Dr. Oetker s Festkuchen.
Zutaten: 500 g Mehl, 1 Päckchen von Dr. Octker'K „Backin", 200 g Butter, 200 g Zucker, */8 bis ’/4 Liter Milch, 5 Eier, das Weiße zu Schnee geschlagen, 150 Rosinen. 150 »
Einfuhr
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DRP 2*tOW7 Exrr.Casc.s3gr. 0,16
Reguliert die
Erhältlich in Apotheken
Man frage seinen Arzt.
OrlQlnelflasGh».
(®cr Name „Backin" ist gesetzlich für Dr. Oetker'S Fabrikate geschützt und darf nicht nachgemacht werden.)
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büßker Strafe der LandesipoliIeibehörde zu überweisen sei, so daß voraussichtlich noch seine Unterbringung in einem Arbeitshaus erfolgen wird.
Zubereitung: Die Butter rühre schaumig, gib Zucker' Vanillin-Zucker, Eigelb, Milch, Mehl, dieses mit dem Backin gemischt, hinzu und zuletzt die Rosinen, Korinthen, Salz und den Eierschnee. Fülle die Masse in die gefettete Form und backe den Kuchen 1 bis l1/. Stunden.
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ist jede Hausfrau darauf bedacht, einen wohlgelungenen, selbstgebackenen Festkuchen auf den Kaffeetisch zu bringen. Sie wird stets Ehre mit ihrem Kuchen einlegen, wenn sie dazu das echte Dr. Oetker's Backpulver „Backin" verwendet.
'kchiffhalle stationiert werden. Am 22. Juni geht die , Sachsen" ,iic Eröfstning der Lustschiffhalle nach Leipzig.
Korinthen, ein halbes Päckchen von Dr. Oetker'S Banilliu-Zucke^ Salz nach Geschmack.
Mimischen Institut, Prof. Dr. Ficker, betraut.
— Im Alter von 59 Jahren ist in Wien der Direktor «der geologisch-paläontologischen Abteilung des Natnrhistorischen Hofmuseums und a. o. Professor für Paläontologie und praktische 'Geologie an der Technischen Hochschule Ernst K i t tfl verstorben. || „ — Tübingen Der Historiker Prof. Dr. Walter Goetz in »»Tübingen, der einem Rufe nach Straßburg folgt, wurde von d«r ordentlichen Mitgliedschaft bei der Württembergischen Kommission für Landesgeschichte enthoben und der zu seinem Nachfolger ernannte Professor Dr. Johannes Haller (Gießen) zum ordentlichen Mitglied der genannten Kommission berufen.
Universitäts-Nachrichtei».
L □, Marburg, 6. Mai. Der auf ein Jalst beurlaubte Fsterlmrgsvorsteher am! hresrgm hygienischen Universitäts-Institut ;Bcof. Dr. Römer, wurde mit der Vertretung des auf einer
Die häßlichen Wirren des Königs von Siam.
