I
■ I U 1 W W r
SInskr-Kitt
Dr. Oetker1 Vanillin-Zucker
[hv?%
O
der Päckchen von Dr. Oetker's Vanillin-Zucker finden Sie ein vorzügliches Rezept zu einer Banille-Creme. Delikat im Geschmack, le'cht hcrzustellen!
schlagen. Ein gleiches Schicksal hatte in R eck l i n g h a u s e n ein Bergarbeiter. Von den 24 Infanteristen, die auf dem Truppenübungsplatz Arys bei Lotzen (Ostpreußen) vorgestern vom Hitzschlag getroffen worden, sind fünf gestorben, 19 liegen schwer erkrankt im Lazarett des Barackenlagers.
Die Verwüstungen bei Königstein.
Der Zyklon, der am 1. Juni d. IS. im Taunus und in der Wetterau ausgebrochen, hat in einigen Oberförstereicn der Forstinspektion Wiesbaden-Königstein erhebliche Verheerungen ungerichtet. Namentlich hat er sich im Tale deS Silberbaches von Ehlhalten über die Obermühle aufwärts geltend gemacht. In „Dickenhaag" westlich der Straße Königstein-Glashütten ist ein 16 Hektar großer, 120 bis 200jähriger Buchenbcstand entwurzelt. Teilweise sind die Stämme gebrochen. Der ganze Distrikt ist wie gewalzt. Auch am „Roten Kreuz" nordwestlich des Kleinen FeldbcrgS ist besonderer Schaden zu verzeichnen. Die entwurzelten und abgebrochenen Buchenstämme machen rund 7500 Fest- weter aus. lieber die Windsäklc und Windbrüche, die der Zyklon in den Oberförstereicn Oberems, so im Gemeindewald von Arnoldshain und Usingen, und in dem Walde von Anspach verursacht hat, liegen die abgeschlosicnen Berichte nod) nicht vor, doch steht soviel fest, daß die Verwüstungen hier nicht so erheblich sind, wie in der Obcrförsterei Königstein. An den Fichtenbeständen der Obcrförsterei Königsstein ist fast keine Beschädigung entstanden.
Ein Päckchen von Dr. Oetkers Vanillin-Zucker entspricht 2—3 Schoten guter Vanille und kostet nur 10 Pfg. (3 Stück 25 Pfg.)
Amtlicher Wetterbericht.
Wetteraussichten in Hessen Mr Freitag, den 6. Juni 1913: Wechselnd bewölkt, zeitweise (Seroittemgen, etwa- kühler, südwestliche Winde.
Hnit>crfifats*Kadmd>ten*
— Professor ft oft er in Leipzig Hal den Ruf der Ber- liner Universität als Nachfolger Erich Schmidts a b g c l e h n l.
Gießen, den 5. Juni.
Das gestrige schwere Gewitter, das über unsere Stadt hinzog, hat in Wäldern und Feldern ungeheuren Schaden angerichtet. Vor allem hat ein Wirbelsturm schrecklich gewütet, der aus der Gegend vom Schisfenberc über den Trieb und den Philosophenwaldthinzog. An der oberen^ Licher Straße und der Kaiser-Allee sind starke Aeste vom Sturm abgebrochen worden und im Lärchenwäldchen sind mehrere Bäume zersplittert. An der Villa Klingelhöffer ist die Stützmauer an der Straße nach der Kaiser-Allee eingestürzt und das Gartenhäuschen zerstört worden. Hier scheint mehr noch als der Sturm das von oben, auch aus dem Lärchenwäldchen ftd) ansammelnde Wasser den Einsturz der Mauer verursacht zu haben. Das zerstörte Mauerstt'tck ist etwa 8 bis 9 Meter lang. Am heftigsten hat aber der Sturm auf dem Fe st Platz auf dem Trieb gewütet. Die am Eingang angebrachte Ehrenpforte ist vollständig zerstört. Starke Balken sind geknickt. Die Festhalle 2 ist fast vollständig abgedeckt und die Zelttücher sind zum Teil in zahlreiche Stücke zerrissen worden. Eine Wirtschaftshalle ist ganz zusammengestürzt und eine andere ist auf der einen Seite beschädigt. Auch die Schaubuden haben sehr gelitcn. Die Fahnen sind fast alle in der Mitte durchgerissen. Im Philosophenwald sind zahlreiche Bäume abgebrochen worden.
h. Frankfurt, 4. Juni. Die Stadt wurde zwischen 9 und 11 Uhr von einem Unwetter heimgesucht, das besonders in den westlichen und nördlichen Stadtteilen arg hauste. In verschiedene Häuser schlug der Blitz ein.
w. Frankfurt, 4. Juni. Das schwere Unwetter, das am Sonntag im Taunus tobte, hat auch Menschenleben als Opfer gefordert. Heute morgen wurden in dem Waldteil zwischen Rotem Kreuz und Glashütten die Leichen von zwei jungen Männern gefunden, die von den durch den Sturm gebrochenen Bäumen erschlagen worden sind. Man fürchtet bei den weiteren Aufräumungsarbeitcn nod) mehr Erschlagene zu finden.
