,
vierwöchentlichen Aufenthalte in Franl'reich nach Pari s ab- Vr, ä?a< durfte sich bald wieder gebessert haben, gereist ’ mni k^oub^N-Stetnberg, L. Dez. Die Militür-
Eine türkische Anleihe in Frankreich Am Veransnss.i^^L^r.-^Friedberg wtrd auf einer Konzertreise auf Ä.ÄS den Kretern ber jjforte unb bes W &ttg?
junt Goldenen Löwen und am Donnerstag zur Krone.
Die „B e r l i n e r Neu e st e n Na ch r i ch t e n" erk ären: Die Entscheidung von Donaueschingen wirb dem von keiner Partei mehr geschützten Kanzler das amtliche Leben verlängern, wirb im Lande, vor allem bei der gebildeten Mehrheit, geteilte Gefühle Hervorrufen. Die Entscheidung ist Geist vom Bethmannsck'en Gei't. Sie ist nichts Ganzes und nichts Halbes. Wir ftircksten, der Kanzler wird der ihm gewährten Gnadenfrist nicht mehr froh werden. Nach der Stimmung im Reichstag wirb ber Tanz bereits am Dienstag beginnen. Die Kanzlerkrise ist eröffnet.
Der ..Berliner Lckalanzeiger" schreibt:
Die Verlegung der Zaberner Garnison muß als eine auster- ordentlich praktische Maßnahme erscheinen, bie dazu bient, leben weiteren Konflikt zwischen Bürgerschaft unb Militär , , . ----- ------ — —v — v.
unmöglich zu machen. Tie A7/ickst. ber Stabt Jabern b a u c r n b $en rotrb- 3u dem Vortrag haben auch Nichtmitglieder Zutritt
Sie ..Deutsche To g es z - i t u n g" schreibt: «irE der Konkurs ougemelbet worden.
In ber Beurteilung ber Tragweite der Meldung über die m ehemaliger F r e m d e n l e g i o ii ä r. Aus gestern.in Donauefchingen getronenen Anordnungen wird man sich „ ^Aeim ^!^d uns gesthrieben: Ein hiesiger 16 jähriger zunächst ivemgstens einige Zurückhaltung auferlegen müssen Sehr ^'.uger Mann w i l l der Verschleppung in die Fremdenlegion viel wird von der Art ber Durchführung wie von bem 911!dltd) entgangen sein. Er war in Gießen als Portier Ergebnis ber getrofrenen Maßnahmen abhänaen. Daß bas Miß- 'N entern Klnotheater in Stellung. Nach seinen Angaben will
keinen Fall Anlaß zu einem er dort von zwei unbekannten, gut gekleideten Männern zu- ÄfÄ bunte, moch.cn w.r doch noch cinmal mit aller nächst zu einem Glase Wein nnb bann, nachbem er schon stark Die , Kr e u zzeituna" -schreibt• angeheitert war, zu einer Aut o f a h r t cingcladen worden
«M eines Äta« L eine Re<nments°erleaun-I! rtz? hier 'sti "be'r iu I >e Ma^nn wiebc^ni^ fu^cdehnt »eben imrb sicherlich nicht nach dem Geschmack jener lauten Schreier L \ TO“P« nu;Ötem gemefen unb
sem, und die „VolkSieele" wird von neuem ins Sieden gebrackst ^ovt. letzt erst vua.nt, eigentlich los war. Als er nachts werben. Tre Hauptsache ist. baß bie Verleguna der 99er nach V'm 111 lt Begleitern im Hotelzimmer schlief, habe er einem Triippenübiingsplatz in Elsaß-Lothringen nicht als ein Nach- ^on. ihnen einen größeren Geldbetrag und einen Revolver geben der .Heeresverwaltung aufgefaßt wird. entfuhrt und sei entflöhe n. Geit einigen Tagen ist der
Die „Tägliche Rundschau" stellt fest: 5™nn toieber 6icr in Bad-Nauheim, wo er der
Ganz Deuttchlcmd, soweit nicht tmre Böswilligkeit ein un- Polizei Mitteilung von dem Vorgefallenen gab. Tie von der sauberes Jntereste daran Hatz die Heilung der geschlagenen Wunde -Polizei eifrig betriebenen Untersuchungen werden hoffentlich
^ticheiduna des Kaisers ini t lebh a f'- Klarheit in die Angelegenheit bringen. Bis jetzt kann noch zmn Reichstage! wrd^ natürlich allch bc\ der'am ^chhst?D,Ä B'n tz^a ch^E^ gefagt werden. — Auch aus
Es bedarf noch Mancher Zusätze zu ber offiziellen Note, um das m£e.n legivn besindet. Es geht ans Brieseti
Einvernehmen nnb auch nur einen Teil des Schabens au§w %ne Angehörigen hervor; er schildert darin seine trnu^ stlc-iüwn, den die inngsten Vorfälle angerichtet haben. nSe Lage und das Elcn-d, te er $u tragen hat.
— . ** Der e r st e Schnee. Ein kurzes Schneeaeflöb"r
Der Uabinettrwechsel in Srnntreid). Überraschte gestern nachmittag um 5 Uhr 'die Spaziergänger .Paftr, SD-zR i b ° t erklärte bein Präsidenten Poiu- Schneefall m"l) ÄL’" fehlte K brr
, x-c s... D...» MA tiJK 'Sy," £KJ‘ä" 4 »<»
Kabinett der Linken zur Einigung der Republikaner zu 1 aDtoartd-
bilden. 0
Kopfschmerz