Der Erbe Chulalongkorns, der junge König Maha Wajirawudh von Siam, hat es nicht leicht. Mit ben Ausgaben der Regierung find-et er sich zwar tapfer ab, aber daheim, in der Familie, hat der junge Monarch mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen, die feinem berühinten Baler durch die Gunst des Schicksals erspart worden sind. Im American Magazine werden einige für europäische Gemüter erheiternde Eiirzelhckten von dm häuslichen Wirren berichtet, die unerwartet über die junge siamesische Majestät hereingebrochen sind. Es ist der Konflikt zwischen nvvderncn Anschauungen und der Notwendigkeit, Jahrhunderte alte Bräuche und Traditionen aufrecht zu erhalten, die dem König Sorgen und allerlei Heine Aergernisse bereiten. Die Aufnahme moderner Zivilisation und moderner Gedanken macht in (5mm rasche Fortschritte: aber leider nicht nur int Volke, sondern auch im könig- liäwir Harem. Die 604 Witwen Chulalongkorns, die „Stiefmütter", die der junge König bei seinem Regierungsantritt übernehmen mußte, machen bein Herrscher wenig Sorge, sie sind von dem Vater an das Haremsleben gewöhnt worden, beim wie modern und fortschrittlich Chulalongkorn auch gesinnt war, er blieb stets weise genug, dem königlichen Harem allzu moderne Ansämuungen lorgsam sernzuhalten. Mit den 604 Stiefmüttern ließe sich zur Not schon leben: aber schwieriger ist es schon, mit den 4 0 7 n e u e n Frauen auszukommen, die König Malm Wajirawudh wohl oder übel als Gemahlinnen annehneu mußte. Denn nach alter siamesischer Tradition muß der König jedes junge siamesische Mädchen, das sich ihm zur Frau anbietet, in die Armee seiner Gattinnen aufnchiüen, wenn feine besonderen Gründe dagegen sprechen. Und da die^Königsfrauen im Gegensatz zu anderen asiatischen Staaten in Siam viel Freiheit genießen und ein gutes Leben führen können, ist der Andrang an Bewerbenirnen naturgemäß viel größer als die „Nachfrage". Das Unglück bat nun gewollt, daß moderne Gedanken über Frauenrecht allgemach auch in Siam eindrangen. Ans Japan und vor allem aus dem revolutionären China kamen die ersten Anregungen, und es tonnte kaum ausbleiben, daß auch unter den 407 neuen Frauen Wajira- tvudhs sich auch einige befinden, die mehr von den Rechten der Frau ausgeschnappt bäben als es dem jungen Herrn Gemahl der 407 Damen angenehm sein kann. Nach der Schilderung des Amerikaners hat jetzt eine der jüngsten Frauen, eine junge Siamesin, die von der verwaisten Tochter eines englischen Offiziers erzogen mnrbe, das Gist des Aufruhrs in den bisher so friedlichen Harem getragen. Und die Krankheit hat sich mit erschreckender Gründlichkeit unter den Frauen ausgebreitet. Es begann mit Eifersüchteleien zwischen einzelnen Damen, bald spaltet" sich der Harem in zwei Parteien, und nun hat jene Gruppe die Oberhand, die in den Frauengemächern für moderne Frauen rechte kämpft. Sie iDo£(en sich nicht mehr danrit begnügen, aus Kosten der königlichen Schatulle unterhalten, kostbar gekleidet und mit Leckerbissen gefüttert zu werden, sie stellen höhere Ansprüche, wollen von ihrem Herrn Gemahl auch wirklich als Frauen behandelt werden, sträuben sich gegen jede Zurücksetzuna. fordern Teilnahme an gewissen höfischen Zeremonien, kurz, sie wollen nicht nur dem Namen itixb Königsfrauen sein, sondern auch alle Vorrechte der Königsfrauen öffentlich genießen. Ter junge König aber steht dieser Revolution im Harem so gut wie hilflos gegenüber, denn die alten Traditionen geben ihm kein Recht, mit energischen Maßnahmen gegen diese siamesischen Suffragetten des Palcstfriedens vorzugehm. Denn da früher solche Regungen unter den Königsfrauen imbenfbnr waren, kannte die Sitte auch fine Mwehrmaßregeln. Und dazu kommt, daß sich nicht nur die Ansprüche der Königsfrauen steigern, soirderu mich die Ansprüche ihrer Angehörigen. Die alten Traditionen bringen es mit sich, daß nach siamesischem Reckte die Verwandten der Königsfrauen nicht etwa Schwäger, Schwägerinnen und Schwiegereltern des Königs werden, sondern formell zu Eltern, Brüdern und Schwestern des Herrschers sick erheben. Natürlich kennt der König diese Tausende von Brüdern und Schwestern und diese Hunderte von Müttern und Vätern persönlich überhaupt nicht: um ihre Würde ■aber kundzutun, tragen sie alle ant Hals an einem Bande eine, kleine Goldscheibe, die sie als Verwandte des Königs kenntlich mäckwn. Nun beginnen auch diese „Brüder und Schwestern" des Monarchen allerlei Rechte und Einsprüche von ihrer Verwandtschaft mit bem Herrscher abzuleiten, und es ist nicht abzusehen, wohin alle diese kleine „Familienkonflikte" führen sollen, wenn man sich nicht entschließt, mit den alten Traditionen zu brechen. DaS aber hat seine Schwierigkeiten, weil die breite Masse des Volkes treu an den alten Sitten und Bräuchen hängt, die jeder Tochter des Landes die Möglichkeit öffnet, bem König persönlich nahezu komm en. So ist beim der .arme Maha Wajirawudh in seinem Familienleben keineswegs auf Rosen gebettet, und wenn er nickt seine Zuflucht zu einem1 nicht unbedenklichen Beschlüsse nimmt, wird er nur allzu oft Gelegenheit haben, seinen glücklichen Vater zu beneiden, der alle diese Sorgen und häuslichen Konflikte in 1 einem Harem nie kennen lernen mußte.