Fulda, 4. Juni. Gestern ist die Gegend von Hünfeld von einem schweren Wolkenbruch heimgesucht worden, welcher mit Hagelschlag verbunden war und große Verheerilngen anrichtete. In dem Hochwasser des Flusses ertranken zwei, einer Familie Schmidt angehörige Kinder. E s ch rv e g e. Gestern nacht richtete das schwere Unwetter iur Werra- und Fuldatal unermeßlichen Schaden an. In der Nähe von Burghann wurden vier Schulkinder vom Hochwasser s o r t g e r i s s e n und ertranken. In dein Dorfe Kella ertrank ein fünfjähriges Kind in den Flirten. In den: Städtchen Zella wurden durch das Hochwasser urehrere Häuser eingeriffen.
ch Bingen, 4. Juni. Die Schwüle des heutigen TageS brachte heute abend ein starkes Gewitter, das über 1 Stunde anhielt. Das Gewitter war von einem wölken- bruchartigen Regen begleitet. Es regnete so stark, daß da§ Wasser in wenigen Augenblicken auf den Straßen stand, da die Kanäle diese Wassermengen nicht ausnehmen konnten. In den Weinbergen werden die großen, schweren Regentropfen wohl einigen Schaden angerichtet haben.
:/: Köln, 5. Juni. (Priv.-Tcl.) Im Nheintal herrschte gestern ein heftiges Gewitter. So viel bis jetzt bekannt ist, sind 6 Personen vom Blitz getötet worden. In der Eifel ist vielfach die Ernte durch Hagelschlag vernichtet. Die Weinberge haben stark gelitten.
Berlin, 3. Juni. In Berlin und seiner Umgebung scheint sich die seit vier Wochen anhaltende Hitze und Trockenheit noch steigern zu wollen. Auch gestern kamen mehrere Hitzschläge vor. Auf dem Truppenübungsplatz Zossen wurde während einer Arbeitsübung der Eisenbahnregimenter der Rekrut Rummel vom Hitzschlag getroffen. Der Rekrut Krüger wurde unter den Folgen eines Hitz- schlages in das Tempelhofcr Garnisonlazarett geschaft. Aus Landsberg a. d. W. wird gemeldet, daß auf freiem Felde bei Butterfclde im Kreise Königsberg-Neumark zwei Schni tter vom Blitz erschlag en wurden, ein dritter wurde infolge eines Blitzschlages gelähmt. Schwere Wolkenbrüche richteten gestern auch im oberen Schwarzatal große Schäden an. Der Verkehr ist mehrfach unterbrochen. In der Gemeinde Senne in Westfalen wurden bei einem schweren Gewitter ein For starbeiter und ein Mädchen vom Blitz er«
Früher
benutzte man als feinstes Gewürz für alle Süßspeisen die teuren Vanille-Schoten.
Für die bevorstehenden Feslln empfehle 8687 la. Apfelwein eigener Kelterei
Lieferung in Literflaschen 33 Pf. in Literfiaschen 28 Pf. Ph. Sommerkorn Küferei, Bleichstr. 10
Heute
verwendet jede sparsame Hausfrau zmn Würzen von Milch- und Mehlspeisen, Kakao, Saucen, Puddings, Cremes, Kuchen, Tee, Schlagsahne usw. nur
Schreinerleim
Malerwerkzeugc
Pinsel
Bürsten
Leitern
liefert billigst 3052
J. SOM®?
Tel. 136. Nord-Anlaac 1».
den Strömungslinien der Luft konnte man über ganz Südosteuropa einen sehr warmen Luftstrom erkennen, der sich nordwärts nach dor Linie Zürich-Neufahrwcrsscr hinbewegte. Ein zweiter Strom setzte sich von Nordwestdeutschland aus nach der nördlichen Nordsee in Bewegung, während von Westen her in diesen warmen Luftstronr falte, wasserdampf- reidje Luftströme einmündeten. Nach den Gesetzen der Dynamik mußte der kalte, ostwärts fließende Lnftstrom die wärmeren und leichteren Luftmassen vor sich her treiben. Diese wieder werden aufsteigen, um den Raum auszu- füllen, den die niedersinlenden schweren Massen vorher einnahmen, oder mit anderen Worten, der kalte Luftstrvm wird Geivitter vor sich hertreiben. Bei solcher Bildung von Gewittern wird man in den Aendcrnngen des Barometers keine Anzeichen erwarten dürfen. Ein Sinken des Luftdrucks ist kaum vorhanden, nur beim Borübergaug des Gewitters madjt sich eine rasche, mehr oder weniger starke Drucksteigerung bemerkbar.