Letzte Nachrichten.
König Al Phons und die Anarchisten.
Paris, 8. Mai. Bei den anarchistischen Straß-en-- kundgebungen gestern wurden die Anarchisten in der Rue Pony von der Polizei mit blanker Waffe vertrieben. 12 v o n ihnen wurden verwundet. In anderen: Straßen kam cs ebenfalls zu blutigen Zus am menst ö ße n.
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Amtlicher Wetterbericht.
O e f f e n t l i ch e r Wetterdienst, Gießen.
Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 9. Alai 1913: Aushetternd, meist trocken, nulder.
Reims, 7. Mai. Ein heute abend mit einem Flieger- leutnant und Sapeur aufgeftiegener Eindecker stürz te infolge rinc§ falschen Manövers ab. Der Leutnant brach beide Xr m c, .bem Sapeur wurden mehrere Rippen eingedrückt. Der Zustand beider ist ernst.
. e,r J3n - 8. ,Mar. Das neue Zeppelinluftschiff „Sach -
bei Morgengrauen in die Nähe der Rägihöhfluh. Da sich! hier ein .feindlicher Posten befand, zog«u sich die Leute auf eine mit Neuschnee bedeckte Wiese zurück. Dabei geriet der Führer mit bem Kopfe voraus ins Rutschen und fiel über die Felswand hiirunter. Seine Kameraden würden eine Strecke weit rnitgerisfen, konnten sich aber im letzten Augenblick vor der Felswand festsetzen, während der Führer infolge Schädelbruchs seinen Tod fand. Ein weiterer Soldat soll einen Beinbruch erlitten haben.
* Grubenunglück. Aus Essen (Ruhr), 7. Mai, wird gemeldet: Bei Dahlhausen wurden heute vormittag auf der Zeche Ullendorf drei Bergleute beim Verhauen durch herabstürzende Gesteinsnlassen verschüttet. Zwei wurden getötet, der dritte schwer verletzt.
* Pilzvergiftung. ^Aus Sch wetz a. d. Weichsel wird gemeldet: Nach Genuß von Morcheln erkrankten mehrere Familien an Vergistungserscheinungen. Die beiden Kinder des Oberlehrers Schlemmer sind gestorben, das Dienstmädchen ringt mit bem Tode.
Kleine Tageschronik.
Der fünfte internationale Kongreß zur Unterdrückung des Händels mit weißen Sklaven findet vom 30. Juni bis zum 4. Juli in London statt.
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Der deutsche Handel mit den Ländern der Balkan-Halbinsel hat im letzten Jahre trotz der krieaerischen Ereignisse eine namhafte Steigerung erfahren. Er ist an Wert von 50t Millionen Mark iin Fahre 1911 ans 590 Millionen Mark im Jahre 1912 gestiegen. Tie Hauptznnahme entfällt freilich auf den Warenverkehr mit demjenigen Staate, der sich nicht an bem Kriege beteiligt hat, ans Rumänien. Unser Handel mit Rumänien ist von 199 ans 270 Millionen Mark Wert gestiegen. Mit keinem anderen Staate der Balkan Halbinsel haben wir einen so umfangreichen Handel wie mit Rumänien: selbst die gesamte Türkei in Enrova und Asien steht in dieser Hinsicht hinter Rumänien zurück. Unsere Einfuhr und Ausnchr von und nach den einzelnen Ländern hat 1911 und 1912 betragen (in Millionen lUnrf):
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fuhr aus Rumänien nm 30,5 Dttllionen Mark und die Ausfuhr nach diesem Lande um nicht weniger als 40,3 Millionen Mark angenommen. *
* P o ft s che ckv e r k e h r. Im Reichspostgebiet ist die Zahl der Kontoinhaber im Postscheckverkehr Ende April 1913 auf 79 502 gestiegen. (Zugang im April 1081.) Auf den Postscheckkonten wurden im April gebucht 1568 Millionen Mark Gutschriften und 1562 Millionen Mark Lastschriften Das Gesamtguthaben der Kontoinhaber betrug im April durchschnittlich 173 Millionen Mark. Im Verkehr der Reicijspostscheckämtcr mit dem Postspartassenamt in Wien, der Postsparkasse in Budapest, der luxemburgischen und belgischen Postverwalttmg sowie den schweizerischen Poftscheckbureaus wurden 7,4 Millionen Mark umgesetzt und zwar auf 3200 Uebertragilngen in der Richtung nach und auf 14 710 Ucbertragungen in der Richtung aus dem Auslanbe.
Bremen, 7. Mai. Heute mürbe die Tabakbau- und H a n d l u n g s g e s e l 1 s ck a s k „K a m e r u n", Aktiengesellschaft, mit einem Kapital von 2 600 000 Ml. gegründet. Tie Gründer waren die „Deutsche Tabalbaugesellschast Kamerun", G. in. b. H. in Frankfurt a. M., ^vertreten durch Svndikus Schloßmacher- Frankfurt a. M., die Senatoren Biermann-Bremen, Geh. Kommerzienrat Landfried-Heidelberg, I. K. Victor-Bremen, Franz Thorbcckc Mannheim, »ommerzienrat Wellensieck-Spever. Zum Vorstand wurde Svndikus Schloßmacher bestellt, der Aufsichtsrat wurde aus den übrigen vorgenannten Herren und W. Scipio- Mannheim gebildet. Die Tabalban-Gesellschaft bringt ihr Geschäft mit allen Aktiven und Passiven ein und tritt in Liquidation. Zum Liquidator wurde Svndikus Schloßmacher bestellt.
Der englische Handel. Nach dem amtlichen Ausweis hat der englische Handel int Monat April in der Einnahme eine Z n u a h m e non 2551 199 Pfund Sterling, die Ausfuhr eine Zunahme von 10165 462 Pfund Sterling gegen das Vorjahr erfahren.
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Das Urteil gegen den Losehändler Schäfer.
w. Frankfurt a. M., 7. Mai. Nach brei tägig er Verhandlung verurteilte die Strafkcmtmc.r des btqigen Landgerichts den Sottcr^intemebnier .Ferdinand Schäfer in Düsseldorf wegen Betrttgs üi d-rei Mllm zu drei Jahren Gefängnis und 9000 MI. Geldstrafe sowie fünf Jahren Ehrverlust.
RB. Darmftadt, 7. Mai. Die hiesige Strafkammer verurteilte heute einen sehr gefährlichen Einbrecher, den 37 jährigen aus, Seeheim i. O. stammeirden Kaufmann Friedrich Wilhelm 61) i n g c r wegen verschiedener in Darm ft adt und Mainz verübten schweren Diebstähle unter Einbeziehung einer kürzlich (p Frankfurt wegen Einbruchsversuchs erhaltenen einjährigen Zuchthausstrafe zu insgesamt zehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust. Die Diebstähle führte er aus, indem er sich Wohnungen aussuchte, deren Inhaber auf Reisen waren. Der Verbrecher stellte heute verschiedene der ihm zur Last gelegten Einbrüche in Abrede, er luurbc aber durch bei ihm vorgefundene Gegenstände aus den Diebstählen für überführt erachtet.