Bekanntlich bringt der Juni (etwa vom 10.—20. durch- schnittlich) einen ausgesprochenen Tcmperaturrückgang. Auch der diesjährige Juni dürste hiervon Echte Ausnahme machen und bald die Hitze der letzten Tage wesentlich zurückgchen lassen.
nicht infolge von Wannwerden des Sauerstoffes beinahe auf der Sohle ohnmächtig geworden wäre. So nrußte der Betriebs- ffibrer Knautz Signal zum Hochziehen geben und mit vieler Mühe brachte man die Leiche zu Tage. Die Aerzte konstatierten Zungenschlag infolge Erstickung und ließen daher von energischen Wiederbelebungsversuchen ab. L. wurde geborgen um 12.45 Uhr. Darauf trat eine Pause ein, weil man neue Sauerstoffpatronen nötig batte. Man wollte erst gegen Abend mit neuen Bergungsversuchen anfangen. Lenz hinterläßt eine Witwe mit sechs fttn= bern, Blockier eine mit fünf, Bach eine mit drei und Storck ist ledig.
Mittags war die Staatsanwaltschaft von Gießen anwesend. Angenommene Ursache: Vor einigen Wock>en waren alle Schächte ersoffen. Ein Schacht wurde mit Zement zugefüllt, so daß sich in einem Stollen bei Wasser und Holz Gase bilden mußten. Diese Gase haben sich nun in dem Unglücksschacht einen Ausweg gesucht.
# U cber das Grubenunglück bei Ober- Rosbach wird uns aus bergmännischen Kreisen geschrieben: Die Eisen- und Manganerz-Gewerkschaft D6cr- i RoSbach beschäftigte früher eine Belegschaft von etwa 140 > Mann. Durch einen vor Wochen erfolgten Wassereinbrnch ist die Belegschaft auf 35 Mann verringert worden, die sich in der Hauptsache mit Räumungsarbeiten beschäftigten. Ueber die Ursache des Unglücks, dem vier Menschenleben zum Opfer gefallen sind, kann man nur Vermutungen äußern, doch wird die Bergbehörde den Tatbestand tunlichst schnell feststcllen. Tic schlagenden Wetter, von denen einige Zeitungen berichteten, sind natürlich nicht zu vergleichen mit denen, die im Kohlenrevier vorkommen. ES kann sich in Ober-Nosbach erstens um Kohlensäurebläser handeln, wie sie dort im Innern der Erde öfter Vorkommen; sie machen das Atmen der : Menschen in einem solchen Schacht unmöglich, nicht auS- k geschloffen ist es aber, daß sich auch sonstige schlechte Luft in I dem angeblich 70 Meter tiefen Schacht gebildet hat und dadurch das Unglück herbeigeführt ist. Drittens ist denkbar, daß in der Tiefe ein Einsturz vorgekommen und dadurch die Katastrophe herbeigeführt wurde. Diese Möglichkeit scheint aber wohl ausgeschlossen zu sein, da eS bann mit den beiden I zuerst vermißten Opfern sein Bewenden gehabt hätte. Jedenfalls muß man sich sehr abwartend verhalten in seinem Urteil.
§Bad-Nauheim, den 4. Juni. Die Frau des einen der Dom Roshacber Grubenunglück betroffenen Bergleute mar heute morgen auf dem hiesigen Markte mit dem Verkauf von Gemüse md Obst beschäftigt, als sie die Nachricht von dem Unglück erhielt. Tie bedauernswerte Frau, die Mutter zahlreicher Kinder ist, stürhte bei der Mitteilung ohnmächtig zusammen.
Vas Krubes.Lnglück bei Gber-Rorbach. w. Friedberg, 4. Juni.