RB. Darmstadt, 7. Mai. Die zweite diesjährige S ch w u r- yerichtsveriode für die Provinz Starkenburg beginnt am Montag, 16. Juni, unter Vorsitz des Herrn Landgcrichtsrat Dr. Stein. Stellvertreter ist Landgerichtsrat Dr. Güngerich. Es sind bis jetzt 6—8 Straffälle in Aussicht. Die schlour- fcricktliche Verhandlung gegen den Sparkafsenrechner A d a ni tut Nieder-Modan roegen Verbrechens im Amt als Gemeinde- und Kirchenrechner dürste erst in der Herbsttagung erfolgen.
Wien, 8. Mai. Die Hochstaplerin W u r in , die Millivnen- Ictrügercieit verüble, wurde von den Geschworenen wegen Sinnes- terroirrung freigcsprochen.
Vermischtes»
* Der Zeitungsverleger Rudolf Mosse ftiftete aus Anlaß seines 70. Geburtstages bent Magistrat der Stadt Berlin den Betrag, bon e i n e r M i l l i o n M a r k zur 'Lrrichttlng einer „Rudolf-Mosse-Mters-Versorgungssttstunq", mts der jährlich erwerbsunfähige Leute im! Alter von über 50 Jalpen Unterstützungen von 500 bis 1000 Mark erhalten sollen, bem Ruvolf- Virchow-Krankenhause 100 000 Mark, 18 Vereinen unb Wohl- tatigkeitstmttttiteil je 10 000 Mark und schließlich 300 000 Mark Sur Verteilung an die Angestellten und Arbeiter der Firma. Der Magistrat hat dem von Berlin abwesenden Herrn Rudolf Mosse zu seinem 70. Geburtstage in einem Schreiben seinen Glückwunsch ausgefprochen, in dem er gleichzeitig mit besonderem Dank seiner Stiftung gedenkt. Der Magistrat will ferner anregen, einer Straße ben Namen Rudolf Mosses zu geben.
* Der Bürgermeister als F r e m d e n l eg i o - n a r. Aus S iv i n emünde, 7. Mai, wird gemeldet: Verwandte des verschwundenen Bürgermeisters Trö^ mel haben den Magistrat tmn Usedom benachrichtigt, Trü- mel sei in die Fremdenlegion in Algier cingetreten inib habe sich auf fünf Jahre verpflichtet. Wie er dazu geftjm'mcn sei, tonne er nicht angeben. Die Familie des'Usedomer Bürgermeisters Triimel will Schritte unternehmen, um Trömel, der unter dem Namen Tunzel in die Dienste der Fremdenlegion getreten ist, wieder zu befreien. Der Usedomer Magistrat setzte die Frau des verschwundenen Bürgermeisters von bem Schreiben ihres Gatten schonend in Kenntnis. Frau Trömel ist derart znsammengcbrochen, daß sie sich in ärztlicher Behandlung befindet und sorgsam übenvacht wird.
* Eine verunglückte Patrouille. Aus Lu- zern, 8. Mai, wird ge-melbet: Eine aus vier Mann bestehende Patrouille eines Jnfanteriebataillons kam gestern
Des ZMische Ws-jj Rundfahrt duck Ehren der ScrtieüiH icn Bettstreiis beulite F ung haben Laurat O j-j aionmen. Die Äertreiä A üt eöensall? ringc(flbcL n •£ frei GkMgwettsttck | gelingen Ulbenbtafel 11 isibtnl Hengstenber.
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erprobtes
Abführmittel
— Ter ordentttche Professor für Farbenchemie und Direktor be$ Laboratoriums für Farbenchemie unb Färbereitechnik an der Dechnischen Hochschule zu Dresben Dr. Hans B u ch e r e r in als Leiter des wissenschaftlichen Laboratoriums ber Firma Schering, T»®. in Berlin berufen worben.
— In Bon n ist der Oberarzt an der dortigen Provinzial- hckl- unb Pflegeanstalt Dr. meä. Rubols S ch ri tte im 35. Lebens» Nxe gestorben.
. — Professor Dr. Erich M a r ck s, der ausgezeichnete Bismarck- bügraph, wirb wahrscheinlich bem an ihn ergangenen Ruß als Nachfolger Exzellenz v. Heigels bas Orbinat für (Geschichte an der Universität München zu übernehmen, Folge leisten.
— Professor Boveri in Würzburg lehnte den Ruf der ^liser-Wilhelms-Gesellschaft ab, die Direktion des Forschuilgs- vrUtuts für experimentelle Biologie zu übernehmen. i
— Der a. v. Professor der Physik an der Universität Jena L Mio Mitarbeiter am) Earl-Zeiß-Werk Dr. phil. Rudolf 'S t r a u b e l 'st von der medizinischen Fakultät daselbst zum Dr. mcd. hon. crilfa ernannt worden.
Dem Pfarrer zu Wörth a. Rhein Sic. theol. Dr. phil. ^ora Stuhlfauth wurde die erbetene Entlassung aus dem Zienft der vereinigten pvotestantischen Kirche der Pfalz bewilligt. Ei folgt einer Berufung an die Universität Berlin als a. o Siofeffor für christtiche Kunst.
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^nannten 3immJ lle 1mb nicht den ‘bec n>krden in zwei us,i iet
Unfenn ziveiteu Leh« Je übertragen und cü wr Zeuge aus Dki- Icht worden, u.
1 der heutigen Stirb- mirben für die in da Torbneten Engel wi rger und Zeichenleh«! Feuerwehr besckb; tohanfe eine ftänbici in der Nähe des (deut von einem laltencm Revolvr:)
seine goldene Uh :ige. Äe Uhr ist mue in Kappel ie>
Das franz'öfische Luftschiffahrtsgefetz.
Der französische Minister der öffentlichen Arbeiten erklärte -einem Berichterstatter über den von ihm angekündig- tm Gesetzentwurf zur Regelung des Luftverkehrs, daß das Gesetz den Zweck habe, für die Sicherheit der Lnftschiffer unb des Publikums zu sorgen, bas Privateigentum zu schützen und die Bedingungen für den Verkehr und die Landung festzufetzen. Das Gesetz sei sehr liberal. So z. B. verbiete es keineswegs grundsätzlich ben Flug über Städte rmd größere Ortschaften. Man werde vielleicht später eine Mindesthöhe für die Flüge anordnen müssen. Im allgemeinen behandele die geplante Vorlage die .Luftfahrzeuge ungefähr so wie gegenwärtig die Automobile behandelt würden. Die von einem deutschen Rechtsgelehrten 7chobene Forderung, daß die Luftfahrzeuge gewissermaßen
Schiffen gleichgestellt würden, sei seiner Ansicht nach Mrrichtig, -denn die Eigentümlichkeit des Schiffes bestehe btarrn, daß >es keine Grenzen überschritte. Die Behand- limg der aus dem Auslande kommenden Luftfahrzeuge itterde durch Vorschriften des staatlichen Verwaltungsdienstes lyeregett wevden. Die Regierung werde so sich ihre volle Freiheit für die Verhandlungen wahren, die über diesen lHegenstcmd unter den Mächten geführt werden könnten. Schließlich erwähnte der Minister, daß esgegenw'ärtig in Frankreich bereits Über 1800 Flugzeuge gäbe.
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eanflüd ü 1 'n ' brsher der größte Luftkreuzer, wird am 1. Juni an Stelle
V . uM non 1 ^mburg gehenden „Hansa" in der Potsdamer Lust-
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Zurückgeganqen ist hiernach nur die Eintuhr aus Serbien unb Ausstilw nach Serbien und Aiontenegro. Dagegen hat die Ein-
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A.Diefenbach ! tt ,
Verdauung
Erhältlich in Apotheken
1911
1912
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Rumänien . . .
107,7
138,2
91,4
131,7
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70,1
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112,9
113,3
Bulgarien . . .
10,6
18,0
23,9
28,6
Griechenland . .
23,7
25,1
17,8
18,9
Serbien ....
24.8
19,7
21,3
18,5
Monlenegro. . .
—
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0,2
0,1