, Leute morgen durcheilte unsere Stadt das Gerücht, auf dem Wen-Mangan Werke von Bonhote sei ein furchtbares Gruben- mmttdck passiert, 4 Mann seien tot, 100 seien noch in der Grube. Erkundigungen an Ort und Stelle eingezogen besagten dasselbe. Kurz vor 9 waren wir an der Unglücksstelle, wo wir erfuhren, daß nur 4 Mann unter der Erde waren. In dem Schacht tagen: Obersteiger Lenz, die Arbeiter Wich. Storck, PH. Blecher IV. und Fritz Bach. B. und St. waren morgens um 7 Uhr eingcfahren und als man um 8 Uhr von ihnen nichts gehört hatte, sagte der Obersteiger zu dem Bl., der keine Schicht hatte und nebenan ast einer Wiese mähte, wir wollen einmal nachsehen, was da unten los ist. Zur Vorsicht ließen sie erst ein Licht hinunter, und als dieses auch auf der Sohle nicht aiisgegangeil war, fuhren die beiden, im guten Glauben, daß es sich nicht um böse Gase handele, in den Schacht hinab. Als sie auf der Sohle ange- fommen waren, gaben sie das Zeichen, hock) gezogen zu werden. Man zog sie hoch, aber der Förderkorb war leer. Nun wußte man, daß ein Unglück geschehen war und reguirierte alle mögliche Hilfe.
Alsbald waren auch zur Stelle: Hilfs mann schäften von Griesheim und Homberg. Vorher hatte es schon der Steiger Schwind versnckst, ohne Sauerftoffhelm den Bedrängten zu Hilfe zu kommen, (ir konnte allerdings nur feststellen, daß 4 Leute nahe der Sohle lagen, aber retten konnte er nichts, denn er war bereits,bewußtlos, als man ihn auf sein Signal wieder heraufzog. M schließlich Helme zur Stelle waren, fuhr als erster Dir. Bonhote in den Schacht. Er mußte aber sein Rettungsunternehmen aufgeben, weil die Lichte berfragten und er nichts mehr sehen konnte. Darauf fuhr der Steiger Schwind, obwohl er sich nicht ganz von feinem vorigen Abstieg erholt hatte, in die liefe und nach vieler Mühe gelang es ihm, den Körper des Bach zu bergen. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg: man stellte auch Verletzungen am Hinterkopf und Stirne fest, so daß man annehmen konnte, daß er schon infolge der Gase abgestürzt war. Bach wurde geborgen um 10.35 llhr. 10.45 Uhr trafen die Frankfurter Feuerwehrleute ein. Ein Bergmann Rud. Vasa hatte vorher versucht, noch einen Verunglückten ans Licht zu bringen; doch waren seine Bemühungen umsonst. Ein Feuerwehrmann konnte bei dem schmalen Schacht nicht neben dem Korb auf den Grund gefangen. Sein Nachfolger Oberfeuerwehrmann Gerlach tarn trotz aller Mühe auch zu keinem Ergebnis. Darauf unternahm der Bettiebsführer von dem benach- barten Bergwerk die Rettungsfahrt, begleitet von dem Feuerwehrmann. Nickel von Frankfurt, und beiden gelang es, die Leiche des Obersteigers Lenz zu bergen. Diese beiben kühnen Retter hätten auch noch eine zweite Leiche mit zu Tage gebracht, wenn N.
Letzte llcxcbricbtctt»
Ein neuer Antrag znm einmaligen Wehrbeitrag.
Berlin, 5 .Juni. Ein von nationalliberaler Seite eingebvachter Antrag über die Besteuerung der Vermögen sieht vor, das; erhoben werden bei mehr als 30 000 Mk. bis 50 000 M. 0,10 v. Hdt., von 50 000 bis 100 000 Mk. 0,25 v. S?bt., bei 100000 bis 200000 0,33 (-/.>.) v. H., bei 200 000 bis 300 000 Mk. 0,50 v. H., bei 300 000 Mk. bis 1 Million Mart' 0,75 v. H., bei 1 Million bis 5 Millionen 1 v. H., bei 5 Millionen und darüber 1,25 v. H., der Wehrbeitrag wird nicht erhoben von Vermögen, welche den Betrag von 30000 Mk. nicht übersteigen. Personen, die bei einem Vermögen von nicht mehr als 100 000 Mk. ein Gesamteinkommen von weniger als 3000 Mk haben, sind auf ihren Antrag von Vermögen bis 50000 Mk. von der Beitragsleistung ganz, bei Vermögen bis 100 000 Mk. zur Hälfte freizulasfren.
Ueber die B e ste u e r u n g von Einkommen besagt der Antrag: Bei Personen, die ein Einkommen von 7500 Mk. und mehr haben, muß der Beitrag ohne Rücksicht auf das Vorhandensein der Hohe des Vermögcns- betrages betragen: Bei einem Einkommen von 7500 bis 15 000 Mk. mindestens 1 Proz. des Einkommens, von mehr als 15 000 bis 30000 Mk. mindestens 1 Proz. auf die ersten 15 000 Mk. und 2 Proz. aus die Summe darüber, von mehr als 30 000 Mk. mindestens 1 Proz. auf die ersten 15 000 Mk., 2 Proz. auf die zweiten 15 000 Mk. und 3 Pro;, auf der: Ueberschuß über 30000 Mk.
*
Ein Festmahl zu Ehren des Großherzoqs von Baden.
Bremen, 5. April. Der Senat veranstaltete gestern im Ratskeller ein Festmahl zu Ehren des Groß- herzogs von Baden, an dem auch Großadmiral Tirpitz teilnahm.
Die Fahrt des Luftschiffs „Sachsen".
Frankfurt, 5. Juni. Das Luftschiff „Sachsen" ist heltte 608 Uhr in Baden-Oos aufgcsticaen uild nach einer Zwischenlandung um 81/, Uhr in der Richtung nach Frankfurt abgeflogen. Um IO5 Uhr überflog das' Luftschiff Darmstadt. Mau erwartet das Lllftsd;iff etwa um y2ll Uhr. Am Nachmittag sollen Passagiersahrtcu aus- geführt werden.
*
Weitere Nnwetter-Meldungen.
Coblenz, 5. April. Die Eisenbahnlinien Coblenz- Bingerbrück, Coblenz — Trier und Coblenz — Mayen sind an mehreren Stellen durch Wasser und Schutt- maffen unterbrochen. Pioniere arbeiten an der Freilegung der Schienen.
Gewitterstürme.
Von unserem mc t. Mitarbeiter.
Das Jahr 1913 scheint sich zu einem ausgesprochenen tzewittcrjahr zu entwickeln. Ausgebveitete Gewitter gingen in Deutschland am 17. 18., 20., 22., 27., 28., 29., 30., 31. Mai, 1., 2. und zuletzt am 4. Juni nieder. In vielen '^egenden ist auch Hagel gefallen. Die allgemeine Luftdruckvarteilung über Europa erinnert in manchem an den heißen Sommer 1911, unterscheidet sich aber wesentlich da- durch, daß häufig flache Druckwellen vom westlichen Meere mit großer Geschwindigkeit über das Ostland ziehen. Die ahitzten, und daher zum Emporstrudeln geneigten Luftmassen werden von den kalten eindringenden Luftmassen tos Westens mechanisch weiter gehoben und kondensieren bei der durch die Hebung eintretenden Abkühlung massen- liaft Wasserdampf. Hierbei pflegen als Sekundärerscheinung starke elektrische Spannungen einzutreten. Die bcgenwär- ligen Gewitter waren schon am 3. Juni vorbereitet. Aus
and.
'N Werbins be’^:
Ä tjX'11 für 1,.
r, Ü* I* »’Ä
‘‘-’U&ß
Kn auf dem M Äume, Led. J
Men hierzu lieh chrte Zenlrolkätchr' vollendet inr. c AüesstalW W E Ergebnisse iwf®. wah. veröffentlich^ e*eit die Veröfsai, • änoon auch in in >en fallt
sK
■n
•fr'11,. % nmW "ÄS«""»« us I
I .rtjiwg I t I
* I
der N, |Wn -lufunjL.L 1 cfe
'öYfiic
'stern abend sand d» In ihr wurden dr vusgegeben und bn durchqcsprochen. 5. ir auf dem Cw nach dem Frstpl^ 3erein§niitg(itberüiii. krein werden sich di, iz, Darmstadt, aschliesten. Tei^i: ihnhofslratze, fiopiini. igSplatz, KaiMk Festhalle 1, die, im zugänglich ist, ili anderen Hallen ir:: ginnt uni 9 llje' die Stadt
g um 8 UL'" Brauerei W'' nach OSmVi:. t. Nach du Bierzelten loiW'i* mit den e Bereinsfahue rriib utf dem Selter-wkz barauf ^ingeroitid', en Men mit dem en. (fine kleinere terfflarfe versehen
reibt uni; & beiten Ältittt andzentralc des heute folgende ieaandt, Euler, Kg. nebst rinder noch naher gegen Halle dir )ot von 35 Psg- t als 100 Proz. sich die Behörde
eie Vereins 'len. ®i‘cn


